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  1. #21
    Zitat Zitat von tigger09
    Hat denn jemand ein einfaches Stockbrotrezept OHNE Hefe - für die Rucksackwanderer...?

    Klar!

    Mehl nehmen... dazu eine Prise Salz. und dann Wasser dazu und einen ordentlichen Teig kneten.

  2. #22
    Da hab ich mir bis jetzt noch nicht viele Gedanken drüber gemacht...
    Also Pizzateig mit Trockenhefe nachmittags in einem Sack vermenge und abends isses gut?
    Was für ein Sack? Eine Gefriertüte und dann noch eine außen drum?

  3. Dauerbesucher

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    909

    #23
    Ja, würd ich vielleicht so machen. Wie machen den die andern hier ihre outdoor-Teig's? Vielleicht gibts eine leichtere Variante, als alles im Sack vermengen.

  4. #24
    Wie wäre es denn mit ner Schüssel?

  5. #25
    Beim Rucksackwandern????
    Wo tu ich die denn beim laufen hin, wenn da der Teig drin ist? :wink:

  6. #26
    Mach den Teig doch vor dem Backen!

    Was wollt ihr den Kram stundenlang im Rucksack vor sich hingären lassen?

  7. #27
    Ich hab bisher sehr gute Erfahrungen mit Hefeteig gemacht, aber der braucht nunmal etwas Zeit zu gehen. Und wenn ich abends mein Zelt aufgebaut hab, fänd ichs praktischer, wenn der Teig gleich fertig wäre und ich nicht noch 2 Stunden warten müßte...

    (es geht ja jetzt auch nur um Stockbrot...)

  8. #28
    Bei Stockbrot braucht man doch gar keine Hefe!

  9. #29
    Man braucht wahrscheinlich keine - genauso wie man kein Stockbrot braucht, aber bis jetzt habe ich noch kein leckeres Rezept ohne ausprobiert, daher meine ursprüngliche frage nach einem solchen...

    Aber auch die Idee mit der Trockenhefe und dem Beutel ist gut - danke!

  10. Anfänger im Forum

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    #30
    Hi,

    ich habe mal versucht dieses Bannock in meinem kleinen Alu Trangia zu braten. Das Ergebnis war, daß man nichts zu essen hatte, weil es derart stark am Boden angebrannt war, daß sich nichts lösen lies.

    Erst 25min. des Aufkochens mit Spühlmittel und massivem Einsatz eines Topfschwamm konnten die Rückstände einigermaßen wieder entfernen.

    Was muß ich dabei beachten? Wahrscheinlich ist der Trangia mit den einfachen Alu Töpfen nicht sonderlich geeignet dafür, aber was muß man beachten, um das doch einigermaßen praktikabel hinzubekommen?

    Muß das wirklich ein sehr fester Teig oder eher so wie Pfannkuchen sein? Im Topf oder Pfanne? Decker drauf? Oder besser im richtigen Feuer in z.B. Alufolie reinlegen?

  11. Erfahren
    Avatar von Norbert
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    #31
    Ich habe bisher – leider – nur ein Mal Bannock gemacht, und das ging kinderleicht und war superlecker. Nur die Teigbereitung ist eine üble Sauerei, die man am besten in einem Plastikbeutel erledigt. Vom Geschirr kriegt man den Kleister nämlich kaum runter.

    - Der Teig gelingt prima mit Backpulver.
    - Der Teig muss vollkommen trocken (klebfrei) sein.
    - Reichlich Öl in die Pfanne! Kann durchaus ein bisschen schwimmen.
    - Die Sache muss mit mäßiger und möglichst gleichmäßiger Hitze angegangen werden.
    - Zum Durchgaren sollte ein Deckel auf der Pfanne sein. Falls das Brot noch etwas Röstung braucht, kann man ihm kurz ohne Deckel einheizen.

    In meiner kiloschweren Snow-Peak Eisenpfanne ist das sicher einfacher, als im Trangia-Geschirr – sollte aber klappen. Ich arbeitete nach diesem Rezept (PDF).

    Gruß,

    Norbert

  12. Dauerbesucher

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    #32
    Mal sehen, ob ich das hinkriege:
    In meiner großen Trangiapfanne habe ich schon viele Bannocks gemacht. Fast immer ohne anbrennen. Ich denke mit der kleinen Pfanne müßte es so ähnlich gehen.

    Ich knete einen eher festen Teig, forme den zu einer Kugel, drücke ihn dann zu einem etwa fingerdicken Fladen aus. Füllt dann fast die Pfanne.

    Daraufhin gebe ich etwas Olivenöl o.ä. in die Pfanne, lasse es heißwerden.
    Mit kleinen Bannockkrümeln teste ich wie heiß das Öl ist.

    Nach einigen Minuten ist es heiß genug, d.h. der Krümel schwimmt im Öl, bäckt sprudelnd. Dann nehme ich den Bannock und lege ihn vorsichtig in die Pfanne (Vorsicht, wenn Du zu schnell bist kann das Fett spritzen).

    Dann warte ich kurz, bis das Fett unter dem Bannock auf allen Seiten sprudelt. Als nächstes tue ich den geöffneten Reduzierring auf den Brenner.

    Nun bleibe ich mit meiner Aufmerksamkeit beim Kocher - kein Fotografieren, Zeitunglesen, Regenjacke anziehen,....... - also aufpassen. Wenn das Sprudeln nachläßt, denn Reduzierring wieder runter vom Brenner, wenn das Sprudeln wieder da ist, Reduzierring wieder drauf. So geht das Spiel einige Male.

    Nach ca. 8 Minuten müßte die Seite braun sein. Mal mit einem Löffel o.ä. anheben und nachschauen, wenn o.k, dann langsam umdrehen (Fettspritzer möglich)

    Die 2. Seite geht etwas einfacher (kommt mir immer so vor), meistens reicht die Hitze mit dem Reduzierring. Nach weiteren ca. 8 Minuten müßte der Bannock fertig sein.

    Durch das Öl brennt da nichts an.

    Dann fehlt nur noch Kaffee, und Mahlzeit!

    Eine meiner Lieblingsvarianten ist übrigens mit Milchpulver, etwas Zucker und Rosinen, auf den fertigen Bannock dann Margarine und Himbeermarmelade, und dazu Vanillesauce. Hatte ich mir früher öfters an Sonntagen in Norwegen gemacht -> Sonntagsbannock

    Ich gehe jetzt was essen.

    Gruß hikingharry

  13. Fuchs
    Avatar von Randonneur
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    #33
    Ich habe in der grossen wie der kleinen Trangiapfanne Brot gebacken. Wenn man es etwa so macht wie Norbert und hikingharry es beschreiben, funktioniert es ganz gut. Der Teig muss relativ fest sein (ich mache ihn meist mit Hefe) so dass er nicht mehr an den Fingern klebt und ich bewege ihn von Zeit zu Zeit vorsichtig in der Pfanne in die es reichlich Oel gibt. Ich packe von Anfang an den Sparring auf den Brenner und lasse ihn einfach da (vielleicht wird das Brot dadurch etwas fetter). In einer Stahlpfanne (von Trangia in den Zeiten vor Duossal produziert) brennt der Bannok an. Falls Du einen der neuen ultraleichten Trangias hast koennte auch das das Problem sein, die Pfanne ist viel duenner und Sachen brennen generell leichter an.

    Viel Erfolg und nicht aufgeben.

    Gruesse,
    Daniel.

  14. Anfänger im Forum

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    10

    #34
    Ich hab mich gerade an einen Spiegel Artikel erinnert und den sogar noch wiedergefunden.

    http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...452892,00.html

    Da ist eigentlich ganz gut beschrieben, wie man mit etwas Zeit ein einfaches Brot machen kann.

    Gruß Jeroen

  15. Neu im Forum

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    1

    #35
    Ich kann Brot noch nichteinmal nach Anleitung backen. Beim letzten Versuch habe ich einen Backstein hergestellt ;)

    --
    http://www.milibaer.de

  16. Fuchs
    Avatar von Mus
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    AW: Brot backen unterwegs

    #36
    Ist dann vielleicht doch mehr was für die Ultra-Heavy-Fraktion mit Dutch-Oven:
    Zimtschnecken ohne Ofen


    (Aber für alle anderen lohnt es sich trotzdem, das Video anzuschauen. Es ist so erfrischend anders, als die ganzen Quasselstrippen-Backvideos der westlichen Hemisphäre.)

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