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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Dragamor
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    Tyvek® Groundsheet

    #1
    http://www.sackundpack.de/product_in...oducts_id=2954

    Hj.
    Hat jemand schon Erfahrungen mit oben genannten gesammelt? Wie sieht es aus mit der Verschleißfestigkeit, Durchstichsicherheit und Reißfestigkeit? Wie lange hält so eine Plane? Nur eine Tour oder auch mehrere?

    Ich suche derzeit einen Ersatz für meine Plane die fast genauso viel wiegt wie das Zelt.

  2. Dauerbesucher
    Avatar von mastersergeant
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #2
    Hi, Dragamor.

    Kenn die o.g. Folie leider nicht, kann aber das 90g PU Nyl von Extremtextil empfehlen. Hab mir davon ein Groundsheet (ca.15€) für mein T2ULpro von Quechua gebastelt und bin voll zufrieden damit.
    Man kann einfach die Form zurechtschneiden und Laschen (bei mir 10mm Gurtband, auch da bestellt) drannähen.

    Nix mit Säumen und so, das PU franst nicht
    http://www.extremtextil.de/catalog/product_info.php?cPath=21_22&products_id=460

    Gruß stef
    Geändert von mastersergeant (28.05.2010 um 16:25 Uhr)

  3. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #3
    Ich grab den hier nochmal aus. Kann inzwischen jemand Erfahrungen zu Tyvek als Footprint/Goundsheet beisteuern? Das ist ja sensationell günstig und leicht (habs für 3,90€/lfm bei 150cm Breite gefunden), aber hält das wirklich ein paar Wochen auf steinigem Untergrund durch?

  4. Alter Hase
    Avatar von JonasB
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #4
    Leicht?
    Alles was ich kenne liegt zwischen 50 und 80g/m²

    Tyvek ist nicht wasserdicht, daher frage ich mich was es als Groudsheet bringen soll? Nur für den mechanischen Schutz würde ich lieber ein unbschichtetes (aber sicherlich auch stabileres) Gewebe nehmen.

    Hier gibt es ein paar Infos zu Tyvek. Ich denke damit kann man sich selber ein Bild machen ob es als Groundsheet geeignet sein könnte
    Nature-Base "Natürlich Draußen"

  5. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #5
    50 g/m² finde ich schon relativ leicht, das PU-Nylon von Extremtextil, das sonst gerne dafür empfohlen wird, wiegt fast doppelt so viel.

    Was die Wasserdichtigkeit angeht, setze ich auf den Zeltboden. Footprints benutze ich immer nur zum mechanischen Schutz. Bei sehr steinigem Untergrund fühle ich mich einfach wohler, wenn zwischen Zeltboden und Schotter noch eine billige, leicht zu ersetzende Schicht liegt. Ich habe nichts dagegen, den Footprint doppelt so oft zu ersetzen, wenn er dafür nur die Hälfte kostet und weniger wiegt.

    Die Infos aus dem ODS-Wiki und von Wikipedia kenne ich, was mich interessiert hätte wären Erfahrungsberichte wie "war nach drei Nächten auf felsigem Grund komplett durch" oder "hält seit Jahren".

  6. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #6
    Ich hab so ein Tyvekstück immer auf Radreisen dabei, und das schlägt sich eigentlich überraschend gut als welche Unterlage auch immer. Man kann's sogar in die Waschmaschine stopfen, und es ist dann wieder ein bisschen heller Wenn's regnete, hab ich's halt mehrfach gefaltet bzw. gar nicht erst gebraucht.

  7. Fuchs
    Avatar von Serienchiller
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #7
    Danke. Ich werds einfach mal ausprobieren.

  8. Dauerbesucher
    Avatar von German Tourist
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #8
    Zitat Zitat von JonasB Beitrag anzeigen
    Tyvek ist nicht wasserdicht, daher frage ich mich was es als Groudsheet bringen soll? Nur für den mechanischen Schutz würde ich lieber ein unbschichtetes (aber sicherlich auch stabileres) Gewebe nehmen.

    Hier gibt es ein paar Infos zu Tyvek. Ich denke damit kann man sich selber ein Bild machen ob es als Groundsheet geeignet sein könnte
    Wie kommst Du zu der Aussage, dass Tyvek nicht wasserdicht ist? In Deinem Wiki-Link wird Tyvek ja ausdrücklich als wasserdicht bezeichnet. Ich habe oft Regenkleidung aus Tyvek verwendet und dabei schlägt es sich sogar eher noch besser als das hochgelobte Goretex und eVent.

  9. Dauerbesucher
    Avatar von ToniBaer
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #9
    Tyvek ist nicht wasserdicht, weil ein Gewebe erst als wasserdicht bezeichnet werden kann, wenn es eine Wassersäule von mehr als 1300mm besitzt. Selbst die Tyvek-Arten, die im Dachdeckerbereich verwendet werden haben nur eine Wassersäule von 200mm. Es kann durchaus sein, das es Tyvek mit 1000mm Wassersäule gibt, es darf aber trotzdem nur als Wasserabweisend bezeichnet werden, obgleich es die meisten Regenschauer standhalten würde.

    Das ist wie bei dem einen MSR Huba blablabla Zelt, das hatte mal eine Wassersäule von etwa 1000mm und durfte deshalb nur als wasserabweisend, nicht als wasserdicht bezeichnet werden. Dicht hat es trotzdem gehalten.

    Viele Grüße
    Toni
    Geändert von ToniBaer (26.03.2012 um 17:23 Uhr)

  10. AW: Tyvek® Groundsheet

    #10
    Hmmh... mit ein paar Quellen ist das immer etwas einfacher...

    Tyvek ist nicht wasserdicht, weil ein Gewebe erst als wasserdicht bezeichnet werden kann, wenn es eine Wassersäule von mehr als 1300mm besitzt.
    Tyvek Soft hat eine Wassersäule von 1500mm
    Tyvek Pro hat eine Wassersäule von 2000mm

    nachzulesen in den technischen Datenblättern von Dupont, die man hier finden kann
    http://www.construction.tyvek.de/Tyv...atasheets.html

    Ich nutze Tyvek schon recht lange und mag es echt gern. Es ist allerdings deutlich schwerer als
    Polycryo.

    CU

    Carsten

  11. Dauerbesucher
    Avatar von ToniBaer
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #11
    Ok, das mit dem Tyvek aus dem Dachbereich, nehme ich zurück. Da habe ich mich um eine Stelle geirrt.
    Aber dennoch ging es oben um Tyvek, das nicht 150-200g/m² wiegt, sondern etwa 40-60g/m². Und für dieses kann ich auch mit einer Quelle untermauern, das es eine niedrigere Wassersäule besitzt.

    Eigentlich ist es auch völlig egal, ob das Tyvek eine Wassersäule von 2m, oder nur 0,85 besitzt. Wenn man auf den Knien im Zelt sitzt kommt sicher ein Druck von mehr als 2m Wassersäule zusammen (Durchschnittsperson 80kg, Körperauflage 100cm² macht Druck von etwa 8m Wassersäule, wobei der die Auflage sehr reichlich genommen ist). Bei einer Jacke treten diese enormen Drücke nur an Kontaktpunkten mit Rucksack etc. auf und bei einem wirklich starkem Regen. Deshalb wird Tyvek als Jackenmaterial auch die meisten Regengüße abhalten können.

    Viele Grüße
    Toni

  12. AW: Tyvek® Groundsheet

    #12
    Tyvek Soft 44 Gramm/Quadratmeter
    Wassersäule 1500mm

  13. Dauerbesucher
    Avatar von ToniBaer
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #13
    [Krümelkackermodus ein]
    Bei deiner Verlinkten Quelle hat das Tyvek eine Flächenmasse von 60g/m² aber nicht 44.
    [/Krümelkackermodus aus]

    Ich bin trotzdem der Meinung, das ein Zelboden mit weniger als 3-5m Wassersäule auf Dauer nicht Dicht ist und somit kann ich die Aussage von oben, dass das 44g/m² nicht DICHT ist unterschreiben (für den Einsatzzweck).

    Viele Grüße
    Toni

  14. Erfahren
    Avatar von Kamille
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #14
    Zitat Zitat von ToniBaer Beitrag anzeigen
    Ich bin trotzdem der Meinung, das ein Zelboden mit weniger als 3-5m Wassersäule auf Dauer nicht Dicht ist und somit kann ich die Aussage von oben, dass das 44g/m² nicht DICHT ist unterschreiben (für den Einsatzzweck).
    Schon mal in der Praxis ausprobiert? Lohnt sich bevor du irgendetwas unterschreibst.

    Gruss Kamille

  15. Dauerbesucher
    Avatar von ToniBaer
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #15
    Ja. Und da ich einen dichten Zeltboden, ohne Löcher besitzte, muss mein Groundsheet nicht zwangsläufig dicht sein. Ganz nebenbei benutze ich bei einem meiner Zelte auch ein Tyvek Groundsheet und habe damit gute Erfahrung gemacht. Es kommt halt ganz darauf an, wo die Prioritäten liegen. Und wenn ein Stoff, wasserdicht als Zeltboden, oder wasserdicht als Groundsheet sein soll, dann nehme ich nicht Tyvek sondern etwas anderes.

    Viele Grüße
    Toni

  16. AW: Tyvek® Groundsheet

    #16
    Also ob 60 Gramm im Vergleich zu 44 jetzt schwer sind bleibt Dir überlassen.

    Da es zumindest am Anfang des Threads ja ansich um ein Groundsheet/Bodenplane
    ging, die ja normalerweise zum mechanischen Schutz unter den eigentlich Zeltboden
    gelegt wird, ist das hoffentlich so OK.

    Ich benutze Tyvek Hard wie beim Trekkin Lite Store erhältlich seit 2004 regelmässig und
    bin voll zufrieden.

    Carsten

  17. Anfänger im Forum
    Avatar von kleingestreift
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #17
    Hatte auch noch keine Probleme mit Undichtigkeit, egal ob auf nasser Wiese im Sommer oder unter der Isomatte im Schnee.
    Habe damit zwar noch nicht in größeren Pfützen geschlafen, aber wenn soviel Wasser auf dem Boden ist, dass dies in relevanter Menge durchdrücken kann, dann dürfte es ohnehin an den Seiten über den Rand laufen.
    Also tauchen sollte man damit nicht.

    Wird auch im Drachenbau verwendet, da kann man es auch günstig beziehen.

  18. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #18
    Zitat Zitat von Carsten010 Beitrag anzeigen
    ...
    Ich benutze Tyvek Hard wie beim Trekkin Lite Store erhältlich seit 2004 regelmässig und
    bin voll zufrieden....
    Danke, für den Tip. Hab mir das gerade von dort besorgt. Wenn ich gelegentlich doch mal in einer Schutzhütte schlafe, brauche ich auch eine Plane unter die NeoAIR. So habe ich jetzt ein größer geschnittenes Stück was auch gut das Innenzelt vom Unna abdeckt und liege vom Gewicht noch deutlich unter dem sehr (zu) knapp zugeschnittenem Meru-Planenstück.

    Beim Auspacken denkt man ja erstmal : "Das Verpackungsmaterial ist jetzt raus und wo ist nun die Folie ?". Bin sehr gespannt auf die Praxis.

  19. Neu im Forum

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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #19
    Hey,

    meine Freundin hat ihn und ist damit sehr zufrieden. Hätte ich nicht schon einen guten, würde ich diesen auch sofort kaufen :-)

  20. Neu im Forum

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    AW: Tyvek® Groundsheet

    #20
    Also Tyvek kenne ich nur von den weißen Ganzkörperoveralls her. Und die Tragen sich recht angenehm. Bin aber noch nie auf die Idee gekommen diese zu waschen- hab die nach 8h Arbeit immer weg geschmissen. Kosten ja auch nicht die Welt.
    "Wasserdicht" waren die schon- und auch wieder nicht. Flüssigkeiten kommen erstmal nicht durch ( Farbe, Unterbodenschutz etc); bei Arbeiten mit einem HD- Gerät haben sie sich, aber ohne direkte "Bestrahlung", recht schnell durchgenässt und sind dann auch durch. Für solche Arbeiten nimmt man den Ostfriesen- Nerz und - Latzhose (pures PU/PE). Aber Spritzwasser halten die aus- da geht nix durch. Und als hygienische Unterlage sicherlich zu empfehlen; wenn gleich sie nur bedingt vor scharfen Steinen und Ecken schützen.

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