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  1. Appalachian Trail in den White Mountains (NH)

    #1
    Hallo zusammen,

    wir sind im Juni zwei Wochen in New York und wollten da für ein paar (ca. 5) Tage auf dem AT wandern gehen. Interessante Gebiete in der Nähe wären wohl die Green Mountains und die White Mountains. Dazu hätte ich dann noch ein paar Fragen...

    - War schon mal jemand in den White Mountains unterwegs und kann etwa berichten, wie die Schwierigkeiten dort sind? Mir fehlt in den Beschreibungen oft der Vergleich zu etwas, was man kennt - z.B. irgendwelchen Touren in Nordeuropa, in den Alpen, whatever...
    - Hat jemand Erfahrungen mit den Shuttle Services, kann mir evtl. sogar einen empfehlen?
    - Hat jemand eine konkrete Empfehlung für einen Abschnitt, der in der Zeit zu bewältigen wäre? Kennt evtl. sogar jemand die White und Green Mountains und kann da eine Empfehlung abgeben?

    Vielen Dank!

    Bela
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  2. Anfänger im Forum
    Avatar von Scoutgirl
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    AW: Appalachian Trail in den White Mountains (NH)

    #2
    Hi,

    falls es noch nicht zu spät ist, ihr wolltet ja im Juni fahren:
    Ich war 1997 (ist schon ne ganze Weile her...) in den Green Mountains (VT) und den White Mountains (NH). Wir haben damals allerdings keine 5Tages-Wanderung sondern nur Tagestouren gemacht.
    Die Green Mountains würde ich eher mit unseren Mittelgebirgen vergleichen, die White Mountains würde ich eher Alpin nennen. Hier sind extreme Wetteränderungen keine Seltenheit, insbesondere am Mt. Washington.

    Green Mountains:Vom Zeltplatz im Branbury State Park haben wir den Mt. Moosalamoo "bestiegen" und die Lana Falls erwandert, das ist aber eher eine (Halb)
    Tagestour.
    White Mountains: Hier haben wir in der Frankonia Notch (SP) übernachtet. Von dort als Standquartier haben wir einige Wanderungen unternommen, u.a. am Mt. Washington die Tuckerman Ravine. Der Mt. Washington und seine Trails könnten sich mE auch für eine kombinierte 5Tageswanderung eignen:
    http://www.home.earthlink.net/~ellozy/washington.html
    Wir sind damals vom Pinkham Notch Visitor Center (unterhalten vom Appalachian Mountain Club) losgelaufen, nebenan gibt es die Joe Dodge Lodge des AMC, in der man übernachten kann. Auf den AMC-Seiten werdet ihr vermutlich auch weitere Infos zu den White Mountains (Trails, Übernachtungen etc.) finden können: http://www.outdoors.org/about/index.cfm
    Two roads diverged in a yellow wood, and sorry I could not travel both ... I took the one less traveled by, and that has made all the difference.
    Robert Frost

  3. Neu im Forum

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    1

    AW: Appalachian Trail in den White Mountains (NH)

    #3
    hallo, wart ihr jetzt in den white mountains? Ich bin ende august auch dort und suche noch ne Route zum Laufen, am liebsten von Hütte zu Hütte, 3-4 Tage, ich bin wie ihr verunsichert, wie schwierig es dort ist zu wandern. Ich bin kein Kletterer und seile mich nicht an, nicht wirklich schwindelfrei, aber es darf schon ein paar Höhenmeter sein. Mount Washington will ich nicht, hört sich zu schwierig an, auch wegen dem Wetter! Habt ihr einen Tip? Wäre super! Danke!

  4. AW: Appalachian Trail in den White Mountains (NH)

    #4
    Hi,

    @Scoutgirl: habe deine Nachricht jetzt erst gesehen. Danke trotzdem für die Hinweise!

    @koki: Ja, wir waren in den White Mountains unterwegs. Wir sind den Appalachian Trail vom Crawford Notch State Park (Ethan Pond Trailhead) bis in den Franconia Notch State Park gegangen. Das ist in 3 1/2 Tagen locker zu machen. Bei Interesse kann ich mal nach GPS-Punkten kramen.

    Es gibt entlang dieser Strecke (und auch in anderen Gebieten) in regelmäßigen Abständen die Hütten des Appalachian Mountain Club, d.h. das ist problemlos ohne Zelt zu machen. Will man zelten, ist man mehr oder weniger an die offiziellen Zeltplätze des AMC gebunden, zum einen wegen der Regulierungen, mehr noch aber wegen der Unzugänglichkeit des Waldes abseits der Wege (so dichtes Unterholz habe ich noch nie zuvor gesehen). Die (schönen) Hütten kosten etwa 100$ pro Person und Nacht mit Halbpension (geht nicht ohne). Es gibt bei den Zeltplätzen teilweise Schutzhütten. Alle Infos dazu sind im White Mountain Guide des AMC, bei dem auch Karten beiliegen (vor Ort noch erhältlich). Der AMC betreibt auch einen Shuttle Bus, der 1-2 täglich zwischen den Trailheads pendelt.

    Zu den Schwierigkeiten: Zumindest wo wir unterwegs waren, gibt es keine ausgesetzten oder technisch schwierigen Abschnitte. Die Gesamthöhenunterschiede sind auch recht klein. Die Wege sind allerdings oft in mäßigem Zustand, steinig, grob beschaffen und mit kleinen Felsstufen, wo man die Hände zur Hilfe nehmen muss - d.h. man kommt nicht so schnell voran, wie man es vielleicht erwartet, und es ist anstrengender, als die Distanz und die Höhenmeter vermuten lassen.

    Das Wetter kann dort sicher sehr ungemütlich sein (wir hatten viel Regen, trotz gutem Wetterbericht - den Wetterbericht kann man glaube ich ignorieren und einfach auf alles vorbereitet sein), allerdings bewegt man sich meist im Wald, d.h. ein Wetterumschwung ist nicht so dramatisch wie in alpinem Gelände. Es wird vor Ort viel vor dem Wetter gewarnt, das liegt aber wohl eher daran dass Leute aus Boston dort hinfahren und ohne Pullover und Regenjacke in die Berge laufen und sich dann eine Unterkühlung holen.

    HTH,
    Bela
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