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  1. Fuchs

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    [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #1
    Mitreisende: Nicki
    Land: Pyrenäen- Frankreich/Spanien
    Reisezeit: August/ September
    Region/Kontinent: Südeuropa

    Meine jährliche Pyrenäen Wanderung

    Ein paar mehr Infos gibt es auf meiner HP- zur Anreise etc. auch ein kmz für Google Earth......
    Die Fotos sind hier
    Ein paar Panos hier

    Blau im Text- Links zu ein paar Fotos /Panoramen

    Die Route: Zu beginn der Tour- die ersten 4 Tage- eine selbstgebastelte Strecke Anisclo, Sestrales, Pineta,Tucarroya bis Gedre. Anschliesend die schwierigen HRP Etappen von Barroude bis Portillon.Insgesamt waren es ca. 160 km (laut GPS) und ca. 23.477 Höhenmeter: 11434 m bergauf, 12043 m bergab (laut Höhenmesser)
    Höhenprofil:

    http://www.mitrucksack.de/hoehenprof...enprofilgesamt .png" border="0" />

    1. Etappe, 29.8.2009: Puyarruego- Bivac unterhalb der Sestrales
    Um 9:15 überquere ich die Brücke die über den Rio Bellos führt. Ein Hinweisschild zeigt die Straße auch als den als Fußweg zum Anisclo Canyon an. Ich folge der Strasse ca. 800m, biege dann rechts ab und steige auf einer Piste bergan. Der Rucksack wird seine 19kg haben, ich habe mind. vier Liter Wasser mit, es wird wohl keine Möglichkeit geben Wasser zu Zapfen. Nahrung für die nächsten 4 oder 5 Tage und halt den ganzen anderen Rest. Es ist warm, fast schon zu warm.
    Stetig gehe ich bergauf, fühle mich sehr gut und bin richtig gut gelaunt.



    Das kleine Dorf Bastue ist erkennen, dahinter der Castillo Mayor von Wolken verhüllt, und im Rückblick durch die gleißende Sonne kaum zu sehen- die Pena Montanesa. Die Sestrales, mein heutiges, Ziel sind ebenso von Wolken verhüllt.
    Dann finde ich doch Wasser, ein Wassertrog und nur wenige Meter entfernt ein eingezäuntes Wasserbecken. Im Wasser des Troges schwimmt einiges an toten Insekten, ich trinke nichts davon. Die Piste endet hier. Ich umrunde das Wasserbecken an seiner rechten Seite, treffe dann auf einen schmalen Pfad, der durch einen niedrigen Wald führt. Der Schatten kühlt etwas. Ca.700m weiter ein kl. Plateau. Nur die Grundmauern einer Hütte stehen hier. Das Plateau ist von Gras bewachsen, ein Pfad ist nicht zu erkennen, ebenso finde ich wenig Zeichen. Ich gehe suchend weiter grade aus, folge einen kaum erkennbaren Pfad. ich kontrolliere Karte und GPS- ja, zwar ein anderer Weg als der geplante ,aber etwas weiter oben müsste ich auf die geplante Stecke treffen. Schnell wird es schwieriger der Spur zu folgen, eng gewachsene Büsche, ich zwing mich hindurch, bis es nicht mehr weiter geht. Keine Spur zu zu erkennen, dichtes Gestrüpp, kein durchkommen- ich kehre um und gehe zurück zum Plateau.
    Hier suche ich mit dem GPS den aus der Karte- Editorial Alpina- entnommen Weg. Ich finde eine "Spur" die alles sein könnte- das Nichts- also keine Pfad-, ein Tierpfad, oder auch ein wenig benutzter alter "Wanderweg". Es ist sehr warm, mühsam steige ich durch das weglose Gelände Richtung Tozal d'a Pera auf. Wieder enges Buschwerk, an Armen und Beinen ist mittlerweile alles voller Kratzer, ich blute. ich Ziehe mir aber nichts langes an, ich will einfach Wissen wie weitergeht
    Auf 1160m sind die Bäume und das Buschwerk so zugewachsen das ich nicht mehr weiter komme. Ich suche die nahe Umgebung ab, finde aber keine Möglichkeit- hier ist kein Weg- jedenfalls finde ich ihn nicht. Ich grüble ein wenig herum und habe kein Vertrauen mehr in die eingezeichneten Wege der Editorial Alpina Karte und entscheide mich gegen Experimente, und kehre auf selben Weg zurück nach Puyarruego.

    Der Weg von Puyarruego bis zu den Sestrales ist auf der Editorial Alpina Karte Parque National de Ordesa 1:40.000 eingezeichnet. Ich ging den auf der Karte eingezeichneten Pfad östlich des Tozal de Pera, dann Aufstieg bis fast zum Gipfel...... und hier ging's nicht weiter.

    Einschub:
    Wieder Zuhause- ich vergleiche mit der Ordesa y Monte Perdido Karte vom Ministerio de Fomento, auf dieser Karte Endet dieser östliche Pfad bei einem Haus. Die Möglichkeit der Alpina Karte am Tozal de Pera aufzusteigen ist in der Ministerio de Fomento Karte nicht eingezeichnet. Eingezeichnet ist ein Weg der den Total de Pera westlich umrundet. Auf der Ordesa Web Seite ist wohl- soweit ich mir aus dem spanischen einen Reim machen kann- die Möglichkeit der Ministerio de Fomento beschrieben.
    In Google Earth ist die Auflösung nicht so gut, wirklich genaues ist nicht zu erkennen.
    Aber nur 35 m von meinem Umkehrpunkt könnte ein es einen Pfad geben.... bis zu den Sestrales ist er aber nicht durchgehend zu verfolgen.

    Es geht weiter:
    Meist werden die Sestrales vom Anisclo Canyon bestiegen- die Straße vor dem Camping führt dorthin.
    Angekommen an dieser Straße versuche ich es per Anhalter. Kaum Verkehr- nur wenige Autos auf der Straße- ich lass es so recht schnell bleiben, und gehe weiter zum Camping. Bestelle mir dort 2 große Cola und ein Bier.
    Wie geht's weiter? Kartenstudium....... zu Fuß über Gallisue und Vio zum Canyon..... meine lockere Zeitplanung wäre direkt hinüber. Oder zu Fuß der Straße entlang, bloß nicht! Also per Taxi. Ich frag im Büro des Platzes nach einem Taxi, werde überrascht angesehen, Taxi- wo haben wir den eine Nummer.... hektische suche und nichts wird gefunden.
    Dann bietet sich ein Mitarbeiter des Platzes an, "ich fahre dich dort hin", kurz den Preis ausgehandelt (20€) und wir fahren im 4x4 Richtung zum Canyon. Eine Lohneswerte fahrt, die Straße wird schnell einspurig, links senkrecht Felswände die in den Himmel heraufragen, rechts klapprige Leitplanken. in der Tiefe fliest der Rio Bellos, dann wieder steile Felsen bis in die Himmel. Meist ist hier unten Schatten.

    Eingang de Anisclo Canyon, San Urbez- ich zapfe Wasser in der Nähe der Kapelle (ein Stück weiter in den Canyon), 4,5L- es wird wohl bis morgen Mittag reichen müssen. Gehe dann wieder zurück in Richtung der Brücke, dort ist der Weg mit einem großen Schild gekennzeichnet- "Sestrales/ Bastue- GR 15".
    15:50, auf recht schmalem Pfad mal Rot /weiß markiert, mal mit Steinmännern, gehe ich stetig bergan. Es wird steil, ein Geröllfeld. Dann in kühlenden Wald. Wieder Steil und Geröll, bis der Weg sich beruhigt und ein gutes Stück unterhalb der Sestrales Felsen verläuft. Zu sehen gibt es nicht viel, der Wald ist dicht und lässt nur selten Ausblicke zu. Stetig gehe ich bergan, bis man nicht mehr weit von den Klippen der Sestrales entfernt ist, die Sicht ist jetzt frei.



    Der Weg ist weiter schmal, rechts teilweise steile Abgründe, links dichtes Buschwerk, für Zelt reicht der Platz nicht. Langsam brauche ich etwas Platz zum Übernachten. Auf einem Gras bewachsenen Felsvorsprung ist es möglich das Zelt aufzubauen. Ich richte das Lager, wasch mich Wasser sparend mit einem feuchten Lappen und koche vorne auf dem Felsen. Ich passe nicht auf und mein Aluwindschutz verabschiedet sich schnell in die Abgrund.
    Der Tag war etwas durcheinander, jetzt ist aber alles im Lot, Ich fühle mich sehr gut und genieße die Aussicht.



    2. Etappe: 30.08.2009: Bivac unterhalb der Sestrales- bis Fon Blanca

    8:23-alles ist gepackt, frisch Gewaschen und ohne Frühstück- ich habe noch keinen Appetit- gehe ich los, Ein Schild zeigt die Richtung an- "rechts" nach Bastue (ein Dorf) über den GR 15, oder in einen kl. Wald hinein- zu den Sestrales. Der Pfad ist schmal, recht steil, unangenehm direkt nach dem Start. Nach kurzen Weg erreiche ich den "Kanal de Arruto", den ich mehr oder weniger Kletternd überwinde. Oben ein schmaler Sattel, der von Bäumen bewachsen ist. Ich wechsle die Richtung- Zeichen/ Steinmänner führen mich nach Nord-Westen, ein Pfad ohne bes. Probleme, der durch Buschwerk und Bäume führt, immer die steile Felsen im Blick. Nach ca. 1,2 km (vom Sattel) wendet sich der Weg nach rechts. Es wird wieder anstrengend. Ein steiles Geröllfeld führt mich bis zum Collado de las Puertas- ab und zu brauche ich mal die Hände. Der Collado de Puertas, 2000m, bietet eine überraschende Aussicht- mir macht es richtig Spaß- abwechselungsreiche Wege, und ungewohnte, neue Landschaften.
    Nach links führen mich die Steinmänner, ich klettere weiter bergauf bis zu einem "Park National" Schild. Dann auf ebenen Pfad, linke Hand eine Felswand, rechts geht es bergab........ ich kann den Einschnitt in den Felswand schon erkennen, der mich wohl auf das Plateau führt. Wieder halb kletternd, halb gehend überwinde ich diese Rinne, bis ich auf dem Plateau angekommen bin- Karst und Gras wechseln sich hier ab.
    Steinmänner und ein paar Spuren im Gras leiten mich zum Gipfel- dem Sestrales Bajo, 2075m. Der Blick ist fantastisch- Anisclo Canyon, die Falten des Mondodo (1957m) dem Sestrales Alto (2101m), den Tres Marias und den Tres Sorols mit dem Monte Perdido (3355m). - Frühstückspause und genießen.
    Ca. 30 Minuten später gehe ich immer der Felsklippe folgend zum Sestrales Alto, 2101m, dem höchsten Sestrales Felsen. Die Pfad ist ohne Probleme zu gehen, oft Grasgelände. Er führt nach dem Sestrales Alto noch ein Stück am Rand des Canyon entlang, dann verlasse ich die Klippen. Bei Schlechtem Wetter ist die Orientierung hier aber nicht einfach, Spuren sind nicht immer zu erkennen, Steinmänner nicht grade zahlreich, jetzt bei Sonnenschein gibt es aber keinerlei Orientierungsprobleme. Nach Rund 300 Höhenmetern bergab, muss ich wieder aufwärts, Richtung Tozal de Fueba, dessen Gipfel ich nicht "besteige", sondern etwas Unterhalb des Gipfels wieder abwärts, auf teils tief eingetretenen und erodierten Pfad bis zur Refugio de Plana Canal gehe. Das Refugio ist sehr einfach, ein Kamin ein Steinbett..... . Es ist warm, und allzu viel Wasser habe ich nicht mehr.



    Ich folge nun der Piste. Über mir schweben ruhig ein paar Geier. Ich schraub das Tele an die Kamera, in der Hoffnung das die Vögle mal nah genug kommen, sie halten aber immer Abstand. Es ist sehr schön hier, das ist aber deutlich zu emotionslos beschrieben!! Gegenüber der Barranco de Pardina..... - überwältigend diese landschaftliche Vielfalt.
    An einer Tränke kann ich, nachdem ich die Kühe erstmal etwas verscheuchen musste, - Wasser zapfen.
    Ein gutes Stück nach der Refugio San Vincenda endet die Piste. Ich halte mich links und folge einem Pfad der dann teilweise steil in den Canyon de Anisclo führt. Gegenüber der schmale Barranco de Capradiza, ich schaue mir den Barranco recht genau an, ich suche nach Pfadspuren, kann aber nichts erkennen.......hab schon Pläne für die nächsten Jahre im Kopf. An einer schmalen Wegstelle sind ein paar Ketten zur Hilfe angebracht. Am Fuß des Canyons angekommen gehe ich unschwierig weiter Richtung Fon Blanca.



    Das Zelt baue ich auf dem gleichen Platz auf wie letztes Jahr- Fon Blanca- 1622m..
    Ich bin total auf überhitzt, ich suche nach einer schönen Gumpe zum Baden, lasse das Baden dann aber doch sein, meinem Zeh war das Wasser schon zu kalt- der Waschlappen muss wieder herhalten. In der Nähe der kleinen Hütte bauen vier Spanier ihr ihre Zelte auf.
    Ein paar Tageswanderer sind mir heute begegnet, auf dem Sestrales Bajo, und dann an der Refugio Plana de Canal- drei Menschen. Auf meinem Weg war niemand. Ich koche mir mein essen, trink noch einen Kaffee.
    Lege mich dann ins Zelt- schlafen

    Tourdauer: 09:10 Std.
    höchste Höhe: 2101 m
    Bergauf: 911 m
    Bergab: 777 m
    Länge: 16,9 km

    wird forgesetzt......
    Geändert von Sandmanfive (06.11.2011 um 16:53 Uhr) Grund: Reisecharakter eingestellt
    www.mitrucksack.de
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  2. Fuchs

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    AW: Mal wieder- die Pyrenäen

    #2
    Habe zwar erst die Bilder gesichtet, aber die sind ja wieder mal klasse!
    Froh schlägt das Herz im Reisekittel,
    vorausgesetzt man hat die Mittel.

    W.Busch

  3. Fuchs

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    AW: Mal wieder- die Pyrenäen

    #3
    Noch ne Etappe....
    3. Etappe, 31.08.2009: Bivac bei Fon Blanca- bis Bivac im Cirque de Pineta
    Link zum Kartenauschnitt

    Kurz vor neun, die Schatten sind noch lang.
    Ich hab die Wahl, entweder auf dem GR 11 Richtung Refugio de Goritz (durch den Barranco de Fon Blanka) und dann unterhalb der Punta des Las Olas ein Richtungs Wechsel zum Collado de Anisclo. Das soll ein anspruchsvolles- alpines- GR 11 Stück sein! Ich habe aber keine Lust einen so großen Bogen zu Schlagen und gehe doch auf dem direktem Weg zum Collado de Anisclo, auch wenn ich diesen Pfad schon kenne.
    Die Spanier auf der anderen Bachseite packen noch ihre Zelte zusammen, ich steig schon mal ruhig bergan. Die vielen Cascaden des Rio Bellos müsste ich mal im Juni besuchen, jetzt am Ende des Sommers fliest das Wasser etwas spärlich. Die Kraft des Wassers ist jedoch überall deutlich zu sehen.



    Ich begegne einem Paar, ebenso im Aufstieg zum Collado de Anisclo. Sie hat heute nicht ihren besten Tag, kämpft sich ohne den Rucksack aufwärts. Er trägt erst seinen Rucksack hinauf, legt diesen dann ab, kehrt um und schleppt dann den anderen Rucksack hoch..... beobachte ich etwas später aus einiger Entfernung. Ich mach mir ein paar sorgen, wie soll erst der schwierigere Abstieg funktionieren.
    Der Aufstieg von Fon Blanca zum Collado de Anisclo ohne bes. Probleme, der Weg ist meist klar erkennbar, keine schwierigen Passagen. Weiter hab ich Wetterglück, strahlend blauer Himmel, aber nicht mehr so heiß- optimal. Ich beobachte einige GR 11 Wanderer die auf dem Kamm in Richtung der "alpinen" Version des GR gehen. Letztes Jahr stand ich hier oben auf dem Collado de Anisclo (2553m) im dichten Nebel und Regen, heute herrscht klare Sicht, aber hier oben ein frischer kühler Wind. Ich hab Hunger und kauere mich hinter einen Felsen, es schnell etwas , mich treibt es weiter.
    Bei den guten Bedingungen heute, empfinde ich den Abstieg unschwieriger als im letzten Jahr. Ich komme mir fast auf einem anderem Weg vor, es gibt deutlich weniger Kletterei und ausgesetzte Stellen- jedenfalls scheint es mir so- letztes Jahr folgte ich aber genauso den Markierungen wie jetzt. Ein "einfacher" Weg ist es trotzdem nicht.
    Auf ca.1930m zweigt die Faja Tormosa nach links- Richtung des Circo de Pineta ab. Ein großes Schild zeigt die Richtung an. Ich folge der Faja und steige hier nicht weiter auf dem GR 11 ins Tal ab. Die Faja Tormosa ist oft schmal und folgt ohne große Höhenveränderungen dem Talhang. Er passiert einige Barrancos mit ihren Bächen. Führt über Wege die auch mal mit mit Büschen und hohem Gras zugewachsen sind, bunte Blumen am Weg. Immer im Blick der Pic de Pineta und der Übergang nach Frankreich- die Port neuf de Pinede. Insgesamt aber ohne wirkliche Schwierigkeiten.



    Schwieriger ist das letzte Stück, der Abstieg in den Circo de Pineta. Der Pfad endet, ich komme in felsiges Gelände, die Orientierung wird schwieriger- kein Pfad ist zu erkennen, ab und zu mal ein Steinmann, mal brauche ich die Hände. Dann eine steile Kletterstelle- ca. 3 m in die Tiefe- , zur Sicherheit ist eine Kette angebracht- trotzdem nicht so einfach mit vollem Rucksack. Noch ein paar Meter und ich überquere auf einer Brücke den Rio Cinca, der hier ins Tal fällt.
    Ruhig liegt der Circo de Pineta vor mir, ich erkenne 2 Tageswanderer die auf dem Weg ins Tal sind. Ich schaue mich ein wenig um, suche nach einem Platz für die Nacht. Am Bach ein Stück talwärts finde ich eine recht ebene Stelle und ich mach's mir gemütlich- Pause. Es dauert gar nicht so lange, bis mir das Getöse des Wasserfalls doch reichlich lästig wird, hier werde ich wohl keine Minute in der Nacht schlafen können. Noch mal aufgerafft und neue Suche, es gibt nur wenige Stellen die halbwegs grade sind, nicht in einem jetzt trockenen Bachbett liegen- und dann auch nicht so gut Einsehbar sind. (Bivac ist hier eigentlich nicht erlaubt)
    Ich wasch mich erstmal, Zapf noch etwas Wasser und koch mir das Essen. Das Zelt will ich wegen dem Verbot sowieso nicht aufbauen.
    Muss ich dann aber doch, am Abend verschlechtert sich das Wetter, die Wolken werden immer mehr. Es beginnt zu Regen. Das Zelt habe ich grad rechtzeitig fertig stehen.....
    In der Nacht schüttet es aus Eimern, Donner, Blitze- ein richtig "schönes" Gewitter. Ich warte nervös auf den Wind- im Circo ist es bisher Windstill.
    Zum Einschlafen höre ich : Mein Leben als Pavian, von Robert M. Sabolsky.

    Tourdauer: 08:38 Std.
    höchste Höhe: 2543 m
    Bergauf: 923 m
    Bergab: 920 m
    Länge: 8,´90 km
    Geändert von Nicki (05.04.2010 um 20:02 Uhr)
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  4. AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #4
    Die Versuchung mir einem Klick auf deine Seite zu wechseln, um den Bericht weiterzulesen und meine Neugier zu befriedigen, ist ja groß. Aber ich mach's nicht. Nein, nein, nein!
    Du weißt, dass hier Menschen angemeldet sind, die ihren zeitlichen Horizont nach der Rente ausrichten, die demnächst (hoffentlich) fällig wird?
    Geändert von Werner Hohn (12.04.2010 um 18:07 Uhr)

  5. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #5
    Du weißt, dass hier Menschen angemeldet sind, die ihren zeitlichen Horizont nach der Rente ausrichten, die demnächst (hoffentlich) fällig wird?
    In der Regel sind das Menschen mit mehr Geduld...

    Aber schön das sich jemand für die Pyrenäen interesiert.
    Ich habe einfach wenig Zeit...... , auf der HP sind auch nur sechs Etappen fertig..... . Ich werde die aber in den nächsten Tagen hier eintragen, für den Rest dauert es aber ......

    Gruß Folko
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  6. Fuchs
    Avatar von hrXXL
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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #6
    sehr feiner bericht. die pyrenäen sind einfach fastzinierend.
    nur wenn ich doch etwas besser französisch kenntnisse hätte.

    würde gerne mal teile der HRP laufen

  7. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #7
    Noch ein wenig.....
    Kartenausschnitt der Etappe... mehr infos auf der HP....

    U]
    4. Etappe: 01.09.2009- Circo de Pineta bis Gedre ( über den Balcon de Pineta und die Refugio de Tucarroya)
    [/U]

    Irgendwann schlafe ich dann ein, ich gewöhne mich an das prasseln des Regens. Wind kommt keiner, er Schaft es nicht hinunter in den Circo.
    So um 7:30 krieche ich aus dem Schlafsack. Es regnet seit ca. zwei Stunden nicht mehr. Nebel wallt durch des Valle de Pineta, am Himmel Wolken und Blaues.



    Ich packe meine Sachen ein, und warte nicht bis das Zelt trocken ist. ich wische es etwas ab, dann kommt es in den Packsack.
    8:52- mein Aufstieg beginnt. nach den Informationen die ich sammelte- ein steiler und teilweise schwieriger Weg- ich werde es ja sehen. Der Pfad ist sehr geschickt angelegt, das es hier in den steilen Wänden des Circo überhaupt ein Möglichkeit gibt, ist schon überraschend. Das dieser Pfad dann doch gar nicht "so" schwierig ist ist noch wundersamer. Das Wetter verschlechtert sich, dicke Wolken über mir, Nebelschwaden.



    Ich überlege umzukehren.... aber bisher klappt es gut und ich habe keine Orientierungsschwierigkeiten, also gehe ich weiter. Der Pfad ist meist gut sichtbar, an den schwierigeren, ausgesetzten stellen breit genug, und gar nicht so steil wie es der Circo eigentlich vermuten läst- aber ein einfacher Weg ist es sicher nicht- Trittsicherheit , Kondition und keine Angst vor steilen Abbrüchen ist die Voraussetztung. Ich ereiche eine Rinne, die ich recht mühsam Aufsteige. In den Nebellücken erkenne ich am Ende eine Felsmauer, dort brauch doch mal die Hände und stehe dann auf ca. 2500 m - auf dem Balcon de Pineta. Nichts zu sehen, Nebel, Sichtweite vielleicht mal so 20 m. Kurze ungemütliche Pause- Regenhose anziehen (es regnet immer wieder.... ), Schokolade essen. Schade- ausgerechnet bei diesem Wetter bin ich hier oben, die Aussichten sollen beeindruckend sein. Ich grüble, wieder absteigen oder weitergehen, ich entscheide mich für das weitergehen, umkehren kann ich immer noch.
    Der Pfad ist im Schotter gut zu erkennen, regelmäßige Steinmänner stehen herum, auch im dichten Nebel ist es kein Problem auf dem Weg zu bleiben. So bleibt es nicht lange- ich sehe keinen Pfad mehr, Steinmänner sind selten. Die Richtung ist schon klar, das Gelände ist unübersichtlich und in der falschen Richtung könnte es schnell unüberwindbar werden, und somit unsicherer.



    Ich suche so genau nach Zeichen oder Spuren, mit konzentrierten Blicken finde ich Steinmänner, bevor sie im Nebel verschwinden. Ohne GPS würde ich hier doch umkehren, schnell ist man vom "Weg" - bei der Sichtweite nicht angenehm. Das GPS gibt mir die Sicherheit, wieder einen Pfad zu finden.
    Ich steige- etwas nach Links haltend- auf einen Felszug, muss wenig Klettern um hinab zu steigen ein und stehe dann am rechten des Lago de Marbore. Jetzt lichtet sich endlich mal der Nebel, rechts von mir eine Felswand, ungefähr in der mitte des Sees ist der Aufstieg zur Refugio de Tucarroya erkennen.


    Der See schimmert schön Türkis. Steinmänner führen mich durch das Geröll, jetzt wieder in Wolken.
    Vor dem Aufstieg zur Tucarroya habe ich Respekt, sehr steil soll er sein, Steinschlaggefahr.... und einige Fotos aus dem Netz sehen auch so aus.
    Mein Weg wendet sich nach rechts, es wird steil, trotz des Regens ist der Schuttboden halbwegs griffig, ich bin aber vorsichtig- die Steine haben teils wenig halt. An einigen Stellen brauch ich die Hände und dann steh ich auch schon in der Scharte - 2666m. Der Steile Aufstieg ist nicht wirklich lang, vielleicht 40m. Aber wie kommt jemand auf diese Idee hier in der Scharte eine Refuge (-Pano) zu bauen??



    Jedenfalls steht die Refuge schon seit 1890 hier.... zu sehen ist nicht viel, weiterhin Wolken....
    Ich mach erstmal Pause, setze mich in die Refuge, esse etwas. Kein Mensch ist hier- Kleidung hängt jedoch zum trocknen in der Hütte.
    Der Nebel verzieht sich nicht, nur Ansatzweise sehe ich mal die Gletscher des Monte Perdido. Ich überlege darum hier zu Übernachten, es ist schon schade "nichts" zu sehen. Aber dann hier Stundenlang zu sitzen, grad mal 13 Uhr- und ob das Wetter besser wird ..... ich packe so meine Sachen und gehe.
    Sehr steil sind es die ersten Meter nach Frankreich hinunter. Langsam und vorsichtig steig ich die bergab, nun es wird etwas einfacher, nicht mehr soooo steil. Teilweise wird beschrieben das hier Steigeisen und Pickel nötig sind, jetzt Anfang September liegt nur noch wenig Schnee, der Weg berührt diesen nicht. Dann flacher, verblocktes Gelände, bis ich auf den Pfad treffe der vom Port neuf de Pinede kommt und dem Cirque de Estaube folgt.



    Die großen Schwierigkeiten haben ihr Ende, jetzt ist gemütliches Wandern angesagt über gut sichtbare und gut begehbare Bergpfade. Das Wetter, na ja, im Moment trocken, ich spüre aber die Luftfeuchte, es ist frisch- zum Wandern aber sehr gut.
    Ich folge dem Cirque de Estaube nach "links, halte mich dann den Weg der ins Tal führt bergab. Von hier ist es auch möglich über die Hourquette de Alans ins Nachbartal nach Gavernie mit dem bekannten Cirque zu steigen.
    Es fängt leicht an zu regnen, ich habe keine Lust auf eine nasse Hose und ziehe mir die Regenhose über, die Regenjacke hab ich sowie so an, ist sonst zu ungemütlich. Eine Wolkenwand arbeitet sich das Tal berauf und erinnert an einen Film.... Nebel des Grauens..... seltsam an was ich so denke .... jedenfalls tauchen keine Seeleute auf, aber passend dazu hört man ein becherndes Klappern aus der Cabane d' Estaube.



    Es regnet jetzt ziemlich stark. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen fühle ich mich ganz wohl, meine Uhr läuft langsam voll, der Batteriewechsel tat ihr nicht gut. Die Gedanken verlieren sich.
    Am Lac de Gloriettes wache ich auf- mist Weg verpasst, eigentlich wollte ich vorher nach links abzweigen. Ich kram die Karte heraus, schau auf das GPS, direkt hier führt laut IGN Karte ein Weg unterhalb der Montagne de Coumely nach Gedre. Vor mir ein schmaler Pfad, der auch ein Kuhpfad sein könnte, etwas unsicher folge ich der Spur. Die Sichtweite ist wieder sehr schlecht, jetzt 20- 30 m. Mit dem GPS kontrolliere ich die Richtung, passt sehr gut mit der Karte überein, ich bin auf dem richtigen Pfad. Recht gemütlich marschiere ich durch Weideflächen- mal auf schmalem Pfad, mal Piste. Zu sehen gibt es nicht viel, Der Nebel taucht alles in ein gedämpftes Licht, unwirklich, grasende Schafe am Weg..... langweilig wird mir nicht- die Wegsuche lenkt ab. Das Plateau hat sein Ende, ich tauche in den Wald ein. Recht vorsichtig gehe ich über teils rutschige Steine und Laub ins Tal- einmal ausrutschen und auf dem Rücken landen ist dabei- sonst aber problemlos bis nach Gedre.
    Ich suche im Ort nach dem Camping, mitten im Ort soll ein Platz sein. Ich lauf also kreuz und quer, frage dann nach - "nein nicht hier- noch einen Kilometer unterhalb des Ortes" erfahre ich. Es regnet wieder.
    Erstmal gehe ich Duschen, baue dann das Zelt im Regen auf. Meine Sachen hänge ich zum trocknen im Duschhaus auf.
    Ich bin müde, trotz Wetter gut gelaunt, habe aber keine Lust zu gar nichts, esse so etwas Käse und Brot und hau mich im Zelt auf s Ohr. Ein spannender Tag geht zu Ende.
    Vor dem Einschlafen noch ein wenig hören- Mein Leben als Pavian, von Robert M. Sabolsky- das richtig Spaß macht.

    Tourdauer: 11:22 Std.
    höchste Höhe: 2666 m
    Bergauf: 1160 m
    Bergab: 1765 m
    Länge: 21,50 km
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  8. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #8
    nur wenn ich doch etwas besser französisch kenntnisse hätte.
    Schöner und manchmal etwas einfacher ist es nätürch mit Sprachkentnissen, es geht aber auch ohne- ich kann nur Grüßen- Bier und Brot kaufen auf französisch (oder spanisch)

    würde gerne mal teile der HRP laufen
    Der kommt noch- ab der 5. Etappe......

    Gruß

    Folko
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  9. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #9
    Ein Tag Pause: 02.09.2009, Luz St. Sauveur und Gedre
    Käse etc. kaufen..... , Pause.........

    5. Etappe: 3.09.2009- Heas bis Barroude ( mit einem Schlenker zum Cirque de Troumouse)
    Kartenausschnitt

    Nach kurzer Visite des Cirque de Troumouse- Planänderung wg. Nebel und Einstieg in den HRP- der Haut Randonnee Pyreneenne.

    Ich lasse den morgen ruhig angehen. Nach dem Packen vom Zelt und so weiter, sitze ich auf einer Terrasse mitten in Gedre und nehme das "petit déjeuner" zu mir. Ein angenehmer, aber frischer Morgen.
    Im Taxi fahre ich nach Heas (bestellt im Tourist Office), trinke noch einen Kaffee in der Auberge de Munia. Um 11:50 setzt ich den Rucksack auf und gehe los, steige durch das Touyeres Tal aufwärts.



    Ich fühle mich gut und gehe ohne Probleme auf guter Spur. Das Tal wird schmaler, der Pfad wendet sich nach links und steigt jetzt etwas anstrengender bergan. ein paar Schafe und zwei Wanderer begegnen mir. Auf 2050m wird es wieder flacher- den Cirque de Troumouse, der größte Cirque der Pyrenäen kann ich bestaunen.



    Ich gehe zur kl. Cabane de Aires (reicht zur Übernachtung- aber keinerlei Ausstattung) , stelle meinen Rucksack ab und suche die Weg zum Col de la Sede (2671m). Hinter der Cabana sind die steilen Kalkfelsen zu sehen, dort geht es zum Col de la Sede hoch. Ich finde jetzt keinen Pfad oder ein paar Zeichen, kehre erstmal um - es gibt das zweite Frühstück.
    Wenige Minuten später stehe ich in dichten Wolken, meine Frühstückspause verlängert sich.



    50 Minuten später, weiter dichte Wolken, zum Col de la Sede werde ich nicht aufsteigen, der Pfad soll weglos, steil und über glatte Felsen führen- eine "schwierige Route" laut Kev Reynolds (Bergwandern in den Pyrenäen), das ist mir bei dieser Sicht und Feuchtigkeit zu Risikoreich. Ich wähle die Route die unterhalb des Cantet de la Sede zur Cabane de la Aguila verläuft (Blau auf der IGN karte eingezeichnet) zwar auch teilweise gepunktet, aber ich werde es Probieren. Den weiteren Weg bis zu Refuge de Barroude kenne ich.
    Durch Grasgelände marschiere ich durch den Nebel, ich folge gut sichtbaren Spuren. Treffe auf ein paar Schäfer die irgendwo im Gelände Arbeiten. Mittlerweile ist die Sicht wieder frei, die Wolken stehen mal tiefer, mal höher im Tal, - ich bleibe jedoch bei meiner Entscheidung. Die Spuren werden schlechter erkennbar, Steinmänner helfen jetzt. Der Pfad wird steiniger, steigt bergan, ich passiere eine Art Felsentor- letzter blick in den Cirque.
    Dann führt der Weg wieder bergab- meist durch Grasgelände bis zur Cabane de la Aguila. Ohne Pause steige ich auf guten und mir bekannten Bergwegen wieder Aufwärts-die Strecke kenne ich schon von den Wanderungen 2004 und 2008. Trotzdem wird mir nicht langweilig. Vor allem die letzten Meter zur Hourquette de Heas sind immer spannend.



    Und die Aussichten sind sehr einladend- Wolkenmeere und der der Blick in zwei Täler von der Hourquette de Heas.






    Der geplante Weg hätte auch bis hier- zur Hourquette de Heas- geführt, nur wäre ich über dem Kamm gegangen.
    Steil abwärts marschiere ich von der Hourquette hinunter, Trittspuren sind gut zu erkennen. Dann folge ich weiteren Markierungen- rechts haltend- bis zur Hourquette de Chermantas. Dann weiter ohne Probleme bis zur Refuge de Barroude- 2373m.



    Hier oben scheint das Wetter immer schlecht zu sein, ich bin das dritte mal hier, es ist immer kühl, windig und wolkig. Aber die tolle Landschaft wärmt mich- gute Gefühle .....



    Eine französische Gruppe - so acht Leute sind in der Refuge.
    Obwohl es schon spät (20:40) ist bekomme ich noch etwas zu Essen. Gehe anschließend draußen in den kl. Wasch/Toilettenraum- Katzenwäsche. Vor der Tür gibt es mittlerweile eine Dusche, das ist jetzt aber entschieden zu kalt.

    Tourdauer: 08:49 Std.
    höchste Höhe: 2608 m
    Bergauf: 1638 m
    Bergab: 794 m
    Länge: 19,01 km
    Geändert von Nicki (21.04.2010 um 21:07 Uhr)
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  10. AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #10
    Unglaublich schoene Landschaft. Steht auch weit oben auf meiner Liste. Vielen Dank!

  11. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #11
    Toll! Das weckt die Sehnsucht ... Da will ich auch mal wieder hin!

    Gruß,
    Meer Berge
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    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  12. Neu im Forum

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #12
    Die Pyrenäen sind immer eine Reise wert, super Bilder!

  13. Neu im Forum
    Avatar von hiker3000
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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #13
    hallo,
    die bilder sind ganz große klasse. Mit sehnsucht denke ich an meine tour im
    juni/juli 2008 von hendaye nach banyuls auf dem hrp.
    habe mir einige bilder (barroude) in mein archiv geholt, da ich an jenem sonntag von heas nach parzan mich statt auf die hourquette de heas durch tiefen schnee auf den pic de gela verirrt hatte und zu müde war, um noch fotos zu machen.
    hab dann in barroude übernachtet, bevor es weiterging.
    werde wahrscheinlich versuchen, die tour noch einmal zu gehen, vielleicht dann vice-versa.

  14. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #14
    6. Etappe: 4.09.2009- Barroude bis zum "Schlechtwetter" Bivac unterhalb der Port de Vieux (Puerto Viejo de Bielsa)

    Wieder auf dem HRP- Haute Randonnee Pyreneenne

    Ich komme heute morgen nicht in die Gänge. Ich schaffe es einfach nicht aufzustehen, dreh mich noch mal um. Besser wäre es früher aufzustehen, eine lange Etappe steht an. Irgendwann schaffe ich es doch, schleppe mich draußen ins Bad. Zum Glück ist noch etwas vom Toilettenpapier übrig, ich hatte es gestern Abend auf dem Klo vergessen- das muss ein guter Tag werden. Das Wetter sieht nicht danach aus, reichlich Wolken, aber ein wenig blaues blitzt mal durch das Grau.

    Die nächsten Tage folgt meine Route dem HRP, Ton Joosten schlägt in seinem HRP Führer die folgende Strecke vor:
    Heas - Barroude - Parzan- Paso de los Caballos- Refugio de Viados. Eine Route die zum Teil- von Parzan bis zum Paso de los Caballos- recht öde einer Piste folgt.
    George Veron, der "Erfinder" des HRP, beschreibt einen anderen Weg:
    Barroude - Pic de Bataillence- Col de Lia- Rioumajou. Am nächsten Tag über den Port de Cauarere zur Refugio de Viados. Über die Etappe nach Rioumajou schreibt George Veron: "Not recommended for tourist or trekkers with little mountoin experience....", und nur bei gutem Wetter und reichlich Wasser soll man mitnehmen. Eine lange Route die mehrere Std. dem Kamm folgt, teils Weglos. Auf der französischen IGN 1:25.000 ist der Weg nicht eingezeichnet. Auf der Editorial Alpina- Parque de Nacional de Ordesa 1:40.000 ist der Pfad bis zum Ende der Karte eingezeichnet (Port de Moudang).
    Der Weg ins Rioumajou Tal ist auf keiner Karte eingezeichnet (- die ich kenne)

    Dementsprechend bin ich gespannt, was mich erwartet. Ich frühstücke recht gemütlich, frag die Wirtin noch nach meiner Strecke, "ich soll vorsichtig sein, das Wetter- Morgen wird's schön" sagt sie.
    Um 9:20 verlasse ich die Refuge. Das Wetter macht mir nicht allzu große Hoffnungen- reichlich Wolken.... umkehren kann ich immer noch- oder halt das Zelt aufbauen.



    Unproblematisch steige ich zum Port de Barroude, gehe weiter weglos Richtung Pico de Barrosa, ich will einen Blick in den Cirque de Barrosa werfen. Klappt nicht, der ist schon von Wolken gefüllt, ich drehe ab und gehe Richtung Pic de Port de Vieux. Ein paar Gemsen bemerken mich und springen davon. Auf dem "Grat" zwischen Pico de Barrosa und Pic de Port de Vieux treffe ich wieder auf einen Pfad. Der Pic de Port de Vieux (2723m) ist nun in Wolken.



    Ich steige problemlos bergan, gehe jetzt durch diese Wolken. Etwas unterhab des Gipfels (des Pic de Port de Vieux) muss ich die Richtung wechseln, der Weg über den Gipfel und weiter den Kamm abwärts soll schwierig sein. An einer kleinen Scharte (ca.2713m) ist der Übergang, nun ist links eine Felswand und rechts steiles Grasgelände. Dann Richtungswechsel (Südost). Kurz steh ich in einem Wolkenloch, kann etwas sehen, nämlich den Kamm dem ich die nächsten Stunden folgen werde- dann ist die Sicht ist mal wieder schlecht, 20- 30m. Mal sehen was das heute noch gibt......



    Der Weg aber nun sehr gut zu erkennen, ich gehe durch gespurtes Gras bergab. Der Pfad ändert nochmals die Richtung und steigt zum Kamm an. Diesem folge ich knapp 700m bis zum Port de Vieux (2378m). Hier besteht die Möglichkeit nach rechts nach Spanien (Bielsa) oder links nach Frankreich (Aragnouet) abzusteigen. Ich muss jedoch grad aus, steige aus der Scharte in wegloses und Grasgelände. Kein Steinmann, kein Farbklecks ist vorhanden. Ich folge im dichten Nebel einer Spur im Gras, fülle mich unwohl und bin unsicher ob ich hier ohne Sicht weitergehen soll. In den nächsten Std. werde ich wahrscheinlich keine Möglichkeit finden das Zelt aufzubauen, ich grüble ein wenig herum und kehre dann zum Port de Vieux um (11:50), die Bedingungen sind einfach zu schlecht- ich will das Glück nicht herausfordern. Dort steht dann eine Frau mit Kind und warten auf ihren Mann, der irgendwo im Gelände kraxelt- frierend in kurzen Hosen!
    Ich mach's mir hier gemütlich, setzte mich erstmal in ein kl. 2 Personen Beton Schutzhäuschen, es ist windig und nieselt.
    So warte ich auf besseres Wetter...... .
    Das kommt erstmal nicht. In der Hütte ist es ungemütlicher als draußen, ich suche mir so einen windgeschützten Platz hinter Felsen- leg mich dort hin und mache ein Nickerchen. Mal lichtet sich der Nebel, Minuten später ist es jedoch immer ein dicke Suppe.



    Um 17Uhr ist mir klar das ich heute nicht mehr weiter komme. Hier oben ist es mittlerweile richtig ungemütlich, es regnet und stürmt- im direktem Wind in der Scharte muss ich mich dem Wind entgegenstemmen. Es bleibt mir nicht anderes übrig als den Port de Vieux zu verlassen, und einen etwas weniger ausgesetzten Platz zu suchen. Wer weis wie sich das Wetter in der Nacht noch entwickelt. Ich steig auf der spanischen Seite abwärts, ein markierter Weg führt ins Tal. Auf 2216m finde ich einen halbwegs ebenen Platz und baue im strömenden Regen und recht kräftigem Wind das Zelt auf.
    Nicht grad die besten Bedingungen um eine "Innenzelt zuerst Behausung" wie das VauDe Hogan UL 1aufzubauen, ich hab schon sorge zu schwimmen, beeile mich und stelle dann fest, das Innenzelt ist sehr gut Imprägniert. In der Nähe Grasen ein paar Kühe, ihr höre die Kuhglocken. Denen macht das Wetter anscheinend gar nichts aus. Ich lieg im Zelt und höre wie eins der Tiere sich für dieses komische orangene Ding interessiert, das in ihrem Wohnzimmer steht. Das Schnaufen kommt immer näher und ich meine das die Kuh jetzt das Zelt inspiziert, daran riecht- die Kuh ist sehr nahe. Es zupft das Gras und kaut. Sorgen hab ich das sich das Tier in den Abspannleinen verfängt und dann in Panik über mich und das Zelt rennt, ich will es aber nicht erschrecken und bleib einfach liegen. Die Kuh grast ruhig am Zelt, das Schnaufen und Zupfen wird leiser, und dann ist sie verschwunden.
    Ich mach's mir gemütlich, hör dem regen zu und bin überrascht wie ruhig das Hogan bei dem Wind steht

    Tourdauer: 02:30 Std.
    höchste Höhe: 2716 m
    Bergauf: 421 m
    Bergab: 442 m
    Länge: 6,95 km
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  15. Anfänger im Forum

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #15
    sehr schön, sehr schön weiter ließt sich toll und echt schöne Bilder!

    Gruß

    Ruebe

  16. Gerne im Forum
    Avatar von NeverSummer
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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #16
    Ganz ganz tolle Bilder. Jetzt versteh ich, warum mein Vater immer so von den Pyrenäen geschwärmt hat. Vielleicht kann ich ihn auf seine alten Tage noch mal zu so einer Tour bewegen, wenn ich ihm die Bilder zeige. Danke

  17. Fuchs
    Avatar von Dekkert
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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #17
    Da packt einen doch wieder das Fernweh. Bislang hatten die Pyrenäen ggü Korsika immer verloren, aber nach dem was man hier sehen kann...
    Tolle Bilder, macht Lust auf mehr.

  18. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #18
    Noch ne Etappe- und danke fürs Lob

    7. Etappe: 05.09.2009- Bivac unterhalb des Port de Vieux (Puerto Viejo de Bielsa) bis Hospice de Rioumajou

    Am nächsten Morgen ist kaum eine Wolke mehr zu sehen, optimales Wetter.



    Ich krieche aus dem Zelt mache ein paar Dehnübungen um in die Gänge zu kommen. Das Zelt ist noch nass vom Regen, hier ist noch Schatten- ich wisch alles halbwegs trocken und packe es feucht ein, ich will weiter. Kurzes Frühstück, zum Kaffee kochen hab ich schon wieder keine Lust.
    Um 10 Uhr gehe ich wieder aufwärts, Richtung Port de Vieux, steige dort wieder in die grasbewachsene Bergflanke ein.



    Ich gewinne etwas an Höhe (ca. 80m)- steige aber nicht bis zum Kamm auf, sondern gehe ohne große Höhenänderung bis unterhalb des Port de Bielsa. Hier wieder Steinmänner und Wegspuren. Knappe 400m weiter, liegt unten im Tal die A136, die hier in einem Tunnel das Bergmassiv durchbohrt und nach Frankreich führt.
    Recht steil steige ich hier Richtung Kamm auf, dann quere ich durch ausgesetztes Gelände, bin mir unsicher, erkenne keine Spuren, sehe keine Zeichen, laufe suchend etwas zurück. Es geht aber nur in dieser Richtung weiter, versuche es noch mal, finde Zeichen, noch ein paar Meter und habe den Kamm erreicht. Mit mir oben auf der Crete de Bataillence ein paar - ich glaube- Spanier die hier sämtlich Gipfel des Kammes abklappern.



    Ohne Mühe und Schwierigkeiten gelange ich nun zum Pic de Bataillence(2604m). Pause- Käse, Brot und Schokolade.
    Die Spanier steigen nach Frankreich ab, ich folge weiter dem Kamm. Mal auf dem Kamm, mal ein wenig in Spanien. Ab und zu brauche ich die Hände, Markierungen oder Spuren sind selten. Am Port de Hechempy (2450m), sind Markierungen weiterhin Mangelware. Der Pic de Marty Caberrou liegt vor mit, ich gehe weiter auf der spanischen Seite, vorbei ein zwei "Felstürmen", dann ein paar Steinmänner- sie führen mich aufwärts- Richtung Kamm.
    Auf 2511m die Grenze, ich befinde mich ca. 2 km vom Pic de Pic de Bataillence entfernt, eine gut sichtbare Spur ist hier zu erkennen. Ich fühle mich etwas erleichtert. Im weglosen und unmarkierten Gelände fühle ich mich immer etwas unsicher- bin ich noch richtig, hab ich einen "Abzweig" verpasset?
    Durch Schutt und Geröll steige ich ein gutes Stück nach Frankreich hinab. Hier besteht auch die Möglichkeit Wasser zu finden, man müsste jedoch noch ein gutes Stück absteigen. Der Pfad wird nun angenehmer, Grasgelände, biegt dann nach Südosten ab und steigt ohne Probleme aufwärts zum Port de Moudang. Der Pass ist eine große Kerbe zwischen dem Pic de Marty Caberrou und dem Pic de Lia.
    Kurze Pause. Ein Wanderer kommt mir entgegen, steigt aus weglosen Gelände zu mir. Auf spanisch erklärt er mir seine Tour, irgendwo vom Pic de Ibonet (franz. Pi de Arriourere) kommt er her und stieg aus dem Bielsa Tal auf.
    Ich steige nach Osten auf, folge der unsichtbaren spanisch/ französischen Grenze bergauf. Ein unbequemer "Pfad", weglos, keine Markierungen, durch Schutt und Geröll, recht steil- Missgelaunt wegen dieser Plackerei geh ich hier hoch. Ein paar Spuren und Markierungen tauchen auf, meine Laune wird etwas besser, dann sehe ich den kleinen und unscheinbaren Col de Lia (2672m) und meine Laue ist wieder gut.



    Blick während des Aufstieges


    Der Col de Lia, hier geht es sehr steil abwärts, geborstener Schiefer, mit reichlich spitzem Fels, Schutt und Geröll. Wer hier ausrutscht hat wirklich ein Problem, ohne Verletzungen wird das kaum gehen. Dementsprechend vorsichtig und langsam gehe ich hier herunter, jeder Schritt muss passen. Frisch gemalte orangene Punkte zeigen mir die Richtung. Nach ca. 50m wird es etwas einfacher. Ich folge den orangenen Zeichen, sie führen mich zu einem "Felsentor"(ca.2650m), hier geht es wieder steil durch eine Geröllrinne herunter.



    Ab ca. 2430m gehe ich recht gemütlich durch Grasgelände. Es wird angenehmer.



    Auf ca. 1980m erreiche ich ein kleines Plateau, gehe anschließend über einen gut sichtbaren Pfad (1890m) durch niedrige Büsche, bis mir auffällt- wo sind denn die Markierungen. Ich checke die Möglichkeiten mit der Karte und GPS, ich hätte vor 300m ins Tal absteigen müssen und nicht weiter in der Bergflanke folgen sollen. Die Papierkarte zeigt schon diesen Weg als Abstiegsmöglichkeit an, aber ohne Markierungen traue ich dieser Richtung nicht. Also Umkehren bis zum dem Plateau und mich dort noch mal auf Wegssuche begeben. Umkehren ist immer mühsam und unbefriedigend. Am letzten orangenen Zeichen stehe ich ratlos und suchend- wo geht es weiter- ich sehe nur diesen Pfad ohne Zeichen, kein Farbklecks, kein Steinmann... soll ich diesem sichtbaren Weg doch folgen.... ?
    Dann fällt mir doch ein Steinmann auf, der in gut 50m Entfernung Richtung Nordost- direkt im Blick Richtung des Hospice de Rioumajou - auf einem Felsen hockt. Keine Spuren, kein Pfad ist erkennbar, ich folge aber weiter dieser Richtung und versuche hier mein Glück. Das klappt dann gut- ich steige ohne große Problem bis zum Hospice ab .
    19:50- das Tal liegt im Schatten, es ist kühl. Die Hunde des Schäfers begrüßen mich recht unfreundlich- es ist ihr Territorium. Der Schäfer hält seine Hunde zurück, ich frage ob ich mein Zelt hier aufschlagen kann - "kein Problem". Direkt hinter dem Hospice de Rioumajou bau ich das Zelt auf (1560m)



    Ich bin etwas neidisch, im Haus raucht der Kamin, ich rieche Essen und höre wie gekocht wird- Hr. und Fr. Schäfer trinken Wein- da drin ist es bestimmt wärmer und gemütlicher. Vor Jahren war das Hospice wohl ein bewirtschaftetes Refugio.
    Ich mache mich Nachtfein, koche mein Essen und verziehe mich schnell ins Zelt, ich bin müde und ziemlich kaputt und denke nur noch an eins- Schlafen.

    Tourdauer: 09:54 Std.
    höchste Höhe: 2762 m
    Bergauf: 1026 m
    Bergab: 1685 m
    Länge: 16,02 km
    Geändert von Nicki (14.05.2010 um 20:33 Uhr)
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  19. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #19
    Nochmal: Vielen Dank für den tollen Bericht und die klasse Bilder!
    Was hattest du an Fotoausrüstung dabei?
    Waren dort so geniale Lichtverhältnisse, oder hast du teilweise mit HDR gearbeitet?

    Auf jeden Fall super! Die Pyrenäen sind ein phantastisches Gebirge, das ich unbedingt bald mal wieder besuchen möchte!

    Viele Grüße,
    Meer Berge
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  20. Fuchs

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    AW: [FR] [ES] Mal wieder- die Pyrenäen

    #20
    Danke!

    Was hattest du an Fotoausrüstung dabei?
    Olympus E 510
    Die meisten- fast alle - Bilder sind mit dem mit Zuiko 14-54 1/ 2,8-3,5 geschossen. Als Tele das Zuiko 40-150, 1:4-5,6

    Waren dort so geniale Lichtverhältnisse,
    Sehr wechselhaft.... wie man sieht.. Nebel, Regen Sonne....

    oder hast du teilweise mit HDR gearbeitet?
    Nein, kein HDR- Alles in RAW und ein wenig Mühe beim "Entwickeln".
    Keine besonderen Techniken, nur Tonwert, Graditationskurve, Tiefen -Lichter, Schärfen.

    Gruß Folko
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