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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Martin1978
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #41
    Mai diesen Jahres (Edit:upps, wir haben ja schon 2016) auf der Isle of Skye in Schottland. Ich wollte unbedingt zum Leuchtturm am Point of Sleat, mitten im nirgendwo am südlichsten Zipfel der Insel. Um dahin zukommen musste man knapp 6 - 7 Kilometer über eine Weide laufen. Teilweise nur ein schmaler Weg, auf der einen Seite steile Hänge und das Meer darunter, auf der anderen Seite Felsen. Die Kühe auf der Weide waren für mich als Landei ja noch nicht wirklich ein Problem, die 3 Bullen (ein alter und 2 Junge) schon irgendwie eher.....

    Irgendwie fanden alle Kühe es angenehmer auf dem Weg zu stehen (kein Wunder, rechts und links versank man teilweise bis zum Knie im Morast.
    Auch wenn es richtig genial war, am Ende im starksten Wind meines Lebens an der Spitze der Insel zu stehen und auf die tobende See zu schauen...vorm Rückweg hatte ich dann trotzdem wieder einen Heidenrespekt
    Geändert von Martin1978 (05.01.2016 um 12:07 Uhr)
    Du gamla, Du fria, Du fjällhöga nord
    Du tysta, Du glädjerika sköna!
    Jag hälsar Dig, vänaste land uppå jord,
    Din sol, Din himmel, Dina ängder gröna.

  2. Anfänger im Forum
    Avatar von Himmuguegeli
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #42
    Ich hatte eine unangenehme Begegnung mit einem Hund um etwa 5 Uhr morgens. Es war noch stockfinster und sehr nebelig (12 Meter Sicht) und ich ging zum Wald hoch die Strasse entlang an Bauernhöfen vorbei. Und wie das hier in der Gegend üblich ist laufen hier die Hunde alle frei herum und normalerweise sind das echt ein paar charmante Tiere aber der nicht. Ich lief also auf der Straße und sah das schwarze Fell des Hundes deutlich vor mir. Und nach etwa 5 Metern sah mich dieser Hund erst erschrak und wurde direkt aggressiv knurrte, fletschte die Zähne und näherte sich mir langsam auf die Straße und stellte sich hinter mich. Ich liebe Tiere, aber mich hat mal als kleines Kind ein Hund angefallen (ist einfach aus dem Garten gesprungen und hat mich angegriffen beim Vorbeilaufen, bis ich dem eine verpasst habe) und dieser große Hund machte mich deshalb wirklich aggressiv. Ich drehte mich nicht um und versuchte ihn mit Worten zu beruhigen. Der kam mir kurz bis auf einem Meter nah und ich war schon am Überlegen ob ich mich nicht umdrehen sollte um anzugreifen, weil der Hund Anstalten machte zu schnappen, aber ich wollte nicht dass die Lage eskaliert und ich den Hund wohlmöglich noch umlege und das nur weil die Halter absolut verantwortungslos sind, allein schon aus Schutz des Hundes oder für Kinder. Ich ging dann einfach im ganz normalen Tempo ruhig weiter und der Hund lies dann nach etwa 50 Metern von mir ab.

    Als es dann heller wurde und ich nochmal am Hof vorbei kam auf dem Rückweg stand das blöde Vieh dann mitten auf dem Feld und beobachtete mich aus der Ferne. Normalerweise ist der vermutlich ganz lieb und hat nur so reagiert weil er sich erschreckt hat, aber das war echt Grenzwertig.

    Das war aber auch bis jetzt die einzige unangenehme Erfahrung die ich bis jetzt beim Wandern mit Tieren gemacht habe, außer natürlich Zecken. Letztes Jahr während einer Wanderung für 5 Minuten an den Wegrand gesetzt und direkt eine Zecke an der Hüfte gehabt. Vielleicht habe ich mir die auch eingefangen weil ich einen fable dafür habe unliebsam Querfeldein den Berg hoch zu laufen. Trotzdem ist das jedes Mal ein unangenehmes Gefühl wenn man mal wieder eines der Biester auf der Haut findet.

  3. Dauerbesucher

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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #43
    Aus aktuellem Anlass:

    "Das angreifende Tier habe die Plane aufgerissen, [...]".

    Bisher war meine Meinung, dass Wildtiere Menschen meiden, sofern es sich nicht um tollwütige Füchse o.ä. handelt.

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Baciu
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #44
    Da laufe ich so nichtsahnend durch den Wald und dann sowas...



    Ich war wirklich unangenehm berührt. Sollte ich wegschauen, mich dezent zurückziehen???

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #45
    Sollte ich wegschauen, mich dezent zurückziehen???
    Oder mitmachen?
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  6. AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #46
    Zitat Zitat von Baciu Beitrag anzeigen
    Ich war wirklich unangenehm berührt. Sollte ich wegschauen, mich dezent zurückziehen???
    Nein, natürlich nicht, denn sonst hättest du dieses schöne Foto nicht schießen können, wo ein heute so gerne umjubelter bunter, vielfältiger und auf jeden Fall diverser Geschlechtsakt gezeigt wird, sozusagen die Waldboden-CSD-Loveparade.

  7. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #47
    Zitat Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    Oder mitmachen?
    und einschleimen?

  8. Erfahren

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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #48
    Zitat Zitat von rapidfire22 Beitrag anzeigen
    Aus aktuellem Anlass:

    "Das angreifende Tier habe die Plane aufgerissen, [...]".

    Bisher war meine Meinung, dass Wildtiere Menschen meiden, sofern es sich nicht um tollwütige Füchse o.ä. handelt.
    Na dann hoffen wir mal das es ein Hund war.....

  9. Vorstand
    Liebt das Forum
    Avatar von lina
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #49
    Kann schon auch ein Fux gewesen sein (siehe Reisebericht aus dem Nachbarforum).

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Leitwolf
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #50
    Wow das lingt ech fies und anstrengend.. möchte mir nichtvorstellen der wäre unters tarp gekommen und dann auch noch keinen fluchtweg gehabt....
    dachte die sind nur so angriffslustig mit Tollwut- die ja eigentlich ausgrotet ist.
    Wir sind blinde Passagiere unter einem Sternenzelt.Wir sind Koenige und Bettler auf der Suche nach uns selbst. Sind die Herrscher des Planeten, bis sie auseinander fällt.
    Und nur zu Nur zu Gast auf dieser Welt.

  11. Vorstand
    Moderator
    Alter Hase
    Avatar von Ziz
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #51
    Zitat Zitat von Leitwolf Beitrag anzeigen
    Wow das lingt ech fies und anstrengend.. möchte mir nichtvorstellen der wäre unters tarp gekommen und dann auch noch keinen fluchtweg gehabt....
    dachte die sind nur so angriffslustig mit Tollwut- die ja eigentlich ausgrotet ist.
    Gab doch auch vor geraumer Zeit den Fuchs in der Sächsischen Schweiz, der Bofer in den Zeh gebissen hat.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  12. Erfahren
    Avatar von Nuklid
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #52
    Letztens mit einer Bekannten beim Biwak im Bodetal (Harz):

    Es ist bereits dunkel, vor uns die Bode, um uns herum Wald. Beim Einschlafen nasche ich nochmal etwas Schoki aus dem Jutebeutel mit den Lebensmitteln, der direkt neben meinem Kopf liegt.
    Irgendwann später lässt mich ein einzelner, aber deutlich hörbarer Laut aufschrecken. Es klang wie eine Schaben oder Ratschen. Meine Begleitung hat es auch gehört. Während mein schlaftrunkenes Bewusstsein noch am Wachwerden ist, registriere ich plötzlich, dass sich besagter Jutebeutel jetzt beinahe zwei Meter von meinem Kopf entfernt befindet. Der war mehrere Kilo schwer und mit seiner weißen Farbe auch in der Dunkelheit gut zu sehen. Dann, noch im selben Moment, während ich ungläubig ins Dunkel schaue, schießt der Jutebeutel schlagartig, wie von Geisterhand gezogen, mit irrer Geschwindigkeit über den Boden und verschwindet vor uns im Dunkel des Waldes!

    Entsetzen, Gänsehaut, ein echter Gruselmoment!
    Das Gehirn lechtzt nach Erklärungen, und unterstellt automatisch eine starke Windböe - nur komisch, dass wir keinen Wind gespürt haben... Wir versuchen uns zu beruhigen und gehen die Liste möglicher Verdächtiger durch: Ratte, Bisamratte, Dachs, Fuchs, Marder... Ich schnapp mir mein Headlight und schaue mich um. Eine Spur von Lebensmitteln, die aus dem Beutel gefallen sind, führt schnurgerade ins Dunkel:



    Ich folge ihr bis zu dem Weg hinter uns, auch hier liegen noch Sachen. Den Beutel kann ich nicht entdecken. Dafür ein Glühwürmchen auf dem Waldhang hinter dem Weg. Und noch eins. Als die Glühwürmchen auf mich zukommen, begreife ich: Das sind Augen! Gelb-Grün reflektieren sie mein Licht und kommen mit kurzen Pausen zielstrebig auf mich zu. "Es kommt zurück!", verkünde ich meiner Bekannten.

    Schließlich können wir den Übeltäter im Licht der Lampen nur wenige Meter vor uns ausmachen:





    Ein Fuchs. Von den Stirnlampen lässt er sich überhaupt nicht beeindrucken, und läuft seelenruhig um unser Lager herum. Schließlich schnappt er sich ein Knoppers vom Boden und verschwindet wieder am Hang hinter dem Weg.

    Er kehrt wieder zurück und streunt noch etwas herum - die Lebensmittel habe ich mittlerweile eingesammelt - bis er schließlich flussaufwärts verschwindet.

    Wir schaffen es tatsächlich, trotz mulmigen Gefühls (hatte hier von den angeknabberten Wanderern gelesen), wieder einzuschlafen und werden nicht nochmal vom Fuchs behelligt.

    Im Tageslicht kann man an dem Hang den Pfad ausmachen, der wohl zum Fuchsbau führt. Der Jutebeutel bleibt verschollen.

    War auf jeden Fall eine unvergessliche Begegnung.

  13. Dauerbesucher
    Avatar von Leitwolf
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    AW: Unangenehme Tierbegegnungen

    #53
    Deswegen kommen alle Lebensmittel in den Packsack der siomatte oder tarp oder so und werden dann auf mindestens 2 m Höhe irgendwo aufgehängt, möchglichts mit Absand zu aufhängung (also nicht dierekt am Baumstamm der hüttenwand etc.) wenn möglich auch höher.
    Im Moment höre ich öfter von Füchsen die dem menschenn nahe kommen.
    Wie gefährlich sind die denn wirklich- wenn man leist das leute angekabbert wurden oder der sehr penetrant auf das zelt springt, dan könnte ich mir schon vorstellen das die auch agressive reagieren wenn sie sich bedrängt fühlen (sichwort kommt unters geschlosse trap und findet den ausgang nicht.)
    Abgesehen von Lebensmittel verpacken auser reichweite hängen, im lager nicht krümeln kann man da ja kaum vorbeugen, höchstens noch das revier "markieren" oder?
    Wir sind blinde Passagiere unter einem Sternenzelt.Wir sind Koenige und Bettler auf der Suche nach uns selbst. Sind die Herrscher des Planeten, bis sie auseinander fällt.
    Und nur zu Nur zu Gast auf dieser Welt.

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