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    [FR][IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #1
    Mitreisende: lina
    Land: Frankreich /Italien
    Reisezeit: Sommer
    Region/Kontinent: Südeuropa

    Da hier im Forum bisher noch wenig über Südfrankreich zu finden ist, beginne ich hier mal eine kleine Serie mit Reiseberichten zu Tageswanderungen an der Côte d'Azur

    ***

    Anfang August in Südfrankreich: Es war Hochsommer und richtig heiß, 30 Grad mindestens und manchmal erkletterte das Thermometer auch mal die 40-Grad-Marke: all das bei durchschnittlich über 80% Luftfeuchtigkeit. Strandurlaub war mir zu langweilig, ich hatte deswegen die Wanderstiefel eingepackt, den Rother Wanderführer zur Gegend (ISBN 978-3-7633-4120-7), ein paar topografische Karten, den clikstand plus kleinem Topf sowie den Trangiabrenner (weil ich nicht wusste, ob der kleine, aber gut sortierte Nizzaer Kraxelladen Schraubkartuschen im Angebot hat (– er hat!)) und festgestellt, dass die Trekkingstöcke (See-Alpen!) gerade so eben diagonal in den Rollkoffer passen, juhu! Minimal-Wander-Ausrüstung zwar, aber dank Handgepäck-Regelung ist auch ein zusätzlicher Tagesrucksack drin – und auf die Hitze pfeife ich!

    Es war mir zwar nur möglich, Tagestouren zu machen, aber da ich gerne einfach zur Tür raus gehe und schaue, wo's mich gerade hin zieht, hat mich das nicht weiter gestört. Ansonsten: Mal gucken, was geht.


    1. Menton – Ventimiglia
    Wegstrecke: ca. 10 km

    Irgendwann mal hörte ich eine Italienierin, die gerade in Frankreich Urlaub machte, in den höchsten Tönen schwärmen: das Meer in Italien sei viiiiel schöner als das in Frankreich! Na, das wollen wir doch mal sehen!

    Die wunderbar preisgünstigen Öffis (1 Stunde für 1 Euro in 1 Richtung, egal welche) bringen mich in die Zitronenstadt Menton, zum zentralen Busbahnhof. Ich gehe an zahlreichen schicken Lädchen vorbei zum Meer, lasse dann den Hafen rechts liegen und laufe am Strand entlang weiter.

    Ordentlich aufgereiht folgt auf eine Reihe Vespas die Promenade mit diversen Bänken links und Papierkörben rechts des Weges, danach, hinter der kleinen Strandmauer jeder Quadratmeter belegt mit einem buntem Sammelsurium an Sonnenschirmen, am Strand vor dem himmelfarbenen Meer. Kein Wölkchen, Freibadgejauchze, sanftes Meeresrauschen, und in einem Freihäuschen in luftiger Höhe sitzt sogar ein „Bademeister“.



    Links irgendwo den Berg hoch, gleich hinter der Bahnlinie, fängt der GR52 an, den will ich auch noch entdecken, aber nicht heute: Angepeilt ist Ventimiglia, welche, als größere Grenzstadt der Riviera dei Fiori, auf allen Schildern verzeichnet ist – der Einfachheit halber auch oft als „XXmiglia“. Wer Märkte mag, hat immer freitags die Möglichkeit, nicht nur die Markthalle (Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Blumen; sonntags geschlossen), sondern auch einen ausgedehnten Straßenmarkt (Kleidung etc.) zu besuchen.

    In meiner Kartensammlung fehlt zwar das Wegstück zwischen Frankreich und Italien, Verlaufen ist aber ja eigentlich nicht möglich, ich muss ja einfach nur am Meer entlang gehen.


    Hierzulande hauptsächlich als kleine Zimmerpflanzen bekannte Gewächse
    sind in freier Wildbahn immer wieder erstaunlich


    Zügig lasse ich das Grenzhäuschen hinter mir, nun muss ich erst einmal der Straße folgen. In der Kurve steht am Straßenrand ein großes Schild, das auf eine ehemalige Römerstraße, die VIA IVLIA AVGVSTA, hinweist. Dazu gibt es einen Info-Kiosk, der aber leider verschlossen ist. Weil ich den Weg ohne Karte eh schlecht nachvollziehen kann, begnüge ich mich mit einem Foto und verschiebe genauere Recherchen auf später (wie sich herausstellen wird, sind diesbezügliche Infos aber so gut wie nicht zu finden, naja, ein Grund mehr, hier mal wieder vorbeizuschauen :-) )



    Auf dem Weg nach Ventimiglia liegen zum Beispiel ein paar Museen (in Menton das Museo Preistorico Regionale (da bin ich schon vorbei), auf der Strecke dann die Caverno e Museo Preistorico de Balzi Rossi, und schließlich in Ventimiglia das Museo Civico Archeologico G. Rossi), aber auch die Giardini Botanici Hanbury, benannt nach Ihrem ehemaligen Besitzer Sir Thomas Hanbury (inzwischen im Besitz der Universität von Genua) am Kap Mortola – an letzteren komme ich auf jeden Fall vorbei, wenn auch wahrscheinlich nicht hinein.

    Ich gehe weiter, und die Straße verschwindet in einem Tunnel, der zum Glück nur kurz ist. Danach taucht die Bahnlinie auf, zwischen Straße und Strand.



    Es gibt hin und wieder kleine Pfade hinunter ans Wasser, der schmale Strand ist bevölkert mit Badegästen. Knapp vor dem nächsten Tunnel zweigt ein Trampelpfad ins dort etwas ebenere Gelände ab. An dessen Anfang steht ein hölzerner Stuhl, gerade so, als würde hier normalerweise jemand sitzen und Eintrittskarten abreißen. Irgendwie zwar seltsam, aber ich kann ja immernoch umdrehen.

    Dann dichte Nadelbäume und vertrocknetes Gras, keine weiteren Möbel zu sehen. Die Vegetation wird lichter, die Motorengeräusche sind weg – schon mal super!!

    Nun wird staubige Weg breiter und steiniger und schlängelt sich hoch über dem Ufer entlang. Grillen zirpen um die Wette und die Nadelbäume duften. Gefällt mir sehr gut hier!



    Nach einer Weile enthüllt ein Blick durch ein hohes Eisengitter zur Linken das dichte Grün des verwilderteren Teils des Geländes der Giardini Hanbury, die von der Straße hinab in Stufen bis ans Meer reichen. Auch ein Eckchen der pastellfarbenen getünchten Villa Orengo, die im Frühling von zartlila Glyzinien umrankt ist, ist zu sehen.



    Der Weg führt bergab, zweigt dann nach links und führt, zwischen Mauern, quer durch die Gartenanlagen unter einer kleinen Brücke hindurch. Könnten tatsächlich noch römische Mauerreste sein?



    Reguläre Besucher des Gartens haben es hier nun fast bis zum unteren Teil des Gartens geschafft, wo man sich in einem kleinen Lokal zum Beispiel mit Espresso und kalten Getränken stärken kann, bevor man den Hang wieder hinauf mäandert.

    Vom Weg aus gibt es keinen direkten Zugang zum Garten, kurz darauf führt jedoch ein kleiner Pfad in Richtung Meer.



    Da von hier aus nicht ersichtlich ist, ob das schmiedeeiserne Tor zum Garten geöffnet ist, verschiebe ich den Espresso auf später, gehe wieder zurück auf den Hauptweg, und schließlich über steile Treppenstufen nach oben in Richtung Straße.



    Es geht vorbei an wassergefüllten Zisternen, Kakteen und Olivenbäume wachsen zwischen hohem, trockenem Gras, die Stufen werden flacher, und ein Wegweiser an den schließlich auftauchenden Häusern bestätigt mir, am Punta Mortola gewesen zu sein.



    Weiter gehtʼs, jetzt wieder die Straße entlang. Zahlreiche Motorräder knattern an mir vorbei, und trotz Straße duftet es, schon lange bevor die dazu gehörenden Bäume ins Blickfeld kommen, intensivst nach reifen Feigen.



    Der nächste Ort heißt Latte und ist schon ein Ortsteil von Ventimiglia. Eine durchgestrichene Trompete signalisiert, dass Hupen hier verboten ist – ob sich da alle dran halten? Eigentlich nicht vorstellbar. Im kleinen Supermarkt in der Kurve stapeln sich die Lebensmittel bis an die Decke, es gibt sogar eine Frischfisch-Auslage, und die meist französisch sprechenden Besucher beladen ihre Einkaufswägen hoch mit italienischen Köstlichkeiten. Da ich davon ausgehe, schon so gut wie in Ventimiglia angekommen zu sein, kaufe ich eine Handvoll gefüllte Nudeln an der meterlangen Pasta-Theke. Die darf ich jetzt in einer Tüte tragen, da sie für einen Rucksack-Transport viel zu filigran sind Schade nur, dass ich den Kocher an diesem Tag nicht mitgenommen habe, den würde ich am liebsten sofort anwerfen.

    Wieder draußen fülle ich meine Wasserflasche an einem Brunnen am Straßenrand. Dass das Ergänzen der Wasservorräte eine sehr gute Idee war, wird mir bald noch klarer: bis Ventimiglia sind es noch ca. 5 km, und die nächsten 3 km muss ich an der Straße entlang. Es gibt kaum Schatten, ich hoffe, dass die Nudeln die Hitze überstehen und bin heilfroh, dass ich die Literflasche Olivenöl doch nicht gekauft habe, weil ich die jetzt auch schleppen müsste – dann doch lieber Wasser!



    Gleich am Anfang von – jetzt wirklich – Ventimiglia gibt es dann noch einen weiteren, diesmal von einem Grüppchen Radfahrer umgebenen Brunnen. Wir wechseln uns mit Pumpen ab, damit jeder mal einen kräftigen Wasserstrahl über Arme und Beine laufen lassen kann, es ist herrlich kühl und erfrischend. Die Radfahrer entschwinden in Richtung Badestrand, ich fülle noch meine Wasserflasche und begebe mich dann, nach einem kurzen Schlenker durch die Altstadt, per Öffis wieder auf den Weg zurück nach „Francia“, die Nudeln retten

    Und das Meer? Ist vielleicht nicht schöner, aber in diesem Teil Italiens mit eindeutig vielfältigeren Türkis-Varianten




    ***

    Nachtrag: Bei gpsies.com sind inzwischen Teile des Weges eingezeichnet
    Geändert von lina (13.02.2017 um 11:46 Uhr) Grund: kleine Bilder durch größere ersetzt

  2. Fuchs
    Avatar von Atze1407
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #2
    Wird Zeit dass endlich Sommer wird.

    Schöne Fotos.
    Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
    Abraham Lincoln

  3. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #3


    Passt zur Mittagspause.Danke lina

    Gruß Peter
    Wir reis(t)en um die Welt, und verleb(t)en unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #4
    Gerne, dankeschön!

    Und ja, stimmt, Sommer, das wär's jetzt!

  5. Vorstand
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #5
    So, weiter geht's!


    2. Villefranche sur Mer – Èze-Village
    (Dieser Teil steht so ähnlich auch in den Tiefen des Outdoorerlebnis-Sräts, aber der Vollständigkeit halber, ..., und hier passt er besser :-) )

    ***

    Im Büchlein zur AsF-Karte Nr. 1, von denen es noch schüttere Bestände im Nizzaer Buch- und Outdoorhandel gibt, finden sich auch Streckenvorschläge, die ich mal antesten wollte. Die Strecke von der Nizzaer Baie des Anges bis zum Hafen habe ich mir geschenkt, da sie zwar sehr schön ist, ich dort aber schon mal entlang gelaufen war und neue Wege entdecken wollte. Ausgangspunkt war diesmal Villefranche sur Mer, ein kleiner Ort in der Bucht gleich daneben.



    Laut Karte führt die gewählte rote Wanderlinie nicht direkt am Wassser entlang, sondern verläuft etwas weiter oben – nach einigen Schritten durch den Ort ging es also links neben der Kirche recht steil bergan. So eine Wanderkarte ist kein detaillierter Stadtplan, und das bedeutet in einer Siedlung meist Abbiegen nach Gefühl, irgendwann dann also nach rechts, über kleine Einbahnsträßchen, weiter.



    Laut Plan war's das noch immer nicht. Eine schmale, hübsch verzierte Zement-Treppe versprach Abkürzung und wurde ausprobiert.



    Tatsächlich – kein höher liegender Hauseingang, sondern der Weg zur nächsten Querstrasse. Links Felsen und zahlreiche dort hinein gebaute Häuser jeden Alters und Verfallgrades, nach rechts zusätzlich atemberaubende Ausblicke auf's Meer und gut besuchte Badestrände.

    Jaja, August! Der Monat, in dem, laut Hörensagen, jeder Franzose und jeder Italiener, der kann, vor der Hitze flieht – manchmal, überraschenderweise, aber auch einfach ins jeweilige Nachbarland

    Es war wirklich sehr heiß. Die Katze auf der Terrasse bewegte nicht einmal ein Ohr, trotz allerlei Lockversuchen: sehr ungewöhnlich ...



    Noch ein bisschen Höhe wollte gewonnen werden.



    Chemin sans Issue – Weg ohne Ausweg? Diesen fast philosophischen Ansatz wollte ich dann doch nicht direkt weiter verfolgen, gerade weil ich mich erst kurz vorher dazu entschlossen hatte, anstatt um's Cap Ferrat herum zu laufen, am Berg entlang Èze anzusteuern.

    Die nächste Treppe folgte, sie war sogar eingezeichnet auf der Karte



    und an deren Ende fand sich dann doch noch ein „richtiger“ Wanderweg,



    gut gekennzeichnet mit gelber Markierung, der zunächst durch bepflanzte Terrassen führte und schließlich steiniger und an einigen Stellen nur knapp fußbreit schmal wurde – heftiger Abhang zur rechten Seite inklusive: „ausgesetzt“ nennt man das wohl.


    rechts: ein Blick zurück, irgendwo da unten bin ich losgelaufen

    Gerade beim Gedanken, doch recht froh um meine Wanderstiefel mit Super-Vibram-XY-Grip-und-so zu sein, überholte mich ein offensichtlich Einheimischer schnellen Schrittes mit einfachen Sneakers an den Füßen, und bedankte sich für's Vorbeilassen mit einem fröhlichen, sehr französisch akzentuierten „thank you“.

    Hm ....

    Die nächste Wegkreuzung bot die Wahl, entweder ins Tal abzusteigen, zu einem klerikalen Aussichtspunkt zu kraxeln oder sich weiter aufwärts zur Moyenne Corniche durchzuschlagen, was sich, auch aufgrund des angepeilten Ziels, und nach einem Blick auf die Karte, als am praktikabelsten erwies.


    Immerhin jetzt meist große Steine ohne besondere Tendenz, sich einschließlich mir zu verkrümeln ...

    Wie mochte dann wohl der Kraxel-Weg aussehen, der mit einem warnenden "falaise non sécurisée" bezeichnet worden war?


    Ein Gipfelkreuz gab's trotzdem -- nein, das ist natürlich einer der Wegweiser

    Nach Überquerung der Moyenne Corniche konnte man weiter bergan gehen, doch die Kombi aus ungewohnten Höhenmetern (die norddeutsche Regel, nie höher zu klettern als der hiesig bekannte Kirchturm, war schon längst übertreten) plus besten Mittelmeer-Sommertemperaturen schien sich doch etwas kontraproduktiv auf die „Trittsicherheit“ auszuwirken. Deswegen beschloss ich, erst einmal entlang der Straße weiter zu gehen

    Trotz regen Verkehrsaufkommens lag ein süßer, fruchtiger, schwerer Duft mit einem Hauch Zimt in der Luft – war das etwa schon ein Vorbote des in Èze ansässigen Groß-Duftspenders Fragonard? Eigentlich noch nicht möglich. Schließlich sprang die olfaktorische Erinnerung ein: Klar! Feigen!! Ausserdem noch Dill, nein, eher wilder Fenchel, Rosmarin, Lorbeer, ... (mhmmm – man reiche mir ein bratfertiges Kaninchen und eine Flasche trockenen Weißwein ...)


    Immer mal wieder fanden sich Hinweisschilder auf kleine Wege bergauf oder bergab, jedoch immer mit dem Vermerk "non sécurisée". Aaargh, die Sache mit der Trittsicherheit! Schade! Aber ich wollte ja eh nach Èze weiter, nicht? Und eigentlich gibt es sowieso kaum langweilige Wege, hmpf!!



    Zwischendurch gönnte ich mir einen Espresso in einem kleinen Terrassen-Restaurant, einschließlich dem inzwischen dringend notwendigen Auffüllen der Wasservorräte. Dann schließlich freier Blick auf das Berg-Künstler-Parfumdorf Èze – und doch noch die obligatorische Parfumwolke, noch vor dem Tunnel und dem Viadukt!!



    Auch der Abzweig zum Mont Bastide bzw. Col d'Èze, gleich nach dem Tunnnel, wurde aufgehoben für einen späteren Zeitpunkt, zumal das Überqueren der Straße an dieser Stelle alles andere als empfehlenswert gewesen wäre: vorherrschend war sportlicher Feierabendverkehr.

    Mit dem letzten Bus des Tages ging es dann, inmitten zahlreicher ausgiebigst wohlparfümierter britischer, amerikanischer und asiatischer Touristen (manchmal ist man wirklich sehr dankbar für eine funktionierende Klimaanlage, die anderen aber wahrscheinlich auch ) einschließlich einiger weniger unerschütterlicher Einheimischer, zurück zum Hafen in Nizza, wo sich die Temperaturanzeige nur schwer zwischen luftigen 30 und 31 Grad entscheiden mochte.

    Wie warm es am Nachmittag gewesen war, hätte mich dann irgendwie doch interessiert ...



    ***

    Alternativen zum Bus: Wenn noch Zeit übrig ist, kann man auch gut vom Bergdorf aus per Chemin de Frédéric Nietzsche über ca. 600 Höhenmeter wieder zurück zum Strand von Èze-Bord-du-Mer gelangen.
    Geändert von lina (10.03.2010 um 13:44 Uhr)

  6. AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #6
    hi Lina

    super schöne Bilder aus einer meiner Lieblingsgegenden.
    Viele deiner beschriebenen Wanderungen sind übrigens auch in dem Gratisbüchlein des Office du Tourisme beschrieben: Rando Pays Cotier.

    Und die Infrastruktur ist dort wirklich nicht schlecht und es ist wirklich heiss

    Freu mich auf mehr!
    Ich habe keine grossen Ambitionen. Still sitze ich und betrachte wohlgemut das Gewimmel der Welt.
    Ich benötige nur so viel, wie ich mir ohne Anstrengung und Demütigung beschaffen kann. (György Bálint)

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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #7
    Oh, das ist toll, vielen Dank! Sind im Rando Pays Cotier denn auch brauchbare Kartenabschnitte abgedruckt? Mit dem Rother alleine kommt man nicht wirklich gut klar, der Maßstab ist einfach zu groß.

    Inzwischen kann ich mir zwar hin und wieder auch mit Ausschnitten aus den detaillierteren Karten helfen, aber vor Ort noch Infos zu finden ist immer gut.

  8. AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #8
    Ja da sind Ausschnitte der 25 drinnen.
    Und ich hab was gefunden ;)

    Download hier.
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #9
    Fantastisch, tausend Dank!
    Nach genau so etwas hatte ich mir vorher "'n Wolf gesucht".

    Wieviele wundervolle Möglichkeiten!
    Geändert von lina (10.03.2010 um 16:39 Uhr)

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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #10
    Ganz kurzer Ausflug auf den GR 52 und wieder nach Menton

    Da in Menton der GR 52 startet (oder endet, je nachdem), wollte ich den gerne mal ein Stückchen weit gehen. Wer schnell sein möchte, reist besser per Bahn an, da man vom Bahnhof aus gleich da ist, per Bus braucht's noch ein paar Meter mehr durch Stadt und Altstadt.

    Schließlich ist der Einstieg gefunden: am Sentier des Pâquerettes, optisch unübersehbar durch den Turm mit der Aufschrift Fontana Rosa. Auf der Treppe daneben geht's los. Danach kommt erstmal ein längeres Stück durch Wohngebiete mit zahlreichen weiteren Treppen.



    Eine breitere Straße wird überquert, ein Anwohner wundert sich, wie man an so einem heißen Tag überhaupt auf den Gedanken kommt, zu wandern, dann geht's weiter hangaufwärts. Der Weg ist gut ausgeschildert, und langsam wird es „urwüchsiger“



    Blick zurück, mit Pinien



    Die Unterquerung der Autobahn steht an, danach geht es weiter ins Gelände




    Mich wundert, warum ich an diesem Tag so überhaupt nicht vorwärts komme. An der Kondition kann's nicht liegen, auch die Temperaturen sind wie ja schon gewohnt. Vielleicht ist mal Pause angesagt? Als ich auf der Wegschleife zurück nach Menton ein Stückchen parallel zur Autobahn laufe, sehe ich die Lösung: Auf der Wechselanzeige auf einem Schild erscheint: „Pollution Ozone – Vitesse Limitée“, also Ozon-Alarm. Ach so, klar!

    Nun gut. Der Weg zurück wird trotzdem nett, inzwischen ist es auch schon später, weil ich an diesem Tag nicht allzu früh losgekommen bin Bergab bin ich deutlich flinker heute und es gibt auch in Wohngebieten hübsche kleine Wege und interessante Ausblicke


    Das ist wahrscheinlich ein Mausoleum

    Wieder in der Innenstadt komme ich durch das beeindruckende, stufenförmig aufgebaute Kirchenviertel, das ich vorher nur gestreift hatte, und nutze die Gelegenheit, es etwas näher zu betrachten. Wow, was für eine Anlage! Am Rand einer der Zwischenstufen gibt es zudem einen sehr willkommenen Trinkwasser-Brunnen mit wunderbar kühlem Wasser.



    Auch in den farbenfrohen engen Altstadtgassen ist die Temperatur angenehmer. Abwechselnd, und sich hin und wieder vermischend, duftet es nach Zitronenkuchen, diversen Pastasaucen, mhm ...

    Ein paar Straßen weiter, auf dem Weg zum Meer, sitzt auf einer Bank ein alter Mann mit seinem steinalten Hund. Ich setze mich dazu, und bald auch noch eine Frau, die ihr Buch aufschlägt und anfängt zu lesen. Auf dem Fensterbrett im ersten Stock des Hauses gegenüber ist eine Katze auf der Suche nach der bequemsten Aussichtsposition.

    Ich bleibe ein Weilchen sitzen und genieße die Umwandlung des Sehens in angenehm entschleunigtes Wahrnehmen.

    Später kaufe ich noch etwas Proviant und setze mich an's Meer


    ... den Hund entdeckt ...

    Die italienische Familie nebenan sammelt Kind und Spielzeug ein und verabschiedet sich bis „domani“. Jetzt kommt die bevorzugte Tageszeit der Einheimischen, die einfach noch ein bisschen ins Meer wollen, während die Touristen die Restaurants entlang der Promenade bevölkern und wahrscheinlich viele Salades niçoises ordern.

    Die Möwen streiten sich um Fundstücke, und während der Abend langsam violetter wird, kann man noch ein Weilchen auf den noch warmen Kieseln sitzen und lesen oder einfach nur auf's Meer gucken.



    Auch mal schön :-)
    Geändert von lina (11.03.2010 um 16:06 Uhr)

  11. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur:popcorn:

    #11

    macht Lust auf Urlaub

    Gruß Peter
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  12. Dauerbesucher
    Avatar von Solasimon
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #12
    Da hast du ja ein kleines Stückchen gemacht... immerhin bist du aus dem Ort hinausgekommen. Bei Ozon geht es nicht mehr richtig vorwärts...

    Schöner Bericht, vielen Dank dafür... aber mir wäre es da einfach viel zu warm

    Simon

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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #13
    Ja, ich hab's auch gedacht: gerade mal zweieinhalb Kilometer den Hügel hoch und ich mach schon schlapp
    Andererseits hätte ich sonst den schönen langen Abend am Meer verpasst

    You never know ...

  14. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #14
    Irgendwie wird mir gerade warm. Warum bloß, wenn ich rausgucke, sehe ich nur Eis...... Und Venedig und Bologna sollen derzeit gerade im Schnee versinken....

    Wird Zeit, mal wieder Sommerurlaub zu machen..... Gutes timing, Lina.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  15. Vorstand
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #15


    Ja, ich denke mal , ich werde das mit den Reiseberichten jetzt immer so handhaben: einfach in der entgegengesetzten Jahreszeit schreiben, das weckt die Vorfreude auf die andere Wettervariante

    Freut mich, dass es Euch auch so geht!

    Sommer!!

    *Heizung ausdreh*

    Geändert von lina (11.03.2010 um 19:53 Uhr) Grund: Tippfehler

  16. Vorstand
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #16
    Tourette Levens – Col de Châteauneuf und zurück
    Wegstrecke: ca. 8 km / ca. 500 Höhenmeter

    Diesmal bringt mich der Bus Nr. 89 ins Nizzaer Hinterland nach Tourette Levens zur Wanderstrecke in Richtung Mont Macaron (entsprechend des Vorschlags Nr. 9 im Rother-Büchlein). Bei Ankunft im angegebenen Ortsteil Le Plan ist meine Wasserflasche schon so gut wie leer, der Brunnen im Dorf sieht sehr ungenutzt aus, der „Spar“ hat auch geschlossen, aber ich habe trotzdem Glück und nette Anwohner füllen meine Vorräte auf.

    Ich suche den Abzweig zum Wanderweg: Ein paar Meter weiter ins Landesinnere, nach der Kreuzung mit der Apotheke, und schon zeigt ein Wegweiser ins Gelände, unterstützt durch einen auf dem Weg aufgemalten Pfeil, fein, gar nicht zu verfehlen!



    Zunächst geht der Weg zwischen Grundstücken hindurch, dann weiter in Richtung Berg und in die Kiefernwälder.



    Per Brücke wird ein ausgetrocknetes Bachbett (der Rio Sec) überquert, dann geht es auf breitem Weg zunächst sanft bergauf. Der weitere Weg verläuft in Serpentinen und wird immer mal wieder steiler. Grillen zirpen, ich sehe erstaunt, dass die Heuschrecken – oder sind das die Grillen? – hier nicht nur hüpfen, sondern immer auch immer ein Stückchen fliegen: die auf der Unterseite orange leuchtenden Flügel werden ausgeklappt und nach Landung wieder eingeklappt – eine farbenfrohe Art der Fortbewegung.



    Niemand ist unterwegs, es duftet nach Kiefernnadeln und am kleiner werdenden Berg gegenüber kann man seine Höhenfortschritte ablesen. Was wohl oben auf mich wartet? Irgendwie wäre eine Kapelle passend, Kirchwege sind manchmal ähnlich steinig, zumindest in alten Filmen.



    Der Weg wird freier, Gärten tauchen auf und Villen mit großen Grundstücken, verlassenen Liegestühlen und noch ausgeschalteten Wassersprengern. Ein kurzes Stück gehe ich durch das kleines Wohngebiet (La Vignasse), der Tonhöhe nach größere Hunde bellen sicher hinter Zäunen, und ich habe Glück: zwei fußballspielende Jungs flitzen kurz ins Haus und kommen mit meiner frisch befüllten Wasserflasche zurück. Im Dorf vorher hatte ich nicht mehr als einen Liter erbeten, das war eigentlich viel zu knapp.

    Ich überquere die Straße, Wegmarkierungen kann ich keine mehr entdecken, und so verlaufe mich erstmal etwas auf kleinen Trampelpfaden, die dann aber einfach aufhören.



    Also wieder zurück und doch relativ geradeaus durch einen schmalen Pfad, links an einem Haus entlang, der eigentlich nach Privatweg aussah: jetzt stimmt's wieder.

    Hinter Gärten dann ein Stück aufwärts, den orangenen Pfeilen oder gelben Linien nach, wieder durch hauptsächlich Kiefernwald,



    durch ein paar weitere flankierende Gärten, und bald darauf habe ich den Col de Châteauneuf erreicht und kann weit ins Nachbartal und darüber hinaus schauen.



    Zum Mont Macaron würde der Weg laut kleiner Markierung an einem Mäuerchen nach rechts weiterführen, da aber laut Busfahrpläne keine Möglichkeit besteht, später wieder in die Stadt zurück zu kommen und auch nicht herauszufinden ist, wie die Verbindungen im Nachbartal aussehen, entschließe ich mich, nach Tourrette Levens zurück zu gehen. Es sind kaum Leute unterwegs, dazu fast keine Autos.

    Nur ein einzelner Motorradfahrer cruist entspannt zu lauter Countrymusik um die Kurven, dann ist er hinter dem Hügel verschwunden.

    Irgendwo im Gelände das Zelt aufstellen und morgen weiter laufen wäre jetzt schön
    Egal, ich biege nach links auf die Straße ab, die Fernsicht ist prima, die Straße zieht sich in langen Schleifen, ist aber abwechslungsreich. Zum wiederholten Mal freue ich mich, dass meine Schuhe längere Asphaltstrecken nicht groß übelnehmen, und Architektur gucken ist manchmal auch nett. Der Blick zurück zeigt die Ruine auf dem Mont Macaron.



    Es bleibt still, die Sonne sinkt, struppige Rosmarinbüsche bedecken die Straßenränder und Böschungen, und langsam lösen sich die Konturen der umliegenden Berge in einer Reihe Blautöne auf



    farblich bestens passend zu lokalen Vitaminen



    An der Bushaltestelle muss ich nicht lange warten, auf der Rückfahrt entdecke ich noch den einen oder anderen Brunnen an der Straße – schön, dass es diese doch recht häufig zu geben scheint. Trotzdem: In Zukunft muss ich ganz unbedingt mehr Wasser mitnehmen!


    Der Bus schaukelt mich durch die Dörfer, kurze Zeit später hat mich die Stadt wieder. Ein Werbeplakat empfiehlt compeed Pflaster gegen Blasen, die bei der Benutzung schwarzer Stöckelschuhe drohen Aha: Andere Länder, andere Haupt-Einsatzgebiete, eventuell!
    Geändert von lina (05.01.2011 um 16:43 Uhr) Grund: irgendeinen Tippfehler findet man immer noch ...

  17. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #17
    @ lina

    Jeden Tag eine kleine Tour und abends in einem richtigen
    Bett schlafen ist auch fein.
    Gerade auf den Kanaren geht das prima.
    Ich habe bei solchen Tagestouren minimum 3 Liter Wasser
    dabei.Weniger geht nicht.
    Bei dem Wanderführer von Rother muss man auf jeden
    kleinen Hinweis achten,sonst gibts Extrakilometer
    (kenn ich aus eigener Erfahrung)

    Gruß Peter
    Wir reis(t)en um die Welt, und verleb(t)en unser Geld.
    Wer sich auf Patagonien einlässt, muss mit Allem rechnen, auch mit dem Schönsten.

  18. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #18
    Stimmt schon, aber ich zelte halt viel zu gerne, und manchmal möchte man einfach noch ein wenig bleiben :-)

    Ich überlege schon eine Weile, wie ich wenigstens eine Übernachtung hinkriege. Weil auch wenn ich nur ein Tarp mitnehme, muss dann aber wenigstens noch ein Schlafsack (für Verfrorene ) + Isomatte mit, und das alles vor Ort in einen größeren Rucksack, der dann wahrscheinlich nicht mehr handgepäcktauglich ist. UL-mäßige Neukäufe lohnten sich nur, wenn ich sowas öfter vorhätte. Hm, mal sehen ...

    Der andere fragliche Punkt ist, ob biwakieren außerhalb des Parc Mercantour überhaupt erlaubt ist.


    Wasser fülle ich seitdem auch bei jeder Gelegenheit nach, auch wenn noch Vorräte da sind. Dann muss ich auch nicht einem einzelnen Anwohner meine gesamte Trinkflaschensammlung in die Hand drücken

  19. Alter Hase
    Avatar von peter-hoehle
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    AW: [FR]/[IT] Kleine Wanderungen in der Gegend um die Côte d'Azur

    #19
    Der Deuter ACT-Lite 40+10 ist 54 cm hoch
    und hat "Handgepäckmaße".Da passt alles
    für 2-3 Tage locker rein.

    Gruß Peter
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  20. Vorstand
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    #20
    Danke, den werde ich nochmal testen, auch wenn die bisher probierten Deuter-Rucksäcke sich nicht mit mir ver-tragen haben :-)

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