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  1. Erfahren

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    AW: Faltcaravan

    #21
    Ich denke es geht auch beim Wohnmobil nicht anders zu als beim Zelt, man muss sich überlegen was man will und wieso man es braucht.
    Unser Traum ist es möglichst bald einen California oder Marco Polo zu kaufen, der Wunsch entstand auf dem Weg zu den Lofoten als man eigentlich erstmal KM runterputzen musste und in den wenigen Schlafpausen keinen Bock hatte n Zelt aufzubauen, dann kam der Fährhafen Bodö wo eine Fähre ausfiel und wir gute 14 h warten mussten, danach auf den Lofoten wo der Abend aufgrund der Temperaturen schnell beendet war... auch hier hätten wir uns ein Bulli mit Standheizung gewünscht. Dazu ist der Anhänger einfach keine Alternative wie ich finde.
    BWG
    Zorro

  2. Erfahren
    Avatar von karpow
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    AW: Faltcaravan

    #22
    Zitat Zitat von vatersay Beitrag anzeigen
    Auf dem Autodach möchte ich so ein Ding nie haben, wiegt schon leer so um die 50 kg. Bin damit bestimmt schon 10 mal in Schottland unterwegs gewesen und super zufrieden damit.
    na und...meines wiegt 63kg.der suzuki hat zugelassene 65kg dachlast und mit schlappen 46 lenzen zieh ich mich da auch noch hoch...


    und offroad geht es auch ganz gut...
    http://www.youtube.com/watch?v=TYjsVnIQp6M
    sorry for ot.

  3. Erfahren
    Avatar von rso4x4
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    AW: Faltcaravan

    #23
    Zitat Zitat von karpow Beitrag anzeigen
    und offroad geht es auch ganz gut...
    OT: wobei man eher sieht, dass die kiste halt nicht verschränkt

    btw. dachzelte gibts auch leichter, aber ist alles geschmacksache.

    und zu den faltcaravans.... ich finde, da muß man ganz schön nach vorteilen suchen um dann doch kaum welche zu finden ...
    cu
    Rainer

  4. Erfahren
    Avatar von MisterT
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    AW: Faltcaravan

    #24
    Zitat Zitat von rso4x4 Beitrag anzeigen
    OT: wobei man eher sieht, dass die kiste halt nicht verschränkt
    Ist halt kein Landcruiser

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #25
    Hallo,

    an alle, die sich mit dem Thema noch nicht befaßt haben:

    Geht mal auf die Internet-Seite von 3Dog-Camping in Hamburg.

    Wir haben uns die Faltcaravans life angeschaut und waren begeistert, insbesondere von der Liebe zum Detail und der Qualität.
    Und auch davon, daß man damit auch mit kleinem Zugfahrzeug mobil und fast völlig autark ist.
    Leider, wie alles, was gut ist, nicht billig.
    Meine Frau und ich waren uns aber einig: wenn überhaupt, dann der!
    Wir sparen drauf.

    Gruß Ditschi

  6. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #26
    Hallo,

    möchte noch ergänzen, was uns an diesem Faltcaravan reizt:

    Ich zähle jetzt 60 Lenze, und meine Frau 55, und sie hats im Rücken.
    Noch ziehen wir mit unserem xtend-Grand-Hotel durch Skandinavien- wie seit über 40 Jahren. Aber wir werden nicht jünger, und der Auf- und Abbau eines so großen Zeltes nervt, wenn man längere Touren fährt und etwas sehen will.
    Vorteil eines Scout-Dog oder Trail-Dog: man hat in wirklich 3 Minuten ein gemachtes Bett, und zwar eines, daß keinen Vergleich mit den Betten zu Hause scheut. Und genauso schnell ist alles wieder verstaut. Im Gegensatz zu einem festen Trailer trägt so ein Hänger nicht auf: man kann ihn hochkant in die Garage stellen. Gut: mit einem Zelt ist man noch mobiler, mit einem festen Trailer noch geschützter. Es ist halt ein Kompromiß, den jeder für sich abwägen sollte. Wie immer.

    Gruß Ditschi

    Gruß Ditschi

  7. Erfahren

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    AW: Faltcaravan

    #27
    Moin Ditschi,
    Respekt ! Aber auch mit einem Anhänger läuft das Zelt ja nicht weg, einpacken werdet ihr es dann ja trotzdem und für den Fall der Fälle ist man ganauso Mobil wie zuvor man hat nur eine eigene Hytta an der Anhängerkupplung.
    KLar eine frage des Geldes aber mit einem California oder Marco Polo wärt ihr vielleicht auch noch besser Unterwegs.
    BWG
    Zorro

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    AW: Faltcaravan

    #28
    Über einen California habe ich schon nachgedacht. Aber ein Bus ist kein Zelt und ich bin Zelter. Ich fand genau das faszinierend: Man hat ein komfortables Bett, ist dennoch im Zelt und muss nicht mehr auf dem Boden rumkriechen. Und kann das eigene Auto weiterverwenden, Anhänger abkoppeln, einlagern. Und fürs Wintercamping kann ich mir ´ne Hütte mieten.
    Guter Tipp mit 3Dog-Camping, schaue ich mir auch mal an. Super, welche Tipps ich hier bekomme. Das ist ja eine ganz neue Welt!
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  9. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #29
    Hallo Zorro,

    wie Du schon richtig sagst, es ist eine Frage des Geldes. Brauchbare Wohnmobile sind sündhaft teuer. Für den Preis eines Traildog von 3Dog-Camping bekommt man ein ausgelutschtes Wohnmobil mit 150000 KM auf dem Tacho, das innen muffig riecht. Und Wohnmobile sind innen verdammt eng, viel enger als ein großes Zelt oder eben ein Faltcaravan.
    ...und mit Zeltstoff zwischen sich und der Natur ist man eben näher dran an dieser! Hat alles seine Vor- und Nachteile.
    Gruß Ditschi

  10. Erfahren

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    AW: Faltcaravan

    #30
    Moin Torres, Ditschi,
    Das eine schließt das andere doch nicht aus, den großen Unterschied zwischen 3dog und dem Bett im Aufstelldach sehe ich nun nicht. Ich sehe aber auch im Wohnbulli kein Ersatz für meine Zelttouren sondern eine Bereicherung bzw. Abrundung. Wenn ich irgendwo Kletterurlaub mach dann wird auch das große Zelt aufgestellt und der Bulli dient als Transportmittel, genau wenn es in Richtung Trekkingtour geht es ist eben einfacher und bequemer aber deswegen läßt man ja nicht das trekking bleiben, nur warum soll man nur ein wahrer Outdoorer sein wenn man auf dem Weg zur Tour wer weiss wie oft unbequem auf dem Autositz gedöst haben wenn man auch richtig ausgeruht ans Ziel kommen kann. Alles zu seiner Zeit und für mich ist ein California/Marco Polo da optimale Freizeitmobil, leider liegt der Preis von halbwegs akzeptablen Wagen mit gut 25 bis 30 tausend Talern bisher noch etwas über der Schmerzgrenze.
    BWG
    Zorro

  11. AW: Faltcaravan

    #31
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Hallo,

    möchte noch ergänzen, was uns an diesem Faltcaravan reizt:

    Ich zähle jetzt 60 Lenze, und meine Frau 55, und sie hats im Rücken.
    Noch ziehen wir mit unserem xtend-Grand-Hotel durch Skandinavien- wie seit über 40 Jahren. Aber wir werden nicht jünger, und der Auf- und Abbau eines so großen Zeltes nervt, wenn man längere Touren fährt und etwas sehen will.
    Vorteil eines Scout-Dog oder Trail-Dog: man hat in wirklich 3 Minuten ein gemachtes Bett, und zwar eines, daß keinen Vergleich mit den Betten zu Hause scheut. Und genauso schnell ist alles wieder verstaut. Im Gegensatz zu einem festen Trailer trägt so ein Hänger nicht auf: man kann ihn hochkant in die Garage stellen. Gut: mit einem Zelt ist man noch mobiler, mit einem festen Trailer noch geschützter. Es ist halt ein Kompromiß, den jeder für sich abwägen sollte. Wie immer.

    Gruß Ditschi

    Gruß Ditschi
    Hallo Ditschi,

    es sind mittlerweile einige Jahre vergangen seit Deinem Beitrag. Ich geh mal davon aus dass es in der Zwischenzeit das Scout oder Trail-Dog geworden ist. Ich kenne es nur vom Sehen. Mein Nachbar hatte dieses Jahr auf Elba ein Scout -Dog und ist begeistert, ich so fasziniert dass ab dem Frühjahr noch einer mit der blauen Plane unterwegs ist.
    Und wo hast Du es bisher schon aufgestellt ?

    Viele Grüße, der alte Schwede

  12. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #32
    Ja, den Scout Dog haben wir seit dem 01.09.2014. Kein Tag hat uns leid getan. Wir waren damit auf Gotland, den Lofoten, den Åland Inseln, 2 X zum Wintercamping im Januar in Braunlage, diverse Wochenenden und Kurzurlaube in DK. Diese Woche ziehe ich wieder damit los nach DK. Die Plattfische warten. Bett und Küche sind immer gepackt, das Teil in 3 Minuten bezugsfertig.
    Angelsachen, Reisetasche mit Kleidung, Waschbeutel ins Auto, fertig. Essen kaufe ich in DK.
    Bequemer als ein Zelt und weg vom nassen Boden; aber nicht so abgeschottet wie im Wohnwagen oder Wohnmobil. Ein gelungener Kompromiß, finden wir. Aber ich will und muß niemanden überzeugen. Das ist unser Ding.
    Ditschi

    P.S. im neuesten Katalog von 3Dog Camping bin ich abgebildet beim Wintercamp in Braunlage. Findet bestimmt wieder statt. Sehen wir uns?

  13. Lebt im Forum
    Avatar von derSammy
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    AW: Faltcaravan

    #33
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    P.S. im neuesten Katalog von 3Dog Camping bin ich abgebildet beim Wintercamp in Braunlage. Findet bestimmt wieder statt. Sehen wir uns?
    OT: Bist Du der mit der schneefarbenen Mütze?
    Davon abgesehen find ich die Anhäger extrem cool...aber das Quadratmeterverbrauchs><Beratungsintensivitäts><Ertragsverhältnis leider nix für meinen kleinen Campingladen ...

  14. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #34
    DerSammy:
    OT: Bist Du der mit der schneefarbenen Mütze?
    Nein. Winterbild Grüner FR- Parka mit Kaputze.

    @ Alter Schwede, entschuldigung, hatte überlesen, daß Du Deinen Hänger erst im Frühjahr bekommst. ScoutDog oder TrailDog?

    Zur Erläuterung: 2016 und 2017 hat 3DogCamping jeweils anfang Februar ein Wintertreffen auf dem Campingplatz Braunlage durchgeführt. Ich gehe davon aus, daß dieses Treffen auch 2018 wieder stattfindet, obwohl darüber noch nichts verlautet ist. Wir waren beide Mal da und haben nette 3Dog-Eigner kennengelernt. Organisator war jeweils der holländische Journalist Wim de Roos, übrigens auch bei ODS registriert.
    Aber vielleicht sieht man sich ja mal sonstwie unterwegs?
    Ditschi

  15. AW: Faltcaravan

    #35
    Ja Ditschi im Frühjahr und im Mai mach ich mich damit auf den Weg nach Korsika. Ich nehme das Scout-Dog mit Anbauzelt. Für mich als Einzelgänger genügt es allemal. Fahre in der nächsten Zeit nach Wertheim zu HymerWorld. Das ist für mich der nächstliegende 3 Doghändler. Hast Du im Bett die Polyschaummatratze oder die Premium? Hast vielleicht sonst noch nen Tipp diesbezüglich parat? Wie war es in Braunlage? die Temperaturen waren vermutlich nicht so heftig, die Winter sind es ja nicht mehr wie s mal war. Und unseren Senioren- Gelenken tut die nasskalte Zeit ja auch nicht gut. Wir haben übrigens den selben Jahrgang


  16. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #36
    Hallo alter Schwede, Glückwunsch zum Scout Dog. Vom Platz her bietet der zwei Personen üppig Raum. Den Traildog nur nehmen, wenn man Kinder dabei hat. Uns reicht der Küchenerker. Ist schnell angebracht, bietet draußen Schutz vor Sonne und Regen beim Kochen und Ausklappen der Küche, und man kann auch bei Schietwetter auf der Seite die Fenster auflassen. Aber das große Anbauzelt ist natürlich auch etwas Feines.
    Wir haben das Premiumbett genommen. Bietet nicht nur mehr Komfort, sondern durch die Tellerferdern ist die Matratze stets unterlüftet. Die einfache Matratze muß man sonst nach kalter Nacht hochnehmen und von unten trocknen, damit sie nicht schimmelt. Auch eine Gefahr, wenn der Hänger länger steht. Tipp: nimm unbedingt das Kupplungsschloß mit Safty- Ball. Das ist klasse!
    In Braunlage hatten wir Schnee, Frost bis - 8°, aber auch Matsch und Tauwetter. Der ScoutDog ist wetterfest, auch im Winter. Absolute Premium-Qualität. Nur der Gaskocher funktioniert bei tiefen Minusgraden natürlich nicht mehr. Da kochen wir dann auf dem Trangia. Mit Vorheizkralle bekomme ich den Spiritus auch bei tieferen Minusgraden an. Und wenn er erstmal brennt...
    Aber darüber mußt Du Dir auf Korsika keine Gedanken machen. Viel Spaß dort. Und berichte mal.

    P.S. Ich packe grade für`s Angeln in DK und fahre nachher für ein paar Tage. Mit dem ScoutDog.
    Ditschi

  17. Erfahren
    Avatar von Hapi
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    AW: Faltcaravan

    #37
    http://mini-caravans.com/de/mini-woh.../bushcamp.html

    ...finde ich ganz putzig und verträgt auch mal Dreck
    Look deep into nature and you will understand everything better (A. Einstein)

  18. AW: Faltcaravan

    #38
    Zitat Zitat von Ditschi Beitrag anzeigen
    Hallo alter Schwede, Glückwunsch zum Scout Dog. Vom Platz her bietet der zwei Personen üppig Raum. Den Traildog nur nehmen, wenn man Kinder dabei hat. Uns reicht der Küchenerker. Ist schnell angebracht, bietet draußen Schutz vor Sonne und Regen beim Kochen und Ausklappen der Küche, und man kann auch bei Schietwetter auf der Seite die Fenster auflassen. Aber das große Anbauzelt ist natürlich auch etwas Feines.
    Wir haben das Premiumbett genommen. Bietet nicht nur mehr Komfort, sondern durch die Tellerferdern ist die Matratze stets unterlüftet. Die einfache Matratze muß man sonst nach kalter Nacht hochnehmen und von unten trocknen, damit sie nicht schimmelt. Auch eine Gefahr, wenn der Hänger länger steht. Tipp: nimm unbedingt das Kupplungsschloß mit Safty- Ball. Das ist klasse!
    In Braunlage hatten wir Schnee, Frost bis - 8°, aber auch Matsch und Tauwetter. Der ScoutDog ist wetterfest, auch im Winter. Absolute Premium-Qualität. Nur der Gaskocher funktioniert bei tiefen Minusgraden natürlich nicht mehr. Da kochen wir dann auf dem Trangia. Mit Vorheizkralle bekomme ich den Spiritus auch bei tieferen Minusgraden an. Und wenn er erstmal brennt...
    Aber darüber mußt Du Dir auf Korsika keine Gedanken machen. Viel Spaß dort. Und berichte mal.

    P.S. Ich packe grade für`s Angeln in DK und fahre nachher für ein paar Tage. Mit dem ScoutDog.
    Ditschi
    Danke Ditschi für die Hinweise. Is ja prima, Du bist in etwa 3-4 Std. in Dänemark und ich in der Zeit in Südtirol zum goldenen Oktober und trink ein Glas roten auf Dein Wohl (unbekannterweise).
    Petri Heil.

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    Avatar von Ziz
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    AW: Faltcaravan

    #39
    Coole Idee! Das wär doch was für Ralfs und Susis Kanadier.
    Wo kämen wir hin, wenn jeder sagen würde
    „Wo kämen wir hin?“
    aber niemand ginge, um zu schauen, wohin wir kämen, wenn wir gingen?

  20. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Faltcaravan

    #40
    Wie schlägt sich so ein Faltcaravan im Sturm ? Wir hatten Gelegenheit, es mit dem ScoutDog von 3DOG-Camping zu testen.

    Vom 27.10.17 - bis zum 30.10.17 stellten wir ihn auf dem Campingplatz Augustenhof an der Nordspitze der dänischen Insel Als auf. Für die Nacht vom 28.10 auf den 29.10 war der Orkan Herwart angesagt. Und der kam auch.

    Der Platz Augustenhof liegt direkt an der Küste und ist von Norden her, also vom Wasser her, völlig ungeschützt. Gegen Westwind schützen lange , etwa 2m hohe Hecken. Hinter so einer Hecke stellten wir uns auf. Als Windschutz in Richtung Norden stellte ich noch das Auto davor. Wie das Ganze ohne Windschutz ausgegangen wäre, weiß ich nicht.

    In der Nacht nahm der Wind stetig zu. Am 29.10 morgens zwischen 05.00 Uhr und 07.00 Uhr kachelte es richtig. Als hat keine Wetterstation. Benachbarte deutsche Wetterstationen meldeten Orkan: Glücksburg- Meierwik 129,5 Km/h, Fehmarn- Marienleuchte 144,5 Km/h. Es darf davon ausgegangen werden, daß die exponierte Lage an der Nordspitze von Als ähnliche Werte aufzuweisen hatte. Windrichtung war aus Nordwest.
    Die Geräuschkulisse war infernalisch. Das Heulen und Pfeifen des Sturmes in allen Tonlagen, das Rauschen der Bäume des nahen Waldes und der Buschreihen, das Donnern der Brandung, das Knallen des Zelttuches über unseren Gesichtern. Die schweren Böen hört man kommen wie einen Güterzug. Und dann treffen sie mit Wucht trotz Windschutz. An Schlaf war nicht zu denken, nicht nur des Kraches wegen. Wir wurden in dem Bett auf dem Hänger durchgeschüttelt, als befände sich der Hänger in voller Fahrt auf einer Buckelpiste. Ich war schon in Sorge, ob alles hält und ob Mensch und Material unversehrt durch die Nacht kommen.

    Dann flaute der Sturm gegen morgen ab. Alles hatte gehalten. Keine Schäden. Nachts bin ich mit meinem Kaindl- Windmesser nicht raus. Jetzt bin ich damit noch einmal an die Steilküste. Der Windmesser hielt als Spitzenwert noch 69 Km/h fest. Schneidend kalt aus Norden. Das kam uns nach der Nacht lächerlich wenig vor. Bei nur noch 5 °+ Frühstück draußen im Windschatten des Zeltes.
    Der ScoutDog hat den Sturm ohne Schäden weggesteckt. Gut zu wissen. Ist man damit einmal 3 Wochen unterwegs, kann man einem Sturm nicht immer ausweichen. Etwas haben wir jedoch beigetragen:
    Zum einen die Aufstellung so windgeschützt wie möglich. Da haut bei Orkan noch wirklich genug drauf.
    Zum anderen hatte ich vorher die mitgelieferten Heringe ausgetauscht, die wirklich nicht viel taugen. Schon ein mäßiger Wind zieht sie aus der aufgeweichten Zeltwiese. Stattdessen Heringe 40 cm lang, 330g schwer das Stück. Und dann alles an Leinen raus, was geht. Die Ösen waren zu klein für die neuen Heringe. Ich mußte Schlaufen aus Zeltleine binden und dazwischen setzten.

    Foto: die mitgelieferten Heringe, meine neuen Heringe, zum Vergleich ein 30 cm-Lineal.



    Sehr gut bewährt haben sich die serienmäßig mitgelieferten , kräftigen Edelstahlfedern, siehe Foto:



    Sie leisteten Schwerstarbeit und hielten bei den schweren Böen die Belastungsspitzen fern von den Leinen, den Nähten und dem Gestänge.

    Vielleicht war es etwas riskant, sich ohne Not dem Sturm auszusetzen, aber im Nachherein möchte ich die Erfahrung nicht missen. Wir können uns auf das Material verlassen. In der Erkenntnis holten wir völlig entspannt bei gemütlichem Wind von noch ca. 60 Km/h unseren entgangenen Schlaf nach.

    Ditschi
    Geändert von Ditschi (31.10.2017 um 14:54 Uhr)

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