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  1. Lebt im Forum
    Avatar von lutz-berlin
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    09.04.2010

    Ausgeruht und mit neuem Tatendrang geht es bei Nieselregen los.
    Von Anklam Rathaus auf dem Seenradweg nach Ückermünde.(36km)
    Anklam-Anklamer Fähre-Bugewitz-Leopoldshagen-Mönkebude-Grambin-Ückermünde.
    Ückermünde ist eine Stadt mit Charme(gefällt mir besser als Usedom und Anklam).
    Jetzt geht es auf dem Haff Tollen See Radweg weiter nach Ferdinandsdorf
    und Rothemühl zum Eiszeittourweg.
    DDer Helpter Berg kommt in Sicht
    un es folgt der Höhepunkt er Tour ,die Eroberung des Gipfels um 18:10uhr
    Geändert von lutz-berlin (18.04.2010 um 22:38 Uhr)

  2. Lebt im Forum
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    10.04.2010

    Weiter geht es zum Berlin -kopenhagen Radweg nach Neustrelitz


























    Das WAI wartet in Fürstenberg
    Geändert von lutz-berlin (18.04.2010 um 23:01 Uhr)

  3. Erfahren
    Avatar von Juan
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Keine Fotos?

  4. Lebt im Forum
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Zitat Zitat von Juan Beitrag anzeigen
    Keine Fotos?
    doch,blätter mal zurück, der Rest kommt auch noch.
    Habe im Moment sehr viel um die Ohren.
    http://www.outdoorseiten.net/forum/s...&postcount=239

  5. Sternenstaub
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    ... und es trug sich zu an einem Samstag in der Früh - genauer gesagt am heutigen Tage - dass 3 Unentwegte sich zu frühester Morgenstunde konspirativ im ehemaligen Ostsektor trafen. Heute sollte das WAI und seine ehrenwerte Trägerin auf den run gebracht werden.
    Ein schnelles, blaues Auto (nein, nein - nicht der Hauptstadtshuttle) brachte unsere drei Gerechten nach Fürstenberg. Das WAI konnte es gar nicht abwarten endlich-endlich würde es weitergehen. Beherzt schwangen sich zwei Verschwörer auf die Sättel, die dritte hüpfte ebenfalls hinauf und lehnte sich blasiert auf einem angemessenen Gestühl zurück, um die zwei Pedalritter zum Treten in dieselbige - also die Pedale zu nötigen. Das Wai spielte stolz Galionsfigur am Bug und off we went.
    Nein, nicht mit einer Fahrrad-Rischka, sondern mit einer durch pure Muskelkraft bewegten Draisine ging es los von Fürstenberg in Richtung Osten.

    Und immer weiter und weiter.
    Hier sind die Beweisfotos





    für unser geliebte UL-Fraktion haben wir auch keine Mühen gescheut, der Draisine einen Hauch von UL zu geben - man bewundere die Löcher, die wir mit Nagelfeiler und Drillbohrer in die Räder machten.



    Huldvoll übernahm auch die berühmte oder doch eher berüchtigte WAI-Trägerin ? zeitweise die Pedale und gestattete nach einiger Zeit, dass die erschöpften Pedalritter eine Pause einlegten.

    Aber hierüber und wie es weiterging, erzähle bitte der andere Ritter des flotten Pedals. Die geneigten Leser sollen sich ja nicht langweilen, während Hottie durch Brandenburg robbt.
    Geändert von Sternenstaub (17.04.2010 um 16:59 Uhr)

  6. Moderator
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )


    Das wichtigste hat Sternenstaub natürlich unterschlagen: Die normalspurige Bahnstrecke Fürstenberg-Lychen-Templin wurde 1899 in Betrieb genommen. Der Bau war von einigen Schwierigkeiten begleitet: Drei Mal versanken Dämme im feuchten Boden. Im Mai 1996 wurde die Strecke stillgelegt und anschließend "entwidmet": Selbst wenn heute scheinbar noch ein Zug auf den Gleisen fahren könnte, er dürfte es nicht. Es ist im juristischen Sinne keine Bahnstrecke mehr. Für Wanderer und Randfahrer hat das den Vorteil, dass sie die Gleise an beliebiger Stelle überqueren können, ohne sich des "gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr" schuldig zu machen.

    Seit einigen Jahren schon gibt es auf der Strecke im Sommer Draisinenbetrieb. Die von uns benutzte Fahrraddraisine hat mit heftigstem Strampeln eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 25 km/h erreicht. Grund ist die viel zu kurze Übersetzung - Reib- und Luftwiderstand würden sicherlich auch 40 km/h zulassen. Bequem ist eine Geschwindigkeit von 10-15 km/h. Damit ist die Strecke Fürstenberg-Lychen in gut einer Stunde zu bewältigen. Hohenlychen liegt schon am Ortsausgang in Richtung Templin auf einer Anhöhe.




    In Lychen überließen wir Hotdog ihrem Schicksal in der "Todeszone Uckermark".



    Pfad-Finder
    Geändert von Pfad-Finder (20.04.2010 um 12:45 Uhr) Grund: Platzhaltertext ersetzt.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  7. Vorstand
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    Avatar von hotdog
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    ...und anscheinend war ihr erster Gang in die HO Gaststätte "Ratseck", um ihren Kummer zu ertränken. Aber mitnichten! Denn sie hatte ja eine Mission zu erfüllen:

    Das WAI sicher nach Templin befördern.



    Ansonsten haben meine MitstreiterInnen schon alles gesagt. Für die Statistik sei noch angemerkt, dass die Draisinenetappe mit 13 km zu Buche schlägt.
    Geändert von hotdog (20.04.2010 um 13:14 Uhr)
    Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

  8. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Top. Ihr zeigt dem WAI die Welt bei bestem Wetter. Womit habt ihr das verdient.
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  9. AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Zitat Zitat von Harry Beitrag anzeigen
    Top. Ihr zeigt dem WAI die Welt bei bestem Wetter. Womit habt ihr das verdient.
    Vielleicht damit.
    Einfach noch etwas zuviele Platzhalterbeiträge in dem Thread, ich hoffe aus denen wird noch was bevor das WAI sein Ziel erreicht hat.
    Was schon geschrieben ist macht aber Spass zu lesen...

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  10. Moderator
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Balticscin: Ich beneide dich um deine Staffelstrecke. *seufz* Die Photos kann ich sowieso nur sehnsuchtsvoll anschauen, aber auch deine kurzen Kommentare sind spitze. Insgesamt ein runder Überblick über die Ostseeküste - danke.
    Klar ist überhaupt nichts - aber das dafür umso deutlicher.

  11. Vorstand
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    Avatar von hotdog
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Zitat Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
    Einfach noch etwas zuviele Platzhalterbeiträge in dem Thread, ich hoffe aus denen wird noch was bevor das WAI sein Ziel erreicht hat.
    Was schon geschrieben ist macht aber Spass zu lesen...
    Wann rottet "Ihr Schweizer" euch eigentlich endlich zusammen? Bei dem Tempo, mit dem der WAI-Express jetzt unterwegs ist, wird's langsam Zeit...
    Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

  12. Fuchs
    Avatar von Atze1407
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Ist schon wahnsinnig toll, was das WAI in der kurzen Zeit an Wegesstrecke zurück gelegt hat. Vor allem wenn man an der kalten Jahreszeit zurück denkt.
    Für die Berichte und den Einsätzen möchte ich mal Danke sagen.

    Atze
    Wenn du den Charakter eines Menschen kennenlernen willst, gib ihm Macht.
    Abraham Lincoln

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    17.4.2010: Hohenlychen - Großer Küstrinsee

    Nach kurzer Abschiedsszene verlasse ich Lychen in nördlicher Richtung durch das Stadttor.



    Am Oberpfuhl erhasche ich einen Blick auf den Pegelstand des Küstriner Baches. Der Küstriner Bach darf nur ab einem Pegelstand von 30 cm befahren werden. Ist der Wasserstand niedriger, muss die Strecke zwischen Großem Küstrinsee und Oberpfuhl umtragen werden. Falls man für diesen Fall keinen eigenen Bootswagen dabei hat, kann man sich einen an der Ausstiegsstelle ausleihen und an der Einsatzstelle wieder abgeben. Im September 2007 hatte ich das Glück, den Bach befahren zu dürfen, und hatte ihn als wildromantisch in Erinnerung. Deshalb plante ich meine Etappe so, dass ich an ihm entlang gehen würde statt den direkten Weg nach Templin zu wählen. Um zu ihm zu gelangen, muss ich allerdings noch ein Stück an der L15 entlanggehen.



    Endlich im Wald, sieht man selbigen fast vor lauter Bäumen nicht. Der Frühling hält wie üblich hier im Osten etwas später Einzug. So haben die meisten Bäume noch nicht ausgetrieben und der Wald ist dadurch sonnendurchflutet. Und das trotz der Aschewolke, die sich in großer Höhe über mir befinden soll.



    Dann liegt er endlich vor mir: der Küstriner Bach oder Küstrinchener Bach. Pegelstand fast 70 cm! Ich überquere den Bach an einer ziemlich morschen Flößerschleuse, die bei Niedrigwasser die Einstiegsstelle ist, und erreiche den Biwakplatz "Fegefeuer". Hier schaue ich mich, ganz in Paddeltour-Übernachtungsplatz-Akquise-Manier, ein bisschen um und befinde den Platz für gut. Kurze Verschnaufpause für mich und mein kostbares Gepäck und weiter geht's.




    Es sind doch einige Paddler unterwegs, die den Umstand ausnutzen, dass der Bach befahrbar ist.

    Nun bin ich aber eigentlich auf der falschen Seite des Baches. Meine Planung sah vor, den Bach rechts liegen zu lassen und immer an seinem linken Ufer entlang zu wandern bis nach Küstrinchen. Der Weg, auf dem ich mich nun befinde, nachdem ich den Bach an der Flößerschleuse überquert hatte, führt mich aber weg vom Bach. So war das eigentlich nicht gedacht und die Topo Deutschland, die ich auf mein GPS-Gerät geladen hatte, sieht auch einen Weg am rechten Ufer vor. Ich musste also einen Abzweig verpasst haben und schlage mich quer durch die Botanik Richtung Bach. Dort angekommen, ist aber nichts von einem Weg zu erahnen. Lediglich ein paar Kilometersteine zeugen noch davon, dass es hier ursprünglich einen Weg gegeben haben muss. Ich irre also noch ein bisschen durch's Gestrüpp, bis ich entnervt aufgebe und zurück zum Weg stapfe.



    Irgendwann komme ich in Küstrinchen an und drehe eine kleine Dorfrunde bevor ich den Biwakplatz Küstrinchen in Augenschein nehme.



    Dieser Biwakplatz liegt direkt an der ziemlich lärmenden Schleuse mit einer wunderbaren Aussicht auf überdachte Forellenteiche. Nicht sehr einladend, allerdings kann man beim Fischer frische Forellen kaufen.

    Aber ich will hier nicht bleiben und nach einer kurzen Rast mache ich mich wieder auf den Weg. Ich laufe südlich vom Großen Küstrinsee Richtung Mahlendorf und schlage mich an einer geeigneten Stelle in die Büsche, um mir ein Nachtlager zu suchen. Das finde ich auch und so kommen wir, das WAI und ich, zu einem schönen, wenn auch nicht purpurroten Sonnenuntergang, nach dessen Vollendung ich sehr schnell im Schlafsack verschwinde.




    Tagesetappe: 17 km
    Geändert von hotdog (22.04.2010 um 06:53 Uhr)
    Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

  14. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Hallo zusammen!

    Das liest sich ja toll!
    Besonders gefiel mir der Bericht von balticskin und der Draisine-Film!
    Das läuft ja jetzt wirklich ratzfatz in großen Schritten!
    Wirklich schade, dass ich durch die Zeitverschiebung nicht dabeisein konnte!
    Falls das WAI GANZ ZUFÄLLIG am kommenden Samstag ein Stückchen die Spree hinuntergepaddelt werden will, warten dort eine Menge hilfreicher Fährleute ...

    Viel Freude weiterhin!

    Meer Berge
    Kalender *Papageitaucher 2019*
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  15. Fuchs
    Avatar von Fernwanderer
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Falls das WAI GANZ ZUFÄLLIG am kommenden Samstag ein Stückchen die Spree hinuntergepaddelt werden will, warten dort eine Menge hilfreicher Fährleute ...
    Macht's doch wie in Echternach. Hüpf!
    In der Ruhe liegt die Kraft

  16. Sternenstaub
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    das geht leider nicht, MeerBerge, am Samstag macht das WAI eine Radtour.
    Aber es geschehen noch einige konspirative Dinge, es bleibt also spannend.

  17. Vorstand
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    Avatar von hotdog
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    18.4.2010: Grosser Küstrinsee - Templin

    Der Wind, der noch am Abend beunruhigend über den Baumwipfeln blies, hatte sich zwar gelegt, die Nacht ist aber trotzdem sehr unruhig. Mal knistert es hier, mal raschelt es da, dann gibt es ein langanhaltendes Knurren/Stöhnen, das zunächst von raschelndem Laub, später von plätscherndem Wasser begleitet wird. Zunächst tippe ich auf einen Otter. Nach meinen Recherchen klang es aber dann doch eher nach einem Dachs. Aber was treibt er da? Wir werden es nicht erfahren. In besonders ruhigen Phasen schallen die Rufe eines Kuckucks (oder war es doch ein Uhu?) über den See und in der Dämmerung wird mein Schlaf endgültig von zwei Donnerschlägen bzw. Gewehrschüssen beendet. Offensichtlich das Resultat nächtlicher jagdlicher Bemühungen.

    Ich koche mir einen Kaffee und nachdem ich den Brand auf dem Baumstumpf gelöscht hatte, der wegen der fehlenden Feinmotorik am Morgen durch ein spiritusgetränktes Streichholz entstanden war, und nachdem der Schmerz in den Fingern der rechten Flosse nachgelassen hatte, der entstanden war, als ich den glühend heißen Caldera Cone anzuheben versuchte, um den Brand zu löschen, genieße ich die morgendliche Stimmung am See ehe ich um ca. 8 Uhr wieder aufbreche.



    Bald schon erreiche ich Mahlendorf und mit einem letzten Blick zurück verabschiede ich mich vom Großen Küstrinsee.



    Ich laufe nun weiter Richtung Warthe und biege, wie mir vom GPS-Gerät geheißen, auf einen Forstweg ab.



    Bald erreiche ich den Stoizsee, der ganz malerisch und unberührt vor mir liegt.


    Näää, wat is dat scheee!

    Noch ein kurzes Stück durch den Wald und ich erreiche das Straßendorf Warthe.


    Dodge City


    Bewohner

    Ab hier geht es etwa 7 km schnurgerade Richtung Süden.



    Wie öde! Keine Ahnung, was mich da geritten hat, als ich diesen Teil der Route geplant hatte. Aber kann man machen nix. Da muss ich jetzt wohl durch. Immerhin hat die Wahl dieser Strecke den Vorteil, daß ich so von der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Templin und Fürstenwerder berichten kann, auf deren Spuren dieser Weg verläuft. Für die Bahnstatistiker:
    • Streckenlänge: 36,7 km
    • Spurweite: 1435 mm

    Heute heißt dieser Weg "Heideweg" und von der Bahntrasse ist nicht viel mehr übrig als Brückenreste.



    An der Strecke werde ich von allerlei lebendem und totem Getier kritisch beäugt, wobei zu erwähnen ist, daß die blöden Rehe einfach immer viel zu schnell wieder im Wald verschwunden sind, als daß ich die Chance gehabt hätte, sie zu fotografieren.



    Aber bei dieser tristen Landschaft hier würde ich wohl auch so blöd glotzen wie die Rindviecher.


    Todeszone Uckermark

    Ein Wegweiser zeigt mir den Weg zu meinem Ziel und nach kurzer Verschnaufpause erreiche ich den Templiner See.



    Die Belebtheit des Uferweges ist für mich doch etwas ungewohnt inzwischen, aber daß ich mich nun im Einzugsgebiet der größten Stadt der Uckermark befinde (16.645 Einwohner), ist unverkennbar.

    Ich überquere die Pionierbrücke



    und dann ist es nicht mehr weit zum Übergabepunkt "Berliner Tor", den ich um 15 Uhr erreiche.


    (leider hat mein fortgeschrittener Erschöpfungszustand dazu geführt, dass ich die Knipse nicht mehr so hoch halten konnte, um das Dach des Gebäudes vollständig zu erfassen)

    Tagesetappe: 21,2 km
    Geändert von hotdog (21.04.2010 um 15:10 Uhr)
    Arrivederci, farewell, adieu, sayonara WAI! "Ja, wo läuft es denn? Wo läuft es denn hin?"

  18. Lebt im Forum
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    ca Verlauf :: Anklam- Fürstenberg (162km)

    http://www.bikemap.net/route/456737
    Geändert von lutz-berlin (21.04.2010 um 10:27 Uhr)

  19. Erfahren
    Avatar von Juan
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    AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Die Draisinenaktion hat ja mal was. Klasse, wie es voran geht.

  20. AW: Die Schnecke kriecht - Das Tourtagebuch

    Mal wieder eine hinreißende Etappe mit tollen Eindrücken!
    PS:
    Ich hätte nicht gedacht daß wir so schnell vorwärtskommen. Super!

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