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  1. Dauerbesucher

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    AW: Messer schärfen

    #41
    Was ist genau das Problem beim Schleifen nahe des Ricasso?
    Ich bin auch noch am üben mit Wassersteinen aber es geht merklich bergauf. Zum Üben kann ich ein Carbon-Opinel empfehlen. Ist günstig und der Stahl ist leicht zu schleifen. Gleichzeitig hat man mit dem kurzen Bauch eine gewisse Herausforderung als Anfänger.
    Ich habe schon verschiedentlich gelesen, dass fürs grobe auch günstige Sensensteine ihren Dienst tun um erst einmal die Scharten raus zu bekommen. Mit dem 3000 sollte das Messer eigentlich auch schon ordentlich scharf werden, feinere Steine werden(nachdem was ich gelesen habe) nur für hochwertige Küchen und natürlich Rasiermesser empfohlen.

  2. Anfänger im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #42
    u.a. @ Buck: http://www.knivesshipfree.com/pages.php?pID=4&CDpath=0

    Die Videos beantworten die ein oder andere Frage.

    Meine Meinung: Für's "Feld" sind 3000 schon fast zu viel. 4000 / 8000, das sind Bereiche, die eher für Fetischisten ausgelegt sind, denn für's Feuerholz zubereiten.

    Für die User (die Messer, die man richtig zur Hand nimmt) reichen 1000 / 2000 vollkommen, alles jenseits davon ist Augenwischerei.

    Richtige Effizienz erreicht man letztendlich nur durch's Feintuning, mit Leder und Paste zum Beispiel.
    Lediglich einen 8000er Stein zu kaufen, ist noch lange nicht die Garantie, für ein freudiges Ergebnis.
    Geändert von ztatom (25.03.2011 um 00:00 Uhr)

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #43
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Ich habe mir neulich einen günstigen Kombistein zugelegt (800/3000).
    ...
    Ist es normal, dass ich mit dieser Körnung bei D2 Stahl nicht auf eine Rasierschärfe komme?
    ...
    Dann komme ich mit dem Stein beim Izula und auch beim Ontario RAT 3 D2 nicht nahe genug ans Ricasso heran. Dem Izula habe ich am Wochenende leider sichtbare Scharten zugefügt. Um die wieder rauszubekommen müsste ich sicher einen 400er Stein oder noch etwas gröberes kaufen.
    ...
    Das das ziemlich ins Geld gehen würde frage ich mich, ob der Spyderco Sharpmaker das leistet was hier zu tun ist.Sprich: Aufbereiten von Klingen mit Scharten und sichtbaren Ausbrüchen( auch bei Stählen die härter sind als 1095) erreichen einer Rasierschärfe, sowohl bei harten Stählen, als auch bei Messern mit Recurveschliff.
    Ich befürchte, ich kenne die Antwort schon.
    Zu Deinem ersten Punkt, bei meinem RAT mit D2 Stahl ist Armhaarrasierschärfe ohne größere Probleme drin, WENN ich nach dem 1000'er auf den Lederriemen mit Polierpaste wechsel (habe mir eine gute Polierpaste von Scherenkauf besorgt, die graue in der Spritze). Hast Du denn schon den Zustand erreicht, wo sich der Grat beim Schleifen durchgehend aufwölbt? Falls nicht, bist Du mit dem 800'er als Startkörnung sowieso zu fein dran und musst erstmal größer vorschleifen (ich würde so um 120 bis 240'er Körnung starten).

    Zu Deinem zweiten Punkt:
    Der Stahl vom Izula ist noch recht gut zu schleifen, aber Scharten bekommst Du mit der 800'er Körnung wirklich nicht mit sinnvollem Steinverschleiss raus. Da solltest Du Dir was gröberes anschaffen. Wenn es preiswert sein soll, einen Sensenwetzstein, wenn es etwas besser zu handhaben sein soll, einen gröberen Siliziumkarbidstein.

    Zu Deinem dritten Pnkt:
    Der Spyderco Sharpmaker eignet sich sehr gut, um Klingen scharf zu halten. Ich verwende nach dem Sharpmaker noch einen Lederriemen mit der Polierpaste. Dann kannst Du eine gute Gebrauchsschärfe mit wenig Aufwand und Kenntnis hervorzaubern, wenn Du keine Scharten oder Ausbrüche in Deiner Klinge hast und Deine Klinge vom Schliffwinkel bereits für den Sharpmaker geeignet ist. Ich schleife meist auf 25° per Hand auf Steinen vor um dann mit den feinen Stäben und 30° Winkel die Messer auf dem Sharpmaker abzuziehen.

    Zu Deinem vierten Punkt (der mit dem nicht nahe genug ans Ricasso ranschleifen können):
    Hier kann Dir eine Schleifkerbe helfen, die Du Dir mit einer Diamantschlüsselfeile oder vorsichtig auch mit einer kleinen Proxxon oder Dremel Trennscheibe direkt neben dem Ricasso in die Schneide schleifst. Dann kann der Schleifstein beim Schärfen in diese Kerbe auslaufen.


    Fazit:
    Du solltest für Deine geraden Klingen noch einen gröberen Stein für die Vorarbeit zulegen.
    Für den Endschliff bei allen Schärfarbeiten solltest Du Dir noch Lederriemen mit Polierpaste zulegen, der bringt wirklich nochmal ordentlich was und kostet ca. 10 Euro.
    Wenn Du viele Recurveklingen hast wäre der Spyderco Sharpmaker eine brauchbare Möglichkeit, allerdings kannst Du damit keinen Grobschliff an schartigen Messern vornehmen.
    Leos Messerschärfseite, jetzt auch mit Schärf-FAQ
    www.messer-machen.de/faq.htm

  4. Fuchs

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    AW: Messer schärfen

    #44
    Ich bin auch auf der Suche nach einem geeigneten System um meine Messer schleifen zu können. Da ich noch relativer Anfänger bin suche ich ein System worauf ich aufbauen kann. Wahrscheinlich werde ich mir als erstes den Sharpmaker von Spyderco http://www.spyderco.com/catalog/details.php?product=77 kaufen. Danach kann ich immer noch auf Schleifsteine wechseln, doch die dazu nötigen Fertigkeiten muss ich noch erlernen. Ende April führt mein Händler ein Schleifseminar durch, welches ich besuchen werde - danach kann ich dann weiter schauen.

    Grüsse,
    Peter
    Geändert von Peter83 (07.04.2011 um 08:06 Uhr)

  5. Lebt im Forum
    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Messer schärfen

    #45
    Zitat Zitat von Leonardo75 Beitrag anzeigen
    Zu Deinem ersten Punkt, bei meinem RAT mit D2 Stahl ist Armhaarrasierschärfe ohne größere Probleme drin, WENN ich nach dem 1000'er auf den Lederriemen mit Polierpaste wechsel (habe mir eine gute Polierpaste von Scherenkauf besorgt, die graue in der Spritze). Hast Du denn schon den Zustand erreicht, wo sich der Grat beim Schleifen durchgehend aufwölbt? Falls nicht, bist Du mit dem 800'er als Startkörnung sowieso zu fein dran und musst erstmal größer vorschleifen (ich würde so um 120 bis 240'er Körnung starten).

    Zu Deinem zweiten Punkt:
    Der Stahl vom Izula ist noch recht gut zu schleifen, aber Scharten bekommst Du mit der 800'er Körnung wirklich nicht mit sinnvollem Steinverschleiss raus. Da solltest Du Dir was gröberes anschaffen. Wenn es preiswert sein soll, einen Sensenwetzstein, wenn es etwas besser zu handhaben sein soll, einen gröberen Siliziumkarbidstein.

    Zu Deinem dritten Pnkt:
    Der Spyderco Sharpmaker eignet sich sehr gut, um Klingen scharf zu halten. Ich verwende nach dem Sharpmaker noch einen Lederriemen mit der Polierpaste. Dann kannst Du eine gute Gebrauchsschärfe mit wenig Aufwand und Kenntnis hervorzaubern, wenn Du keine Scharten oder Ausbrüche in Deiner Klinge hast und Deine Klinge vom Schliffwinkel bereits für den Sharpmaker geeignet ist. Ich schleife meist auf 25° per Hand auf Steinen vor um dann mit den feinen Stäben und 30° Winkel die Messer auf dem Sharpmaker abzuziehen.

    Zu Deinem vierten Punkt (der mit dem nicht nahe genug ans Ricasso ranschleifen können):
    Hier kann Dir eine Schleifkerbe helfen, die Du Dir mit einer Diamantschlüsselfeile oder vorsichtig auch mit einer kleinen Proxxon oder Dremel Trennscheibe direkt neben dem Ricasso in die Schneide schleifst. Dann kann der Schleifstein beim Schärfen in diese Kerbe auslaufen.


    Fazit:
    Du solltest für Deine geraden Klingen noch einen gröberen Stein für die Vorarbeit zulegen.
    Für den Endschliff bei allen Schärfarbeiten solltest Du Dir noch Lederriemen mit Polierpaste zulegen, der bringt wirklich nochmal ordentlich was und kostet ca. 10 Euro.
    Wenn Du viele Recurveklingen hast wäre der Spyderco Sharpmaker eine brauchbare Möglichkeit, allerdings kannst Du damit keinen Grobschliff an schartigen Messern vornehmen.

    Sorry, dass ich das erst so spät sehe. Das ist ein wirklich sehr brauchbarer Beitrag.
    Vielen Dank. So werde ich es auf jeden Fall machen. Und ich glaube du hast recht; selbst für die kaum sichtbaren flachen Stellen auf dem Ontario ist der 800er noch zu fein.

    Soll ich denn dann von 240/400->800->3000->Lederriehmen? Oder soll ich da noch irgendwo einen Zwischenschritt einlegen.

    Lg

    Ferdi

  6. Fuchs

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    AW: Messer schärfen

    #46
    So, ich habe mir soeben den Spyderco Sharpmaker gekauft. Bin gespannt auf die Ergebnisse. Das Set macht einen guten Eindruck, saubere Verarbeitung, gute Gebrauchsanweisung.

    Grüsse,
    Peter

  7. Fuchs

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    AW: Messer schärfen

    #47
    Nun konnte ich die ersten Versuche mit dem Spyderco Sharpmaker machen. Es ist sehr einfach, leicht verständlich und ich habe gute Resultate an meinen Küchenmessern erzielt. Um die Messerspitzen richtig zu schärfen brauch es jedoch relativ grosse Vorsicht und vor allem Zeit. Mit den Messern welche ich geschliffen habe bin ich aber sehr zufrieden, nun kann ich mich an die guten Messer wagen.

    Grüsse,
    Peter

  8. Neu im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #48
    hallo,

    Gratulation zum Spyderco - sehr gutes Gerät - du wirst sehr viel Freude damit haben !

    gruss
    Paul
    Pilamayaye wakan tanka nici un ake u wo, ahoe!
    (Auf Wiedersehen und möge der Große Geist mit Dir sein und Dich führen!)

  9. Fuchs

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    AW: Messer schärfen

    #49
    Ich freue mich auch sehr darüber. Das Tool ist wirklich praktisch.

    Grüsse,
    Peter

  10. Fuchs

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    AW: Messer schärfen

    #50
    Gestern Abend konnte ich bei Messer Klötzli in Bern ein Schärf-Seminar besuchen. Es war ein sehr spannender, lehrreicher Abend. Nun ist mir auch klar, was der Unterschied zwischen schleifen und schärfen ist, wann schleifen notwendig ist.
    Es war sehr spannend die Stahl von einem Messerschmied Meister erklärt zu bekommen.

    Fazit: Mehr als empfehlenswert!

    Grüsse,
    Peter

  11. Fuchs
    Avatar von lupold
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    AW: Messer schärfen

    #51
    Ich komme mit einem DC 3 (13,50 Euro) von Fällkniven gut klar.
    Die Diamandseite ist schon schön fein und reißt nicht so tiefe furchen, während sie doch gut abträgt.
    Die Keramikseite ist superfein und widersteht auch PM Stahl ohne sich abzunutzen.
    Zum rückstandslosen, oft notwendigem Reinigen, nehme ich den Quick-Clean Schnellreiniger von Weldotec (Schweißzubehör Art,Nr, 30103)
    Danach sind alle Schleiffrückstände draussen und der Stein "zieht" wieder.

    Vll. zu meiner Technik. Ich halte den kleinen Stein in einem Dreieck zwischen Daumen, Zeige und Mittelfinger in der linken Hand. Dann schneide ich mit der Klinge vom Griffende bis zur Spitze eine Scheibe vom Schleifstein ab. Ich ziehe also gegen die Schneide zum Körper hin. Andere Schneidenseite vom Körper weg.

    Ich hab ca. 10 Küchenmesser gebraucht bis die Bewegung einigermaßen kontrolliert/gelernt war.
    Zitat Volker Pispers:"Wenn ich Recht habe, werdet ihr das nie erfahren."

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #52
    Ich hatte auch jahrelang die Probleme mir immer wieder neue Messer kaufen zu müssen weil die alten stumpf wurden. Letztes Jahr habe ich dann einen Schleifkurs bei Roman Landes belegt (Buchautor "Messerklingen und Stahl" und Mitglied in der DMG). Eine super Veranstaltung und seitdem sind meine Messer scharf. Grundausrüstung sind King Schleifsteine in Körnung 1200 und 4000 danach Abzug auf dem behandelten Leder!!! Ich habe selbst bei den miesesten Gurken nie wirklich einen gröberen Stein als den 1200er gebraucht, es dauert vielleicht etwas länger aber machbar ist das allemal. Die so erreichbare Schärfe ist für hochwertige Küchenmesser als gute Gebrauchsschärfe gedacht (Tomaten ohne Druck, Zwiebeln ohne Tränen). Für ein Jagd und Outdoormesser reicht wohl auch der 1200er alleine, mehr geht aber auch. Ich ziehe inzwischen alles was wirklich schneiden soll (Druckschnitt) noch auf einem 8000er Naniwa Superstone ab (Politur), danach Leder mit feinster Paste. Danach schneidet mein Gyuto (Messermacherarbeit aus nicht rostfreiem Stahl) ein frei gehaltenes Haar etwa 1 cm über dem Haltepunkt glatt ab, mein Rasiermesser macht das auch nicht besser.

    Für unterwegs habe ich ein kleines Bruchstück Belgischer Brocken dabei. Wenn man die Messer erst gar nicht richtig stumpf werden lässt erhält man damit eine sehr gute Schärfe. Das wichtigste ist richtig schleifen zu lernen! Der Kurs dauert einen halben Tag und danach kann es jeder, garantiert!

    Noch einmal kurz zu den tollen Tipps mit den ungekühlten Bandschleifern. Die Anlasstemperatur entsteht in der Schneide, weil es da zu einem Hitzestau kommt, die extrem dünne Schneide kann die Temperatur nicht schnell genug ableiten. Das Messer wird im dickeren Bereich der Klinge nicht einmal handwarm und in der feinen Schneide sind es bereit 300-600 Grad. Anlassfarben sieht man da noch lange nicht! Damit ist aber das Messer genau in dem Bereich schön weich geglüht, in dem es die Härte besonders benötigt und hält künftig keine Schärfe mehr. Wen es wirklich interessiert, entweder Romans Buch lesen oder im Messerforum die Suchfunktion bemühen, das ist von wirklichen Profis abschließend diskutiert worden.

    Ich wünsche euch allzeit scharfe Messer.

    Knörri
    "Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen." (Abraham Lincoln)

  13. Neu im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #53
    So ein Schärf-Seminar kann ich nur empfehlen. Ich habe mal einen Kursus geschenk bekommen und war super begeistert. Nur seitdem ich dort war, haut meine Frau mich ständig an, damit ich ihre Küchenmesser wieder scharf mache=)

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #54
    Zitat Zitat von blitz-schlag-mann Beitrag anzeigen
    OT: Ich habe auch so ein Doofmannsschärfset ala Lansky und noch einen kleinen Keramischleifer mit festem Winkel für unterwegs (Victorinox). Lass Dir das "richtige" Schleifen am besten von einem Fachmann zeigen oder übe erstmal an einem Ikea-Messerset, Anleitungen lesen geht schnell, aber die Umsetzung hat bei mir nicht immer so geklappt. Deshalb bei mir Doofmannsschärfset...
    Hallo,

    gerade das Lansky-System/Gatco-Schärfsystem mit den 5 Steinen ist absolut idiotensicher.

    Messer einspannen, immer im gleichen Winkel schliefen bis sich auf einer Seiter ein spürbarer Grat entwickelt hat.
    Dann die andere Klingenseite mit den gleichen Schleifstein schleifen bis sich auch hier wieder ein Grat gebildet hat.

    Jetzt mit den nächstfeinerein Schleifstein weitermachen.
    Dann wieder der nächste Schleifstein, bis alle durch sind.

    Den allerletzten Grad nun mit dem weißem Keramikschleifstein oder einem auf eine geraden Latte aufgeklebten Ledergürtel mit Haushaltsstahlpolitur brechen und gut ist es.

    Freihand mit den Banksteinen bin ich verzweifelt.

    Mit mit Lansky habe ich immer schöne scharf Messer.

    Aber Vorsicht: Für eine Klinge ist schon mal eine Stunde oder mehr an Arbeitszeit weg.
    Dafür ist dann das Nachschleifen, wenn mal der Winkel richtig angetragen ist, um so schneller.

    Grüßle

  15. Fuchs
    Avatar von jackknife
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    AW: Messer schärfen

    #55
    Zitat Zitat von Knoerri Beitrag anzeigen

    Noch einmal kurz zu den tollen Tipps mit den ungekühlten Bandschleifern. Die Anlasstemperatur entsteht in der Schneide, weil es da zu einem Hitzestau kommt, die extrem dünne Schneide kann die Temperatur nicht schnell genug ableiten. Das Messer wird im dickeren Bereich der Klinge nicht einmal handwarm und in der feinen Schneide sind es bereit 300-600 Grad. Anlassfarben sieht man da noch lange nicht! Damit ist aber das Messer genau in dem Bereich schön weich geglüht, in dem es die Härte besonders benötigt und hält künftig keine Schärfe mehr. Wen es wirklich interessiert, entweder Romans Buch lesen oder im Messerforum die Suchfunktion bemühen, das ist von wirklichen Profis abschließend diskutiert worden.

    Knörri
    Hol das mal wieder hoch, einen Faktor hast Du vielleicht vergessen, die menschliche Erfahrung. Zwischen der Schwarz / Weißtheorie die Du da von Dir gibst, gbt es auch noch grau. Ich schleife recht viel und auch im Auftrag für eine Schleiferei. Fast alle Industriell gefertigten Messer werden auf Bandschleifern geschärft. Nicht alle laufen nass. Das geht auch so, ohne das Gefüge zu verändern. Roman ist sicher der Papst in Sachen stahl, aber es gibt auch Wege dazwischen die funtionieren

  16. Freak Liebt das Forum

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    AW: Messer schärfen

    #56
    Jack Knife wieviel Jahre machst du das schon?
    Eben.
    Solche Tips haben in einem Laienforum nichts verloren, weil man damit schneller ein Messer versaut hat als mit jeder anderen Methode.

    Wenn das alles so einfach wäre, wäre es kein Lehrberuf den man 3,5 Jahre lernt und danach viele Jahre der Erfahrung braucht, oder darf in Solingen jeder Azubi im 1. Lehrjahr Endprodukte schleifen?
    Der Umgang mit Gatco und Lansky oder anderer Methoden ist wesentlich einfacher und sicherer für das Messer bzw den Stahl.

  17. Gerne im Forum
    Avatar von HeikoH
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    AW: Messer schärfen

    #57
    Ich möchte hier auf einen Beitrag von Dr.Herbert Weißhaupt im MF hinweisen :
    Schleifen, Überhitzen, Härteverlust - ein "heisses" Thema
    Sehr interessant und von einem Fachmann geschrieben

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Messer schärfen

    #58
    Zitat Zitat von HeikoH Beitrag anzeigen
    Ich möchte hier auf einen Beitrag von Dr.Herbert Weißhaupt im MF hinweisen :
    Schleifen, Überhitzen, Härteverlust - ein "heisses" Thema
    Sehr interessant und von einem Fachmann geschrieben

    Ah, geh fort mit dem MF.
    Dort sind ja nur Fachleute.
    Dort wird man sogar von den Mods angeschrieben wenn man sich für einen Beitrag eines anderen Users bedankt.


    Nee, die Regeln des Messerforums muss man mögen und die Art und Weise wie sie von den Leuten dort umgesetzt werden.

    Ja, ich weiß Du bist als ausgewanderter Messermacher dort im MF aktiv.

    Da finde ich es hier tausend Mal schöner und sympatischer.


    Grüßle

  19. Fuchs
    Avatar von jackknife
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    AW: Messer schärfen

    #59
    Heiko, ich habe gerade im Auftrag zwei Messer mit Lederscheiden versehen, eins davon war eines von Dir. Nach Benutzung war dieses nicht mehr scharf, sondern stumpf wie Addi.
    Nicht das Du glaubst, ich verstehe nicht den Umstand mit der Anlasstemp beim Bandschleifen, ich bin mir dessen sehr wohl bewusst, deshalb achte ich sehr stark darauf kalt zu arbeiten, frische Bänder zu nutzen und vor allem den Grid der Bearbeitungsstufe anzupassen.
    Aber dein dogmatisches herumgereite darauf geht einen langsam auf die Nerven. Der Nutzer Deines Messers bedankte sich noch explizit bei mir für den noch nie dagewesenen Schärfegrad, auch scheint er zu halten, da ich wohl imho seine neue erste Adresse fürs Schärfen zu sein scheine.

    Es gibt auch Profis im Köpfe abschlagen, das macht man zwar für gewöhnlich nicht, aber dennoch scheint es dafür Techniken zu geben.
    Schwarz / Weiß ist selten, vieles liegt dazwischen, ist eben grau ( vieleicht auch farbig )

  20. Fuchs
    Avatar von jackknife
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    AW: Messer schärfen

    #60
    @ cast, sicher hast Du da recht, ich habe viel geübt und daher lange Jahre Erfahrung.

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