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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Dogmann
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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #81
    Also kann ich mal davon ausgehen das ich auch noch selber mit schuld daran bin? Auf der langen Fahrt nach Schweden- beim rasten , immer hohe Schuhe nur unten rum gebunden, schlupf, mehr auf die bequemlichkeit bei der Fahrt geachtet. Dann mit zuviel Pack los. Schweres Gelände, jetzt habe ich noch damit zu tun seit letztem Sommer, mal mehr mal weniger, dazu halt noch bisl Achillessehne.
    Richtig wohl fühle ich mich nur draußen !

  2. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #82
    Nochmal: Geh zum Facharzt und sprich ihn nicht nur auf Arthrose, sondern auch auf eine rheumatische Erkrankung an und lass Dich durchchecken
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  3. Alter Hase

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #83
    Zitat Zitat von Sternenreisender Beitrag anzeigen
    Weißt Du, wie lange die Heilungsphase nach OP dauerte, bis einfaches Gehen wieder möglich war?
    puuh, schon ein paar jahre her. ich hab halt die arztlich empfohlene zeit den "vordrfußentlastungschuh" - ich glaube, so heißt der klapparatsimus - getragen. meine, das waren 4-6 wochen. gehen ging danach sofort wieder. allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich mir die seitlich weggedrehte stellung des fußes wieder abgewöhnt habe.

    op war, meine ich, anfang dezember, auf den schiern gestanden bin ich dann wieder, glaube ich so ca. ende februar, allerdings nur mit alten, ausgelatschten tourenschuhen (fuß war noch ein bisschen zu dick). zu beginn der freilauftsaison bin ich dann auch schon wieder in die engen kletterschuhe reingekommen.

  4. Dauerbesucher

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #84
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    puuh, schon ein paar jahre her. ich hab halt die arztlich empfohlene zeit den "vordrfußentlastungschuh" - ich glaube, so heißt der klapparatsimus - getragen. meine, das waren 4-6 wochen. gehen ging danach sofort wieder. allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich mir die seitlich weggedrehte stellung des fußes wieder abgewöhnt habe.

    op war, meine ich, anfang dezember, auf den schiern gestanden bin ich dann wieder, glaube ich so ca. ende februar, allerdings nur mit alten, ausgelatschten tourenschuhen (fuß war noch ein bisschen zu dick). zu beginn der freilauftsaison bin ich dann auch schon wieder in die engen kletterschuhe reingekommen.
    Ok, und wie ging es die ersten Wochen im Vorderfußentlastungsschuh? Darf man mit dem schon einige Tage nach OP auftreten, so daß man vlt. unterstützt mit Krücken den normalen Alltag (Einkauf, Gang bis zur Bushaltestellte, Wegstrecken von max. 1000m, etc...) bewältigen kann?

    Mir ist die Sache ein bißchen unheimlich, da ich alleine wohne und den Alltag ja irgendwie organisieren muß. Zu allem Übel aktuell auch noch in einer Stadt, wo ich kaum jemanden kenne und in sehr kleinem 1-Zi-App., in dem ich durchdrehen würde, wenn ich nicht regelmäßig rauskomme. Wenn ich die ersten 3-4 Tage nach Entlassung aus dem KH nicht rausgehen könnte, daß wäre noch gerade so erträglich, aber länger würde ich es nicht aushalten.
    Eigentlich wollte ich dieses Jahr für mind. ein Jahr zur Jobsuche ins Ausland und das sich verschlimmernde Fußproblem hält mich nun auf.
    Die OP hinausschieben ist auch problematisch, da ich nur noch kurze Strecken schmerzfrei zurücklegen kann und das Fußgelenk bzw. durch den unnatürlichen Schongang auch das Kniegelenk, werden ja immer stärker geschädigt. Und die Problematik mit beruflich bedingten häufigen Umzügen und somit wohnen in fremder Stadt ohne unterstützenden Bekanntenkreis, kann durchaus erst mal einige Jahre anhalten.
    Geändert von Sternenreisender (09.04.2016 um 13:40 Uhr)

  5. Alter Hase

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #85
    Zitat Zitat von Sternenreisender Beitrag anzeigen
    Ok, und wie ging es die ersten Wochen im Vorderfußentlastungsschuh? Darf man mit dem schon einige Tage nach OP auftreten, so daß man vlt. unterstützt mit Krücken den normalen Alltag (Einkauf, Gang bis zur Bushaltestellte, Wegstrecken von max. 1000m, etc...) bewältigen kann?

    Mir ist die Sache ein bißchen unheimlich, da ich alleine wohne und den Alltag ja irgendwie organisieren muß. Zu allem Übel aktuell auch noch in einer Stadt, wo ich kaum jemanden kenne und in sehr kleinem 1-Zi-App., in dem ich durchdrehen würde, wenn ich nicht regelmäßig rauskomme. Wenn ich die ersten 3-4 Tage nach Entlassung aus dem KH nicht rausgehen könnte, daß wäre noch gerade so erträglich, aber länger würde ich es nicht aushalten.
    Eigentlich wollte ich dieses Jahr für mind. ein Jahr zur Jobsuche ins Ausland und das sich verschlimmernde Fußproblem hält mich nun auf.
    Die OP hinausschieben ist auch problematisch, da ich nur noch kurze Strecken schmerzfrei zurücklegen kann und das Fußgelenk bzw. durch den unnatürlichen Schongang auch das Kniegelenk, werden ja immer stärker geschädigt. Und die Problematik mit beruflich bedingten häufigen Umzügen und somit wohnen in fremder Stadt ohne unterstützenden Bekanntenkreis, kann durchaus erst mal einige Jahre anhalten.
    puuh lange her. nach meiner erinnerung waren krücken überhaupt nicht nötig, oder wenn nur ein paar tage. mit dem spezialschuh durfte ich - soweit ich mich erinnere - sofort nach dem aufwachen aus der narkose wieder auftreten. dummerweise war es rechts, sonst hätte ich mir in der verwandtschaft ein auto mit automatik geliehen, dann wäre sogar autofahren gegangen.

    ingesamt fand ich es von der alltagstauglichkeit ziemlich unproblematsich. hatte auch schon kreuzband-op mit mehreren wochen krücken (da habe ich alleine gelebt), das war richtig bescheiden, da bringst du noch nicht mal ein tasse kaffee von a nach b. aber mit dem schuh bist du auch allein für den hausgebrauch ausreichend mobil, soweit meine erfahrung. zulange stehen war schlecht, da wurden die zehen blau, halt regelmäßig hinsetzen und bein hochlegen, ansonsten ging es problemlos.

    ich würde mir da nicht zuviele gedanken machen - scheint ja notwendig zu sein, also schnellstmöglich hinter sich bringen. besser wird es von alleine wahrscheinlich nicht mehr.

    wobei du die nachbehandlung besser mit dem arzt klärst, der sollte besser wissen als ich. ich kenne es halt nur von mir bzw von zwei weiteren fällen inder engsten verwandtschaft, da lief das eigentlich überall so.

  6. Neu im Forum

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #86
    Hi,

    hab mir jetzt die ganzen 5 Seiten aus 6 Jahren durchgelesen und kann beitragen, obwohl ich eigentlich wissen will, wie ich mit einer akuten HR Geschichte noch 3 Wochen schmerzarm überbrücke bevor es an die Versteifung geht. Wenn ich nichts zur kurzfristigen Erleichterung finde, geht meine Buchung in Venedig Mitte des Monats flöten.

    @Sternenreisender: die Hallux valgus OP bei mir war von den Schmerzen her ein Kinderspiel. Ich hab nix gespürt, auch nicht nach der OP. Daher hab ich beide Füße machen lassen, obwohl links nicht sehr ausgeprägt war. Jetzt allerdings hat mein Orthopäde gemeint, die OP hätte damals nicht gemacht werden sollen, weil die Arthrose schon zu weit fortgeschritten war. Ein nachfolgender Rigidus war quasi absehbar. Schönen Dank auch! Im Netz finden sich auch reichlich Beiträge dazu, dass nach einem HV ein HR hinterher kommt. Ich würde heute echt viele Meinungen einholen, gerade bei deiner Diagnose. Es gibt übrigens auch ein Verfahren, das quasi den Knorpel ersetzt und die Beweglichkeit des Zehs erhalten soll (HemiCap Gelenkrekonstruktion). Ist so eine Art bewegliche Schraube. Die Info hab ich grad erst gefunden und werd noch weiter recherchieren.

    Meine Story ist ganz ähnlich wie die der meisten hier: Knick-Senk-Spreiz-Plattfuß, leider hab ich als Frau auch nicht auf Absätze verzichtet, zumindest nicht die besten 30 Jahre meines Lebens. Vor 4 Jahren hab ich einen Hallux valgus am rechten Fuß operieren lassen, nur weil ich ständig Schuhprobleme hatte. Die OP lief super, und auch noch alles bestens soweit. Dann ein Fehler: Linken valgus, der war echt kaum ein Problem, aber den hab ich ich halt vor 3 Jahren machen lassen und diese OP war kompliziert. Der Zeh wurde eigentlich nie mehr so richtig beweglich wie rechts. Der Doc machte noch eine Notiz wegen Arthrose...

    In den letzten 2 Jahren bin ich vermehrt gegangen/Berg gewandert (Hund angeschafft) und jetzt im April '16 hab ich einen Fersensporn links entwickelt. Bergschuhe und Kniebandage bei 30°+ und als Frau - sehr geil! Der Fersensporn klingt endlich nach Röntgenreizbestrahlung letzten Monat ab, und ich hörte auf auf der Außenkante des Fußes oder auf Zehenspitzen zu gehen.

    Nun seit gut 2 Wochen hab ich relativ plötzlich massivste Schmerzen im Großzehgrundgelenk am selben Fuß. Dagegen ist der Fersensporn ein Witz. Mein Doc diagnostizierte einen Hallux Rigidus (HR) und zwar schon so weit fortgeschritten (Knorpel zerstört), dass nur noch Versteifung in Frage kommt. Mein Doc wollte das gleich in Angriff nehmen, aber wie gesagt, ich hab noch die Venedigreise (quasi mein Jahresurlaub) ausstehen. 3 Tage in der Stadt umhergehen, fotografieren ist meine Leidenschaft....
    Was kann ich tun (zeitlich krieg ich eine spezielle Einlage nicht mehr auf die Reihe), dass ich den Aufenthalt dort einigermaßen genießen kann?

    PS: Hier hat jemand von Rheuma geschrieben. Kann ich nur empfehlen, das abklären zu lassen. Ich selber hab RA und das spielt sicher in die Gelenkproblematik mit rein.

  7. Neu im Forum

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #87
    Hallo Monte,

    habe mich extra registriert, um Dir zu antworten.
    Bin selber Arzt und Betroffener, und habe mir so etwas ähnliches wie einen Hallux Rigidus (so richtig klar wurde das bei mir nicht, der Knorpel war gut, aber ich hatte halt satte Randanbauten am Gelenk) auf beiden Seiten operieren lassen müssen.

    Zu der Zeit, als es bei mir vor den OPs besonders schlimm war, und ich irgendwie meine Fähigkeit, zu gehen aufrechterhalten wollte, habe ich folgendes gemacht:

    1. Morgens und abends Traktion des betroffenen Gelenkes, also einfach dran ziehen vom Körper weg. Das verschafft echt etwas Linderung.
    2. Ich habe mir aus einem abgeschnittenen Brot- oder Gefrierbeutel über Nacht einen Voltaren-Verband gemacht. Abends dick den Zeh bis zum Ballen eincremen, und Tüte drüber und festtapen. Die normalen Voltaren- oder Ibuprofen-Salben wirken nicht gut, es gibt aber mittlerweile diese (Micro-)Gele, bei denen die Tube "summt", wenn man dagegen schnipst, beispielsweise "Ibu DOC Schmerzgel", die in Studien deutlich höhere Wirkstoffkonzentrationen in den gelenknahen Strukturen erreicht haben. Man darf sich aus denen eigentlich keine Okklusivverbände machen, weil die sehr gut in die Haut eindringen, und morgens Dein Zeh dann aussieht, als hättest Du in der Badewanne übernachtet, wenn Du das mehr als zweimal in der Woche machst, kann die Haut auch etwas schuppen - aber wenn man so richtig Schmerzen hat, hilft das auf jeden Fall sehr gut, zumindest mir war die aufgeweichte, schuppende Haut dann auch egal, die geht ja schnell wieder weg. Ich empfehle das ausdrücklich als Privatperson, und nicht als Arzt, wie gesagt, lt. Packungsbeilage soll man diese Gele nicht so anwenden!
    3. Dazu habe ich entweder eine Arcoxia 90mg täglich genommen (brauchst Du Rezept), oder reichlich Ibuprofen (mindestens 3x400mg), brauchst Du kein Rezept, aber einen stabileren Magen.

    Mit der Kombination gingen bei mir auch die wirklich schwierigeren Phasen vor den OPs halbwegs, wenn Du damit nicht hinkommst, kannst Du Dir dazu noch ein schwaches Opiat verschreiben lassen, ich persönlich fand Codein immer ganz hilfreich, und vor allem nebenwirkungsärmer als Tramal und Tilidin, zumindest bei mir.

    Und versuch' verschiedenste Schuhe - je nach Stadium des Hallux Rigidus bei mir konnte ich mit den verrücktesten Lösungen halbwegs laufen, manchmal feste Schuhe, manchmal Laufschuhe (die typischen Pronationsstützen in manchen Laufschuhen helfen, den großen Zeh etwas weniger zu belasten, ein paar Asics mit Pronationsstütze kriegst Du trotz der Kürze der Zeit ja vielleicht noch über Amazon Prime oder im Schuhladen), manchmal auf ganz lose, wie Flipflops, oder manchmal auch Birkenstock, da ist die Sohle halbwegs fest, und man rollt etwas weniger ab (auch wenn Flipflops und Birkenstock ebenfalls kein schulmedizinischer Tip sein sollen, Du musst einfach gucken, was für Dich im Moment am besten geht).

    Ich hoffe, Du schaffst damit Deinen Venedig-Urlaub! Für die OP wünsche ich Dir alles Gute, und vor allem, dass Du zu einem fähigen Fußchirurgen gehst. Falls Du da nicht sicher bist, recherchiere vorher beispielsweise im "Hallux Forum", welche Operateure da empfohlen werden, und welche nicht. Eine OP an den Füßen, die schiefgeht, kann Dir das Leben verderben, geh' zu jemandem, der es wirklich gut kann! Nicht von irgendeinem Orthopäden oder Unfallchirurgen operieren lassen, der "auch mal" Füße operiert, nur jemand, der das regelmäßg macht, also ein Fußchirurg, kann das im Normalfall auch gut. Und nach der OP: übenübenüben! Es dauert, bis es wieder gute Füße werden!

  8. Alter Hase
    Avatar von Abt
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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #88
    Ich selbst habe ab und an nen sogenannten Gichtschub, dier mit hier sehr ähnlich lesbaren Symtomen einhergeht.
    Meist fängt der in dem großen Zeh an, wie hier beschrieben. Sehr schmerzhaft.
    Ich bekämpfe den wirksam mit Colchysat, einem Extrakt aus Herbstzeitlosen. Nach drei Tagen sind die Schmerzen dann soweit weg.
    Da mein damaliger Hausarzt hat auch auf eine Rheumatische Erkrankung getippt und mich darauf behandelt hat und Rheuma statt Gicht diagnostiziert hat, wurde ich sogar ausgemustert
    Über Jahrzehnte war die relativ gut behandelbare Stoffwechselkrankheit Gicht mit sehr starken Rheumamitteln bekämpft worden. Und immer wenn ich derartige Artikel lese, denke ich drüber nach.
    Rheumamittel dämpfen die Schmerzen, aber heben sie nicht auf

  9. Neu im Forum

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #89
    Update:
    Meinen Italien-Urlaub hab ich sehr erfolgreich ''absolviert''. Quasi schmerzfrei. Ich habe es allerdings geschafft, die Entzündungen im Fuß loszuwerden. Geholfen haben entweder DOC Schmerzgel oder Percutin Paste (für Pferde!) oder Quarkwickel abends oder alles zusammen. Jedenfalls ist alles abgeschwollen, die Hitze im Fuß ging weg und Urlaub hurra!
    Ich bin am Strand im weichen Sand barfuß gegangen und glaube, das war auch therapeutisch. Ist vielleicht daheim auch eine Idee: im Sandkasten barfuß auf und abgehen (am besten nachts! LOL).
    Ich hab mir für Venedig tatsächlich Asics gekauft (ohne deine Antwort gesehen zu haben, Thilo.Die sehe ich gerade erst) und das war ein Unterschied unglaublich! Ich ging wie auf Wolken - bis zu 8 Std. am Tag!! Abends dann geeiste Flasche rollen und DOC Salbe und alles war paletti.

    Mein Fuß-Doc hatte mir noch einige Belastungs-/Dehnübungen empfohlen:
    - die vier Zehen neben dem HV-Gelenk mit den Fingern so weit es geht nach oben biegen, mehrmals am Tag.
    - mit einem schmalen Tuch um den Fuß den ganzen Vorderfuß zurückbiegen. Das sollte in der Wade ziehen.
    - den Fuß mit Druck auf einem Igelball rollen (erst, wenn die Entzündung abgeklungen ist - sonst Aua!).

    Das mache ich jetzt seit 3 Wochen und der Fersensporn ist auf einem sehr erträglichem Niveau. Ich habe ein gutes Gefühl, dass er sich endlich verabschiedet (nach 6 Monaten!!). Röntgenreiztherapie ist vielleicht wirklich die Therapie, die hilft (mir half) und eben auch die Übungen.

    Ich hab auf youtube noch ein paar Übungen fürs Zehengrundgelenk gefunden, darunter auch das mit dem Ziehen. Es geht, aber der Zeh wird danach pochend heiß und schwillt an. Auch das auf und ab bewegen geht so lala, aber mit dem gleichen Effekt. Das Großzehgrundgelenk schone ich jetzt, soviel es geht. Ich biege es möglichst wenig. Es ist jetzt auch so dick geschwollen und meldet sich schmerzhaft stechend bei längeren Spaziergängen. Die OP halte ich daher auch für unumgänglich. Ich habe mir dafür auch einen günstigen Mondstand ausgesucht, da ich dran glaube ('Weiber halt ).

    Jetzt ist die Zeit der Bergschuhe und nach wie vor sind das die Schuhe, mit denen ich am besten klar komme.
    Das war's von mir vorerst mal wieder.

    Alles Gute für alle Mitleidenden!
    Monte

  10. Neu im Forum

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #90
    Hallo,
    Ich bin jetzt ganz neu hier und habe schon einige Beiträge gelesen.
    Ich habe in beiden Füßen einen HR, bin am li Fuß schon 4x operiert und am re 1x.
    Trage Carbon Einlagen mit Rigidus Feder( die ich wirklich empfehlen kann), aber suche nach einem richtig bequemen Trekkingschuh. Ich laufe jeden Tag mit dem Hund. Da solten sie auch Wasserdicht sein. Leider bin ich bis jetztnoch nicht fündig geworden.
    Kann mir jemand Tips geben??
    Liebe Grüße

  11. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #91
    Seit einem Dutzend Jahren habe ich manchmal beim Gehen Schmerzen in den Großzehengrundgelenken. Jetzt habe ich einen Verdächtigen:



    Meine Chaco-Sandalen. In diesen tollen Sandalen laufe ich schon 25 Jahre von Frühling bis Herbst herum. Die Riemen gehen durch die Sohlen und können nur insgesamt enger oder weiter gestellt werden. Ich werde mal testweise den Zehenriemen in einer weiteren Stellung fixieren und mal ein paar Monate abwarten, ob das eine positive Wirkung hat. Und außerdem schaue ich mich mal nach besseren Sommerschuhen um, wobei die Chacos schwer zu toppen sind.

    In der Wohnung laufe ich in Socken herum. Beim Wandern gehe ich auch gerne mal Barfuß. Damit habe ich das beste Fußgefühl:


  12. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #92
    Ich meine ja, daß bei mir die Birkenstock eine Mitschuld hatten. Bin eben so aufgewachsen, daß die als Inbegriff für gesundes Gehen galten. Bei denen hat es ja nur den einen Riemen über den großen Zeh und wenn man da den ganzen Tag mit rumläuft...

  13. Alter Hase
    Avatar von AlfBerlin
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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #93
    Ich glaube, dass ich jetzt für mich eine Lösung gefunden habe:


    Keen Uneek Schuhe

    Herstellerinfo

    Interview mit dem Designer

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Arthrose im Großzehengrundgelenk

    #94
    Hab das Problem auch gehabt (bzw. noch) mir haben weder die ortopädischen Einlegesohlen noch andere Sachen ausser Tabletten und Spritzen zeitweise geholfen. Nachdem ich Zuhause und im Urlaub beim barfusgehen die geringsten Probleme hatte habe ich mal sogenannte Barfusschuhe probiert und bin bis jetzt echt zufrieden. Gibts von verschiedenen Herstellern, auch als Winter- bzw. Wanderschuhe. ( Gut nicht Steigeisenfest ) Sind zwar nicht günstig aber seitdem bin ich weitgehend schmerzfrei. Einfach mal googeln. Vifobarefoot oder Leguano z.B.


    Ev. hilft der Tipp ja dem einen oder anderem.
    Täglich erhöht sich zwangsläufig die Liste derer, die mich am Popo lecken können.

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