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  1. Erfahren
    Avatar von Silke
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    #21
    32. Tütennudeln morgens mit Wasser in eine Weithalsflasche füllen, dann sind sie abends schon eingeweicht. Spart abends Zeit und allgemein Brennstoff.

    33. Stark verschmutzte Töpfe mit Salzwasser auskochen, das bekommt alles sauber.

    34. Spülen: wenns eh regnet, abends das benutze Geschirr raustellen, das ist morgens schön eingeweicht udn mann verbraucht nicht so viel Wasser beim spülen.

    35. Licht: Wer ne kleine Stirlampe wir die Tikka hat, nachts einfach um den Hals gehängt lassen, so hat man sie immer sofort griffbereit.

    36. Messer: sebst bauen spart Geld und ist mit den richtigen Werkzeugen an einem Tag erledigt. Hat den Vorteil, dass man Klinge und Griffgröße und Form genau auf die persönlichen Bedürfnisse abstimmen kann. Kosten für das Material liegen je nach Klinge und so weiter ab 25 Euro, rauskommen kann ein Messer, für das ihr im Laden bis zu 300 Euro latzen dürftet.
    Habe selbst mittlerweile 2 Stück, das erste ist eine 7 cm Klinge aus Norwegen mit einem Griff aus einem Stück Rentierhorn, mit Messingstück zwischen Klinge und Griff. Das 2. ist ebenfalls norwegische Klinge, 8 cm, der Griff ist mehrteilig aus Apfelholz, Rentierhorn und Leder mit genageltem Messingabschluss.

    @Finn, wenn dir der Standart Berghaferl zu klein und unförmig ist, dann schnitz dir doch einen eigenen, da kannst du Form und Größe selbst bestimmt. Lebensmittelechten Lack innen rein, fertig.
    - smooth like silk -

  2. Moderator
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    Avatar von Becks
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    #22
    Zu 34:

    Nicht machen wenn das Wetter kippt. Sonst geht es einem wie uns am Piz Kesch: abends rein in das Zelt, morgens 5 cm Neuschnee davor und alles was eingeweicht werden sollte war durchgefroren

    Alex

  3. Erfahren

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    #23
    40. fettflecke bleiben länger frisch, wenn man sie regelmäßig mit einem stück butter einreibt

    tagsüber während der wanderung trockenen zunder sammeln und in die westentasche stecken. so sollte man auch an verregneten tagen ein lagerfeuer anbekommen!

  4. #24
    41. Beim Zelt an den Reißverschlüssen der Apsiden dünne Schnüre dranknoten. Das ermöglicht das Öffnen des Eingangs vom Innenzelt aus ohne zuerst mit seinen Klamotten unfreiwillig das Kondeswasser zu sammeln.

    42. In dichtbewachsenem Gelände, Schirmmützen immer so anziehen, daß der Schirm nach hinten zeigt, da sich sonst beim Hochschauen aus gebückter Haltung oder gesenktem Kopf schnell mal ein Zweig im Auge verirrt.

    43. Um durchnäßte Schuhe zu trocknen, legt man Steine (die keine Feuchtigkeit gezogen haben) ans Feuer bis sie gut erwärmt sind und plaziert sie dann in den Schuhen.

    44. Wer am Kompaß den Mißweisungsschraubendreher verschlampt hat, bastelt sich einen Neuen aus dem Pol einer Blockbatterie (gleich ein Loch reinbohren und an die Kompaßkordel hängen)

    45. Um Schuhe in der Apsis vor herabtropfendem Kondenswasser zu schützen legt man einen Packsack drüber.

    .
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    Gruß Sawyer

    As a rebel I came and I´ll die just the same. On the cold winds of night you will find me.

  5. Alter Hase
    Avatar von ich
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    endlich

    #25
    ich freue mich gerade über diese Einträge!!!
    Endlich mal was nicht super genaues und viel Spaß und ERfahrung dabei!!!

    Melde mich wieder, wenn mir noch was eingefallen ist.

    Gruß
    Bene

  6. Fuchs

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    #26
    Zitat Zitat von Sawyer
    43. Um durchnäßte Schuhe zu trocknen, legt man Steine (die keine Feuchtigkeit gezogen haben) ans Feuer bis sie gut erwärmt sind und plaziert sie dann in den Schuhen.
    Moin Sawyer,

    würde ich nicht unbedingt machen, da das Leder darunter leidet, wenn der Stein zu heiß ist. Besser ist da, die Einlegesohlen hochkant in den Schuh zu stellen. Trocknet dann zwar etwas langsamer, dafür aber schonend...

    Gruß
    Finn

  7. #27
    @ Finn

    Jooo. hoh: Natürlich nicht so heiß, daß man Brot drauf backen kann. Die Stein sollten gerade mal so heiß sein, daß man sie noch in den Händen halten kann. Die meisten Schuhe haben auch noch ein Innenfutter.
    Sohle hochkant reinstellen mach´ ich zuhause, wo´s warm ist; outdoors wenn "Petrus pullern muß" wartest Du zwei, drei Tage bis die Schuhe wieder trocken sind. Ok, feucht werden sie eh&je wieder beim laufen, aber morgens ein trockener Schuh anzuziehen, schafft doch unheimlich gute Laune - wirkt bei mir besser als Kaffee.

    Gruß Sawyer
    Gruß Sawyer

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  8. Neu im Forum

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    #28
    Im allergössten Notfall kann man auch seine Klamotten trocknen indem man in die Hocke geht und unter seinen Poncho ein kleine Kerze oder ein Stück Esbit entzündet.

    -Vorischtig sein damit nichts ankohkelt!-

    Die dort unter dem Poncho enstehende Hitze reicht aus um einigermassen warm zu bekommen und die Klamotten etwas trockener zu bekommen

  9. Erfahren
    Avatar von Silke
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    #29
    Wenn du die Schuhe beim Trocknen mit den Steinen schonen willst, wickel die Steine erst in ein dünnes Tuch ein...das zieht gleich noch ein wenig Feuchtigkeit mit aus dem Schuh...
    - smooth like silk -

  10. #30
    @ Azul,
    hast du den Tipp mit dem Poncho schonmal ausprobiert?
    Gruß
    Dom

  11. Fuchs
    Avatar von Thomas
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    #31
    Das nonplusultra zum Trocknen von Schuhen, Jackenärmeln oder feuchten Zeltböden ohne Energiequelle ist in meinen Augen immer noch Zeitungspapier.



    Gruß, Thomas.

  12. Dauerbesucher

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    #32
    Das mit dem Poncho geht wunderbar.
    Zweckmäßigerweise lehnt man sich dabei mit dem Rücken irgendwo an.

    Mit Esbit geht es wohl auch, allerdings ziehen dann auch die giftigen Dämpfe am Hals vorbei richtung Kapuze.

    Am besten eignen sich (Laternen-)Kerzen.

    Mit der Methode kann man durchaus eine Nacht bei Minustemperaturen ohne Schlafsack und ohne größere gesundheitliche Beeinträchtigungen überleben.

    ...dafür ist man am Morgen hundemüde und gerädert.

  13. Neu im Forum

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    #33
    Ja hab das mit dem Poncho während meiner BW Zeit mal ausprobiert. Allerdings mit ner kleinen Kerze, wird angenehem warm und die Kleider bekam ich auch wieder trocken.

    Thorsten hat da wohl recht, dass mit Esbit recht ungesunde Dämpfe entstehen.

  14. Fuchs
    Avatar von Thomas
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    #34
    -Das Blut eines Kameraden in einer Plastiktüte verpackt ergibt im Zusammenhang mit einer Sprengladung und einer langen Alustange ein praktisches Markierungstool für Gefangene in einer Gletscherspalte.

    :wink:

  15. Erfahren
    Avatar von Silke
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    #35
    *looooooooooooooooooooool*


    Wieviel Blut kann ich denn dem armen auserkorenen Kameraden abzapfen, ohne ihn allzu sehr zu schädigen... nur um vorzubeugen, dass ich beim Retten desjenigen doch noch das Seil über mir abschneiden muss, weil...ja weil die Regisseure 2.klassiger Bergabenteuer das nicht im Detail beschrieben haben...???
    - smooth like silk -

  16. #36
    ... hier oben stirbt man nicht. Hier oben ist man schon tot ... 8)

    Zitat: Vertical Limit

    PS: Das mit dem Blut war´ne klasse Szene.
    Gruß Sawyer

    As a rebel I came and I´ll die just the same. On the cold winds of night you will find me.

  17. Fuchs
    Avatar von Thomas
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    #37
    Zitat Zitat von Silke
    Wieviel Blut kann ich denn dem armen auserkorenen Kameraden abzapfen, ohne ihn allzu sehr zu schädigen...
    Nicht zu viel, ansonsten deckt sich seine Hautfarbe mit der des Schnees und Du findest ihn nicht mehr wieder.

  18. Optimist Vorstand
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    Avatar von boehm22
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    #38
    46.
    Für Outdoor-Reparaturen immer praktisch - Duct-Tape.
    Aber nicht die ganze Rolle mitnehmen, sondern ein großzügig bemessenes Stück um das obere Teil des Trekking-Stocks wickeln, spart an Gewicht und ist immer zur Hand.

    47.
    Für kleinere Näharbeiten einfach eine Rolle Zahnseide mitnehmen, ist sehr stabil und haltbar.

    48.
    Nähzeug, also Nadeln, Sicherheitsnadeln und Angelschnur/Drachenschnur in einer Filmdose aufbewaren.
    Viele Grüße
    Rosi

    ---
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  19. Erfahren

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    #39
    49. Beim Zelten im Winter etwas Schnee in den Zeltsack, dann denselben durch eine der Schlaufen an einer Zeltecke stecken und nochmals Schnee rein, Sack schliessen und beide Sackhälften in ein Schneeloch, dasselbe mit Schnee zumachen und -stampfen. Einwandfreie Zeltverankerung, sturmfest.

    50. Dünnen Bändel mit Tape an Feuerzeug, dieses dann tagsüber um den Hals versorgen - wohl wichtigstes Utensil, wo kein Wasser ohne Schmelzen erhältlich.

    51. In alle Reissverschluss-Schlitten kurze Reepschnurschlinge (ca. 15 cm, einfacher Knoten mit parallelen Enden) einhängen - damit sie gut mit Fausthandschuhen zu bedienen sind.

    52. Die Armee hatte früher Wollfingerhandschuhe, unisex (passt re und li); heute im surplus-Shop für CHF 3.00 das Paar erhältlich. Sehr robust und warm, auch wenn nass. 1 Ersatzhandschuh reicht, falls ein andrer verloren geht.

  20. #40
    53. Pulswärmer selber basteln: einfach bei einer alten Wollsocke einen breiten Streifen abschneiden, umnähen, fertig. Hält die Hände erstaunlich Warm, da über die Gefäße am Handgelenk viel Wärme flöten geht.
    Jetzt aktuell: www.GoOutdoor.de

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