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  1. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #41
    Hallo!

    Also ich bin eher für ein Kopfgewicht um die 300g, da dadurch das Beil einfach effektiver wird.
    Wichtig wäre jedoch wie bereits erwähnt ein vernünftiger Aufbau des Kopfes, sprich 3-Lagen Stahl.
    Interessant wäre, ob die Rückseite (Hammer) ebenfalls gehärtet werden kann, ansonsten kann das Beil beim Hämmern Haarrisse bekommen und bricht ev. bei der nächsten Benutzung mit eher bösen Folgen!

    Zum Holzspalten wäre eine ausgeprägte Keilform (google: Spalthammer) am geeignetsten. Würde aber um die Axt etwas universeller zu halten auf Flachere Winkel setzten.
    Zur Schneidenform: Möglichst eher gerade um den Beilkopf als Messer einsetzten zu können, ausserdem beim entasten besser einsetzbar.

    Zum Stil: wenn Holz, dann Hickory...es hat einen Grund, dass seit Ewigkeiten dieses Holz Verwendung findet...

    Schön würde ich übrigens eine Spiegelpolitur des Kopfes finden: Signalspiegel! ausserdem sinkt dann der Widerstand im Schnittgut erheblich, was die Arbeit einfacher macht...und dass würde aus unserer Axt was besonderes machen!

    Glaube allerdings dass mit diesen Kriterien der angepeilte Preis von ca. 40€ be weitem nicht machbar ist.

  2. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #42
    Ist ein 3 Lagen Stahlrohling möglich mit einer anderen Mittellage zw. der Schnitthaltigkeit?
    Wichtig wäre jedoch wie bereits erwähnt ein vernünftiger Aufbau des Kopfes, sprich 3-Lagen Stahl.
    Wollt ihr mit dem Axtkopf Hebeln bzw wie wollt ihr da eine querbelastung draufbringen? 3lagen laminat macht IMHO bei einer Axt keinen sinn.

  3. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #43
    Uih! Da sind aber einige sehr interesante Fragen aufgetaucht... werde dem Schmied gleich mal alle stellen. Hier wird richtig konstruktiv mitgedacht! Ein Griff aus Ilex (Stechpalme, Feendorn oder wie er sonst regional genannt wird) wäre auch klasse, weil man angeblich beim Arbeiten mit diesem Holz nie Blasen bekommt und auch böse Geister sollen nach altem Glaube abgehalten werden. Hickory finde ich auch super... aber ob dann der günstige Preis zu halten ist wage ich zu bezweifeln. Ich klär jetzt erstmal welches Holz genau vorsehen ist und ob noch andere Auswahlmöglichkeiten gibt. Haus und Nacken des Beils müssen unbedingt weich bleiben. Gehärtet wird nur die Schneide (selektive Härtung). Würde man bei einem so leichten Beil das Haus mithärten würde es beim Schlagen schnell brechen, lässt man es aber weich kann es Vibrationen und Schläge deulich besser wegstecken. Zudem schwingt der Kopf und damit auch zwangsläufig der Stiel nicht nach. Um Alu-Heringe in den Boden zu treiben reicht auch ungehärteter Stahl dicke aus. Um sehr große Holzpflöcke in den Boden zu treiben ist das Beil ohnehin etwas zu leicht und selbst dann wäre ein Vorschlaghammer hierfür immer noch besser geeignet.
    Das Beil liegt übrigens noch beim Schmied weil ich hier erst im Forum klären lassen wollte, welche Kopfform denn nun in den Passaround geschickt werden soll. Wenn sich aber noch jemand bereit erklärt das Beil mit der anderen Kopfform zu bezahlen und es dem Passaround zur Verfügung stellt wäre das natürlich eine prima Vergleichsmöglichkeit.

  4. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #44
    Macht doch sinn...

    da beim schlagen extreme Belastungen auf das Beil wirken können sich im gehärteten Stahl Risse bilden, welche den Axtkopf brechen lassen können.
    Um das zu umgehen wird die Schneidleiste aus gehärtetem Stahl hergestellt, während der Rest des Kopfes aus ungehärtetem Stahl besteht.

    Des weiteren wird ein (geringer) Teil der Schwingungen durch den ungehärteten Stahl geschluckt und überträgt sich somit nicht auf den Stil. Was wiederum dazu beiträgt dass die Axt beim Schlag auf etwas hartes weniger stark zurückspringt.

    aber ob diese Effekte bei einem 300g Beil wirklich so stark zu tragen kommen?

  5. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: Projekt Minibeil

    #45
    Hier bin ich übrigens über einen ganz interessanten "Test" gestolpert, der Minibeile vorstellt. Konkret das von Gränsfors und Vaughan.
    Das ist ja so ungefähr die "Klasse", die ihr euch vorstellt.

    Für das Vaughan konnte ich auf die schnelle aber keinen Händler in D finden.
    225 g gilt hier wohl auch als Kopfgewicht, insg. ca. 12 Unzen also 340 g (stand irgendwo im Text).
    Wobei man sowas Leichtgewichtiges wirklich erst mal ausprobieren müßte.
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  6. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #46
    Wieder ne Frage übersehen. Sorry. Als Stahl wurde C60 gewählt, weil er gute Zähigkeit aufweist, sehr gut die Schärfe annimt und extrem feine Schneiden zulässt. Und nicht zuletzt weil der Schmied mit diesem Stahl bei ähnlichen Anwendungen sehr gute Resultate erzielte und er viel Erfahrung im Umgang mit dieser Stahlsorte hat. Eine 3-lagen Konstruktion macht wenig Sinn bei einem kleinen Beil und treibt den Preis schnell in die Höhe.

  7. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #47
    Hm...

    C60 klingt gut, ist aber nicht besonders Schnitthaltig, oder?
    Wäre ev. C75 besser?

    Und wie wird der Schliff aussehen?
    Meist wird ja ballig geschliffen, was das Nachschärfen jedoch sehr schwierig macht. Ausserdem wäre ein Flachschliff wesentlich universeller?
    Hohlschliff ist denke ich zwar am billigsten, jedoch am wenigsten robust.

  8. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #48
    @ Proton Wie bereits erklärt wird die 3-Lagen-Konstruktion anderer Hersteller, beim Minibeil durch selektive Härtung (also nur gehärtete Schneide, der Rest beleibt weich) ersetzt. Man könnte auch neumodisch "Hamon-Härtung" dazu sagen.

  9. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #49
    Jup,

    macht bei der größe auch keinen großen Sinn...

    aber Spiegelpolitur und Hamon-Linie bekommen wir schon, oder?

  10. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #50
    Aus eigenr Erfahrung weiß ich, dass der C60 gerne mal zickt beim Zeigen der Härtelinie, aber vielleicht sieht mans ja. Eventuell müßtest du daheim nochmal mit nem japanischen Polierstein drüber gehen Hab eben mit dem Schmied telefoniert, er schickt mir noch weitere Fotos in den gewünschten Perspektiven.
    Die Holzstiele sind aus schellgewachsener Esche. Bei den Stielen ist ihm die Qualität sehr wichtig hat er mir nochmal ausdrücklich gesagt - so in Sachen Langelebigkeit und Unfallschutz. Der Anschliff wird ballig ausgeführt, weil einfach deutlich haltbarer. Das Nachschärfen erfordert dann allerdings etwas Übung.
    Was der C75 an Schnitthaltigkeit bringt reduziert er an der Zähigkeit. Außerdem sind die Unterschiede zwischen C60 und C75 für den normalen Anwender nicht spührbar. Und selbst bei Profis würde ichs auf nen Versuch ankommen lassen, ob sie nen Unterschied bemerken, ich glaube es jedenfalls nicht.

  11. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Projekt Minibeil

    #51
    Stimmt die 3 lagen wären ein Traum , macht hier aber nicht wirklich sinn.
    OT: Was würde eine grosse 1250 gr Axt bei ihm kosten. Ohne einstielen. 3 Lagen

    Könnte man nur den Nacken härten? Oder auch noch die Gefahr das einem das Haus zerbröselt.
    Ansonsten gefällt mir das Beil auf dem ersten Foto im Link eigentlich schon .
    So ungefähr Stelle ich es mir vor.

    Balliger Schliff reicht eigentlich. Sollte man ja bei Bedarf unterwegs auch nachschleifen können mit einem Stein.
    Hohlschliff kann man nicht ohne Schleifmaschine selber nachschleifen.
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  12. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #52
    Hohlschliff und Flachschliff sind eigentlich die beiden einzigen genannten Schliffarten, welche selbst vernünftig nachzuschleifen sind.

    Vom Balligen Schliff würde ich abraten...
    ich schleife alle meine Messer bis zu Rasiermesserschärfe. Ohne Probleme, aber balliger schliff ist zu aufwändig. Man benötigt zum schleifen dann aufwändige und/oder selbst gebastelte Vorrichtungen um in wirklich scharf zu bekommen.
    Mal kurz über nen Stein ziehen geht imo nur bei Flach- und Hohlschliff (falls dieser nicht komplett hinüber ist)

    Für eine Axt, welche mich auf Touren länger begleiten muß wäre balliger Anschliff ein Ausschlußgrund!

    Würde empfehlen mal ins messerforum zu schauen, dann kann man sich ein Bild über das Schleifen von balligen klingen machen.

  13. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #53
    Mhm, da ist was dran. Wenn die Mehrheit lieber nen Flaschliff möchte, auch wenn dieser nicht ganz so stabil wieder ballige Anschliff ist, dann bekommt das Minibeil nen Flachschliff.

    Um etwas Überblick der bisherigen Diskussion zu bekommen fasse ich mal kurz zusammen:

    - die meisten finden die Kopfform rechts (Waldbeil) besser
    - der Stiel sollte sehr lang sein 30cm oder mehr
    - 200g ist etwas leicht 300g wären doch recht vielen lieber
    - der Stiel sollte unbehandelt eventuell sogar rauh sein

    Zu klären wären unteranderem noch, Anschliffform, Gewicht 200g oder doch lieber 300g, Länge der Schneide usw.

    Und wenn das geklärt ist kanns auch schon losgehen...

  14. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #54
    ICH bin für:

    -300g
    -Flachschliff
    -Grifflänge 35%
    -Hickorystiel

    Eine Möglichkeit, wenn auch etwas teurer: Fischgrät wie auf dem Schaft eines Gewehrs am Axtstiel. Würde optisch was hermachen und ist extrem griffig!

  15. AW: Projekt Minibeil

    #55
    Ich wäre für etwas in dieser Form, Größe und Gewicht:



    Find ich am besten

  16. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Projekt Minibeil

    #56
    Ja genau. die Form ungefähr. Wie schwer ist deins und wie lang ist der Stiel? Welchen Schliff/Schneidengeometrie hat es?

    Jo das Messerforum ist mir nicht unbekannt und die Unterschiede der Anschliffarten auch nicht.
    Welchen Anschliff kann der Schmied den überhaupt durchführen.
    Für den Hohlschliff benötigt man auch den richtigen Durchmesser der Schleifscheibe.
    http://www.messerforum.net/showthread.php?t=599
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

  17. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #57
    Im Prinzip kann der Schmied alle 3 Anliff-Arten ausführen. Nur ist ein Hohlschliff sehr unsinnig. Hohlschliffe verwendet man bevorzugt für Rasiermesser die keinerlei Schlag- oder Biegebeanspruchung ausgesetzt sind. Über flachen-oder balligen Schliff dagegen kann man weiter nachdenken. Hat jemand von euch Erfahrung wie sich ein balliger Schliff im Vergleich zu einem Flaschschliff beim Hacken verhält/bewährt? Oder liegt der Unterscheid nur in der Nachschärfbarkeit? Ich hab eben mal geschaut, aber ich hab leider nur Beile mit Flachschliff, mir fehlt daher der Vergleich.

  18. Gesperrt Gerne im Forum

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    AW: Projekt Minibeil

    #58
    Ich bin für...300gr....balligen Anschliff...Hickory-Stiel.

    Ein Fischhautmuster, wie angesprochen, wird in Serien-Gewehrschäften eingepreßt. Die Anlage dafür wird der Schmied kaum haben. Man kann sie auch mit sog. Fischhautfeilen einbringen, aber das erfordert Übung und gehört nicht zur Ausbildung eines Schmiedes..ferner verteuert es die Sache. Macht bei einer Axt auch keinen Sinn..im Gegenteil.

    Wer mit einem normalen Stiel nicht zurecht kommt, kann ja mal mit einem Stück Fahrradschlauch über dem Stiel experimentieren.

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    AW: Projekt Minibeil

    #59
    Ich bin für : rechtes modell, 250g , Flachschliff und ~30 cm Stiellänge

  20. Erfahren
    Avatar von Juan
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    AW: Projekt Minibeil

    #60
    Und ich bin dafür, dass ich auch eins kriege...

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