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  1. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #21
    Ich weiß gerade nicht wie land der Stiel des Minibeils von Gränsfors ist... hat einer zufällig gerade eins zur Hand und kanns mal bitte ausmessen und hier posten? Diese Länge hat der Stiel des prototyps. Wie lange das fertige Modell dann aber haben soll, entscheidet ihr.
    Der Rohling des Beils lins hat 7,5cm und die des Bartbeils rechts hat 8cm Klingenlängen. Auch hier kann das Forum entscheiden ob kürzer oder länger...

  2. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Projekt Minibeil

    #22
    Hallo Nemo,

    schöne Idee, wie ich finde! Ich habe selber zwei Fiskarsbeile, die ich eigentlich auch gern mag (nicht das blöde Minibeil, das in meinen Augen vollkommen unbrauchbar ist). Allerdings ist der dumme Plastikgriff mit Handschuhen (Wintertour) überhaupt nicht zu halten, was in meinen Augen ein nicht zu unterschätzendes Gefährdungspotential darstellt. Ein traditioneller Holzgriff, am besten auch nicht feingeschliffen und tausendfach geölt und poliert, ist da wesentlich besser. Daher begrüße ich Dein Projekt.

    Ich würde das Kopfgewicht vielleicht auch etwas erhöhen, ca. 300 g aber auch nicht viel mehr, damit auch mit Stiel ein noch erträgliches Gewicht von max. knapp 600 g rauskommt (wäre so meine Idee).

    Der Stiel sollte nicht zu kurz sein, wurde ja schon oben geschrieben, denn sonst hat das Beil ja gar keine Wirklung.

    Die rechte Form gefällt mir besser, wahrscheinlich, weil symmetrische Formen oft irgendwie unausgegoren wirken. Ist aber ein rein ästhetischer Einwand.

    Kannst Du die Rohling mal auf einem Maßstab (kariertes Papier) foddofieren? Damit fiele es leichter, sich ein gutes Bild von der Größe des Beiles zu machen.

    Bei 38 Euro haste sofort meine Bestellung! Was wäre denn der stiellose Preis?

    Viele Grüße

    Philipp

  3. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #23
    Ich werde den Schmied heute abend mal fragen ob er eine Foto mit nem Karopapier im Hintergrund machen kann. Vielleicht auch im 90° Winkel damit man keine Verzerrung hat.
    Was nur der Kopf kostet ohne Stil frage ich ihn wenn feststeht wie das fertige Beil aus zu sehen.
    Der Schmied bietet übrigens auch die Möglichkeit individuelle Scheiden für das Beil von einem Sattler machen zu lassen. Eine spezielle Rucksackhalterung wird inzwischen schon vom Sattler entworfen. Bei der Scheide würde ich dann aber jedem selbst überlassen wie er seine Scheide gefertigt haben möchte bzw. ob er eine Scheide überhaupt haben möchte. Die Preise für die Scheide schwanken zwischen 10 und 20€ jede nach Art und Material. Wem das zu teuer ist für den kann ich ein kleines Tutorial "Beilscheiden selbst fertigen" mit Fotos anbieten.

  4. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #24
    Kann mir Leider die fotos im Momment nicht ansehen (Arbeit), Klingenlänge ~8cm klingt gut, Kopfgewicht 200(+50?) klingt auch nicht schlecht.
    lg

  5. Erfahren
    Avatar von Natide
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    AW: Projekt Minibeil

    #25
    Zitat Zitat von PK-Bomber Beitrag anzeigen
    Wer schon mit ner kleinen Fiskars o.ä. gearbeitet hat, und gleichzeitig auch mit einem guten scharfen Messer, weiß, dass so ein Beil nett ist, es sich aber nicht lohnt so ein Beil zusätzlich zu seinem Messer mit zu nehmen. Ich persönlich würde sagen: Treibt euch ein bischen im Forum und bei den Survival-Menschen rum und lernt ein Messer anständig zu verwenden, dann braucht ihr sowas nicht mehr!

    Diese Bauform finde ich dennoch relativ Überflüssig, weil eine Axt/ ein Beil leider unglaublich an Effektivität verliert umso kleiner sie wird, allerdings unproportional zum Gewicht, was nicht annähernd so schnell sinkt wie die Effektivität. Meiner Meinung nach.

    Hm, da muss ich leider auch Einspruch erheben. Ein Messer ist ein Messer und kein Beil. Natürlich kann man mit einem Messer auch Holz bearbeiten, aber wie Nemo.26 schon sagte, ist es dann meist nicht zum Brot schmieren geeignet, also auch wieder kein Universalwerkzeug.
    Wenn man hier die Möglichkeit hat ein geeignetes Werkzeug für den ihm bestimmten Zweck zu bekommen und das zu einem anständigen Preis und mit einem für Rucksackreisende passenden Gewichts, warum denn nicht?
    Nimm mal ein großes Messer, das auch zum Holz bearbeiten (spalten, fällen, sonstwas) geeignet ist. Das muss schon recht groß sein und dementsprechend ist es auch schwer. Würde sagen so 600g aufwärts.
    Dagegen nimm dieses Minibeil (lass es mit Stiel 400g haben) und ein kleines Messer mit von mir aus 100-150g. So hast du sogar mit beiden Werkzeugen noch weniger Gewicht als mit einem großen "Universalmesser" und du hast für jeden Einsatz das passende Werkzeug und keinen Kompromiss.
    Mit dem Beil kann man Bäume fällen und mit dem Messer anständig vespern, während man mit einem "Universalmesser" weder Bäume fällen, noch anständig futtern kann
    Gruß
    Natide

    www.natalie-timo.de

  6. AW: Projekt Minibeil

    #26
    37,50 für das komplette Beil mit Stiel -- wow. Da bin ich dabei.

    Scheiden werden auf Wunsch mitproduziert -- doppelwow. Da bin ich dabei. ;D



    Knackpunkt also Kopfgewicht und Stiellänge. Ok, ich habe keine Ahnung bezüglich Stiellänge. Ein Kopfgewicht von 200 bis 250g (oder sogar 300?) klingt für mich gut, ohne Ahnung davon zu haben (rein bzgl. möglichem Gesamtgewicht geurteilt). Wäre toll, wenn man die Optionen mal durchrechnen könnte (durch die Prototypen wird es für die 200g-Variante ja ein Exempel geben).

    Phillip schrieb oben etwas über die Griffigkeit des Stielmaterials -- das ist ein guter Punkt. Mir wäre ebenfalls lieber, ich kann das Beil auch mit Handschuhen sicher packen. Wenn dazu nötig ist, dass Maserung und Schliff nicht für Bürohände optimiert sind geht das voll in Ordnung

  7. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Projekt Minibeil

    #27
    Noch eine weitere Form-Alternative, falls man ein Beil mitnehmen möchte, das mit Nahrungsmitteln und mit Holz klar kommt, sind asiatische Küchenbeile wie hier: klick oder klick

    So eins in einer Stahlqualität, die man nicht so häufig nachschärfen muss, fände ich ebenfalls sehr interessant.
    Geändert von lina (18.11.2008 um 10:28 Uhr)

  8. Fuchs
    Avatar von Philipp
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    AW: Projekt Minibeil

    #28
    Zitat Zitat von Hofnarr Beitrag anzeigen
    37,50 für das komplette Beil mit Stiel -- wow. Da bin ich dabei.


    Phillip schrieb oben etwas über die Griffigkeit des Stielmaterials -- das ist ein guter Punkt. Mir wäre ebenfalls lieber, ich kann das Beil auch mit Handschuhen sicher packen. Wenn dazu nötig ist, dass Maserung und Schliff nicht für Bürohände optimiert sind geht das voll in Ordnung
    Hallo Hofnarr,

    ich benutzte meine Fiskarsbeile (früher, als ich noch rauskam, jaja... meistens auf Wintertouren und da mehr zum Eisaufhacken zwecks Trinkwassergewinnung als zum Holzhacken in der Hütte.
    Und ich fand, daß der glatte PP-Stiel mit behandschuhten Händen überhaupt nicht sicher zu fassen ist, das Beil rutscht einem ganz schnell aus der Hand, was wirklich gefährlich werden kann. Die Kopflastigkeit durch die leichten Stiele macht die Fiskarsbeile zwar sehr effizient, aufgrund der fehlenden Griffigkeit ist die Plastiklösung in meinen Augen aber mal wieder ein schönes Beispiel für mißglücktes, weil nicht durchdachtes "Design" .

    Holzstiele greifen sich nun mal viel besser, man kann sie nach eigenen Bedürfnissen herstellen oder modifizieren und überhaupt ist Holz ohnehin das allergeilste...
    Gruß, Philipp

  9. Fuchs
    Avatar von cd
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    AW: Projekt Minibeil

    #29
    Zitat Zitat von Michabbb Beitrag anzeigen
    Wer auf seinen Touren keine Axt benötigt ok, ihr könnt uns trotzdem helfen eine möglichst gute zu bauen.
    Das nehm ich mal beim Wort
    Ich hatte zwar bislang auch kein Bei dabei, und dieses auch nicht vermisst, eher schon eine kleine (Klapp-)Säge, aber schön ist so eine Axt allemal.


    An Konkurrenzprodukten wurden bislang das Gränsfors-Minibeil (Kopfgewicht ~200g, Gesamtgewicht gut 300g, Länge ~26cm) und das Fiskars-Minibeil (KG ~390g, GG ~550g, Länge ~22cm). Damit sind das doch schon eigentlich unterschiedliche Ligen, was das GG angeht

    Es gibt von Wetterlings jeweils Beile in beiden "Gewichtsklassen", eines mit "nur" etwa 300g GG und 30cm Gesamtlänge, sowie mehrere mit 500-550g GG und ~30cm Länge.
    Gerade das Wetterlings Mini ist bei Ebay um 32€ zu haben.
    Die Kopfform sieht dazu noch ziemlich keilförmig aus, fürs Spalten.

    Auch von Hultafors gibts 2 Äxte mit "nur" 500g GG, mit 24cm und 37cm Länge.


    Bei so einem leichten Kopf von nur 200g (oder auch 250g) würde ich unbedingt einen mindestens 30-35cm langen Stiel dranmachen, um noch genug Wucht zu haben. Der Stiel selber ist na nicht sooo schwer.
    Schon bei den üblichen 600-700g Beilen dürfte der Stiel IMO nicht kürzer sein. Ein Freund hat mal einen 600g-Kopf genommen und mit einem ~50cm Stiel versehen. Gut angeschliffen war das Teil leistungsfähiger als manche normal-schlecht geschliffene größere Axt!

    Gefühlsmäßig gefällt mir auch der rechte Kopf besser, ohne dies aber genau begründen zu können.

    37,50€ für ein handgefertigtes Beil sind IMO echt genial. Womöglich würde ich da auch eines kaufen, auch wenn ich es eigentlich nicht brauche...

    chris

  10. Freak Liebt das Forum

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    AW: Projekt Minibeil

    #30
    Außer dem Preis spricht eigentlich IMHO wenig für das Projekt.
    Das Gränsfors ist ebenfals handgeschmiedet, hat genau die richtige Form und ist auch nicht schwerer als die 300 gramm inkl Stiel.

  11. AW: Projekt Minibeil

    #31
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Außer dem Preis spricht eigentlich IMHO wenig für das Projekt.
    ...
    Doch! Es ist unser Minibeil.

  12. AW: Projekt Minibeil

    #32
    Zitat Zitat von Philipp Beitrag anzeigen
    Der Stiel sollte nicht zu kurz sein, wurde ja schon oben geschrieben, denn sonst hat das Beil ja gar keine Wirklung.
    Ich nutze bei Gelegenheit mein Fiskars Minibeil und imho arbeitet der Arm als verlängerter Griff/Hebel. Wenn man nicht aus dem Handgelenk arbeitet, sondern mit dem ganzen Arm, bekommt man auch bei einem kurzstieligen Beil reichlich Druck auf die Schneide.

    Der Preis ist heiss...
    Viele Grüße
    Ingmar

  13. Erfahren

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    AW: Projekt Minibeil

    #33
    So pessimistisch seh ich das Projekt nicht. Zumal allein schon der Preis ein gewichtiges Argument ist. Ein weiteres Argument ist "Made in Germany" bzw. sogar "(Hand)made in Germany". Warum einer schwedischen Firma Geld bezahlen, wenns in Deutschland ebenso gute Schmiede gibt? Zudem ist der Beruf des Werkezeugschmieds hierzulande von Aussterben bedroht... warum dann eine ausländische Firma unterstützen? Die Variationsmöglichkeit bei der Stillänge, der Kopfform, Schneidenwinkel usw. hast du bei den Beilen "von der Stange" nicht.
    Außerdem charakterisiert ein Beil nicht nur sein Gewicht, Stiellänge und sein Preis. In einem solchen Werkszeug steckt viel mehr! Über die Rauheit des Stiels hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht. Super, das ihr das ansprecht. Es scheint wohl auf einen etwas rauheren, griffigen naturbelassenen Stiel hinaus zu laufen. Was die Form anbelangt liegt das Bartbeil (rechts) deutlich vorn.

  14. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    AW: Projekt Minibeil

    #34
    Mein Vorschlag.
    Für alle, die mit kurzen Schäften nicht zurecht kommen: Aus der Schulter schlagen, nicht aus dem Handgelenk. Wenn man Gewicht sparen will, bringt es IMHO mehr, am Schaft zu sparen als am Kopf. Edit: da war wer schneller

    Mac
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  15. Erfahren
    Avatar von PK-Bomber
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    AW: Projekt Minibeil

    #35
    Wenn ich nochmal auf die Schneidenformen zurückkommen darf. Die linke Variante dürfte etwas mehr Kraft entwickeln, da die Schneide mit einer kleineren "Fläche" auf das Holz trifft. Mit der rechten Variante kann man dafür etwas genauer schnitzen und besser schneiden. Ich finde auch, dass die rechte Klingenform leichter nachzuschleifen ist.

    Stellen sich mir allerdings noch ein paar Fragen:

    Welches Holz steht für den Schaft zur Auswahl?

    und:

    Hab ich das richtig mitbekommen, dass der Nacken auch gehärtet wird? Das wäre dann bei den Konkurrenzprodukten eher nicht zu finden, oder irre ich?

    Wichtiger als die Oberflächenstruktur des Holzes finde ich auch, dass sich der Griff zum Ende hin verbreitert, sodass man nicht so leicht abrutschen kann. Umso rauher der Schaft ist, umso leichter bekommt man nähmlich auch Blasen!

    Kommen die Stiele von der Stange, oder werden die auch selbst gemacht?

  16. Gesperrt Gerne im Forum

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    AW: Projekt Minibeil

    #36
    Zitat Zitat von PK-Bomber Beitrag anzeigen
    Welches Holz steht für den Schaft zur Auswahl?
    ..da bietet sich Hickory (Wallnussgewächs) an.

    mfg

    Outfit

  17. Erfahren
    Avatar von bigdwarf
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    AW: Projekt Minibeil

    #37
    Ich finde das Projekt super und auch der Preis ist sehr attraktiv.
    Meine MiniBeil-Suche hatte mich letztes Jahr zum Gränsfors MiniBeil geführt.
    Die verlangten 90 Euro waren mir zu teuer. Habe mir dann ein Wetterlings
    Beil gekauft, 550g Kopf, 32cm Stiel. Das hat dann ein Gesamtgewicht von
    660g bzw. 725g mit Scheide. Damit kann man schon arbeiten!
    Leider ist mir das aber zum Wandern meist zu schwer. Somit würde ich mich
    sehr über ein Beil zwischen 300 und 400g Gesamtgewicht freuen. Mir gefällt
    der rechte Rohling auch besser, eine Stiellänge von ~30cm fände ich gut.

    Gruß bigdwarf

  18. Alter Hase
    Avatar von sjusovaren
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    AW: Projekt Minibeil

    #38
    Zitat Zitat von cd Beitrag anzeigen
    Auch von Hultafors gibts 2 Äxte mit "nur" 500g GG, mit 24cm und 37cm Länge.
    Bei Hultafors steht, ihre Gewichtsangaben beziehen sich auf die "Axt ohne Stiel", also kein Gesamtgewicht.
    Gleiches wird fürchte ich auch für die von Wetterlings gelten...
    Zitat Zitat von cd
    Es gibt von Wetterlings jeweils Beile in beiden "Gewichtsklassen", eines mit "nur" etwa 300g GG und 30cm Gesamtlänge, sowie mehrere mit 500-550g GG und ~30cm Länge.
    So gibt z.B. peak-berlin das 32cm-Beil mit einem Gesamtgewicht von 744g an (inkl. 49g Scheide), klick
    Geändert von sjusovaren (18.11.2008 um 16:20 Uhr)
    Heilig ist die Unterhose, wenn sie sich in Sonn' und Wind,
    frei von ihrem Alltagslose, auf ihr wahres Selbst besinnt.


    Christian Morgenstern

  19. Optimist Vorstand
    Lebt im Forum
    Avatar von boehm22
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    AW: Projekt Minibeil

    #39
    Mod-Post:

    OT-Beiträge gelöscht, die mit dem Projekt ansich nichts zu tun haben.

    Falls weiterer Diskussionsbedarf in die Richtung besteht, bitte ich die Schreiber der gelöschten Beiträge, dies im Laberforum zu diskutieren.

    Ich danke für das Verständins.
    Viele Grüße
    Rosi

    ---
    Follow your dreams.

  20. Meister-Hobonaut Alter Hase
    Avatar von Harry
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    AW: Projekt Minibeil

    #40
    Ist ja Hammer äh ODS Beil. geniales Projekt. Da hab ich in Wörnitz nichts von mit bekommen. der Rumm war wohl schuld.
    So ein Beil habe ich schon gesucht. ich bin dabei. Auch wenn ich es nicht unbedingt im Rucksack mitschleppen werde da ich schon zu sehr durch das Forum Ul Infiziert bin.
    Welche Stahlsorte verwendet der Schmied dazu? Ist ein 3 Lagen Stahlrohling möglich mit einer anderen Mittellage zw. der Schnitthaltigkeit?
    Wir wollen mit dem Beil doch z. B kleine Äste schräg zur Faser schneiden und nicht Holzklötze längs zur Faser spalten dann ist ein Keilwinkel um die 15 ° zur Schneidenachse angebracht.

    Die Schneidengeometrie hat bedingt etwas mit der Schnittkraft zu tun . Die linke runde Form benötigt mehr Schnittkraft da grössere Schnittfläche. Dem zur folge müsste der Stiel länger werden für den benötigten Hebel aber auch nur wenn die ganze Schneide im Eingriff wäre ,was bei uns bei kleinen Ästchen nicht der Fall wäre.

    Also ich bin für Form rechts, nicht so rund, Hat auch den Vorteil beim Zeltnägel aus dem Boden hebeln/ziehen, das die Schneidenkante auch Zehe nicht in dem Bodem sinkt, sondern die grade Kante auf dem Boden aufliegt.
    Eine Klaue wäre hierfür nicht verkehrt.

    Hast du mal die Rohlinge nachgewogen?
    Mach mal bitte ein Massstabsgetreues Foto/Zeichnung, damit man sich die wahre Grösse vorstellen kann.

    Zum Stiel:

    Eschenholzstiel, Hickory sollten wir verwenden, Aber laut meinem alten Meister der für seine Zimmermannsbreitbeile früher wilde Akazie oder auch Robinie genommen hat. Bestes Schwingungsverhalten und Zähigkeit.
    Geschwungene Form damit es nicht aus der Hand rutscht am besten mit der Form laufende Maserung.

    Stiellänge 25- 30 cm aus meiner Erfahrung heraus. Muss man aber eigentlich ausprobieren und daher möchte ich mein Beil ohne Stiel haben.
    Schneide und Wangen voll ausgeschliffen, Haus und Nacken ursprünglich rauh.
    Besteht eigentlich die Möglichkeit beim Schmieden mit dabei zu sein oder mit Hand anzulegen.

    So, das waren erst mal meine konstruktiven Gedanken.
    Und haltet den Thread sauber.
    Gruß Harry.
    Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. (Johann Wolfgang von Goethe)

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