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  1. Fuchs
    Avatar von -CaRsTeN-
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    Annapurna Circuit Ausrüstungsliste

    #1
    Hallo,

    langsam wird es bei meinen Vorbereitungen für den Annapurna Treck Zeit, die Ausrüstung zu vervollständigen.

    Der DAV Summit CLub gibt für den 17 tägigen Treck folgende Ausrüstungsliste an (weiter unten). Was meint ihr, welche Dinge benötige ich wirklich, welche Dinge fehlen und was wiegt der gesamte Kram?

    Wenn ich das alles in meinem Rucksack sehe, dann liege ich wahrscheinlich auf dem Rücken und komme nicht mehr hoch ;)

    Gruß
    Carsten




    Notwendig * sinnvoll


    1 robuste Reisetasche (1 Ausrüstungsgegenstand wird auf Anforderung kostenlos zugesandt)
    * 1 Vorhängeschloss für die Reisetasche
    * zusätzlich 1 kleine Reisetasche (kann im Hotel deponiert werden)
    1 Rucksack 35-40 Liter
    1 Schlafsack ca. 1000 g Daune, Komfortbereich bis minus 20° Celsius (Liegematten sind nicht erforderlich)
    1 Paar Trekking-Stiefel mit Stollenprofil, hochgezogenem Sohlenrand und Absatz
    1 Paar mittelschwere Bergschuhe
    * 1 Paar bequeme Turn- oder Halbschuhe (für An- und Abreise und Lager-/Hotelaufenthalte)
    Allg. Bekleidung (für An- und Abreise und Besichtigungen)
    Unterwäsche und 1 Garnitur lang (empfehlenswert: LIFA Funktionswäsche von Helly Hansen)
    1 Trekkinghose, lang
    * 1 Trekkinghose, knielang
    T-Shirts/Hemden (empfehlenswert: Light Fleece-Materialien)
    1 Pullover/Jacke (empfehlenswert: Fleece-Materialien)
    1 Anorak mit Membranenverarbeitung oder 1 Anorak plus 1 Überanorak (wind-/wasserabweisend aus Goretex-Materialien)
    * zusätzlich 1 leichte Daunenjacke oder -weste (wind-/wasserabweisend aus Goretex-Materialien)
    1 Überhose (wind-/wasserabweisend aus Goretex-Materialien)
    Socken
    Kniestrümpfe (empfehlenswert: nahtlose Trekkingstrümpfe)
    1 warme Mütze
    1 Paar Fäustel
    1 Paar Überhandschuhe (Fäustlinge)
    1 Halstuch
    1 Paar Gamaschen, kniehoch
    Regenschutz
    Sonnenhut
    * Badezeug (Ihr Hotel in Kathmandu verfügt über einen Pool)
    Sonnencreme (hoher Schutzfaktor)
    Lippenschutz
    1 Sonnenbrille 100% UV-Schutz
    1 Gletscherbrille mit Seitenschutz
    * für Brillen-/Kontaktlinsenträger: 1 Ersatzbrille/-linsen
    1 Trinkflasche aus Alu, innen beschichtet (mindestens 1 Liter)
    * 1 Thermos-Isolier-Flasche, unzerbrechlich, aus Edelstahl (mindestens 1 Liter)
    1 Taschenlampe (besser: Stirnlampe)
    Ersatzbatterien
    Waschzeug, Handtuch und Toilettenartikel (Seife und Shampoo biologisch abbaubar)
    etwas Toilettenpapier
    * Öl-Feuchttücher
    1 Taschenmesser
    1 kleines Nähzeug
    Ihren Drecksack (Sie erhalten ihn von uns zusammen mit den Reisenunterlagen)
    * Schreibzeug
    * Ihr Adressbuch
    * Ihr Tagebuch
    1 Bergsteiger-Apotheke (Inhalt finden Sie hier)
    * Elektrolyt-Getränkepulver
    * Zusatzverpflegung (Müsliriegel. Früchte- oder Kräutertee u.ä.)
    * 2 Teleskopstöcke
    Reisepass/Visum (empfehlenswert: Kopie mitnehmen)
    Flugtickets (empfehlenswert: Kopie mitnehmen)
    Bahnfahrkarten
    Bargeld
    * Schecks
    * Kreditkarten (empfehlenswert: Kopie mitnehmen)
    * Fotoausrüstung und Filme
    * Videoausrüstung
    * Literatur und Landkarten
    * Höhenmesser
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    Beschreibung von Tages- und Mehrtagestouren in den Ostalpen sowie ein umfangreicher Bericht über die Besteigung des Kilimanjaro und zur Annapurna Runde in Nepal

  2. Anfänger im Forum

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    #2
    2 paar trekkingschuhe finde ich zuviel...
    -keine gnade für die wade-

  3. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    Re: Annapurna Circuit Ausrüstungsliste

    #3
    Zitat Zitat von -CaRsTeN-
    Wenn ich das alles in meinem Rucksack sehe, dann liege ich wahrscheinlich auf dem Rücken und komme nicht mehr hoch ;)
    [...]
    1 Rucksack 35-40 Liter
    Du mußt maximal das tragen, was in diesen Rucksack 'reingeht. Den Rest trägt ein armer Nepali zu einem (nach unseren Verhältnissen) Hungerlohn für Dich, evtl. werden auch Tragetiere eingesetzt.

    1 Schlafsack ca. 1000 g Daune, Komfortbereich bis minus 20° Celsius (Liegematten sind nicht erforderlich)
    * zusätzlich 1 leichte Daunenjacke oder -weste (wind-/wasserabweisend aus Goretex-Materialien)
    1 Halstuch
    -20°C ...die Temperaturangabe für den Schlafsack trägt dem algemein üblich Beschiß bei diesen Zahlen Rechnung würde annehmen daß es selbst in der obersten Lodge _drinnen_ nur ein paar Grad unter Null Grad kalt wird.
    Wenn Du eine Daunenjacke/-weste hast, nimm sie mit. Wenn nicht, ein zweiter Fleecepulli tut's zur Not auch. Wieso die Daunenjacke aus GTX sein soll... :bash: wenn's kalt ist braucht es keine Wasserdichtigkeit, dann schneit es. Fehlt nur noch der Link zum Vertragshändler...

    Halstuch finde ich ziemlich wichtig, am besten ein leichtes (Seide) für die Täler und ein warmes (Fleece) für oben -- das wahrscheinlichste, woran so'n Trek scheitern kann ist eine Erkältung, die man oben am Berg dann nicht mehr los wird bzw. die die Akklimatisation verhindert.

    [edit]Ach so, Thermos für 'was Warmes unterwegs ist _sehr_ angenehm. Statt 'ner Aluflasche wie üblich auch PET, ist rein religiöse Entscheidung .[\edit]

    Gruß, Martin

  4. Erfahren
    Avatar von maro
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    #4
    Moin Carsten,

    wenn ich richtig informiert bin, trägst Du das wenigste davon selbst auf der Tour (schließlich sollen die einheimischen Träger auch was vom Summit Club haben *g*). Deine persönlichen Sachen welche Du tagsüber beim gehen brauchst, sind in dem kleinen (35-40l) Rucksack. Ich würde Dir den Seesack als gestelltes Ausrüstungsstück empfehlen, die sind geräumig und lassen sich später für die Träger auch recht gut transportieren.

    In Frage stellen würde ich folgende Sachen...
    · zusätzlich 1 kleine Reisetasche
    · Trekking-Stiefel / mittelschwere Bergschuhe / bequeme Turn- oder Halbschuhe
    >>Ein Paar Mittlere Bergstiefel und Tefasandalen fertig
    · Allg. Bekleidung (für An- und Abreise und Besichtigungen)
    >>Entspricht bei mir immer der langen Trekkinggarnitur
    · Handschuhe/Überhandschuhe
    >>ein Paar leichte mit Windstopper (z.B. TNF Pamir) oder dann gleich einen Zweilagen-Handschuh wie der Zermatt Glove von Mammut
    · Foto & Video
    >>bin persönlich nen Fotofreund, das heißt ein Gehäuse zwei Objektive
    · Landkarten, Literatur, Höhenmesser
    >>mmmhhh bei einer geführten Tour...?
    · Bei dem ganzen optionalem Zeug kannst Du eh kräftig aussortieren

    Dein Tagesrucksack sollte wenn möglich nicht mehr wie neun bis zehn Kilogramm wiegen. Wenn möglich gönn Dir (oder Euch) noch eine Woche (oder zu mindest einige Tage) über 3.000 Meter in den Alpen wenn möglich zwei bis drei Wochen vor Abflug. Das macht sich später in der Akklimatisierungsphase deutlich bemerkbar. Geht an den ersten Tag »langsam« mit so wenig Gewicht bzw. Gepäck wie möglich, auch wenn es nervig erscheint. Die Finger erst in den Mund nehmen wenn sie gewaschen sind (die Gegend ist ziemlich Yakverschiessen). Und viiieeel Trinken. Das Halstuch in der Höhe möglichst vor Mund tragen, das verhindert ein schnelles Austrocknen der Mund und Halsschleimhäute!


    Viel Spaß da unten obern.
    Tschüß Mark

  5. Freak Moderator
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    #5
    Zitat Zitat von maro
    Wenn möglich gönn Dir (oder Euch) noch eine Woche (oder zu mindest einige Tage) über 3.000 Meter in den Alpen wenn möglich zwei bis drei Wochen vor Abflug.
    Frommer Wunsch für einen Angestellten im alpenfernen Westdeutschland...

    Nachgestellt die Reaktion (und die Gedanken) von Carstens Personalvorgesetztem:
    "4 Wochen Urlaub?!" (da kann er ja gleich kündigen)
    "ins Himalaja?!" (ein Verrückter wie der Messner also)
    "nach Nepal, da ist doch Bürgerkrieg?!" (jetzt ist er völlig übergeschnappt, den sehen wir nie mehr wieder)

    Gruß, Martin

  6. Erfahren
    Avatar von maro
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    #6
    Moin

    @Martin
    kommt mir irgendwie recht bekannt vor Deine aufgestellten Theorie - oder sind es vielleicht doch praktische Erfahrungen...? *g*

    Hab im vergangen Jahr mal nach drei Monaten unbezahlten Urlaub gefragt. Naja die Kündigung ließ nicht lange auf sich warten. Immer getreu dem Motto ich wäre nicht mehr committet (schönes neudeutsches Wort). Tja so sind sie die amerikanischen Unternehmen... Heute ist unbezahlter Urlaub übrignes auch in der Firma eine feine Sache - vorausgesetzt die Auftragslage ist gerade mal nicht wieder die Beste... Und das ist sie öfters nicht!

    Ist mir schon klar das da mit der Woche über 3.000 Meter nicht leicht zu integrieren ist. Aber ein Versuch ist es Wert. Schließlich willst Du (ne Carsten ist schon klar) die Wochen auf dem Dach der Welt ja auch genießen... *g*

    Tschüß Mark

  7. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    #7
    @maro
    Zitat Zitat von maro
    kommt mir irgendwie recht bekannt vor Deine aufgestellten Theorie - oder sind es vielleicht doch praktische Erfahrungen...?
    Nee, gottseidank nicht. Aber 4 Wochen sind schon das Äußerste -- reicht IMHO auch, um sich zu akklimatisieren; nur wenn die 2000m-Grenze (=Start der Akkli) am 8.Tag und der 5000m-Paß dann am 14. Tag erreicht wird, bleiben sechs Tage von Null auf 5000m :bash:

    @Carsten
    Was Proviant angeht, Mars & Snickers gibt's überall (zu höhenabhängigen Preisen :wink: ); Mineraltabs oder Getränkepulver würde ich daheim mal durchprobieren, auch in Verbindung mit Tee.
    Mit dem Schuhwerk hab' ich auch gerätselt, was das soll. Wenn Du ein zweites, ausgedientes Paar Wanderschuhe hast kannst Du es mitnehmen und den Trägern schenken (die können es dann verkaufen, europäische Größen passen denen eh' nicht ), vielleicht zielt das darauf ab.

    Gruß, Martin

  8. Forumswachhund Lebt im Forum
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    #8
    Nee, gottseidank nicht. Aber 4 Wochen sind schon das Äußerste
    Ich dachte, beim Frauenhofer Institut zählt nicht die körperliche sondern nur die geistige Präsenz...

    Gruß,

    Corton

  9. Dauerbesucher

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    #9
    Vorhängeschloss??
    Nun ja, ihr seid ja nicht in Sizilien, aber trotzdem gilt IMHO:
    Wer ein Schloss rantut hat was zu verbergen. Das ist meistens wertvoll. -> Tasche wird aufgeschlitzt ;)

  10. Erfahren

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    #10
    Zitat Zitat von Corton
    Frauenhofer Institut
    Fraunhofer ... ! Sorry. Aber da muß ich zugunsten meines ehemaligen Brötchengebers mal Einspruch erheben. Denn obwohl der Bezug zu "Frauen" in manchen Instituten oder Abteilungen eigentlich sehr gut paßt, heißt es halt doch Fraunhofer.

    Gruß

    Mark23

  11. #11
    ...und jetzt zurück zum Thema des Threads bitte.

    Sal-

  12. Freak Moderator
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    #12
    Zitat Zitat von Saloon12yrd
    ...und jetzt zurück zum Thema des Threads bitte.
    ... find's wenig hilfreich, bei einer Diskussion wie weit ein Arbeitgeber wohl die Urlaubspläne eines Posters gut finden würde auch noch den Arbeitgeber (in diesem Fall meinen) zu nennen. [Und auch noch falsch zu schreiben, deplazierte Bemerkungen dazu etc.] Dafür gibt's PM.

    @Carsten
    Letzte Anmerkungen:
    Einen Höhenmesser hat in einer Summitclub-Reisegruppe wahrscheinlich jeder, Du brauchst immer nur Deine Begleiter zu fragen, wie hoch Du bist -- und jeder wird Dir eine andere Antwort geben (selbst erlebt).
    Für den Trek brauchst Du eigentlich keinerlei Wegweisung (Kompass, Karte, GPS), aber da es eine sehr ansprechende Karte für die Annapurna-Runde gibt (Nelles Bl.9, 1:100.000 sog."Schneider-Karte") würde ich mir die leisten -- auch als Erinnerung.

  13. Fuchs
    Avatar von -CaRsTeN-
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    #13
    Hallo,

    danke schon einmal für die Hinweise. Einen Höhenmesser habe ich auch an meiner Armbanduhr, von daher spare ich einige Gramm gegenüber der Packliste ;) Die Karte ist schon bestellt und erlaubt sicher eine gewisse Vorfreute. Abgesehen davon, dass ich momentan ein Buch über die Annapurna Umrundung lese.
    Akklimatisation wäre natürlich sinnvoll und vielleicht auch notwendig, allerdings bietet sich mir vorher sicher nicht die Möglichkeit, noch in die Alpen zu kommen. Die Akklimatisation vom Weihnachtsurlaub dürfte auch schon verflogen sein....

    Der Tipp mit dem Halstuch ist klasse. Ich werde (hoffentlich) daran denken. Aufgeschrieben habe ich mir es auf alle Fälle!!!


    Eigentlich wollte ich diese Woche buchen aber ich habe mir gerade überlegt, noch ein bisserl zu warten. Grund dafür:

    klickt hier

    Toll, oder????
    Naja, ich warte jetzt noch einige Wochen, zur Not gehts halt im März auf den Kili ;)

    In diesem Sinne
    Ciao
    Carsten
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  14. Freak Moderator
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    #14
    Zitat Zitat von -CaRsTeN-
    Eigentlich wollte ich diese Woche buchen aber ich habe mir gerade überlegt, noch ein bisserl zu warten. Grund dafür:
    klickt hier
    Toll, oder????
    "Nach wie vor wird empfohlen, folgende Regionen und Orte nach Möglichkeit ganz zu meiden: (...)" es folgen die abgelegenen Westbezirke, wie gehabt. Zur Annapurnarunde gibt es Verhaltensmaßregeln, sonst nix.
    Naja, ich warte jetzt noch einige Wochen, zur Not gehts halt im März auf den Kili ;)
    Führt das nicht vom Regen in die Traufe?
    http://www.auswaertiges-amt.de:8081/..._sicher_12.pdf
    und
    http://www.auswaertiges-amt.de:8081/..._sicher_11.pdf
    Im Gegensatz zu Nepal ist hier der Tourismus explizites Ziel der Anschläge

    Gruß, Martin

  15. Fuchs
    Avatar von -CaRsTeN-
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    #15
    Argh- das hatte ich auch noch nicht gesehen. Danke für den Hinweis!!!

    Dann wohl doch lieber Nepal
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  16. Forumswachhund Lebt im Forum
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    #16
    Bin gestern zufällig über eine Ausgabe der "Outdoor" (Heft 11, 2001) gestolpert. Da ist ein mehrseitiger Bericht über die Annapurna Runde drin.
    Liest sich ganz interessant. Teilweise über 5.000m Höhenunterschied zwischen Berg (also den 7.000ern und 8.000ern) und Tal, der höchste Punkt ist immerhin gut 5.400m hoch - da kann ne gute Akklimatisierung wohl echt nicht schaden...
    Die empfehlen übrigens einen Daunenschlafsack bis -10/-15°C.

    Falls Du Infos (oder den ganzen Bericht) brauchst... melden. :wink:

    Corton

  17. Fuchs
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    #17
    Interessant ist das wirklich. Meine Schwester hat den Trekk vor ca 10 Jahren gemacht. Sie kann aber aufgrund der vergangenen Zeit keine Infos mehr zur Ausrüstung machen. Ausserdem hat sich in den letzten Jahren dort wohl einiges bezüglich einiger Annehmlichkeiten (Dusche...) getan...

    Schau mer mal. Urlaub hab ich auf alle Fälle schon eingereicht und genehmigt bekommen

    Gruß
    Carsten
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  18. Fuchs
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    #18
    Zitat Zitat von Corton
    Bin gestern zufällig über eine Ausgabe der "Outdoor" (Heft 11, 2001) gestolpert. Da ist ein mehrseitiger Bericht über die Annapurna Runde drin.
    Liest sich ganz interessant. Teilweise über 5.000m Höhenunterschied zwischen Berg (also den 7.000ern und 8.000ern) und Tal, der höchste Punkt ist immerhin gut 5.400m hoch - da kann ne gute Akklimatisierung wohl echt nicht schaden...
    Die empfehlen übrigens einen Daunenschlafsack bis -10/-15°C.

    Falls Du Infos (oder den ganzen Bericht) brauchst... melden. :wink:

    Corton
    Hab doch glatt das vergessen, was ich eigentlich sagen wollte. Der Trekk geht durch das tiefste Durchbruchtal der Welt, daher auch die extremen Höhenunterschiede. 5400 m ist schon recht hoch, am letzten Tag geht man ca 1100 Höhenmeter hinauf ( Schlaflage etwa 4400) und dann 1700 m bergab....
    Gruß
    Carsten
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  19. Freak Moderator
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    #19
    Zitat Zitat von Corton
    Teilweise über 5.000m Höhenunterschied zwischen Berg (also den 7.000ern und 8.000ern) und Tal
    Um das zu präzisieren: Die Kali Gandaki windet sich auf 2500...1500m Höhe zwischen den 8000ern Dhaulagiri und Annapurna hindurch, deren Gipfel vielleicht 30km voneinander entfernt sind. Vorgelagerte 7000er (Fang) stehen z.T. noch näher über dem Tal. Das Tal hat allerdings an dieser Stelle nicht den Charakter einer Schlucht, was ich an Bildern gesehen habe ist meist eine breite Talsohle (Schwemmland) vorhanden.
    Der Durchbruch des Brahmaputra bzw. Tsangpo dürfte eher dem entsprechen, was man sich unter einer Durchbruchs-Schlucht vorstellt [http://www.hwwa.de/PersHome/Michaelowa_A/Nambarwa.htm]:
    Eine Landschaft der Superlative, auf die das nicht zutrifft, befindet sich im chinesisch-indischen Grenzgebiet des östlichen Himalaya, wo der Tsangpo bzw. Brahmaputra in einer 5500 m tiefen Schlucht zwischen dem Gyala Peri (7151 m) und der 7782 m hohen Namcha Barwa - „die vom Himmel gefallenen Steine“ - durchbricht. [...] vom Flussbett auf 2660 m beträgt die Entfernung zum Gyala Peri im Norden 5 km und zur Namcha Barwa im Süden 17 km. An der engsten Stelle sind die senkrechten Wände der Schlucht 3000 m hoch und der Fluss wird auf 15 m zusammengedrängt.
    Heftig, was? AFAIR haben schon öfters Leute versucht, da durch zu raften, mehrfach mit tödlichem Ausgang...

    Gruß, Martin

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