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  1. Erfahren

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Auch im späten Juli sind Schneefelder dieses Jahr noch gefährlich
    Bergsteiger auf Schesaplana schwer verletzt
    Bergsteiger im Kleinwalsertal tödlich verunglückt
    Jedes Jahr die gleichen Unfälle aus den gleichen Ursachen, das macht nachdenklich, gibt es überhaupt einen Lerneffekt?
    "I’m not friends with climbers, I’m friends with people." (Jim Bridwell)

  2. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Con Beitrag anzeigen
    Jedes Jahr die gleichen Unfälle aus den gleichen Ursachen, das macht nachdenklich, gibt es überhaupt einen Lerneffekt?
    Kleinwalsertal sperren von Mai bis Ferienanfang
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  3. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Am Samstag am Großglockner - 4 Verletzte aufgrund (Gewitter)

  4. Gerne im Forum

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Con Beitrag anzeigen
    Jedes Jahr die gleichen Unfälle aus den gleichen Ursachen, das macht nachdenklich, gibt es überhaupt einen Lerneffekt?
    Hm.

    Ob die Verunfallten hier im Einzelfall fahrlässig gehandelt haben oder alles richtig gemacht haben und schlicht Opfer des allgemeinen Restrisikos am Berg geworden sind, wird man ohne Kenntnis der genauen Umstände der Unfälle nicht beurteilen können. Dazu reicht eine zehnzeilige Nachrichtenmeldung nicht aus.

    Wo Menschen handeln, passieren zwangsläufig Fehler. Obwohl jedes Jahr mehr Menschen in die Berge gehen, nehmen die absoluten Unfallzahlen nicht in gleichem Maße zu. Der Bergsport wird also sicherer.

    Ich schließe daraus, dass die Menschen vielleicht doch nicht alle so lernresistent sind, wie du unterstellst. Was nicht heißen soll, dass nicht auch immer ein paar Brüder und Schwestern Leichtfuß unterwegs sind.

  5. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Kleinwalsertal sperren von Mai bis Ferienanfang
    Bringt nix, die Ferien sind schon im Gange.
    Dieses Jahr ist es viel heftiger als sonst.
    Ich rechne normalerweise ab Ende Juni im Allgäu auf den Wanderwegen nicht mehr mit unbegehbaren Schneefeldern.

    Grödel können Leben retten. Übrigens nicht nur auf Altschnee, sondern auch im nassen Gras.
    Liebe Grüße von Lamл[tm]-Nur echt mit dem Pi und cw-Wert > 0,3
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    "Exclusiv Klettern mit der Sektion Breslau" bei Facebook. Mit Stuttgarts kleinster Sektion, kein Lärm, kein Anstehen, familiäres Umfeld!

  6. Erfahren

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Helfen kann nur noch der Klimawandel, erst wenn nirgends niemals nicht kein Schnee mehr liegt kann auch keiner mehr darauf ausrutschen!
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  7. Dauerbesucher
    Avatar von blende8
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    OT:
    da das hier gerade Thema ist, darf ich mal kurz zwischengrätschen?
    Bin dieses Jahr u.a. in Garmisch und wollte mal auf die Zugspitze, durchs Höllental.
    Da steht, dass man über den Höllentalferner muss und da Steigeisen braucht?
    Ist das aktuell so? Mit normalen Bergschuhen nicht ratsam?
    Irgendwas ist immer ...

  8. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von blende8 Beitrag anzeigen
    OT:
    da das hier gerade Thema ist, darf ich mal kurz zwischengrätschen?
    Bin dieses Jahr u.a. in Garmisch und wollte mal auf die Zugspitze, durchs Höllental.
    Da steht, dass man über den Höllentalferner muss und da Steigeisen braucht?
    Ist das aktuell so? Mit normalen Bergschuhen nicht ratsam?
    Höllentalgletscher – Gletscherüberquerung:
    Die Gletscherüberquerung ist aufgrund der vorhandenen Altschneedecke problemlos. Durch die täglichen Zugspitzbesteigungen finden Sie eine sehr gute Spur vor. Die Verwendung von Steigeisen ist nicht dringend erforderlich. Wie uns von Günter Durner jedoch mitgeteilt wurde, ist die Überquerung des Gletschers mit Steigeisen angenehmer. ACHTUNG: Einige versteckte Gletscherquerspalten, welche aufgrund der täglich dünner werdenden Schneedecke einbruchgefährdet sind, erfordern erhöhte Vorsicht. Durch die Schneeauflage sind diese derzeit noch sehr schlecht zu erkennen. Der überwiegende Teil der Alpinisten überschreitet den Gletscher unangeseilt. Dies birgt das Risiko eines Spaltensturzes bzw. eines Abrutschens in sich. Inwieweit man dieses Risiko eingehen will, muss jeder selbst für sich entscheiden.

    Gletscherkluft (Übergang vom Höllentalgletscher zum oberen Klettersteig – Randkluft):
    Durch das Einbohren von Tritteisen und Zwischenhaken am Fels nach der Randkluft durch die Firma Alpiner Tiefbau Dörfler im letzten Sommer wurde die Situation an der Randkluft deutlich entschärft. Um auch für eventuell veränderte Situationen gewappnet zu sein, wurden zwei neue Einstiege nach der Randkluft in den oberen Klettersteig gebohrt. Es ist nur mehr der linke (obere) Übergang zu bewältigen, da der untere (rechte) Übergang zu sehr ausgeapert ist und dadurch die Bohrhaken nicht mehr erreichbar sind. Die Randkluft selbst ist aufgrund der Altschneedecke derzeit praktisch nicht vorhanden und deshalb problemlos überquerbar.
    Quelle: https://www.alpenverein-muenchen-obe...nverhaeltnisse, letzte Aktualisierung am Donnerstag
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  9. Erfahren
    Avatar von Bergzebra
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Con Beitrag anzeigen
    Helfen kann nur noch der Klimawandel, erst wenn nirgends niemals nicht kein Schnee mehr liegt kann auch keiner mehr darauf ausrutschen!
    Also gebt kräftig Gas in euren SUV's ...
    Wir sind ja z.Z. mitten im Klimawandel, ob der dies schon mitbekommen hat, sei mal dahingestellt.

    Denn:
    2019 waren Ende Juni in den Nordlagen der Alpen die höchsten Schneemengen seit Beginn der Wetterauzeichnungen. Die Niederschläge im ersten Halbjahr kamen da v.a. aus nördlichen Windrichtungen. 2018 war da meist eine unübliche niederschlagsarme Süd-Ost- bis Nord-Ost-Wind-Wetterlage ("Kontinentalklima").

    Bei der sonst meist vorherrschenden Süd-West-West-Wind Wetterlage bekommen die Nordlagen der Alpen weit weniger Nässe ab.
    Schaffe Dir Erinnerungen bevor Du nur noch diese hast!

    Nur heute wärmt uns das Feuer, gestern war es Holz und morgen wird es Asche sein.
    (Autor unbekannt)

  10. Dauerbesucher
    Avatar von blende8
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Sehr gut, danke!
    Irgendwas ist immer ...

  11. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Bergzebra Beitrag anzeigen
    Wir sind ja z.Z. mitten im Klimawandel, ob der dies schon mitbekommen hat, sei mal dahingestellt.

    Denn:
    2019 waren Ende Juni in den Nordlagen der Alpen die höchsten Schneemengen seit Beginn der Wetterauzeichnungen. Die Niederschläge im ersten Halbjahr kamen da v.a. aus nördlichen Windrichtungen. 2018 war da meist eine unübliche niederschlagsarme Süd-Ost- bis Nord-Ost-Wind-Wetterlage ("Kontinentalklima").

    Bei der sonst meist vorherrschenden Süd-West-West-Wind Wetterlage bekommen die Nordlagen der Alpen weit weniger Nässe ab.
    Die diesjährigen Schneehöhen würde ich eher als klimawandel-bedingte Kapriole einstufen denn als langfristigen Endzustand des Klimawandels. Mit einem weiteren Temperaturanstieg wird der Frühjahrs-Niederschlag doch ziemlich sicher meistens als Regen runterkommen und das Thema "Altschne" auf einen Zeitraum von wenigen Tagen +/- nach Ostern reduzieren...
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  12. Fuchs
    Avatar von TeilzeitAbenteurer
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Wer weiß. Wärmere Luft kann mehr Wasser aufnehmen, was zu mehr Niederschlag führt, der ab einer gewissen Meereshöhe im Winter eben nach wie vor als Schnee herunterkommt. Demgegenüber steht zwar, dass die Schneegrenze sukzessive nach oben wandert, aber dort, wo es schneit, kommt eben deutlich mehr herunter und braucht dann trotz höheren Temperaturen schneller zum Wegschmelzen.
    Letztes Jahr hat es ja Teile der Schweiz durch die großen Schneemengen ziemlich lahmgelegt gehabt.

  13. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Auch im späten Juli sind Schneefelder dieses Jahr noch gefährlich
    [...]
    Bergsteiger im Kleinwalsertal tödlich verunglückt
    Die beiden anderen rutschten währenddessen in einer mit Altschnee bedeckten Rinne abwärts. Ein 56-jähriger Mann verlor dabei die Kontrolle und konnte nicht mehr bremsen. Er stürzte in felsdurchsetztem Gelände ab. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Seine Leiche musste per Hubschrauber geborgen werden.
    Nun, die Idee erscheint mir aber in der Tat auch recht riskant. Mit dem Gedanken habe ich, das muss ich zugeben, an einem Hang auch schonmal gespielt, ihn dann aber recht schnell wieder verworfen und bin dann stattdessen den Hang wieder hochgelaufen und einen anderen Hang runter. Kam mir dabei nicht sonderlich mutig vor, aber sicherlich die richtige Entscheidung.

  14. Moderator
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    Avatar von Vegareve
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Hitzebedingter Unfall? Steinschlag am Matterhorn https://m.20min.ch/schweiz/news/stor...ueckt-19421092
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  15. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Hitzebedingter Unfall? Steinschlag am Matterhorn https://m.20min.ch/schweiz/news/stor...ueckt-19421092
    Schlimme Sache, erwischt hat es ja leider auch einen Bergführer. Nach so einer langen Hitzeperiode geht die Wärme immer weiter rein in den Fels und der Permafrost, der noch einiges zusammenhält, den Bach runter. Erinnert mich an den 15.07.2003, das war ja der erste superheiße Sommer. Damals waren wir im Aufstieg zur Hörnlihütte und haben plötzlich einen Hubschrauber nach dem anderen am Hörnligrat gesehen, die immer mit 4 Leuten an der Seilwinde hängend runter geflogen sind. An dem Tag gab es im unteren Teil einen großen Bergsturz und alle Leute am Berg wurden evakuiert. Der Berg wurde für ein paar Tage auch gesperrt. Bin damals noch 6h weitergelaufen rüber zur Rothornhütte, um am nächsten Tag aufs Zinalrothorn zu klettern.

  16. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Laut Zeugen ist der Fels, wo das Fixseil angebracht war, gebrochen .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  17. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    Laut Zeugen ist der Fels, wo das Fixseil angebracht war, gebrochen .
    Heißt das, dass beim Felsausbruch das Fixseil mit rausgerissen wurde oder es im Moment nicht benutzbar ist an der Stelle? Oder war der Abbruch zwar an dem Fels, an dem das Fixseil befestigt war, Seil und dessen Fixierung im Fels wurden aber nicht beschädigt?
    Ich war noch nicht auf dem Matterhorn, weiß von daher nicht, ob die Leute sich normalerweise am Fixseil irgendwie mit Schlinge o.ä. hintersichern oder das laufende Seil ab und zu an den Fixpunkten eingeklinkt wird, wenn man sich an den Fixseilen hochgezieht.

    Im Unglücksfall gab es wahrscheinlich keine Sicherung am Fixseil, sonst wäre die Seilschaft zwar vom Felssturz getroffen worden aber nicht abgestürzt, zumindest wenn ihr Sicherungsseil o.ä. heil geblieben wäre.

  18. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Bei gipfelbuch.ch ist ein heutiger Eintrag zur Matterhorn-Besteigung drin. Zitat: "Die Verhältnisse an sich waren sehr gut, doch leider haben wir miterlebt, wie oberhalb der Schulter ein Fels indem eine Sicherungsstange steckte, zersprang und dadurch Bergsteiger in die Ostwand stürzten.
    Ob das Fixseil ersetzt wurde, weiß ich nicht!"

  19. Fuchs
    Avatar von TeilzeitAbenteurer
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Da hat jemand mehr Glück gehabt
    Urlauberin überlebt 50-Meter-Sturz am Watzmann

  20. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Da hat jemand mehr Glück gehabt
    Urlauberin überlebt 50-Meter-Sturz am Watzmann
    50 m abstürzen und lebensgefährlich verletzt überleben, wahrscheinlich wird diese Frau das nicht als den Tag in Erinnerung behalten, an dem sie abgesehen vom reinen Überleben übermäßig viel Glück hatte. Hoffe, sie erholt sich rasch und vollständig von den Verletzungen.

    Ist heute wohl sehr selten, dass ein verunglückter Bergsteiger nicht mit Heli abtransportiert wird sondern mühsam von der Bergwacht getragen wird zur Hütte. Unglaublicher Einsatz, den die Retter bei so was zeigen!

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