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  1. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Bei uns kam die Sonne rein und hat den Fels erwärmt. Die Eisschicht im oberen Bereich der ersten SL war da sehr luftig und sehr dünn. Deswegen hat Michi da auch auf 40m Seillänge keine Sicherung gelegt, sondern ist da so hochgetänzelt Da stand ich danach nur so da:
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  2. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    http://www.tt.com/panorama/unfall/12...BCberrollt.csp

    "Der Deutsche war[...] nach einem Steilhang zunächst gegen eine Pistenraupe gefahren. Er stürzte und wurde von der Nachlauffräse überrollt. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät,"
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  3. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Er stürzte und wurde von der Nachlauffräse überrollt.
    Und das vor den Augen seiner Kinder... wie in einem schlechten Horrorfilm.

  4. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Hier steht noch etwas mehr. Wegen dem 17:15 Uhr wird in einem anderen Forum wird schon über Alkohol spekuliert. Ziemlich unangemessen!

    http://tirol.orf.at/news/stories/2826240/

  5. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Skifahrer stürzt am Titlis 400 Meter in die Tiefe
    Im Skigebiet Titlis fuhr ein 19-jähriger Deutscher ausserhalb der markierten Piste zu nahe am Gratrand. Für ihn kam jede Rettung zu spät.

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Skifahrer-stuerzt-am-Titlis-400-Meter-in-die-Tiefe/story/25257380

  6. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    19-Jähriger stirbt nach Sturz in Gletscherspalte bei Saas-Fee
    Für einen Snowboarder endet ein Exkurs ab der markierten Piste tödlich. Die Rettungskräfte fanden den jungen Mann in einer 35 Meter tiefen Spalte.

    http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Snowboarder-stirbt-nach-Sturz-in-Gletscherspalte-bei-SaasFee/story/30819822

  7. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Pfui, da müsste echt wenig Schnee liegen .
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  8. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  9. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Da hat aber einer mächtig Schwein gehabt

  10. Dauerbesucher
    Avatar von entropie
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    https://gfycat.com/BabyishUnfoldedCoypu

    Abgesehen davon das er kein helm trägt, steht in den kommentaren bei reddit "bad rope management". Was sagen die fachleute? Ich hoffe sowas ist hier nicht unpassend.
    Whenever people agree with me, I always feel I must be wrong.
    -- Oscar Wilde

  11. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von entropie Beitrag anzeigen
    https://gfycat.com/BabyishUnfoldedCoypu

    Abgesehen davon das er kein helm trägt, steht in den kommentaren bei reddit "bad rope management". Was sagen die fachleute? Ich hoffe sowas ist hier nicht unpassend.
    Der vorteigende Kletterer hat "eingefädelt". Bedeutet, dass er sein Bein hinter dem Seil hatte und darum beim Sturz überschlägt. Ein Fehler von beiden Beteiligten. Der Vorsteigende sollte wissen, dass das zwingend zu vermeiden ist und der Sichernde hätte ihn nachdrücklich auf seinen Fehler aufmerksam machen müssen (manchmal ignoriert der Kletterer das Problem beim Vorsteigen wenn die Arme schon Pumpen, dann weckt ihn ein lautes FUSS wieder auf). Gibt nicht viel was beim Sportklettern dumm enden kann aber das gehört definitiv dazu.

  12. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Es sollte halt nicht sein, dass man mit dem Bein ins Seil einfädelt, wie bei diesem hier zu sehen. Das führt sonst dazu, dass man nach hinten überkippt und sehr ungünstig fällt.

  13. Dauerbesucher

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Solange der Kletterer an der Wand ist, hat er den Fuß nicht hinter dem Seil, sondern sogar oberhalb des Sicherungspunktes. Dummerweise ist der Fuß damit auf der gleichen Seite des Seils, wie der Rest des Kletterers, weswegen er beim Sturz im Seil hängen bleibt. Von daher ist mindestens dem Sicherer kein Vorwurf zu machen und besseres Seilmanagement würde auch nicht helfen. Man könnte dem Kletterer höchstens vorwerfen, seinen Schwerpunkt so ungünstig platziert zu haben, dass durch den Sturz der Fuß hinter dem Seil hängen bleibt oder demjenigen, der die Route eingebohrt hat, dass die Position des Hakens nicht gut gewählt ist. Damit kann man im Vorhinein aber kaum rechnen. Die Aktion ist einfach echt ungünstig gelaufen.
    Einen Helm würde ich als Kletterer in der Situation vermutlich auch nicht tragen. Der Fels ist überhängend, von daher kann von oben nicht viel kommen, was das Tragen eines Helmes sinnvoll machen würde, und wegen der Kopfüber-Sturzgefahr müsste man dann konsequenterweise auch in der Halle einen Helm tragen. Das hab ich noch nie gesehen. Meine Eierschale würde gegen einen Schlag von hinten obendrein wenig helfen. Dafür sind Kletterhelme auch nicht gemacht.

  14. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Solange der Kletterer an der Wand ist, hat er den Fuß nicht hinter dem Seil, sondern sogar oberhalb des Sicherungspunktes. Dummerweise ist der Fuß damit auf der gleichen Seite des Seils, wie der Rest des Kletterers, weswegen er beim Sturz im Seil hängen bleibt. Von daher ist mindestens dem Sicherer kein Vorwurf zu machen und besseres Seilmanagement würde auch nicht helfen.
    schwer zu sehen, aber nach meinem dafürhalten ist der fuß beim loslassen noch nicht eingefädelt, sondern fädelt erst beim sturz ein. blöd gelaufen. evtl. hätte der sicherer durch etwas weicheres sichern noch ein bisschen was retten können. das ist aber klugscheißerei, der sturz schient ziemlich unerwartet zu kommen und wie das gelände drunter ausssieht, kann man im film auch nicht so dolle einschätzen.

  15. Dauerbesucher

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    schwer zu sehen, aber nach meinem dafürhalten ist der fuß beim loslassen noch nicht eingefädelt, sondern fädelt erst beim sturz ein.
    So war meine Beschreibung auch gemeint.
    Der erste Kommentar bei Reddit schreibt, der Kletterer habe das Seil oberhalb des Beines und hinter der Wade, weswegen der Sturz zu zustande käme. Ich sehe das in dem Video gerade gar nicht, allerdings könnte es in der Situation gerade die Lösung sein, wenn er das Seil über den rechten Oberschenkel geführt hätte. In dem Fall würde es sich nämlich über das Beines von rechts nach rechts weglaufen er hätte beim Sturz nicht mehr einfädeln können. Im Nachhinein lässt sich das natürlich leicht sagen, aber für vergleichbare Situationen könnte das eine gute Strategie sein, derartige Vorfälle zu vermeiden.
    Ich würde allerdings nicht sagen, dass der Sturz völlig unerwartet kam. Er tastet vor dem Sturz relativ hektisch nach einem guten Griff. Da kann man schon darauf kommen, dass es gleich abwärts gehen könnte.

  16. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    So war meine Beschreibung auch gemeint.
    Der erste Kommentar bei Reddit schreibt, der Kletterer habe das Seil oberhalb des Beines und hinter der Wade, weswegen der Sturz zu zustande käme. Ich sehe das in dem Video gerade gar nicht, allerdings könnte es in der Situation gerade die Lösung sein, wenn er das Seil über den rechten Oberschenkel geführt hätte. In dem Fall würde es sich nämlich über das Beines von rechts nach rechts weglaufen er hätte beim Sturz nicht mehr einfädeln können. Im Nachhinein lässt sich das natürlich leicht sagen, aber für vergleichbare Situationen könnte das eine gute Strategie sein, derartige Vorfälle zu vermeiden.
    Ich würde allerdings nicht sagen, dass der Sturz völlig unerwartet kam. Er tastet vor dem Sturz relativ hektisch nach einem guten Griff. Da kann man schon darauf kommen, dass es gleich abwärts gehen könnte.
    Nunja, ich würde seine Handbewegung jetzt nicht überbewerten, das ist fast schon ein normales *schnelles* Greifen, vor allem bei Routen im Grenzbereich.
    Grad der Sichernde war aber wirklich aufmerksam, er hat während des Sturzes sogar noch Seil eingeholt.
    Das Hab ich schon anders gesehen.
    Das ist einfach dumm gelaufen. Bei solchen Konstellationen hilft manchmal nur, das Seil über den Oberschenkel zu führen, weitab vom Fuß.
    Freund von mir hat das auch mal in der Kletterhalle mit einer kurzen Hose hinbekommen. Resultat war ne schöne Verbrennung in der Kniekehle. Geht verdammt schnell.
    EVER TRIED. EVER FAILED. NO MATTER. TRY AGAIN. FAIL AGAIN. FAIL BETTER.

  17. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Shuya Beitrag anzeigen
    Freund von mir hat das auch mal in der Kletterhalle mit einer kurzen Hose hinbekommen. Resultat war ne schöne Verbrennung in der Kniekehle. Geht verdammt schnell.
    1989 habe ich das mal mit einem der damals üblichen Beinkondomen hinbekommen. Die Verbrennung in der Kniekehle wollte nicht komplett zuheilen. Nach 3 Wochen ging es zum Arzt, der mir die halb aufgeschmolzenen Lycrafasern einzeln aus der Wunde gepopelt hat.

    Wer klettert schon in Kevlar?
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  18. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Einen Helm würde ich als Kletterer in der Situation vermutlich auch nicht tragen. Der Fels ist überhängend, von daher kann von oben nicht viel kommen, was das Tragen eines Helmes sinnvoll machen würde, und wegen der Kopfüber-Sturzgefahr müsste man dann konsequenterweise auch in der Halle einen Helm tragen.
    In keiner Halle hast Du solche potenziellen Sturzweiten nie - außer Du lässt Expressschlingen aus.
    Geändert von Lampi (28.02.2017 um 18:36 Uhr)
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  19. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Sportkletterer eben. Hauptsache die Muckis präsentiert (oben ohne, Hemdmässig),
    Ein Hemd hätte an dieser Stelle so ziemlich gar nichts gebracht.
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  20. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    ....allerdings könnte es in der Situation gerade die Lösung sein, wenn er das Seil über den rechten Oberschenkel geführt hätte. In dem Fall würde es sich nämlich über das Beines von rechts nach rechts weglaufen er hätte beim Sturz nicht mehr einfädeln können.
    Bei leicht überhängenden Gelände ist das Einfädeln ab einer gewissen Sturzweite nicht zuverlässig zu vermeiden, weil das Seil beim Sturz eine frei in der Luft hängende Schlaufe bildet, die sich vollkommen unkontrollierbar bewegt. So schnell kann kein Sicherer Seil wegnehmen, dass es immer straff ist. Bei solchen Flugstrecken schon gar nicht. Selbst Kurt Albert hat es einmal geschafft, so einzufädeln, dass er sich ohne Felsberührung einen Unterschenkel brach.

    Im leicht liegenden Gelände liegt das Seil ohnehin auf. Daher in beiden Fällen die Empfehlung, sich vom Fels abzustoßen. ("Fliegen statt stürzen"). Dazu darf man natürlich nur so lange klettern, dass man noch Kraft zum Wegstoßen hat :-)

    Unter Dächern ist der Sturz eher ein Pendler, das passiert am wenigsten - sollte man meinen. Außer der Kletterer schreit panisch "zu" und knallt mit der Stirn an die Decke, weil der Sicherungsfarbige mechanisch funktioniert. (Alles schon erlebt.)
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