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  1. Freak Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Danke für die sachliche und ja letztlich auch positive Rückmeldung!

    OT:
    Zitat Zitat von Leveller Beitrag anzeigen
    Den eigentlichen Sturz habe ich nicht beobachtet, wohl aber die Situation, in der sich der Kletterer kurz vorher befand. Ihm fehlten dort nur etwa 30 cm bis zum ersten Bohrhaken
    Für sowas gibt's die sogenannte Panik-Expresse AKA "Bescheisser-Exe".
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  2. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Danke für die sachliche und ja letztlich auch positive Rückmeldung!

    OT:

    Für sowas gibt's die sogenannte Panik-Expresse AKA "Bescheisser-Exe".
    tsts - hast du sowas etwa?

  3. Freak Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    tsts - hast du sowas etwa?
    Du etwa nicht?
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  4. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Du etwa nicht?
    äh - nö. für solche sachen wie bescheißerschlingen, clipstick usw. bin ich definitiv zu alt, konservativ und nur in zu gut abgesicherten gebieten unterwegs. wahrscheinlich auch zu lang, meistens komme ich ganz gut an die haken. und wahrscheinlich wäre ich eh viel "tadderich" um mit sowas den den haken zu treffen.

    wenn ich definitv nicht zum ersten haken komme, klettere ich halt was anderes...

  5. Freak Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    äh - nö. für solche sachen wie bescheißerschlingen, clipstick usw. bin ich definitiv zu alt, konservativ und nur in zu gut abgesicherten gebieten unterwegs.
    8-10m zum ersten Haken sind auch für Clipstick-Kletterer schon eine Herausforderung
    wenn ich definitv nicht zum ersten haken komme, klettere ich halt was anderes...
    Das hat der Verunfallte sich ja dann unterwegs auch überlegt, kam aber leider nicht mehr heil runter.

    Meist sieht man ja nicht, wie leicht die ersten Meter sind. Wenn Du dann immer gleich verzichtest, kommst Du in manchen Gebieten nicht vom Boden hoch...
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  6. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    8-10m zum ersten Haken sind auch für Clipstick-Kletterer schon eine Herausforderung
    erinnere mich an letzte saison, da waren an einem typischen kDg-felsen in der fränkischen - auchfür fränkische durchschnittsverhältnisse nicht allzu hoch - ein paar leute unterwegs, die hatten einen clpstick in überlänge dabei, damit konnten die um's haar die umlenkung clippen. also damit wären 8-10m kein problem gewesen. zugegebermaßen hat der felsen ein bisschen die eigenheit, dass die schlüsselstelle fast immer der weg zum ersten haken ist. trotzdem find ich es doch ein bisschen befremdlich...





    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen

    Meist sieht man ja nicht, wie leicht die ersten Meter sind. Wenn Du dann immer gleich verzichtest, kommst Du in manchen Gebieten nicht vom Boden hoch...
    ohweh, wo gibt es denn solche gebiete? nicht dass ich da mal versehentlich hinfahre. irgendwie bin ich da eigen: clipstick und bescheißerschlinge ist fast wie mit socken in den kletterschuhen.

  7. Erfahren

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Alle Routen in der Marienwand können und müssen selbst mobil abgesichert werden. Das geht mit Friends 0,5 bis 4 ganz gut.
    Das gilt eigentlich für den ganzen Harzgranit, vor allem in den unteren Graden. Die Einschätzung der Schwierigkeiten finde ich nicht einfach, habe dort schon oft kalte Füße bekommen und den Rückweg angetreten. Und habe mich auch schon vor dem ersten clip von ca. 4m auf den Waldboden geworfen. Konnte mir im Flug noch eine kleine Landefläche zwischen den Blöcken aussuchen, ging mit Bänderris im Sprungelenk akzeptabel und ohne OP aus.
    Wer von der Halle ohne Erfahrung in Trad-Routen dort den ersten Kontakt zu echtem Fels sucht, sollte sehr defensiv agieren.

  8. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Wer von der Halle ohne Erfahrung in Trad-Routen dort den ersten Kontakt zu echtem Fels sucht, sollte sehr defensiv agieren.
    Nur damit keine Missverständnisse aufkommen - ersteres war hier definitiv nicht der Fall. Die Jungs haben vorher schon im Ith Trad-Erfahrung gesammelt und soweit ich weiß vorher auch einen diesbezüglichen Kurs besucht.
    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es theoretisch keinen Unterschied gibt, praktisch aber schon.

  9. Dauerbesucher

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Dazu muss man aber auch sagen, dass Ith und Okertal von der Kletterei zwei komplett verschiedene Welten sind. Wenn man das nicht gewohnt ist, kann man gleich mal 1-2 UIAA-Grade von seinem gewohnten Kletterkönnen abziehen. Als ich eine Weile nicht mehr im Harz geklettert war, bin ich auch erstmal aus 'ner 4+ rausplumpst - einen Zug vor'm nächsten Haken, aber zum Glück in einen vorsichtshalber gelegten Friend. Hatten die Jungs keine mobilen Sicherungsmittel dabei oder konnte man da nichts legen?
    Ich persönlich würde mich auch hüten, in eine Route einzusteigen, bei der der erste Haken so hoch ist, wenn ich da nicht absehbar zwischendrin Sicherungen anbringen kann, aber verschätzen kann man sich natürlich trotzdem.
    Auf jeden Fall gut, dass es anscheinend nicht allzu schlimm ausgegangen ist.

  10. Freak Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Trad in Granit (Harz) und im Kalk (Ith) sind auch nicht das Gleiche...

    Hallenklettern und Granitrisse oder Plattenschleichen oder Ith-Löcherziehen sind auch verschiedene Sachen.
    Wenn ich z.B. einen Schulterriss klettern sollte, müsste ich auch etliche Grade von meinem angemaßten Niveau abziehen
    Das und die häufig ja historische Bewertung der Routen macht es mitunter schwierig...

    edit: Oops, zu lange editiert und überholt worden
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  11. AW: Berg- und Kletter-Unfälle


  12. Gerne im Forum

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Trad in Granit (Harz) und im Kalk (Ith) sind auch nicht das Gleiche...
    Eigentlich ist Granit doch deutlich leichter selbst abzusihern. Eindeutiger, mehr Reibung, oft deutliche Rissstrukturen, bessere Felsqualität.

    Kenne jetzt weder Ith noch Harz, aber aus den Möglichkeiten Kalk u.A. Schwäbische Alb inklusive Donautal, Finale und Provence und Granit u.a. im Grimselgebiet, Ailefroide, Gallura + la Martinswand sowie Sandstein in der Pfalz und den Vogesen oder Konglomerat in Meteora ist mir immer noch der Granit (bzw Urgestein generell) am Liebsten. (Seit einer Aktion in der Pfalz hab ich eine schwere "muss-mehr-micro-frieds-haben" störung, aber das ist eine andere Geschichte)

    Klar kann man (oder nur ich) im Kalk oft mehr legen und Sanduhren nutzen, aber da die Strukturen oft so kleinteilig und oft brüchig sind braucht man viel Erfahrung und teils auch Offsets.

    Oder meinst du mit Trad defensive Klettertechnik und nicht das legen von mobilen Sicherungsmitteln?

    -jonas

  13. Dauerbesucher

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von jojoo Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist Granit doch deutlich leichter selbst abzusihern. Eindeutiger, mehr Reibung, oft deutliche Rissstrukturen, bessere Felsqualität.
    Ich kenne für Trad-Klettereien eigentlich nur Harz und Ith. Der Unterschied ist vor allem, dass die Felsen im Okertal oft sehr kompakt sind und eine sehr großteilige Struktur bieten, dafür aber rauh wie nur was sind. Daher ist die Kletterei etwas speziell, wenn man's nicht gewohnt ist. Dann darf man sein Schwierigkeitslevel erstmal komplett neu justieren.
    Haken gibt's oft nur, wo eine mobile Absicherung nicht möglich ist. Ordentlich gelegte Sicherungen sind dafür oft über jeden Zweifel erhaben. Deswegen auch meine Frage, ob sie nichts gelegt haben oder legen konnten. Ansonsten kann es nämlich leicht passieren, dass man in eine Route einsteigt, die man vom Grad locker drauf zu haben meint und nach einigen Metern feststellt, dass die doch deutlich schwerer ist, als erwartet und man keine einzige Sicherung unter sich hat.
    Im Ith hat's dagegen Struktur ohne Ende; für den geneigten Hallenkletterer fehlen nur bunte Markierungen und Sicherungsmöglichkeiten. Die Krux ist nur herauszufinden, was als Griff und Sicherungsmöglichkeit wirklich taugt.

  14. Freak Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von jojoo Beitrag anzeigen
    Oder meinst du mit Trad defensive Klettertechnik und nicht das legen von mobilen Sicherungsmitteln?
    Nein, Trad meint für mich traditionelle Absicherung. Ob man auch defensiv klettert ("nicht stürzen") ist Geschmacksache.

    Ansonsten zum Vergleich Kalk/Granit/...:
    Würde Deine Ausführung soweit zustimmen. Ausgangspunkt war ja der Satz "Die Jungs haben vorher schon im Ith Trad-Erfahrung gesammelt" von Lars, und ich glaube da gibt es eine deutliche, übereinstimmende Mehrheitsmeinung.

    --

    Zitat Zitat von TeilzeitAbenteurer Beitrag anzeigen
    Ich kenne für Trad-Klettereien eigentlich nur Harz und Ith.
    Für Norddeutschland (naja) wäre noch die Vulkaneifel zu ergänzen, in der es hunderte von cleanen Touren gibt.
    Charakteristik hier:
    • Basalt schluckt eher nur Cams, oft Risse mit parallelen Wänden
    • Kletterei technisch wesentlich anders als in der Halle, oft Riss / Verschneidung
    • typische genau senkrecht und damit das Anbringen der Placements mitunter anstrengender als auf plattigem Granit oder in Kalk mit viel Struktur
    Geändert von Flachlandtiroler (10.07.2016 um 16:28 Uhr)
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  15. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von jojoo Beitrag anzeigen
    Eigentlich ist Granit doch deutlich leichter selbst abzusihern. Eindeutiger, mehr Reibung, oft deutliche Rissstrukturen, bessere Felsqualität.

    Klar kann man (oder nur ich) im Kalk oft mehr legen und Sanduhren nutzen, aber da die Strukturen oft so kleinteilig und oft brüchig sind braucht man viel Erfahrung und teils auch Offsets.
    bin nich der trad spezialist, aber vermutlich sollte man schon ein bisschen detaillierter unterscheiden. zwischen granit-riss und granit-platte gibt es da schon unterschiede.

  16. Freak Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    bin nich der trad spezialist, aber vermutlich sollte man schon ein bisschen detaillierter unterscheiden. zwischen granit-riss und granit-platte gibt es da schon unterschiede.
    Platten sind sowieso scheisse
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  17. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle


  18. AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Platten sind sowieso scheisse
    wie wahr, wie wahr! wobei ich mir manchmal schon die frage stelle, ob wirklich die platten so scheisse sind, oder doch eher meine fähigkeiten im plattenschleichen...

  19. Moderator
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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Ein eher unbekannter (aknnte ich ehrlich geasgt auch nicht), aber einer der erfolgreichsten Bergsteiger der Schweiz, ist am Piz Bernina tödlich verunglückt.

  20. Erfahren

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    AW: Berg- und Kletter-Unfälle

    Das Unglück (2 Tote bei Lawine an der Shishapangma) liegt zwar zwei Jahre zurück, aber die Zusammenfassung finde ich interessant, vorallem das darin verlinkte Timelapse-Video. Da passen die Aussagen der Überlebenden und der "Videobeweis" mal so gar nicht zueinander...
    http://blogs.dw.com/abenteuersport/k...-shishapangma/

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