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  1. Alter Hase
    Avatar von Shorty66
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    AW: toedliche unfælle

    #21
    puh, da hab ich ja glück gehabt nicht komplett zerrissen zu werden...

    Ich für meinen teil kann mir besser vorstellen beim ausüben meiner Lieblingsportart als bspw. durch Krebs zu sterben. Das heißt natürlich nicht, dass ichs drauf anlegen würde, aber ich denke für jeden kommt mal die zeit und wenns dann soweit ist macht sich bestimmt auch jeder ins hemd. Ob das den tod an sich aber "grausam" oder "schrecklich" macht ist mir aber nicht so klar...

    Grausam oder Schrecklich würde ich eher einen Mord nennen. Auch sehr sinnlose tode gehören dazu...
    φ macht auch mist.
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  2. Sternenstaub
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    AW: toedliche unfælle

    #22
    hm, shorty, du glaubst demnach (wenn ich das richtig interpretiere), dass für jeden "der" mehr oder weniger vorbestimmte Tag kommt, an dem er stirbt? Und dass Sterben sinnvoll in diesem Sinne sein kann?
    Ich möchte garantiert nicht bei der Ausübung einer Sportart, die ich vielleicht liebe, sterben, genau so wenig wie durch jeden anderen vermeidbaren Umstand.
    In meinen Augen gibt es keinen sinnvollen Tod. Und diese Leute und ihre Umgebung tun mir sehr leid, weil sie nämlich nicht mehr mit Freude ihr Leben leben können!

    Wenn ich mir meine Nachbarin anschaue: sie ist 97, tappert noch jeden Tag in ihren Schrebergarten, meckert zwar manchmal über ihre maroden, alten Knochen, aber ist so voller Lebensfreude, dass ich sie nur bewundern kann. Mit Sturheit, einigermaßen guten Genen und gesundem Leben und einem Quentchen Glück kann sie immer noch Pflanzen kaufen, deren Anwachsen sie vermutlich nicht mehr erlebt und sich daran erfreuen. Sie sagt, dass sie noch nicht sterben möchte, weil es doch noch so viel Schönes zu sehen gibt.

    Fazit für mich daraus: Auch nach einem langen und erfolgreichen Leben macht der Tod an sich nicht Sinn. Er ist Realität, mehr nicht.

  3. Alter Hase
    Avatar von Shorty66
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    AW: toedliche unfælle

    #23
    Ich glaube nicht daran, das der Tag vorbestimmt ist. Für mich macht der Tod aber durchaus "Sinn", auch wenn sich das ziemlich verquer anhört. AM einfachsten kannman sich das deutlich machen, indem man darüber nachdenkt, ob es wünschenswert wäre ewig zu leben. Ich meine, dass es ganz gut ist, dass man nur eine begrenzte Zeit in dieser Welt verbringt und so nicht "alles" mitbekommen muss. Zwar wäre es sicher spannend zu wissen wie alles weitergeht - ich bin aber überzeugt, dass ein ewiges leben nicht glücklich machen würde.
    Im Prinzip gehört der Tod ja insofern zum leben wie auch die verschiedenen Lebenstadien dazu gehören: Ich würde nicht ewig kind bleiben wollen. ich finds gut, das man sich weiter entwickelt.
    Jugendlich sein ist toll, erwachsen werden aber auch. Einer meiner größten wünsche ist einmal Kinder zu haben. Genauso freue ich mich aber auch jetzt schon auf den Tag an dem sie ausziehen werden um ihr leben selbst in die hand zu nehmen.
    Und so gehört auch das alt werden dazu und je älter man ist, desto allgegenwärtiger wird der tod wenn freunde und bekannte sterben.

    Sicher sind Tode für gewöhnlich kein zuckerschlecken. Ich kenne aber genug leute bei denen ich denke, dass es die richtige zeit war. Mein großmutter ist zwei jahre nach ihrem mann gestorben und war glücklich weil sie ganz fest daran glaubte ihn im Himmel wieder zu sehen.

    Wenn man jetzt frühzeitig durch einen unfall stirbt ist das alles erstmal deutlich bedrückender. Da werden dann fragen nach dem Warum laut. Aber eigentlich denke ich, dass solche fragen im nachhinein nichts mehr an dem ändern, was der gestrobene gehabt hat: Ich finde es wichtiger sein leben so zu leben wie es einem selbst am besten Gefällt - mit dem wissen lebendig zu sein und dem gewissen anderen dabei zu helfen das ebenfalls zu fühlen. Wenn man dann stirbt ist das zwar das ende des lebens, im Prinzip ist das für den Gestorbenen ja gar nicht weiter relevant. Und für die hinterbliebenen sollte das Wirken des menschen zählen.
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  4. Dauerbesucher
    Avatar von Onyx
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    AW: toedliche unfælle

    #24
    Zitat Zitat von Shorty66 Beitrag anzeigen
    Wenn man jetzt frühzeitig durch einen unfall stirbt ist das alles erstmal deutlich bedrückender. Da werden dann fragen nach dem Warum laut. Aber eigentlich denke ich, dass solche fragen im nachhinein nichts mehr an dem ändern, was der gestrobene gehabt hat: Ich finde es wichtiger sein leben so zu leben wie es einem selbst am besten Gefällt - mit dem wissen lebendig zu sein und dem gewissen anderen dabei zu helfen das ebenfalls zu fühlen. Wenn man dann stirbt ist das zwar das ende des lebens, im Prinzip ist das für den Gestorbenen ja gar nicht weiter relevant. Und für die hinterbliebenen sollte das Wirken des menschen zählen.

    Dem kann ich nur zustimmen.

  5. Erfahren
    Avatar von Skull
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    AW: toedliche unfælle

    #25
    Die in Frankreich Verunglückten waren definitiv gut ausgerüstet! Auch der Trainingszustand war sehr gut. Wirklich jeder sollte immer (!) wenn er outdoor unterwegs ist, das Wetter genau beobachten und sich Informationen besorgen. Auch wenn man in einer geführten Gruppe reist, entbindet dass einen nicht von den Pflichten denen man nachkommen sollte!



    Skull
    www.asv-bonn.de
    Deutscher Vizemeister Rollstuhlbasketball 2007
    Vize-Europapokalsieger Rollstuhlbasketball 2007

  6. Gerne im Forum
    Avatar von tomdus
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    AW: toedliche unfælle

    #26
    hi,
    auch auf die gefahr hin, jetzt zerrissen zu werden.
    der tod bedeutet das ende des lebens. ich würde mich freuen, wenn er mich plötzlich und unerwartet ereilt (wie bei meinem vater). bis dahin werde ich versuchen mit den meisten leuten im reinen (auch mit meinen kindern) (das leben ist zu kurz, um es mit irgendeiner beleidigten sch... zu verplempern) zu sein, damit sie sich keine vorwürfe machen. eine schreckliche vorstellung wäre, langsam dahinzuvegetieren. habe ich im bekanntenkreis erlebt (die einschläge kommen näher).
    aber, und jetzt werd ich zerrissen: ich kann diese betroffenheit nicht ab. ich könnte (entschuldigt meine ausdrucksweise) kotz..., wenn z. b. nach einem unfall irgendwelche leute, die die betroffenen überhaupt nicht kennen ihre "berufsbetroffenheit" äußern. natürlich ist es ein einschnitt, wenn jemand stirbt. aber ist es nicht schlimmer für die betroffenen nachher noch disskussionen über ausrüstung, verhalten... zu lesen? ratschläge zu hören, von leuten die sie nicht kennen?
    also bitte, wenn jemand, nachdem er von irgendeinem tod gehört hat, geweint hat (sry liebe harten männer), dann kann ichs akzeptieren. aber ansonsten... .
    gruß thomas

  7. bergzwerg61
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    AW: toedliche unfælle

    #27
    Du wirst nicht von allen "zerrissen":
    mir wär's auch lieber plötzlich und unerwartet...auch wenn diese "Variante" für die Angehörigen bestimmt sehr tragisch ist.
    Hab beruflich auch mit sehr kranken Menschen zu tun, wenn an allen "Enden" nur noch Schäuche an einen angeschlossen sind, man nichts mehr selbst entscheiden kann, nicht mehr reden usw.usw....was hat das dann noch mit Menschenwürde zu tun?

  8. Fuchs

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    AW: toedliche unfælle

    #28
    ...

    Zitat Zitat von POLICE CANTONALE VALAISANNE / WALLISER KANTONSPOLIZEI

    Saas-Fee : Tödlicher Bergunfall - 1 Toter

    Am 22.06.2008 um 13h20,
    befand sich eine 5köpfige Bergsteigergruppe ungesichert auf dem Abstieg vom "Nadelhorn" zur Mischabelhütte.

    Ungefähr 50 Meter vor der Mischabelhütte stürzte einer der Alpinisten, aus noch unbekannten Gründen, zirka 300 - 400 Meter den Abhang hinunter und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

    Beim Verunfallten handelt es sich um einen 48jährigen Mann aus dem Kanton Basel-Land
    meldet sich hiermit aus diesem forum ab. machts noch gut.

  9. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: toedliche unfælle

    #29
    Anmerkung: Den Blockgrat, der oberhalb der Hütte zum Hohbalmgletscher und weiter zum Nadelhorn führt, würde ich als alpines Gehgelände einstufen d.h. das ist eigentlich weder besonders schwierig noch überaus exponiert / absturzgefährdet. Dieser Abschnitt wird deswegen normalerweise seilfrei begangen. Dagegen ist z.B. der Abschnitt weiter unterhalb der Hütte wesentlich ausgesetzter und wurde deshalb (und weil die Hütte auch Wanderern zugänglich sein soll natürlich) zum Klettersteig ausgebaut.

    Allerdings wird da oben derzeit noch Schnee liegen.

    Gruß, Martin

  10. Fuchs

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    AW: toedliche unfælle

    #30
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    ... Allerdings wird da oben derzeit noch Schnee liegen ...
    dies ist ein punkt, den scheinen manche berggeher erstaunlicherweise immer wieder ausser acht zulassen, dass auch ein T1/T2 mit ein wenig (neu/alt)-schnee zu einem T4/T5 werden kann.
    meldet sich hiermit aus diesem forum ab. machts noch gut.

  11. Erfahren
    Avatar von kakadu
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    AW: toedliche unfælle

    #31
    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    Zitat von POLICE CANTONALE VALAISANNE / WALLISER KANTONSPOLIZEI


    Saas-Fee : Tödlicher Bergunfall - 1 Toter

    Am 22.06.2008 um 13h20, befand sich eine 5köpfige Bergsteigergruppe ungesichert auf dem Abstieg vom "Nadelhorn" zur Mischabelhütte.

    Ungefähr 50 Meter vor der Mischabelhütte stürzte einer der Alpinisten, aus noch unbekannten Gründen, zirka 300 - 400 Meter den Abhang hinunter und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.

    Beim Verunfallten handelt es sich um einen 48jährigen Mann aus dem Kanton Basel-Land
    habs noch nicht ganz im überblick, aber es ist möglich dass die besagte gruppe aus leuten meiner sac sektion und ev. anderer (basel oder Baselland) zusammengestellt war und sich auf einer ausbildungstour am ulrichshorn befand. diese war gedacht als pflichtour für die hochtourenwoche im august. gestern kamen erste fragen und gerüchte bei mir im laden auf.

    eifach wieder mal kacke

    mfg
    flip
    www.iglubauer.ch der Verein für kaltes Abenteuer

    "Wer das Gesicht des Todes vergisst, hat verspielt" Wolfgang Güllich

  12. Freak Moderator
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    AW: toedliche unfælle

    #32
    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    dies ist ein punkt, den scheinen manche berggeher erstaunlicherweise immer wieder ausser acht zulassen, dass auch ein T1/T2 mit ein wenig (neu/alt)-schnee zu einem T4/T5 werden kann.
    Naja, wer oberhalb der Mischabelhütte herumspaziert tut dies ja in der Regel im Rahmen einer Hochtour (Nadelhorn, Lenzspitze, ...); da sollte man prinzipiell mit Schnee und dem Bergwandergrad T4-5 umgehen können.

    Aber im Abstieg, erschöpft oder in gelöster Stimmung, die Hütte schon vor Augen...

    Gruß, Martin

  13. Moderator
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    AW: toedliche unfælle

    #33
    So ein Abflug geht ganz schnell.

    Haben wir am Matterhorn auch erlebt. Da ging Ant neben Michael nen Schutthang runter und unterhielt sich, und plötzlich verschwand Micha mit einem Rückwärtssalto über eine Kante. So schnell wie er weg war konnte niemand reagieren.

    Mittlerweile muss ich sagen: leider hat er sich damals nicht das Bein gebrochen, sondern lediglich einen Finger ausgekugelt.

    Alex
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  14. Fuchs

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    AW: toedliche unfælle

    #34
    Zitat Zitat von Flachlandtiroler Beitrag anzeigen
    Naja, wer oberhalb der Mischabelhütte herumspaziert tut dies ja in der Regel im Rahmen einer Hochtour (Nadelhorn, Lenzspitze, ...); da sollte man prinzipiell mit Schnee und dem Bergwandergrad T4-5 umgehen können.

    Aber im Abstieg, erschöpft oder in gelöster Stimmung, die Hütte schon vor Augen...

    Gruß, Martin
    dann ist es aber umso unverständlicher, dass er nicht gesichert war.
    meldet sich hiermit aus diesem forum ab. machts noch gut.

  15. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: toedliche unfælle

    #35
    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    dann ist es aber umso unverständlicher, dass er nicht gesichert war.
    Also mir suggeriert die Verwendundung der Bergwanderskala, dass ich normalerweise nicht sichern muss
    Wenn man in so einem Gelände wie über der Hütte anfängt seilschaftsmäßig zu sichern kommt man an dem Tag nirgendwo mehr an. Was nicht heißt, das man bei Gefahr oder Unsicherheit es doch tut. Aber wie gesagt, beim Abstieg sind die Gedanken gelegentlich schon woanders.

    Das kann jetzt natürlich nichts über den Hergang des Unfalls besagen, die Ursache kann auch eine ganz andere gewesen sein ("aus noch unbekannten Gründen").

    Gruß, Martin

  16. Fuchs

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    AW: toedliche unfælle

    #36
    die bergwanderskala wurde von uns hier im forum ins spiel gebracht, davon steht nichts in der polizeimeldung.

    ehrlich gesagt komme ich lieber angeseilt nirgendwo hin, als unangeseilt 300-400m den abhang runter.
    meldet sich hiermit aus diesem forum ab. machts noch gut.

  17. Erfahren
    Avatar von Lynness
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    AW: toedliche unfælle

    #37
    Ich weiß nicht, aber im Gebirge kann man sich nicht immer und überall gut absichern, bzw. bei Schwierigkeitsstufen (Klettertechnisch) so bei I und II bis III wird oft nicht angeseilt gegangen, weil man nicht richtig klettert aber auch nicht richtig geht. Und das ist dann oft auch schwierig -Sicherungstechnisch...

    Und am Berg wird halt oft zwischen Ökonomie (Schnelligkeit, Bequemlichkeit) und Sicherheit abgewogen.

    Ich denke, daß wahrscheinlich die Stelle (laut Stellungnahme einiger User) wo die Leute abgestürzt sind kletter oder gehtechnisch nicht schwierig war, aber aus (Gründe sind ja noch nicht geklärt) z.Bsp. Unachtsamkeit oder einem unglücklichen Stolperer etc. ein Absturz passiert sein kann.

    Und ich denke, daß kann jedem Bergsteiger immer und überall passieren. Damit aber nix passiert, müßte man ja das Leben zuhause nix tuend verbringen...

    Fazit für mich: Wachsam und Achtsam bei jedem Schritt im Gebirge, den ich tu ist meine allerbeste Versicherung ( und natürlich gut ausgerüstet losgehen, Helm etc.). Alles andere (Fremdeinwirkung bei Unfall) ist dann halt Schicksal......
    Geändert von Lynness (27.06.2008 um 02:58 Uhr)
    Gruß Lynness

  18. Freak Moderator
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    AW: toedliche unfælle

    #38
    Zitat Zitat von Dani Beitrag anzeigen
    ehrlich gesagt komme ich lieber angeseilt nirgendwo hin, als unangeseilt 300-400m den abhang runter.
    Deswegen machst Du ja auch keine Hochtouren

    Sicherheit muß aus einem selber heraus kommen (z.B. durch Trittsicherheit usw.), erst in zweiter Instanz aus Sicherungen wie Anseilen, Klettersteig-Armierung etc.
    Wer nach der Devise "gesichert gleich sicher" vorgeht ist IMHO erst recht ein Unfallkandidat. Sicherung und Sicherheit sind zwei völlig verschiedene Sachen und ich würde niemanden von vorneherein verurteilen, weil er irgendeine Sicherung nicht in Anspruch genommen hat.

    Gruß, Martin

  19. Moderator
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    Avatar von Becks
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    AW: toedliche unfælle

    #39
    Es gibt Situationen, bei denen ein Seilverzicht besser ist als das Gehen am Seil. Bei einem Unfall erwischt es dann nämlich nur einen und nicht die gesamte Gruppe.

    Die ist immer dann der Fall, wo sichern = umdrehen müssen bedeutet (wegen Zeitmangel) oder eine Sicherung schlichtweg nicht möglich ist (brüchiger Fels, Schutthänge, steilere Gletscherpassagen im Abstieg).

    Alex
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  20. Alter Hase
    Avatar von Andreas L
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    AW: toedliche unfælle

    #40
    Gerade auf dem Gletscher gibt es die Siutation, wo ein ungesichertes Gehen für alle Beteiligten sicherer ist, als ein Gehen am Seil. Siehe den Unfall am Grossglockner, im letzten Jahr. Wären die 4 nicht angeseilt gewesen, dann wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit gar nichts passiert. So gabs 2 Verletzte und 2Tote. Natürlich muss man das richtig einschätzen können.

    Andreas
    "Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will." Jean-Jacques Rousseau

    BTW: "Hit the road, Jack" (Wolfskin)!

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