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  1. Erfahren
    Avatar von Trampvan
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #21
    Zitat Zitat von Metallsonde Beitrag anzeigen
    Ein schönes Hobby für die ganze Familie. Mittlerweile gibt es überall diese Caches. Man muß nur aufpassen, dass niemand die Polizei ruft weil er es für eine versteckte Bombe hält.
    Ein Freund von mir ist Polizist und diese wurden schonmal alarmiert, da ein Passant einen mit einer Taschenlampe in einer verfallenen Fabrik gesehen hat.
    Als sie ihn dann gefunden haben, stellte sich heraus, dass er zum Geocachen dort gewesen ist. Es blieb bei einer Verwarnung


    Heute habe ich auch meine ersten zwei Caches in Angriff genommen und habe auch beide gefunden.
    Und es hat Spaß gemacht

    Ich habe mir das Garmin Etrex Vista Hcx gekauft und hatte heute so guten Empfang, dass ich wirklich genau am Cache herausgekommen bin.

    Ansonsten bin ich auch einfach auf den oben genannten Seiten unterwegs, schaue in die Karte und gehe raus

    Was ich mir aber gleich mal anschauen werde, ist die Software zum verwalten der Caches.

    Nächstes WE werde ich auch mal 1-2 Caches bei mir in der Umgebung auslegen.

  2. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #22
    Zitat Zitat von Trampvan Beitrag anzeigen
    Heute habe ich auch meine ersten zwei Caches in Angriff genommen und habe auch beide gefunden.
    Und es hat Spaß gemacht
    Nächstes WE werde ich auch mal 1-2 Caches bei mir in der Umgebung auslegen.
    supi, willkommen im club!

    aber mit dem caches verstecken solltest du besser noch etwas warten, bis du ein paar mehr gefunden hast - da gibt es einges zu beachten bzw falsch zu machen...

    es ist zwar nicht vorgeschrieben, aber es wird empfohlen, erst mal 50 funde zu machen und dann selber zu verstecken - dann hast du auch von der lieblosen filmdose am vermüllten parkplatz bis zum tollen rätselmulti in schöner natur alles mal gesehen und weisst, was geht
    #staythefuckhome

  3. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #23
    hier und hier gibt es tips zum cachelegen - besonders morsix' regeln finde ich sehr gut
    #staythefuckhome

  4. Dauerbesucher

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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #24
    Wenn die Uniklausurphase vorbei ist wollte ich vielleicht auch mal gucken, reicht ein GPS-fähiges Handy(HTC Hero) mit der für die Androiden verfügbaren Software aus für den Anfang?

  5. Erfahren
    Avatar von weisseruebe
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #25
    Klar reicht das. Hauptsache GPS.
    Akkulaufzeit, Robustheit und Displaylesbarkeit sind zwar nicht optimal, aber für die ersten 100 Caches reicht auch ein Handy

  6. Fuchs
    Avatar von krupp
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #26
    gibt auch ne variante ganz ohne gps, nennt sich letterboxing und ist der vorläufer
    vom angesagtem geocaching.
    ist allerdings bei weitem nicht so verbreitet.
    ich denk aber das auch viele geocachingspots ohne gps machbar sind
    ist etwas aufwändiger aber unter umständen, je nach persönlichen vorlieben,
    evt sogar spannender.
    es gibt ja immer einige tips zu den spots.
    bevor du dir nen teures gps kaufst könntest du auch erstmal nen einfacheren
    versuchen ohen zu machen, bzw karte, kompass usw.

  7. AW: Geocaching - wie anfangen?

    #27
    Selbst ohne GPS kann man die ersten Geocaches machen.

    Sogenannte "Tradis" an Denkmälern, Kirchen und anderen einzeln stehenden Objekten findet man mit "Hints" und "Spoilern" ganz problemlos. Man muss nur auf der Karte schauen wo der Cache ungefähr liegt und dann geht es los.
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #28
    Hi Schnuffiwuffi,
    kurz zum Thema welches GPS Gerät? Wenn z.B. ein gebraucht Gerät kaufen, dann schon möglichst ein Gerät mit dem "H" in der Typenbezeichnung. Da hat man einfach unter schwierigen Empfangsbedingungen noch Verbindung zu den Satelliten. Ein einfaches Gerät (Etrex = "Yellow") reicht eigentlich völlig aus, aber... Wenn Du das mal irgendwann mit Deinem PC verbinden willst, wirst Du mit erschrecken feststellen, daß Garmin für das Verbindungskabel locker 50 € kassiert. Im Internet findest Du dagegen z.B. ein Vista Hcx manchmal für unter 200 €, da gehört das Kabel mit zum Lieferumfang. Da hast Du dann ein Gerät mit Kompass und Höhenmesser, gerade der Kompass ist recht praktisch und der Höhenmesser gut z.B. für die Alpen oder Wetterbeobachtung auf längeren Urlaubstouren. Teuer sind dann allerdings die orginal Garminkarten, welche Du kaufen und auf Mini SD Karten laden kannst. Als kostenfreie Alternative bietet sich da open street map an.
    Eventuell, falls es terminlich paßt und Du nur mal probieren möchtest, kann ich mir auch vorstellen, mal mein GPS Gerät zu verborgen und hier im Forum gibt es auch eine Verleihmöglichkeit. Gruß aus dem sonnigen Berlin, Z

  9. Anfänger im Forum
    Avatar von paraflyer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #29
    In Sachen Gerätschaften kann man wirklich unendlich viel bekommen. Und dabei sollte man vielleicht auch schauen, ob man die Technik auch anderweitig benötigen kann oder sich neue Interessen und Hobbies auftun. Und natürlich, ob man den einen oder anderen Luxus (=Kartendarstellung) überhaupt braucht.

    Als ich damals mit Geocaching anfing, war ich noch mit dem PDA unterwegs - man musste schnell sein, denn nach zwei Stunden war der Bluetooth GPS-Empfänger leer. Schnell kam ein Garmin 60csx daher und seitdem nutze ich es mit Begeisterung, auch wenn es natürlich in die Tage gekommen ist.

    Dann ließ es nach mit dem Geocaching, aber ich interessierte mich für Radreisen - schwupps, konnte ich ebenfalls mit dem Garmin nutzen. Dann kam noch das Kajakfahren hinzu und wieder war das GPS ein nützlicher Begleiter. Auch zum Gleitschirmfliegen ist es toll als Datenlogger, für alles andere habe ich ein Variometer.

    So oder so...toll, dass Geocaching immer noch so einen Anklang findet (ist ja an sich schon ein alter Hut), wobei es manchmal sogar etwas zuviel wird, wenn man die Berichte von plattgetrampelter Natur und Caching-Tourismus anschaut. Die Masse zieht leider auch die schlechten Seiten nach sich.

    Wie es einige schon geschrieben haben: Zum Anfang reicht Papier und Bleistift, wer Feuer gefangen hat wird schnell zu einem robusten Gerät greifen und da kommt es dann auf's Geld an. Wobei die Handgeräte sehr im Preis gefallen sind. Wenn ich noch überlege, dass ich mein Garmin damals für ~600 € gekauft habe. Plus die Karten.

  10. Erfahren

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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #30
    Zitat Zitat von paraflyer Beitrag anzeigen
    So oder so...toll, dass Geocaching immer noch so einen Anklang findet (ist ja an sich schon ein alter Hut), wobei es manchmal sogar etwas zuviel wird, wenn man die Berichte von plattgetrampelter Natur und Caching-Tourismus anschaut. Die Masse zieht leider auch die schlechten Seiten nach sich.
    Caching-Tourismus? Irgendwie scheint keine Idee gut genug zu sein, als dass man sie nicht pervertieren könnte..
    .

  11. Erfahren
    Avatar von ParaMHN
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #31
    Gestern telefonierte ich mit meiner Schwester die ihrem Freund über Mydays ein Caching Tag schenkt. Ein GPS besitzt er schon...

  12. Anfänger im Forum
    Avatar von paraflyer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #32
    Zitat Zitat von O_l_i Beitrag anzeigen
    Caching-Tourismus? Irgendwie scheint keine Idee gut genug zu sein, als dass man sie nicht pervertieren könnte..
    Oohhh ja!

    Es gibt auch gute Beispiele - da war mal ein Prospekt von einem Naturhotel, welches den Gästen eine Anleitung und ein GPS in die Hand drückt. Das sah seriös aus, man bekommt eine kleine Einführung und ich sehe das dann als Alternative zum Radeln und Wandern in Urlaubsregionen.

    Auf der anderen Seite: Als ich mal auf einem Cacher-Treffen war, erzählten alle stolz von ihren Coins die sie sammeln (obwohl sie laut Log ja eigentlich IM Cache liegen sollten und nicht im Wohnzimmer der Leute). Auch gab es da eine Gruppe, die mit Bus, vier Leuten und zwei Notebooks vorfahren. Einer wartet im Auto, die anderen cachen, dann wird geloggt.

    Jeder so wie er/sie mag - ich fand, dass das nichts mehr mit Geocaching zu tun hat. Und gerade letztes Beispiel sollte ja zeigen, dass die alten Hasen es besser wissen sollten. Da zählte wohl nur noch Quote.

    Ich habe nach mehr als fünf Jahren über 50 Caches - und kann mich an viele noch erinnern. Wo ich war, wie es war, was für einen Spaß ich hatte, wie enttäuscht ich über einen ersten Nichtfund war.

    Jeder sieht das Hobby von einer anderen Seite.

  13. AW: Geocaching - wie anfangen?

    #33
    Früher habe ich auch viel mehr auf die Anzahl der gefundenden Caches geachtet und habe so manche Blödmannsdose geloggt.
    Mittlerweile wird im Freundeskreis nur noch Qualität gemacht (lange Multis in schöner Natur und Caches mit viel Terrain!). Manchmal ist dann eine "Blödmannsdose" auf dem Weg und wird mitgenommen, aber die Dinger sind mir so dermaßen egal.
    Hauptsache ich habe kleine Herausforderungen und Spaß mit meinen Leuten.
    "Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheit."
    Wilhelm von Humboldt, 1767-1835

  14. Anfänger im Forum
    Avatar von paraflyer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #34
    Zitat Zitat von smeagolvomloh Beitrag anzeigen
    Früher habe ich auch viel mehr auf die Anzahl der gefundenden Caches geachtet und habe so manche Blödmannsdose geloggt.
    Auja, wir führen eine dritte Wertung bei den Geocaches ein. Neben Schwierigkeit (difficulty) und Gelände (terrain) kommt demnächst der... **tadaaaaaaa**

    "Blödmannsdosen"-Faktor

    ...dazu. Auf englisch vielleicht "iq-less" oder so, da können wir noch dran feilen.

  15. Neu im Forum
    Avatar von caroline
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #35
    Letzten Sommer habe ich mit dem Cachen begonnen, und muss hier mal zur Verteidigung der "Blödmannsdosen" ein paar Zeilen hinterlassen.. (Jemand muss ja "Devil's Advocate" sein ; )) Ich finde sie haben eine durchaus nützliche Funktion, nämlich sie zeigen dir Ecken deiner Stadt an die du sonst nie kommen würdest. Hier wo ich wohne, kenn ich eigentlich keine Cacher und nutze somit sonnige Tage für einen kleinen Ausflug alleine. Manchmal durch die Stadt, oder auch in die umliegende Natur.

    Die einfachen Caches find ich (auch) super, wenn man mal eine Stunde totschlagen will und ein "Ziel" braucht. Ich bin nämlich nicht jemand der Spazieren geht, des Spazierens wegen.

    Ich persönlich mag diese Multis nicht, wo man irgendwelche Jahreszahlen ablesen muss und diese dann zusammenrechnet. Ich lerne selten was auf diesen Multis, weil mich der Cache meistens so fesselt, dass ich der Lernprozess im wahrsten Sinne eher auf der Strecke bleibt. Da ich auch in einer geschichtsträchtigen Stadt wohne, gibt es leider unglaublich viele von diesen "1+1" Caches. Da such ich mir lieber vorher eine schöne Inline- oder Fahrradstrecke raus und klapper ein paar Caches unterwegs ab.

    Zum Thema Geocache-Tourismus, kann ich auch sagen, dass ich es schade finde wie oft die Natur doch unter diesem Hobby leidet. Ich weiß nicht wie oft es schon vorkam, dass ich schon von weitem sehen konnte wo ein Cache versteckt war, weil ein regelrechter Trampelpfad dorthin führte, oder ein paar Steine "unauffällig" zusammen gehäuft wurden um einen Cache zu verstecken.

    Aber wenn ich schon dabei bin, muss ich noch was anmerken dass mich in letzter Zeit stört. Jeder Cacher kennt das: endlich findet man mal einen Cache der kein Micro ist, man öffnet die Dose und was liegt drin? Lauter ÜEi Schmarrn, Radiergummis und sonstigen Krimskrams den irgendwer zufälligerweise seit Jahren in seinem Rucksack mitschleppt "vielleicht könnte es ja jemand gebrauchen". In letzter Zeit finde ich immer öfters irgendwelche religiösen Gegenstände, und das gefällt mir wirklich nicht. Klar, ich muss es ja nicht mitnehmen, aber mich irritiert es weil es Werbung ist. Vielleicht hinterlass ich ab jetzt einfach Infobroschüre über den Atheismus.

    Ansonsten, jedem Tierchen sein Pläsierchen. : )

  16. Anfänger im Forum
    Avatar von paraflyer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #36
    Hallo in den Süden!

    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Letzten Sommer habe ich mit dem Cachen begonnen, und muss hier mal zur Verteidigung der "Blödmannsdosen" ein paar Zeilen hinterlassen.. (Jemand muss ja "Devil's Advocate" sein ; ))
    Das sollte auch nicht abwertend gemeint sein - ich habe ja selber damit meinen Grundstock an founds gelegt (ist gar nicht so lange her). Jeder Cacher fängt so an würde ich meinen und mit der Zeit steigert man sich in andere Gefilde. Das "Blödmann" galt eher im Sinne von "ranfahren und loggen" und ich gebe Dir recht, dass man so manch schöne Ecke eines Landes ohne Cache nicht entdeckt hätte. Doch es gibt auch 1/1er, die nur für die Statistik sind, wo man nichts lernt und einfach nur für die Statistik loggt.


    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Ich bin nämlich nicht jemand der Spazieren geht, des Spazierens wegen.
    Willkommen im Club!

    Das ist quasi einer der Gründe, warum ich überhaupt lange Strecken laufe - Geocaching! Ich bewege mich lieber schneller als per pedes - Kajak, Inliner, Fahrrad, Gleitschirm. Selten, dass ich mal richtig wandere, meist nur im Ausland. Da hilft mir Geocaching diese Lücke auch in heimischen Gefilden zu schließen.

    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Ich persönlich mag diese Multis nicht, wo man irgendwelche Jahreszahlen ablesen muss und diese dann zusammenrechnet. Ich lerne selten was auf diesen Multis, weil mich der Cache meistens so fesselt, dass ich der Lernprozess im wahrsten Sinne eher auf der Strecke bleibt.
    Aber ist das Tüfteln nicht auch nett? So habe ich z.B. schon Dörfer und Städte auf eine gewisse Art kennengelernt (historisch), die mancher Einwohner nicht mitbekommt. Geschichtsträchtige Bauten, nicht sichtbare Beweise der Vergangenheit. Jeder kann sich ja rauspicken, welchen Cache er oder sie mag. Die Cachedichte ist in Deutschland sehr hoch und die Community sehr aktiv, das macht dieses "Spiel" so schön abwechslungsreich.

    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Zum Thema Geocache-Tourismus, kann ich auch sagen, dass ich es schade finde wie oft die Natur doch unter diesem Hobby leidet. Ich weiß nicht wie oft es schon vorkam, dass ich schon von weitem sehen konnte wo ein Cache versteckt war, weil ein regelrechter Trampelpfad dorthin führte, oder ein paar Steine "unauffällig" zusammen gehäuft wurden um einen Cache zu verstecken.
    Das ist auch hier im Norden leider nicht anders. Aber wo Menschen sind, werden Spuren hinterlassen und das ist eine der wenigen Nachteile am Geocachen. Ich versuche mich schon zu drängen nicht auf solche Spuren zu achten, damit der Ratefaktor größer bleibt. Auch bei Pfeilen und Hinweisen auf oder im Erdboden bin ich eher der Purist und versuche Caches so unsichtbar wie möglich an die Natur zurückzugeben.

    Es gibt aber auch Cacher, denen ist das egal. Die cachen auch bei hoher Muggeldichte und scheißen auf das "Verbrennen" eines Caches. Wie so vieles hat alles seine Sonnen- und Schattenseiten und gerade da ist es wichtig einfach ein bisschen über den Dingen zu stehen. Neulich wurde ich von einem Naturschutzverein darauf hingewiesen, dass es "Probleme mit Cachern gibt, weil diese alles kaputt trampeln" - da gehört es sich dann etwas Aufklärungsarbeit zu leisten, dass nur eine kleine Handvoll nicht ganz so regelkonform unterwegs ist und viele Cacher sehr naturverbunden sind.

    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Aber wenn ich schon dabei bin, muss ich noch was anmerken dass mich in letzter Zeit stört. Jeder Cacher kennt das: endlich findet man mal einen Cache der kein Micro ist, man öffnet die Dose...
    Das nennt man dann wohl CITT (cache in, trash too) als Pendant zum CITO. Im Ansatz eine nette Idee mit dem trade, aber auch das kann ich bestätigen: Die Caches verkommen zur Müllkiste. Jetzt könnte ich ja mit der Theorie um die Ecke kommen: Je höher der DT-Wert, desto weniger Cachetouristen, desto weniger Müll. Aber das wäre eine sehr vage Behauptung. Den "Unrat" einfach entfernen mag ich aber auch nicht, sonst mucken noch die Owner auf - das Bereinigen hebe ich mir für Angegammeltes auf, ausgelaufene Batterien oder sowas.

    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Vielleicht hinterlass ich ab jetzt einfach Infobroschüre über den Atheismus.
    Oh, bitte postwendend zu mir.

  17. Freak Moderator
    Liebt das Forum
    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #37
    Zitat Zitat von caroline Beitrag anzeigen
    Die einfachen Caches find ich (auch) super, wenn man mal eine Stunde totschlagen will und ein "Ziel" braucht. Ich bin nämlich nicht jemand der Spazieren geht, des Spazierens wegen.
    Deswegen ist GC auch eine schöne Sache für Kinder bzw. für den Familienspaziergang. Bei mir ist es ansonsten eher andersherum, ich möchte die Natur genießen, mich unterhalten und nicht Kopfrechnen oder das GPS anstarren.

    Was Trampelspuren usw. angeht kann ich nur sagen: Wehret den Anfängen!
    Der Grat zwischen "sinnvoller" Freizeitgestaltung und rücksichtslosem "Funsport" ist in der öffentlichen Wahrnehmung messerscharf.
    Einige wenige Fehlgeleitete können die ganze Seilschaft in den Abgrund ziehen.

    Gruß, Martin

  18. Dauerbesucher

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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #38
    mir ist cache-tourismus oder viel müll, den ich auf cacher zurückführen würde noch nie aufgefallen müllecken habe ich eigentlich nie als cacher-müll interpretiert. und die trampelpfade sind mir auch noch nicht sooo sehr begegnet. vielleicht weil ich überwiegend eine provinzcacherin bin ?

    auch wenn ich mal eine logsammelnde zwischenphase hatte sind mir inzwischen wieder schöne multis, nachtcaches und ähnliches viel lieber, tradis lassen sich aber schön mit einer wanderrunde oder radelrunde verbinden

  19. Erfahren
    Avatar von balin
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #39
    Zitat Zitat von dierike Beitrag anzeigen
    mir ist cache-tourismus oder viel müll, den ich auf cacher zurückführen würde noch nie aufgefallen müllecken habe ich eigentlich nie als cacher-müll interpretiert. und die trampelpfade sind mir auch noch nicht sooo sehr begegnet. vielleicht weil ich überwiegend eine provinzcacherin bin ?
    Mir schon und ich bin auch "Provinzcacher"

    2 Beispiele vom letzten Wochenende, leider ohne Bilder:

    1. TB Hotel in der Nähe einer Autobahnauffahrt an einem kleinen Feldweg. Linksseitig war der Weg mit Hecken und Bäumen bewachsen und hinter einem der Bäume lag der Cache. Auf den letzen 10 Metern konnte ich das GPS ausschalten denn durch die Hecke führte ein gut sichtbarer Trampelpfad, ging bis zum Cacheversteck und dann auf der anderen Seite wieder raus. Das der Weg schon vorher da war schliesse ich aus denn an dieser Stelle gibt es nichtz zu sehen und es gab auch genug andere Lücken in den Hecken die nicht zertrampelt waren.

    2. Eine Cacheserie in einem grossen Waldstück. Die einzelnen Caches lagen jeweils direkt an den Wegen und waren bis auf einen gut zu finden. Bei Letzterem habe ich dann den Hint "Alte Wurzel" gelesen. Am Wegesrand war eine Böschung aus der mehrere alte Wurzeln herausragten. An jeder dieser Wurzel und in ihrem näheren Umfeld waren Grabspuren zu sehen und die morscheren Wurzeln waren teilweise auch auseinandergerupft wordenobwohl auf den ersten Blick zu sehen war das dort kein Cache versteckt sin konnte. Gefunden habe ich ihn dann etwas abseits versteckt in einem kleinen hohlen Wurzelstück das noch komplett unversehrt war. Für mich wieder einmal ein Zeichen das man bei der Suche und vor allem beim Verstecken und Hint schreiben das Hirn einschalten sollte.
    Manchmal ist weniger mehr.

  20. Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Geocaching - wie anfangen?

    #40
    Zitat Zitat von balin Beitrag anzeigen
    Für mich wieder einmal ein Zeichen das man bei der Suche und vor allem beim Verstecken und Hint schreiben das Hirn einschalten sollte.
    wäre ja auch seltsam, wenn es bei unserem schönen hobby anders zugehen würde als im sonstigen leben - deppen gibts halt überall.
    #staythefuckhome

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