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  1. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Jo,
    sind wir. Problem war das Schmelzwasser. Nach 5m Gelände waren die Finger des Vorsteigers taub, und dank Wolken und zapfigem Wind wurden die auch nicht wieder warm.

    So geht es halt, wenn der Wetterbericht besser als die Realität ist.
    Geändert von Becks (17.08.2020 um 10:18 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  2. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    ÖV-Tour, solo, denn da will eh keiner mit....

    Geplant war eigentlich die Route Elm (bzw. Tschinglenbahn) - Martinsloch - Trinser Horn - Sardona - Segnas -Elm, aber dummerweise war für gestern dann Nachmittags ab 14 Uhr Regen und ev. Gewitter angesagt und die Tour somit zu lang.

    Per Buas/Bahn nach Elm, zu Fuss zur Tschinglenbahn und zusammen mit einer Einzelgängerin, die weiter nach Flims ging, ab Bergstation Bahn Richtung Segnaspass/Martinsloch




    Segnaspass und Mountain Lodge, schon in Wolken.


    Mein erstes Ziel - Piz Segnas


    Der Aufstieg durch die Westflanke glarnertypisch in feingriffigem Fels. Ausser einer kurzen, heiklen Querung in einem doch noch recht harten Firnrest einfach, da man sich eh selber einen Weg graben muss und sich die Wegsuche in den unteren 2/3 des Aufstiegs von selbst erledigt.


    Piz Segnas Gipfel, leider ohne Aussicht


    Gipfel II in Sicht: Piz Sardona.


    Endlich abgehakt - der stand k.A. wieviele Jahre auf der Liste


    So sah es 2006 am Umkehrpunkt aus, als ich aus dem Calfeisental den Burschen anging (Gletscher, solo, Spalten und miese Sicht fand ich da schon wenig prickelnd)


    Piz Segnas auf dem Rückweg. Vor 20 Jahren war das sicherlich eine schöne Firntour.


    Abstieg Segnas, zusammen mit einer Dreiergruppe


    Die Rampe ist steiler, als es auf dem Bild erscheint, und besitzt so ziemlich das Maximalgefälle, welches feingriffiger Fels geschichtet werden kann. Hinten Segnaspass


    Und der finale Abstieg zur Bahn. Kein Regen/Gewitter, aber immer knapp dran vorbei.

    Fazit:
    2100 Hm rauf/runter, T4, 8h, und zwei weitere 3000er er erledigt. Hübsche Solotour
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  3. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen

    Der Aufstieg durch die Westflanke glarnertypisch in feingriffigem Fels. Ausser einer kurzen, heiklen Querung in einem doch noch recht harten Firnrest einfach, da man sich eh selber einen Weg graben muss und sich die Wegsuche in den unteren 2/3 des Aufstiegs von selbst erledigt.
    Schöne Tour und wieder was gelernt: Weg selbst graben macht den Aufstieg einfach und erspart die Wegsuche, zumindest in dafür passendem Gelände

  4. Fuchs
    Avatar von Lampi
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Für die brüllende Hitze von Frei- und Samstag suchen wir uns eine schöne schattige Wand, und zwar die des Seichenkopfs. Der Freitag ist sogar so windig, dass die immer mitgeführte Regenjacke übers T-Shirt kommt.
    Das Härteste waren die 1 3/4 Stunden Zustiege zum Seichenkopf in brüllender Hitze.

    Verglichen mit Rotflüh & Gimpel sind die Routen bei gleicher nominellen Schwierigkeit härter- Fünfer erfordern von uns echtes Überlegen, und manche Sechserstelle ist nur unter Verwendung der eisernen Griffe möglich. Aber die Touren sind kurz, und so schaffen wir es bis zum Abendessen wieder runter.

    Sonntag hatte mein Kumpel keine Zeit, bin dann noch auf den Bescheißer* gewandert.
    Wenn es jetzt noch einen Berg mit einem Namen gibt, in dem das Lieblingswort vom Einsteiger vorkommt, dann hätten wir alle Ausscheidungen beisammen.











    https://photos.app.goo.gl/ZAF3gAYxZsEhto9M8
    Geändert von Lampi (17.08.2020 um 21:49 Uhr)
    Liebe Grüße von Lamл[tm]-Nur echt mit dem Pi und cw-Wert > 0,3
    Auf Tour
    "Exclusiv Klettern mit der Sektion Breslau" bei Facebook. Mit Stuttgarts kleinster Sektion, kein Lärm, kein Anstehen, familiäres Umfeld!

  5. AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    So geht es halt, wenn der Wetterbericht besser als die Realität ist.
    Ich musste da jetzt wirklich dreimal schauen ob ich die Datumszuordnung richtig gemacht habe und bin immer noch unsicher.
    Sonntag 9. August?
    Korrekt?
    Da war ich bei absolutem Prachtswetter gar nicht so weit entfernt am Bänzlauistock unterwegs. Den ganzen Tag nicht eine Wolke am Himmel.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  6. Liebt das Forum
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Da ist wohl das Datum der Cam falsch. Die Tour war gestern, 16. 8
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  7. AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Kann nicht sein.
    Ich meinte die Bilder von der Tour Richtung Grassen die du am 14.08. eingestellt hast.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  8. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von Fjaellraev Beitrag anzeigen
    Kann nicht sein.
    Ich meinte die Bilder von der Tour Richtung Grassen die du am 14.08. eingestellt hast.

    Gruss
    Henning
    Das war im Juli.
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  9. Fuchs
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Kurz mal spazierklettern gewesen am Furkahorn SE-Grat. Hübscher Klassiker mit überraschend guter Felsqualität für so eine glarnernahe Lage






    Mit Galenstock, Bielenhörnern etc. gäb' s am Furkapass sonst auch noch ein paar Alternativen.




    Furkahorn sieht von unten schon recht einladend aus.



    Im Zustieg über den Gletscher gibt' s Einblicke in die Unterwelt





    Von Anfang an nicht ganz so schuttig wie erwartet, sehr becksunfreundliches Gelände, dazu noch mit mehr als 3 Begehungen pro Jahr.















    Oben zu wird der Fels altersschwach, runzelig und rissig







    Der Schweizer als solcher klettert in alpinem Fels übrigens mit Bergstiefeln und sichert mit Eisschrauben



    An der Gipfelnadel



    Tief im Urner Bergnadelwald



    Abstieg dann erst zu Fuß und dann über die Wandfußplatten abgeseilt




    Nie abseilen, wenn der Klassenausflug über dir gerade Pippipause macht






  10. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Spontanurlaub Mi-Sa:

    Di abend kommt eine Anfrage, ob ich beim Besteigen eines Gipfels behilflich sein könnte.Mittwoch um 8:30 Uhr hier los, nach Mauvoisin und hoch auf den Col de Lire Rose (3100m). Ankunft so gegen 17 Uhr, nachdem ich unterwegs bei sommerlichen Bedingungen den Weg entlang des Stausees geniessen konnte, den wir uns mal im Winter entlang gegraben haben. Schlafsack ausrollen, Wasser tanken gehen, Bierchen geniessen, Bett.


    Am Stausee, dieses Mal entlang der Ostseite


    Col de Lire Rose, im Hintergrund Grand Combin


    Do.:
    Um 6 Uhr weg vom Lager, rauf. Eine Person gibt nach der Schlüsselstelle (ein kleiner Kamin, II) und etwas wandern am Gletscher auf etwa 3600m auf, zu zweit geht es dann erst über den Gletscher (bzw. Firn, hat keine Spalten mehr), dann durch den Felsbereich unterhalb P3710m durch zum Grat (Grund: Schnee war noch etwas härter und wir hatten aus Gewichtsgründen keine Steigeisen dabei - braucht es auch nicht) und auf die Ruinette.


    Im ersten Sonnenlicht oberhalb von 3400m


    Ruinette mit Gletscherrest, am Grat links P3710


    Gipfel

    Im Abstieg dann alles seilfrei (die obere Schlüsselstelle ist zwar exponiert aber eine gutmütige II), zuerst oben am grat entlang zu P3710 (mit einer T5 in der Querung der kleinen Pyramide am Grat), dann erst quer die Flanke und weiter den Grat runter, und die letzten Höhenmeter noch kurz im Firn runter. Dort die Kollegin eingesammelt, runter zum Biwak und alleine zurück zum Auto, während der rest unten am Lac Tsofeiret erneut campiert.
    Kurz vor 18 Uhr am Auto, zum Campingplatz bei Bonatchiesse und dort einquartiert.

    Fr.:
    Wetterbericht kündigt für Samstag eine Kaltfront an, die morgens schon durch ziehen soll, uns aber (hoffentlich) nur streift. Lohnenswert bleibt da in dem Tal dann der Aufstieg zum Igloo Pantalons Blancs mit Übernachtung und Abstieg/Heimreise am Folgetag.

    Gesagt, getan. Start um 10 Uhr in Bonatchiesse, ab Ecurie du Crêt dann fröhliche Wegsuche hoch zur Scharte P3147, denn den Weg geht wohl kaum jemand. Ab der Scharte dann erweiterter Spass am Grat hinüber zur Hütte. Es hat wunderbare Farbmarkierungen (rot-blau, weiss-rot-weiss, rot, orange, gelb und rote Punkte), die allesamt irgendwie und irgendwo verstreut unterwegs zu finden sind. Mal bei einem, mal 20m darunter am Gletscher, aber nichts durchgehendes, an dem man sich orientieren kann. Kurz nach Start gleich der erste Verhauer, weil die Spur laut Karte oben am Grat verläuft, was in einer Sackgasse auf einer Felskanzel endet, gefolgt von einem Rückzug über den etwas weniger als 1m breiten Grat, inkl. freiem Abstieg eine Rampe runter mit viel Frischluft rings herum sorgt (T6). Danach etwas Sucherei, einem Ausflug in die Südflanke am Pointe du Crêt, um ein senkrechtes und trittloses 2m-Wändchen zu umgehen, welches den Weg versperrt (hier zum Hohn mitten rein in die Senkrechte eine blau-rote Markierung gezeichnet), danach etwas mehr Gerümpel, ein Bohrhaken zur Sicherung oben am Grat und nach 1h ab Scharte ich bin oben.


    Die übliche Wegmarkierung unterwegs zu P3147.



    Weiterweg ab Scharte 3147


    Hier geht es (in Blickrichtung) rechts runter und unter dem Grat durch. Wer wie ich den kleinen Kopf erklimmt, landet ein paar Meter weiter in einer Sackgasse und darf den wieder runter. und der ist schmäler als man vom Bild her meinen sollte.


    Irgendwo unterwegs am Grat. Oben am Kopf hat es den Bohrhaken


    Iglu der weissen Hosen, im Hintergrund der objektiv sicherste und meist genutzte Zustieg über die Rouchers du Bouc (T4+ laut Hikr).

    Am Biwak eine Familie mit 3 Personen, die am nächsten Tag runter nach La Barme wollen, und eigentlich genau den Grat entlang wollen, den ich eben hoch kam, die sich aber nach meinen Kommentaren zur Route nicht mehr so sicher sind, ob sie das auch wirklich wollen.

    Auf die daneben gelegenen 3000er pfeife ich, erkunde lieber alternative Abstiegsmöglichkeiten und geniesse den Tag in der Sonne (mit etwas Weisswein und nem Routenführer als Buch). Laut Wetterbericht soll es morgen ab 9 Uhr die Front eintreffen.


    Aig. Rouges d'Arolla im Abendlicht


    Sonnenuntergang


    Hüttenkomplex im Abendlicht


    Sa.:
    Wecker um 6 Uhr, Blick vor die Hütte: dicke Wolken, die netterweise aufreissen. Der Wetterbericht zeigt nun ab 7:30 Uhr Regen an, was mich zu etwas Eile bewegt, meine Mitbewohner dagegen recht kalt lässt. Während ich um 6:30 Uhr los gehe, bereiten sie gerade erst gemütlich das Teewasser zu, und wollen dann eventuell den Weg runter, den ich am Vortag ausgekundschaftet habe.
    Von der Hütte runter auf eine Felsinsel auf 3200m, und von dort die kurze Strecke durch den Kessel des Glacier des Ecoulaies rüber zur Scharte. Wäre ja zu schön gewesen, drei Leute am Seil vor einem zu haben, sollte es doch wider Check der geschossenen Fotos des Bereichs Spalten haben, aber nu geht das auch solo ohne Spaltensuchkommando.
    Dummerweise entpuppt sich der Firnbereich rüber als völlig harmlos, aber da ist dann noch die ausgeaperte Eisplatte gleich zu Beginn, die ich am Vortag so nicht beachtet habe. Wenn wir aber schon da sind, dann geht das auch, und nach den 15m mit 40°-45° Blankeis nur auf den Frontzacken der Steigeisen (Eispickel war nicht UL genug und blieb unten im Auto) sind die Handschuhe klatschnass vom Schmelzwasser und ich wach. Den Kaffee hätte ich mir sparen können. Der Rest ist easy. Rüber, in etwas Gelotter vom Firn durch Bruch zur Scharte und im einsetzenden Regen im Nebel runter zum Auto.


    Die Wolken heben sich und zeigen die herannahende Kaltfront.


    Auf dem Weg zur Scharte, hier kurz vor 3200m (der kleinen Insel in der Bildmitte)


    Klein und gemein - Rückblick zur Felsinsel und die Eisplatte


    Das Ganze noch einmal von P3147


    Abstiegsroute, irgendwo mitten auf dem Pfad auf 2900m

    Was die Familie nun gemacht hat - keine Ahnung. Eins ist sicher: wenn sie meiner Spur gefolgt sind, haben sie mich sicher verflucht.

    Um 10 Uhr am Auto, einpacken, heim. Kurz vor Fionnay dann erstmals richtiger Platzregen, der hoffentlich nicht weiter südlich auch durch ist.
    Geändert von Becks (24.08.2020 um 13:05 Uhr)
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  11. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen


    Von Anfang an nicht ganz so schuttig wie erwartet, sehr becksunfreundliches Gelände, dazu noch mit mehr als 3 Begehungen pro Jahr.
    An die 1. SL erinnere ich mich noch genau, lustige Boulderstelle am Ende
    Becks dürfte das auch noch wissen...
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  12. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Jo,
    die Stelle kenne ich noch. Sehr Becksunfreundlich. Da hatte ich mit dem Igloo einmal mehr Glück bei der Tourenwahl. Zum Glück war ich da dann alleine unterwegs. Mei hätte man mich da mal wieder was geheissen für die Idee.
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  13. Alter Hase

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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    @becks und nunatak: super bilder, danke! wobei echte neidgefühle nur bei nunas bildern aufkommen...

  14. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Die Ruinette ist ein super-schöner Aussichtsberg und in meiner Erinnerung mit durchaus festem Fels gesegnet. Speziell die Gratkletterei zum Gipfel ist, obwohl "nur" ein Zweier richtig toll!

    Gerade mal nachgeschaut, die Bilder dazu im alten Bericht lagen leider auf imageshack

    Mit dem Ausgang hätte ich als Soloziel evtl. den Le Pleureur in Angriff genommen. An den weißen Hosen war ich auch noch nie.
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  15. Liebt das Forum
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von nunatak Beitrag anzeigen
    Kurz mal spazierklettern gewesen am Furkahorn SE-Grat. Hübscher Klassiker mit überraschend guter Felsqualität für so eine glarnernahe Lage


    Oben zu wird der Fels altersschwach, runzelig und rissig
    Ich muss schon bitten. Zwischen dem, was hier als glarnernah, altersschwach und runzelig bezeichnet wird und echtem Glarner Qualitätsmaterial, liegen Welten. Das ist, wie wenn jemand Milkaschoki als quasi Läderach-Schokolade bezeichnen würde.

    Das ist Glarner Qualimaterial:


    Hinter Schiben I


    Hinter Schiben II (sitzend auf dem Grat)


    Chli Tödi, Blick nach rechts


    ...und nach oben


    Barcun Frisal Sut


    Piz Urlaun Normalweg


    Ringelspitz Riseggrat I


    und II
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  16. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Jo,
    die Stelle kenne ich noch. Sehr Becksunfreundlich. Da hatte ich mit dem Igloo einmal mehr Glück bei der Tourenwahl. Zum Glück war ich da dann alleine unterwegs. Mei hätte man mich da mal wieder was geheissen für die Idee.
    Ich fand mehrere Stellen der 1. SL nicht ganz easy, Bierhenkel und biwaktaugliche Tritte habe ich jedenfalls keine gefunden

    Auch weiter oben die schmale, steile Kante und diese runzelige Stelle fand ich mit den Normalhaken darunter nicht ganz ohne, auch von der Absicherung. Kurz vorm Gipfel kommt dann ja noch diese Piazstelle am Riss, bei der in der Beschreibung von mybergtour.ch steht: "SL 14: Anstrengende und athletische Stelle vom Stand weg, Cam 0.5-.75 nützlich." Nicht gerade Worte, die man üblicherweise für eine 4 + verwendet...

  17. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    @becks und nunatak: super bilder, danke! wobei echte neidgefühle nur bei nunas bildern aufkommen...
    Wenn die Wahl steht zwischen: auf die Meldungen anderer warten, damit man gemeinsam etwas unternehmen kann, sofern alle dann auch wirklich zeit und Lust haben, und dann Nunatak-Touren durch zu ziehen, oder spontan dann los zu gehen, wenn man selber Zeit hat und sich keine Sorgen um die Wünsche anderer machen zu müssen und sich rein nach Wetterbericht und Zeitfenster orientieren muss, (Becks Touren) wähle ich die Beckstouren. Da kommen mehr Tourentage dabei raus und meist auch noch Touren, bei denen einem nicht auf den Kopf gepinkelt wird, weil es so eng zu geht. Dafür lernt man dann Ecken der Alpen kennen, die nicht bereits auf 1000 Bildern und 20 YT-Videos mit Helmkamera zu finden sind.

    wenn es aber klappt und es sich ergibt würde ich gerne mal noch in die Brenta. Da war ich noch kein einziges Mal. Und wenns nicht klappt, findet sich auf der geo.admin Karte sicher noch irgend etwas, was sich lohnt.
    Geändert von Becks (24.08.2020 um 14:15 Uhr)
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  18. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    @Nuna: Gross Furkahorn ist super Granit, ich habe das damals sehr genossen. Schon speziell, wenn nicht mal eine Person auf dem Gipfelaufbau stehen kann, irgendwie .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  19. Alter Hase

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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    wenn es aber klappt und es sich ergibt würde ich gerne mal noch in die Brenta. Da war ich noch kein einziges Mal. Und wenns nicht klappt, findet sich auf der geo.admin Karte sicher noch irgend etwas, was sich lohnt.
    ach ja, brenta ist schon toll! kaum glaubich, aber da gibt es doch tatsächllich ein gemeinsames ziel, von dem ich kleiner dicker und du träumen. wobei meines ein traum bleiben wird, in dem leben komme ich da nicht mehr hoch...

  20. Fuchs
    Avatar von nunatak
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    AW: Kann ein Sonntag schöner sein?

    Zitat Zitat von Vegareve Beitrag anzeigen
    @Nuna: Gross Furkahorn ist super Granit, ich habe das damals sehr genossen. Schon speziell, wenn nicht mal eine Person auf dem Gipfelaufbau stehen kann, irgendwie .
    Kein Zweifel, das ist tatsächlich Fels vom Feinsten Wobei der Zustieg ja nicht ganz ohne ist, wir sind zudem noch zu weit oben am Gletscher gequert. Schutt auf steilem Eis, was für ein Sch...

    Fällt mir eben erst auf, dass ich nicht wirklich auf dem Gipfel war, man quert ja oben eher knapp unterhalb des Gipfels zum Abseilstand. Was sagt denn die ODS-Ethikkommission: War man auf dem Berg, wenn man nicht drauf stand, sondern nur eine Sicherungsschlinge über den Gipfel gelegt hat?



    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    wenn es aber klappt und es sich ergibt würde ich gerne mal noch in die Brenta. Da war ich noch kein einziges Mal. Und wenns nicht klappt, findet sich auf der geo.admin Karte sicher noch irgend etwas, was sich lohnt.
    Na, da wäre doch mal ein Ansatzpunkt für eine gemeinsame Klettertour. Ich schlage mal die Cima di Basso vor. Da war ich vor ein paar Jahren mal drauf über die Fährmann-Route. Beeindruckendes Türmchen, allerdings muss ich eine Felswarnung aussprechen: Sehr guter Fels. Zur Not kannst du ab und zu Sprengungen vornehmen, wenn's dir zu fest zugeht


    http://www.allgaeu-plaisir.de/normal...mpanile-basso/

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