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  1. Empfangsqualität GPS

    #1
    Moin,

    bei meinem Garmin eTrex Summit ist die Empfangsqualität eher bescheiden, wenn ich im Wald unterwegs bin. Bisherige Recherchen (inkl Suchfunktion) haben ergeben, dass die 60er-Reihe von Garmin einen besseren Empfang bieten soll.

    Soviel zur Theorie...hat jemand praktische Erfahrungen? Ist der Empfang wirklich deutlich besser als bei der eTrex-Reihe? Oder gibt's alternative Empfehlungen für ein Gerät mit gutem Satellitenempfang auch bei schlechter Sicht?

    Ich brauche das Gerät eigentlich nur zur genauen Positionsbestimmung in besonders unübersichtlichem Gelände, andere Funktionen (Software, Höhenmesser, Kompass usw.) sind unwesentlich.

    Vielen Dank!

    KS
    Ich fürchte, ich bin eher stur als integer. Aber wenn man lange genug stur bleibt, wird einem die Sturheit mit der Zeit als Integrität ausgelegt (Lee Hazlewood)

  2. GELÖSCHT Erfahren

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    #2
    Hallo!

    Ich hab ein eTrex, viele Bekannte ein Modell der 60er-Reihe.
    Beim Geocachen sind wir damit fast nur im Wald unterwegs, Empfang eher bescheiden.
    Das liegt aber in der Natur der Sache - ausser Beton schirmt kaum was so gut wie Laub...

    Im Wald behelfe ich mir dann mit "richtigem" Kompass & Peilung.
    Funktioniert gut.

    Aus der (Cacher-) Erfahrung zahlt sich ein Neukauf "nur" wegen dem Empfang nicht aus.

    Soweit meine Meinung.
    Liebe Grüße

    /morena

  3. Lebt im Forum

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    #3
    Zitat Zitat von Keyser Soze Beitrag anzeigen
    ...dass die 60er-Reihe von Garmin einen besseren Empfang bieten soll....hat jemand praktische Erfahrungen? Ist der Empfang wirklich deutlich besser als bei der eTrex-Reihe?
    Ja, ist besser...
    Hab beide Geraete Etrex / 60er, Empfang vom 60er ist deutlich besser, aber zaubern kann es auch nicht d.h. bei teilweise Abdeckung, wo das Etrex nach dem Einschalten minutenlang rummacht, zeigt das 60er laengst die Position, bei teilweise Abdeckung z.B. durch Baeume, wo das Etrex aufgibt, hat das 60er noch guten Empfang, aber z.B. in tiefen Barancos auf den Kanaren oder bei absolutem Schlechtwetter (Daueregen + Sturm + Nebel mit 10m Sichtweite) haben sie beide die Graetsche gemacht...

    Soll wohl externe Antenne helfen u.a. weil Abschattung durch Koerper weg ist...werde ich demnaechst mal probieren...

    gruss

    Khyal

  4. Fuchs

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    #4
    Hallo
    Die modernen 60er (Sirf III Chip) und die neue Etrex H Serie unterscheiden sich laut diversen Meinungen/ Tests ( www.naviboard.de ) im Empfang nicht-bei den älteren Geräten sind die 60er im Vorteil.
    Mittlerweile gibt es von den Geräten mehrere Generationen die sich in vielem Unterscheiden: Empfänger, Farbbildschirm, Speicherkarten.... man muß also darauf achten welche Geräte verglichen werden.
    Gruß FS
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    Ganz viel Pyrenäen ( HRP- Haute Randonnée Pyrénéenne - komplett) und ein bisschen La Gomera

  5. Alter Hase
    Avatar von Christine M
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    #5
    Zitat Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
    ... man muß also darauf achten welche Geräte verglichen werden.
    Genau, eTrex ist nicht gleich eTrex (auf die Modellreihe bezogen). Ich hatte mir vor einigen Jahren das Legend C gekauft. Das sollte einen besseren Empfang haben, als die erste eTrex-Generation. Was sich inzwischen an weiterer Entwicklung getan hat, weiß ich nicht. Wenn man von der eTrex-Reihe spricht, sollte man also wissen, welche Generation man meint.

    Christine

  6. Erfahren

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    #6
    Wie Christine schon geschrieben hat, sollte man die Geräte nicht pauschal über einen Kamm scheren, vor allem nicht bei der Garmin eTrex-Reihe.
    Der MediaTek-Chip bei der aktuellen eTrex "H"-Serie steht meines Erachtens dem SiRF Star III-Chip hinsichtlich Empfindlichkeit und Empfangsleistung um nichts nach (=> GPSmap60Cx/76Cx bzw. GPSmap60CSx/76CSx).

    Nachteil der besonders empfindlichen Empfängern ist jedoch, dass unter schwierigen Empfangsbedingungen verstärkt reflektierte Signale in die Positionsbestimmung einfließen. Man hat zwar damit fast immer und überall Empfang, sagt aber nichts über die Genauigkeit der Positionsbestimmung aus, die kann dann auch mal um mehrer 100 Meter danebenliegen, muss aber nicht sein.
    Eine tolle Empfindlichkeit ist daher nicht zwangsläufig ein Maß für die Güte, Qualität oder Genauigkeit der Positionsbestimmung durch das Gerät.


    Grüße
    Ralf
    www.kanadier.gps-info.de

  7. Fuchs
    Avatar von Komtur
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    #7
    Zitat Zitat von Ralf S Beitrag anzeigen
    Man hat zwar damit fast immer und überall Empfang, sagt aber nichts über die Genauigkeit der Positionsbestimmung aus, die kann dann auch mal um mehrer 100 Meter danebenliegen, muss aber nicht sein.
    Eine tolle Empfindlichkeit ist daher nicht zwangsläufig ein Maß für die Güte, Qualität oder Genauigkeit der Positionsbestimmung durch das Gerät.
    Naja ... besser eine auf ca. 200 oder 400 Meter ungenaue Position als überhaupt keine.

    Wie gut oder schlecht mein Empfang gerade sein kann, sollte man doch zumindest etwas abschätzen können.

    Gruß

    Dirk
    Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.

  8. Erfahren

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    #8
    Zitat Zitat von Komtur Beitrag anzeigen
    Naja ... besser eine auf ca. 200 oder 400 Meter ungenaue Position als überhaupt keine.
    Nun ja, das kommt drauf an.

    Die meisten Anwender nehmen leider die angezeigten tollen EPE-Werte der Geräte (=> voraussichtlicher Positions-Fehler) für bare Münze und vertrauen diesen fast blind (werden als "IST"-Werte interpretiert). Darin sehe ich eine gewisse Gefahr.
    Beispielsweise bei Nebel auf einem Gletscher im Gebirge könnte so ein blindes Vertrauen auf seinen empfangsstarken GPS-Empfänger böse enden.


    Grüße
    Ralf
    www.kanadier.gps-info.de

  9. Fuchs
    Avatar von Komtur
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    #9
    Zitat Zitat von Ralf S Beitrag anzeigen
    Die meisten Anwender nehmen leider die angezeigten tollen EPE-Werte der Geräte (=> voraussichtlicher Positions-Fehler) für bare Münze und vertrauen diesen fast blind (werden als "IST"-Werte interpretiert). Darin sehe ich eine gewisse Gefahr.
    Das stimmt allerdings. Das größte Problem ist halt wieder der unwissende oder unaufmerksame Anwender.


    Beispielsweise bei Nebel auf einem Gletscher im Gebirge könnte so ein blindes Vertrauen auf seinen empfangsstarken GPS-Empfänger böse enden.
    Letztes Jahr hatte ich auf Kreta meinen Garmin 12 XL dabei - und hatte in einem engen Tal über 5 Stunden überhaupt keinen Empfang. Dann nicht zu wissen wo man ist und in welche Richtung man muss ist aber auch nicht so toll. Nun ja, mit Sonne und Uhr wusste ich zumindest wo Norden ist.
    Habe mich aber schon sehr darüber geärgert.

    Gruß

    Dirk
    Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.

  10. Jaerven
    Gast

    #10
    Und wenn man denkt dass man im White- Out eines Schneesturmes mit GPS seine Position bestimmen kann- viel Spass

    Peter

  11. Lebt im Forum
    Avatar von barleybreeder
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    #11
    Zitat Zitat von Järven Beitrag anzeigen
    Und wenn man denkt dass man im White- Out eines Schneesturmes mit GPS seine Position bestimmen kann- viel Spass

    Peter
    Wo lag das Problem!
    Gibts da auch ne nette Geschichte dazu?

  12. Jaerven
    Gast

    #12
    Wo lag das Problem!
    habs in einem Sturm mal ausprobiert- da gab es einfach keinen Empfang, nur die Frage ob man sich in einem geschlossenen Gebäude aufhält

    Peter

  13. Fuchs

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    #13
    Hallo
    Nun ja, mit Sonne und Uhr wusste ich zumindest wo Norden ist.
    Na ja- ein Kompass und eine Karte sind wohl das wichtigste und hören immer mit.
    Ohne Kompass und Karte unterwegs zu sein halte ich für fahrläsig!

    gruß FS
    www.mitrucksack.de
    Ganz viel Pyrenäen ( HRP- Haute Randonnée Pyrénéenne - komplett) und ein bisschen La Gomera

  14. Fuchs
    Avatar von Komtur
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    #14
    Zitat Zitat von Nicki Beitrag anzeigen
    Hallo

    Na ja- ein Kompass und eine Karte sind wohl das wichtigste und hören immer mit.
    Ohne Kompass und Karte unterwegs zu sein halte ich für fahrläsig!
    Das stimmt natürlich.

    Karte hatte ich dabei, ist aber sinnlos, wenn das Tal ca. 20km lang ist und viele kleine Täler in dieses einmünden und man keinen Anhaltspunkt hat da alles sehr ähnlich aussieht.

    Kompass tja, habe ich sonst immer dabei, aber auf Kreta über eine Woche nicht benötigt und daher an diesem Tag im Zelt gelassen. Passiert mir auch nicht mehr

    Gruß

    Dirk
    Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.

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