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  1. Moderator
    Fuchs
    Avatar von Ziz
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von LihofDirk Beitrag anzeigen
    Ja, die Erfahrungen sind: hoher Hybridanteil, siehe die schwarze Fellfarbe bei Wölfen in Italien.

    Das Problem wird beobachtet und kann nicht weggewünscht werden.
    Du beziehst dich doch auf http://www.spektrum.de/news/gibt-es-wolfshunde/1440986, oder? Dann verstehe ich nicht, wieso du dann auf "hoher Hybridanteil" kommst:
    Möglicherweise sind einige Wölfe in Nordamerika auf diese Weise zu ihrem auffallend schwarzen Fell gekommen. Sie gelten als Nachfahren solcher Hybriden. In Europa sind verräterisch dunkle Tiere unter anderem in Italien aufgefallen. Und tatsächlich haben genetische Untersuchungen bestätigt, dass sich dort vor ein paar Generationen der eine oder andere Hund in die Ahnenreihe geschmuggelt hat.
    Erstmal ist das eine Korrelation. Ja, es gibt Hundegene und es gibt dunkle Tiere - übrigens nicht alle. Aber deshalb muss es nicht zwingend Kausalität sien. Dann steht da "der eine oder andere Hund". Auch das würde ich nicht als "hohen Anteil" bezeichnen. Und last but not least, sehe ich keinen Nachteil von dunkler Färbung. Wenn es ihn gäbe, würde er sich schon von alleine rausselektieren.

    Und Artenschutz bleibt erhalten, keine Sorge, cast. Hund und Wolf sind eine Art.
    I am a leaf on the wind... Watch how I soar…
    Wash​

  2. Freak Lebt im Forum

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    AW: Wölfe in Deutschland

    Unsinn.

    Haushunde sind eine Unterart des Canis lupus.

    Du sagst ja auch nicht, daß Zebras Pferde sind.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  3. Alter Hase
    Avatar von LihofDirk
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von Ziz Beitrag anzeigen
    Du beziehst dich doch auf http://www.spektrum.de/news/gibt-es-wolfshunde/1440986, oder? Dann verstehe ich nicht, wieso du dann auf "hoher Hybridanteil" kommst:


    Erstmal ist das eine Korrelation. Ja, es gibt Hundegene und es gibt dunkle Tiere - übrigens nicht alle. Aber deshalb muss es nicht zwingend Kausalität sien. Dann steht da "der eine oder andere Hund". Auch das würde ich nicht als "hohen Anteil" bezeichnen. Und last but not least, sehe ich keinen Nachteil von dunkler Färbung. Wenn es ihn gäbe, würde er sich schon von alleine rausselektieren.

    Und Artenschutz bleibt erhalten, keine Sorge, cast. Hund und Wolf sind eine Art.

    Es geht schlicht darum, dass nicht wie von einigen behauptet die Hundegene verschwänden. Es ist halt ein stabiler Einfluss der Hybriden auf die Wildpopulation messbar. Einzig diese Tatsache versuche ich zu belegen.

  4. Freak Lebt im Forum

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    AW: Wölfe in Deutschland

    Mal ein Zitat eines italienischen Wolfsexperten.

    Hybridisierungsereignisse ermöglichen die Fixierung hundeeigener genetischer Varianten in der verwandten Wolfsbevölkerung.“ Der Anstieg der Hybridisierungsrate ist daher eine ernste Bedrohung der biologischen Artenvielfalt, da sie zum Verlust der genetischen Identität des Wolfes führt. Der Wolf ist ein wesentlicher und notwendiger Bestandteil der Biodiversität in natürlichen Ökosystemen. Seine Erhaltung hat Auswirkungen auf alle anderen tierischen und pflanzlichen Umweltkomponenten und die Rolle der Raubtiere als Regulatoren der Biozönose, d.h. der Lebensgemeinschaft von Lebewesen innerhalb eines Biotops, ist weithin anerkannt. Daraus folgt, dass die Regelung der Hybridenproblematik und die der streunenden Hunde untrennbar verbunden sind.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  5. Moderator
    Fuchs
    Avatar von Lobo
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von italienischer Wolfsexperte

    Hybridisierungsereignisse ermöglichen die Fixierung hundeeigener genetischer Varianten in der verwandten Wolfsbevölkerung.“ Der Anstieg der Hybridisierungsrate ist daher eine ernste Bedrohung der biologischen Artenvielfalt, da sie zum Verlust der genetischen Identität des Wolfes führt. Der Wolf ist ein wesentlicher und notwendiger Bestandteil der Biodiversität in natürlichen Ökosystemen. Seine Erhaltung hat Auswirkungen auf alle anderen tierischen und pflanzlichen Umweltkomponenten und die Rolle der Raubtiere als Regulatoren der Biozönose, d.h. der Lebensgemeinschaft von Lebewesen innerhalb eines Biotops, ist weithin anerkannt. Daraus folgt, dass die Regelung der Hybridenproblematik und die der streunenden Hunde untrennbar verbunden sind.
    Ich werde bei Bedarf darauf zurückkommen

  6. Freak Lebt im Forum

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    AW: Wölfe in Deutschland

    Immer wieder derselbe Quark.

    Du wirst nirgendwo etwas finden wo ich prinzipiell etwas gegen den Wolf habe. Für mich ist das allerdings auch nur eine Wildart, die entsprechend reguliert werden muss, der Zeitpunkt dafür ist die Diskussion.
    Der nüchterne, sachliche Umgang mangelt sowohl bei Wolfsstreichlern, als auch bei den Spinnern die ihn am liebsten ausrotten wollen.

    Ich hätte noch nicht mal was gegen Bären oder Tiger im Revier, es würde schön ruhig werden. Der Wolf ist mir zu harmlos.
    Die Wahrscheinlichkeit allerdings, daß sich Wolfsrudel 25 km südlich von Frankfurt ansiedeln ist gering, also wird es mich nicht direkt betreffen, so wie die allermeisten.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  7. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von Chouchen Beitrag anzeigen
    Jo, aber die Verhaltensbiologie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden (->siehe Erfahrungen in anderen Löndern, wo es sowohl mehr Wölfe als auch Streuner gibt, wurde ja schon erwähnt). verpaarungen können passieren, sind aber eher ein "Unfall", da Hunde eher als Konkurrent oder Beute wahrgenommen werden. Z. T. ist die Verhaltenskette, die zum Deckakt führt, auch nicht (mehr) kompatibel (biologisch nicht ganz korrekt ausgedrückt, aber ich hoffe es ist verständlich was ich meine).
    Puh, da weiß ich ja mal wieder kaum mehr, wo ich anfangen soll. Aus obigem Beitrag wurde gebastelt, dass ich anscheinend mit
    aber die Verhaltensbiologie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden
    meine, dass Verhaltensbiologen entscheiden sollten, ob Hybriden entnommen werden sollten:

    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen

    aber die Verhaltensbiologie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden
    Es ist NICHT im Sinn des Artenschutz eine Hybridisierung einer Spezies zuzulassen.

    Es gibt nur eine natürliche Form in unseren Breiten, die extrem seltene Kreuzung aus Auer und Birkwild, sogenanntes Rackelwild.
    Nur gibt's da eine sehr geringe Fertilität dieser Hühner, so das eine weitere Verbreitung bis jetzt nicht beobachtet wurde.

    Alle anderen zufällige Kreuzungen aus Haustieren und Wild werden immer möglichst schnell der Wildbahn "entnommen".
    Bspw. Hochbrutflugenten

    und genauso muss das bei Wolfshybriden geschehen.
    Richtig verstanden?

    Und nein, das habe ich NICHT gemeint und nicht geschrieben. Im Gegenteil habe ich vorher ausdrücklich geschrieben, dass Hybriden möglichst unterbunden/entnommen werden sollten.

    Ich schrieb aber nichts von "Verhaltensbiologen" (Buzzword!), sondern "Verhaltensbiologie"
    Mein Satz
    aber die Verhaltensbiologie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden
    bezog sich auf Dirks Aussage, dass es reichlich Gelegenheit zur Hybriderzeugung in D gäbe. Ich hätte vllt. schreiben sollen, dass das unterschiedliche Verhalten einen Einfluss hat, das wäre wohl klarer gewesen.
    Ein ganz kurzes Beispiel: Ein Wolf ist kein wilder Hund, ein Hund kein zahmer Wolf. Z.T. verhalten sich Hunde durchaus sehr "wölfisch", z.T. aber eben nicht. Je nach Individuum betrifft das auch die Verhaltenskette beim Paarungsverhalten. Ganz platt: Längst nicht alle willigen Wolfsrüden und begattungswilligen Hündinnen (und umgekehrt) sind im Verhalten noch so gut aufeinander angepasst, dass es zur erfolgreichen Paarung kommt. Innerunterartlich ist die Chance, dass es erfolgreich zum Schuss kommt einfach größer, als zwischen Wolf und Hund.
    Und es lassen sich leicht noch mehr Gründe finden, warum es nicht so oft zu Hybriden kommt, obwohl es möglich genetisch absolut problemlos wäre (z.B. eine Läufigkeiten beim Wolf/Jahr <> 2-3 beim Hund).
    Das heisst wie gesagt nicht, dass es keine Hybriden gibt, senkt aber die Gefahr der Erzeugung eben solcher sehr, wie ja auch Erfahrungen in anderen Ländern bzw. schlichtweg mehrere 10.000 Jahre Co-Evolution zwischen Mensch und Hund, in denen Hunde- und Wolfspopulation z.T. sehr dicht zusammenlebten und sehr viele mögliche Berührungspunkte hatten, ohne dass die eine Unterart in der anderen aufging.

    Als Gedankenspiel: Dirk gibt 20-50 von Jägern erschossene Haushunde/Jahr in S-H an. Sagen wir mal, dass die Hälfte davon Rüden waren, die theoretisch eine Wölfin beglücken könnten. Bleiben also noch 10-25. Aus dem Artikel geht nicht klar hervor, dass es sich dabei um wirklich herrenlose, verwilderte Hunde gehandelt hat. Man kann also davon ausgehen, dass doch einige davon kastriert waren. Bleiben vielleicht 5-13 übrig, dies theoretisch könnten. Dann werden davon viele, auch wenn sie beim Jagen geschossen wurden, ihr bevorzugtes Habitat grundsätzlich aber eher in der Nähe von Siedlungen haben (falls es nicht sowieso im Großteil eigentlich Haushunde waren, die beim einmaligen oder seltenem Ausbüxen erschossen wurden), die Wölfe eher weg davon -> weniger Berührungspunkte und Vermehrungschancen. Auch körperliche Unterschiedlichkeit senken die Verpaarungsquote. (Ja, ich kenne auch eine Schäferhund/Dackelmix. Das ändert aber ncihts daran, dass solche erfolgreichen VErpaarungen seltener sind, als zwischen "passenden" Hunden. Also bleiben von den 5-13, von denen wohl eh einige normalerweise nicht frei unterwegs sind, noch einmal weniger übrig. Nicht/schlecht synchronisiertes Paarungsverhalten wurde schon erwähnt, die seltenere Läufigkeit von Wölfinnen auch schon. Dann trifft so ein verwilderter Hundekerl aber doch mal auf eine läufige Wölfin. Diese sind im Regelfall im Gegensatz zu den Wolfsrüden aber im Familienverband unterwegs -> Der willige Rüde bekommt die Abreibung seines Lebens - wenn er Glück hat.
    Ja, ich weiß, es gibt für jeden oben aufgeführten Umstand auch Gegenbeispiel, ich weiss, dass die Zahlen nicht tragfähig sind (was u.a. daran liegt, dass Abschüsse keine Aussage über die tatsächliche Anzahl wirklich verwilderter Hunde erlauben und z.B. auch daran, dass sich ja auch nicht verwilderte Hunde mit Wölfen verpaaren könnten und an x anderen Sachen.)
    Ich wollte nur Beispielhaft aufführen, warum Hybride meiner Meinung nach (und auch den Erfahrungen der letzten paar 10.000 Jahre nach) ein marginales Problem sind.

    Und noch einmal: Trotzdem sollten sie verhindert/entfernt werden.
    Diese Aussage ist nämlich wirklich Unsinn (Buzzword!):
    Und Artenschutz bleibt erhalten, keine Sorge, cast. Hund und Wolf sind eine Art.
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  8. Freak Lebt im Forum

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    AW: Wölfe in Deutschland

    Daß wir uns mal einig sind....

    Deine Zahlenspiele gelten vielleicht für Deutschland. In Italien schätzt man 1,2 Mio Streuner bei abnehmenden Wolfsbestand. Ein echtes Problem für den Wolf bzw den Artenschutz desselben.
    Nur wird auch da zu lange diskutiert und das Problem vrschärft sich zum Nachteil der Wölfe.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  9. Gerne im Forum

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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Ich werde bei Bedarf darauf zurückkommen
    Dito

  10. Moderator
    Fuchs
    Avatar von Lobo
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Herrlich, alle sind sich einig.

  11. Moderator
    Lebt im Forum
    Avatar von Homer
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von Lobo Beitrag anzeigen
    Herrlich, alle sind sich einig.


    Post als Moderator
    prima, dann diskutiert weiter eifrig über wöööööööölfeeeeeeee und erspart mir bitte das OT-feudeln, ich hab grad andere sorgen

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    "Then it doesn't matter which way you go", said the Cat.

  12. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Jetzt in arte
    Thunderbolt and lightning, very, very frightening me" (Galileo)

  13. Moderator
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    Avatar von Pfad-Finder
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Sachsen-Anhalt erlaubt der Polizei das Erschießen gefährlicher und verletzter Wölfe, ohne dass zwingend die Umweltbehörden oder ein Tierarzt zu fragen sind:

    http://www.presse.sachsen-anhalt.de/...b85e6be2946101
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  14. Moderator
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    Avatar von Homer
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    AW: Wölfe in Deutschland

    bei durch verkehrsunfälle verletzten tieren ist das sicher sinnvoll, aber bei verhaltensauffälligkeit?

    wird da ein schwarzer peter weitergereicht oder geht das in diese richtung?


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )
    "Then it doesn't matter which way you go", said the Cat.

  15. AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Zitat von Homer Beitrag anzeigen
    bei durch verkehrsunfälle verletzten tieren ist das sicher sinnvoll, aber bei verhaltensauffälligkeit?

    wird da ein schwarzer peter weitergereicht oder geht das in diese richtung?


    (INFO: Bitte kein Bildmaterial einfügen, das die Rechte Dritter verletzt. d.h. i.d.R. keine Musikvideos, TV-Serien etc. )
    Hm, ich zweifle da, ob die Polizei mit ihren Waffen richtig ausgerüstet ist, um ein verletztes Tier zu erschiessen.
    "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur das falsche Fell!"

    -Samson und Beowulf- Als Hunde sind sie eine Katastrophe, aber als Menschen unersetzbar.

  16. Freak Lebt im Forum

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    AW: Wölfe in Deutschland

    Die 9mm mit HP Geschossen ist da mehr als ausreichend.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  17. Lebt im Forum
    Avatar von Ditschi
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    AW: Wölfe in Deutschland

    Zitat Pfadfinder:
    Sachsen-Anhalt erlaubt der Polizei das Erschießen gefährlicher und verletzter Wölfe, ohne dass zwingend die Umweltbehörden oder ein Tierarzt zu fragen sind:

    http://www.presse.sachsen-anhalt.de/...b85e6be2946101
    Das ist eine Meldung, die es verdient , festgehalten zu werden. Danke, Pfadfinder. Es geht zwar nur um einen Erlaß, der kein Gesetz ist, aber einer gesetzlichen Grundlage bedarf, um nicht rechtswidrig zu sein. Verfügt eine Landesregierung so einen Erlaß, geht sie nach Prüfung von einer gesetzlichen Grundlage aus.

    Das Töten gefährlicher Wölfe ist nach dem Polizei- und Ordnungsrecht der Bundesländern immer schon zulässig, rechtlich unbestritten und damit unproblematisch.

    Über die Frage, ob ein verletzter Wolf ohne Hinzuziehung von Naturschutzbehörde und Tierarzt getötet werden darf, haben wir hier schon gestritten. Das ist Neuland. Der Erlaß stellt -- aus meiner Sicht erstmalig -- klar, daß eine Landesregierung hierfür eine Rechtsgrundlage sieht.
    Ich sehe sie auch und verweise auf meinen post 3377: Güterabwägung im Spannungsverhältnis Naturschutz vs. Tierschutz.
    Ob die Landesregierung auch so argumentiert, ist dem Erlaß nicht zu entnehmen. Zumindest im Ergebnis fühle ich mich bestätigt.

    Ditschi
    Geändert von Ditschi (15.11.2017 um 17:53 Uhr) Grund: Man findet immer wieder Schreibfehler

  18. AW: Wölfe in Deutschland

    Guten Abend in die Runde !

    in der aktuellen Ausgabe des JAEGER findet man u.a. den interessanten Bericht einer Lettin, welche von der Jagd auf Wölfe, dem Einfluss der Wölfe und den unterschiedlichen Jagdmethoden berichtet ... (die Wölfe waren dort nie ausgerottet !)

    ich fand das interessant / kann das leider nicht verlinken / habe den Artikel nur analog gelesen
    (lese diese Zeitschrift gerne / auch wenn ich nicht immer deren Meinung bin ...)

    lg - Sebastian

    https://www.jaegermagazin.de/jaeger-.../drueckjagd-3/

  19. Lebt im Forum
    Avatar von Chouchen
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    AW: Wölfe in Deutschland

    OT: Spiegel Online kürt gerade die schlechtesten Witze. Unter die 20 miesesten hat es folgender gebracht:


    "Wie nennt man eine Gruppe von Wölfen?






    Wolfgang.





    Ich finde den super.
    Die Kollegen hingegen haben mich heute sehr indigniert angeguckt, als ich mich nach dem Lesen heute nicht mehr eingekriegt habe. Einem Neuzugang haben sie versichert: "Normalerweise ist sie nicht so..." Haben die eine Ahnung!
    "I pity snails and all that carry their homes on their backs." Frodo Baggins

  20. AW: Wölfe in Deutschland

    KOMPLETT OFF TOPIC :



    Na dann würd ich dich jetzt gerne mal sehen:

    Wolf-gang beim Cast-ing!!!

    LOl oder rofl!?

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