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  1. Anfänger im Forum

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    Optimales Reiserad

    #1
    Mich würde interessieren welche Erfahrungen ihr gemacht habt mit euren Reiserädern bei Radtouren/Radreisen.

    Einige Leute die ich traf schwören beispielsweise auf 26-Zoller, und es heißt, dort würden die Speichen nicht so schnell brechen. Klingt verlockend, denn bei meinem 28-Zoll Rad ist das schon ein paar mal passiert. Usw.

    Das ist jetzt auch nicht direkt ein Fahrradkaufberatungsthread sondern es geht mir mehr um Erfahrungswissen von euch.

  2. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    #2
    Also, ein optimales Rad gibt es nur für sehr eingeschränkte Anwendungsbereiche. Radreisen ist das schon wieder zu allgemein. Dann gibt es natürlich auch noch subjektive Vorlieben, was ja nix schlimmes ist. Eine wirklich abschließende Antwort auf deine Frage wird es also höchstens für dich persönlich geben, aber nicht allgemein.

    Zu den Speichen: Prinzipiell stimmt das mit den 26" schon, aber es hängt auch noch von der Art der Speichen, von der Einspeichung (Kreuzungen, Zpeichenzahl) und von den Felgen ab. Und dann natürlich sehr stark von der Qualität der Einspeichung. Ich habe z.B. mit 28" noch nie einen Speichenbruch gehabt.

    Mac

  3. Erfahren
    Avatar von gaudimax
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    #3
    Wenn du vorallem hier in Deutschland unterwegs bist ist es relativ egal ob du 26' oder 28' er Felgen fährst. Mit 26'er ist man vielleicht etwas wendiger, mit 28'ern dafür aber schneller.

    Um so weiter du allerdings von Deutschland weg kommst, um so schwieriger wird es bei einem möglichen Speichen oder Nabenbruch ein 28er Ersatzrad zu bekommen.
    26' Zoll ist weltweit viel verbreiteter, in vielen Ländern bekommt man praktisch nix anderes.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
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  4. Erfahren

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    #4
    Hallo bsort,

    ich habe bisher nur mit einem 28-zoll Rad Mehrtagestouren gemacht und dabei nur einmal einen Speichenbruch gehabt. Allerdings war das nicht weiter schlimm, ich konnte trotzdem noch tagelang damit weiterfahren und die Tour problemlos beenden. Es hat nur gelegentlich etwas geknackst und ein leichter Achter zeigte sich.

    Ich habe schon darüber nachgedacht, ob ich mein 26-zoll MTB zum Tourenrad umrüsten sollte, aber nicht wegen den Speichen, sondern weil es insgesamt robuster und besser ist als mein Trekkingbike. Ich habe deshalb vor einiger Zeit probeweise einen Gepäckträger mit Taschen montiert und musste feststellen, dass die Taschen - auch wenn ich sie ganz hinten befestige - kaum Platz für meine Füße lassen, so dass alles etwas sehr beengt ist. So habe ich mich aus Platzgründen dafür entschieden, auch künftig Mehrtagestouren mit meinem 28-zoll Rad zu machen.

    Letztlich ist das aber eine Frage persönlicher Vorlieben. Fahre einfach das Rad, auf dem Du Dich am wohlsten fühlst. Meins ist ein Mittelding zwischen Sportlichkeit und Bequemlichkeit, d.h. Lenker und Sattel sind in etwa gleichhoch. Zudem fahre ich mit einem mittelharten (d.h. nur minimal gepolsterten) Sportsattel, der hat sich als am bequemsten für mich erwiesen. Radlerhosen mit Polstereinsatz verwende ich nichtmehr, ohne einen solchen sitze ich stabiler und damit längerfristig auch besser. Desweiteren habe ich lange Hörnchen an meinem Stocklenker montiert, so kann ich bergauf schön ziehen und die Griffpositionen abwechseln. Als Ständer verwende ich mittlerweile einen Schweizer Doppelständer, dann steht das Rad auch mit Gepäck+Lenkertasche stabil. Ergonomisch geformte Griffe haben sich als angenehm herausgestellt, der Druck ist dann besser auf die Handballen verteilt. :wink:

    Beste Grüße,

    Phipus
    Echtes Naturerleben verlangt, dass man friert ohne zu erfrieren und dürstet ohne zu verdursten; solches Bloßerleben raubt gerade jenen Genuss, der sich sehnsüchtelnd einstellt, sobald die ferne Erinnerung schwelgt.

  5. Alter Hase
    Avatar von ich
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    #5
    Ich weiß nicht, wie weit verbreitet 28" weltweit ist, aber ich denke, dass das wichtigste ein wirklich guuter Einspeicher! Ich fahre am Reiserad nur 28" und habe bis jetzt 1x einen Speichenbruch gehabt. Da ich immer Ersatzspeichen mitführe auch kein Prob. Die Belastung an mein Rad ist aber schon recht hoch, da ich selber ca. 100kg wiege und hauptsächlich mit Anhänger, zwei Kindern und dem entsprechenden Gepäck unterwegs bin.
    Ob der Rest passt ist halt eine große Frage der Geometrie. Ohne mich damit wirklcih auszukennen, kann ich dir aus Erfahrung empfehlen einen Tourenrahmen zu verwenden. Dann hast du zum Beispiel auch bei einem 26" nicht unbedingt das Problem, dass das Gepäck nicht an den Träger passt.
    Klapper doch mal ein paar Händler ab und fahre verschiedene Rahmen und Laufradgrößen Probe, dann wirst du bestimmt sehr schnell was passendes -und hoffentlich bezahlbares- finden

    Gruß
    Bene

  6. #6
    Das perfekte Reiserad? Material, dass man weltweit einfach reparieren/nachkaufen kann:

    Stahlrahmen
    26 Zoll Reifen
    Seilzugbremsen
    robuste Kettenschaltung
    vtboxer.com - Ving Tsun Boxing in München

  7. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    #7
    Zitat Zitat von Daniel Chan
    Das perfekte Reiserad? Material, dass man weltweit einfach reparieren/nachkaufen kann:

    Stahlrahmen
    26 Zoll Reifen
    Seilzugbremsen
    robuste Kettenschaltung
    Nein, HS33 und Rohloff. :wink:
    Es gibt einfach nicht das perfekte Reiserad und kaputt geht immer genau das, was du gerade nicht gut reparieren kannst.

    Mac

  8. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    #8
    Zitat Zitat von gaudimax
    Um so weiter du allerdings von Deutschland weg kommst, um so schwieriger wird es bei einem möglichen Speichen oder Nabenbruch ein 28er Ersatzrad zu bekommen.
    26' Zoll ist weltweit viel verbreiteter, in vielen Ländern bekommt man praktisch nix anderes.
    Also 28" Teile bekommt man schon (die Naben sind eh die gleichen) allerdings eben nichts Reisetaugliches. 28" ist in vielen Ländern praktisch ausschließlich Rennrad.

    Aber 26" sind nicht wendiger, das wird durch den Rahmen bestimmt.

    Mac

  9. Erfahren
    Avatar von gaudimax
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    #9
    Zitat Zitat von derMac
    Also 28" Teile bekommt man schon (die Naben sind eh die gleichen) allerdings eben nichts Reisetaugliches. 28" ist in vielen Ländern praktisch ausschließlich Rennrad.
    Mac
    Naja, hab da schon im gar nicht so weiten Finnland andere Erfahrungen gemacht, als es mir bei Sodankylä die Nabe vom Hinterrad zersplittert hat. Ok, hätte mir dann zwar ein ein komplettes 26' Hinterrad kaufen können, ausspeichen und dann die Nabe wieder neu einspeichen, war aber doch ganz froh dass mir der Spaß aufgrund meiner 26' erspart geblieben ist und ich so schnell das ganze Hinterrad getauscht hab.
    In großen Städeten kann es ja vielleicht noch möglich sein für 28' auch was passendes zu bekommen, aber wie du schon sagst meist für Rennräder, wenn dir aber in der Provinz was passiert stehst du meist mit 26' deutlich besser da.

    In Entwicklungsländern ist es aber, egal ob 26' oder 28' grundsätzlich meist extrem schwer, brauchbare und reisetaugliche Teile zu bekommen, meist muss man da schon auf ein Päckchen aus der Heimat waren sollte mal was kaputt gehn.
    Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele:
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    Wilhelm Busch

  10. #10
    1. 26" Zoll räder sind weltweit verbreitet. 28" bekommt man zuverlässig nur in Europa. In China kennt man beispielweise so gut wie nur 26"

    2. Ersatzteile für eine Deore V-Brake Seilzugbremse bekommt man genauso leicht her wie die 26" Reifen. Kosten nur 10 Euro und sind sehr einfach zu reparieren. Hydraulik ist anfälliger und sehr selten aufzutreiben.

    3. Das selbe bei der Rohloff. Wenn die Mal kaputt ist, fährst du kaum mehr weiter. Bei einer Kettenschaltung, die übrigens genauso verbreitet wie die anderen Teile ist, lässt sich dann wenigstens noch weiterfahren. Die Rohloff bekommt man nur mit viel Aufwand wieder gebacken.

    Es müsste auch gar kein teures Rad sein. Nehberg ist OHNE Gangschaltung mit einem selbst zusammengeschweißten Rad aus dem SCHROTT nach Marokko gefahren. Und ist trotzdem angelangt. Das ist aber alles nur meine bescheidene Meinung.

    Kann ja sein, dass ich irgendwann auf andere Komponenten umsteige, aber erst Mal muss gefahren statt gelabert werden. :wink:

    Gruß
    Daniel
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  11. Alter Hase
    Avatar von ich
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    #11
    Zitat Zitat von Daniel Chan
    Nehberg ist OHNE Gangschaltung mit einem selbst zusammengeschweißten Rad aus dem SCHROTT nach Marokko gefahren.
    Der ist auch mit nem Einbaum übers Meer :bash:
    Schließlich lebt er davon mit solchen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen. Das ist doch wohl n minimal anderer Ansatz, als ne schöne "gutlaufende" Radtour....


    Ich konnte bisjetzt ncoh nicht feststellen, dass ne Magura (fahre selber ne HS33) anfälliger ist, als ne V-Brake.
    Auch sollte man vll überlegen, wohin die Radtour/en gehen soll/en!
    Die meisten deutschen Radler bewegen sich in Europa und da ist die E-Teilbeschaffung meist kein Problem. Ausserdem vll auch mal bedenken, wir häufig so ne Bremse/Schaltung wirklich kaputt geht. Klar, passieren kann das immer, aber man kann ja auchh überfahern werden
    Nicht nur Fuchs sein, auch n puschigen Schwanz haben!

    Spaß im Winter und Wandern mit Kindern

  12. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    #12
    Zitat Zitat von Daniel Chan
    2. Ersatzteile für eine Deore V-Brake Seilzugbremse bekommt man genauso leicht her wie die 26" Reifen. Kosten nur 10 Euro und sind sehr einfach zu reparieren. Hydraulik ist anfälliger und sehr selten aufzutreiben.
    Eine HS33 ist überhaupt nicht anfälliger als eine V-Brake. Im Gegenteil! Es gibt leute die fahren schon seit über 10 Jahren mit der gleichen HS33 ohne das geringst bisschen Wartung. Einfach immer mal die Bremsbeläge austauschen. Die sollte man allerdings mitnehmen. Wenn sie wirklich kaputt geht, kann man immer noch ne V-Brake dranbauen.

    3. Das selbe bei der Rohloff. Wenn die Mal kaputt ist, fährst du kaum mehr weiter. Bei einer Kettenschaltung, die übrigens genauso verbreitet wie die anderen Teile ist, lässt sich dann wenigstens noch weiterfahren. Die Rohloff bekommt man nur mit viel Aufwand wieder gebacken.
    Mit ne kaputten Rohloff kann man in vielen Fällen auch noch weiterfahren. und wenn bei ner normalen Schaltung die Reilaufnabe kaputt ist, dann siehts auch schlecht aus. Ist alles nicht so einfach. :wink:

    Maguras und Rohloffs sind bei Reiseradlern sehr beliebt und schon bei einigen extremtouren verwendet worden. Das kommt nicht ganz von nix.

    Es müsste auch gar kein teures Rad sein.
    Hat auch keiner behauptet, dass es das muss. Aber wenn einfach, dann eben ohne billige Schaltung und Federung, die nur kaputt gehen.

    Mac

  13. Lebt im Forum
    Avatar von barleybreeder
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    #13
    @ Daniel Chan

    Wo bitte ist eine Hydraulikbremse anfälliger als eine Seilzugbremse?
    Ich fahre seit 13 Jahren mit nem Rad und einer HS 33. Das einzige was ich mal gemacht habe ist die Beläge wechseln.

    Seit 5 Jahren fahre ich noch ein anderes Rad mit einer Luise Scheibenbremse. Dasselbe "Problem". Da will einfach nichts kapputt gehen. :bash: Na sowas!
    Beste Dosierbarkeit auf kleinen Wegen, kaum Reibungsverluste (auch auf Jahre), endlich mal sowas wie ein Druckpunkt!

    Natürlich kenne ich auch Räder mit Seilzügen, meine Schaltungen funktionieren ja auch noch so. Dauernd muss man die schmieren, um sie dann doch nach ein paar Jahren auszutauschen.

    Die Hydraulikbremesen sind so ausgereift, das man sie bedenkenlos an Reiseräder montieren kann.

  14. Fuchs
    Avatar von Monika
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    #14
    Für mich ist ein Reiserad enteder ein Tandem (wenn ich zusammen mit meinem Schatz unterwegs bin) oder ein Liegerad (einfach nur bequem - selbst auf langen Strecken)


    o.k. - zurück zu 26/28 Rohloff und Magura

    Magura:
    - eine Hydraulikbremse ist etwas kniffeliger einzustellen als eine Seilzugbremse, wenn man es das erste mal macht. Das Problem ist: selbst bei vielen Rädern macht man es pro Rad nur 1* und dann wechselt man nur noch die Beläge, so dass man einfach keine Routine darin bekommt. :bash:

    Rohloff:
    den schlimmsten Fehler an einer Rohloff war bisher, dass man beim schalten hin und wieder kurz im Leerlauf gelandet ist, oder dass sie nicht auf das Schalten reagiert hat. (z.B. mit der Kombination Frost+Sommeröl)
    Bei meiner Kettenschaltung habe ich so 2 ganz feine Scheiben mit Zacken, die für den Freilauf zuständig sind. Wenn diese Zacken nach abgenutzt sind (nach ca. 3.000km) kann das Rad bis zum Einsatz von neuen Scheiben (pro Stück ca 15€ - man benötigt aber 2!) nur als Draisine genutzt werden.

    26/28
    Die meisten Speichenbrüche hatte ich bisher mit meinem 28" 48fach gespeichten Hinterrad am Tandem - die wenigsten am 20" Liegerad mit Rohloff. Wenn man nun einen dicken 26" Mantel mit wenig Profil und einen dünnen 28" Mantel nebeneinenader hält ist der Unterschied im Umfang nicht wirklich zu erkennen. Bei 28" hat man mehr Auswahl an handlichen Faltmäntel, bei 26" mehr Auswahl an Mäntel mit dicken groben Profil.
    Wenn beide auf optimalen Druck aufgepumpt sind und das Profil ähnlich ist kann ich keinen sig. Geschwindigkeitsunterschied feststellen. Die Menge der Speichenbrüche hängt primär vom Händler ab und wie gut und gleichmässig er das Hinterrad einspeicht. (Am Vorderrad gehen Speichenbrüche meist mit weiteren Zerstörungen einher - z.B. durch Frontalzusammenstösse)

    Wenn du viel Strasse fahren willst und es ein "Upright" sein soll, würde ich mir z.B. ein Randonneur anschauen. Willst du eher (Fern-)Radwege fahren würde ich auf jeden Fall zu einem Rad mit Schutzblechen und Federung sowie min. 30er Reifenbreite tendieren - da wirst du vermutlich eher im MTB-Bereich fündig.

    Gruß Monika
    Gruß Monika

  15. Anfänger im Forum

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    #15
    ...wobei es schon richtig ist: WENN bei ner Magura mal was hinne ist- muß sich ja nur mal ein Ast in einer Leitung verfangen o.ä. wirds dann in einer Gegend mit schlechter Infrastruktur eng. Ansonsten stimmt es aber schon, daß eine Magura eigentlich eingebaut wird und dann bis auf Belagswechsel und alle Jahre mal nen Ölwechsel völlig vergessen werden kann und brav ihren Dienst verrichtet.

    Wenn man mich allerdings, um mal zum Ausgangsthema zurückzukommen nach dem besten Reiserad fragen würde, was in dieser offenen Fragestellung dann ja eigentlich nur das universellste Reiserad sein kann würd ich auf jeden Fall zu einem MTB (Hardtail) mit ausschließlich nach Haltbarkeit (z.B. eine Federgabel nur mit Stahlfedertechnik, keine Luftsysteme, weil fährt auch noch bei Undichtigkeit weiter) ausgesuchten Teilen tendieren. Als sagen wir mal geländebedingt könnte man je nach Gebiet in dem man fährt zwischen Slick, Semislick und Profilreifen wechseln.
    Das ganze dann noch mit anständigen Gepäcksystemen ausgestattet (gibt auch welche fürs Hinterrad, die weit genug nach hinten bauen) und fertig.

    Ein MTB auf jeden Fall, da es grundsätzlich das stabilste ist, was es an Fahrrädern gibt und es ganz schlichtweg auch dann noch fährt, wenn alles andere schon geschoben wird. Und auf einer Straße mag ein anderes Rad vielleicht effektiver sein, aber das MTB fährt immernoch.

    Klar gibt es wie oben schon mehrfach angeführt, persönliche Vorlieben und durch Strecken vorgegebene andere Lösungen. Wenn ich wüßte, daß ich ausschließlich auf Straßen unterwegs bin, brauch ich auch kein MTB aber wie gesagt wollt ich die Frage auf das universellste Rad beantworten und das ist nach meiner Erfahrung das oben beschriebene MTB...

    MfG

    Giz
    If you\'re not living good, travel wide!!!
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  16. Lebt im Forum
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    #16
    Zitat Zitat von Gizmo
    ...wobei es schon richtig ist: WENN bei ner Magura mal was hinne ist- muß sich ja nur mal ein Ast in einer Leitung verfangen o.ä. wirds dann in einer Gegend mit schlechter Infrastruktur eng. Ansonsten stimmt es aber schon, daß eine Magura eigentlich eingebaut wird und dann bis auf Belagswechsel und alle Jahre mal nen Ölwechsel völlig vergessen werden kann und brav ihren Dienst verrichtet.
    Was fürn Ölwechsel? :wink:

    Wenn man mich allerdings, um mal zum Ausgangsthema zurückzukommen nach dem besten Reiserad fragen würde, was in dieser offenen Fragestellung dann ja eigentlich nur das universellste Reiserad sein kann würd ich auf jeden Fall zu einem MTB (Hardtail) mit ausschließlich nach Haltbarkeit (z.B. eine Federgabel nur mit Stahlfedertechnik, keine Luftsysteme, weil fährt auch noch bei Undichtigkeit weiter) ausgesuchten Teilen tendieren. Als sagen wir mal geländebedingt könnte man je nach Gebiet in dem man fährt zwischen Slick, Semislick und Profilreifen wechseln.
    Das ganze dann noch mit anständigen Gepäcksystemen ausgestattet (gibt auch welche fürs Hinterrad, die weit genug nach hinten bauen) und fertig.

    Ein MTB auf jeden Fall, da es grundsätzlich das stabilste ist, was es an Fahrrädern gibt und es ganz schlichtweg auch dann noch fährt, wenn alles andere schon geschoben wird. Und auf einer Straße mag ein anderes Rad vielleicht effektiver sein, aber das MTB fährt immernoch.

    Klar gibt es wie oben schon mehrfach angeführt, persönliche Vorlieben und durch Strecken vorgegebene andere Lösungen. Wenn ich wüßte, daß ich ausschließlich auf Straßen unterwegs bin, brauch ich auch kein MTB aber wie gesagt wollt ich die Frage auf das universellste Rad beantworten und das ist nach meiner Erfahrung das oben beschriebene MTB...
    Ich versteh schon was du sagen willst und geb dir das prinzipiell auch Recht, aber das MTB gibt es nicht. :wink: Es gibt stabile MTB und weniger stabile, es gibt welche mit sehr sportlicher Geometrie und eher bequeme. Nicht alle sind als ideales Universalreiserad geeignet.

    Mac

  17. Alter Hase
    Avatar von Christine M
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    #17
    Wo genau liegt denn der Unterschied zwischen einem als Reiserad geeigneten (und aufgebauten) Mountainbike und einem stabilen 26er Reiserad?

    Christine

  18. Lebt im Forum
    Avatar von derMac
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    #18
    Zitat Zitat von Christine M
    Wo genau liegt denn der Unterschied zwischen einem als Reiserad geeigneten (und aufgebauten) Mountainbike und einem stabilen 26er Reiserad?
    Das ist ne richtig gute Frage. Um die Sache auf den Punkt zu bringen könnte man auch fragen, ab wann ein Mountainbike ein Mountainbike ist.

    Mac

  19. Fuchs

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    #19
    Soviel ich weiß am Radstand. Großer Abstand: Reiserad, da das den Geradeauslauf verbessert. Mit anständig gepackten Radtaschen kann ich da durchaus freihändig fahren.
    Kurzer Abstand: Mountainbike, da das gut für die Wendigkeit ist. Wobei ich mir sicher bin, daß man auch damit ans Ziel, das ja bekanntlich der Weg ist, kommt.

    Ich selber fahre t-400 von vsf fahrradmanufaktur. 26 Zoll, langer Radstand, V-Brakes, XT oder LX?, Stahlrahmen und echt schwer! Bin aber bisher überall hingekommen,auf Asphalt und Rüttelpisten. Und gebs nicht mehr her
    Geändert von paddel (21.01.2009 um 19:42 Uhr)

  20. Alter Hase
    Avatar von Christine M
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    #20
    Zitat Zitat von paddel
    Soviel ich weiß am Radstand. Großer Abstand: Reiserad, da das den Geradeauslauf verbessert. Mit anständig gepackten Radtaschen kann ich da durchaus freihändig fahren.
    Kurzer Abstand: Mountainbike, da das gut für die Wendigkeit ist. Wobei ich mir sicher bin, daß man auch damit ans Ziel, das ja bekanntlich der Weg ist, kommt.
    Das würde für mich eher fürs Reiserad sprechen. Außerdem braucht man ja - im Gegensatz zum typischen Einsatz eines Mountainbike - nach hinten raus genug Platz, um nicht an die Taschen zu stoßen.

    Christine

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