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  1. Anfänger im Forum

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    HB Stalon Combi 4 - Alternativen 4 Personen?

    #1
    Hallo,

    bin neu hier, befinde mich auf Zeltsuche und erhoffe mir von Euch vielleicht den ein oder anderen wertvollen Hinweis.

    Wir sind eine noch junge Familie mit zwei kleinen Kindern auf Zeltsuche. Kriterien: 4 Personen, möglichst leicht, große Apsiden, zwei Eingänge, sturmstabil, schneller Aufbau (mglst Tunnel), tragbar, mit Rad transportierbar, qualitativ hochwertig. Einsatzzweck: kürzere Übernachtungsaktionen mit dem Auto, Radreisen, spontane und schnelle Übernachtungsaktionen (auch in Schnee). Aufgrund des schnellen Aufbaus und des nicht zu hohen Gewichts tendiere ich zu einem Tunnel.

    Nach längerer Recherche stelle ich aber immer wieder fest, daß der zeltbau für Familien kein einträgliches Geschäft zu sein scheint. Für 4 Personen findet man zu meinen Kriterien kaum entsprechende Angebote. Während man für ein bis drei Personen bei fast allen Herstellern die unterschiedlichsten Modelle in den verschiedensten qualitativen Abstufungen findet, scheint der Markt für 4 Personen zeimlich ausgedünnt (vielleicht habe ich aber auch nicht richtig geschaut).

    Am interessantesten erscheint mir für zwei Personen mit 2 Kindern definitiv das Hilleberg Stalon Combi 4, welches voll meinen Vorstellungen entspricht und über die Möglchkeit der Kopplung einer zusätzlichen Apside flexibel genug ist (zusätzlich der hohe Wiederverkaufswert von HB-Zelten). Hatte früher ein Nallo 3 und war voll zufrieden, vor allem vom Gesamteindruck beeindruckt. Allerdings ist der Preis für das Stalon 4 natürlich sehr hoch.
    Insofern meine Fragen, ob jemand Erfahrungen mit dem Stalon Combi 2 oder 4 hat bzw. einen günstigen Händler kennt (Angebote) bzw. ernsthafte Alternativen weiß. Als Alternativen sind mir bisher nur bekannt:

    Vau De Space IV
    Tatonka Glacier IV
    Fjällräven Akka IV

    Kennt Ihr diese Zelte, bzw. was haltet ihr von diesen Alternativen.

    Freue mich über eine Antwort

    Schon mal Danke im Voraus

  2. Anfänger im Forum

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    HB Stalon Combi 4 - Alternativen 4 Personen?

    #2
    Hallo,

    bin neu hier, befinde mich auf Zeltsuche und erhoffe mir von Euch vielleicht den ein oder anderen wertvollen Hinweis.

    Wir sind eine noch junge Familie mit zwei kleinen Kindern auf Zeltsuche. Kriterien: 4 Personen, möglichst leicht, große Apsiden, zwei Eingänge, sturmstabil, schneller Aufbau (mglst Tunnel), tragbar, mit Rad transportierbar, qualitativ hochwertig. Einsatzzweck: kürzere Übernachtungsaktionen mit dem Auto, Radreisen, spontane und schnelle Übernachtungsaktionen (auch in Schnee). Aufgrund des schnellen Aufbaus und des nicht zu hohen Gewichts tendiere ich zu einem Tunnel.

    Nach längerer Recherche stelle ich aber immer wieder fest, daß der zeltbau für Familien kein einträgliches Geschäft zu sein scheint. Für 4 Personen findet man zu meinen Kriterien kaum entsprechende Angebote. Während man für ein bis drei Personen bei fast allen Herstellern die unterschiedlichsten Modelle in den verschiedensten qualitativen Abstufungen findet, scheint der Markt für 4 Personen zeimlich ausgedünnt (vielleicht habe ich aber auch nicht richtig geschaut).

    Am interessantesten erscheint mir für zwei Personen mit 2 Kindern definitiv das Hilleberg Stalon Combi 4, welches voll meinen Vorstellungen entspricht und über die Möglchkeit der Kopplung einer zusätzlichen Apside flexibel genug ist (zusätzlich der hohe Wiederverkaufswert von HB-Zelten). Hatte früher ein Nallo 3 und war voll zufrieden, vor allem vom Gesamteindruck beeindruckt. Allerdings ist der Preis für das Stalon 4 natürlich sehr hoch.
    Insofern meine Fragen, ob jemand Erfahrungen mit dem Stalon Combi 2 oder 4 hat bzw. einen günstigen Händler kennt (Angebote) bzw. ernsthafte Alternativen weiß. Als Alternativen sind mir bisher nur bekannt:

    Vau De Space IV
    Tatonka Glacier IV
    Fjällräven Akka IV

    Kennt Ihr diese Zelte, bzw. was haltet ihr von diesen Alternativen.

    Freue mich über eine Antwort

    Schon mal Danke im Voraus

  3. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #3
    Hi,
    ich habe mir bei ähnlichen Aforderungen (Apsiden fallen natürlich weg, dafür viel mehr Platz im Inneren) ein Helsport Lavvu gekauft.
    Ist vielleicht eine Überlegung wert.
    Gruß,
    Andrej

  4. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #4
    Hi,
    ich habe mir bei ähnlichen Aforderungen (Apsiden fallen natürlich weg, dafür viel mehr Platz im Inneren) ein Helsport Lavvu gekauft.
    Ist vielleicht eine Überlegung wert.
    Gruß,
    Andrej

  5. Anfänger im Forum

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    #5
    Hallo Andrej,

    ein Lavvu schwirrt auch immer irgendwie im Hinterkopf. Hast Du da Daten: wie groß, wie schwer, Material,Preis, subjektive Erfahrungswerte. Und wenn die Apsiden wegfallen, wo verstaust Du die Fahrradpacktaschen, die dann ja auch mal gut nass sind. Wie leicht/schwer läßt sich den ein Lavvu alleine aufbauen (bei einem Tunnel geht das ja einfach relativ problemlos)?

    Gruß

    Andreas

  6. Anfänger im Forum

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    #6
    Hallo Andrej,

    ein Lavvu schwirrt auch immer irgendwie im Hinterkopf. Hast Du da Daten: wie groß, wie schwer, Material,Preis, subjektive Erfahrungswerte. Und wenn die Apsiden wegfallen, wo verstaust Du die Fahrradpacktaschen, die dann ja auch mal gut nass sind. Wie leicht/schwer läßt sich den ein Lavvu alleine aufbauen (bei einem Tunnel geht das ja einfach relativ problemlos)?

    Gruß

    Andreas

  7. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #7
    Hallo Andreas,
    mir ging es auch so, einmal mit dem Gedanken befaßt, kam ich nicht wieder davon los.
    Ich habe das Helsport Finnmark. Das ist relativ groß 4,20m im Durchmesser und 2,55m hoch.
    Meine Kinder sind aber auch schön größer (10+12) und ich muß auch noch einen großen Hund unterbringen.
    Es wiegt komplett mit Innenzelt knapp über 9kg, dass Innenzelt (2,8kg) ist aber nicht Pflicht.
    Nasse Klamotten, Schuhe usw. sind kein Problem, da der Boden geöffnet werden kann (auch für die Nutzung des Ofens).
    Ich bin mit dem Zelt sehr zufrieden. Es ist sehr windstabil (wenn ordentlich abgespannt), gut zu belüften und seeehr gemütlich .
    Es läßt sich beheizen und man kann sich endlich im Stehen an- und ausziehen.
    Material und Verabreitung ist helsporttypisch sehr gut.
    Der Boden ist ein bisschen dünne, würde aber ohnehin immer eine Unterlage verwenden.
    Der Aufbau ist erstaunlich einfach, hätte ich bei einem Zelt dieser Größe nicht erwartet. Bei voller Abspannung müssen allerdings 32 Heringe versankt werden.
    Ich habe es als Vorführmodell für 960 Euro gekauft. Es gibt das Teil z.B. für 1025,- Euro bei der abenteuerbox.
    Meine Kinder lieben das Teil im Übrigen auch .

    Hier ein Link auf die Helsportseite
    Klick

    Gruß,
    Andrej

  8. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #8
    Hallo Andreas,
    mir ging es auch so, einmal mit dem Gedanken befaßt, kam ich nicht wieder davon los.
    Ich habe das Helsport Finnmark. Das ist relativ groß 4,20m im Durchmesser und 2,55m hoch.
    Meine Kinder sind aber auch schön größer (10+12) und ich muß auch noch einen großen Hund unterbringen.
    Es wiegt komplett mit Innenzelt knapp über 9kg, dass Innenzelt (2,8kg) ist aber nicht Pflicht.
    Nasse Klamotten, Schuhe usw. sind kein Problem, da der Boden geöffnet werden kann (auch für die Nutzung des Ofens).
    Ich bin mit dem Zelt sehr zufrieden. Es ist sehr windstabil (wenn ordentlich abgespannt), gut zu belüften und seeehr gemütlich .
    Es läßt sich beheizen und man kann sich endlich im Stehen an- und ausziehen.
    Material und Verabreitung ist helsporttypisch sehr gut.
    Der Boden ist ein bisschen dünne, würde aber ohnehin immer eine Unterlage verwenden.
    Der Aufbau ist erstaunlich einfach, hätte ich bei einem Zelt dieser Größe nicht erwartet. Bei voller Abspannung müssen allerdings 32 Heringe versankt werden.
    Ich habe es als Vorführmodell für 960 Euro gekauft. Es gibt das Teil z.B. für 1025,- Euro bei der abenteuerbox.
    Meine Kinder lieben das Teil im Übrigen auch .

    Hier ein Link auf die Helsportseite
    Klick

    Gruß,
    Andrej

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Gersprenzfischer
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    #9
    Ich habe ein Hilleberg Keron 4 GT. Für mich war das immer das optimale Familienzelt, leicht, Platz (dachte ich zumindest), sturmsicher.
    Seit 2 Jahren bin ich ein Lavvubesitzer und seitdem wird das Hilleberg nicht mehr benutzt!
    Mal ehrlich, wie oft machst Du mit der Familie ein Tour, wo es extrem aufs Gewicht ankommt, sprich eine Wandertour? Meist bleibt es beim Auto oder Fahrrad, bei uns ist das Kanu da Familienoutdoorgefährt erster Wahl.
    Und wenn es dann nicht mehr sooo aufs Gewicht ankommt, ist ein Lavvu unschlagbar.
    Platz gewinnt eine völlig neue Dimension, echte Stehhöhe ist genial, wenn Du willst machst Du ein Feuer im Zelt, im Herbst und Winter nimmst Du einen Ofen mit, bei normalen Bedingungen binnen Minuten aufgebaut, der einzige "echte" NAchteil ist, dass Du Heringe brauchst, es ist also nicht selbstfreistehend. Dieser Nachteil war bei mir noch nie ein Problem.
    Ein Innenzelt braucht es gar nicht, ein Boden oder eine Plane im hinteren Bereich ist aber nicht unvorteilhaft. Du kannst mit dreckigen Schuhen ins Zelt und hinten ist der Liege, bzw. Sauberbereich. Bei Mückenplagen ist ein Innenzelt vielleicht nicht schlecht, ich würde dann aber eher ein geschlossenes Moskitonetz aufhängen.
    Und falls Dein Gewicht ein echter Faktor ist, nimm eines aus Kunstfaser, die dürften dann bei 5 kg liegen. Wenn Du aber meist im Sommer unterwegs bist, kauf Dir eins aus Baumwolle oder BW/Polyester. Das Innenklima ist dem eines Kunstfaserzeltes deutlich überlegen.
    Wenn Du viel Geld ausgeben kannst, schau bei www.tentipi.se, die Rolls-Royce unter den Lavvus, falls Du Beratung brauchst, benutz hier die Suchfunktion. Eine große Lavvuauswahl gibts bei www.feuerzelte.de.
    Und falls Du Spaß am Basteln hast, näh Dir selber eines. (siehe auch MYOG).

    Uwe

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Gersprenzfischer
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    #10
    Ich habe ein Hilleberg Keron 4 GT. Für mich war das immer das optimale Familienzelt, leicht, Platz (dachte ich zumindest), sturmsicher.
    Seit 2 Jahren bin ich ein Lavvubesitzer und seitdem wird das Hilleberg nicht mehr benutzt!
    Mal ehrlich, wie oft machst Du mit der Familie ein Tour, wo es extrem aufs Gewicht ankommt, sprich eine Wandertour? Meist bleibt es beim Auto oder Fahrrad, bei uns ist das Kanu da Familienoutdoorgefährt erster Wahl.
    Und wenn es dann nicht mehr sooo aufs Gewicht ankommt, ist ein Lavvu unschlagbar.
    Platz gewinnt eine völlig neue Dimension, echte Stehhöhe ist genial, wenn Du willst machst Du ein Feuer im Zelt, im Herbst und Winter nimmst Du einen Ofen mit, bei normalen Bedingungen binnen Minuten aufgebaut, der einzige "echte" NAchteil ist, dass Du Heringe brauchst, es ist also nicht selbstfreistehend. Dieser Nachteil war bei mir noch nie ein Problem.
    Ein Innenzelt braucht es gar nicht, ein Boden oder eine Plane im hinteren Bereich ist aber nicht unvorteilhaft. Du kannst mit dreckigen Schuhen ins Zelt und hinten ist der Liege, bzw. Sauberbereich. Bei Mückenplagen ist ein Innenzelt vielleicht nicht schlecht, ich würde dann aber eher ein geschlossenes Moskitonetz aufhängen.
    Und falls Dein Gewicht ein echter Faktor ist, nimm eines aus Kunstfaser, die dürften dann bei 5 kg liegen. Wenn Du aber meist im Sommer unterwegs bist, kauf Dir eins aus Baumwolle oder BW/Polyester. Das Innenklima ist dem eines Kunstfaserzeltes deutlich überlegen.
    Wenn Du viel Geld ausgeben kannst, schau bei www.tentipi.se, die Rolls-Royce unter den Lavvus, falls Du Beratung brauchst, benutz hier die Suchfunktion. Eine große Lavvuauswahl gibts bei www.feuerzelte.de.
    Und falls Du Spaß am Basteln hast, näh Dir selber eines. (siehe auch MYOG).

    Uwe

  11. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #11
    Hi nochmal,
    das Finnmark (und auch das Varanger) von Helsport haben Moskitonetz vor Eingängen und Lüftern bzw. Deckenlüftung. So dass es auch ohne Innenzelt mückendicht ist.
    Ich persönlich würde das Innenzelt aber nur weglassen, wenn es auf's Gewicht ankommt. Ist einfach gemütlicher mit.

    Was Tentipi angeht, so fand ich es interessant, dass mir auf Nachfrage (hatte mich für das Tentipti Varrie interessiert) bei www.feuerzelte.de ganz klar zum Heslport Varanger geraten wurde.
    Da mir aber zwei Eingänge sehr wichtig waren, habe ich das Finnmark genommen.
    Gruß,
    Andrej

  12. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #12
    Hi nochmal,
    das Finnmark (und auch das Varanger) von Helsport haben Moskitonetz vor Eingängen und Lüftern bzw. Deckenlüftung. So dass es auch ohne Innenzelt mückendicht ist.
    Ich persönlich würde das Innenzelt aber nur weglassen, wenn es auf's Gewicht ankommt. Ist einfach gemütlicher mit.

    Was Tentipi angeht, so fand ich es interessant, dass mir auf Nachfrage (hatte mich für das Tentipti Varrie interessiert) bei www.feuerzelte.de ganz klar zum Heslport Varanger geraten wurde.
    Da mir aber zwei Eingänge sehr wichtig waren, habe ich das Finnmark genommen.
    Gruß,
    Andrej

  13. Anfänger im Forum
    Avatar von flunder
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    #13
    Und falls Du doch das Stalon Combi 4 haben möchtest - in Schweden sind die günstiger. Müsstest dann aber vor Ort sein.
    Aber wenns nicht soooo aufs Gewicht ankommt - im Zelt stehen und direkt auf der Erde schlafen ist schon ein Erlebnis!

  14. Anfänger im Forum
    Avatar von flunder
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    #14
    Und falls Du doch das Stalon Combi 4 haben möchtest - in Schweden sind die günstiger. Müsstest dann aber vor Ort sein.
    Aber wenns nicht soooo aufs Gewicht ankommt - im Zelt stehen und direkt auf der Erde schlafen ist schon ein Erlebnis!

  15. Anfänger im Forum

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    #15
    Schon mal vielen Dank für Eure Anregungen.

    Das mit dem Lavvu verdichtet sich zu einer echten Alternative. Die Tentipi-zelte sind für unseren Familiengeldbeutel allerdings einige Nummern zu groß.
    Wie groß sollte so ein Lavvu für 2 Erwachsene und 2 Kinder eigentlich gewählt werden: Priorität ist immer noch das Gewicht und die Transportabilität per Fahrrad. Ist für eine Nachfrage die Firma Tschech - Feuerzelte- eine der ersten Adressen; läßt sich ein Lavvu auch selbst herstellen (mit welchem High-tech-Material?) und nach welchen Schnittmustern`)?
    Wie windstabil sind eigentlich Lavvus? Meine Frau hat da noch gewisse Vorbehalte, auch in Bezug auf die Dichtigkeite gegenüber Mücken und sonstigem Krabbelgetier, wenn es kein Innenzelt bzw. nur einen eingeclipsten Boden gibt.

    Alternativ zum Lavvu (das Stalon hat sich in Bezug auf die regulären Kosten wohl schon verabschiedet) bin ich noch auf ein gebrauchtes Keron 4 gt gestoßen, das wohl wenig genutzt und sorgsam gelagert wurde und in neuwertigem Zustand sein soll, allerdings fast 17 jahre alt. Halten die Hillebergzelte eigentlich so lange, macht das die Silikonbeschichtung noch mit, verschleißt das Material nicht auch bei der Lagerung, allein durch die unzähligen Knickstellen?

    Viele Fragen, ich weiß! Schon mal Danke für Eure Unterstützung

    Grüße

    Andreas

  16. Anfänger im Forum

    Dabei seit
    23.02.2007
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    #16
    Schon mal vielen Dank für Eure Anregungen.

    Das mit dem Lavvu verdichtet sich zu einer echten Alternative. Die Tentipi-zelte sind für unseren Familiengeldbeutel allerdings einige Nummern zu groß.
    Wie groß sollte so ein Lavvu für 2 Erwachsene und 2 Kinder eigentlich gewählt werden: Priorität ist immer noch das Gewicht und die Transportabilität per Fahrrad. Ist für eine Nachfrage die Firma Tschech - Feuerzelte- eine der ersten Adressen; läßt sich ein Lavvu auch selbst herstellen (mit welchem High-tech-Material?) und nach welchen Schnittmustern`)?
    Wie windstabil sind eigentlich Lavvus? Meine Frau hat da noch gewisse Vorbehalte, auch in Bezug auf die Dichtigkeite gegenüber Mücken und sonstigem Krabbelgetier, wenn es kein Innenzelt bzw. nur einen eingeclipsten Boden gibt.

    Alternativ zum Lavvu (das Stalon hat sich in Bezug auf die regulären Kosten wohl schon verabschiedet) bin ich noch auf ein gebrauchtes Keron 4 gt gestoßen, das wohl wenig genutzt und sorgsam gelagert wurde und in neuwertigem Zustand sein soll, allerdings fast 17 jahre alt. Halten die Hillebergzelte eigentlich so lange, macht das die Silikonbeschichtung noch mit, verschleißt das Material nicht auch bei der Lagerung, allein durch die unzähligen Knickstellen?

    Viele Fragen, ich weiß! Schon mal Danke für Eure Unterstützung

    Grüße

    Andreas

  17. #17
    Hi!

    "Alternativ zum Lavvu (das Stalon hat sich in Bezug auf die regulären Kosten wohl schon verabschiedet) bin ich noch auf ein gebrauchtes Keron 4 gt gestoßen, das wohl wenig genutzt und sorgsam gelagert wurde und in neuwertigem Zustand sein soll, allerdings fast 17 jahre alt. Halten die Hillebergzelte eigentlich so lange, macht das die Silikonbeschichtung noch mit, verschleißt das Material nicht auch bei der Lagerung, allein durch die unzähligen Knickstellen? "

    Ist natürlich schwer zu sagen, in welchem Zustand sich das Hilleberg befindet. Da hilft wohl nur aufbauen und in Augenschein nehmen und eventuell mal mit dem Gartenschlauch ran.
    !7 Jahre alt- kann es sein das Hille damals noch keine Silikonbeschichtung verwendet hat?
    Kann es sein das Hille damals Poyester mit PU Beschichtung verwendet hat?

    Apropo Knickstellen. Ich hatte mal einen Poncho von Caravan mit SI- Beschichtung. Hab das Ding natürlich falsch gelagert- und zwar in dem kleinen, mitgelieferten Packbeutel. Irgendwann nach Jahren das Ding mal wieder rausgeholt- und siehe da. Die Silikonbeschichtung hatte sich sichtbar vom Trägermaterial abgelöst.

    WP

  18. #18
    Hi!

    "Alternativ zum Lavvu (das Stalon hat sich in Bezug auf die regulären Kosten wohl schon verabschiedet) bin ich noch auf ein gebrauchtes Keron 4 gt gestoßen, das wohl wenig genutzt und sorgsam gelagert wurde und in neuwertigem Zustand sein soll, allerdings fast 17 jahre alt. Halten die Hillebergzelte eigentlich so lange, macht das die Silikonbeschichtung noch mit, verschleißt das Material nicht auch bei der Lagerung, allein durch die unzähligen Knickstellen? "

    Ist natürlich schwer zu sagen, in welchem Zustand sich das Hilleberg befindet. Da hilft wohl nur aufbauen und in Augenschein nehmen und eventuell mal mit dem Gartenschlauch ran.
    !7 Jahre alt- kann es sein das Hille damals noch keine Silikonbeschichtung verwendet hat?
    Kann es sein das Hille damals Poyester mit PU Beschichtung verwendet hat?

    Apropo Knickstellen. Ich hatte mal einen Poncho von Caravan mit SI- Beschichtung. Hab das Ding natürlich falsch gelagert- und zwar in dem kleinen, mitgelieferten Packbeutel. Irgendwann nach Jahren das Ding mal wieder rausgeholt- und siehe da. Die Silikonbeschichtung hatte sich sichtbar vom Trägermaterial abgelöst.

    WP

  19. Fuchs
    Avatar von Ari
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    29.08.2006
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    #19
    Hallo Andreas,
    was die Größe angeht, so würde ich mindestens 4m nehmen. Beim Helsport Varanger z.B. wäre das die 4-6er Variante. Deutlich darunter würde ich nicht gehen.

    Was die Mücken usw. angeht, so ist der Boden beim Helsport Finnmark fest mit dem Aussenzelt verbunden, der Rest wie schon geschrieben mit Mosiktonetz. Da kommt bestimmt nichts rein.
    Beim Varanger ist der Boden an den Seiten hochgezogen. Glaube nicht, dass da was einkommt.
    Zusätzlich sind runherum Snowflaps.

    Nach allem was ich gehört habe, sollen Lavvus bei entsprechender Abspannung sehr windstabil sein. Haupsächlich bedingt durch ihre Form.

    Das Finnmark ist z.B. in Helsports "Extrem" Serie angesiedelt. Es wird also schon was aushalten.
    Ich selbst habe bisher nur kräftigen Wind, noch keinen aúsgewachsenen
    Sturm darin erlebt. Das hat man innen kaum gemerkt.

    Interessanterweise habe ich vor kurzem eine Doku über Tornados gesehen. Die Wissenschaftler platzierten Messgeräte, Kamaras usw. in einem Gehäuse, was eine sehr ähnliche Form wie ein Lavvu aufwies (runder Kegel, nur die Wände waren flacher als bei den Lavvus) mitten im Sturm.
    Obwohl sonst alles mitgerissen (400km/h Windgeschwindigkeit) wurde, blieb das Gehäuse (unbefestigt) stehen, was mit der Form erklärt wurde.
    Scheint also was dran zu sein an den Geschichten bezüglich der ausgesprochenen Windstabilität dieser Zeltform.

    Ein 17 Jahre altes Zelt würde ich persönlich nicht kaufen.

    Gruß,
    Andrej

  20. Fuchs
    Avatar von Ari
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    #20
    Hallo Andreas,
    was die Größe angeht, so würde ich mindestens 4m nehmen. Beim Helsport Varanger z.B. wäre das die 4-6er Variante. Deutlich darunter würde ich nicht gehen.

    Was die Mücken usw. angeht, so ist der Boden beim Helsport Finnmark fest mit dem Aussenzelt verbunden, der Rest wie schon geschrieben mit Mosiktonetz. Da kommt bestimmt nichts rein.
    Beim Varanger ist der Boden an den Seiten hochgezogen. Glaube nicht, dass da was einkommt.
    Zusätzlich sind runherum Snowflaps.

    Nach allem was ich gehört habe, sollen Lavvus bei entsprechender Abspannung sehr windstabil sein. Haupsächlich bedingt durch ihre Form.

    Das Finnmark ist z.B. in Helsports "Extrem" Serie angesiedelt. Es wird also schon was aushalten.
    Ich selbst habe bisher nur kräftigen Wind, noch keinen aúsgewachsenen
    Sturm darin erlebt. Das hat man innen kaum gemerkt.

    Interessanterweise habe ich vor kurzem eine Doku über Tornados gesehen. Die Wissenschaftler platzierten Messgeräte, Kamaras usw. in einem Gehäuse, was eine sehr ähnliche Form wie ein Lavvu aufwies (runder Kegel, nur die Wände waren flacher als bei den Lavvus) mitten im Sturm.
    Obwohl sonst alles mitgerissen (400km/h Windgeschwindigkeit) wurde, blieb das Gehäuse (unbefestigt) stehen, was mit der Form erklärt wurde.
    Scheint also was dran zu sein an den Geschichten bezüglich der ausgesprochenen Windstabilität dieser Zeltform.

    Ein 17 Jahre altes Zelt würde ich persönlich nicht kaufen.

    Gruß,
    Andrej

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