Umfrageergebnis anzeigen: Prozentsatz

Teilnehmer
50. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Ergebnis 1 bis 20 von 20
  1. Dauerbesucher
    Avatar von Dörner
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    Schätzfrage: Sind die Wälder voll von Outdoorkäufern?

    #1
    In einer Berliner Zeitung wurde vor einiger Zeit spekuliert, dass die Outddorläden so boomen weil die Menschen diese Produkte als Ersatzhandlung kaufen.

    Also: Ich würde gern Indiana Jones sein, habe aber keine Zeit oder trau mich nicht dann kauf ich mir eben eine Jacke von einer angesagten Outdoorfirma.

    Nun meine Umfragefrage:

    Was schätzt ihr wieviel Menschen kaufen in Outdoorläden ein und gehen dann auch wirklich in die Natur (also richtig meine ich)

    (Ich möchte hinzufügen es ist nicht wirklich ernst gemeint)

    G.D.

  2. Dauerbesucher

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    #2
    ***gääähhhn*

  3. Dauerbesucher
    Avatar von Sapmi
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    #3
    Bevor ich abstimme:

    Meinst Du die Anzahl der Menschen, die überhaupt Outdoorkram kaufen? Und wieviel Prozent von denen das Zeug überhaupt brauchen?

    Man könnte ja auch nach der Anzahl der Artikel fragen, die wirklich gebraucht werden... :wink:

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Dörner
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    #4
    Zitat Zitat von Sapmi
    Bevor ich abstimme:

    Meinst Du die Anzahl der Menschen, die überhaupt Outdoorkram kaufen?
    Das meine ich

  5. Erfahren
    Avatar von Thrawn
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    #5
    Nur weil man gewissen Produkten das Prädikat 'Outdoor' verleihen kann, müssen diese nicht zwangsläufig speziell unter rauen Bedingungen im Unterholz eingesetzt werden.

    Ich nutze z.B. auch im Alltag gerne Ausrüstung 'für draußen', die einem höheren materiellen Anspruch als z.B. ein Büro-Hemd genügen muß.
    Zu einem liegt das an den nützlichen Funktionen (besserer Stoff, mehr Taschen usw. usf.) und zum anderen am Preis.
    Gewisse Sachen sind einfach zu kostspielig, um sie rein Outdoors einzusetzen.

    Indiana Jones ist ein schlechtes Beispiel: Mit heutigem Outdoor-Hightech dürfte der eher weniger zu tun haben (o.k. die Bullenpeitschen-Träger unter uns ausgenommen), als Synonym für Abenteuerlust & Fernweh ist er (in diesem Fall) auch nur bedingt tauglich.
    M.m. nach haben einfach viele die Qualitäten technischer und robuster Kleidung erkannt, eine Portion Trend & Marketing tun ihr übriges und schon boomt die Branche.
    Das kann schon manchmal die Maße eines Sell-Outs annehmen, wenn ein Hersteller vom Schnuller bis zur 3-Lagen Alpin-Extrem Jacke alles herstellt. Aber aus reiner Nächstenliebe werden schließlich keine Waren hergestellt und verkauft und so lange ein qualitativer Standard (!) gehalten werden kann, muß man sich nicht unbedingt daran stören.
    Es gibt keinen Grund seine elitäre Outdoor-Welt gestört/bedroht zu sehen, nur weil einige Menschen, die sonst leidlich peripher mit dem Thema zu tun haben, in "XY" Jacken rumlaufen.
    Die "truen" Outdoorer wissen schließlich wo sie waren, was sie gesehen haben und was sie können... :wink:

  6. Freak Moderator
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    Avatar von Flachlandtiroler
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    #6
    Mit Bekleidung werden die Trekkingläden / Sportgeschäfte wohl den größten Teil ihres Umsatzes machen.

    Stimme zu, Kleidung erfüllt neben den elementaren Funktionen noch eine weitere: "Kleider machen Leute", sprich die gesellschaftliche / soziale Stellung wird damit demonstriert.

    Dabei haben, solange es um nicht-formelle Kleidung (also nicht Anzug und Schlips) geht, die Outdoorsachen der Markenhersteller einen guten Ruf: Sie sind teuer ("schaut her ich kann's mir leisten") und hochwertig verarbeitet. Wer möchte sich schon mit einem Kaufhauslabel oder "crane sports" sehen lassen? 8)

    Gruß, Martin

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Dörner
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    #7
    Wie sagte doch letztens die nette Verkäuferin zu mir.

    -Jetzt kommen die Leute und beschweren sich, dass sie trotz der dicken und superteuren Winterstiefel trotzdem an der Bushaltestelle stehen und ihnen die Füße abfrieren.-


    Sicherlich ist Outdoor eine gute Alternative zu den Shops, die es jetzt in jeder deutschen Stadt gibt. Dennoch stelle ich einen Trend zur Zwitterkleidung fest. Zumindest in Berlin verkaufen die OL (Outdoorläden) zu 75 % TNF., was sicherlich durch die Nachfrage reguliert wird. Doch stehen die Klamotten in den OL meist für "Pseudooutdoor". Sie sehen aus wie Outdoor, sie kosten soviel wie Outdoor dennoch würde niemand, der die Sachen selbst tragen müsste, sie einpacken.

    Ich möchte auch mal in den Laden gehen und gute durchdachte Kleidung sehen und nicht nur das was jeder hat.

    MH, ME, Berghaus, OR, alles auf dem Absteigenden Ast. Da heisst es nur:"Nee das haben wir nicht da, aber das können wir bestellen. Aber dann musste deine Größe wissen, denn zurückschicken geht dann nicht mehr."

    Das geht wohl soweit, dass es dann irgendwann 2 OL gibt, die für die Masse und der kleinen Laden um die Ecke klein und fein und ausgesucht für die die damit nicht nur ins Büro fahren oder am WE den Brocken erklimmen (mit der Bahn).


    D.

  8. Erfahren
    Avatar von eifelranger
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    #8
    nicht schon wieder so eine diskussion !

    laßt doch jeden wie er will und nach seiner facon und jeder so wie er lust drauf hat !

    es gibt auch genügend die in ihrer freizeit schlips und kragen tragen !

    und wenn sich der träger dann wie indiana jones fühlt und es ihn glücklich macht dann ist es doch legitim !

    ich fühle mich dadurch nicht in meinem selbstwert angegriffen !





    ich habe es hier schon mal geschrieben im zusammenhang mit jw:

    O.T.:

    warum fahren so viele einen geländewagen obwohl
    sie nie ins gelände fahren ?


    warum tragen manche so gerne military klamotten wenn sie nicht in den krieg ziehen und diesen auch verabscheuen ?

    jedem wie es ihm gefällt !


    ausserdem ist mancher stadtmensch gar kein so schlechter outdoorer.

    denn wenn sich manch vermeintlicher hardcore outdoorer sein auto für die 5 km zur arbeit bewegt wenn es nieselt,
    gibt es genügend stadtmenschen ( wie hier in köln) die gar kein auto haben und 230 arbeitstage im jahr bei wind und wetter zu fuß, per rad oder mit den öffentlichen verkehrsmitteln zur arbeit gehen und ihre sonstigen besorgungen machen !

    warum sollten denen funktionelle kleidung verwehrt bleiben ?



    eifelranger
    ( Legenden sterben nicht im Bett)
    Hunde in Not :
    http://www.sos-ws.de/
    http://sos-weisse-schaeferhunde.de/fly_bosn.pdf

  9. Dauerbesucher
    Avatar von dike
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    #9
    Was ist denn ein Outdoorladen? (Aldi, Tchibo, Karstadt, ...)
    Was ist eigentlich richtig "draußen in der Natur"? (Joggen, Segeln, Spazieren gehen, Gassi gehen, ...

    Wenn das geklärt ist, ... denke ich alle.

    dike
    take it, change it or leave it

  10. Erfahren

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    #10
    "Outdoor" ist ja heutzutage nicht mehr nur das harte Extremdraußen. Es gibt ein paar Crossoversportarten die fließend in das "outdoor" übergehen. Sei es mal dahingestellt wie sinnig Walking/Nordic Walking u.s.w. ist. Aber mittlerweile walkt auch die zu beleibte durchschnittliche Hausfrau und hat Funktionskleidung dabei an. Für die Hersteller ein gefundenes Fressen.
    Lernen durch erfahren

  11. #11
    Wer geht denn überhaupt richtig in die Natur, ausser ein paar der Survival-Extremisten vielleicht? Raus, ja, aber so ganz und gar Natur?
    Beruflich und privat immer unterwegs (klick). Bei allen Fragen zum Thema Reisen mit Booten helfe ich gern weiter.

  12. Dauerbesucher
    Avatar von pepe-hh
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    #12
    Mal ganz am Rande: Was stört einen Outdoor-Begeisterten an der Tatsache dass Biggi von der Schaschlik-Bude JW trägt ? Besser als tote Tiere und gut aussehen tut es auch...das Design von JW und Co ist mittlerweile auch echt gut.

  13. Alter Hase
    Avatar von Snuffy
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    #13
    und die Preise für gutes Zeugs sollten dadurch auch niedriger sein.


    Snuffy
    Gibt Dir dat Leben eenen Knuff,
    dann weene keene Träne.
    Lach Dir'n Ast, und setz' Dir druff,
    und baum'le mit die Beene.



  14. Dauerbesucher
    Avatar von pepe-hh
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    #14
    Zitat Zitat von Snuffy
    und die Preise für gutes Zeugs sollte dadurch auch niedirger sein.


    Snuffy
    Habe eben 5 min gegrübelt wie ich das den Lesern nahelegen kann, aber das ausformulieren seiner Gedanken lernt man in der BWL irgendwie nicht.
    Ich hätte es nicht treffender formulieren können, Danke

  15. Alter Hase
    Avatar von Snuffy
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    #15


    Danke, nur tippen muss ich noch lernen....


    Snuffy
    Gibt Dir dat Leben eenen Knuff,
    dann weene keene Träne.
    Lach Dir'n Ast, und setz' Dir druff,
    und baum'le mit die Beene.



  16. Dauerbesucher
    Avatar von Sapmi
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    #16
    Zitat Zitat von pepe-hh
    Mal ganz am Rande: Was stört einen Outdoor-Begeisterten an der Tatsache dass Biggi von der Schaschlik-Bude JW trägt ? Besser als tote Tiere und gut aussehen tut es auch...das Design von JW und Co ist mittlerweile auch echt gut.
    Was andere Leute tragen, ist mir im Prinzip egal. Aber da wir's gerade von JW haben: Da ärgere ich mich immer noch über den neuen Schnitt der Northpant-Woman-Variante (vor längerer Zeit schon mal in einem anderen Thread darüber gejammert).

    Teilweise wird doch in den "Outdoor"-Klamotten-Katalogen schon damit geworben, dass der Schnitt modisch oder aktuell oder so ist. Wen interessiert den sowas? Und wieso müssen angeblich extra für Frauen zugeschnittene Hosen jetzt 'nen neuen Schnitt haben? Hat sich die weibliche Anatomie plötzlich verändert? Was soll man(frau) z.B. mit 'ner "Trekking"(!)-Hose, bei der der Bund so super tief sitzt? Und die in der Hüftgegend so eng sind, nur weil das jetzt Mode ist? Ich dachte immer, Wanderklamotten sollen bequem und praktisch sein.

    Auch sonst sind die Damenmodelle immer so dämlich. :wink: Bei Jacken, Hemden, etc. kaufe ich mir sowieso grundsätzlich die Männermodelle, weil die nicht so'nen bekloppten Püppchen-Schnitt haben. Naja, in dem Fall hab ich ja auch die Wahl, nur bei den Hosen kann frau halt meist keine Männermodelle (nach dem Motto: Taillenumfang = Hüftumfang) tragen und deshalb ärgert mich das so. Nur bei Fjäll Räven gibt's da noch eingermaßen brauchbares Zeug, übrigens auch vom Stoff her (natürlich sehr teuer).

  17. Anfänger im Forum
    Avatar von flunder
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    #17
    Das Problem ist alt und findet sich überall im Handel: Die Nachfrage bestimmt das Angebot!
    Im Moment ist alles, was mit Outdoor zu tun hat, "in". Das hat zur Folge, dass auch die Verkäuferin von Karstadt sich so eine Jacke kauft. Auch, wenn sie sie nur zum Brötchen holen anzieht. Soll mich nicht stören.
    Das Problem entsteht dann, wenn eben alle, die eigentlich so eine Jacke überhaupt nicht brauchen (also noch nicht einmal mit dem Hund Gassi gehen bzw. bei jede Wetter auf dem Markt stehen) sich so eine Jacke kaufen.
    Dann steigt nämlich im Verhältnis die Nachfrage für möglichst modische Bekleidung (mit Verzicht auf Funktionalität), wobei die Nachfrage für funktionelle Bekleidung zwar zahlenmäßig stagniert, aber prozentual abnimmt. Als folge bietet der Outdoorladen mehr modische Bekleidung und weniger funktionelle Bekleidung an. Der Grund ist, dass er erstens keine Ladenhüter haben möchte und zweitens nur einen begrenzten Platz hat. Und weil es ja gerade "in" ist, klingeln trotzdem die Kassen und der Laden kan sich vergrößern.

    Es gibt nur ein Mittel dagegen. Und das ist der Käufer, der sich tatsächlich in der Natur bewegt und die funktionelle Bekleidung braucht und SICH BESCHWERT!

    Die Läden sind sich nämlich durchaus bewusst, dass sie Ihre Stammkundschaft nicht verprellen dürfen, weil es ja irgendwann nicht mehr "in" sein wird. Nur solange sich keiner beschwert, denkt der Chef im Laden, dass auch die Stammkundschaft zufrieden ist. Der ein oder andere Verkäufer kann da ruhig Eurer Meinung sein, aber er kann halt nicht entscheiden, sondern nur weiterleiten.

    Es ist also nicht böse gemeint, wenn Ihr ein "nein" zu hören bekommt, der Verkäufer darf schlichtweg nicht anders. Das tut im übrigen auch dem Verkäufer in der Seele weh, dass er soviel unnützigen Kram verkaufen muss. Aber der Kunde ist halt König.

    Gruß Miriam

  18. Erfahren
    Avatar von Ebisch
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    #18
    Wie konnten wir bloß ohne all das Leben???Myog wird noch ein Trend im Outdoorvolk bei der momentanen Entwicklung, die Mode zu sehr zu berücksichtigen(Bzw. die Rendite).

  19. Alter Hase
    Avatar von Der Foerster
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    #19
    Keine Sorge die Wälder sind nicht voll mit Outdoorern :wink:
    Dafür aber die Parks und die Fußgängerzonen. Und es werden natürlich die stadtnahen Wälder (die eigentlich auch schon fast Parks sind) mit Nordic-Walkern überschwemmt.
    Ich denke auch das viele Outdoormarken einfach zu Mode-Marken "verkommen" (besonders TNF und JW) und zu Statussymbolen in der Stadt werden (dort sieht man schließlich und wird gesehen ). Pelz ist out Gore ist
    in!!!!!!!!!!
    Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Du es sagen darfst. Voltaire.

  20. Fuchs
    Avatar von jackknife
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    #20
    Ich halte mich auch für einen Outdoorer, der richtig raus zum Wandern geht. Nur kann ich beileibe verstehen, das der Trend bei den Nichtoutdoorern zu solcher Bekleidung geht. Noch nie gab es so gute und vor allem funtionierende Bekleidung. Auf dem Fahrrad, im Auto, in der Stadt, nur so im Rucksack dabei, meine Softshell habe ich fast immer mit. Das ist einfach ein Stück Bekleidung, welches förmlich für den Alltag gemacht wurde. Dieser Restansatz des Wanderns, mal ehrlich, dann nehme ich doch keine Softshell mit, wenn ich mich ein paar Tage darauf verlassen will, nicht nass zu werden.
    Der Softquatsch wurde imho für den Cityslicker entwickelt.
    Zumindest, kaufen die Leute über diese Schien wenigstens Qualität, egal ob TNF oder JW, die Klamotten von denen sind wohl weitaus dauerhafter als C&A Billigware, und damit durch längere Haltbarkeit auch umweltfreundlicher.

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