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  1. Neu im Forum

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    Südamerika zu Pferd - Mitreiter gesucht!!

    #1
    Plan: Im Süden von Chile möchte ich gerne die Pferde besorgen, am besten für jeden ein Reit- und ein Packpferd. Ein Hund, der uns begleitet, wäre auch noch schön. Am liebsten würde ich von hier aus im Sept./Okt 07 aufbrechen. Nach einer gewissen Vorbereitungszeit vor Ort sollten wir dann Anfang 2008 soweit sein, losziehen zu können. Zunächst durch das chilenische und argentinische Patagonien und Feuerland, dann nach Norden, immer die Anden entlang durch Bolivien, Peru und Ecuador bis Kolumbien oder Venezuela, sofern die aktuelle politische Lage letzteres dann zulässt.
    Dauer: offen.
    Entfernung: ca. 20.000 km.
    Mittel: finanziell ca. 8000 EUR/Jahr, ansonsten viel Improvisation.
    Garantie: keine.
    Voraussetzung: männlich, > 35 J., reiseerfahren, erfahren im Umgang mit Pferden.
    Weitere Infos: www.geocities.com/jesa339

  2. Alter Hase

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    #2
    Hallo,

    hört sich natürlich traumhaft an. Hast du dich von Aime Tschiffely inspirieren lassen? 20 000 km sind allerdings wohl zu viel für einen Satz Pferde.

    Wofür möchtest du die lange Vorbereitungszeit nutzen?

    Hast du tiermedizinische und pferdepflegerische Kenntnisse oder möchtest du die dort erwerben? Tschiffely beschlug seine Pferde wohl selbst. Weißt du, wie das von den Möglichkeiten heutzutage aussieht? Und ich fürchte mal, die Grenzformalitäten sind wohl eher schwieriger geworden.

    Grüße Enja

  3. Neu im Forum

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    #3
    hallo,

    ich habe eine ähnliche Reise bereits gemacht, allerdings mit dem Motorrad. Es war zwar ganz toll, aber ich habe dennoch dabei festgestellt, dass das immer noch zu schnell ist, und bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass die einzig wahre Art zu reisen, eben mit Pferden ist.

    Wie weit und wie lange die Pferde mitmachen, würde man einfach sehen müssen. Grundsätzlich halte ich es für möglich, aber es kann unterwegs natürlich jede Menge passieren. Das gilt für die Reiter natürlich genauso.

    Die Vorbereitungszeit braucht es imho, um überhaupt erstmal die passenden Pferde zu finden (man geht ja nicht einfach mal in den Laden und sucht sich was aus dem Regal, oder bestellt es per Katalog), um evtl. noch anfallende Formalitäten zu erledigen, dann um sich selbst und die Pferde zu trainieren und zu konditionieren, um sich aneinander zu gewöhnen, um das bepacken zu trainieren, und eben alles, was so anfällt, schon mal bei kürzeren Ritten durchzuspielen...

    Ich selber hab die entsprechenden Kenntnisse noch nicht, deswegen sollte der Mitreiter diese auf jeden Fall schon mal haben. Und ich will sie mir spätestens vor Ort bei der Vorbereitung und dann nach und nach aneignen.

    Die Grenzübertritte werden sicher nicht ganz einfach. Sind aber möglich.

    lg,
    Jeanette

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Simon
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    #4
    Hallo Jeanette

    Wie lange reitest du schon? Hätte etwas ähnliches für Kirgisistan geplant, allerdings nicht über eine so gewaltige Strecke. Bin jetzt fleißig am reiten trainieren allerdings irgendwie geht´s nicht besonders weiter. Nun wollte ich mich einfach über Erfahrungen anderer nach wieviel Training sowas angegangen werden kann erkundigen.
    Gruas
    Simon
    Der sich schon wieder aufs reiten nach der Winterpause freut

  5. Gerne im Forum
    Avatar von Juniper
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    #5
    Hallo,

    Dein Plan klingt einfach traumhaft, leider kann ich trotzdem nicht mit.
    Ich kann dir nur dringend empfehlen -falls du es noch nicht tust- schon hier in Deutschland das "Handling" von Pferden zu lernen (zum Schutz von Dir und deinem Pferd ).
    Es braucht eine Weile bis man Routine im Umgang mit der Ausrüstung, Fütterung und den Tieren selbst hat!
    Es gibt auch bei uns Reiterhöfe, die sich auf Wanderritte spezialisiert haben und bei denen du Reitstunden nehmen könntest (solltest!)
    Du musst für so eine Tour aber natürlich nicht nur Reiten können sondern den Zustand und die Leistungsfähigkeit deines Pferdes einschätzen können, Krankheiten erkennen und vorbeugen, ein Eisen aufnageln, ...

    Wer konkrete Fragen rund ums Pferd/Training/Wanderritte hat kann sich gern an mich wenden, ich behaupte mal die von Enja angesprochenen "tiermedizinischen und pferdepflegerischen Kenntnisse" zu besitzen...

    Interessant vielleicht auch diese Homepage:

    www.weitreitergilde.de

    Gruß Lena
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  6. Alter Hase

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    #6
    Hallo,

    welche Kosten veranschlagst du? Bist du sicher, ein Packpferd zu brauchen? Was für eine Art Gelände willst du überqueren? Sind die Pferde dort beschlagen oder gehen sie barfuß? Wasser finden sie vermutlich überall. Sonst würde es schwierig. Wie sieht es mit Futter aus?

    Das, was so an Verletzungen und Erkrankungen gängig ist, sollte man erkennen und behandeln können. Und genügend über die Bedürfnisse der Pferde wissen. Wie ein Sportgerät einfach verheizen, sollte man sie sicher nicht. Ich gehe mal davon aus, dass du das nicht vorhast.

    Es ist halt ein sehr großer Unterschied, ob man organisiert reitet oder wirklich selber für die Pferde verantwortlich ist.

    Grüße Enja

  7. Neu im Forum

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    #7
    Freut mich, dass mein Vorhaben hier auf soviel Interesse stösst. Noch besser wär natürlich, es würd sich endlich wer finden, der mitkommen kann und will…

    Ihr geht ja auch schon ans Eingemachte mit euren Fragen. Ich will mal versuchen, sie weitgehend zu beantworten. Obwohl ich eher der Meinung bin, dass vieles sich erst vor Ort erschliesst. Alles kann man einfach nicht planen, und genau das macht doch auch den Reiz aus.

    Ich selber reite seit 2,5 Jahren, 1x im Monat ein Wochenende [Schleichwerbung on] auf der Gensleiten [Schleichwerbung off]. Mehr ist derzeit leider nicht drin. Letztes Jahr war ich wieder inChile, wo ich mit ner Freundin zuammen ein Pferdetrekking gemacht hab, im Hochgebirge der Anden (2700 – 4000m Meereshöhe). War genial. Zugegeben hatten wir uns dort 2 arrieros angeheuert, und waren daher nicht ganz auf uns gestellt. Das hat uns aber auch wertvolle Einblicke gegeben, und wir konnten viel lernen. (Auch da kam übrigens schon auf je 2 Leute 1 Packtier)...
    Wielange und wieviel Training man braucht, um sowas machen zu können, kann man sicher nicht so pauschal sagen. Kommt ja auch drauf an, was man macht. 100 Stunden und perfekt in der Halle heissen noch lange nicht, dass man dann draussen auch zurecht kommt.
    Aber sag mal Simon, wieso muss man denn beim Reiten ne Winterpause machen? Vor allem bei diesem „Winter“, den wir heuer haben?

    Lena, ich komm gern auf dein Angebot zurück, und meld mich bei dir, wenn’s konkreter wird…
    Die Seite der Weitreitergilde ist leider nicht besonders aktuell, weitaus besser find ich www.thelongridersguild.com , und natürlich Günter’s Seite www.abenteuerreiter.de , auch Kerstins Seite ist sehr informativ http://freenet-homepage.de/pilgern/index2.html

    Was die Kosten angeht, das schrieb ich ja schon im 1. Posting. Ich rechne mit ca. 8000 Euro im Jahr, mal mehr, mal weniger, je nachdem in welchen Ländern man grad unterwegs ist. Und ohne unvorhergesehene und nicht kalkulierbare Mehrkosten, versteht sich.
    Ein Packpferd ist unerlässlich, denke ich. Man ist ja schon ne Weile unterwegs, da kommt doch etliches zusammen, was man dabei haben wird, und wenn man noch so minimalistisch ist. Allein schon Zelt und Schlafsack, eigenen Proviant (lieber ein bissl mehr, wer weiss, ob man so schnell wieder irgendwo was kriegt), dann muss man auch für die unterschiedlichsten Klimata und Jahreszeiten gerüstet sein…
    Grundsätzlich will ich ja die Anden entlang, will also die Tropen eher meiden. Ansonsten kommt alles Mögliche an Gelände vor, von der flachen Pampa (weiche Böden) auf Meereshöhe, bis Hochgebirge (Fels und Geröll), Pässe auf über 4000m, Fjorde und Gletscher einerseits, Wüste andererseits, das Altiplano in Chile/Bolivien/Peru, etc.etc. Ich denke, da sollten die Pferde schon beschlagen sein.
    Mit dem Futter kann es auch schon mal dürftig ausschauen, manche Gegenden sind schon sehr karg. Nicht zuletzt deshalb ist auch das Packpferd wichtig. Evtl. wird man extra noch ein weiteres fürs Futter brauchen. Muss man sehen.
    Und, nein, natürlich sind die Pferde keine zu verheizenden Sportgeräte!!! Im Gegensatz zu den Distanzreitern geht es mir auch nicht um irgendwelche Rekorde oder Bestzeiten. Vielmehr um das langsame und gemeinsame –und da sehe ich die Pferde als Partner- Erschliessen und Erwandern, Erleben des Weges. Ob und wo man wann ankommt, ist nur Nebensache.

    Puh, war's das jetzt, oder wollt ihr noch mehr wissen? :wink:
    Scherz beiseite, ich freu mich natürlich über weiteres Feedback

    lg,
    Jeanette

  8. Gerne im Forum
    Avatar von Juniper
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    Mit beiden Haxen in Niedersachsen
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    #8
    Hallo nochmal,

    Es klingt wirklich toll und schon recht durchdacht, was du da schreibst.
    The longriders guild ist in der Tat besser gepflegt als die deutsche Version, Kerstins Seite kenne ich auch, aber die von Günter ist mir neu *schmökern geh*
    Evt. kennst du ja auch schon diese hier: www.weltumreiter.de Ich habe damals seine Reise in der "cavallo" verfolgt.

    Ich an deiner Stelle würde übrigens überlegen, nicht zu reiten sondern nur mit Packpferd an der Hand zu wandern (wie Kerstin... ) Denn ob für insgesamt vier Pferde unterwegs immer genug zu beißen da ist, halte ich für sehr fraglich. Schneller als zu Fuß ist man im Schritt auch nicht wesentlich, und traben/galloppieren ist je nach Gelände und va dank des Gepäcks teilsweise sowieso nicht nötig. Auch ist bei einer Anzahl von 4 im Gegensatz zu 2 Pferden die Gefahr doppelt so groß, dass eines verletzt ist und somit ständig Rücksicht genommen werden muß... (klint vielleicht nach Milchmädchenrechnung, aber ich spreche aus Erfahrung).

    Lass dir schon jetzt, wenn du mal wieder bei den Rössern bist, von fähigen Leuten ein paar "Kniffe" zeigen! Zum Beispiel wie man Simmkommandos übt die einem das Leben unterwegs ungemein erleichtern (Vorwärts/Langsame/Schneller/Halt/...), wie man ins Pferdemaul schauen kann ohne einen Finger zu verlieren und anhand der Zähne das Alter schätzt, wie man Hufe raspelt, worauf du beim Kauf eines Pferdes für eine solche Unternehmung achten solltest, wie du lernst das Exterieur einzuschätzen, woran man ernste und weniger ernste Krankheiten erkennt...

    Wenn es soweit ist, kann ich dir wie gesagt in Punkto Krankheiten und Pferdewahl einiges zum Besten geben, melde dich einfach
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  9. Alter Hase

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    #9
    Da könntest du doch hier mit dem Hufschmiedelehrgang schon mal anfangen. Und passende Sanitätskurse gibt es auch. Außerdem könntest du dich auf dem Reiterhof mal für ein paar Wochen als Hilfskraft verdingen, um einiges zu lernen. Das Reiten ist eigentlich das Wenigste.

    Einmal im Monat oder gar nicht, finde ich eigentlich egal. Großartig Praxis wirst du auf die Weise nicht bekommen. Da kannst du dann an Ort und Stelle sozusagen ein Intensivtraining beginnen.

    Wüste geht vermutlich nur in kleinen Etappen. Denn selbst mit Packpferd kannst du nicht ausreichend Wasser für die Pferde für mehrere Tage transportieren. Für die Berge braucht man geeignete Pferde. Keine Ahnung wie Flachlandpferde extreme Höhenunterschiede verkraften.

    Man kann halt mit sich selbst allerhand ausprobieren. Das Reisen mit Pferden ist dagegen wie mit Kindern. Man ist für sie verantwortlich. Darf sie nicht überlasten. Muss für sie planen und für sie sorgen.

    Sind in den 8000 € die Kosten für Pferde und Ausrüstung eingeplant? Oder sind das die Reisekosten?

    Ich würde Kontakt mit den dortigen Reitvereinigungen suchen. Die gibt es dort. Das sind Reiterländer.

    Grüße Enja

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Simon
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    #10
    Leider kann ich im Winter nicht reiten da der Reitplatz gefroren ist und die Pferde im Winter sehr eigenwillig sind. Es ging zum Schluss einfach nichts weiter. Da ich im Moment eh sehr viel mit Skitouren unterwegs bin kann ich die Zeit ganz gut überbrücken. Freu mich aber auf jeden Fall schon auf den Sommer.
    Gruas
    Simon

  11. Alter Hase

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    #11
    Hallo,

    wie werden denn dann eure Pferde im Winter bewegt? Bevor es Mode war, Hallen zu nutzen, sind wir eigentlich bei fast jedem Wetter draußen unterwegs gewesen.

    Grüße Enja

  12. Dauerbesucher
    Avatar von Simon
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    #12
    Die Pferde laufen im Winter auf der Koppel frei herum. Natürlich können sie von einem guten Reiter auch im Winter geritten werden, sie machen dann halt einfach mehr Mätzchen und ich hab so schon genug Probleme alles hin zu bekommen. Ausserdem sind sie es nicht wirklich gewohnt im Winter geritten zu werden, da sie meist von Hausgästen im Sommer geritten werden (die gehen im Winter lieber Skifahren).
    Gruas
    Simon
    PS: Halle haben wir natürlich keine, sonst würden wir ja auch reiten gehen.

  13. Erfahren

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    #13
    Zitat Zitat von Simon
    PS: Halle haben wir natürlich keine, sonst würden wir ja auch reiten gehen.
    OT: da muss ich als Buschreiter einfach schmunzeln...

    Reiten in ner Halle ist für mich einfach kein reiten.

  14. Alter Hase

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    #14
    Ich sehe das undogmatisch. Je nachdem, was passt. Mein Pferd ist zum Beispiel auch für beides zu gewinnen.

    Bei der geplanten Südamerika-Route wäre es allerdings sicher gut, das Reiten in jedem Terrain und bei jedem Wetter zu trainieren.

    Ach so: Buschreiten in der Halle ist sicher kein Reiten. Da würde ich mich anschließen.

    Grüße Enja

  15. Anfänger im Forum
    Avatar von almacriolla
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    #15
    hallo,
    So, es hat etwas gedauert, aber jetzt bin ich (vorher kapalua!!!) wieder online. PC war verseucht, daher jetzt neue Passwörter, und wenn schon, dann auch gleich ein neuer -und viel besser passender- Benutzername :-)

    Also, zurück zum Thema,

    Zitat Zitat von Enja
    Sind in den 8000 € die Kosten für Pferde und Ausrüstung eingeplant? Oder sind das die Reisekosten?
    die veranschlagten € 8000,- sind reine Reise- und Lebenshaltungskosten. Dazu kommen erst noch die (hoffentlich) einmaligen Kosten für Pferde (die aber dort wesentlich günstiger sind als hier), Ausrüstung und Flugtickets.

    Zitat Zitat von Enja
    Ich würde Kontakt mit den dortigen Reitvereinigungen suchen. Die gibt es dort. Das sind Reiterländer.
    Auch daran habe ich bereits gedacht. Die ersten emails sind schon hin- und hergegangen. Die Sprache ist ja zum Glück kein Hindernis mehr für mich.

    Zitat Zitat von Enja
    Da könntest du doch hier mit dem Hufschmiedelehrgang schon mal anfangen. Und passende Sanitätskurse gibt es auch. Außerdem könntest du dich auf dem Reiterhof mal für ein paar Wochen als Hilfskraft verdingen, um einiges zu lernen.
    Damit hast du - und auch Lena, die ähnliches schrieb - natürlich auch recht. Und weil ich eh gerade auf Jobsuche bin und Zeit im Überfluss habe, hab ich mir überlegt, dass es doch jetzt ein günstiger Zeitpunkt wäre, irgendwo auf einem Hof ein Praktikum zu machen, für mehrere Wochen oder Monate.
    Allerdings ist das jetzt Neuland für mich, und ich weiss noch nicht so recht, wie und wo ich da anfangen soll. Vielleicht habt ihr mir dazu den ein oder anderen Tipp, wo ich so einen Platz finden kann, oder welche Höfe in Frage kommen könnten und sowas auch anbieten?

    Lg,
    Jeanette
    GESUCHT: Mitreiter, der mit mir Südamerika durchqueren möchte,
    zu Pferd die Anden entlang, von Feuerland bis Kolumbien

  16. Fuchs
    Avatar von Robiwahn
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    #16
    Moin

    Hast du schon überlegt, wo du die Pferde kaufen willst? Ich kenne in Yacuiba (boliv. Süden, an der Grenze zu Argentinien) einen (dt.) Farmer, der auch Pferde züchtet, eigentlich hauptsächlich für den Eigenbedarf auf der 900ha großen Finca, aber ich glaube er verkauft auch abundzu welche an andere Leute. Wenn du Interesse hast, kann ich ihn mal anmailen.

    Grüße, Robert
    quien se apura, pierde el tiempo

  17. Anfänger im Forum
    Avatar von almacriolla
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    #17
    hola Robert,

    ich würde die Pferde gerne so weit südlich wie möglich kaufen, also entweder in Chile oder eher wahrscheinlich in Argentinien. Auf jeden Fall habe ich in beiden Ländern auch schon erste kontakte, wo ich anknüpfen kann.
    Aber ich freu mich natürlich über jeden Kontakt auf dem Weg, und sicher machen wir gerne einen Zwischenstopp auf der Finca in Bolivien, wenn es soweit ist...
    Vorerst geht es mir aber noch um das Praktikum, was ich gerne jetzt und hier in Deutschland machen würde. Hat jemand einen Tipp?

    lg,
    Jeanette

    p.d.: leben und arbeiten in Bolivien klingt natürlich auch nicht schlecht. Was hast du denn da gemacht?
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  18. Fuchs
    Avatar von Robiwahn
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    #18
    OT: :
    @jeanette

    ich antworte nur, wenn du verrätst, was du in Chile gemacht hast (außer Motorrad fahren), kommt nämlich auf deiner HP nicht richtig raus :wink: .

    Ich war für den ded bei einer Kakaokooperative (El Ceibo, berühmt in ganz Bolivien) und habe die Leute im Tropenwaldmanagement beraten. War ein sehr interessanter Job, ich habe viele Freunde kennen gelernt und will möglichst bald wieder dahin. Auf der HP stehen auch einige Berichte und Fotos.

    saludos, Roberto
    quien se apura, pierde el tiempo

  19. Anfänger im Forum
    Avatar von almacriolla
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    #19
    hola Roberto,

    Zitat Zitat von Robiwahn
    OT: :
    ich antworte nur, wenn du verrätst, was du in Chile gemacht hast (außer Motorrad fahren), kommt nämlich auf deiner HP nicht richtig raus :wink: .
    Ich bin eigentlich Modedesignerin, und hab damals auch noch in dem Bereich gearbeitet, auch in Chile. (es steht aber auch auf meiner homepage, der ersten, guckstu hier: www.geocities.com/pandoras_tour -> portrait )
    Schade, dass man beim ded so Leute wie mich nicht brauchen kann. Ich würde inzwischen viel lieber was in Richtung Entwicklungshilfe machen. Sofern das mit dem Ritt nicht klappt, aber danach sieht es eh nicht aus (neue Männer braucht das Land!!).

    sinceramente,
    Jeanette
    GESUCHT: Mitreiter, der mit mir Südamerika durchqueren möchte,
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  20. Fuchs
    Avatar von Robiwahn
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    #20
    OT:

    Hola Jeanette

    Bis vor kurzem hat der DED-Bolivien jemanden gesucht, der eine Vereinigung von Frauen in der Vermarktung und Org.entwicklung berät. Die stellen kleine Artesanias in allen möglichen Formen, Prod.methoden (Flechten, Stoffe, Keramik, Holz) usw. her. Ich wollte mich als Förster erst bewerben, aber sie wollten ausdrücklich eine Frau :wink:
    Ich denke jedoch, das auch jemand mit deinem berufl. Hintergrund da drauf gepasst hätte (ne Freundin von mir studiert auch Modedesign), denn ich denke, das ihr schon auch ziemlich viel organisatorisches lernt, oder? Zumal die Stelle ca. ein halbes Jahr frei war. In den Bereichen Wirtschaftsförderung und auch ländliche Entwicklung braucht es z.B. nicht immer nur Förster, eher Fachleute mit wirtschaftlichem Verständniss und Organisationsgeschick, nebenbei ist immer die menschliche Komponente zum Rüberbringen des Wissens ganz wichtig.
    Hier kannst du mal nach DED-Stellen schauen. Wenn dich nur Lateinamerika interessiert, dann unten bei Sprache spanisch einstellen, dann kommen alle lateinamerikanischen (auch Bras.), ansonsten durch die einzelnen Themengebiete klickern (finde ich persönlich etwas unübersichtlicher).

    Grüße und viel Glück, Robert
    quien se apura, pierde el tiempo

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