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  1. Gesperrt Gerne im Forum

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    #41
    Zitat Zitat von Mephisto Beitrag anzeigen
    Nachdem diverse Threads immer mit rechtlichem OT-Geblubber zugespammt werden, starte ich hier mal einen neuen Thread. Hier kann über Rechtliches bezüglich Jagd und Fischerei diskutiert werden. Primär für Deutschland und den deutschsprachigen Raum. Bitte immer markieren über welches Land geschrieben wird.
    Also---wenn ich am verhungern bin-- interessiert mich kein Fisch- oder Jagdrecht.
    Da geht es nur ums Überleben!!!
    Angelschein hab ich......
    Sportschütze bin ich!Auch Grosskaliber!!!!
    In der Not hole ich mir was ich brauche
    Geändert von Mephisto (02.01.2008 um 19:19 Uhr) Grund: Zitat repariert

  2. Gesperrt Gerne im Forum

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    #42
    Fallenjagd fällt unter das Jagdrecht
    Bei Survival im Kopf....ja in der Wirklichkeit


    Editiert vom Moderator
    Habe den Kommentar aus diesem Thread hierher verschoben. Epitaph, was soll dieses Kommentar? Du kennst den Jagdrecht-Thread sehr genau!

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden. Dein Team der
    Geändert von Mephisto (04.01.2008 um 16:34 Uhr)

  3. Gerne im Forum
    Avatar von Der Terrier
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    #43
    Zitat Zitat von epitaph Beitrag anzeigen
    Fallenjagd fällt unter das Jagdrecht
    Bei Survival im Kopf....ja in der Wirklichkeit
    Wie oft eigentlich noch... unsere Admins weisen regelmäßig darauf hin, dass wir hier THEORETISCHE Möglichkeiten erörtern!!! Das Fangjagd unter das Jagdgesetz fällt, weiß erstens jeder und zweitens ist dieser Hinweis hier [Hinweis vom Mod: gemeint war im Fallenbauthread] völlig deplatziert. Manche lernen es nie
    Geändert von Mephisto (04.01.2008 um 16:43 Uhr) Grund: Bezug fehlte
    Mag sein das dir der Schuß gelang, wenn er das Wild im Rauch bezwang. Doch bleibe wachsam und gefasst, eh du's nicht in Händen hast.

  4. Gesperrt Gerne im Forum

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    #44
    Es weiss auch jeder dass man keinen Sprengstoff herstellen darf.
    Und wievielen haben es schon gemacht---oder die Hände abgerissen.
    Fallenjagd ist verboten weiss jeder...Aber man könnte doch----oder?
    Ich Bitte mal viele thoretische Tips einstellen.
    Probiert ja keiner ausVERBOTEN

    Epitaph

  5. Lebt im Forum

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    #45
    Zitat Zitat von Andreas L Beitrag anzeigen
    ...mir geht es mehr ums moralische, ethische...Ich rede von Tieren, Lebewesen - nicht von Autos oder Tonscherben. Ich persönlich finde lebende Tiere interessanter als tote. Aber wenn wir sie töten, dann auf anständige Weise. Und was in dieser Diskussion beschrieben wird, ist meiner Überzeugung nach nicht auf dieser Linie.
    Und wenn der Kleine Spinner" nur provozieren will, dann wäre es ein Zeichen von Souveränität, wenn der Moderator das beenden würde.
    100 % Zustimmung

    Gruss

    khyal

  6. Gerne im Forum
    Avatar von Der Terrier
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    #46
    Zitat Zitat von epitaph Beitrag anzeigen
    Fallenjagd ist verboten weiss jeder...Aber man könnte doch----oder?

    Epitaph
    Ist sie nicht!! Es sind lediglich bestimmte Fallensysteme verboten, z.B. Schlingen, Wolfsangeln, Tellereisen, Prügelfallen. Für die Fallenjagd in öffentlich zugänglichen Gebieten wie z.B. im Wald, muss man entsprechend ausgebildet sein, d.h. einen Jagdschein plus zusätzlichem Fallenlehrgang absolviert haben.
    Auf deinem eigenen Grund und Boden wie beispielsweise deinem Hausgarten, deinem Schuppen, Dachboden ect. kannst du Fallen stellen, soviel und solange du willst, auch ohne Jagdschein usw. Wichtig ist nur, das es sich um gesetzlich erlaubte UND zugelassene Fallen handelt und das eine Gefährdung Unbeteiligter ausgeschlossen werden kann. Wenn dann jemand in deinen verschlossenen Schuppen einbricht oder über deinen Gartenzaun klettert und in deine Fuchsfalle gerät...Pech für ihn.
    Mag sein das dir der Schuß gelang, wenn er das Wild im Rauch bezwang. Doch bleibe wachsam und gefasst, eh du's nicht in Händen hast.

  7. Schattenwolf
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    #47
    Jagen ja, aber nur um sein Leben oder anderes zu erhalten.

    Fallen stellen ist unwürdiges Jagen. Laut Jagdrecht und Tierschutzgesetz soll kein Tier leiden.

    epitaph:
    Bist Du Jäger, wenn ja, dann kennst Du ja das Jagdrecht hoffentlich?

  8. Gerne im Forum
    Avatar von Der Terrier
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    #48
    Zitat Zitat von Schattenwolf Beitrag anzeigen

    Fallen stellen ist unwürdiges Jagen. Laut Jagdrecht und Tierschutzgesetz soll kein Tier leiden.
    Freunde, es geht in diesem Forum um SURVIVAL! Ihr könnt an die Jagdmethoden und Strategien eines Survivalfalls nicht die Maßstäbe eines modernen Jagd- und Tierschutzgesetzes anlegen. Das ist zwar ein hehrer Gedanke, funktioniert in Notsituationen aber nicht. Lest euch mal das Wildnisabenteuer des seeligen Carl H. McCunn durch. Das war auch so ein Edelmütiger. Jagd in der Kulturlandschaft und Jagd im Survivalfall sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
    Mag sein das dir der Schuß gelang, wenn er das Wild im Rauch bezwang. Doch bleibe wachsam und gefasst, eh du's nicht in Händen hast.

  9. semmi
    Gast

    #49
    [OT]
    Zitat Zitat von Schattenwolf Beitrag anzeigen
    Jagen ja, aber nur um sein Leben oder anderes zu erhalten.
    Warum denn? Ich find Wildfleisch einfach nur lecker, und meines Erachtens ethisch vertretbarer, als jedes Fleisch aus einer Zucht stammend. Zudem weis ich, wenn ich selber jage, woher das Fleisch kommt, wie gesund das Tier war, das ich erlegt habe, stand es unter Stress und wie schnell wurde es nach dem Tod versorgt.
    Dieses, tschuldigung, Gesülze, Jagen nur im absoluten Notfall, is ja im Prinzip böse, die armen Tiere abzuknallen, aber zur Not...wer kein Blut sehen und trotzdem Schnitzel essen will kann dies gerne tun, ist deswegen aber kein besserer Mensch als derjenige, welcher auch ausserhalb dieses vielzitierten Notfalls ("aber nur um sein Leben oder anderes zu erhalten" blubb) tut.

    Und nu halt dich fest: Mir macht Jagen ethisch völlig unkorrekt auch noch Spaß...

    OT:
    Zitat Zitat von Schattenwolf Beitrag anzeigen
    Fallen stellen ist unwürdiges Jagen. Laut Jagdrecht und Tierschutzgesetz soll kein Tier leiden.
    Schöne Aneinanderreihung von Sätzen, die nicht unbedingt viel miteinander zu tun haben. Unwürdig nach welchem Maßstab? Leiden Tiere durch Fallenstellen?
    Nicht dass ich das Fallenstellen gutheisse, aber hier wird ziemlich agitatorisch mit relativ wenig begründenden Hintergrundinfos schwarz-weiß-malerei betrieben.

    OT: Kannst mir zuliebe bitte bitte mal Texte schreiben, welche nicht nur aus Sätzen mit maximal 4 bis 5 Wörtern bestehen und zwischen welchen nicht häufig eine direkt nachvollziehbare Verbindung besteht? Wir sind hier nicht bei der Bildzeitung...


  10. Schattenwolf
    Gast

    #50
    In Survivalsituationen Fallen zu bauen und zu stellen finde ich nicht verwerflich. Im Gegenteil, es bleibt einem Wohl kaum etwas anderes übrig. Ich muß das nutzen, was mir gerade zur Verfügung steht und wenn ich keine Flinte zur Hand habe, dann muß ich mir Fallen bauen, da es auch mein Lebenserhaltungstrieb fordert. Ich wurde darin intensiv und sehr gut ausgebildet und werde es in einem Notfall auch anwenden.

    Ich kann jagen, ich habe schon gejagt, kann Blut sehen, habe auch schon Tiere aufgebrochen, zerlegt und gegessen. Da ich Vegetarier bin, werde ich es nicht scheuen in einer Überlebenssituation zu jagen, ein Tier zu erlegen und zu verspeisen, denn mein Lebenserhaltungstrieb verlangt es von mir.

  11. Erfahren

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    AW: Jagdrecht und Co.

    #51
    Huhu!
    Ich versteh die Aufregung nicht. Um eine rechtliche Grauzone handelt es sich hier keineswegs. Als Jurastudent kurz vor dem Staatsexamen kenn ich mich (ich hoffe doch) ein wenig damit aus

    Es ist sicher weder rechtlich bedenklich noch ethisch verwerflich hier über Fallen- und Fangtechniken zu diskutieren. Sonst müsste ja mein Opa genauso Angst haben, im Angelforum zu schreiben....
    Genauso wie jeder wissen sollte, dass man nicht einfach ohne Berechtigung Fischen aus dem See ziehen kann, sollte jeder wissen, dass man nicht einfach mit Pfeil und Bogen auf Rehkitze schießen kann...
    Wer es doch tut und solch Wissen für Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten einsetz, handelt eigenverantwortlich oder ist schon gar nicht mehr überhaupt zurechnungsfähig...

    Ganz anders sieht es natürlich in einer Notlage aus. Wenn man sich selbst, sei es auch leichtsinning oder gar mit Absicht, in diese Notlage gebracht hat, ändert das daran gar nichts.

    Ich denke wenn irgendwas mit Tierquälerei zutun hat, dann Massentierhaltung. Wenn noch überall Wald wäre, wo mal welcher war, und jeder sich mit einer Schlinge das aus dem Wald holen würde, was er braucht und nicht mehr, wär die Welt vielleicht noch in Ordnung.
    Die Natur ist grausam, ja, aber hier geht es ja gerade darum sich Wissen und Können für die Notsituation anzueignen. Aber es mag ja auch solche geben, die das Rebhuhn laufen lassen und lieber den Märtyrertod sterben.

    Schaut euch mal den Film "We feed the World" an. Dann geht ihr nur noch mit Schlinge und Fangeisen los, wenn ihr Fleisch essen wollt

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Jagdrecht und Co.

    #52
    In einer Survival - Situation die hoffentlich niemals eintreten wird ist es mit Sicherheit ein großer Vorteil in der Lage zu sein Fallen zu Bauen.
    Das man sich das nötige Wissen dazu aneignet ist auch völlig in Ordnung.
    Tieren keine unnötigen Qualen zu bereiten ist wohl hoffentlich selbstverständlich.
    Ich wundere mich nur etwas über die Kommentare einiger Leute im Forum,weil es sich so anhört als wenn alles was gesetzlich erlaubt ist dann wohl auch in Ordnung sei.
    Sicherlich ist der Tod in einer Schlinge Brutal, aber ob ein Tier das geschossen wird und vielleicht nicht sofort tot ist weniger leidet ist auch nicht gesagt.
    Mal abgesehen von den Schlachtungs Methoden die im Namen der Religion, auch in Deutschland legal sind.
    Ob es wohl den Tieren leichter fiele zu Sterben wenn sie wüssten das es rechtlich einwandfrei ist wenn man ihnen gerade die Kehle durchschneidet ohne Betäubung ?
    Töten ist immer Brutal auch wenn es rechtlich einwandfrei stattfindet.
    Ich bin Angler und ich fange Fische und töte Fische.
    Ich gehe nicht angeln weil mein Kühlschrank gerade Leer ist sondern weil es mir spaß macht.
    Das Töten gehört nun mal leider dazu.
    Schlingen habe ich noch nie gelegt würde es im Notfall aber machen.

  13. Moderator
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    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Jagdrecht und Co.

    #53
    Zitat Zitat von aro Beitrag anzeigen
    In einer Survival - Situation die hoffentlich niemals eintreten wird ist es mit Sicherheit ein großer Vorteil in der Lage zu sein Fallen zu Bauen.
    Das man sich das nötige Wissen dazu aneignet ist auch völlig in Ordnung.
    Tieren keine unnötigen Qualen zu bereiten ist wohl hoffentlich selbstverständlich.
    Ich wundere mich nur etwas über die Kommentare einiger Leute im Forum,weil es sich so anhört als wenn alles was gesetzlich erlaubt ist dann wohl auch in Ordnung sei.
    Sicherlich ist der Tod in einer Schlinge Brutal, aber ob ein Tier das geschossen wird und vielleicht nicht sofort tot ist weniger leidet ist auch nicht gesagt.
    Mal abgesehen von den Schlachtungs Methoden die im Namen der Religion, auch in Deutschland legal sind.
    Ob es wohl den Tieren leichter fiele zu Sterben wenn sie wüssten das es rechtlich einwandfrei ist wenn man ihnen gerade die Kehle durchschneidet ohne Betäubung ?
    Töten ist immer Brutal auch wenn es rechtlich einwandfrei stattfindet.
    Ich bin Angler und ich fange Fische und töte Fische.
    Ich gehe nicht angeln weil mein Kühlschrank gerade Leer ist sondern weil es mir spaß macht.
    Das Töten gehört nun mal leider dazu.
    Schlingen habe ich noch nie gelegt würde es im Notfall aber machen.
    Ich bin selbst auch der Meinung das jemand der nicht im Stande ist ein Huhn um die Ecke zu bringen auch kein Huhn essen sollte.Ja ich denke auch dass es von Vorteil sein kann wenn man Fallen bauen kann.Hab ihr etliche dieser Ultrahart-Rambo-Survivalbücher in denen das manchmal in gefährlich einfacher und gleichgültiger Art dargestellt ist.Man kann sich jegliches Wissen aneignen,wenn wir jedoch in einem Outdooforum Praktiken zeigen die man in Deutschland nur zu Wilderei anwenden kann dann wirkt das nach Aussen hin doch sehr selstsam.Ausserdem denke ich auch dass die alten Jäger hier im Forum euch ziemlich übers Maul fahren würden wenn ihr hier mit viel viel Halbwissen über solche Dinge schwafelt.Auch die These dass es für eine Survivalsituation hilfreich sei sowas zu können stimmt nur in dem Punkt das man weiss wie man sie baut.Das ist jedoch das einfachste an der Sache.Die Anwendung ist das schwere und um diese zu perfektionieren müsste man auch im Vorfeld auf diese Art und Weise jagen und das ist nunmal verboten.Also ist es für mich fast unnötig sich mit dieser Jadmethode zu beschäftigen.Wenn du jagen willst mach einen Jagdschein.Und imo kann man in der Regel davon ausgehen dass ein Schuss weniger schmezhaft für ein Tier ist als eine Schlinge.Schonmal überlegt was bei der Schlinge die Todesursache ist...oder auch dass Tiere sich im Kampf ums Überleben schon ein Bein abgekanbbert haben.Soweit kommt es bei einem Schuss garnicht.Ist also eine Argumentation die man sich getrost sparen kann.Wenn du mit Hals durschneiden Schächten meinst liegst du leider wieder daneben.Die Tiere sterben bei dieser Methode in unter 5 sek.Ausserdem ist die Benutzung von Betäubung durch Strom oder Ähnliches nicht strikt verboten.Ich glaube in dieser Hinsicht ist das deutsche Recht im Gegensatz zu anderen Bereichen ziemlich erhaben.Leg im Notfall ruhig Schlingen...ich komm dann vorbei bau sie ab und bring dir einen Cheeseburger mit...da haste mehr davon

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Jagdrecht und Co.

    #54
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst auch der Meinung das jemand der nicht im Stande ist ein Huhn um die Ecke zu bringen auch kein Huhn essen sollte.Ja ich denke auch dass es von Vorteil sein kann wenn man Fallen bauen kann.Hab ihr etliche dieser Ultrahart-Rambo-Survivalbücher in denen das manchmal in gefährlich einfacher und gleichgültiger Art dargestellt ist.Man kann sich jegliches Wissen aneignen,wenn wir jedoch in einem Outdooforum Praktiken zeigen die man in Deutschland nur zu Wilderei anwenden kann dann wirkt das nach Aussen hin doch sehr selstsam.Ausserdem denke ich auch dass die alten Jäger hier im Forum euch ziemlich übers Maul fahren würden wenn ihr hier mit viel viel Halbwissen über solche Dinge schwafelt.Auch die These dass es für eine Survivalsituation hilfreich sei sowas zu können stimmt nur in dem Punkt das man weiss wie man sie baut.Das ist jedoch das einfachste an der Sache.Die Anwendung ist das schwere und um diese zu perfektionieren müsste man auch im Vorfeld auf diese Art und Weise jagen und das ist nunmal verboten.Also ist es für mich fast unnötig sich mit dieser Jadmethode zu beschäftigen.Wenn du jagen willst mach einen Jagdschein.Und imo kann man in der Regel davon ausgehen dass ein Schuss weniger schmezhaft für ein Tier ist als eine Schlinge.Schonmal überlegt was bei der Schlinge die Todesursache ist...oder auch dass Tiere sich im Kampf ums Überleben schon ein Bein abgekanbbert haben.Soweit kommt es bei einem Schuss garnicht.Ist also eine Argumentation die man sich getrost sparen kann.Wenn du mit Hals durschneiden Schächten meinst liegst du leider wieder daneben.Die Tiere sterben bei dieser Methode in unter 5 sek.Ausserdem ist die Benutzung von Betäubung durch Strom oder Ähnliches nicht strikt verboten.Ich glaube in dieser Hinsicht ist das deutsche Recht im Gegensatz zu anderen Bereichen ziemlich erhaben.Leg im Notfall ruhig Schlingen...ich komm dann vorbei bau sie ab und bring dir einen Cheeseburger mit...da haste mehr davon
    Wie gesagt eine solche Situation wird bei den meisten von uns niemals wirklich eintreten.
    Allerdings lerne ich auch noch viele andere Dinge wie zB. Herz Lungen Wiederbelebung die ich zum Glück auch noch nicht anwenden musste.
    Oder ich eigne mir Techniken an mit denen ich einen gefährlichen Angriff, der mit einer tötlichen Waffe erfolgt abwehren kann. Alles vielleicht völlig umsonst aber falls doch mal eine Situation eintritt in der ich dieses wissen brauche, dann hat es sich gelohnt.
    Das mit den fünf sekunden bis zum Tod beim Schächten mag so sein.
    Aber lege doch mal bitte für fünf Sekunden deine Hand auf eine glühene Herdplatte.
    Natürlich nur in Gedanken. Soooo laaange sind fünf Sekunden.

    Auch das Jäger alles Meisterschützen sind bezweifel ich stark.
    Obwohl ja nur auf ein klares Ziel geschossen werden darf tragen Jagdhelfer lustige rote Westen weil sie wohl befürchten das sie wie ein Wildtier aussehen?
    Oft genug finden Nachsuchen statt weil ein Tier eben nicht richtig getroffen wurde.
    Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das ich das Jagen mit Schlingen in Ordnung finde sondern nur das ich in einer zugegeben eher nicht eintretenden Notsituation alles tun würde um zu überleben.
    Ich glaube das unsere Moralvorstellungen in einer solchen Situation einfach nicht mehr so anwendbar sind wie wir es gewohnt sind.

  15. Fuchs
    Avatar von jackknife
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    AW: Jagdrecht und Co.

    #55
    Zitat Zitat von aro Beitrag anzeigen

    Auch das Jäger alles Meisterschützen sind bezweifel ich stark.
    Obwohl ja nur auf ein klares Ziel geschossen werden darf tragen Jagdhelfer lustige rote Westen weil sie wohl befürchten das sie wie ein Wildtier aussehen?
    Oft genug finden Nachsuchen statt weil ein Tier eben nicht richtig getroffen wurde.
    Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das ich das Jagen mit Schlingen in Ordnung finde sondern nur das ich in einer zugegeben eher nicht eintretenden Notsituation alles tun würde um zu überleben.
    Ich glaube das unsere Moralvorstellungen in einer solchen Situation einfach nicht mehr so anwendbar sind wie wir es gewohnt sind.

    die meisten Jäger sind sehr wohl gute Schützen. Im Alter lassen diese Fähigkeitenlogischerweise nach. Viel Sportschützen vergleichen ihr Können immer mit Jägern, wenn einer dann mal auf einem Stand nicht so gut geschossen hat, z.B. auf die Zielscheibe. Nur vergessen viele dieser Sportschützen, dass die wenigsten Tiere unter diesen stationären Bedingungen erlegt werden. Meist bewegen sich die Tiere, der Anschlag ist schlecht, freihand, kalte, froststarre Finger von der langen Ansitznacht, oder andere Unannehmlichkeiten. Unter diesen Bedingungen sind die meisten Jäger harvorragende Schützen und vollbringen wahre Kunstschüsse, die manchen Sportschützen ins Abseits degradieren. Außerdem müssen sie eine Nervenstärke aufweisen, die jedesmal einem Schuss im Stechen eines Wettkampfes gleich kommt.
    Die witzigen roten Westen werden getragen, weil es die Unfallverhütungsvorschriften bei Gesellschaftsjagden vorschreiben, sowie diese Jagden eben auch sehr gefährlich sind, weil es eben keine Survivalrollenspiele vor dem PC sind. Dort wird scharf geschossen. Die Treiber und eben auch Schützen müssen frühzeitig erkannt werden, damit sie auch nicht durch Abpraller oder Geschossreste vom durchschlagenden Projektil verletzt werden. Sie werden so schneller von den Schützen erfasst und er kann auf gefährliche Situationen leichter reagieren und den Finger grade lassen.
    Sicher ist es gut zu wissen, wie man eine Falle baut. Nur geht es oftmals nicht über das Baue n hinaus, da man eben noch einiges über die Beute und seine Verhaltensweise am Ort wissen muß, was wieder Beobachtung und Zeit kostet, die man meist nicht wirklich in so einer Situation hat.

  16. Anfänger im Forum

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    AW: Jagdrecht und Co.

    #56
    Zitat Zitat von jackknife Beitrag anzeigen
    die meisten Jäger sind sehr wohl gute Schützen. Im Alter lassen diese Fähigkeitenlogischerweise nach. Viel Sportschützen vergleichen ihr Können immer mit Jägern, wenn einer dann mal auf einem Stand nicht so gut geschossen hat, z.B. auf die Zielscheibe. Nur vergessen viele dieser Sportschützen, dass die wenigsten Tiere unter diesen stationären Bedingungen erlegt werden. Meist bewegen sich die Tiere, der Anschlag ist schlecht, freihand, kalte, froststarre Finger von der langen Ansitznacht, oder andere Unannehmlichkeiten. Unter diesen Bedingungen sind die meisten Jäger harvorragende Schützen und vollbringen wahre Kunstschüsse, die manchen Sportschützen ins Abseits degradieren. Außerdem müssen sie eine Nervenstärke aufweisen, die jedesmal einem Schuss im Stechen eines Wettkampfes gleich kommt.
    Die witzigen roten Westen werden getragen, weil es die Unfallverhütungsvorschriften bei Gesellschaftsjagden vorschreiben, sowie diese Jagden eben auch sehr gefährlich sind, weil es eben keine Survivalrollenspiele vor dem PC sind. Dort wird scharf geschossen. Die Treiber und eben auch Schützen müssen frühzeitig erkannt werden, damit sie auch nicht durch Abpraller oder Geschossreste vom durchschlagenden Projektil verletzt werden. Sie werden so schneller von den Schützen erfasst und er kann auf gefährliche Situationen leichter reagieren und den Finger grade lassen.
    Sicher ist es gut zu wissen, wie man eine Falle baut. Nur geht es oftmals nicht über das Baue n hinaus, da man eben noch einiges über die Beute und seine Verhaltensweise am Ort wissen muß, was wieder Beobachtung und Zeit kostet, die man meist nicht wirklich in so einer Situation hat.
    Mir ging es nicht darum die Jäger als schlechte Schützen zu bezeichnen.
    Es ging mir darum klarzustellen das beileibe nicht jedes Tier sofort tödlich getroffen liegen bleibt,sondern häufig nur verletzt ist und eine Nachsuche erforderlich ist.
    Nur weil gesagt wurde das der Schlingentod sehr qualvoll sei der Tod durch eine Kugel aber nicht.
    Das gilt dann aber eben nur wenn der Schuß sofort tödlich ist.
    Ein wenn auch seltenes Bespiel erzählte mir ein Jäger der ein Wildschwein erlegt hatte welches tagelang ohne Unterkiefer lebte.
    Der Unterkiefer war Ihm von einem anderen Jäger weg geschossen worden.

  17. Moderator
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    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Jagdrecht und Co.

    #57
    Der Schlingentod ist zwangsläufig qualvoll und ein Schuss nicht.Deshalb legen Jäger in Deutschland keine Schlingen aus.Das ist ein recht einfacher SachverhaltUnd das ab und zu ein Schuss ein Tier unzureichend verletzt mag sein führt aber nicht dazu dass der Tod durch die Schlinge der in der Regel qualvoller ist als der Tod durch einen Schuss akzeptabler wird.

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Jagdrecht und Co.

    #58
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Der Schlingentod ist zwangsläufig qualvoll und ein Schuss nicht.Deshalb legen Jäger in Deutschland keine Schlingen aus.Das ist ein recht einfacher SachverhaltUnd das ab und zu ein Schuss ein Tier unzureichend verletzt mag sein führt aber nicht dazu dass der Tod durch die Schlinge der in der Regel qualvoller ist als der Tod durch einen Schuss akzeptabler wird.
    Ok das ist korrekt,sehe ich ja genauso.
    Auch das das Schlingenlegen ausser im absoluten Notfall völlig inakzeptabel ist.

  19. Gesperrt Erfahren

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    AW: Jagdrecht und Co.

    #59
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Der Schlingentod ist zwangsläufig qualvoll und ein Schuss nicht.Deshalb legen Jäger in Deutschland keine Schlingen aus.Das ist ein recht einfacher SachverhaltUnd das ab und zu ein Schuss ein Tier unzureichend verletzt mag sein führt aber nicht dazu dass der Tod durch die Schlinge der in der Regel qualvoller ist als der Tod durch einen Schuss akzeptabler wird.
    Bist du schonmal ausgechoked worden??
    Wenn sich die Schlinge fest um den Hals zieht, also vor allem die Halsschlagadern abgeklemmt werden, tritt die Ohnmacht nach wenigen Sekunden ein.

    Sowieso finde ich das irgendwie komisch.
    Diese Seltsame Doppelmoral die bei der Jagdgesellschaft zu finden ist.
    Man jagt gerne, aber beim töten findet immer diese Schamhafte Rechtfertigerei statt.
    Vor allem bei Außenstehenden.
    Ich glaube da sind viele nicht ehrlich zu sich oder haben sich in verquere eigene Wahrheiten geflüchtet.

    Ich für meinen Teil töte bei der Jagd gerne. Brauche dazu auch keine Gesellschaftskonforme Rechtfertigung oder ähnliches.

  20. Fuchs
    Avatar von jackknife
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    AW: Jagdrecht und Co.

    #60
    @ Aro: Die Sache ist ja auch nicht so, dass sowas nicht passiert, Ein Gebrächschuss ist immer eine ganz üble Nummer. Selten wird ein Stück dann auch auf der Nachsuche gestellt. Es wird jämmerlich eingehen da es sich nicht mehr ernähren kann. Solche Geschichten gehen dann immer unter den Nichtjägern herum wie Lauffeuer in Australien. Nur passiert dieses nicht allzu oft, im Gegenteil. Nachsuchen sind bei uns sehr selten. Von den vielen Stücken die dieses Jahr fielen, hatten wir nur eine Totsuche, da die Sau des nachts etwas weiter flüchtig war. Bei mir lag alles im Knall, oder nach max 50m Flucht.
    Bei einer Schlinge hat man aber die Leidensgarantie fürs Tier. Ich gebe aber als ausgebildeter Jäger die Garantie, dass meine Schüsse tötlich sind und zu keinen weiteren Leiden führen. Sowas nennt man We(a)idmännigkeit, die moralische und ethische Verantwortung dem Lebewesen gegenüber.

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