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  1. Anfänger im Forum

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #61
    Mitreisende: Robtrek
    Zitat Zitat von janphilip Beitrag anzeigen
    Ich habe bisher immer eine Notfall Tröte (die ist echt ultra laut ) oder Bären-Spray dabei wenn kein Heli Flug ansteht.
    Ich würde aber bei solchen Touren ernsthaft überlegen ein Großkaliber Gewehr mitzunehmen.
    Ist als Bären Abwehr wenigsten wirklich zu gebrauchen, Warnschüsse sollen Berichten zufolge eigentlich immer helfen und kann halt auch als Jagdwaffe gebraucht werden um die Essensvorräte aufzustocken.
    Und wenn man mal mit unangenehmen Menschen in Kontakt kommt ist es auch gut sich wirklich verteidigen zu können.
    Wie sind deine Überlegungen hinsichtlich einer Schusswaffe auf Tour?
    Moment, ich geh mal eben Bier holen.
    Ich finde den Faden viel zu schade für die xte Silberrückengroßkaliber-Diskussion; lassen wir doch Robotrek weiterschreiben, während du in einem anderen Thread deinen Fantasien freien Lauf lassen kannst.

  2. Erfahren
    Avatar von SiSler
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #62
    Zitat Zitat von JulianD Beitrag anzeigen
    Ich finde den Faden viel zu schade für die xte Silberrückengroßkaliber-Diskussion; lassen wir doch Robotrek weiterschreiben, während du in einem anderen Thread deinen Fantasien freien Lauf lassen kannst.
    ... volle Zustimmung meinerseits
    “I only went out for a walk and finally concluded to stay out ... for going out, I found, was really going in”
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #63
    Zitat Zitat von janphilip Beitrag anzeigen
    ...
    Ich würde aber bei solchen Touren ernsthaft überlegen ein Großkaliber Gewehr mitzunehmen.
    Ist als Bären Abwehr wenigsten wirklich zu gebrauchen, Warnschüsse sollen Berichten zufolge eigentlich immer helfen und kann halt auch als Jagdwaffe gebraucht werden um die Essensvorräte aufzustocken.
    Und wenn man mal mit unangenehmen Menschen in Kontakt kommt ist es auch gut sich wirklich verteidigen zu können.
    Wie sind deine Überlegungen hinsichtlich einer Schusswaffe auf Tour?
    Ad 1, du m,ußt damit auch in Streßsituationen zurecht kommen können. Zum Anderen, in unangenehmen Situationen auf eine Schußwaffe vertrauen zu wollen erscheint mir nicht zielführend. Zudem sind die Anderen vermutlich in der Überzahl - kein durchdachter Plan. Zudem sinkt dann die Hemmschwelle der Anderen, selber die Waffe einzusetzen. Da ist mehr mit angemessenem Auftreten und Konzilianz zu erreichen.

    Zudem - du muß die Waffe dann ja immer mehr oder weniger griffbereit haben (siehe die Saceh mit 2 Rucksäcken).

    Im Ganzen scheint mir das viel zu kurz gedacht, von administrativen Problemen, die Waffe und Munition über die Grenzen zu bekommen mal ganz zu schweigen. Imho - forgetit.

    PS. zum Nahrungserwerb eine Waffe - dann sollte man wenigsten ausreichend Jagderfahrung haben...

  4. Erfahren

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #64
    Zitat Zitat von janphilip Beitrag anzeigen
    Ich habe bisher immer eine Notfall Tröte (die ist echt ultra laut ) oder Bären-Spray dabei wenn kein Heli Flug ansteht.
    Ich würde aber bei solchen Touren ernsthaft überlegen ein Großkaliber Gewehr mitzunehmen.
    Wie sind deine Überlegungen hinsichtlich einer Schusswaffe auf Tour?
    Ich beantworte deine Frage in dem Sinne "Was wird in RU in der Realität gemacht". Einfach als Info ohne Wertung.

    Einheimische, die in den Taigadörfern leben, gehen ohne Gewehr (und meistens auch Hund) praktisch nicht in den Wald. Grund: Jagdgelegenheiten für Elch, Rentier, Enten und Gänse wahrnehmen, sowie Selbstschutz. Für letztgenannten Punkt haben die auch die notwendigen Nerven und Schießerfahrung. Fast jeder hat auch Geschichten zu erzählen, einige mit nicht so gutem Ausgang für den Menschen. Da komme ich nochmal am Ende der Tour auf ein konkretes Beispiel.

    Russische Touristen, z.B. aus Moskau: wer ein Gewehr besitzt, nimmt es oft mit. Nach meiner Beobachtung ist das nicht die Mehrzahl, aber eine starke Minderheit. Motive sind Entenjagd und Selbstschutz. Es gibt vereinzelte Berichte, wo Touristen gezielt auf Bären geschossen haben, das ist aber die berühmte Ausnahme von der Regel. Warnschüsse in die Luft, um sehr neugierige Bären zu vertreiben: ja, das passiert, z.B. der Bär ist am anderen Flussufer, riecht und hört das Lagerleben und schwimmt zielstrebig rüber. Dieser Abschreckungsknall ist ja auch der Sinn bei der Bärenpatrone. Die bürokratische Prozedur, wie das Gewehr am Flughafen abgegeben und nach der Landung wieder erhalten wird, ist für Einheimische in Maßen umständlich. Wie das für Ausländer läuft, bzw. ob überhaupt - keine Ahnung.

    Bärenspray mit der nötigen Reichweite ist ne gute Sache, aber ich wüsste nicht, wo man dort sowas kaufen kann. Superlaute Notfall Tröte - hab ich schon probiert, hatte leider keinen Effekt.

    Fazit: die Mehrzahl der russischen Touristen geht ohne Waffe und kommt heile zurück. Eine einheitliche Meinung zu dem Thema gibt es dort aber nicht.

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #65
    Zitat Zitat von Fjellfex Beitrag anzeigen
    Ziehen von den russischen Abenteurern auch viele im Winter los?
    ...
    Eine Tour im Spätwinter
    Rob hat schon beantwortet. Natürlich! Ab Mitte Februar bis ungefähr Mitte März ist die beste Zeit dazu.

    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Eine einheitliche Meinung zu dem Thema gibt es dort aber nicht.


    Oh ja! )))) Ich würd lieber das Thema "Bären in Russland" hier an der Stelle gleich schliessen oder in einem anderen Thread weiterführen. Das ist das blödeste und bestrittenste Thema in russischen touristischen Foren Gleich wie die Geschichte mit dem Djatlow-Pass.
    Tausende...nein...Hunderttausende Seiten Streit und theoretisches "bla-bla-bla".

    Bitte nicht hier wieder!

    OT: PS. Ich nehme mein Gewehr meistens mit. Zu 98% zwecklos. Auf einen Bären würde ich nie schiessen(nur wenn nichts übrig bleibt oder es handelt sich um eine geplante Jagd), ein angeschossener Bär wird tödlich gefährlich und bis er stirbt...

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    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #66
    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Typische Regionen, wo die Russen viele Wintertouren machen, sind z.B. Ural, Kuznetskyi Alatau, Ergaki. Es gibt auch erfahrene Gruppen, die machen mit Pulkas Extremtouren von 1 Monat, z.B. Durchquerung des Anabar-Plateaus (NE von Putorana) oder Verhoyansk Range (ein riesige Gebirgskette in Yakutien). Aber sowas ist dann nochmal viel seltener als Sommertouren in diesen Gebieten.
    Würde noch die Gebirge entlang der (Bahnstrecke) BAM (Baikal-Amur-Magistrale) ergänzen; alpin (bis über 3000 m) und gut erreichbar dank ebendieser Bahnstrecke. Schon nach einigen Kilometer kann man so richtig in den Bergen sein, auch relativ kurze Touren sind möglich. Insbesondere Kodar (Kodarski chrebet), aber auch Nord- und Süd-Muja-Kette (Seweromuiski chrebet, Juschnomuiski chrebet), Kalar (Kalarski chrebet).

    Sieht zB so aus (Kodar, Tour 220 km in 16 Tagen; zu Bildern runterscrollen). Hauptsaison offenbar März. Allerdings -30 °C über mehrere Tage nicht unüblich. Auch mal -35 °C. Über Null droht eher weniger.
    Geändert von Ljungdalen (22.10.2020 um 21:33 Uhr)

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #67
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Würde noch die Gebirge entlang der (Bahnstrecke) BAM (Baikal-Amur-Magistrale) ergänzen; alpin (bis über 3000 m) und gut erreichbar dank ebendieser Bahnstrecke. Schon nach einigen Kilometer kann man so richtig in den Bergen sein, auch relativ kurze Touren sind möglich. Insbesondere Kodar (Kodarski chrebet), aber auch Nord- und Süd-Muja-Kette (Seweromuiski chrebet, Juschnomuiski chrebet), Kalar (Kalarski chrebet).

    Sieht zB so aus (Kodar, zu Bildern runterscrollen). Hauptsaison offenbar März. Allerdings -30 °C über mehrere Tage nicht unüblich. Auch mal -35 °C. Über Null droht eher weniger.
    OT: Entschuldige,Robert...
    Ljungdalen, ich fahre dorthin Ende Mai für 2 Wochen,bis die fliegende Viecher raufkommen...obwohl ich persönlich nicht so den Respekt von denen habe wie Rob
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #68
    Vielen Dank für den Bericht (und auch für deine Geduld beim Diskutieren), solche Touren sind absolut außerhalb meiner Möglichkeiten, was sie vielleicht gerade interessant für mich machen. Besonders gut gefällt mir neben den Beschreibungen/Schilderungen, was du über die neu gewonnenen Freunde schreibst. Das sind offensichtlich ganz besondere Menschen, speziell Lena ist jemand, mit ihr würde ich gerne mal Gespräche führen. Schade, dass man manches nur lesen kann, aber ne falsch ausgedrückt, wie gut, dass man wenigstens drüber lesen kann!
    Freue mich auf Weiteres
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  9. Erfahren

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #69
    Ist jetzt bisschen OT, aber Ljungdalen hat hier einige der schönsten Gebirgszüge Sibiriens erwähnt, also ganz kurz timeout von Putorana. ODS-Trekker auf der Suche nach neuen Tourengebieten, aufgepasst:



    Das Bild zeigt meinen Bekannten Viktor auf dem höchsten Gipfel des Kodar-Gebirges. Pik BAM, knapp über 3000 m. Viktor hat im Kodar Dutzende von Erstbesteigungen durchgeführt.

    Ein paar Fotos des Kodar mit der vorgelagerten Chara-Wüste von einem anderen Bekannten, Alexander, der ein toller Fotograf ist und auch in der Gegend wohnt.

    Wintertrek von Alexander zum Berg Muisky Gigant in der südl. Muiya-Kette, auch über 3000 m hoch.

    Ich würde aber beide Gebirgsketten als anspruchsvolles Trekking bezeichnen. Man kommt zwar mit der Bahn gut hin, aber danach kommt echte Wildnis mit schwierigen Flüssen und Pässen. Wenn unser Forumskollege Sibirier dort hinfährt, springt hoffentlich ein toller Bericht auf ODS dabei heraus. Zumal an einer Stelle im Kodar auch noch etwas für Geschichtsinteressierte steht: ein GULAG-Lager, wo die Unglücklichen das Uran für die erste UdSSR-Atombombe schürfen mussten.

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    Avatar von Ljungdalen
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #70
    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Wintertrek von Alexander zum Berg Muisky Gigant in der südl. Muiya-Kette, auch über 3000 m hoch.

    Ich würde aber beide Gebirgsketten als anspruchsvolles Trekking bezeichnen. Man kommt zwar mit der Bahn gut hin, aber danach kommt echte Wildnis mit schwierigen Flüssen und Pässen.
    Ja. Wobei die Höhe von über 3000 erst in den 1980er Jahren ermittelt wurde, offiziell jetzt 3067. Erstbesteigung erst 1993. In älteren Karten gab es da nichts über 2700+.

    Das Problem mit den Flüssen hat man ja im Winter eher nicht... dafür dann mit der Kälte. Die Tour im verlinkten Bericht ist im Februar. Man beachte, wie relativ wenig Schnee dort liegt. Kontinentalklima halt.

    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Zumal an einer Stelle im Kodar auch noch etwas für Geschichtsinteressierte steht: ein GULAG-Lager, wo die Unglücklichen das Uran für die erste UdSSR-Atombombe schürfen mussten.
    Einen Teil des Urans, genauer gesagt, wenn das überhaupt so stimmt (die Geschichte kenne ich auch). Das Vorkommen erwies sich dann doch nicht als so ergiebig, und das Bergwerk war nur von 1949 bis 1951 in Betrieb, und die erste sowjetische Bombe wurde ja schon im Sommer '49 gezündet. Der größte Teil stammte wohl aus Tadschikistan, unweit der Stadt Taboschar (heute Istiqlol), wo schon 1945 mit der Förderung begonnen wurde... davon ist ein ziemlich großes Loch übrig: hier, ich war da mal im November(!) 1989(!)...

    Das Lager im Kodar befand sich in der sog. Marmorschlucht in etwa 1800 m Höhe hier. Bilder siehe zB hier (ab Bild 37, mit schönem Neuschnee Ende August). Schon beeindruckend bzw. gruselig.

    (Hatte mit so Erzvorkommen - obwohl nicht Uran - während meines Studiums zu tun. Geologie, in Moskau. Da hörte man so einiges, was nicht so an die große Glocke gehängt wurde. Obwohl das Ende der 80er ziemlich entspannt war.)

  11. Erfahren

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #71
    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Ich beantworte deine Frage in dem Sinne "Was wird in RU in der Realität gemacht". Einfach als Info ohne Wertung.

    Einheimische, die in den Taigadörfern leben, gehen ohne Gewehr (und meistens auch Hund) praktisch nicht in den Wald. Grund: Jagdgelegenheiten für Elch, Rentier, Enten und Gänse wahrnehmen, sowie Selbstschutz. Für letztgenannten Punkt haben die auch die notwendigen Nerven und Schießerfahrung. Fast jeder hat auch Geschichten zu erzählen, einige mit nicht so gutem Ausgang für den Menschen. Da komme ich nochmal am Ende der Tour auf ein konkretes Beispiel.

    Russische Touristen, z.B. aus Moskau: wer ein Gewehr besitzt, nimmt es oft mit. Nach meiner Beobachtung ist das nicht die Mehrzahl, aber eine starke Minderheit. Motive sind Entenjagd und Selbstschutz. Es gibt vereinzelte Berichte, wo Touristen gezielt auf Bären geschossen haben, das ist aber die berühmte Ausnahme von der Regel. Warnschüsse in die Luft, um sehr neugierige Bären zu vertreiben: ja, das passiert, z.B. der Bär ist am anderen Flussufer, riecht und hört das Lagerleben und schwimmt zielstrebig rüber. Dieser Abschreckungsknall ist ja auch der Sinn bei der Bärenpatrone. Die bürokratische Prozedur, wie das Gewehr am Flughafen abgegeben und nach der Landung wieder erhalten wird, ist für Einheimische in Maßen umständlich. Wie das für Ausländer läuft, bzw. ob überhaupt - keine Ahnung.

    Bärenspray mit der nötigen Reichweite ist ne gute Sache, aber ich wüsste nicht, wo man dort sowas kaufen kann. Superlaute Notfall Tröte - hab ich schon probiert, hatte leider keinen Effekt.

    Fazit: die Mehrzahl der russischen Touristen geht ohne Waffe und kommt heile zurück. Eine einheitliche Meinung zu dem Thema gibt es dort aber nicht.
    Danke für die differenzierte Antwort!
    Ich betrachte das Thema recht emotionslos und rein praktisch daher verstehe ich die anderen Kommentare zu meinem Beitrag nicht so ganz.
    Für mich ist ein Gewehr ein Werkzeug bzw. Ausrüstungsgegenstand bei dem mich schon lange interessiert ob er den logistischen Aufwand und das Gewicht sowie das nötige Training wert ist.

  12. Erfahren

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #72
    Zitat Zitat von Sternenstaub Beitrag anzeigen
    Lena ist jemand, mit ihr würde ich gerne mal Gespräche führen.
    Na du kannst mir, falls der Wunsch besteht, nach Fertigstellung des Berichts ne PN schicken, dann kann ich Lena mal fragen. Sie spricht sehr gutes Englisch, hat auch mal ihre Schüler auf Austausch in die USA begleitet. Soviel ich mich erinnere, wollten die beiden diesen Sommer sogar Deutschland besuchen, aber das ist wegen Corona vermutlich verschoben worden. Jedenfalls ist sie eine unglaublich engagierte Lehrerin, wirklich mit Herzblut dabei. Und Lena und Sergei haben sich sogar auf einer Trekkingtour kennengelernt, sie sind sozusagen der Prototyp für ein ODS-Pärchen!

  13. Dauerbesucher

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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #73
    Danke für die Eindrücke und Links aus Sibirien. Tolles Land.

  14. Dauerbesucher
    Avatar von sibirier
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #74
    Zitat Zitat von janphilip Beitrag anzeigen
    Für mich ist ein Gewehr ein Werkzeug bzw. Ausrüstungsgegenstand bei dem mich schon lange interessiert ob er den logistischen Aufwand und das Gewicht sowie das nötige Training wert ist.
    Kurz gefasst : ist es nicht Sage es,als ein Jäger und "Waffen-Freund"...
    Während so einer Tour ist ein Gewehr eher nutzloses Männerspielzeug.(nehme ich aber meistens mit)

    a) Jagd ist etwas stationäres und braucht Vorbereitung,sowie gute Landschaftskenntnisse vor Ort...was nicht der Fall ist,wenn man ständig in Bewegung ist. Also als eine sichere Art der Nahrungsmittelextraktion würde ich es nicht betrachten.Vielleicht mal ab und zu was zu Abendessen zwischendurch besorgen geht es,ok.Verschiedene Arten von Waldhühnern,Enten,für eine grosse Gruppe lohnt es sich evtl. ein Rentier zu erlegen. Ist aber reine Sache des Zufalls
    b) Als Selbstschutzmittel auch so...sehr zweifelhaft. Mit den Bären schrieb ich schon,gegen besoffene und agressive Einheimische (was ganz ganz selten passiert) hilft ein Gewehr mMn auch nicht wirklich,ich halte mich nicht für bereit auf einen Menschen nicht mal zu schiessen,sogar nicht zu zielen. Sprechen ist immer besser als schiessen.

  15. Neu im Forum
    Avatar von AxelS
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    AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #75
    Ein toller Thread für eine wahnsinns Tour mit schönen Bildern. Allen Respekt dem Threadstarter.

  16. AW: [RU] Rückkehr aufs Putorana-Plateau. Ein Wildnisabenteuer.

    #76
    Un wieder ein genialer Bericht von Dir
    So möchtig ist die krankhafte Neigung des Menschen, unbekümmert um das widersprechende Zeugnis wohlbegründeter Thatsachen oder allgemein anerkannter Naturgesetze, ungesehene Räume mit Wundergestalten zu füllen.
    A. v. Humboldt.

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