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  1. Dauerbesucher

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    AW: Ostalpentour 2020

    #61
    Mitreisende: berniehh
    Dem geneigten Leser von B‘HH ist geläufig das selbiger aus Dithmarschen stammt.

  2. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #62
    Zitat Zitat von ronaldo Beitrag anzeigen
    Sehr schöne Ecke!
    Wenn du mal "Neuschwansteinmeteorit" nachschlägst, erfährst du, wieso es ratsam gewesen wäre, im Pöllattal die Augen aufzuhalten.
    Ist übrigens auch die Region, wo der gemeuchelte Bruno (heute im Museum Mensch und Natur ausgestellt) sein Unwesen getrieben hat.
    das klingt ja ganz interessant

  3. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #63
    Abschnitt 6
    von Reutte nach Prenten (oberes Lechtal)
    durch die Allgäuer Alpen


    72 Kilometer
    6 Tage



    Wegbeschaffenheit:

    57,8 km Pfad
    3 km Wanderweg
    5,8 km Fahrweg
    3,9 km Asphaltstraße


    der Straßen- und Fahrweganteil liegt größtenteils ganz am Anfang nach dem Start in Reutte und ein kleinerer Teil auch am Ende kurz vor Prenten.
    Dazwischen wander ich durchgehend auf alpine Pfade, ohne dass zwischendurch noch weitere Fahrwege gequert werden.



    Landschaft und Gesamteindruck

    Auf diesem Abschnitt folge ich den Allgäuer Höhenweg, dem wohl bekanntesten mehrtägigen Höhenweg Deutschlands, der auf dem Hauptkamm der Allgäuer Alpen verläuft.
    Genau genommen verläuft aber nur ein Teil des Weges auf deutschem Gebiet. Der Allgäuer Hauptkamm bildet die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Manchmal verläuft der Weg direkt auf dem Grenzkamm, aber ansonsten wechselt man ständig zwischen der deutschen und österreichischen Seite hin und her.
    Auf deutscher Seite wandert man durch das Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen.

    Im Gegensatz zu den Ammergauer Alpen sowie meine gesamte Route davor, wo es auch viel durch Wald ging, führt der Allgäuer Höhenweg mit Ausnahme des Auf- und Abstieges, durchgehend oberhalb der Baumgrenze.

    Landschaftlich ist dieser Route echt top!!


    23.Tag

    Nach einem Ruhetag in Reutte geht es heute weiter.
    Das Wetter ist schlecht.
    Von Reutte wander ich 18 Kilometer auf langweiliger Talroute, dazu auch noch größtenteils im leichten Dauerregen, der ab Mitte Nachmittag noch an Stärke zunimmt. Langweilig ist die Route deshalb weil ich auf über die Hälfte der heutigen Strecke Straßen und Fahrwege folge. Leider verlaufen hier immer nur kurze Pfad- oder Wanderwegabschnitte, bis der nächste Straßen- oder Fahrwegabschnitt folgt. Und leider findet man für diesem Abschnitt auch keine attraktivere Alternativroute.


    kurz hinter Reutte quere ich auf einer Brücke den Lech


    für 6 Kilometer folge ich das Lechufer bis nach Weißenbach - hier mal auf einem Wander- und Fahrradweg


    und hier auf asphaltiertem Fahrradweg entlang einer Hauptstraße


    ab Weißenbach folgt mal ein schöner Pfadabschnitt, leider nur für einen Kilometer


    die nächsten über 5 Kilometer folge ich einen langweiligen Forstweg in ein bewaldetes Tal rein - hier blickt man zurück nach Weißenbach.

    Der Regen wird mir jetzt zu stark, aber ich will hier nicht direkt am Forstweg campen und da der Forstweg den bewaldeten Hang entlangführt wären hier auch eh kaum gute Campstellen. Ich wander noch bis zum Ende des Forstweges, ab dann beginnt endlich ein Pfad, der durch Wald weiter talaufwärts führt, laut einem Schild zur Landsberger Hütte.

    Ab hier wird die Gegend sehr wild und schön und halben Kilometer vom Fahrwegende finde ich eine gute Campstelle.


    Birkental - ein schönes wildes Waldtal

    24.Tag
    Das Wetter ist immer noch schlecht, Dauerniesel oder Regen den ganzen Tag, mit nur paar kurze Pausen dazwischen.
    Nach der Mittagspause breche ich auf und folge weiter den Pfad talaufwärts. Der Regen wird tendenziell wieder stärker und nach nur drei Kilometern wird es mir zu schlecht und ich mache Schluss für heute, fast an der Baumgrenze in einem hochgelegenen Kar am oberen Ende des Birkentales. Ich sehe keine Menschen heute.


    Dillinger Weg zur Landsberger Hütte


    am oberen Ende des Birkentales


    Blick zurück talabwärts


    Birkental

    25.Tag

    Es regnet zum Glück nicht mehr und das Wetter scheint wieder besser zu werden. Ich folge weiter den Pfad und erreiche nach 330 Höhenmetern den Pass. Auf der anderen Seite liegt 150 Höhenmeter tiefer die Landsberger Hütte in einem Hochkar am Traualpsee. Auf der Passhöhe treffe ich die ersten Wanderer, sogar recht viele, die alle von der Landsberger Hütte hochkommen und auf einem der umliegenden Berge wollen.


    Blick zurück das Birkental abwärts


    Dillinger Weg zur Landsberger Hütte - dort vorne wird der Pass überquert


    Hochkar am oberem Ende des Birkentales


    Blick zurück von der Passhöhe


    Passhöhe auf 1940 m


    auf der anderen Seite blickt man runter zur Landsberger Hütte - rechts der Traualpsee


    kurz vor der Landsberger Hütte




    die Landsberger Hütte auf 1780 m ist gerammelt voll - ich stoppe nicht und wander gleich weiter.....

    Auf einer Hochroute geht es weiter zum Schrecksee. Auf dem Weg dorthin werden zwei kleine Pässe gequert und relativ viele Wanderer sind hier unterwegs.




    Blick vom nächsten kleinen Pass


    Blick zurück zur Landsberger Hütte


    auf dem Weg zum Schrecksee


    dies ist immer noch die österreichische Seite der Allgäuer Alpen








    Blick zurück vom Kirchendachsattel (1927 m)


    auf der anderen Seite liegt der Schrecksee, der schon mit zu Bayern gehört. Der Kirchendachsattel bildet die Staatsgrenze.


    nochmal letzter Blick zurück


    Schrecksee (1800 m)

    Der Schrecksee soll angeblich einer der schönsten Bergseen der deutschen Alpen sein und ist ein sehr populäres Ziel für Tageswanderer. Ich sehe auch recht viele Leute unten am Seeufer.

    Ich wander nicht ganz runter zum See, sondern traversiere den Hang und quere über einen anderen Pass wieder zurück nach Österreich, wo ich auf dem Jubiläumsweg stoße, der weiter Richtung Prinz-Luitpold-Haus führt. Der Jubiläumsweg bildet die Hauptroute des Allgäuer Höhenweges und ist eigentlich sehr populär. Aber ab dem Schrecksee treffe ich kaum noch Leute.


    Schrecksee


    Jubiläumsweg - nun bin ich erstmal wieder auf der Tiroler Seite








    der Hochvogel (2592 m)
    Geändert von berniehh (Gestern um 19:12 Uhr)

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