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  1. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Ostalpentour 2020

    #41
    Mitreisende: berniehh
    OT:
    Zitat Zitat von Wildniswanderer Beitrag anzeigen
    Ich habe auch gehört, dass man hier keine Bilder vom Zelten zeigen darf, wenn der Verdacht besteht, dass das illegal ist.

    Nun, die allgemeine Meinung ist ja, dass das Zelten ausser in Skandinavien und Schottland in Europa überall verboten sei.

    Ich bin in diesem Sommer 2000 Kilometer durch die Alpen von Berchtesgaden zum französischen Mittelmeer gelaufen, und kann beispielsweise berichten, dass das Zelten in den italienischen Alpen für eine Nacht erlaubt ist, wie mir sogar von einem Hüttenwirt bestätigt wurde. Im französischen Mercantour Nationalpark ist das Biwakieren auch erlaubt, zwischen 19 Uhr abends und 9 Uhr morgens, was auf zahlreichen Schildern sogar ausdrücklich erwähnt wird.

    Liebe Forumsmoderatoren, seid bitte nicht päpstlicher als der Papst!
    Lass mal besser. Da stichst du in ein Wespennest. Und nein, es sind nicht nur die Mods.

    Italien: das stimmt so pauschal definitiv nicht. Rechtlich gesehen. Praktisch ist was anderes.

  2. Erfahren

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    AW: Ostalpentour 2020

    #42
    Zitat Zitat von Wildniswanderer Beitrag anzeigen
    ...das Zelten in den italienischen Alpen für eine Nacht erlaubt ist
    Bernie, ich lese deine Berichte immer mit großem Vergnügen. Ich hatte die deutschen Alpen auch schon im Verdacht, dass sie eigentlich recht schön sind. Deine Bilder sagen alles. Ich war leider selber nur mal am Königssee trekken, da liegt oberhalb der Funtensee, man sagt es ist der kälteste Ort Deutschlands. Jetzt freue ich mich auf den weiteren Verlauf deiner Tour.

    Zu Geralds Tour, ich finde solche Infos sehr wertvoll, dass du überall zelten konntest. Ich finde diesen Trekkingstil von Bernie oder dir viel schöner, als wen man jeden Abend in Hütten einkehren würde. Schade dass Bernie aus den genannten Gründen hier nicht mehr darüber schreibt. Aber ich kann auch die Position von ods sehr gut verstehen.

    Wegen der 1x legales Zelten in Italien bin ich nicht so sicher. Wir haben schon eine Woche lang auf Trekkingtour im Puez-Geisler Park in den Dolomiten gezeltet und hinterher erfahren, dass es eigentlich nicht erlaubt ist, außer bei einem Notbiwak. Die Strafen sollen saftig sein. Interessierte sollten sich zu Sicherheit also nochmal konkret für ihre anvisierte Region kundig machen.

  3. Erfahren
    Avatar von nicki1005
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    AW: Ostalpentour 2020

    #43
    Super, gerade erst gesehen!!! Neues Lesematerial für Max und mich (aber diesmal machen wir wahrscheilich nichts davon nach )

  4. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #44
    Erstmal vielen Dank für Eure Kommentare

    Zitat Zitat von Spartaner Beitrag anzeigen
    Ein perfektes Beispielbild, wie gut sich der gemeine Outdoorer an die Corona-Regeln hält
    Das ist hier jetzt nur so weil gerade kaum was los war auf der Hütte. In Zeiten wenn die voll ist sitzen die Leute natürlich dicht an dicht, was du ja auch schon an den Abständen zwischen den Tischen erkennen kannst.


    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Mutig
    Naja, eigentlich wollte ich an dem Tag noch weiterwandern mindestens bis zum Ende des Schützensteiges. Leider hat mir da das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für mein Empfinden wäre ein Weiterwandern bei dem Regen und schlechter Sicht auf diesen anspruchsvollen Steig unverantwortlich gewesen. Daher entschied ich mich für ein ungeplantes Notbiwak und war froh auf dieser Route überhaupt eine winzige Stelle gefunden zu haben auf der Platz für mein Zelt ist.
    Am nächsten Morgen bei klarer Sicht und wieder schönem Wetter sieht man natürlich auch daß dies eigentlich eine ganz spektakuläre Campstelle ist.

    Zitat Zitat von Robtrek Beitrag anzeigen
    Schade dass Bernie aus den genannten Gründen hier nicht mehr darüber schreibt.
    So viel mehr gibt es da eh nicht zu schreiben, außer daß man beim Campen in den Alpen vielleicht den ein oder anderen Punkt beachten sollte. Falls du gezielte Fragen dazu haben solltest, gerne per PN.

    Zitat Zitat von Wildniswanderer Beitrag anzeigen
    Mit den Berichten über meine Alpentour habe ich gerade auf meinem Blog begonnen.
    Oh, das gibt für die nächsten Wochen wieder interessanten Lesestoff. Dein bisher geschriebenes habe ich auch schon gelesen.

  5. Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von derray
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    AW: Ostalpentour 2020

    #45
    Zitat Zitat von Wildniswanderer Beitrag anzeigen
    Ich habe auch gehört, dass man hier keine Bilder vom Zelten zeigen darf, wenn der Verdacht besteht, dass das illegal ist.
    OT: Hallo Wildniswanderer!

    Das was du gehört hast, ist nicht ganz richtig. Lies doch die Richtlinien bezüglich Wildcampen selber einmal durch.


    mfg
    der Ray
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    is the belief someone else will take care of it"
    Robert Swan

  6. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #46
    Abschnitt 4
    Von Grainau nach Oberammergau durch die Ammergauer Alpen

    24 Kilometer
    anderthalb Tage


    Wegbeschaffenheit:

    17,9 km Pfad
    3,6 km Wanderweg
    1,7 km Fahrweg
    0,8 km Asphaltstraße




    Landschaft und Gesamteindruck

    Da sich meine Route durch die Ammergauer Alpen auf zwei Abschnitte aufteilt, Abschnitt 4 von Grainau nach Oberammergau und Abschnitt 5 von Oberammergau nach Reutte, gilt das hier geschriebene für alle beide Abschnitte:

    Die Ammergauer Alpen gehören mit zu den Nördlichen Kalkalpen, sind aber weniger schroff und felsig wie das Wettersteingebirge und insgesamt sind dort vielleicht auch weniger Wanderer unterwegs. Das heisst aber nicht daß die Landschaft weniger attraktiv ist.

    Es ist ein recht naturnahes und für deutsche Verhältnisse sehr dünn besiedeltes Gebirge, der größte Teil davon Naturschutzgebiet, mit dem NSG Ammergebirge als größtem Naturschutzgebiet Bayerns sogar noch größer als der Nationalpark Berchtesgaden.
    Im Ammergebirge gibt es viel Wald, zum Teil auch noch recht ursprüngliche Bergmischwälder.

    Meine Wanderroute durch die Ammergauer Alpen hat mir sehr gut gefallen und führte größtenteils auf spektakuläre Kammrouten mit hammer Fernblicke und super Panoramen über die für Alpenverhältnisse recht wilde Gebirgslandschaft.

    Wie im Wetterstein habe ich auch hier überraschend wenige Mehrtagestrekker getroffen, sondern fast nur Tageswanderer, auf einigen Routenabschnitten sogar recht viele, aber nicht so viele wie im Wetterstein. Kein Wunder, das Gebiet ist leicht erreichbar und wie überall sonst in den Alpen auch, verlaufen durch die meisten links und rechts liegenden Tälern Forststraßen, wo jeder leicht sein Auto parken kann. Aus diesem Grund ist man als Trekker auch hier auf die Kammrouten angewiesen und kann bei schlechtem Wetter nicht einfach auf die Täler ausweichen, außer man will auf den Forststraßen latschen.

    --------------------------------------------


    Schon seit längerem ist diese Gegend im Gespräch für die Schaffung eines zweiten Deutschen Alpennationalparks, dem Nationalpark Ammergebirge. Das klingt zwar auf dem ersten Blick gut, aber auf dem zweiten Blick kann man es auch kritisch sehen:

    Das Ammergebirge ist ja schon (angeblich) geschützt und ein Nationalparktitel würde daran nichts ändern: Das bestehende Netz aus Forst- und Almstraßen würde nach einer Nationalparkgründung nicht rückgebaut werden und die bewirtschafteten Almen würden auch weiterhin bewirtschaftet bleiben.

    Wie man in allen deutschen Nationalparks sehen kann lässt sich ein Mut zu mehr Wildnis in Deutschland leider nicht durchsetzen. Das ist auch deutlich im Nationalpark Berchtesgaden sichtbar, mit seinem Netz aus Almstraßen und beweidete Almflächen mitten im Nationalpark.

    Mit einem Nationalpark Ammergebirge würde also alles so bleiben wie es ist, nur der Bekannheitsgrad würde sich erhöhen und die umliegenden Gemeinden könnten den Nationalparktitel als Werbeaushängeschild für noch mehr Besucher missbrauchen, die dann vielleicht auch noch mehr Infrastruktur benötigen würden, ohne daß ein Mehr an Wildnis oder eine bessere Wildnis geschaffen wird. Also eher nachteilig für den Natur- und Landschaftsschutz.
    Und dazu müssten die Wanderer mit noch mehr Einschränkungen und Kontrollen rechnen.
    Also wäre es wohl besser wenn alles so bleibt wie es jetzt ist, also ohne Nationalparktitel.

    Nicht falsch verstehen, ein Nationalpark wäre zwar grundsätzlich was Gutes, aber nur wenn man auf der gesamten geplanten Parkfläche ein Rückbau aller bestehenden Straßen und Fahrwege beschließen würde bzw. sie bis auf schmale Pfade komplett zuwachsen lässt und auch alle beweidete Almflächen schließt. Ansonsten bringt der Nationalpark keine weiteren Verbesserungen zum jetzigen Zustand, sondern nur die zusätzlichen Nachteile wie oben erwähnt.





    15.Tag

    Ich lasse mir viel Zeit und fahre zum Mittagessen nochmal mit dem Bus nach Garmisch rein, danach wieder zurück zum Campingplatz.


    im Zentrum von Garmisch





    Bis nach Oberammergau, meinem nächsten Einkaufsstop, ist es nicht weit, daher ist mir auch egal daß ich heute erst gegen 15 Uhr aus Grainau loswander.


    Vom Campingplatz folge ich für halben Kilometer die Hauptstraße bis zur nächsten Brücke, dann für 1,7 km auf Fahrwege durch Wald

    Als der Fahrweg endlich zuende ist geht es auf einem schmalen Waldpfad weiter, dem Weg 261, der ein kleines wildes Waldtal hochführt zur Stepbergalm.


    Weg 261




    Blick zurück nach Grainau und der Zugspitze






    Stepbergalm auf 1583 m. Hier weiden Kühe und Schafe und wie zu allen bewirtschafteten Almen führt leider auch hier eine Straße hoch. Von wegen Naturschutzgebiet!!


    Ich wander über die Kuhweide und stoße auf der anderen Seite wieder auf einem Pfad


    der Pfad führt auf 1683 m um den Hirschbichlrücken herum und weiter zur Enningalm




    auch auf der Ennigalm weiden Kühe


    Enningalm (1556 m)






    weiter geht es auf einer Kammroute zum Vorderen Felderkopf


    Vorderer Felderkopf (1928 m), hier treffe ich die ersten Wanderer - im Hintergrund die Zugspitze




    Blick zurück




    der Pfad führt weiter den Kamm entlang über den Großen Zunderkopf zur Notkarspitze




    sogar hier oben weiden Schafe - im Hintergrund die Notkarspitze




    attraktive Kammroute auf der nur wenig los ist






    Blick zurück nach Garmisch-Patenkirchen


    kurz vor der Notkarspitze


    Blick zurück bis zur Zugspitze


    Blick von der Notkarspitze (1889 m)




    Abstieg von der Notkarspitze nach Oberammergau


    Kloster Ettal


    unten angekommen sind es noch 4 Kilometer auf ausgebautem Wanderweg zum Campingplatz in Oberammergau






    kleines Sumpfgebiet kurz vor Oberammergau

    Morgen muss ich Proviant für meinen zweiten Abschnitt durch die Ammergauer Alpen einkaufen. Ich gehe daher wieder auf einem Campingplatz, dem Campingpark Oberammergau, wo ich 15,90 Euro pro Nacht auf der Zeltwiese zahle, incl. Dusche.
    Das ist zwar auch nicht gerade günstig, aber dafür ist dies ein recht schöner Campingplatz, mitten im Grünen am Ortseingang von Oberammergau gelegen, etwas abseits der Hauptstraße. Ich konnte auch bis zum Campingplatz auf Wanderwege laufen und musste keine Straßen nehmen.

    Wegen schlechtem Wetter bleibe ich sagar drei Nächte hier, denn die nächsten zwei Tage regnet es fast die ganze Zeit und die Berge sind in graue Wolken gehüllt. Mit mir waren hier noch drei Wanderer aus Lübeck, die hier auch zwei Tage den Regen aussitzen. Sie sind auf dem Maximiliansweg unterwegs, einem bekannten Fernwanderweg, der durch die bayerischen Voralpen von Berchtesgaden zum Bodensee führt.
    Da bei dem Wetter hier auf dem Campingplatz keine neuen Gäste hinzukommen, aber jeden Morgen etliche Leute abhauen, ist es hier am Ende der zwei Tage ziemlich leer.

    Oberammergau ist aber ein angenehmer Ort für die Ruhetage. Es ist eine Kleinstadt mit 5500 Einwohnern in den bayerischen Alpen, mit dem Tourismus als bedeutensten Wirtschaftsfaktor. Der Ort ist sehenswert, die Häuser im traditionell bayerischen Stil und teilweise vollgepinselt mit einer bunten barocken Malerei. Ganz deutlich schöner wie Garmisch-Patenkirchen.

    Die Supermärkte (Edeka, Netto, Lidl, etc.....) liegen alle am anderen Ende des Ortes, 1,7 km vom Campingplatz, aber das fand ich jetzt nicht schlimm. Und im Restaurant des Hotel Ammergauer Hof gabs die besten Burger, die ich auf dieser Reise gegessen habe.


    Campingplatz in Oberammergau


    Oberammergau







    Der Abschnitt von Grainau nach Oberammergau war zwar der kürzeste Trekkingabschnitt dieser Reise, aber aufgrund der relativ wenig begangenen Kammroute dennoch ganz attraktiv.
    Der nächste Abschnitt von Oberammergau nach Reutte ist wieder etwas länger und führt durch die schönsten Gegenden der Ammergauer Alpen......
    Geändert von berniehh (20.10.2020 um 16:04 Uhr)

  7. Alter Hase

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    AW: Ostalpentour 2020

    #47
    Nicht falsch verstehen, ein Nationalpark wäre zwar grundsätzlich was Gutes, aber nur wenn man auf der gesamten geplanten Parkfläche ein Rückbau aller bestehenden Straßen und Fahrwege beschließen würde bzw. sie bis auf schmale Pfade komplett zuwachsen lässt und auch alle beweidete Almflächen schließt. Ansonsten bringt der Nationalpark keine weiteren Verbesserungen zum jetzigen Zustand, sondern nur die zusätzlichen Nachteile wie oben erwähnt.
    puh, bin da defintiv nicht vom fach und lasse mich gerne auch eines besseren belehren, aber ich meine, die durch die beweidung geschaffene typsiche almenlandschaft wird auch von seiten des naturschutzes positiv gesehen, und zum erhalt ist beweidung dringend erforderlich. und ohne infrastruktur wird diese bewirtschaftung ganz schön aufwändig...

    ist IMHO ein bisschen wie mit der heide oder so typischen trockenrasenhängen, an denen bei mir zuhause überall ein naturdenkmal-schild hängt: zwar erst durch menschlichen eingriff (ich meine, überweidung) geschaffen, gilt das mittlerweile als schützenswerte natur, oder,w ahrscheinlich besser, kulturlandschaft.

    ansonten schöner bericht!

  8. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #48
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    puh, bin da defintiv nicht vom fach und lasse mich gerne auch eines besseren belehren, aber ich meine, die durch die beweidung geschaffene typsiche almenlandschaft wird auch von seiten des naturschutzes positiv gesehen, und zum erhalt ist beweidung dringend erforderlich. und ohne infrastruktur wird diese bewirtschaftung ganz schön aufwändig...
    klar, zum Erhalt einer typischen Almlandschaft ist Beweidung zwingend erforderlich.
    Aber eine Notwendigkeit zum Erhalt dieser beweideten Almflächen innerhalb von Naturschutzgebieten und Nationalparks sehe ich überhaupt nicht. Und demzufolge bräuchte man in den Gebieten dann auch keine Straßen mehr.

    Ausserhalb der Schutzgebiete gibts dann ja immer noch mehr als genug Straßen und beweidete Almen.

    Im internationalem Vergleich hat Deutschland eh schon einen prozentual extrem niedrigen Anteil an Naturschutzgebieten und Nationalparks, außerdem das dichteste Straßennetz weltweit und das ist in meinen Augen nichts positives.
    Warum kann man denn wenigstens in diesen eh schon sehr kleinen Schutzgebieten nicht mal eine zusammenhängende Wildnis entstehen lassen, auch ohne Fahrwege? Ansonsten kann man sich das Ausweisen von Naturschutzgebieten ja gleich sparen und sich sagen "wir brauchen hier in Deutschland keine Wildnis".

    Oder werden in Deutschland Schutzgebiete nur aus statistischen Gründen ausgewiesen, damit sie auf dem Papier deutlich größer wirken wie sie in Wirklichkeit sind?? Das ist doch ein Witz!

  9. Alter Hase

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    AW: Ostalpentour 2020

    #49
    Deutschland ist dicht besiedelt und die Bevölkerung wächst rasch. Das neue BBauG hat deshalb als Ziel, bisher nicht bebaubare Flächen schneller zu erschließen. Und natürlich die dafür erforderliche Infrastruktur zu bauen. Die meisten Menschen wollen irgendwann auch mal ins Grüne.

    Ein Fluss für einen Wanderer alleine etc. ist also illusorisch. Wir sollten also das hüten, was noch da ist. Und uns drüber freuen.

    Aus dem gleichen Grund sind auch deutlich mehr Regeln erforderlich als anderswo, um der Natur nicht völlig den Garaus zu machen.

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Intihuitana
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    AW: Ostalpentour 2020

    #50
    Jaja die Ammergauer Alpen gehören wohl zu meinem Lieblingsteil der Alpen. Wohl mit das wildeste was man in Deutschland noch finden kann.
    Ich bin gespannt auf deine weitere Route und neugierig ob du auch, an einen ganz speziellen Ort gekommen bist. Es würde zu deiner Art Touren zu machen, passen.
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  11. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #51
    Zitat Zitat von Enja Beitrag anzeigen
    Deutschland ist dicht besiedelt und die Bevölkerung wächst rasch. Das neue BBauG hat deshalb als Ziel, bisher nicht bebaubare Flächen schneller zu erschließen. Und natürlich die dafür erforderliche Infrastruktur zu bauen. Die meisten Menschen wollen irgendwann auch mal ins Grüne.

    Ein Fluss für einen Wanderer alleine etc. ist also illusorisch. Wir sollten also das hüten, was noch da ist. Und uns drüber freuen.

    Aus dem gleichen Grund sind auch deutlich mehr Regeln erforderlich als anderswo, um der Natur nicht völlig den Garaus zu machen.
    Über diese Punkte lässt sich sicher gut diskutieren, allerdings haben sie nichts zu tun mit der Frage warum man in den alpinen Schutzgebieten und Nationalparks nichtmal Wildnis Wildnis sein lässt, auch ohne Fahrwege und Weidewirtschaft.
    Vom Fluss nur für einen Wanderer habe ich auch nie geschrieben.
    Die Anzahl der Wanderer wird sich dadurch nicht ändern, nur ist das Gebiet dann eben nicht mehr von motorisierten Fahrzeugen erreichar wenn alle Fahrwege in schmale Pfade umgewandelt werden. Die Trekkingrouten werden dadurch attraktiver und das ist doch was positives.

    Zitat Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    Ich bin gespannt auf deine weitere Route und neugierig ob du auch, an einen ganz speziellen Ort gekommen bist.
    Jetzt machst du mich aber neugierig welchen ganz speziellen Ort du meinst
    Geändert von berniehh (22.10.2020 um 15:45 Uhr)

  12. Fuchs
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    AW: Ostalpentour 2020

    #52
    Abschnitt 5
    Von Oberammergau nach Reutte
    durch die Ammergauer Alpen


    48 Kilometer
    3 Tage


    Wegbeschaffenheit:

    40,6 km Pfade
    1,4 km Wanderweg
    0,7 km Almfahrspur
    1,2 km Fahrweg
    4,1 km Asphaltstraße (so gut wie alles in Reutte)


    19.Tag

    Nach den zwei Ruhetagen scheint das Wetter wieder besser zu werden, so daß ich endlich weiterwandern kann.

    Mein erstes Ziel ist der Kofel, ein markanter Felsberg am Ortsrand von Oberammergau, 1342 m hoch. Der Einstiegspfad beginnt nur paarhundert Meter vom Campingplatz und den Gipfel erreicht man auch relativ schnell. Der Kofel scheint aber ein absolutes Pflichtziel zu sein, denn gefühlt jeder Tourist von Oberammergau startet heute morgen die Wanderung hoch zu diesem Berg. Es ist also richtig viel los.


    Menschenandrang auf dem Kofel (1342 m)


    Blick runter nach Oberammergau




    Blick vom Kofel über Oberammergau


    Blick vom Kofel über meine Route von vor drei Tagen von der Notkarspitze nach Oberammergau


    Blick talabwärts Richtung Unterammergau, das man dort hinten über 4 Kilometer entfernt erkennen kann

    Die meisten Leute wandern nur zum Kofel hoch und wieder runter, aber hinter dem Kofel ist deutlich weniger los.
    Ich folge zunächst den Königssteig und anschließend den Weg 201 zum August-Schuster-Haus. Auch auf dieser Route sind heute ganz schön viele Tageswanderer unterwegs, trotzdem aber deutlich weniger wie auf dem Weg zum Kofel.


    weiter geht´s auf dem Königssteig


    Königsteig


    Weg 201


    es ist viel los heute


    Blick vom Weg 201 ins Graswangtal


    Weg 201


    August-Schuster-Haus (1564 m) - hier ist es mir zu voll


    dahinten sieht man den Fahrweg, der hoch zur Hütte führt



    Hinter dem August-Schuster-Haus wird es deutlich einsamer und ich treffe nur noch ganz wenige Leute. Ich folge weiter den Weg 201 zur nächsten Hütte, der Brunnenkopfhütte. Auch die Landschaft wird ab hier deutlich wilder und schöner, der schmale Pfad führt meist die steilen Hänge kurz unterhalb des Gebirgskammes entlang.
    Die Alpin-Variante des Europäischen Fernwanderweges E4 verläuft hier auch.




    Blick zurück zum August-Schuster-Haus




    Weg 201








    im Hintergrund die Große Klammspitze auf die ich zusteuer








    Blick nach Norden Richtung bayerische Tiefebene




    recht schöner Bergwald hier oben




    die Brunnenkopfhütte auf 1682 m ist schon geschlossen und niemand mehr hier


    weiter geht´s auf dem Weg 201 zur Großen Klammspitze


    es geht hier an einer kleinen Kuhweide entlang, der einzigsten Weidefläche auf meiner heutigen Route






    auf die Hochplatte steuere ich nun zu


    auf der Großen Klammspitze (1924 m)


    Blick Richtung bayerische Tiefebene


    meine weitere Route zur Hochplatte


    der Forggensee in der Ferne


  13. Alter Hase

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    AW: Ostalpentour 2020

    #53
    Über diese Punkte lässt sich sicher gut diskutieren, allerdings haben sie nichts zu tun mit der Frage warum man in den alpinen Schutzgebieten und Nationalparks nichtmal Wildnis Wildnis sein lässt, auch ohne Fahrwege und Weidewirtschaft.
    Tatsächlich soll das in Nationalparks so sein. Allerdings mit Fahrwegen aber autofreier Nutzung. Also Busse etc. Bei Naturparks geht es auch um die Erhaltung der bäuerlichen Kulturlandschaft. z.B.

    Gilt übrigens in dieser Form für Deutschland. Es gibt viele verschiedene Ansätze.

  14. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #54
    20.Tag

    Für den Großteil des Tages folge ich weiter den Weg 201, eine landschaftlich recht eindrucksvolle und wilde Route.




    der Pfad folgt zunächst den Klammspitzgrat






    Blick zurück zur Großen Klammspitze








    Blick ins Sägertal


    Weg 201








    Scheinbergjoch auf 1797 m - hier sowie ein Stückchen vor und hinter diesem Pass sind viele Tageswanderer unterwegs. Im Rest meiner heutigen Strecke hält sich die Frequentierung jedoch in Grenzen.


    Blick zurück vom Scheinbergjoch


    Blick auf die Hochplatte


    Abstieg vom Scheinbergjoch






    die Hochplatte










    Aufstieg zur Hochplatte - Blick zurück


    es gibt hier zwei Wege, einen besseren Pfad an der Hochplatte vorbei sowie einen alpinen ausgesetzten Pfad über die Hochplatte rüber.






    Blick bis zum Plansee in Österreich




    Blick von der Hochplatte (2082 m)


    Blick von der Hochplatte auf die bayerische Tiefebene und Forggensee


    Blick Richtung Österreich bis zum Plansee






    hier geht´s wieder runter....




    dieses Tal wander ich abwärts


    hier weiden wieder Kühe - die erste beweidete Alm des heutigen Tages


    bei der nächsten Taleinmündung passiere ich diese Hütte, die Alpe Jägerhütte, auf 1426 m, leider auch mit Straßenanschluss. Aber die Straße überquere ich nur und wander auf der anderen Seite auf einem Pfad weiter.
    Geändert von berniehh (22.10.2020 um 22:54 Uhr)

  15. Dauerbesucher
    Avatar von Mortias
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    AW: Ostalpentour 2020

    #55
    Herrlich, wirklich mal wieder cooler Bericht von Dir Bernd. Und Hochplatte habe ich auch schonmal bestiegen und mochte den Berg auch sehr gerne. Muss auch sagen, dass ich die Ammergauer Alpen eigentlich zu den schönsten Gegenden in den Bayerischen Alpen zähle. Eben weil es da noch recht naturbelassen ist. Hast Dir somit eine sehr gute Route rausgesucht.

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    Avatar von Intihuitana
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    AW: Ostalpentour 2020

    #56
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    Jetzt machst du mich aber neugierig welchen ganz speziellen Ort du meinst
    Ich meine den das Tal des deutsch-österreichischen Grenzbaches Neidernach zwischen den Geierköpfen und der Schellschlicht.
    Das ist ein völlig wegeloses Tal durch das man mit ein wenig Waterei bei niedrigem Wasserstand am Talboden entlangwandern kann.
    Ich bin das mal ein gutes Stückchen von den drei Wassern aufwärts gewandert, allerdings nicht bis zum Schluss. Da kommt echt Wildnisfeeling auf und man fühlt sich mehr irgendwo in den Karpaten.
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  17. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #57
    Zitat Zitat von Intihuitana Beitrag anzeigen
    Ich meine den das Tal des deutsch-österreichischen Grenzbaches Neidernach zwischen den Geierköpfen und der Schellschlicht.
    Das ist ein völlig wegeloses Tal durch das man mit ein wenig Waterei bei niedrigem Wasserstand am Talboden entlangwandern kann.
    Ich bin das mal ein gutes Stückchen von den drei Wassern aufwärts gewandert, allerdings nicht bis zum Schluss. Da kommt echt Wildnisfeeling auf und man fühlt sich mehr irgendwo in den Karpaten.
    Also dieses Tal hatte ich mir vor meiner Reise auf Google Earth und auf den Karten tatsächlich mal genauer angeschaut. Sah echt geil aus und ich würde dieses Tal auch gerne bewandern.
    Aber auf meiner Route zwischen Oberammergau und Reutte war mein Hauptkriterium eine zusammenhängende Trekkingroute mit möglichst wenigen Straßenkontakten.
    Das Wildnisgebiet am oberen Neidernach sah mir in seiner Geschlossenheit dann doch zu klein aus und um dort hinzukommen und anschließend weiterzuwandern hätte ich außerdem noch X zusätzliche Straßenüberquerungen über mich ergehen lassen müssen. Deshalb hatte ich mich dagegen entschieden.

    Wieso bist du dieses Tal denn nicht bis zum Schluss hochgewandert? Gabs da eine Sackgasse oder hattest du nicht mehr genug Zeit?


    Zitat Zitat von Mortias Beitrag anzeigen
    Und Hochplatte habe ich auch schonmal bestiegen und mochte den Berg auch sehr gerne. Muss auch sagen, dass ich die Ammergauer Alpen eigentlich zu den schönsten Gegenden in den Bayerischen Alpen zähle. Eben weil es da noch recht naturbelassen ist.
    Das kann ich gut verstehen, der Blick von da oben ist ja auch super. Ich stimme dir zu, also was die bayerischen Alpen betrifft muss man schon echt rumsuchen wenn man eine noch schönere Gegend finden will wie die Ammergauer Alpen
    Geändert von berniehh (24.10.2020 um 18:58 Uhr)

  18. Fuchs
    Avatar von berniehh
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    AW: Ostalpentour 2020

    #58
    21.Tag

    Heute wander ich durch bis nach Reutte, es sind nur noch 17,5 Kilometer.
    Auf einer einsamen Route folge ich zunächst den Pfad hoch zum Kuhkarjoch, dann noch ein Stückchen höher auf dem Kreuzkopf.


    Hirschwängalpe (1575 m)








    Bliick vom Kreuzkopf (1910 m)






    Blick vom Kreuzkopf


    Blick bis nach Reutte, im Hintergrund rechts die Allgäuer Alpen

    Vom Kreuzkopf folge ich für einige Kilometer den Kamm auf einem schmalen unmarkierten und teils etwas verwachsenen Pfad.
    Dieser Kamm bildet die Grenze zu Österreich.


    Blick bis in die bayerische Tiefebene


    einsame Kammroute






    Kammroute


    die verschlossene Bächhütte auf 1350 m - nun geht´s wieder auf gutem markierten Pfad weiter.


    Blick von der Bächhütte das Pöllattal abwärts


    es geht hoch zum Köflerjoch


    am Horizont die Zugspitze




    Blick zurück bis zur Hochplatte


    verschlossene Hütte auf der Köfelalpe (1600 m)







    Auf dem Köflerjoch erreiche ich wieder den Grenzkamm zu Österreich. Hier treffe ich die ersten Wanderer von heute und mache einen kurzen Abtecher hoch zum Gipfelkreuz. Ein paar Leute sind hier oben.


    Gipfelkreuz auf 1863 m und Blick runter nach Reutte


    Blick auf den Säuling (2048 m)




    dann steige ich runter nach Reutte in Tirol.

    Es folgt ein 1000 Höhenmeter Abstieg, die erste Hälfte auf einem Waldpfad bis zur bewirtschafteten Hütte der Dürrenbergalpe auf 1438 m.


    Dürrenbergalpe - ab hier wird die Route unschön.

    Zur Dürrenbergalpe führt eine Straße hoch und es ist relativ viel los. Ich nehme zwar den vielbegangenen Waldpfad weiter nach unten, trotzdem muss die Straße alle Nase lang gequert werden, also eine recht unattraktive Route.


    ausgetretener Waldpfad


    fast unten endet der Pfad und ich folge die Straße für fast einen Kilometer zum Urisee.

    Der Urisee ist ziemlich touristisch und verbaut, also definitiv nichts interessantes.
    Die restlichen vier Kilometer zum Campingplatz wander ich auf Asphaltstraßen über den flachen dichtbesiedelten Talboden.

    Reutte ist eine Kleinstadt im Lechtal. Hier will ich einen Tag bleiben zum Provianteinkaufen, duschen, essen, Wäsche waschen und Ruhetag.

    Für einen Ruhetag ist die Stadt zwar ganz nett und auch super geeignet, aber von der Attraktivität finde ich es hier weniger schön wie in Oberammergau oder Mittenwald. Reutte scheint ein Hauptdurchreiseort zu sein, denn die vielbefahrenen Hauptstraßen über den Fernpass oder weiter das Lechtal hoch verlaufen direkt an der Stadt vorbei. Aufgrund einiger Gewerbeflächen und direkt angrenzender Vororte wirkt Reute auf mich auch größer wie eine Stadt mit 6900 Einwohnern vermuten lässt.


    Reutte - der Ortskern ist noch ganz nett





    Der Campingplatz liegt am südlichen Ende des Ortes, an einer ruhigen Nebenstraße anderthalb Kilometer vom Zentrum. Auf der Zeltwiese zahle ich 12 Euro pro Nacht, eine heisse Dusche kostet 50 Cent für 5 Minuten.
    Ins Zentrum muss man auch nicht unbedingt hin, denn 700 m entfernt gibt es einen Lidl Markt, außerdem zwei weitere Supermärkte und einen McDonalds. 500 m weiter Richtung Zentrum finde ich einen Top-Dönerladen und mitten im Zentrum gibt´s auch noch einen riesigen Euro-Spar.

    Zwei Nächte bleibe ich hier und zu einem späteren Zeitpunkt meiner Reise auch nochmal paar Nächte. Ich finde diesen Campingplatz empfehlenswert und so richtig voll war es hier auch nie. Ob es an Corona lag oder nicht, keine Ahnung. Jeden Tag steigen hier ein bis zwei Fahrradfahrer ab, die Straße über den Fernpass scheint eine beliebte Fahrradstrecke zu sein. Wanderer treffe ich hier die ganze Zeit keinen einzigen und die ganzen restlichen Camper sind Auto- und Wohnwagentouristen.


    Campingplatz in Reutte
    Geändert von berniehh (25.10.2020 um 16:01 Uhr)

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    AW: Ostalpentour 2020

    #59
    Sehr schöne Ecke!
    Wenn du mal "Neuschwansteinmeteorit" nachschlägst, erfährst du, wieso es ratsam gewesen wäre, im Pöllattal die Augen aufzuhalten.
    Ist übrigens auch die Region, wo der gemeuchelte Bruno (heute im Museum Mensch und Natur ausgestellt) sein Unwesen getrieben hat.

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    AW: Ostalpentour 2020

    #60
    OT:
    Zitat Zitat von berniehh Beitrag anzeigen
    ...weniger schön wie in Oberammergau oder Mittenwald ... größer wie eine Stadt mit 6900 Einwohnern vermuten lässt...
    SCNR, und natürlich *musst* du nicht antworten... aber... als Norddeutscher stutze ich da jedes Mal... bist du in Hamburg (du bist doch aus HH?) irgendwie, äh, "Zugereister"?

    Diese Ausdrucksweise ist da nämlich *sowas von untypisch* (klick!)... und keine Standardsprache, aber geschenkt... ich verstehe ja, was du meinst Dagegen musste ich unlängst bei "<irgendwas> hat sich ausgegangen" direkt googeln. Ich glaube das war Fjellfex... Berchtesgadener Land... alles klar...


    PS (nachdem ich drauf hingewiesen wurde, danke): ist nicht "böse" gemeint... ich bin ja bin nicht die "Sprachpolizei"... just curious...
    Geändert von Ljungdalen (25.10.2020 um 22:04 Uhr)

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