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  1. Anfänger im Forum

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #21
    Ich habe weitere Fragen/Gedanken:

    a) Wieviel Rucksack-Volumen brauche ich? (Jaaa ultraleicht...lieber weniger) 75 Liter? 80?
    Könnt ihr einen empfehlen, der nicht 250 € kostet....

    b) Kann ich mein Auto einfach in Haukeliseter parken? Diebstahl? Parkgebühren? Zettel reinlegen mit unserer Route?

    c) Welche Kreditkarte brauch ich? (Nutze keine sonst). Und wie ist das mit den Maut-Gebühren in Norwegen genau?

    d) Macht ein Steckdosenadapter Sinn, wenn ich eh nur Zelte? Lieber ne gute Powerbank?

    e)Was für ein Moskito-Netz/Hut könnt ihr empfehlen?


    Vielen Dan :*

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #22
    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    a) Wieviel Rucksack-Volumen brauche ich? (Jaaa ultraleicht...lieber weniger) 75 Liter? 80?
    Bin kein UL-Spezialist, aber wenn UL, dann *viel* weniger...

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    c) Welche Kreditkarte brauch ich? (Nutze keine sonst)
    Was heißt schon "brauchen"? Irgendwie geht es immer, auch ohne. Aber warum sollte man das tun? Ich habe Visa, nie Probleme.

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    Und wie ist das mit den Maut-Gebühren in Norwegen genau?
    Einfach fahren und nichts (Vorbereitendes) tun. Irgendwann, paar Monate später, bekommst du Post, wieviel und wie zu bezahlen ist; Summe und Einzelaufstellung. Der Eigentümer des Fahrzeugs wird anhand der an den Mautstellen automatisch gemachten Fotos europaweit ermittelt. Man *kann* sich vorher registrieren, mit Autonummer und Zahlungsdaten (Kreditkarte), das bringt aber keine Vorteile, eher im Gegenteil (ohne jetzt hier ins Detail gehen zu wollen).

    Funktioniert bei den (wenigen) Mautstraßen in Schweden genauso (bspw. Citymaut Stockholm und Göteborg, Brückenmaut Sundsvall). Da kamen im vorigen Jahr bei mir 2 Rechnungen, 0,84 und 0,85 €

  3. Dauerbesucher

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #23
    Es wird wohl darauf hinauslaufen. Das sind so grob 65-70 km und das kriegen wir hin
    Dass du von Hellevassbu in alle Richtungen laufen kannst, hast du gesehen? Bei eurem Zeitfenster könnt ihr ja richtig große Runde drehen

    a) Wieviel Rucksack-Volumen brauche ich? (Jaaa ultraleicht...lieber weniger) 75 Liter? 80?
    Könnt ihr einen empfehlen, der nicht 250 € kostet....
    Das hängt davon ab, wie viel Verpflegung du trägst bzw. nachkaufen willst. Mit voller Verpflegung komme ich bei 10 Tagen nicht mit unter 75 Liter aus. Eine Empfehlung hab ich nicht. Denke aber, mit gut 200 € sollest du rechnen. Außer du findest Auslaufmodell oder AUsstellungsstück.

    b) Kann ich mein Auto einfach in Haukeliseter parken? Diebstahl? Parkgebühren? Zettel reinlegen mit unserer Route?
    Weiß nicht, ob sich das geändert hat. Bei meinem letzten Besuch, einige Jahre her, konnten wir einfach abstellen.
    Diebstahl unwahrscheinlich. Ich hatte bei vielen Touren nur einmal ein Problem und da war der Wagen einsam und allein abgestellt.

    c) Welche Kreditkarte brauch ich? (Nutze keine sonst). Und wie ist das mit den Maut-Gebühren in Norwegen genau?
    Eigentlich reicht EC-Karte. Zum Bezahlen in den Hütten ist Kreditkarte vorteilhaft. Dort geht nicht mit EC. Also bar oder Kreditkarte

    e)Was für ein Moskito-Netz/Hut könnt ihr empfehlen?
    Gibt's da Unterschiede?

    Peter
    Geändert von pekra62 (17.01.2020 um 14:52 Uhr)

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #24
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    (Maut)
    Einfach fahren und nichts (Vorbereitendes) tun. Irgendwann, paar Monate später, bekommst du Post, wieviel und wie zu bezahlen ist; Summe und Einzelaufstellung. Der Eigentümer des Fahrzeugs wird anhand der an den Mautstellen automatisch gemachten Fotos europaweit ermittelt. ...
    PS Ach so, damit meinte ich natürlich die großen staatlichen Straßen. Bei Kommunal- oder Privatstraßen mit Maut stehen, zumindest wenn viel befahren, jetzt automatische Mautstationen mit Schranke, wo es auch mit Kreditkarte am einfachsten ist. Weiß nicht, ob "EC" (also Maestro, Debit) auch geht. Zuletzt gesehen/genutzt auf dem Slådalsvegen durch das östliche Reinheimen zwischen Vågåmo und Lesja.

    Aber du kannst ja vorher recherchieren, ob du über solche Straßen fahren willst/musst.

    Früher hat man Bargeld in einen Umschlag gesteckt und in einen Kasten geworfen, auf Vertrauensbasis. Erinnere mich dunkel an den Vinjevegen zwischen Ringebu und Koppang, aber das ist 25 Jahre her Gibt es das noch? Offenbar ja, zumindest 2018 sah es noch genauso aus, wie 199x.

  5. Erfahren
    Avatar von Voronwe
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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #25
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Früher hat man Bargeld in einen Umschlag gesteckt und in einen Kasten geworfen, auf Vertrauensbasis. Erinnere mich dunkel an den Vinjevegen zwischen Ringebu und Koppang, aber das ist 25 Jahre her Gibt es das noch? Offenbar ja, zumindest 2018 sah es noch genauso aus, wie 199x.
    Also, im Austerdal habe ich das 2017 so noch erlebt. Je kleiner die Straße, desdo wahrscheinlicher ist das (besonders bei Stichstraßen die nur in's Gelände führen).



    Tipp vor allem: Kleine Scheine/Münzen dabei haben, denn Wechselgeld ist nicht.


    Am Jotunheimveg standen 2017 Schranken mit Kreditkartenfunktion.



    Parken kann btw. auch auf Vertrauensbasis laufen:



    Was für schlechte Erfahrungen hast Du denn mit der Registrierung gemacht? Sinnvoll ist die vor allem, wenn Du durch Oslo fahren willst (und das musst du, wenn Du z.B. von Göteborg kommst und in die Hardangervidda willst). Da gibt es unterschiedliche Tarife für Diesel und Benziner, und ohne Registrierung wird automatisch der Dieselpreis abgebucht.

    Mich haben sie 2008 allerdings auch einfach mal vergessen, aber darauf würde ich nicht wetten.

    Kreditkarte: ist schon besser da oben, läuft viel mehr drüber als bei uns, VISA ist vollkommen ok.

    Was Parken in Haukeliseter angeht und Info, wo man hingeht: Ich würde mich da einfach an der Rezeption melden und fragen. Die können Dir auch aktuelle Infos über die Wegsituation in der Vidda geben. Und nebenbei verleihen sie auch den DNT-Schlüssel
    Geändert von Voronwe (17.01.2020 um 21:28 Uhr)

  6. Dauerbesucher

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #26
    zu a) Das Rucksackvolumen hängt letztlich von Deiner eigenen Ausrüstung ab. Ich selbst gehe 10 Tage autark mit einem 55-60l Rucksack (z.B. Bergans Helium 55 oder Exped Lightning 60). Der Rucksack muß am Ende aber Dir passen, daher: Ausrüstung in einen Müllsack packen und auslitern, dann auf die Suche gehen und im Fachhandel ausprobieren

    zu c) Akzeptiert werden die üblichen weltweit genutzten Kreditkartensysteme (u.a. VISA, Mastercard,..), die Auslandsgebühren hängen von Deinem Anbieter ab.

    Die Registrierung für die Maut hat m.E. zwei Vorteile:
    - ist das Auto nicht auf einen selbst angemeldet bekommt nicht der Fahrzeughalter sondern der registrierte Fahrer die Gebühr
    - man spart sich etwaige Kreditkartengebühren für die Auslandsnutzung

    zu d) Du hast Dir die Antwort schon selbst gegeben.

    zu e) Wichtig ist vor allem dass Dein Hut eine breite Krempe hat, sonst liegt das Netz direkt auf der Haut. In dem Fall könntest Du Hut+Netz auch gleich zu Hause lassen

  7. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #27
    OT:
    Zitat Zitat von Voronwe Beitrag anzeigen
    Was für schlechte Erfahrungen hast Du denn mit der Registrierung gemacht?
    Nein, nicht direkt schlecht. Nur heißt es doch, dass da nach dem ersten Durchfahren einer Mautstelle gleich die Kreditkarte (oder was auch immer) mit NOK 300(?) belastet wird, und wenn der Betrag aufgebraucht ist, wieder. Wenn man dann mit weiterer Nutzung von Mautstraßen den Betrag in einer gewissen Zeit nicht verbraucht, wird zurückgebucht. Das ist mir nicht geheuer.

    Oder habe ich etwas falsch verstanden? Ich meine, zumindest 2015 und 2017 war das so. 2019 sind wir (zufällig) so gefahren, dass wir nie über Mautabschnitte kamen (mehr so kleine Straßen in Ostnorwegen).

    Bei Nichtregistrierung bekommt man jedenfalls die Rechnung später, und gleich über den korrekten Betrag.

    Oslo, naja. Das ist nicht einmal 1 Euro Unterschied, normalerweise fahre ich da ein- oder zweimal durch, also egal.

    Zitat Zitat von thomas79 Beitrag anzeigen
    Die Registrierung für die Maut hat m.E. zwei Vorteile:
    - ist das Auto nicht auf einen selbst angemeldet bekommt nicht der Fahrzeughalter sondern der registrierte Fahrer die Gebühr
    - man spart sich etwaige Kreditkartengebühren für die Auslandsnutzung
    1. Ist mir egal, weil mein/unser Auto
    2. Wieso, bei Nichtregistrierung bekommt man die Rechnung nach Hause, und kann bspw. in D auf ein deutsches Konto überweisen. Also weder überhaupt Kreditkarte, noch Ausland. (Davon abgesehen wären die Gebühren 1 %, also "erträglich".)
    Geändert von Ljungdalen (18.01.2020 um 00:14 Uhr)

  8. Dauerbesucher

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #28
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    [OT]

    Nein, nicht direkt schlecht. Nur heißt es doch, dass da nach dem ersten Durchfahren einer Mautstelle gleich die Kreditkarte (oder was auch immer) mit NOK 300(?) belastet wird, und wenn der Betrag aufgebraucht ist, wieder. Wenn man dann mit weiterer Nutzung von Mautstraßen den Betrag in einer gewissen Zeit nicht verbraucht, wird zurückgebucht. Das ist mir nicht geheuer.

    Oder habe ich etwas falsch verstanden? Ich meine, zumindest 2015 und 2017 war das so. 2019 sind wir (zufällig) so gefahren, dass wir nie über Mautabschnitte kamen (mehr so kleine Straßen in Ostnorwegen).

    War bei mir noch nie so. War aber auch in anderen Jahren dort.

    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    OT:

    1. Ist mir egal, weil mein/unser Auto
    2. Wieso, bei Nichtregistrierung bekommt man die Rechnung nach Hause, und kann bspw. in D auf ein deutsches Konto überweisen. Also weder überhaupt Kreditkarte, noch Ausland. (Davon abgesehen wären die Gebühren 1 %, also "erträglich".)
    zu 1. Naja, vielleicht hilft die Info ja anderen?
    zu 2. wenn das inzwischen überall in Norwegen funktioniert wäre das super. Wenn Du aber vor Ort doch direkt an den Stationen mit Kreditkarte zahlst dann fallen eben Gebühren an (und die sind je nach Vertrag eben gerne auch mal höher als 1%) - gibt aber wohl nur noch wenige Stationen an denen die automatische Erfassung noch nicht installiert ist.

    Ich sehe einfach keinen Grund mich nicht zu registrieren. Man ist auf der sicheren Seite und Nachteile hatte ich noch nie.

  9. Gerne im Forum

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #29
    In den einfachen Hütten gab es Preis Listen für Übernachtung und Lebensmittel. Dazu Formulare wo alles eingetragen und in einen Tresor gesteckt wurde. Etwa 3 Monate später bekommt man eine E-Mail mit Rechnung und Bankverbindung und bezahlt. Das war sehr unkompliziert und man brauchte kein Bargeld. Sonst alles mit Kreditkarte.

  10. AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #30
    Kreditkarte? Egal welche, was du halt am billigsten/einfachsten bekommst. Ob Mastercard oder Visa dahintersteckt spielt keine Rolle. Nur ohne kommt man im Norden mittlerweile manchmal halt wirklich nicht mehr weiter.
    Moskitonetz/-hut? Gar keinen! Anständiges Mückenmittel und gut ist. Ich habe auf all meinen Touren bisher gerade einmal ein Mückennetz vermisst und noch nie eines verwendet. Hardangervidda ist jetzt auch nicht gerade tiefliegendes feuchtes Waldland mit überaus grosser Mückenpopulation. Ein paar Mückenstiche gehören im Sommer im Norden doch einfach dazu.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  11. Erfahren

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #31
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    OT:

    Nein, nicht direkt schlecht. Nur heißt es doch, dass da nach dem ersten Durchfahren einer Mautstelle gleich die Kreditkarte (oder was auch immer) mit NOK 300(?) belastet wird, und wenn der Betrag aufgebraucht ist, wieder. Wenn man dann mit weiterer Nutzung von Mautstraßen den Betrag in einer gewissen Zeit nicht verbraucht, wird zurückgebucht. Das ist mir nicht geheuer.

    Oder habe ich etwas falsch verstanden? Ich meine, zumindest 2015 und 2017 war das so. 2019 sind wir (zufällig) so gefahren, dass wir nie über Mautabschnitte kamen (mehr so kleine Straßen in Ostnorwegen).

    Diese Regelung gibt es nicht mehr.
    Das galt damals wenn man sich direkt in Norwegen bei AutoPass registriert hat, jetzt läuft das nur noch über die EPC.
    Du bekommst hinterher nach Wochen/Monaten eine Rechnung genauso wie ohne Registrierung.

    Wenn du mit dem privatem Wagen fährst bringt die Registrierung aber auch eigentlich nichts.

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #32
    Ich bin am überlegen, wie ich sinnvoll koche.

    Variante a) eine Campingtasse von Decathlon: ich mache Wasser heiß und es kommt in die Trekkingnahrung rein. Auch für Tee oder Kaffee reicht das eigentlich. Habe es im Harz so gemacht: https://www.decathlon.de/p/campingta...8492721&c=GRAU

    Variante b) kleinen Kochtopf mit Deckel/Pfanne: ich kann auch mal richtig kochen/braten, aber es ist mehr mit zu schleppen (Volumen) https://www.globetrotter.de/primus-c...ettle-p731722/


    Wie gesagt: Vorausgesetzt man kommt hin, geht es zwischen 9-13 Tage in die Hardangervidda.
    (Plan B ist das Fulufjället in Schweden, Plan C Dänemark, Plan D Harz, Plan E .........)

    Niesende Grüße,
    Pingo

  13. Dauerbesucher

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #33
    na ja musst halt selbst wissen wie du regenerierst (und wobei du dich wohl fühlst)
    a) finde ich grausig, mal für ganz wenige Tage könnt ich mit überleben, eine mehr als 9tägige Tour würde ich so nicht überstehen
    b) das Problem mit dem Mehr-Gewicht durch eine eh schon rudimentäre Kochausstattung sehe ich einfach nicht. Relevante kg kommen dann erst durch die Nahrung selbst zusammen.

    Andere werden es andersherum sehen.
    Da die Vidda ein Gebiet ist mit viel backup-Möglichkeiten ist (Kaufen/Essen in Hütten, schneller Ausstieg...) und extreme Leistungen nicht erbracht werden müssen, kannst du dich und eine für dich passende Nahrungsstrategie ja ausprobieren.
    Viel spaß dabei wünscht Tilmann

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #34
    Ich koche mir immer nur Wasser auf und fülle dann die entsprechende Mahlzeit dazu - morgens Porridge/ Müsli, abends zuhause in Ziplocs abgefüllte 5-Minuten-Terrinen (immer als doppelte Portion; diverse Marken und Geschmacksrichtungen, da kommt man auf viel Abwechslung und es ist günstiger als die teure Trekkingnahrung) und für Tee kommt das Wasser in die Thermoskanne.

    Hat bisher immer super gepasst, ist leicht und unkompliziert. Und hat bei mir auch damit zu tun, dass ich nach einem langen Tag nicht noch groß kochen mag...
    Geändert von Fexy (19.05.2020 um 22:31 Uhr) Grund: Ergänzung...

  15. Dauerbesucher

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #35
    Moin Pingo,

    deine Variante a (Wasser in der Tasse kochen?) setzt voraus, dass du ausschließlich Trekkingnahrung dabei hast. Kann man machen. Ist teuer.
    Bei Verpflegung gibt's halt auch viele unterschiedliche Ansätze - Trekkingnahrung oder selbst dehydriert oder die 5-min-Terrinen oder, was ich bevorzuge, Fertiggerichte aus Tüte (meist Nudeln in diversen Soßen) von einschlägigen Anbietern wie Maggi, Knorr und co oder zahllose weitere Varianten.

    Bei Kaffee und Tee aus Metalltasse verbrenne ich mir immer die Lippen . Nehme lieber Plastik. Spart auch noch paar Gramm

    Braten wirst du wahrscheinlich eher nicht. Aber mit kleinem Kochtopf bist du flexibel und Mehrgewicht gegenüber der Metalltasse hält sich in Grenzen.

    Ist natürlich auch die Frage, welchen Kocher du benutzt. Hast du oder kaufst du noch einen? Gibt ja einige, da gehört Topf zum Set.

    Nachdem was ich gerade in anderem Chat https://www.outdoorseiten.net/forum/showthread.php/109057-NO-DNT-will-ab-01-05-H%C3%BCtten-%C3%B6ffnen?p=1814916#post1814916 gelesen hab, soll Norwegen erst 20.8. wieder Grenze öffnen. Also plan schon mal besser für Fulufjället. Oder etwas nördlich davon, die Gegend zwischen Idre (mit Bus zu erreichen) und Funäsdalen. Oder noch ein Stücken höher, mit Zug über Östersund zu erreichen, eine Rundtour südlich von Enafors (Sylarna)

    Peter

    P.S. Ach, du reist ja mit Auto an. Dann ist Enafors wohl doch etwas weit. Aber Rundtour von Idre wäre noch Alternative zu Fulufjället. Falls Vidda nicht möglich

  16. Anfänger im Forum

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #36
    Hallo ihr lieben,

    es geht tatsächlich los !!! <3

    Wir (zwei Jungs) haben uns für eine GANZ entspannte Tour entschieden mit vielen Pausen und Entspannung. Es wird also eine "Anti-Ich-muss-25km-schaffen" Tour
    Wenn wir noch mehr Zeit haben, machen wir Abstecher auf Berge oder dödeln noch durch Norwegen.


    Plan ist: Montag aus Norddeutschland nach Dänequark, Dienstag nach Haukeliseter und dann in x Tagen zur Hellevassbu und wieder zurück.
    Wir sind also in Norwegen vor Ort vom 21.7. bis 29.7.


    Edit: Wetter sagt: Kalt, Wolken, Wind ..... *grummel* Wieso bekommen alle immer so schönes Wetter? Weil sie grade Videos drehen?
    Meine neue Regenjacke wird mir helfen!

  17. Dauerbesucher

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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #37
    Schön
    Dann mal viel Spaß
    und Wetter wird bestimmt besser als gedacht

    Peter

  18. Dauerbesucher
    Avatar von Linnaeus
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    AW: Pingo will in die Hardangervidda

    #38
    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    Plan ist: Montag aus Norddeutschland nach Dänequark, Dienstag nach Haukeliseter und dann in x Tagen zur Hellevassbu und wieder zurück.
    ...
    Edit: Wetter sagt: Kalt, Wolken, Wind ..... *grummel* Wieso bekommen alle immer so schönes Wetter? Weil sie grade Videos drehen?
    Meine neue Regenjacke wird mir helfen!
    Wenn möglich, gebt mal 'ne kurze Rückmeldung wg. der Grenzkontrollen (Buchungsbestätigungen - habt ihr so was?).

    Und zum Wetter: Das kann nur besser werden! Wird es auch!

  19. Anfänger im Forum

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    Pingo will in die Hardangervidda

    #39
    Hardangervidda – immerhin ein bisschen!

    Intro:

    Es ist Juli 2020. Corona steht vor fast jeder Tür, in Norwegen und Dänemark nicht so, dafür aber umso mehr in Schweden. Meine Planungen für meine erste Norwegenreise – Dänemark und das südliche Schweden kenne ich schon – fingen im September 2019 an. Es sollte eigentlich in Richtung Tonstad gehen, aber ich habe mich dann doch für die Hardangervidda entschieden.
    Nachdem ich meinen Kumpel ewig und eigentlich jede Woche irgendwie mit wandern genervt habe, ist es dann endlich soweit:

    Deutsche dürfen nach Norwegen ab dem 15. Juli 2020 und die Alternativen (Fulufjället in Schweden sowie der Nationalpark Thy in Dänemark) sind archiviert und kommen irgenwann bestimmt mal dran.
    (PS: Zu gerne hätte ich den ältesten Baum der Welt (Old Tjikko) gefäl...sehen ^^)
    Das Buchen über die Color Line Website ging nicht, auch nicht mit Kreditkarte. Nach 3 Tagen versuchen und dem Zusehen steigender Fährpreise rufe ich die Hotline an. Kostet mehr, funktioniert aber absolut reibungslos. (Es lag daran, dass der Reiseantritt und Abbuchungszeitraum zu knapp für Elektro waren.)

    Hinreise:

    Wir fahren am 20.7.2020 in Lübeck mit einem PKW los und haben eigentlich alles dabei. Dänemark ist nett, aber als echte Norddeutsche holt man einen damit nicht aus der Reserve. "Öl" ist das Wort der Reise; mein Kumpel beömmelt sich über diesen Begriff. Die nächstbesten Dänen ruft er "ÖL? Öl?" hinterher und hält sein Bier hoch.
    Sehr schnell kommen wir in Hirtshals in den Fährbereich – wenden geht nicht. Wir haben 4 Stunden bis zur Abfahrt und wollten noch was Essen. Machen wir auch. Vor dem Check-In. Verbotener Weise baut mein Kumpel den Gaskocher auf. Eigentlich kein Problem. Findet der Einweiser nicht. Bei seiner zweiten Bitte, das abzubauen und endlich zum Check-In vorzufahren droht er mit Polizei. Klappte aber doch noch alles...
    (Feinstaub lagert sich liebevoll auf meiner Frontscheibe ab!)

    Die Fähre ist nett. Bisschen Wind, man versucht auf einem der Sitzplätze oder Fußboden zu schlafen. Man geht herum und isst irgendwas.
    Wir kommen in Larvik an (21.7.2020). Larvik ist ein nettes kleines Städchchen mit Einkaufsmöglichkeiten und Tanke. War uns um 3:30 Uhr egal. Der nächste grüne Fleck auf Google-Maps war unser Schlafplatz. Es war der Vorgarten einer Schuler oder Schwimmhalle.
    Während Deutsche komplett spießig die Polizei rufen würden, grüßten mich um halb 9 freundliche Norweger, wie ich fertig aus meinem Unterzelt auftauche. Man sagte mir auch gleich, dass ein paar hundert Meter weiter genug Natur gewesen wären. (Merken für die Rückfahrt!)

    Es geht über die E18 und E36 Richtung Haukeliseter. Wir sehen Berge mit Schneekuppen in der Ferne. Am Seljordsvatn machen wir eine Mittagspause. Die E134 führt uns direkt nach Haukeliseter. Ich parke und erkenne erst später, dass man auch nur fürs Parken zahlen muss. Wieso ich das vorher nicht herausgefunden habe, weiß ich nicht.



    Hardangervidda:

    Es ist kalt! 5 °C, eisig windig und gefühlt ein Viertel der Fläche liegt voll mit Schnee. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. Youtube hat uns doch Anderes versprochen! Vielleicht 8-16 Grad ? Immerhin kein Regen.
    Hundert Meter von der fast luxuriösen "Haukeliseter Fjellstue" bauen wir unser Zelt sehr nah am Wasser auf. Wir haben später gemerkt, dass uns ein paar Meter weiter oben der eisige Wind wohl weniger getroffen hätte.
    Wir essen Kartoffelpüree mit Wurst auf Gaskocher zubereitet. Dann erkunden wir die Fjellstue. Trinken heißen Kaffee, kommen uns doof vor, mit unseren Stiefeln so durch das eigentliche Wohnzimmer zu latschen. Selbst die Norweger sagten uns, es sei ein kalter Sommer, da im Juni ein Kälteeinbruch mit viel Schnee kam. Deswegen sind auch kaum Menschen mit ganzer Ausrüstung, sondern Tageswanderer unterwegs. Dann vergewissern wir uns, dass es auch wirklich Schnee ist (200 m entfernt vom Zelt). Für Norddeutsche ist das ein seltener Anblick.
    Wir hören über eine kleine Bluetooth-Box Swing/Jazz aus 20ern-60ern – wird uns freudig die nächste Woche begleiten. Früh geht es ins Bett.

    22.7.2020: Es geht hoch in die Hardangervidda. Sportlich steil geht es bergauf und wir brauchen doch ganz schön lange dafür. Oben angekommen erwartet uns eine atemberaubende (!!!) Landschaft – mit viel Schnee. In unserer freundschafttypischen Blödheit stellen wir uns auf einen Stein, einer filmt in einer Totale und ich lasse mein Handy mit "The Ring goes South" (Herr der Ringe) laufen. Dann trotten wir los. Es ist deutlich felsiger, als ich es mir vorgestellt hatte. Jeden sichtbaren Hügel erreicht man nur über viele kleine, nicht sichtbare Hügel. Und so kommen wir weitaus weniger voran als gedacht: Haukeliseter Fjellstue nach Hellevassbu, dann Middalsbu und zurück. Uns war hier klar, dass wir das konditionsmäßig und wettermäßig nicht schaffen können.
    Ungefähr 40 % der Strecke war mit schmelzenden Schneefeldern und Gletschern bedeckt. Unser Lauftempo war für weite Wanderungen viel zu langsam. Wir stellten uns also die essentielle Frage: "Was wollen wir eigentlich?" Klar war, dass ein Großteil der Trekking-Videos bei besseren Bedingungen und mit mehr Fitness stattfanden. Wir haben uns entschieden, nicht "auf Leistung/Strecke" zu gehen, da es schließlich Urlaub sein sollte.
    Also gingen wir entspannt weiter, trafen viele Tagestouristen und erfreuten uns an so manch großem Fels oder kleinen Pflänzchen. Der wind war eisig bei vielleicht 5 Grad Celsius. Es sah aber nicht nach Regen aus, auch nicht auf dem Wetterradar.

    Neben dem "Vesle Nup" trafen wir 3 hübsche Norwegerinnen aus Stavanger, die wir zu unserem Bedauern nicht nach der Handynummer gefragt haben. Sie sagten uns, der weitere Teil sei sehr nass und mit noch mehr Schnee. Hinter dem Berg einen trockenen Zeltplatz zu finden sei schwer.
    Da wir uns sowiesi für einen entspannten Urlaub entschieden hatten, ging mein Kumpel den Vorhügel auf 1393 m (neben Vesle Nup) hoch und suchte nach einer windgeschützten Stelle. (Ihm war kalt, da er viele zu dünne Schichten anhatte.) Wir fanden guten Schlafplätze für unsere Zelte. Mein Kumpel ging mit Trinkflaschen und Filter runter zur nächsten sichtbaren Wasserstelle und merkte erst später, dass er eigentlich über einen unterspülten Eisteil gegangen ist. Nach einem Spaziergang auf unserem Hügel (100 x 50 m Fläche vielleicht) fanden wir einen Tümüel mit klarem Wasser. Der Filter regelte etwaige Unreinheiten.
    Er fror nachts, ich hatte mir einen echten Norweger Wollpulli gekauft, der jetzt sein volles Potential entfaltete. Halb 1 wache ich auf und sehe die "Blaue Stunde" (?) - irgendwie so Wunderschön!


    23.7.2020 Am Morgen habe ich mich in dem Tümpel gewaschen – bei schönstem Sonnenschein, sodass die 6 Grad viel wärmer wirkten. Nachdem wir quasi den Berg vollgesch... [Diese Stelle muss aus Jugendschutzgründen geschnitten werden.]
    Gegen 11 Uhr gingen wir also zurück Richtung Haukeliseter Fjellstue. Absolut entspannt. Wir würden unsere Kraft und Nerven in den folgenden Tagen noch anderweitig gebrauchen.
    Der Rückweg war wie der Hinweg: kühl, windig, viele Tagestouristen, wunderschön – und mit Sonnenbrand!!! (Memo: Nächstes Jahr Sonnebrille und frische, gute Sonnencreme einpacken... und nicht die alte vom letzten Jahr.)

    Ab jetzt spielten Google Maps und yr.no eine bedeutende Rolle in der Tagesplanung, da wir einen Mini-Roadtrip draus machen wollten. Als erstes ging es die E9 Richtung Süden hinunter. Es ist eine SEHR, SEHR schöne Straße mit toller Landschaft und ein wenig Kultur. Allein hier könnte man problemlos 2 Wochen für Camping verbraten.
    Etwas südlich von Hovden gab es einen Bootsreinlassgedöns mit Parkplatz, was unser Schlafplatz sein sollte. Wir merken so langsam, dass es die Norweger fast einen Scheiß interessiert, ob man da zeltet oder nicht. Müll nehmen wir natürlich mit.
    Wir sind platt, unser Kopf ist rot und dröhnt. Wir waschen einen Teil der Wäsche im Hartevatnet. Es fängt an zu regnen und wir gehen ins Bett.



    Fazit:

    Wettertechnisch erwarteten wir jetzt keine 25 °C oder so, aber dass es erst so kalt und dann so nass werden sollte, überraschte uns etwas. Klar wussten wir über Wetterumschwünge etc. Bescheid, aber für eine 10tätige Wanderung (ca. 70 km) bei dem Wetter wären wir vermutlich noch zu unerfahren gewesen.

    Kleidungstechnisch war ich gut ausgestattet. Die Baumwollkleidung kann ich allerdings im Auto lassen für die Fähren. Sie trocknet nicht gut und sie müffelt danach trotzdem. Wir werden in Zukunft auf Campingplätzen unsere Kleidung einmal waschen. Wolle wärmt sehr gut.

    Über die Verpflegung kann ich sagen, dass sie – wie bei vielen Abenteuern auch – einseitig war. Ich hatte mich ausreichend informiert und es wäre auch gut gewesen. Wären da nicht zahlreiche Tüten Kartoffelpüree gewesen. Wir haben Trekkingnahrung, Energieriegel, Schokolade, Salami, Vollkornreis etc. mitgehabt, aber das Püree!!! Egal wie wir es zubereiteten: Es war immer ekelhaft! Lassen wir weg!
    Der Wasserfilter erwies sich doch als nützlicher als gedacht, wenn auch nicht immer notwendig.
    Der lösliche Kaffee war zum Brechen, egal, wie man ihn zubereitete. Dann lieber mehr Tee und Ingwerknollen.

    Nächstes Mal nehmen wir eine gute Sonnencreme mit, eine Sonnenbrille und mehr Mückenmittel. Feuchttücher sind etwas, an dem man nicht sparen sollte. Müllbeutel sind ebenfalls wichtig. Und wir brauchen mehr Outdoor-Seife!

    Das Outdoor-Radio mit Solarpanel und Lampe und Powerbank hätte ich mir sparen können. Man müsste ewig kurbeln zum Aufladen und das Panel ist wohl eher Deko. Einmal war es leer, da war es nicht mehr zu gebrauchen. Totaler Reinfall! Dann kaufe ich lieber 4 billige Powerbanks mit je einer Ladung oder so.

    Wanderstöcke habe ich als sehr nützlich empfunden, da ich manchmal Knie-Probleme habe. Dank der Stöcke waren die Probleme nicht existent. Leider ist bei einem die Federund nach ein paar Mal zudrehen kaputt gegangen. Naja, was will man für 20 Euro erwarten?



    Ausrüstung (Beispiele):


    Fjällräven Kajka 75: Ich liebe ihn! Er lässt sich gut packen, die Frontloader-Option ist sehr nützlich und er verzeiht auch schlechtes Packen mal, da sein Tragesystem sehr gut ist.

    Wanderstiefel: Meine von Lowa sind 2,5 Jahre alt und wurden beruflich sehr beansprucht, wenn nicht gar verschlissen. Mit frischen Einlagen war das Laufen kein Problem. Doch da es wohl eher Sommer-Wanderstiefel sind (viel Lüftung oben), verzeihen diese Schnee und Wasser nicht. Hatte klamme oder nasse Füße an so manchen Tagen. Ich brauche da was Wasserdichteres.

    Zelt: Von Decathlon habe ich eines für 150€, was dieses Jahr aus dem Sortiment genommen wurde. Trek 900 ? Ich weiß es nicht mehr. Es war sehr schmal, für 1 Person und der Raum für Gepäck war klein (einziger Nachteil). Ansonsten gut zum Bauen und Packen!

    Vieles habe ich von Decathlon, inkl. einem Gaskocher für 35 Euro, der gut funktionierte. Der Kochtopf/Deckel(Pfanne) war von Primus. Auch andere kleinere Dinge kann man bei Decathlon kaufen, z.B. Schlauchschals aus Merinowolle sowie Socken. Man weiß ja so ungefähr, ab welchem Preis was Müll ist.
    Mein Merinowolle-Langarmshirt von Globetrotter war ebenfalls gut, es roch auch nach ein paar Tagen nicht stark.



    Abschließend...

    Wir haben sehr schnell gelernt, dass in Norwegen NICHTS mal eben schnell geht: weder das Fahren von A nach B oder überhaupt. Nach 3 Tagen waren wir entspannt und ließen es sehr ruhig angehen. Dass aus dem eigentlichen Wandern ein Roadtrip Richtung gutem Wetter wird, war eigentlich egal. Es war wunderschön und wir sind schwer beeindruckt.
    Nächstes Jahr wieder – mit Angelschein!
    Es wird wohl so etwas wie "Durchs Land fahren und irgendwo mal 2-4 Tage in der freien Natur wandern" werden.


    Lg Pingo (Christoph)


    PS: Ich versuche Fotos hochzuladen und reinzueditieren, aber eben sagte mir die Seite, meine Fotos seien zu groß...
    Geändert von November (04.10.2020 um 20:21 Uhr)

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    AW: [NO] Hardangervidda - immerhin ein Bisschen! (Juli 2020)

    #40
    OK, für einen Anfängertrip... "Nächstes Mal" deutet auf geplante Fortsetzung hin... das wäre schön (für euch vor allem).

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    PS: Ich versuche Fotos hochzuladen und reinzueditieren, aber eben sagte mir die Seite, meine Fotos seien zu groß...
    Mach sie doch kleiner, und/oder lade nicht so viele auf einmal hoch. Wäre schön.

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    ...dass es erst so kalt ... werden sollte, überraschte uns etwas.
    ...
    Nächstes Mal ... mehr Mückenmittel.
    Mücken? Hehe, dann war es offenbar *nicht kalt genug*.

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    ...Püree!!! Egal wie wir es zubereiteten: Es war immer ekelhaft!
    Das kann ich nachvollziehen.

    Ich nehme mittlerweile nur noch Mie-Nudeln, rote Linsen (kann man vorher einweichen!), Couscous. Letzteres in Sachen Brennstoffverbrauch am besten, von fertiger (und i.d.R. völlig überteuerter) Trekkingnahrung mal abgesehen. Aus selbigem Grund (Kochdauer/Brennstoffverbrauch) auch kein...

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    ...Vollkornreis...
    Den empfinde ich erst nach mindestens 30 min Kochen als essbar.
    OK, wenn ihr nur immer 2-4 Tage unterwegs sein wollt und Brennstoff nachkaufen könnt, ist das egal.

    (Ähm, aber wozu bei so kurzen Touren ein 75-Liter-Rucksack? Schon meinen 65 Liter für 14 Tage hält manch einer für zu groß... obwohl andererseitz 2 Schweden an meinem zweiten Wandertag meinten, sie würden sich "Sorgen machen" wegen der offensichtlich zu geringen Menge meiner Ausrüstung und insbesondere Verpflegung für so lange. Sie hatten so 30+ kg pro Person für eine Woche )

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    Und wir brauchen mehr Outdoor-Seife!
    Sicher? Waschen ist (outdoor) überbewertet... Habe mir in 14 Tagen Sarek nur die Zähne geputzt und maximal "Katzenwäsche" im Gesicht gemacht, wenn mir danach war. Und Füße gewaschen, aber ohne Seife. Obwohl ich ein wenig dabei hatte (flüssig 20 ml). Fettschicht auf der Haut schützt vor Kälte Einmal Duschen in der Fjällstation vor der Rückfahrt musste reichen und hat auch.

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    Das Outdoor-Radio...
    Auf Tour Musik oder überhaupt Radio hören - werde ich nie begreifen. Wenn ich mir das mal zufällig länger von Mitwandernden oder Zeltnachbarn anhören muss (zuletzt zwei Ungarn in der Niederen Tatra, längere Zeit kurz hinter mir laufend), sage ich das denen auch, dass es *nervt*... Mit Verlaub...

    Zitat Zitat von Pingo Beitrag anzeigen
    Doch da es wohl eher Sommer-Wanderstiefel sind (viel Lüftung oben), verzeihen diese Schnee und Wasser nicht. Hatte klamme oder nasse Füße an so manchen Tagen. Ich brauche da was Wasserdichteres.
    Hm, die diesjährige Tour hat mich endgültig(?) vom Gegenteil überzeugt. Leichte Schuhe, Goretex überflüssig. Wenn die Füße nass werden - und das werden sie! - egal! Spart viel Zeit bei Sümpfen usw. - einfach durch! Kein endloses Suchen nach trockenen Stellen mehr. Dito Furten, spart zudem Watschuhe.

    Bisschen unangenahm, wenn man sie früh noch nass anzieht, wenn nicht getrocket. Und das war der Regelfall. Aber nach 10-15 min merkt man das nicht mehr. Und natürlich (abends) nicht ewig in den nassen Schuhen rumsitzen...

    Wenn man über Schnee gehen will, dann vielleicht etwas höhere Schuhe (als Trailrunner) plus Gamaschen, weil Schnee im Schuh echt nervt.
    Geändert von Ljungdalen (28.09.2020 um 09:22 Uhr) Grund: erg.

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