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  1. Anfänger im Forum

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    GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #1
    Hallo zusammen,

    ich hoffe auf einen kleinen Erfahrungsaustausch was die Dichtigkeit von GoreTex Membranen in Trekkingstiefeln betrifft.
    Ausgangspunkt ist folgender. Meine Frau und ich haben uns vor dem Norwegenurlaub jeweils ein brandneues Paar GoreTex Stiefel angeschafft (sie Lowa Renegade, ich Hanwag Alverstone II). An sich waren wir mit den Schuhen überwiegend sehr zufrieden. Bis wir dann auf einer längeren Wanderung (vielleicht 6 h) in nassen Bedingen langsam nasse bzw. feuchte Füße bekamen.
    Bei ihr voller Wassereinbruch an der Knickstelle auf Höhe des Ballens. Das interessante, sowie traurige dabei: ist bereits das zweite Paar. Das erste zeigte exakt die gleiche Schwachstelle auf, allerdings nicht nach der ersten Tour. Hier ist der Fall klar: wird reklamiert.
    Bei mir war gegen Ende der Wanderung am rechten Fuß ein deutliches Feuchtigkeitsgefühl wahrzunehmen, auch aus dem vorderen Bereich.
    An dem Tag war es relativ kalt, um die 0-3° vielleicht, mit Schneeregen, Schneematsch, nasser Vegetation und dazu noch Regen der von der Regenhose auf die Schuhe von oben tropfte. Also Bedingungen für die ich einen GoreTex Stiefel einer Vollledervariante vorziehe. Ich habe auch schon gehabt, dass meine Schuhe innen sehr feucht nur durch Schweiß waren. Wenn das Obermaterial dann ganz nass ist kann ja auch kein Dampf mehr raus. Aber irgendwie will ich nicht glauben, dass meine Füße durch Schweiß so nass wurden, zumal der rechte deutlich stärker betroffen war?
    Atmungsaktivität sei mal dahin gestellt. Wenn ich GoreTex Schuhe kaufe, erwarte ich dass die auch wirklich dicht sind. Sonst kann ich mir ja auch einen Lederstiefel gut einwachsen, das hält auch eine Weile.

    Was ich mich jetzt frage: Sind auch meine Stiefel nach der ersten Tour bereits im Eimer oder ist das auch für GoreTex Stiefel als "normal" anzusehen? Die Bedingungen waren ja wirklich der Ernstfall für so einen Schuh, alle anderen Einsätze hat er problemlos mitgemacht. Das Oberleder habe ich den Abend zuvor gewachst, aber das hält unter solchen Bedingungen vielleicht 1-2 h, dann ist das Obermaterial einfach durch und das Wasser liegt an der Membran an. Die muss dann halten, da helfen auch keine Märchen von irgendwelcher mangelnder Imprägnierung.

    Wie sind eure Erfahrungen?


    Grüße

  2. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #2
    In kurz: vergiss es

    In lang: egal ob nun La Sportiva Nepal Extreme oder La Sportiva Trango oder Trailrunner von der gleichen Marke - irgendwann sind die undicht, denn die Membran geht recht schnell flöten. Die Ledertreter (Nepal) halten am längsten, die Trailrunner sind nach einer Saison undicht.

    Das Mittel dagegen: bei Leder wachsen, beim Rest Wasser ignorieren. Und in allen Fällen dann für längere Ausflüge bei Nässe wasserdichte Socken anziehen. Die halten erstaunlich lange durch, und wenn se durch sind, ist eben ein Paar für 40 Euro hinüber und nicht ein Schuh, der >500 Euro kostet.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  3. Fuchs
    Avatar von Igelstroem
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #3
    Ich meine mich zu erinnern, dass es zu diesem Thema schon viele Threads bzw. Beiträge im Forum gibt.

    Zitat Zitat von Altair Beitrag anzeigen
    Atmungsaktivität sei mal dahin gestellt. Wenn ich GoreTex Schuhe kaufe, erwarte ich dass die auch wirklich dicht sind.
    Das solltest du nicht erwarten. Du erwartest es deshalb, weil es immer in der Produktbeschreibung steht. Und es steht in der Produktbeschreibung, weil die meisten Kunden wahnsinnige Angst vor nassen Füßen haben und deshalb von Wanderschuhen Wasserdichtigkeit erwarten. Das ist ein Sprachspiel zwischen Kunde und Verkäufer, nicht zwischen Ingenieur und Physiker oder zwischen dem Schuh und der Natur.

    Wenn ich die Situation richtig deute, ist in dem System Leder+Membran die Membran ein schadensanfälliges Element, insbesondere an den Knickstellen. Der Zeitpunkt, zu dem diese Undichtigkeit auftritt, streut aber stark, d.h. es kann nach 300 oder 800 oder 2000 km sein, und 800 km scheinen typisch zu sein.
    Wanderschuhe ohne Membran können sich je nach Pflege und Glück und äußeren Umständen (bloß Regen oder nasses Gras oder nasser Schnee) ebenfalls als undicht oder manchmal auch als erstaunlich dicht erweisen.

    Das Blöde am Kapitalismus ist, dass man am Ende doch eigene Materialerfahrung sammeln muss, obwohl im Produktuniversum alles (durch unablässige Wiederholung von Behauptungen) geklärt zu sein scheint.
    Geändert von Igelstroem (25.09.2020 um 17:17 Uhr)
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  4. Alter Hase
    Avatar von markrü
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #4
    Zitat Zitat von Igelstroem Beitrag anzeigen
    Ich meine mich zu erinnern, dass es zu diesem Thema schon viele Threads bzw. Beiträge im Forum gibt.
    Ich meine auch. Es gibt IMHO nur recht wenige Anwendungsfälle, in denen Goretex Sinn macht...
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  5. Fuchs
    Avatar von Meer Berge
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #5
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    In kurz: vergiss es
    Ja, leider.



    Die Ledertreter (Nepal) halten am längsten, die Trailrunner sind nach einer Saison undicht.

    Das verhält sich bei mir erstaunlicherweise umgekehrt.
    Jeder feste Bergschuh, egal welcher Firma und ob Leder oder Cordura, war sehr schnell, immer auf der 1. Tour, durch. Und nachdem ich den ersten Wassereinbruch verzeichnen musste, erfolgten die weiteren mit weniger Vorlauf.

    Dagegen habe ich Trailrunner, die nach Jahren noch dicht sind. Was mich selbst am meisten erstaunt, denn ich hatte vermutet, dass durch das weichere Material und damit die höhere Knickbelastung die Membran viel schneller durch sein müsste. Ist bei mir aber nicht so. Und die Trailrunner trage ich eher mehr km als die Bergstiefel. Natürlich läuft bei den Trailrunnern leichter das Wasser von oben rein, wenn man das nicht verhindert.


    Ich bin daher von Gore ich Schuhen echt enttäuscht und verzichte nun wieder darauf. Nasse Füße bekomme ich sowieso, und ohne Membran trocknet es besser wieder. Gut dass die Füße wasserdicht sind.
    Kalender *Papageitaucher 2021* Familienplaner
    Das Wetter, das man jeden Morgen in sich selber macht, ist viel wichtiger als das Wetter draußen. Fynn

  6. Anfänger im Forum

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #6
    Danke für eure Meinungen!
    Mit meinen Schuhen habe ich vielleicht jetzt 100 km runter, das sollten ja noch keine üblichen Verschleißerscheinungen sein.
    Bei den Renegades der Frau leuchtet es mir ein, dass die schnell kaputt gehen, der Schuh knickt halt viel stärker als steifere Modelle mit Geröllschutzkante.
    Also ist der Grund für die Undichtigkeit der Gortex Stiefel, dass die Membran unheimlich schnell kaputt geht? Oder aber drückt das Wasser bei komplett nassem Obermaterial aufgrund des hohen Drucks an den Knickstellen durch (zu geringe Wassersäule) und der Stiefel ist überhaupt nicht wasserdicht?
    Es scheint mir dass ich zukünftig Volllederstiefeln wieder mehr Beachtung schenken sollte. Wären vom Fußklima in den meisten Situationen sicher vorteilhafter. Und wenn der Goretexstiefel dann in den Situationen schlappmacht wo ich ihn brauche, brauche ich ihn halt eigentlich gar nicht
    Wasserdichte Socken werde ich mir mal besorgen.

  7. AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #7
    Aktuelle Erfahrungen von gestern - vier Stunden bei Regen ☔ im Harz gewandert.
    Meine drei Jahre alten Lederschuhe innen trocken, (fast neue) Gorotex- Schuhe der Freundin innen feucht.
    Ich hatte mich bei meinem Schuhkauf damals bewusst gegen eine Laminatvariante entschieden.

    Thomas

  8. Freak Liebt das Forum

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #8
    Goretex ist wasserdicht. Punkt

    Leder KANN begrenzt wasserdicht sein.

    Es hängt vom jeweiligen Modell, Leder und Alter ab was längerfristig wasserdicht ist.

    Die Sambaschlappen Renegade sind so weich, daß die Membran schnell durch ist, das Leder drüber ist so dünn und hat so viele Nähte, das kann nie wasserdicht sein.
    Meine Meindl Army Gore sind auch nach einem kompletten Tag durchs hohe Gras noch wasserdicht, aber das Leder hat kaum Nähte ist bestens gepflegt und relativ dick für einen Membranschuh.

    Meindl Perfekt ist bei guter Pflege genau so dicht, bedarf aber mehr Pflege und ein deutlich dickeres Leder.

    Weniger Pflege, absolut dicht, Lundhags. Und wenn nichts mehr hilft, Gummistiefel.....

    Den meisten heutzutage verkauften Wanderschuhen gebricht es vorallem an einem, zu dünnem Leder.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  9. Fuchs
    Avatar von Igelstroem
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #9
    Zitat Zitat von Altair Beitrag anzeigen
    Mit meinen Schuhen habe ich vielleicht jetzt 100 km runter, das sollten ja noch keine üblichen Verschleißerscheinungen sein.
    Bei den Renegades der Frau leuchtet es mir ein, dass die schnell kaputt gehen, der Schuh knickt halt viel stärker als steifere Modelle mit Geröllschutzkante.
    Also ist der Grund für die Undichtigkeit der Gortex Stiefel, dass die Membran unheimlich schnell kaputt geht? Oder aber drückt das Wasser bei komplett nassem Obermaterial aufgrund des hohen Drucks an den Knickstellen durch (zu geringe Wassersäule) und der Stiefel ist überhaupt nicht wasserdicht?
    Es scheint mir dass ich zukünftig Volllederstiefeln wieder mehr Beachtung schenken sollte.
    Man kann schon davon ausgehen, dass die Membran als solche wasserdicht ist und der Schuh es im Auslieferungszustand auch ist. Eventueller Gegenbeweis wäre anzutreten, indem man alle ODS-User verpflichtet, ihre neu gekauften Goretex-Stiefel vor Gebrauch für 24 Stunden mit Wasser zu füllen; dann müsste ja eventuelle Undichtigkeit im Anfangszustand erkennbar werden.

    Ich vermute mal, dass Goretex und ähnliche Membranen ursprünglich für Oberbekleidung entwickelt worden sind und der Einbau in Schuhe dann eine mutige innovative Markterweiterungsidee war. Wenn der Kunde die Wanderschuhe insgesamt 500-1000 km trägt, und zwar vorwiegend für Tagestouren bei schönem Wetter, passiert wahrscheinlich nichts Schlimmes. Der Kunde hat dann das Gefühl gekauft, dass seine Schuhe wasserdicht und atmungsaktiv sind. Das ist ein gutes Gefühl, und wenn es nicht auf die Probe gestellt wird, bleibt es auch ein gutes Gefühl. Unter Marketinggesichtspunkten ist also nichts dagegen einzuwenden, solange eine große Mehrheit der Kunden keine mehrtägigen Touren bei Regenwetter macht.

    Physikalisch kann es so oder so ausgehen. Da alles von den auf die Membran einwirkenden Kräften abhängt, ist auch bei einem etwas kräftigeren Ledermodell eine Beschädigung der Membran wahrscheinlich, sofern sich eine deutliche Knickfalte ausbildet. Die Membran wird in der Tat nicht im Ganzen undicht. Bei kleineren Wassereinbrüchen kann man das mitunter gut erkennen, d.h. die feuchte Stelle in der Einlegesohle befindet sich genau im Bereich der Knickfalte (so bei meinen Lowa Mountain Boots).

    Dass bei reinen Lederstiefeln die Wasserdichtigkeit stark von der Dicke des Leders abhängt, wie cast schreibt, entspricht auch meiner Erfahrung. Bei den meisten Lederstiefeln mit Membran dürfte das Leder gewissermaßen zu dünn sein, um das Versagen der Membran irgendwie auffangen zu können.

    Wenn man sich jetzt auf Ganzlederstiefel verlegt, hat man zweieinhalb neue Themen: erstens die richtige Pflege (darüber gibt es viele Threads), zweitens die Gewichtsfrage, drittens die Frage der angemessenen Schafthöhe. Bei sehr nassen Verhältnissen finde ich einen sehr hohen Schaft sehr vorteilhaft, und bei warmem Wetter ist das natürlich unangenehm. Irgendeinen Tod stirbt man sicher. Fernwanderer beispielsweise laufen oft schon aus Gewichtsgründen mit Trailrunnern, und dann womöglich auch ohne Membran, so dass die Schuhe manchmal nass werden und auch schnell wieder trocknen. Nach 1500 km sind sie verbraucht (die Schuhe, nicht die Fernwanderer) und werden ausgetauscht. Das ist sozusagen ein anderer Anpassungspfad.

    Nur noch fürs Protokoll: Vollleder ist eigentlich der technologische Gegenbegriff zu Spaltleder. Volllederschuhe gibt es kaum, d.h. die oft so bezeichneten Schuhe sind halt bloß ledergefütterte Lederstiefel, deren Oberleder ebenfalls Spaltleder ist.
    Geändert von Igelstroem (27.09.2020 um 17:32 Uhr)
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  10. Erfahren

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #10
    Ich denke das liegt an schlechter Verarbeitung und mangelnde Qualitätskontrolle (Fernostproduktion ?)
    Meine Gore Schuhe waren immer lange dicht, habe aber schon viele Leuten über nasse Füße bei neuen Schuhen gehört klagen gehört.

    Dafür hatte ich bei meinen neuen Schuhe (ohne Gore) Pech. Nach 2 Touren mit insgesamt 14 Tagen, fällt plötzlich ein Schnürhaken ab.

  11. Dauerbesucher

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #11
    Zitat Zitat von Meer Berge Beitrag anzeigen
    Das verhält sich bei mir erstaunlicherweise umgekehrt.
    Jeder feste Bergschuh, egal welcher Firma und ob Leder oder Cordura, war sehr schnell, immer auf der 1. Tour, durch. Und nachdem ich den ersten Wassereinbruch verzeichnen musste, erfolgten die weiteren mit weniger Vorlauf.
    Interessant. Bei mir hält ein Paar mittelschwere Wanderstiefel mit Membran seit > 5 Jahren durch und ist innen so trocken wie am ersten Tag. Und die waren durchaus in ihrem natuerlichen Habitat unterwegs - Steine, Matsche, Schnee und Eis. Sind nun keine Bergschuhe im engeren Sinn, aber wo ist da der konstruktionsmässige Unterschied?

    Taffi

  12. Freak Liebt das Forum

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #12
    In Schuhen wird übrigens nicht die gleiche Gore Membran wie in Bekleidung benutzt, zumindest ist das Membranpaket aus Futter und Membran anders.

    Es geht auch tatsächlich weniger um Dampfdurchlässigkeit als viel mehr Wasserdichte, weil Dampfdurchlässigkeit in einem dicken gut gewachsten Lederstiefel eher Marketing Geschwätz ist.

    Auch ein Vollederstiefel lässt keinen Wasserdampf durchs Leder, er puffert Feuchtigkeit im Lederfutter, man hat zumindest am ersten Tag ein trockeneres Gefühl.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  13. AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #13
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    ...
    Meine Meindl Army Gore sind auch nach einem kompletten Tag durchs hohe Gras noch wasserdicht
    ...
    ja genau wie meine dovre-extreme-mfs-wide+ berghaus yeti-attak-gaiter noch "besser" die rib modelle:

    ksk

    rib-performance

    rib-amphibic

    rib-leicht


    mr

  14. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #14
    Ich hatte dieses Mal im Fjäll-Urlaub zum ersten Mal Goretex weil mein Problem-Fuß leider nicht mehr mir dem starren Gummi in den Lundhags klarkommt. Für einige Tage hatte ich nasse Füße wie noch nie, aber bei besserem Wetter trockneten sie ganz gut. Ich denke man muß das einfach wissen und akzeptieren oder Lundhags nehmen wenn´s geht und man so viel ausgeben kann/ möchte. Daß ein durchnäßter, gefütterter Lederstiefel solche Bedingungen besser wegsteckt kann ich mir allerdings nicht vorstellen.

    Oder die von Becks anderswo vorgeschlagene Sockenvariante nehmen.

    Ansonsten habe ich meine ersten Meindl Goretex 3 Jahre lang anderswo intensiv genutzt und geliebt. Bestes Fußklima und kaum Pflege.

  15. AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #15
    Zitat Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
    ...Lundhags...
    sind auch nur unten wasserdicht!

    mr

  16. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #16
    Das stimmt. Für nasses Fjäll und Flußquerungen (wenig Wasser) hat das immer gut funktioniert. Bei Dauerregen hatte ich aber auch mal so durchnässtes Leder daß oben Wasser reinlief. Etwas besser wäre es sicher mit Gamaschen. Ich würde sie gerne weiter benutzen wenn es mir möglich wäre und ich bin sicher nicht der einzige, der damit gute Erfahrungen gemacht hat. Außerdem trocknen Lundhags wegen des fehlenden Futters schneller.

    Bei meinen kurz zuvor gekauften Goretex-Tretern hatte ich wirklich überlegt, ob da etwas defekt ist, aber ich denke mit der nicht optimalen Fjäll-Eignung muß man wohl leben. War nur erstmal etwas ungewohnt.
    Geändert von Prachttaucher (28.09.2020 um 08:14 Uhr)

  17. Freak Liebt das Forum

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #17
    Zitat Zitat von marcoruhland Beitrag anzeigen
    sind auch nur unten wasserdicht!

    mr
    Meine sind bis zum Schaftrand wasserdicht, komplett.
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  18. AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #18
    Zitat Zitat von cast Beitrag anzeigen
    Meine sind bis zum Schaftrand wasserdicht, komplett.
    welche?

    mr

  19. Freak Liebt das Forum

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    AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #19


    Alaska Jakt...
    "adventure is a sign of incompetence"

    Vilhjalmur Stefansson

  20. AW: GoreTex Stiefel, wie dicht sind sie?

    #20
    ok ist aber sehr lange her (10 od. 20 y)? und auch nur stark eingefettet - ist ja auch genäht!

    mr

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