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    Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #1
    1. Bei welchen Temperaturen soll der Sack eingesetzt werden?
    Dreijahreszeiten (0 Grad Komfort)

    2. Wie groß bist du? Gewicht ? Geschlecht ? Statur?
    176cm 80 kg, normal gebaut

    3. Wie ist dein persönliches Kälteempfinden?
    normal

    4. Hättest du gern einen breiteren Schlafsack? (Körperbau / unruhiger Schläfer / Seitenschläfer)
    für Bauchschläfer geeignet

    5. Wieviel Geld willst du ausgeben?
    um die 150€ jeweils


    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Schlafsacks (wichtig: Jahreszeit, Witterung, Land, Einsatzdauer)
    gelegentliches Campen in Deutschland für jeweils 2 bis 3 Tage am Stück (Motorradtour), von Frühling bis Herbst im Zelt


    7. Wo liegen Deine Prioritäten? (Gewicht/ Preis/ Komfort/ ...)
    gutes P/L Verhältnis, im Zweifel für biwak geeignet?


    Hey Leute.. bin durch die vielen versch. Meinungen total verwirrt wie ich als Einsteiger mein Geld am besten in einen Schlafsack anlege.

    Bislang total von KuFa überzeugt, speziell den Deuter Exosphere -6 (130 €). KuFas sollen schnell an Wärmeleistung verlieren (könnte man evtl tunen falls Wärmeverlust eintritt?). Bei dem Preis wäre das jedenfalls sehr schade.
    Daunensäcke bis 180 € erreichen einfach nicht den gewünschten Temperaturbereich (keine gefunden) außer der Forclaz Trek 900 0 °C.

    Wofür soll ich mich entscheiden? Oder einen billigen Sommersack, Erfahrungen sammeln und falls es gefällt in einen Cumulus Liteline 400 investieren? (ca. 250 €)


    Kleine Frage am Rande, sind Daunensäcke überhaupt fürs biwak geeignet? Sehe die meisten mit Def4 in freier Wildbahn

  2. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #2
    Für Daunen werden Tiere gequält oder getötet (ob nun TDS oder RDS oder Downpass oder wie diese Siegel alle heißen... Augenwischerei). Müssen wir hier nicht diskutieren... aber gern mal im Hinterkopf haben...

    Zitat Zitat von ToniBr Beitrag anzeigen
    Dreijahreszeiten (0 Grad Komfort)
    ...
    2 bis 3 Tage am Stück (Motorradtour), von Frühling bis Herbst im Zelt
    Wo ist das Problem? Motorrad? Also nicht selbst tragen? Nimmst du einen beliebigen 2 kg oder so schweren KuFa, da wirst du bei 0 Grad drin schwitzen.


  3. Dauerbesucher
    Avatar von Pylyr
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #3
    Und Kunstfaser ist Schnellproduktion von Microplastik in die Umwelt...einen Tod stirbt man immer.

    Der hier wäre in deinem Preisrahmen, gibts auch ab und zu beim "Großen Fluß".

    Aegismax C500

    Qualitativ gut, bedenke aber das, was Ljungdalen schrieb.

    Daune ist halt so viel kleiner verpackbar und leichter. Ansonsten nähme ich auch lieber KuFa.
    Wenn dir etwas gefällt, analysiere es nicht, sondern tanze dazu.
    Tex Rubinowitz

  4. Anfänger im Forum

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #4
    Ich habe mir für den Bereich einen Snugpak Kestrel Softie zugelegt. Bin damit zufrieden.

    Da bei dir (Motorrad) nicht unbedingt jedes Gramm zählt, eher noch das Packmaß, kannst du auch einen Defence 4 nehmen. Du kannst ihn ja im Sommer offen lassen und dich lediglich mehr oder weniger damit zudecken.

    Für die Temperaturen, bei denen der Durchschnittsmotorradfahrer unterwegs ist, reichen die beiden Kufas meiner Meinung nach aus.

    https://www.snugpak.com/outdoor/softie-6


    https://www.recon-company.com/search?sSearch=softie

  5. AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #5
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Für Daunen werden Tiere gequält oder getötet
    Nein, ethisch gewonnene Daune stammt z.B. von Tieren der Fleischproduktion. Diese werden NICHT für die Daune getötet. Der Totrupf quält auch keine Tiere.

  6. Vorstand
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    Avatar von derray
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #6
    Zitat Zitat von Biker2Hiker Beitrag anzeigen
    Nein, ethisch gewonnene Daune stammt z.B. von Tieren der Fleischproduktion. Diese werden NICHT für die Daune getötet. Der Totrupf quält auch keine Tiere.
    OT: Das ist einfach falsch. So etwas wie Abfallprodukte gibt es in diesem Fall nicht. Würde man die Daunen nicht weiter verkaufen, würde sich der ganze Rest auch nicht so rechnen. Die Tiere werden also genauso für Daunen getötet, in Gefangenschaft gehalten und gemästet wie für das Fleisch.


    Zitat Zitat von ToniBr Beitrag anzeigen
    KuFas sollen schnell an Wärmeleistung verlieren (könnte man evtl tunen falls Wärmeverlust eintritt?). Bei dem Preis wäre das jedenfalls sehr schade.
    Das ist eine Überlieferung als längst vergangenen Zeiten. Daunenschlafsäcke verlieren schneller Loft während der Tour, zum Beispiel durch Feuchtigkeit (auch vom Körper), Kunstfaserschlafsäcke verlieren schneller Loft durchs komprimieren. Aber auch das dauert Jahre. Kunstfaserschlafsäcke kann man im Trockner mit vielen Tennisbällen oder ähnlichem sehr einfach wieder loftig und bauschig prügeln.
    Bei sehr alten Kunstfasern und alten Schlafsackkonstruktionen war das tatsächlich noch anders, aber die verwendet heute niemand mehr.

    Mein Vorschlag wäre etwas aus der Mountain Hardwear Lamina Reihe.

    mfg
    der Ray
    Geändert von derray (25.09.2020 um 09:12 Uhr)
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #7
    Motorrad, 3 Jahreszeiten, Zelt, evtl. Biwak ...

    Kombiniere doch einfach!

    Nimm aussen einen günstigen/gebrauchten KuFa Schlafsack und/oder Biwacksack, innen einen komfortablen, neuen KuFa oder Daunen Schlafsack.

    Vorteile:
    - Preisbudget wird gehalten
    - teilweise bessere Isolationswerte
    - getrenntes Packen erleichtert Gewichts-/Volumenverteilung
    - nasser Aussenbezug getrennt von ggf. empfindlicher Daune
    - Aussenbezug kaputt/löchrig? neuen besorgen ohne Tausch des Innenschlafsacks

    Nachteile:
    - Gefrickel mit zwei Schichten
    - Kondenswasser Problem kann sich verschärfen (mehr Iso durch "Materialkonflikt" bedingt ggf. schlechtere Zirkulation)

    Bzgl. Nachhaltigkeit, ethischem Konsum, meiner Meinung ist die beste Option sehr lange haltbare Ware zu kaufen (dafür einen guten Hersteller mit Support suchen, Service kostet Geld). Oder gleich Gebrauchtware. Im Freundes-/Bekanntenkreis herumfragen, Sachen weiterverwenden oder in Kombi mit neuer Ware nutzbar zu machen.

  8. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #8
    OT:
    Zitat Zitat von Biker2Hiker Beitrag anzeigen
    Nein, ethisch gewonnene Daune stammt z.B. von Tieren der Fleischproduktion. Diese werden NICHT für die Daune getötet. Der Totrupf quält auch keine Tiere.
    Fleischproduktion ist noch so n Problem...


    Zitat Zitat von derray Beitrag anzeigen
    Bei sehr alten Kunstfasern und alten Schlafsackkonstruktionen war das tatsächlich noch anders, aber die verwendet heute niemand mehr.
    Mein 20+ Jahre alter North Face ist noch zB noch OK. Nehme ich noch, wenn es auf das Gewicht nicht so ankommt (1600 g).

  9. Vorstand
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    Avatar von derray
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #9
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Mein 20+ Jahre alter North Face ist noch zB noch OK. (1600 g).
    Klar, wenn man richtig viel Füllung da rein steckt dauert es auch länger, bis alles dahin ist. Aber durch die Weiterentwicklung würde vermutlich ein Schlafsack, der heute 800g wiegt auch 20 Jahre halten. (Gute Pflege und Haltung in einem artgerechten Loftikum vorrausgesetzt!)

    mfg
    der Ray
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    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #10
    Zitat Zitat von derray Beitrag anzeigen
    ...Haltung in einem artgerechten Loftikum vorrausgesetzt!...
    Ja, ich habe glücklicherweise genug Platz, alle Schlafsäcke (nicht nur meine zurzeit 2, wir sind ja mehr) unkomprimiert aufzubewahren.

  11. Neu im Forum

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #11
    Danke für die Eindrücke!

    Im Sommer wär kleines Packmaß schon interessant, da ich nicht allein auf dem Motorrad bin und alles in einen Rucksack muss.

    Da würde der Deuter als Kufa schon ausreichen. Der Aegismax C500 sieht auch interessant aus, weiß dazu jemand mehr?



    Andere Frage rein aus Interesse. Wie weit kann so ein Außenschlafsack die möglichen Temperaturen ca. drücken? Angenommen man hätte einen Daunenschlafsack für bis zu 10 Grad, und ihn mit einer breiten Kufa Tüte kombiniert, wenn man doch mal im Herbst an die Ostsee will?

  12. Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von derray
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #12
    Zitat Zitat von ToniBr Beitrag anzeigen
    Wie weit kann so ein Außenschlafsack die möglichen Temperaturen ca. drücken? Angenommen man hätte einen Daunenschlafsack für bis zu 10 Grad, und ihn mit einer breiten Kufa Tüte kombiniert, wenn man doch mal im Herbst an die Ostsee will?
    Das kann man so pauschal nicht sagen. Wenn du einen normalen Schlafsack außen nutzt, der vielleicht auch noch eng geschnitten ist, kann der die Isolation vom inneren Schlafsack sogar eher verringern, auch durch Eigengewicht. Das Isolationsvermögen von zwei Schlafsäcken erreichst du auf diese Weise auf keinen Fall. Deshalb gibt es dafür vorgesehene "Overbags" die weiter geschnitten sind und nur eine dünne Füllung haben, um den Taupunkt in die KuFa zu verlagern.
    Wenn du einen Schlafsack pimpen willst würde ich eher einen Liner nehmen. Fleece, Microfaser, VBL, oder VBL mit Alubeschichtung.

    mfg
    der Ray
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  13. Fuchs
    Avatar von Igelstroem
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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #13
    Den erwähnten Snugpak Softie 6 [bzw. – EDIT – wohl eher die nächstwärmere Variante aus dieser Reihe] habe ich irgendwann wegen schlechten Wärme-Gewicht-Verhältnisses verschenkt. Das Komfortlimit liegt hier bestimmt nicht bei –5 °C, eher so bei +2 und für mich persönlich bei +5 °C. Er ist aber angemessen, wenn man mit den Motorradstiefeln in den Schlafsack will, das Fußteil ist nämlich innen für diesen Zweck verstärkt.

    Des Weiteren besitze ich einen gebrauchten Mountain Hardwear Ultralamina, den es nicht mehr zu kaufen gibt und der nach meinem Eindruck einiges an Wärmeleistung eingebüßt hat (aber ich bin nicht sicher), sowie einen Robert's-Daunenschlafsack für diesen Temperaturbereich, der mir wegen fehlenden Wärmekragens mitunter ebenfalls zu kühl ist und der jedenfalls nicht bis zum angegebenen Komfortlimit reicht.

    Was ich jetzt tatsächlich nutze, ist ein Robens Icefall 1, der wegen schmalem Schnitt und Wärmekragen für meine Zwecke ganz richtig ist, und zwar nahezu bis zum angegebenen Komfortlimit von –4 °C. Schmal geschnittene Schlafsäcke sind aber eventuell nicht jedermanns Sache; ich bin Seitenschläfer, 180 cm und 74 kg, und weiß nicht genau, was man als Bauchschläfer speziell braucht. Robens Icefall 1 und 2 haben inzwischen einen Mittelreißverschluss, meiner hat noch einen Seitenreißverschluss. Robens hat noch ein paar andere KuFa-Modelle, wobei grundsätzlich ein niedrigerer Preis wegen schlechterem Material meistens auch tatsächlich ein schlechteres Wärme-Gewicht-Verhältnis erwarten lässt.

    Kombination zweier Schlafsäcke (Daune innen, KuFa außen) habe ich auch schon ausprobiert, fand das aber wärmemäßig und logistisch nicht überzeugend. Habe damit zwar bei starkem Tau den Daunenschlafsack einigermaßen geschützt, aber die (wenn auch nur leichte) Kompression des Innenschlafsacks ist wärmemäßig immer nachteilhaft, das Gesamtgewicht ist hoch und eventuell sitzt man dann tagsüber doch irgendwo herum und breitet zwei Schlafsäcke zum Trocknen aus statt einem. Insofern würde ich derray recht geben bzw. würde mich auf eine Kombinationslösung nur einlassen, wenn ich fast immer mit einem von beidem auskomme und sich das Kombinieren auf Sondersituationen beschränkt.
    Geändert von Igelstroem (25.09.2020 um 13:38 Uhr)
    Lebe Deine Albträume und irre umher

  14. Erfahren

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #14
    Rab Ascent 500 gibt es manchmal unter 200,- €.
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  15. Gerne im Forum

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #15
    Ich mache dasselbe wie du auch. Motorradcamping, allerdings in allen vier Jahreszeiten.
    Ich habe den Defence4 für mich nur im Winter im Einsatz. Da meine Bodenisolation nahezu perfekt ist,
    ist mir der Defence4 um den Gefrierpunkt deutlich zu warm.
    Mein System in Herbst und Frühling (+5°C) besteht aus folgenden Komponenten:
    -Schlafsack: Grüezibag Steinbock (ein wirklich günstiger, aber qualitativ hochwertiger Schlafsack), etwas breiter geschnitten, toller Reiißverschluss, Kopfkissenfach, unter 100€.
    -Lange Merino Unterwäsche als Plan B (die habe ich immer bei längeren Touren zum fahren dabei).
    -Eine Isomatte, die bis in den zweistelligen Minusbereich langt (getestet).

    Ist es wahrscheinlich, dass die Temparaturen bis um den Gefrierpunkt sinken (Höhenlage?!), nehme ich noch den Carinthia Tropen mit.
    Mit beiden Schlafsäcken zusammen bin ich bis mindestens -5°C mollig warm. Je nach Tagesform aber auch deutlich drunter.

    Und auf dem Moped hat man ja oft noch einen Pulli dabei. Dazu vielleicht noch eine Hose? Überleg mal für dich, wie viele Lagen du dabei hast.
    Du kannst auch mit der kompletten MopedKombi in den Schlafsack, wenn du dich mit dem Wetter komplett verschätzt hast.

    Wie gesagt, im Winter nehme ich den Defence4, aber für Deutschland ist er bei entsprechender Bodenisolation eigentich zu warm (als 3Jahreszeiten Sack). Und wenn es mal zapfig kalt wird, ist es keine gute Lösung den "zu warmen" Schlafsack zu öffnen, da dabei wieder zu viel Wärme verloren geht. Dann schläfst du nicht, sonder bist damit beschäftigt, den Schlafsack zu öffnen, dann wieder zu schließen. Dann wieder zu öffnen, dann wieder schließen. Auf, zu, auf, zu... bis die Nacht vorbei ist.

    Mein Tipp:
    Besorge dir eine richtig warme Isomatte. Dann kommst du sehr weit an den Limit-Bereich deines Schlafsacks heran.
    Und gerade als Bauchschläfer hat das Vorteile. Bis 5° benutze ich den Schlafsack nur als Decke. Ich kenne keinen Schlafsack, bei dem man im geschlossenem Zustand komfortabel auf dem Bauch pennen kann.
    Und das Zwiebelprinzip hält dich nicht nur auf dem Moped warm, sondern auch im Schlafsack.
    Also wie kalt wird es bei deinen Touren wirklich? Muss der Schlafsack wirklich bis 0°C runter?
    Oder reichen +5° und im Zweifel hast du noch Klamotten als Plan B?
    Geändert von ijontichy (28.09.2020 um 01:07 Uhr)

  16. Neu im Forum

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #16
    Danke, vor allem für den letzten hier genannten Tipp!

    Habe auch schon überlegt wärmere Schlafsäcke zu nehmen da Motorradtouren ja eig. "schönwetter Aktionen" sind. Betrachtet man jedoch das Klima letzten Monat gab es mehrere Wochen wo tagsüber das Wetter fahrtauglich war, nachts es jedoch doch sehr kühl wurde.

    Dafür scheint mir der Defence 4 doch geeignet. Solange er mich bis um 0 Grad warm hält, passt mir das. Sollte es zu warm werden, wie du sagtest einfach als Decke und wenn alles versagt denke ich mir: lieber schwitzen statt frieren. KuFa's sind da ja nicht so anfällig.

    Um erstmal ein breites Spektrum abzudecken müsste der ja langen. Wenn es mir mal ums Gewicht und Packmaß geht, oder ich eher nur bei warmen Temp. unterwegs sein möchte, gibt es immernoch genug Daunen-Optionen wie den Aegismax

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #17
    Zitat Zitat von ToniBr Beitrag anzeigen
    .. und wenn alles versagt denke ich mir: lieber schwitzen statt frieren.
    Dafür hast du sicher die KuFa Unterwäsche bzw. Unterkleider zu Jacke&Hose dabei, mich kühlt die stark aus, weil i.d.R. feucht, ziehe die immer gleich aus zum Abtrocken, später kann ich sie wieder anziehen.

  18. Erfahren

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #18
    Zitat Zitat von Ljungdalen Beitrag anzeigen
    Für Daunen werden Tiere gequält oder getötet (ob nun TDS oder RDS oder Downpass oder wie diese Siegel alle heißen... Augenwischerei). ...
    Klar, die Erdölförderung für Kunstfasern ist aber total OK? Umweltschutz und Tierwohl haben auf Erdölfeldern höchste Priorität.

    Zur Ursprungsfrage: Ich persönlich bin für alle Bedingungen außer dem Seekajakfahren ein absoluter Daunenfan bezüglich Wärme, Packmaß, Haltbarkeit und Schlafgefühl. Bei Deinem Budget und Erfahrung würde ich allerdings Kunstfaser empfehlen. Diese ist einfach günstiger und bei wenig Erfahrung etwas verzeihender.
    Cheers
    Rollo
    ***********************************
    Oh, es regnet, da bleib ich heute im Büro!

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    AW: Einsteiger Schlafsack - Große Verwirrung, bitte um Hilfe

    #19
    OT:
    Zitat Zitat von Rollo Beitrag anzeigen
    Klar, die Erdölförderung für Kunstfasern ist aber total OK?
    Eingeschränkt, aber "einen Tod muss man sterben". Bei Daunenschlafsäcken hast du Erdölförderung noch obendrauf, außenrum schließlich i.d.R. auch aus Synthetik. Zudem werden nur *weit unter* 10 % des geförderten Erdöls für *sämtliche* Kunststoffe verwendet, wieviel davon für Schlafsäcke bzw. Füllungen, eher kaum relevant. Daunen im Komplex "Tierwohl" aber durchaus.

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