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    Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #1
    1. Bei welchen Temperaturen soll der Sack eingesetzt werden?
    Frühling bis Herbst (schätze so bis 0 Grad?)

    2. Wie groß bist du? Gewicht ? Geschlecht ? Statur?
    176cm und 165cm, 80 und 70kg, m und w, normal gebaut

    3. Wie ist dein persönliches Kälteempfinden?
    Leichte Tendenz zu Frostbeulen

    4. Hättest du gern einen breiteren Schlafsack? (Körperbau / unruhiger Schläfer / Seitenschläfer)
    für Bauchschläfer geeignet

    5. Wieviel Geld willst du ausgeben?
    um die 150€ jeweils


    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Schlafsacks (wichtig: Jahreszeit, Witterung, Land, Einsatzdauer)
    gelegentliches Campen in Deutschland für jeweils 2 bis 3 Tage am Stück (Motorradtour), von Frühling bis Herbst im Zelt
    Keine Daune

    7. Wo liegen Deine Prioritäten? (Gewicht/ Preis/ Komfort/ ...)
    Da beide in/an einen Rucksack müssen (Motorradtour), Packmaß, Komfort und Preis.
    Koppelbar wäre ein nettes feature aber kein unbedingtes Muss



    Haben letzte Nacht im Garten den Forclaz Trek 500 5°C im Zelt getestet. Beide mit langer Unterwäsche und Pullover zum drüberziehen. Bei 7 °C Aussentemp. war mir leicht kalt an den Schultern, sonst top. Sie musste jedoch leider etwas frieren. Haben den zurückgegeben da wir uns beide etwas wärmeres wünschen.

    Bin bei meiner Suche auf den
    Mountain Hardwear Lamina Z-Torch (scheint momentan ausverkauft)
    den Carinthia Brenta
    und den Snugpak Softie 9 Hawk gestoßen.

    Und natürlich der Def4. Lese zu dem jedoch sehr durchwachsene Meinungen. Ob es für den Preis nicht auch besseres gibt?

    Welchen davon würdet ihr mir empfehlen oder habt ihr irgendwelche anderen Vorschläge?

    Danke im Voraus!
    Geändert von ToniBr (19.09.2020 um 21:44 Uhr)

  2. Erfahren
    Avatar von McCoy
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    AW: Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #2
    Moin,

    Nordisk PUK -2 und-10 sind gut und nicht zu schwer. Die -2 haben wir auch schon im Winter bei -15 Grad benutzt, allerdings in voller Montur. ggf. solltet ihr eher über Fleece-Inlays nachdenken. Damit seid ihr deutlich flexibler als mit noch wärmeren Schlafsäcken. Im Sommer wird es sonst selbst als Decke sehr warm drunter. Da reicht dann oft alleine das Inlay. Hier kann es sich lohnen , etwas selber zu nähen.

    Gruß aus dem Emsland

    Lutz

  3. Neu im Forum

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    AW: Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #3
    Danke für die Vorschläge Lutz! Der PUK -10 sieht interessant aus. Sollte bis 0 Grad halten, im Zweifel wie du sagtest mit Fleece-Inlay arbeiten.

    Habe zudem noch den Deuter Exosphere -6 und den MH Lamina Z-Flame gefunden.

    Meinungen dazu?

  4. Fuchs

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    AW: Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #4
    Zitat Zitat von ToniBr Beitrag anzeigen
    1. Bei welchen Temperaturen soll der Sack eingesetzt werden?
    Frühling bis Herbst (schätze so bis 0 Grad?)

    2. Wie groß bist du? Gewicht ? Geschlecht ? Statur?
    176cm und 165cm, 80 und 70kg, m und w, normal gebaut

    3. Wie ist dein persönliches Kälteempfinden?
    Leichte Tendenz zu Frostbeulen

    4. Hättest du gern einen breiteren Schlafsack? (Körperbau / unruhiger Schläfer / Seitenschläfer)
    für Bauchschläfer geeignet

    5. Wieviel Geld willst du ausgeben?
    um die 150€ jeweils


    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Schlafsacks (wichtig: Jahreszeit, Witterung, Land, Einsatzdauer)
    gelegentliches Campen in Deutschland für jeweils 2 bis 3 Tage am Stück (Motorradtour), von Frühling bis Herbst im Zelt
    Keine Daune

    7. Wo liegen Deine Prioritäten? (Gewicht/ Preis/ Komfort/ ...)
    Da beide in/an einen Rucksack müssen (Motorradtour), Packmaß, Komfort und Preis.
    Koppelbar wäre ein nettes feature aber kein unbedingtes Muss



    Haben letzte Nacht im Garten den Forclaz Trek 500 5°C im Zelt getestet. Beide mit langer Unterwäsche und Pullover zum drüberziehen. Bei 7 °C Aussentemp. war mir leicht kalt an den Schultern, sonst top. Sie musste jedoch leider etwas frieren. Haben den zurückgegeben da wir uns beide etwas wärmeres wünschen.

    Bin bei meiner Suche auf den
    Mountain Hardwear Lamina Z-Torch (scheint momentan ausverkauft)
    den Carinthia Brenta
    und den Snugpak Softie 9 Hawk gestoßen.

    Und natürlich der Def4. Lese zu dem jedoch sehr durchwachsene Meinungen. Ob es für den Preis nicht auch besseres gibt?

    Welchen davon würdet ihr mir empfehlen oder habt ihr irgendwelche anderen Vorschläge?

    Danke im Voraus!
    Ich finde es total asi, sich einen Schlafsack zu bestellen, da eine Nacht drin zu schlafen und dann zu retounieren.
    Als wenn das Netz nicht übervoll von Infos wäre, die eine Schlafsack Wahl eines 5Grad Schlafsackes ohne Probeübernachtung und ohne eigene Erfahrung möglich machen.
    Oder einfach mal in einen Laden gehen.
    Geändert von Murph (08.10.2020 um 14:32 Uhr)
    "Als wir fertig waren mit Reflektieren war es schon zu windig, um das Zelt aufzustellen."

  5. Neu im Forum

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    AW: Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #5
    Zitat Zitat von Murph Beitrag anzeigen
    Ich finde es total asi, sich einen Schlafsack zu bestellen, da eine Nacht drin zu schlafen und dann zu retounieren.
    Als wenn das Netz nicht übervoll von Infos wäre, die eine Schlafsack Wahl eines 5Grad Schlafsackes ohne Probeübernachtung und ohne eigene Erfahrung möglich machen.
    Oder einfach mal in einen Laden gehen.
    Danke für den hilfreichen Beitrag. Ich persönlich find's assi, dass man auf sein Produkt schreibt, dass mit diesem Schlafsack eine 1,60 m große Frau nur in Unterwäsche bei windstillen 5 °C warm durchschlafen soll. Wenn ein 1,76 m großer Mann in Thermounterwäsche und Sweatshirt bei windstillen 7 °C darin 4 mal die Nacht aufwacht, frage ich mich wie aussagekräftig dieses Normverfahren dann ist.

    Du siehst schon das Vertrauen zwar schön ist, im Kapitalismus die Kontrolle jedoch besser. Gerade bei solch subjektiven Themen wie Kälteempfinden ist mMn testen undbedingt nötig.

    In einen Laden gehen klingt auch interessant. Wie macht man das da? Fragt man ob man in die Kühlkammer darf und am nächsten Morgen wird man rausgeholt? Oder was soll das bringen? Ein Schlafsack der mir passt, ist schön und gut. Nur bringt er nichts wenn man darin friert.

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    Avatar von lina
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    AW: Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #6
    Es wird ja nicht grundlos überwiegend empfohlen, einen Schlafsack nicht nach Extremtemperatur zu kaufen, sondern großzügig Reserve einzubauen. Außerdem gibt es inzwischen (auch hier im Forum) zahlreiche Erfahrungsberichte, welche Hersteller Schlafsäcke anbieten, bei denen die Temperaturangaben realistisch sind.

  7. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Suche Dreijahreszeiten-Schlafsack - Anfänger

    #7
    Zitat Zitat von ToniBr Beitrag anzeigen
    Danke für den hilfreichen Beitrag. Ich persönlich find's assi, dass man auf sein Produkt schreibt, dass mit diesem Schlafsack eine 1,60 m große Frau nur in Unterwäsche bei windstillen 5 °C warm durchschlafen soll. Wenn ein 1,76 m großer Mann in Thermounterwäsche und Sweatshirt bei windstillen 7 °C darin 4 mal die Nacht aufwacht, frage ich mich wie aussagekräftig dieses Normverfahren dann ist.

    Du siehst schon das Vertrauen zwar schön ist, im Kapitalismus die Kontrolle jedoch besser. Gerade bei solch subjektiven Themen wie Kälteempfinden ist mMn testen undbedingt nötig.

    In einen Laden gehen klingt auch interessant. Wie macht man das da? Fragt man ob man in die Kühlkammer darf und am nächsten Morgen wird man rausgeholt? Oder was soll das bringen? Ein Schlafsack der mir passt, ist schön und gut. Nur bringt er nichts wenn man darin friert.
    Oder man ließt einfach mal richtig nach was Komforttemperatur bedeutet. Ich zitere mal aus der Norm:
    Komforttemperatur: untere Grenze des Komfortbereichs, bis zu der sich der Nutzer eines Schlafsacks in entspannter Körperhaltung, z. B. auf dem Rücken liegend, mit seinem gesamten Körper im thermischen Gleichgewicht befindet und gerade noch nicht friert.
    Das ganze wird dann für eine 1,60 m oder 1,65 m Frau berechnet.

    Da steht nichts davon, dass einem dort "warm" sein soll wie Du schreibst. Ich persönlich glaube auch, dass dieses Gefühl "gerade noch nicht frieren" sich nicht kuschelig warm anfühlt.

    Man kann durchaus kritisieren, dass Komforttemperatur nur "gerade noch nicht frieren" bedeutet. Das Messverfahren ansicht liefert relativ gut reproduzierbare Ergebnisse wenn man es sauber durchführt. Etwas schwieriger wird die Umrechnung vom Wärmedurchgangswiderstand ("R-Wert") auf die Temperaturangabe. Wir können eben mit R = xxx nix anfangen. Die drei Temperaturangaben werden aus dem gleichen R-Wert berechnet. Das Problem ist eben, dass kuschelig warm physikalisch schwer zu definieren ist. Das thermodynamische Gleichgesicht kann man ganz gut abschätzen. Hintergrund ist übrigens, dass die Hersteller in der Zeit vor der Norm wirklich richtigen Blöödsinn drauf geschrieben haben. Da hätte bei deinem Sack vielleicht nur geschrieben. Minimale Komforttempratur - 10 °C. Die Hersteller wollten sich eben mit ihrem Temperaturangaben übertreffen und haben sch überlegt "was könnte man gerade nach fünf Glühwein für 10 min überstehen. Das geben wir an! " Das ist jetzt deutlich weniger geworden. Ich rechne für mich übrigens immer mit Komforttemperatur + ~5 K für kuschelig warm.
    Geändert von ApoC (13.10.2020 um 14:23 Uhr)
    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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