Ergebnis 1 bis 15 von 15
  1. Anfänger im Forum
    Avatar von Nagelfar
    Dabei seit
    10.05.2009
    Ort
    Wien
    Beiträge
    29

    [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #1
    Mitreisende: Nagelfar
    Hallo liebes Forum,

    Nachdem ich schon bei 4 Touren von den hervorragenden Tourenberichten in diesem Forum profitieren durfte, und auch dieses mal ein Vorschlag aus dem Forum unsere diesjährige Tour geboren hat, wollte ich zumindest mit einem kurzen Bericht revanchieren.

    Als Erstes mal einen riesen Dank an den User Feurio, der mit seinem tollen Reisebericht vor acht Jahren die Idee bei mir geweckt hat unbedingt einmal den Rago zu bewandern.

    Dass diese Idee ausgerechnet im Corona Jahr umgesetzt werden sollte, hat sicherlich die ein oder andere Schwierigkeit mit sich gebracht, aber schlussendlich hat sich jede Sorge in Wohlgefallen aufgelöst und wir hatten eine der schönsten Touren, die man sich nur wünschen kann.

    Zunächst der grobe Zeitplan:

    • Tag 1, 15.08.: Anreise Wien - Bodø
    • Tag 2, 16.08.: Anreise Bodø - Rago, Wanderung bis Storskogvasshytta (13km)
    • Tag 3, 17.08.: Storskogvasshytta bis Rastesjavrasj (16km)
    • Tag 4, 18.08.: Rastesjavrasj bis Aralabdda (17km)
    • Tag 5, 19.08.: Aralabdda - Südufer Vuojatädno (22km)
    • Tag 6, 20.08.: Südufer Vuojatädno - Dijdderjavrre (24km)
    • Tag 7, 21.08.: Dijdderjavrre - Sarjasjaurestugan (26km)
    • Tag 8, 22.08.: Sarjasjaurestugan - Sorjushytta (10km)
    • Tag 9, 23.08.: Sorjushytta - Sulitjelma (15km), Abreise nach Bodø
    • Tag 10, 24.08.: Abreise Bodø - Wien



    Alle Schlafplätze habe ich auf dieser Karte festgehalten zur Orientierung

    Wie gesagt, das Corona Jahr hat einige Schwierigkeiten mit sich gebracht - unter anderem die, dass wir bis zum Abflug bangen mussten, ob denn Österreich nicht spontan auf der roten Liste für die Einreise nach Norwegen landet. Die Schweiz hatte zwei Wochen vor Abflug eben diesen Weg genommen und uns damit unseren eigentlichen Flug verunmöglicht. Nach Stunden in der Opodo Hotline landeten wir irgendwann bei einem hilfreichen Mitarbeiter, der uns half den Flug gratis umzubuchen - diesmal über Frankfurt und damit hoffentlich Corona gefeit.

    Dadurch verschob sich unser Flugplan aber genau um 2 Stunden nach hinten - 2 Stunden die wir eingeplant hatten, um noch Gas zu kaufen, bevor alle Geschäfte im beschaulichen Bodø die Läden dicht machen.

    Glücklicherweise brachte ein Anruf im Hotel Hilfe: Geir, unser neuer bester Freund aus dem Radisson Blue erklärte sich prompt bereit, in seiner Freizeit zu einem Sportladen zu gehen und die zwei benötigten Flaschen Gas für uns zu organisieren - seine erste, aber nicht einzige Wohltat auf unserer Reise!

    Denn wie es der Corona Zufall so will, hatten wir leider 40 Minuten Verspätung bei der Ankunft in Oslo und damit nur noch 1 Stunde für unseren Transfer. Nachdem in Norwegen leider die Notwendigkeit besteht direkt nach der Ankunft im Land, nicht erst bei der tatsächlichen Zieldestination, das mitgebrachte Gepäck eigens durch den Zoll zu bringen und dann im Anschluss neu einzuchecken, dämmerte uns bereits, dass es hier ein wenig knapp werden könnte.

    Als wir dann erfahren haben, dass die eigens für solche Fälle vorgesehene Fastlane zu Corona Zeiten geschlossen bleibt und uns nichts übrig blieb als mit unseren großen Rucksäcken den gesamten Osloer Flughafen einmal zu umrunden, wurde aus der Dämmerung tiefste Nacht. Schweißgebadet kamen wir am Check In an und wurden in letzter Sekunde noch durchgewunken mit den Worten “You have to run to the gate - we’ll take care of your luggage”. Gesagt, getan und schon begann der Hollywood Sprint zum Gate. Bei diesem angekommen, wurden wir nun informiert, dass “We’ll take care” in diesem Kontext eher bedeutet “Wir passen gut bis zum nächsten Tag darauf auf”, nicht dass es möglichst schnell verladen werden sollte.

    Denn bei Ankunft in Bodø herrschte irgendwann auf dem Rollband gähnende Leere - vom Gepäck keine Spur. Geplante Ankunft - 12 Uhr Mittag am nächsten Tag. Unsere geplante Busfahrt zum Rago - 7 Uhr in der Früh. Da beißts sich.

    Erneut kam uns Superheld Geir aus dem Radisson Blue zur Hilfe. Der gute Mann verlegte prompt an seinem letzten Arbeitstag im Hotel seine Schicht, nur um 3 verzweifelte Österreicher in seiner privaten Zeit zum Rago zu fahren. Natürlich entschädigten wir ihn für den Aufwand, aber rückblickend bin ich überzeugt, dass er es auch ohne monetäre Motivation getan hätte. Geir ist einfach ein guter Typ und gute Typen tun gute Dinge.



    Bevor ich mit der tatsächlichen Wanderung in groben Stichpunkten beginne, vielleicht zunächst ein wenig zu unseren Skilllevels und der Route, um es etwaigen Nachahmer leichter zu machen, die Machbarkeit des Weges einzuschätzen.

    Wer wir sind:
    Drei Typen aus Österreich/Deutschland mit unterschiedlichem Erfahrungslevels. Für zwei war dieser Trip die erste Fernwanderung überhaupt, aber beide haben viel alpine Erfahrung und sind fitte Wanderer, wenn auch mit trendigem Corona Bauch.

    Ich bin der dritte im Bunde, ebenfalls mit stylischem Corona Bauch, wenig alpiner Erfahrung, dafür zumindest drei Trekking Touren im Norden. Keiner von uns hatte vor diesem Trip Offtrack Erfahrung, nur generelle Vorstellungen wie man wohl navigieren sollte.

    Gestartet sind wir mit 23, 22 und 21kg (inklusive Verpflegung und Wasser) auf den Rücken. Man könnte sicherlich noch einiges reduzieren, aber gerade bei der ersten Tour möchte man ja auch nicht Unsummen für Equipment ausgeben. Das Gewicht war für uns machbar, wobei es insbesondere bei den Abstiegen sicherlich hilfreich gewesen wäre, das ein oder andere Kilo entweder am Bauch oder am Rücken weniger dabei zu haben. Alles in allem sind wir aber gut durchgekommen, wenn auch mit “Grenzbelastung” und dem Glück, dass wir bei den Offtrack Tagen hervorragendes Wetter hatten. Ich glaube im Nachhinein, dass ein Puffertag für uns zwar nicht notwendig, aber sinnvoll gewesen wäre - so waren wir doch ziemlich knapp dran. Wer also als Ungeübter eine Grenzerfahrung sucht, für den ist die Tourenlänge sicher gut machbar, wer ein wenig mehr Gemütlichkeit sucht und mehr genießen will, dem sei aus meiner Sicht ein extra Tag empfohlen.


    Wandertag 1:
    Dank Superhero Geir sind wir nicht an der Bushaltestelle, sondern direkt beim südlichen Eingang zum Rago um 14 Uhr gestartet.



    Direkt am Anfang muss man einige hundert Höhenmeter auf einer Art Forststraße zurücklegen. Sobald man oben angekommen ist, wird der Weg recht felsig und schwerer zu gehen - wir haben direkt für den Start einen bitterkalten Regentag erwischt, der die ersten Stunden recht mühsam machte. Ca. um 20 Uhr erreichten wir nach 13km das Tagesziel - die Storskogvasshytta.

    Von weitem konnten wir bereits sehen, dass die Hütte und die umliegende Umgebung heillos überfüllt ist. Scheinbar waren viele Norweger zum Fischen hier. Auf eine Übernachtung in der Hütte sollte man sich also niemals einstellen, wir haben mindestens 4 Gruppen gesehen, die nicht mehr hinein gepasst haben. Mit uns waren es 5 und so verbrachten wir ebenfalls die Nacht im Zelt.





    Wandertag 2:
    Im Laufe des Tages wollten wir den Wanderweg verlassen und uns querfeldein Richtung nördliches Vastenjaure Ufer durchschlagen. Fixes Etappenziel gab es in dem Sinne nicht, wir wollten aber ungefähr 15km schaffen. Taten wir auch und landeten am Abend in der Nähe des Rastesjavrasj, wo wir direkt über einem Schneefeld unser Lager aufschlugen.



    Der Weg selbst ist - anders als auf unserer Karte vermerkt - nicht direkt mit der Ragohytta zu Ende, sondern es folgen noch einige Markierungen danach. Später werden diese abgelöst von Steinmännchen, die man vereinzelt finden kann. An einer Stelle waren diese extrem hilfreich, brachten sie uns doch auf einen Bergkamm, dem wir den für einige Kilometer folgten und uns so sicherlich die ein oder andere Furt sparten.

    Wandertag 3:
    Nach kalter Nacht wieder ein früher Start. Dieser Tag war nun vollends querfeldein, doch dank des südlich gelegenen Vastenjaures als Orientierungspunkt kein Problem. Wir gingen so weit uns die Füße und die Lust trugen und entschieden uns am Abend für einen Lagerplatz beim Aralabdda. Tolles Panorama auf den Vastenjaure, strahlender Sonnenschein und die kitschigste Kaffeepause an einem Wasserfall inklusive Elch- und Hermelinsichtung machten aus diesem Tag mein persönliches Highlight.



    Wandertag 4:
    An diesem Tag wollten wir auf den Padjelantaleden kommen. Früher Aufbruch, weiter problemlos querfeldein, bis wir kurz vor dem Padjelantaleden in die Gebüschhölle geraten sind. Vermutlich haben wir uns ein wenig zu früh ans Nordufer des Vastenjaures angenähert, aber da auf unserer Karte hier irgendwo bei einer ehemaligen Siedlung ein kleiner Pfad starten sollte, wollten wir diesen nicht verpassen. Haben wir dann auch nicht, und sobald wir diesen erreicht haben lief alles auf einmal ganz anders. Das Gestrüpp hatte uns zuvor massiv Zeit gekostet, aber jetzt näherten wir uns auf flachem, ausgetretenen Weg dem Padjelantaleden. Das Schritttempo erhöhte sich massiv und so legten wir an diesem Tag doch noch insgesamt 22km zurück.



    Wandertag 5:
    Von nun an folgen wir dem Padjelantaleden und das spürt man. Die Kilometer fliegen nur so dahin und mit nicht allzu großer Mühe erreichen wir an diesem Tag 24km und suchen uns einen Schlafplatz am Ostufer des Virijaures, ungefähr auf Höhe des Dijdderjavrre. Ein fantastischer Sonnenuntergang versüßt uns den Abend und tröstet sogar über die schrecklichen 2,8% Biere hinweg, welche wir uns kurz zuvor bei einer BLT Hütte auf dem Padjelantaleden gegönnt hatten.



    Wandertag 6:
    Erneut heißt es heute Kilometer runterreißen - diesmal sollten es 26km werden. Wunderschöne Landschaft trägt uns zum Schlafplatz bei der STF Sårjåsjaure Fjällstuga. Die Abendstimmung am See ist bombastisch - wunderschöner Sonnenuntergang mit traumhaften Wolkenspiel und netten Zeltnachbarn. Ein herrlicher Tag, der dann im leichten Regen und Sturm endet.





    Wandertag 7:
    Das Wetter hatte umgeschlagen - grau in grau zeigte sich der Sarjasjaure nach einer durchregneten Nacht. Ursprünglichen sollten es heute 17 km werden, aber nach 10 km durch den Regen entscheiden wir uns für einen frühen Feierabend bei der Sorjushytta. Wir beziehen einen Teil der Hütte, gehen Baden und erholen uns den Nachmittag über.



    Wandertag 8:
    Nach schlafloser Nacht dank vollkommen hirnrissigem Heizverhalten, starten wir wie geplant um 5:00 in der Früh mit der Wanderung. Da wir heute unbedingt den Bus erwischen wollen haben wir einen großen Zeitpuffer eingeplant, da nach dem Regen des letzten Tages nicht absehbar ist, wie viele Furten uns erwarten. Die Vorsicht stellte sich jedoch bald als unangebracht heraus - wir kamen hervorragend voran und kamen super über die Flüsse. Am Anfang hieß es noch einige Höhenmeter schlucken und Schneefelder passieren, bis sich ca. um 11 Uhr eine Straße vor uns auftat. Auf dieser spazierten wir dann ganz entspannt nach Sulitjelma, um dort im hiesigen Hotel das beste Bier unseres Lebens zu trinken, bis uns schlussendlich der Bus um 15:50 nach Fauske brachte, von wo aus wir weiter mit dem Zug nach Bodo gefahren sind.



    Und so endete eine wunderschöne Tour, die wir nur zu gerne anderen empfehlen wollen.
    Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
    - Nietzsche

  2. Erfahren
    Avatar von Fjellfex
    Dabei seit
    02.09.2016
    Ort
    Berchtesgadener Land
    Beiträge
    486

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #2
    Da hast Du ein schönes Erstlingswerk hier abgeliefert - in Zukunft gerne mehr davon.

  3. Anfänger im Forum

    Dabei seit
    07.12.2017
    Beiträge
    31

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #3
    Schöner Tourbericht. Gibt es davon zufällig die Möglichkeit via Karte / GPS Daten die Tour nachzuvollziehen?
    Welche Airline fliegt denn von DE aus nach Bodø? Gibts da Direktflüge?
    Wäre die Tour deiner Meinung nach auch für bergunerfahrene Wanderer machbar?

  4. AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #4
    Schöne Route

    ABER

    Zur Zeit leider vollkommen daneben.
    Die Grenze zwischen Norwegen und Schweden ist in Norrbotten eigentlich dicht - 10-Tage Quarantäne wenn man nach aus Norrbotten nach Norwegen einreist. Auch wenn man nur kurz im Land ist um dann die Heimreise anzutreten.
    Sorjushütte ist hochoffiziell geschlossen. Dass sie zugänglich ist liegt einzig und allein daran dass sie als Notfallunterkunft zur Verfügung stehen muss.

    Und erzählt mir bitte nicht dass ihr davon nichts gewusst habt. Die Situation ist lange genug bekannt und in diesem Jahr hat sich wahrscheinlich jeder (oder etwa nicht???) darüber informiert welche Einschränkungen im gewünschten Reisegebiet herrschen um keine unliebsamen Überraschungen zu erleben.

    Kopfschüttelnd vor Unverständnis
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  5. Erfahren
    Avatar von vobo
    Dabei seit
    01.04.2014
    Beiträge
    420

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #5
    Norrbotten -> Norwegen war am Einreisetag (22.08.) wieder offen (wie auch immer ihr das wusstet). Aber die geschlossene Sorjoshytta geht natürlich gar nicht. Sonst ist es ein schöner Bericht, danke.

  6. AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #6
    Gut , dass die Quarantäneregelung just am Einreisetag wieder aufgehoben wurde war mir entgangen.
    Aber ich glaube weder an hellseherische Fähigkeiten, noch an ultraspontane Tourplanung...
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  7. AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #7
    Nein, die Einreisebestimmungen waren nicht aufgehoben bzw. sie wurden am 22. August für Personen, die sich in Österreich aufhielten, verschärft!

    Das heißt, jede Person muss ab dem 22.8. nach Einreise in Norwegen in eine 10-tägige Quarantäne, wenn er sich innerhalb der letzten 10 Tage vor der Einreise in Österreich aufgehalten hatte.

    Nicht nur die Sorjushütte war geschlossen ("HYTTA ER STENGT INNTIL VIDERE PGA KORONA SMITTEFARE. Oppdatert 07.05.2020"), sondern die kleine Reisegruppe hätte sich ab dem 22.8, nach Grenzübertritt von Schweden aus, in Quarantäne begeben müssen

    https://www.norway.no/de/austria/die...m-coronavirus/

    Und spätestens in Sulitjelma hätte man diese Information (wurde am 17.8. bekannt gegeben) haben können ...

  8. Anfänger im Forum
    Avatar von Nagelfar
    Dabei seit
    10.05.2009
    Ort
    Wien
    Beiträge
    29

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #8
    @Delgura:
    Haben leider keine GPS Daten aufgezeichnet - aber anhang der Schlaflplätze solltest du die Route eigentlich gut nachvollziehen können:
    https://en.mapy.cz/s/gofofemeku

    Hoffe das funktioniert so für dich! Geflogen sind wir nicht direkt, nein - Wien - Frankfurt - Oslo - Bodo war die Route.

    Ob die Route für Bergunerfahrene machbar ist, ist immer so eine Frage. Harte Aufstiege sind nicht dabei und klettern muss man auch nicht, würde also meinen, dass es schon drin ist. Aber immer schwer zu beantworten
    Wir sind so gerne in der freien Natur, weil diese keine Meinung über uns hat.
    - Nietzsche

  9. Dauerbesucher
    Avatar von Blahake
    Dabei seit
    19.06.2014
    Ort
    unstet
    Beiträge
    687

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #9
    Zitat Zitat von Nagelfar Beitrag anzeigen
    ...und netten Zeltnachbarn...
    Juhu, ich komm' in Deinem Bericht vor! Und da ja sonst nur noch die schnelle Sofie da war und Du im Plural sprichst, bin ich auch mit "nett" gemeint! Aber alle Achtung, wie fix Du mit Deinem Bericht bist, ich bin gerade noch in Stockholm auf der Rückreise! Danke für den schönen Bericht und die nette Gesellschaft!
    Geändert von Blahake (31.08.2020 um 16:16 Uhr) Grund: externe Emojis korrigiert

  10. Dauerbesucher
    Avatar von Blahake
    Dabei seit
    19.06.2014
    Ort
    unstet
    Beiträge
    687

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #10
    Ach Henning, Du hast ja Recht, und man sollte sich natürlich an die Corona-Regeln halten. Aber in diesem Fall - außer Sofie und mir werden die drei in Schweden nur wenige Menschen getroffen haben. Und in unserem Fall mit Abstand und an der frischen Luft. Da halte ich das Risiko, dass sie Corona nach Norwegen eingeschleppt haben, doch für ausgesprochen gering.

  11. AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #11
    Nun ja.
    Die Bestimmungen des Gastlandes, das diese zum Schutz seiner Bevölkerung erlassen hat, nur zur Befriedigung seines eigenen Egos (Es ist schliesslich eine reine Vergnügungsreise ohne wirtschaftliche Not oder dergleichen) wissentlich (Davon gehe ich nach der Nichtantwort aus) mit den Füssen zu treten ist allerunterste Schublade und kann durchaus auch Auswirkungen darauf haben zu welcher Art von Normalität in nächster Zeit zurückgekehrt werden wird.
    Da bin ich ziemlich spassbefreit, nicht nur weil ich möglichst bald wieder gewohnt unkompliziert durch den Norden reisen möchte.

    Gruss
    Henning
    Es gibt kein schlechtes Wetter,
    nur unpassende Kleidung.

  12. Erfahren

    Dabei seit
    30.01.2016
    Ort
    Österreich / Niederösterreich
    Beiträge
    499

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #12
    Ich seh das wie ihr – wenn man als Gast in ein Land fährt, dann hält man sich an die dort geltenden Regeln.
    www.lustwandler.at
    Trekking in Schweden, Norwegen und Island
    Letzte Tour: Gränsleden – Nordkalottleden – Narvikfjell (Ritsem – Riksgränsen)

  13. Moderator
    Alter Hase
    Avatar von MaxD
    Dabei seit
    28.11.2014
    Ort
    Grande Gerau
    Beiträge
    4.411

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #13

    Post als Moderator
    Das Team kommt zu dem Schluss, den Tourenbericht in voller Länge öffentlich zu belassen. Die Probleme und Verstöße sind von den Usern deutlich beschrieben worden, so dass sich jeder eine Meinung bilden kann. Von weiteren Kommentaren zu diesem Thema, bitten wir an dieser Stelle abzusehen.

    Eine abschließende Äußerung des TO dazu wäre wünschenswert, soll aber keinesfalls Grundlage für erneute Diskussionen sein.

    Bei Nachfragen bitte eine PN an den Moderator senden.  Dein Team der
    Geändert von MaxD (31.08.2020 um 12:30 Uhr)
    ministry of silly hikes

  14. Neu im Forum
    Avatar von fhvdrais
    Dabei seit
    16.08.2015
    Beiträge
    9

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #14
    Danke für den Bericht, eine ähnliche Route steht auch noch auf unserer todo Liste.

    Ich muss sagen, dass ich die Kritik wegen der Coronaregelverstöße hier teilweise doch etwas harsch finde. In meiner Stadt erlebe ich täglich deutlich schlimmere (im Sinne von ggf. desaströsere) Verstöße.

  15. Dauerbesucher

    Dabei seit
    01.04.2014
    Beiträge
    600

    AW: [NO/SE] Rago, Padjelantaleden, Nordkalottleden August 2020

    #15
    Ich finds wirklich respektlos gegenüber dem Land und den Leuten auf ihre Regeln zu scheißen, assozial ist es gegenüber uns anderen Wanderern wenn die Skandinavier noch mehr den Glauben verlieren, daß wir deutschen zur Eigenverantwortung fähig seien. Wenn so etwas öfter passiert, was denkst du was ob die Regeln eher gelockert, oder strenger werden?

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)