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    Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #1
    Hallo zusammen,

    ich bin neu hier und habe einen Hochtourenkurs Ende August. Ich bin ansonsten viel in den Bergen unterwegs und mache gerne Klettersteige und fahre MTB, aber so richtig hoch und auf dem Gletscher war ich noch nie.

    Jetzt lese ich mir die Ausrüstungsliste durch und stelle fest dass ich kaum Ausrüstung habe die ich verwenden kann

    Eine neue Hose habe ich mir bereits zugelegt (von Mammut, mit Gore Infinium), und gestern habe ich mir ein Softshell (https://www.millet-mountain.de/trilo...tern-blau.html) und ein Hardshell (https://www.sport-schuster.de/Mounta...t-GTX-Men.html) bestellt.

    Jetzt frage ich mich ob ich beides wirklich brauche oder mir erstmal eines reicht. Ein Softshell habe ich noch nicht, daher könnte ich das auch sonst verwenden, nicht nur auf Hochtouren. Und es scheint mir sehr "technisch" zu sein, also mehrere Anwendungen abzudecken. Eine Regenjacke habe ich zwar bereits, diese ist aber 10 Jahre alt und hat eine Powertex Beschichtung (Salewa Eigenmarke) und hat mich in Norwegen bereits ziemlich im Stich gelassen (dort hat es allerdings auch mehrere Tage geschüttet wie aus Kübeln^^).

    Der Mehrwert der Hardshell ist ja wirklich nur der absolute Regenschutz, alles andere macht das Softshell ja besser, oder?

    Mein Problem ist dass ich aktuell ein Highend Softshell und ein Highend Hardshell bestellt habe, aber vll komme ich mit einem günstigeren Softshell und einer guten Hardshell oder einer guten Softshell und einer Notregenjacke weiter (vor allem preislich)?! Oder gehört einfach beides in den Rucksack.

    Was würdet ihr empfehlen? Ich stelle mir halt vor, wenn es kalt ist und windet und bis leichter Regenschauer --> Softshell außen. Oder für gutes Wetter Softshell und bei starkem Wind und Wetter dann das Hardshell? Meine Frage ist wo ich am ehesten sparen kann oder obn ich beides brauche / sich beides ergänzt.

    Danke für eure Meinungen!

  2. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #2
    Auf keinem Fall beides mitnehmen, das ist viel unnötiges Gewicht. Ob Softshell + leichten Regenschutz, oder Hardshell, dafür nicht so atmungsaktiv wenn man damit laufen muss, da scheiden sich die Geister, jeder macht es anders. Manche gute Hardshells sind leichter als eine Softshell. Wenn man sich vorwiegend um die 3000er Marke bewegt, ist Regen nicht ausgeschlossen, also muss über die Softshell eine Paclite oder etwas in der Art angezogen werden. Wenn es höher geht, schneit es dann, dann reicht eine gute Softshell mit Kapuze.

    Ich persönlich habe auf Hochtour meine Hardshell von Millet. Bin aber eher verfroren (ausser am Rücken unterm Rucksack, da schwitze ich bergauf so oder so, egal was ich anziehe).
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  3. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #3
    Ich verwende meist Softshellhose + Softshelljacke oder nur Fleecepullover falls es beim Zustieg sehr warm wird. Ich bin aber nicht verfroren.

    "Hardshell" Regenjacke und -hose habe ich zumeist im Rucksack. Bei kurzen Touren von der Hütte aus und sehr stabilem Wetter bleibt die Hose teilweise in der Hütte.

    Die Hardshell/Regenhose habe ich bis jetzt nur 1/2 mal verwendet Teilweise war einfach keine Zeit sie anzuziehen oder es hat nur wenig geregnet/geschneit.

    Die Regenjacke habe ich öfters verwendet. Auch als Extraschutz falls es mit der Softshelljacke alleine zu kalt/windig ist bei einer Pause.


    Andererseits: Prinzipiell sollte man einen Regenschutz dabei haben. Deshalb sind manche nur mit einer Hardshellhose/-jacke unterwegs; man spart dann etwas Platz und Gewicht.

  4. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #4
    Zitat Zitat von Trompetehete Beitrag anzeigen
    ...Oder gehört einfach beides in den Rucksack...
    ja - worst case!

    mr

  5. Erfahren

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #5
    Zum Thema Jacke:

    Ich nutze für leichte Hochtouren folgende Kombi: Baselayer (lang oder kurzarm), darüber ein dünner (!) Fleecepulli (ggf. mit RV), darüber eine ebenfalls eher dünne Hybridjacke (alternativ eine dünne Softshell) und für alle Situationen in denen es ungemütlich wird noch eine 3-Lagen-Hardshell, ebenfalls eher dünn/leicht.

    Wichtig ist, dass alles übereinander getragen werden kann und so geschnitten ist, dass Bewegungsfreiheit gewährleistet ist.

    Wenn es nicht auf jedes Gramm ankommt, leiste ich mir auch manchmal den Luxus dünne Softshell plus dünne Daunenjacke anstelle der Hybrid.

    Zum Thema Hosen:

    Ich denke, als Anfänger auf leichten Hochtouren braucht man keine massive Hardshell-Hose. Die Gefahr ist eher, dass es lange Gesichter gibt, wenn man sich die schnieke neue 300-Euro-Hose gleich am ersten Tag mit den Steigeisen durchlöchert hat.

    Eine bequeme, nicht zu warme (!) stretchige Softshellhose reicht mir jedenfalls. Also nicht gerade das allerdünnste Material, aber auf jeden Fall auch nicht dick gefüttert. Hochtouren sind bewegungsintensiv und die Beine werden ausreichend durchblutet, sodass man dort eigentlich kaum friert. Ich jedenfalls nicht. Eher schon, dass eine Hose auf dem Zustieg zu warm wird und man sich kaputtschwitzt. Ich kann meine Softshellhose einfach umkrempeln und übers Knie ziehen und hab dann quasi eine Shorts, was ich sehr praktisch finde. Wird halt nicht mit jedem Bein/jeder Hose gehen.

    In den Rucksack kommt eine leichte Regenüberhose (mit durchgehendem Reißverschluss!!) für den Fall, dass es mal unangenehm nass/kalt/windig wird. Kommt aber nur sehr selten zum Einsatz. Für einen Kurs kann man sich für kalte Tage, wo absehbar ist, dass man viel dumm in der Gegend rumsteht oder rumhängt (z.B. in der Übungsspalte, weil die Kollegen mal wieder die lose Rolle nicht aufgebaut bekommen ) zusätzlich noch eine lange Unterhose einpacken.

    Worauf man beim Kauf einer Hose allerdings achten sollte ist, dass sie untenrum eng abschließt! Ansonsten besteht die Gefahr, dass du mit den Steigeisen hängenbleibst und stolperst, kein Spaß. Alternativ eng anliegende Gamaschen drüber, die müssen dann aber auch immer zwingend angezogen werden, wenn damit zu rechnen ist, dass Steigeisen angezogen werden könnten ... also eigentlich immer!

  6. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #6
    Ja bin da auch bei Vegareve, wenn es regnet brauchst du eine Hardshell.
    Meine Sommerkombi am Berg:
    Oberkörper: Merino Kurzarm, Merino Langarm, leichte Daunenjacke, leichte Hardshell

    Softshelljacke ist für mich ein Luxusteil, manchmal wirklich toll aber das Wetter muss halbwegs vorhersehbar sein.

    Bei der Hose schließe ich mich auch den Vorrednern an, hier kann auf eine Hardshell verzichtet werden. Ich mag ganz gerne die Kombi aus Merinounterwäsche und sehr leichter Softshellhose.

    Gruaß
    Simon

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #7
    Jeder hat so sein Setup, basierend auf eigenen Vorlieben.

    Meins besteht aus: dünnem, langärmligen Hemd (Kunstfaser) und auf gar keinen Fall etwas kurzämliges, denn das ist im Hochgebirge Quatsch. Man kann lange Ärmel nach oben rollen, dann hat man ein T-Shirt, aber man kann keine kurzen Ärmel runter rollen, wenn man spontan an einer windigen Ecke warten muss, die Haut vor der Sonne schützen muss, oder lieber Stoff opfert als Haut, wenn man im harten Firn etwas quert (und eventuell im Schnee bremsen muss). Das KuFa-Hemd ist je nach Jahreszeit mal dünner, mal dicker

    Als einzige Wärmeschicht drüber kommt ein Rab Xenon Hoodie - die reicht.

    Darüber oder alternativ dazu kommt die Softshell, die bei mir sehr schwer und stabil ausgelegt ist, weil ich gerne mal in irgendwelchen Kaminen, Verschneidungen und Schutt unterwegs bin. Da reicht sicher das von dir gewählte Modell. Softshell halte ich für ultimativ, da sie atmungsaktiv ist (da kommt kein Goregetüdel ran), auch nach jahrelanger Nutzung keine Membran verstopft oder reisst (weil nix da) und sie die übliche mechanische Belastung am fels und mit Rucksack besser wegsteckt.

    Hardshell habe ich komplett und restlos entsorgt. Ich kann meine Touren so legen, dass ich nicht tagelang bei miesem Wetter unterwegs bin, und eventuell halt dann mal ein paar Stunden geduscht werde. Jede Hardshell bis jetzt hatte dann den gleichen Lebenslauf: teuer kaufen, viel wiegen und sperrig im Rucksack sein, nach einigen Jahren ungenutztem Dasein dann endlich im Regen im Einsatz mit der Erkenntnis: undicht, weil die Membran durch Rollen, Knüllen und Transport perforiert wurde.
    Jetzt kommt je nach Tour mit: UL-Poncho (Aliexpress, aus Silnet, Gewicht um die 120g und etwa 20 Euro teuer), nicht aktive Regenjacke (Decathlon, 10 Euro, meine jedoch in orange und nicht schwarz) oder Frogg Toggs Raingear (Tyvek Jacke und Hose, Kostenpunkt für die Kombi 18 Euro, 200g insgesamt). Alle Teile wiegen wenig, brauchen kaum Platz im Rucksack, und für den Preis einer Hardshell kann ich mich die nächsten Jahrzehnte mit den Dingern eindecken.

    Hose: Tourenhose, bei mir eine Montura Vertigo 2. Die ist dick genug für oben, auch wenn man beim Zustieg ev. etwas schwitzt, und hat an den wichtigsten Stellen (Knie, Beininnenseite unten und vor allem am Hintern) verstärktes Material. Keine kurze Hose, aus gleichem Grund wie beim Hemd.

    Handschuhe sind auch alle rausgeflogen, die von namhaften Herstellern kommen. Stattdessen nutze ich Handschuhe aus dem Baumarkt (Gartenabteilung). Kosten einen Bruchteil (5-8 Euro vs teilweise weit über 100 Euro im Outdoorladen), halten auch.

    Als Kopfbedeckung nutze ich nur winddichte Kappen in Helmform, da diese unter den Helm kommen müssen und zudem beim Schlafen draussen eh auf dem Kopf sind, und nur diese Passform nicht durch Bommel oder Wurmfortsätze stört und nervt.

    Sondermaterial: für echte Regentage oder viel weichem Schneematsch nutze ich Seal Skinz

    Im Endeffekt habe ich so das dünne Hemd und die Hose (zum Glück) immer an. Die Softshell nimmt zwar etwas Platz weg (geht auch leichte, wie gesagt), kommt aber recht häufig zum Einsatz (z.B. morgens). Die Rab braucht sehr wenig Platz und ist abends auf der Hütte angesagt, oder bei Schmuddelwetter in Kombi mit der Softshell. Das Regenzeugs fristet möglichst klein verpackt sein Dasein im Rucksack, und wenn es dann doch mal zerrupft ist, sind eben 10-20 Euro und keine 300 Euro oder mehr verblasen.

    Auf Getüdel wie extra Kleidung für die Hütte pfeife ich. Ist keine Modenschau dort oben. Ich nehme maximal und auch nur selten Hüttenschuhe mit (Exped Biwakschuhe im Winter in Winterräume oder Barfussschuhe bei Anreise im Winter mit ÖV, denn da habe ich keine Lust auf Stunden in den Skitourenstiefeln).


    Die ganze Ausrüstung ist so nach folgenden Aspekten optimiert: Die Dauergebrauchsgegenstände (Hemd, Softshell, Hose) dürfen gerne teurer sein und auch mal schwerer/sperriger. Im Dauergebrauch liegt der Fokus auf Haltbarkeit und Funktionalität. Verbrauchsmaterial sowie selten genutzte Dinge (Handschuhe und Regenkram) sind möglichst billig, leicht und platzsparend ausgelegt.
    Geändert von Becks (26.08.2020 um 10:49 Uhr)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  8. Alter Hase

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #8
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    Meine Sommerkombi am Berg:
    Oberkörper: Merino Kurzarm, Merino Langarm, leichte Daunenjacke, leichte Hardshell
    sshon oft geschrieben, aber besser 5x zu oft als 1x zu wenig, weil ich es wirklich richtig unangenehm finde: die tauglichkeit von merino hängt IMHO sehr vom persönlichen schweißaufkommen ab. viel-tranpirierer fahren mit kufa deutlich besser. als vielschwitzer habe ich standardmäßig ein wechselshirt dabei, da kommt bei mir bei tourengehen als shirt schon mal gelegentlich ein merinoteil für die abfahrt mit. mir reichen da allerdings z.b. der ein oder andere sehr überschaubare gegenanstieg ind er abfahrt, und schon habe ich einen klatschnassen waschlappen am körper kleben. wird ja gerne behuptet, dass merino bei wärme kühlt, ich denke, das liegt hauptsächlich an diesem waschlappeneffekt... und trocknen tut da IMHO bei merino auf die schnelle gar nix.

    ps: und spätestens, wenn die sonne knallt - soll gelegentlich auch im hochgebirge vorkommen - ist es eh zu wam, es sei denn, es ist schon druchgeschwitzt, dann ist es beim leichtesten windstoß zu kalt.

  9. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #9
    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    sshon oft geschrieben, aber besser 5x zu oft als 1x zu wenig, weil ich es wirklich richtig unangenehm finde: die tauglichkeit von merino hängt IMHO sehr vom persönlichen schweißaufkommen ab. viel-tranpirierer fahren mit kufa deutlich besser. als vielschwitzer habe ich standardmäßig ein wechselshirt dabei, da kommt bei mir bei tourengehen als shirt schon mal gelegentlich ein merinoteil für die abfahrt mit. mir reichen da allerdings z.b. der ein oder andere sehr überschaubare gegenanstieg ind er abfahrt, und schon habe ich einen klatschnassen waschlappen am körper kleben. wird ja gerne behuptet, dass merino bei wärme kühlt, ich denke, das liegt hauptsächlich an diesem waschlappeneffekt... und trocknen tut da IMHO bei merino auf die schnelle gar nix.

    ps: und spätestens, wenn die sonne knallt - soll gelegentlich auch im hochgebirge vorkommen - ist es eh zu wam, es sei denn, es ist schon druchgeschwitzt, dann ist es beim leichtesten windstoß zu kalt.
    Ja stimmt, wenn es sehr warm ist nehme ich auch ein kurzes Kufa Shirt statt dem Merino mit. Ich empfinde das mit dem Kühlen bei Merino auch eher als Werbegag.
    Im Gegensatz zu Becks habe ich lieber ein dünnes T-Shirt und ein dünnes Langarmshirt an. Ist aber Geschmacksache, bei mir hat sich die Kombi bewährt weil Frau meinte, T-Shirt über Langarmshirt im Winter schaut cooler aus. Am Anfang war ich auch skeptisch, aber was macht man nicht alles für die Schönheit.

    Gruaß
    Simon

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #10
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    weil Frau meinte, T-Shirt über Langarmshirt im Winter schaut cooler aus. Am Anfang war ich auch skeptisch, aber was macht man nicht alles für die Schönheit.
    Drauf pfeifen, weil wie oben geschrieben: ist keine Modenschau dort oben (ausser für Poser und Instagrammuser sowie Beeinflusser auf YT und sonst wo).
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  11. Alter Hase

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #11
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Drauf pfeifen, weil wie oben geschrieben: ist keine Modenschau dort oben (ausser für Poser und Instagrammuser sowie Beeinflusser auf YT und sonst wo).
    tsts - banause. bin kein istagramer, und das andere kenne ich gar nicht, aber ich will schon auch für mich schön sein!

    ps: tötö - ich hab's: YT = youtube? weiß ich aber auc erst in neuerer zeit von meinem töchterchen, dass youtuber werden eine lebensziel sein kann....
    Geändert von opa (26.08.2020 um 14:09 Uhr)

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #12
    Wozu? Möchtest Du erneut heiraten und bist auf der Balz?
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  13. Alter Hase

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #13
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Wozu? Möchtest Du erneut heiraten und bist auf der Balz?
    OT: wie ich schon geschrieben habe: für mich! die eitelkeit ist nicht unbedingt zweckgebunden... und dass simon auch in den bergen anscheinend seiner frau gefallen will, ist ja nachgerade vorbildlich im sinne eines glücklichen ehelebens!

  14. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #14
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Drauf pfeifen, weil wie oben geschrieben: ist keine Modenschau dort oben (ausser für Poser und Instagrammuser sowie Beeinflusser auf YT und sonst wo).
    Ach Becks, "viel zu lernen du noch hast".
    Er stelle sich vor:
    Die Mutter meiner Kinder breitet nach einer mühevollen und anstrengenden Tour durch die hiesige Geschäftswelt (für mich durchaus mit der zweimaligen Besteigung der Zugspitze vergleichbar), ihre eroberten Schätze am Küchentisch aus. Beim kritischen Blick auf das Merino T-Shirt vernehmen meine Ohren eine süße Stimme: "Ach Geliebter, ich weiß du magst Merino T-Shirts nicht so gerne, doch schau wie gut dir das steht, drunter kannst du sogar das alte von dir so geliebte löchrige Merino Langarmshirt tragen. ... Ach schau wie fesch du ausschaust." Diesen mit einem Kuss garnierten Wunsch meiner wundervollen Ehefrau abzuschlagen, nein so hart ist mein Herz nun wirklich nicht.
    Gruaß
    Simon
    PS: Das Gleiche gilt übrigens für die von dir erwähnten überaus praktischen Unterziehhauben: "Schau die Kappe habe ich extra für dich gehäkelt, das Ding da ist doch eh schon löchrig." Seitdem zieht der Simon mit der etwas weniger praktischen selbst gehäkelten Mütze durch die hiesige Bergwelt. Auch wenn der Helm dann manchmal etwas drückt, "sie l(i)ebend zu sehen, mein Herz aufs Wärmste erfreut."

  15. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #15
    Für mich gilt: Wenn Regen möglich ist, dann Hardshell.
    Wenn kein Regen möglich ist (= wenn es so kalt sein sollte, dass es schneit), dann Softshell.
    Sprich, auf Skitour meist Softshell, in den anderen Jahreszeiten Hardshell.

    Allerdings mache ich kaum mehr "ernste" Touren, deshalb nehme ich meist nicht mal eine Hardshell, sondern nur eine ganz leichte, kleine Regenjacke mit.

    OT:
    Langarm über kurzarm oder umgekehrt hängt doch schlicht nur davon ab, welches Shirt enger ist. Das engere kommt unten hin. Sonst schaut es sch*** aus. Und ist unpraktisch.

  16. Liebt das Forum
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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #16
    OT:
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    drunter kannst du sogar das alte von dir so geliebte löchrige Merino Langarmshirt tragen.
    Das muss ich mir merken .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  17. Alter Hase

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #17
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    PS: Das Gleiche gilt übrigens für die von dir erwähnten überaus praktischen Unterziehhauben: "Schau die Kappe habe ich extra für dich gehäkelt, das Ding da ist doch eh schon löchrig." Seitdem zieht der Simon mit der etwas weniger praktischen selbst gehäkelten Mütze durch die hiesige Bergwelt.
    OT: ich drücke dir ganz fest die daumen, dass deine frau nicht anfängt, pollunder oder krawatten zu häkeln....

  18. Liebt das Forum
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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #18
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    "Ach Geliebter, ich weiß du magst Merino T-Shirts nicht so gerne, doch schau wie gut dir das steht, drunter kannst du sogar das alte von dir so geliebte löchrige Merino Langarmshirt tragen. ...
    Du redest hier mit jemanden, der solche Handschuhe durchaus noch ausreichende Qualität zuordnet, und sie erst auf mehrfachen Druck von aussen hin entsorgt. Und so rückblickend muss ich sagen: die wären eigentlich doch noch gut gewesen. Etwas neues Tape und den Schimmel innen raus und vielleicht mal mit nem Geruchskiller aufgefrischt, hmmmm.





    Meine erste Hochtourenhose ging erst in Ruhestand, nachdem ich zig 20-30cm lange Risse mit Seamgrip geklebt hatte und ein Oberschenkel deutlichste Blutspuren drauf besass. Zu dem Zeitpunkt wurde ich bereits sehr mitleidig auf jeder Hütte angeschaut, wenn ich reingestoplert kam. Die Softshell dazu aus dem Zeitraum ist immer noch im Einsatz.

    Ach ja, das mit modisch kannste knicken. Den hier schlägste eh nicht:
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  19. AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #19
    Zitat Zitat von rumpelstil Beitrag anzeigen
    Für mich gilt: Wenn Regen möglich ist, dann Hardshell.
    Wenn kein Regen möglich ist (= wenn es so kalt sein sollte, dass es schneit), dann Softshell.
    Sprich, auf Skitour meist Softshell, in den anderen Jahreszeiten Hardshell.

    Allerdings mache ich kaum mehr "ernste" Touren, deshalb nehme ich meist nicht mal eine Hardshell, sondern nur eine ganz leichte, kleine Regenjacke mit.

    OT:
    Langarm über kurzarm oder umgekehrt hängt doch schlicht nur davon ab, welches Shirt enger ist. Das engere kommt unten hin. Sonst schaut es sch*** aus. Und ist unpraktisch.
    Ich habe im Winter ehrlich gesagt lieber eine Hardshell an, aber wahrscheinlich liege ich mehr im Schnee als du rumpelstil. Softshell finde ich zum Biken ganz gut.
    Wenn Langarm und Kurzarm die gleiche Größe haben (bei mir Icebreaker 150 in M) ist das austauschbar. Bei mir im Winter lang drunter, im Sommer lang drüber.

    @vegareve: Unbedingt, meine geliebte Ehefrau hat nach 20 Jahren einige beeindruckende Überzeugungstaktiken erlernt

    Zitat Zitat von opa Beitrag anzeigen
    OT: ich drücke dir ganz fest die daumen, dass deine frau nicht anfängt, pollunder oder krawatten zu häkeln....
    Gehäkelte Krawatten wären jetzt aber fast schon wieder... da würden mich meine Arbeitskollegen das erste Mal im Dienst mit Krawatte sehen.

  20. Alter Hase

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    AW: Softshell oder Hardshell für Hochtouren

    #20
    Zitat Zitat von Simon Beitrag anzeigen
    Ich habe im Winter ehrlich gesagt lieber eine Hardshell an
    ffidne schon auch, dass im winter meist eine softshell ausreichend ist, wenn es nicht gerade um die 0 grad nass runterschneit, aber letztendlich finde ich es egal, softshell, hardshell: hauptsache, die jacke steht mir!

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