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  1. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #21
    Mumienschlafsäcke sind trotzdem für rumfuchtelnde Bauchschläfer unter einem Jahr nicht so passend, unser Zwerg krabbelt sogar im Halbschlaf. Kann mir nicht vorstellen, dass er in so einem Sack drin bleibt. Danke für den Tip mit dem Anzug. Die Nächte müssen dafür aber garantiert kalt sein.
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #22
    Zitat Zitat von Nitsrek Beitrag anzeigen
    Ausrüstung wäre nicht das Problem, aber mein Knie macht das noch nicht mit. Und ganz ehrlich: auf Corona-Theater habe ich so gar keine Lust und da wüsste ich spontan nicht, was da ‚im Süden‘ definitiv problemlos bleibt.
    Ich dachte das ist der Sinn so eines Campingmobils: Schnell mal die Richtung ändern. Ich würde mit kleinkind definitiv irgendwohin, wo es möglichst lau und trocken ist. Einer geht mit einer FPE3 Maske einkaufen, den Rest bleibt man unter sich...

    Mir wären einfach zwei Monate zuhause am liebsten gewesen. Vielelicht, meine sind noch genau vor den "Vätergeld"-Jahren zur Welt gekommen.

    Diese Urlaubsmonate kann ich zwar auch nachvollziehen. Aber gerade als der Elternteil, der nur die zwei Monate hat, wäre es für mich besser gewesen, alltag mit dem Kind zu üben und nicht die Super-extra-Sondersituation zu schaffen. Dass es dem Elternteil mit den 12 Monaten danach ist, kann ich sehr gut verstehen.

    Wenn das Kind laufen kann regenSchuhe. Mindestens zwei Paar. Wenn nicht gab es damals so Regenzeugsocken. das war praktisch, aber die Hände waren trotzdme kalt.
    Nicht wundern, ich versuche die Geschlechtsbezeichnungen zu randomisieren. Alle anderen Schreibweisen sind unlesbar.

  3. Erfahren

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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #23
    Dir Wickelsituation fiel mir noch ein. Dafür solltet ihr eine Lösung haben. Bei kalten Temperaturen ausziehen und Windel wechseln ist kein Spaß. Vielleicht also irgendwie eine kleine Heizung mitnehmen. Oder so kleine Öfen.

  4. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #24
    Zitat Zitat von ShortBrini Beitrag anzeigen
    Dir Wickelsituation fiel mir noch ein. Dafür solltet ihr eine Lösung haben. Bei kalten Temperaturen ausziehen und Windel wechseln ist kein Spaß. Vielleicht also irgendwie eine kleine Heizung mitnehmen. Oder so kleine Öfen.
    War bei uns kein Problem. Ich war mit den Kindern auf der Baustelle, den ganzen Winter über
    Evazote-Matte mit Mulltuch oder so als Unterlage. Fix Hose runter (also besser keine Latzhosen, geht mit etwas Übung aber auch mit Jacke anlassen), Windel wechseln, fertig - dauert keine 5 Minuten und hat denen nichts ausgemacht, denke ich. Man sollte dann eben nicht zu lange rumtüddeln und wenn es nicht unbedingt erforderlich ist alles auszuziehen (ja, auch diese Situationen gibt es) möglichst oben rum die Sachen anlassen. Mit einem Neugeborenen würde ich das nicht machen, aber das ist ja auch nicht das Thema.

  5. AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #25
    Zum Thema 24/7 draußen mit dem Kind (und mit Krabbelkind im UL-Zelt Regenwochen abwettern ) draußen kann ich nur wärmstens diesen wunderbaren Film empfehlen.


  6. Erfahren

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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #26
    Zitat Zitat von anja13 Beitrag anzeigen
    War bei uns kein Problem. Ich war mit den Kindern auf der Baustelle, den ganzen Winter über
    Evazote-Matte mit Mulltuch oder so als Unterlage. Fix Hose runter (also besser keine Latzhosen, geht mit etwas Übung aber auch mit Jacke anlassen), Windel wechseln, fertig - dauert keine 5 Minuten und hat denen nichts ausgemacht, denke ich. Man sollte dann eben nicht zu lange rumtüddeln und wenn es nicht unbedingt erforderlich ist alles auszuziehen (ja, auch diese Situationen gibt es) möglichst oben rum die Sachen anlassen. Mit einem Neugeborenen würde ich das nicht machen, aber das ist ja auch nicht das Thema.
    Respekt! Wir haben so Wuselkinder, da ist es immer ein riesiger Kampf....da ist das nix mit fix mal wickeln

  7. Alter Hase

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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #27
    Wir haben in Norwegen etliche Elternzeit-Familien auf Tour getroffen. Kälte, Nässe und sogar Schneesturm war da immer wieder im Angebot. Die meisten mit Wohnmobil unterwegs.

    In Island trafen wir eine ähnliche Kostellation, die sich dort Zelt inklusive Ausrüstung gekauft hatten, weil das ursprünglich vorgesehene Dachzelt ihnen zu kalt war.

  8. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #28
    Zitat Zitat von ShortBrini Beitrag anzeigen
    Respekt! Wir haben so Wuselkinder, da ist es immer ein riesiger Kampf....da ist das nix mit fix mal wickeln
    Ab da, wo der Große sich bewegen konnte, war schwierig, fast alles mit Geschrei, mit über einem Jahr ging es wieder. Ich habe teilweise (die Stoff-Bindewindeln ) im Stehen umgemacht, das wurde akzeptiert. Je schneller, desto weniger Krampf.

    Ich würde sagen - Übungssache Wenn es muss, dann geht es. Jetzt würde ich es wahrscheinlich nicht mehr hinbekommen.

  9. Anfänger im Forum
    Avatar von Weitwanderer
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #29
    Ich war letztens in einer Krabbelgruppe, und diese lassen die Kleinen auch in einem Schlafsack bei jedem Wetter sowie auch im Winter draußen schlafen. War für mich zuerst auch ungewohnt, aber die Betreuer sagten, dass das für die Kleinkinder sehr angenehm ist.
    Ich denke das die Kleinen so einiges wegstecken können bezüglich Kälte, kommt natürlich aber auch auf das Kind an.
    Um sich zu wundern, muß man nur weit genug wandern.

  10. Anfänger im Forum

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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #30
    Zitat Zitat von Weitwanderer Beitrag anzeigen
    Ich war letztens in einer Krabbelgruppe, und diese lassen die Kleinen auch in einem Schlafsack bei jedem Wetter sowie auch im Winter draußen schlafen. War für mich zuerst auch ungewohnt, aber die Betreuer sagten, dass das für die Kleinkinder sehr angenehm ist.
    Ich denke das die Kleinen so einiges wegstecken können bezüglich Kälte, kommt natürlich aber auch auf das Kind an.
    Erfriert man oder erkältet man sich da nicht, wenn man nachts im Winter draussen übernachtet?

    Finde ich jetzt auch sehr ungewöhnlich zu hören, dass Kleinkinder draussen übernachten im Winter. Da benötigt es aber auch einen guten Schlafsack

  11. Anfänger im Forum
    Avatar von Weitwanderer
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #31
    Zitat Zitat von outdoorqueen Beitrag anzeigen
    Erfriert man oder erkältet man sich da nicht, wenn man nachts im Winter draussen übernachtet?

    Finde ich jetzt auch sehr ungewöhnlich zu hören, dass Kleinkinder draussen übernachten im Winter. Da benötigt es aber auch einen guten Schlafsack
    Sorry meinte damit natürlich das die ihren Mittagsschlaf im Freien abhalten
    Um sich zu wundern, muß man nur weit genug wandern.

  12. Alter Hase
    Avatar von anja13
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    AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #32
    Zitat Zitat von outdoorqueen Beitrag anzeigen
    Erfriert man oder erkältet man sich da nicht, wenn man nachts im Winter draussen übernachtet?

    Finde ich jetzt auch sehr ungewöhnlich zu hören, dass Kleinkinder draussen übernachten im Winter. Da benötigt es aber auch einen guten Schlafsack
    Übernachten nicht. Eher Mittagsschlaf. Einer unserer Jungs hat die ganzen ersten Monate über den Winter mit mir draußen auf der Baustelle verbracht, natürlich warm eingepackt. Wobei es eher nicht unter -5° C wurde. Später hat er sogar im Kindergarten nur in der Karre draußen Mittagsschlaf gemacht. Dier Erzieherinnen wollten erst nicht, aber drinnen hat er nicht geschlafen und warm war er auch.

    Wenn ich mich so umgesehen habe, hatte ich eher den Eindruck, die Babys haben gequengelt, weil sie zu warm eingepackt waren und daher nicht schlafen konnten.

    Ach so, erstes Winterzelten war Junior mit ca. 8 Monaten - mit Papas Daunenjacke als Schlafsack.

  13. AW: 24/7 draußen mit Einjährigem

    #33
    Ich weiss nicht, warum "man" so oft meint, dass man sich erkältet, weil es kalt ist.
    Man erkältet sich leichter, wenn man friert. Z.B. ziehen sich die Schleimhäute dann offenbar tendenziell zusammen und sind so anfälliger für Erkältungsviren.
    Also muss man diesen Viren (Rhinoviren) erst mal begegnen. Anscheinend verbreiten die sich gern über Tröpfchen- und Schmierinfektionen. Kann man natürlich auch draussen kriegen, meist "findet" man sie drinnen schneller, weil der Tendenz nach mehr Menschen nah zusammen sind und das gleiche Zeug anfassen.

    Weiter ist man anfälliger für Erkältungen, wenn der Körper ständig durch verschiedene Anforderungen gestresst wird, nämlich: mal ist man zu dick angezogen und schwitzt, dann steht man wieder herum und friert, weil man geschwitzt hat - so haben offenbar die Erkältungsviren ein leichtes Spiel.
    So profan hat man mir das immer vermittelt, es mag im Detail nicht stimmen.

    Aber was ich ganz sicher weiss: Sich draussen aufhalten bedeutet nicht, dass man sich leichter erkältet. Man sollte halt nicht frieren. Und zwar idealerweise, indem man den Kreislauf aktiv hält und - falls das nicht möglich ist - sich passend sehr warm kleidet. Und diese Kleidung ablegt, wenn man sich anstrengt.

    Das gleich gilt für die Nacht: Um nicht zu erfrieren, muss man sich halt warm betten.


    Die Frage ist halt, wie viel Spass dieses "Wärmemanagement" den ganzen Tag und die ganze Nacht mit Kleinkind im nieseligen November in Deutschland macht.
    Babies schlafen aber super draussen. Ich habe meine Kinder immer zum schlafen im Kinderwagen rausgestellt, die schlafen dort viel besser als in der warmen Wohnung (ich habe mit Kleinkindern in einem Mehrfamilienhaus gewohnt, wo ich die Heizung nur sehr bedingt regulieren konnte). Und bei uns war es richtig kalt. War kein Problem.
    Erkältet sind Kinder, die viel draussen sind, tendenziell weniger als die Stubenhocker, die gern alles mitnehmen an Rotzerei.

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