Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 61 bis 78 von 78
  1. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #61
    Hallo danobaja,

    vielen Dank für deine ausführliche Nachricht!

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    aber das ist nicht heiss genug! so heiss wie du dich traust befüllen, dann nach ner minute oder 2 nochmal den deckel nachdrehen. du hast ungefähr 15 minuten in denen du wirklich was trocknen kannst. klatschnasse wollsocken werden zb trocken wenn man sie um die flasche wickelt, aber besser nicht im schlafsack machen. schieb die flasche ständig von kalten zehen zum nassesten punkt und zurück. das muss so heiss sein, dass du es nicht länger am körper aushalten kannst ohne die flasche zu schieben.

    wenn sie dann 3-eckig wird, dann ist zeit zum tee trinken und neuen heissen kochen... [...]
    Denke, mit der Nalgene im Schlafsack habe ich das fast genau so gemacht, wie von dir beschrieben. War so heiß, dass ich etwas Sorge um das Material vom SchlaSa und der NeoAir hatte... Deshalb war die Flasche auch in Bewegung.


    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    [...] bei helsport find ich nix zum boden. aber das wird halt ein silnylon sein. ja, rutschig. ein paar streifen silikon unter die matte und auf den boden des zeltes helfen. manchmal geht auch ein streifen/fleck antirutschmatte für untern teppich. passt volumenlos mit in die schaummtte beim aufrollen. [...]
    Ja, ist Sil-Nylon. Vielleicht von der Sorte extra-rutschig. Aber im Endeffekt war das klar, hast schon Recht. SilNet wurde häufiger genannt. Habe ich nicht überlesen und ist mir auch bekannt. Hatte es trotzdem nicht gemacht. Wird dann wohl die einzige Möglichkeit sein, auch, wenn ich gerne darauf verzichten würde und gewisse Zweifel habe, dass alles andere als großflächiges Einpinseln dauerhafte Abhilfe schafft. Mir wäre ein gescheiter Zeltboden lieber. Andere können das ja auch. Kann mir besseres vorstellen, als den Zeltboden großflächig zu behandeln und dann noch mit Talkum drüber, wenn der Dreck mit der Zeit nicht denselben Effekt haben soll.. Aber ok. Bin vielleicht zu verkopft (lies Mimöschen, Korintenkacker, Hotelbettschläfer )... Finde jedenfalls, dass ein Zeltboden auch ohne solche Maßnahmen nutzbar sein sollte. Ging bei allen anderen Zelten vorher auch. Und da war auch ein echtes UL-Zelt dabei, das problemlos bei nicht perfektem Untergrund genutzt wurde. Wir reden hier schließlich nicht von Hanglagen.

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    [...] die lüftung sollte super sein wenns was zu lüften gibt. was hast du denn für eines? mit netz in den türen, oder die 4 season keine moskitos im sommer version. aber rein aussenzeltmässig ist das mit grossen lüftern über den beiden türen richtig gut. probiers mal bei besseren bedingungen und urteile dann.[...]
    Weiß jetzt nicht genau, welche Versionen du meinst. Es handelt sich um das Reinsfjell Superlight 2 in der aktuellen 2019er/2020er Version. Das Zelt hat die typischen Helsport-Lüfter im oberen Bereich, Längsseite, neben den Türen, die mit Mesh hinterlegt und auch nicht verschließbar sind. Dann in Bodenhöhe unter den oberen Lüftern noch jeweils ein mit Außenzeltstoff hinterlegtes Mesh-Dreieck, das mit Reißverschluss geöffnet werden kann. Also vier Lüfter, zwei auf jeder Längsseite.

    Und geurteilt habe ich ja eben nicht. Nur beschrieben, wie die Bedingungen waren und dass man das dem Zelt wohl nicht anlasten kann.

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    [...] eine kleine randbemerkung sei mir gestattet. du beklagst nassen ss und kondenshöhle im nebel und glatteisbedingungen im zelt. mir stellt sich die frage wieviel erfahrung du hast. weil, rutschigen zeltboden kaufen, schlafsack in den tau legen "als kür", das sind krasse anfengafehla. ein groundsheet unter dem zelt wenns innen rutschig ist? *** ach, das war wegen dem dünnen boden!*** [...]
    Die kleine Randbemerkung sei dir absolut gestattet. :-) Meine Erfahrung - so schwammig der Begriff auch ist - brauchst du allerdings nicht hinterfragen. Denn davon fehlt mir noch einiges und ich hatte gehofft, das wurde in früheren Beiträgen auch deutlich. Gerade in den Bergen fehlen mir "Skills" im Hinblick auf so vieles, insbesondere auch Verständnis für das Wetter. Da will ich mich langsam vorantasten. Steht auch irgendwo weiter vorne.

    So gesehen, muss es auch nicht verwundern, wenn ich den Schlafsack in den Tau lege, wie du sagst. Ganz offensichtlich ungebildet habe ich die warme Nachmittagssonne ausnutzen wollen und war baff (auch hier darfst du über den Newbie lachen), dass das Teil nach einer halben Stunde nass war. Es war etwas abgekühlt, trotzdem noch warm. Zelt Stand allerdings an einem kleinen See... Das Nebelbild hat nichts mit dieser Situation zu tun. Es war sonnig und noch warm. Nur zur Klarstellung. So sah das aus :





    Dein Kommentar bzgl. Groundsheet ist schlichtweg falsch. Habe ich nicht gekauft, um den dünnen Zeltboden zu schützen, sondern um zu testen, ob es damit weniger rutscht, weil PU-Boden. Bin der Meinung, dass ein Boden halten muss. Auch ein dünner Sil-Nylon-Boden. Und wenn durch nach einer angemessenen Nutzungsdauer, dann wird er halt getauscht, wenn es das Zelt noch wert ist. Aber ganz sicherlich nicht bei einem neuen Zelt. Hatte alle möglichen Varianten versucht. Mit Groundsheet, ohne, Exped EVA DoubleMat unter die Isomatte, DoubleMat unter das Zelt etc. Nur eben die SilNet-Variante nicht.

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    im gegenzug wiegst du hochwissenschaftlich im labor mit trockner. 10g gespart? ist doch egal. zumindest draussen. mit 3x ausspucken hast du das auch gespart. loft ist da? schlafsack warm. passt. wenn im zweifel --> bei jeder gelegenheit in die sonne und wind. und wenns nur 5 minuten in der pause sind.
    Ach komm @ hochwissenschaftlich, Labor und 10 g gespart . Darum geht es doch gar nicht. Sorry, lieber danobaja, aber so blöd kann ich mich doch gar nicht ausgedrückt haben, oder?
    Es ist mein erster Daunenschlafsack, steht ebenfalls da. Bei KuFa fällt der geringere Loft bei Restfeuchte eben nicht auf. Hatte jahrelang einen Ajungilak Tundra. Daraus kannst du schon ableiten, dass es immer sehr gemäßigte Bedingungen waren, vor allem, weil die Wärmeleistung über die Jahre dramatisch nachgelassen hat. Trotz größtenteils unkomprimierter Lagerung. Ich finde es jedenfalls interessant, dass die minimale Restfeuchte sich so stark im Loft der Daunentüte bemerkbar macht. Um nichts anderes ging es. Die Tüte lag augenscheinlich getrocknet vor mir, hatte aber nicht ihren alten Loft. Also in den Trockner. Aufgeschüttelt hatte ich ihn natürlich schon mehrfach... Dass mich der Sack noch warmgehalten hat, als die Daune schon merklich zusammengefallen war, steht ja auch weiter vorne. Sehe insofern nicht, wo das Problem ist, wenn ich meine persönliche Erkenntnis hier teile. Außer, dass es eigentlich gar nicht in das Thema gehört und schon tausendfach im Forum besprochen wurde. Ist doch aber wurscht, oder?

    Zitat Zitat von danobaja Beitrag anzeigen
    [...] ein herrliches bild. wie bekloppt suchen. kenn ich. bringt nix. ruhe bewahren. platz rufen, nach 20 minuten laufen ist er da. wenn ers nicht gehört hat nochmal rufen und 20 minuten weitergehen...

    und dann halt immer wieder aus der zeltecke in die mitte rutschen wenn man aufgewacht ist. hilft manchmal nix.
    Ok, hier muss man wohl einfach jedem zugestehen, andere Ansprüche zu haben, und deshalb trotzdem nicht gleich ins Hotel oder die Hütte ausweichen zu wollen. Wenn ich jede Stunde aufwache, weil ich in der Zeltecke hänge und selbst mein Rucksack als Begrenzung im Zelt nichts taugt, dann passt das für mich nicht. Hatte bisher noch nie so krasse Probleme. Man kann auch außerhalb der Berge zelten und findet nicht perfekten Boden vor. War einfach noch nie so extrem für mich. Aber selbst Schuld. Habe mich in diesem Thema lange genug über den Rutschboden ausgelassen und werde das zukünftig als Ausschlusskriterium beim Zeltkauf werten.

    Im Fall des Reinsfjell Superlight gebe ich mich dann wohl der Lächerlichkeit preis, wenn ich das reklamiere, korrekt? Den aufgerissenen Packsack dann auch einfach selbst nähen. Kommt vor... Und auf den kommt es dann auch nicht mehr an...

    Na ja, wenn lernen nicht immer nur mit so viel Geld ausgeben verbunden wäre... Ich habe andere Erwartungen und kaufe so etwas dann eben nicht mehr. Davon abgesehen aber ein tolles Zelt... Und trotzdem meinerseits jedem langen Lulatsch zum Testen empfohlen, der meine Bedenken als unbegründet wertet oder andere (realistischere?) Vorstellungen hat.

    Danke jedenfalls an euch alle für die vielen Beiträge!

  2. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #62
    Zitat Zitat von DasBushbaby Beitrag anzeigen
    Ich bin Dir hier noch eine Antwort schuldig.

    Heute hatte ich endlich mal die Gelegenheit, das Soulo im Garten aufzubauen. Wie erwartet ist die Liegelänge knapp bemessen. Ohne Isomatte und Schlafsack finde ich mit meinen 1,91m zwar eine Liegeposition, bei der ich weder mit dem Kopf noch mit den Füssen das Innenzelt berühre. Jedoch reicht m. E. der verbleibende Abstand nicht aus, um den Loft eines 3-Jahreszeiten-Schlafsack unterzubringen. Winterschlafsack und Lenin-Stellung gehen gar nicht. Ich bin ja eh mehr der Seitenschläfer. Leider auf der linken Seite. Das gibt dann für mich nämlich auch die Schlafrichtung im Soulo vor. Aus diesem Grund liegt mein Kopf liegt dann da, wo an der Tür im Innenzelt kein Moskitonetz ist. Das befindet sich am Fußende. Für die Belüftung während der Nacht nicht wirklich optimal. Trotzdem freue ich mich schon auf meine erste Übernachtung im Winter.
    Danke dir!

    Das zeigt wieder mal, wie unterschiedlich die Toleranzgrenzen sind. Würde mich wuschig machen, nicht gescheit ausgestreckt liegen zu können. Auch, wenn ich selbst gerne und oft auf der Seite schlafe.

    Viel Spaß mit deinem tollen Zelt!

  3. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #63
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Danobaja hat alles gesagt. Silnet drunter und gut ist. Bei den Bedingungen ist nunmal alles feucht, da kann das Zelt nix für. Ich nehme daher noch nen Sommerkufa mit, mehr Gewicht, aber der Daunensack bleibt trocken. Der Badger fällt genau so ein, bei den Bedingungen. Ansonsten stell ich Zelte bei Schrägen mit Kopf unten auf und polstere mit Klamotten unter dem Kopf gerade. Bei Schräglage rutscht man auch in anderen Zelten.
    Danke, Torres. Sicherlich alles richtig. Für mich bleibt der Boden aber ein No-Go. Muss halt jeder für sich selbst entscheiden. Und nur weil mir in den Bergen die Erfahrung fehlt, widerspreche ich, was rutschen mit anderen Zeltböden angeht. Kommt vor, keine Frage. Kenne ich in dieser Form aber nicht und habe in meinem Leben mehr als genug Nächte (außerhalb von Campingplätzen) im Zelt verbracht.

    Bezüglich Badger finde ich deinen Hinweis interessant. Aber wenn ich jetzt darauf eingehe und frage, wieso, dann müsste eigentlich ein Moderator einschreiten, weil völlig OT :-) Immerhin wird diese Serie von WM als tauglicher und eben schwerer beworben, wenn man solche Bedingungen erwartet. Dass auch hier keine Wunder zu erwarten sind, ist klar.

    Viele Grüße
    Geändert von imaugedesbetrachters (20.09.2020 um 16:09 Uhr)

  4. Erfahren

    Dabei seit
    20.01.2015
    Ort
    Südlich des Nordpols
    Beiträge
    490

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #64
    Noch ein Wort zu rutschigen Zeltboden. Bei meinem Scarp 2 ist auch so ein "Schmierseife Dings" verbaut. Das hatte mich anfangs nicht gestört, da meine TAR Xtherm trotzdem da blieb, wo ich sie hingelegt hatte. Meine Überraschung war jedoch riesengroß,als ich mir als Backup eine weitere Xtherm zulegte. Das neue Modell flutschte im Zelt nur so hin und her.

    Doch statt den Zeltboden einzukleistern habe ich Silikonwürste auf der Unterseite der Isomatte angebracht. Jetzt ist Ruhe im Karton, äh Zelt.

  5. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
    Dabei seit
    16.08.2008
    Ort
    meine Perle
    Beiträge
    20.820

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #65
    Ich wollte damit sagen, dass viel Daune dann viel zusammenfällt 😏.

    Der rutschige Boden bei dem Zelt ist halt bekannt, da muss man eben tricksen, bis es passt. Die Alternativen sind dann eben andere Zelte, wenn man denn reinpasst. Irgendeine Kröte muss man schlucken, wenn es das optimale Zelt gäbe, hätte ich nur eins (und viel Geld gespart)....

    Schau bei den Bergzelten, da findet man was in Deiner Länge, notfalls Einwand, tropft dann halt ein bisschen. Und Schlasa mit Gorehülle. Fällt trotzdem zusammen, aber nicht so schlimm. Oder eben leichten Overbag, wie ich das mache.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  6. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #66
    Zitat Zitat von Torres Beitrag anzeigen
    Ich wollte damit sagen, dass viel Daune dann viel zusammenfällt .

    Der rutschige Boden bei dem Zelt ist halt bekannt, da muss man eben tricksen, bis es passt. Die Alternativen sind dann eben andere Zelte, wenn man denn reinpasst. Irgendeine Kröte muss man schlucken, wenn es das optimale Zelt gäbe, hätte ich nur eins (und viel Geld gespart)....

    Schau bei den Bergzelten, da findet man was in Deiner Länge, notfalls Einwand, tropft dann halt ein bisschen. Und Schlasa mit Gorehülle. Fällt trotzdem zusammen, aber nicht so schlimm. Oder eben leichten Overbag, wie ich das mache.
    Danke, Torres. Will das Zelt auch keinesfalls schlechtreden. Bei über 190 cm Körpergröße sicherlich eine Option für alle Zeltsuchenden! Bei Globi habe ich gelesen, dass Helsport sich bei einem Motzkopf wie mir bereit erklärt hat, einen Boden wie bei der Pro-Serie einzunähen. Ich hatte dieses Modell ja auch zur Ansicht da und war neben der Begeisterung für den normalen Zeltboden etwas entsetzt, wie verzogen es da stand... Aber klar, das Teil kostet auch „nur“ 500+ Euro und hat mit Hilleberg und Co. damit nicht mehr viel gemein. Ist ja auch deutlich günstiger als die Superlight-Serie.

    Bezüglich WM mache ich trotz aller früheren Themen wohl noch mal ein eigenes Thema auf.

  7. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #67
    Zitat Zitat von DasBushbaby Beitrag anzeigen
    Noch ein Wort zu rutschigen Zeltboden. Bei meinem Scarp 2 ist auch so ein "Schmierseife Dings" verbaut. Das hatte mich anfangs nicht gestört, da meine TAR Xtherm trotzdem da blieb, wo ich sie hingelegt hatte. Meine Überraschung war jedoch riesengroß,als ich mir als Backup eine weitere Xtherm zulegte. Das neue Modell flutschte im Zelt nur so hin und her.

    Doch statt den Zeltboden einzukleistern habe ich Silikonwürste auf der Unterseite der Isomatte angebracht. Jetzt ist Ruhe im Karton, äh Zelt.
    Hallo Bushbaby,

    vielen Dank. Ich war übrigens auch mit einer XTherm unterwegs. Hatte oft gelesen, dass eine dünne Eva bei solch rutschigen Zeltböden Abhilfe schaffen soll und hatte mir deshalb die DoubleMat von Exped bestellt. Finde das Teil mit seinen gefühlt tausend Falten und Knicken beim Zusammenrollen übrigens furchtbar. Und gebracht hat es exakt gar nichts. Denke schon, dass der Boden des Reinsfjell Superlight von der ganz besonders fiesen Sorte ist.

    Frage mich auch immer wieder, wie es damals bei meinem Double Rainbow war. Wurde angeblich hauptsächlich mit Sil-Nylon ausgeliefert. Ich hatte wohl PU. War alles kein Problem.

  8. Fuchs

    Dabei seit
    16.07.2013
    Beiträge
    1.519

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #68
    Dass der Außenstoff der ExtremeLite-Serie Wasser geradezu ansaugt, ist hier hie und da zu lesen. Natürlich nur in unauffälligen Nebensätzen mit dem Hinweis, ist alles kein Problem und sowieso genial. Du hast einfach alle Register gezogen und dich am Rande des Machbaren positioniert. Vielleicht wäre noch eine Uberlite was für dich.

  9. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #69
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    [...] Du hast einfach alle Register gezogen und dich am Rande des Machbaren positioniert. Vielleicht wäre noch eine Uberlite was für dich.
    Kläre mich gerne auf, lieber Katun. Weshalb so spöttisch? Besitzt du nicht auch ein leichtes Zelt? Und so ein Fliegengewicht ist das Helsport ja nun auch wieder nicht. MSR, Marmot und Co. haben unzählige 2P-Sommerzelte in derselben Gewichtsklasse. Und nur um das nochmals in Erinnerung zu rufen, es geht hier ja um freistehende oder wenigstens selbsttragende Zelte mit ausreichender Liegelänge für Personen über 1,90 m. Da ist die Auswahl leider sehr beschränkt.

    Das hier empfohlene Tarpent Scarp 2 werde ich mir irgendwann nächstes Jahr auch mal anschauen, wenn wieder verfügbar. Einfach aus Interesse. Haben die Tarptent-Besitzer hier alle Sil-Nylon-Böden? Bin mir fast sicher, dass mein Double Rainbow damals mit PU ausgestattet war. Laut einem Händler wurden/werden die wohl gelegentlich so ausgeliefert(?).

    Und um noch mal auf deinen Beitrag einzugehen, Katun. Beim Double Rainbow fühlte sich das Außenzelt tatsächlich nie so „durchweicht“ bzw. mit Wasser vollgesogen an. Ich selbst habe das zwar nicht geschrieben in diesem Thema, es aber auch so empfunden. Vielleicht einfach der besseren Durchlüftung geschuldet. Weil zugig war das Tarptent allemal.

    Da ich das Thema „Zelte für große Leute“ hier gerne fortführen möchte, noch eine Frage zu (schon rein gewichtsmäßig) „echten“ 2P-Zelten: Hilleberg gibt beim Staika und auch beim Allak 3 230 cm IZ-Länge an. Beim Allak 2 sind es 225 cm. Bei Globetrotter wiederum wird das Staika mit den selbst gemessenen 220 cm IZ-Länge angegeben. Ebenso wie das Allak 2. Beim Allak 3 geben sie 230 cm an. Jetzt ist die Verwirrung komplett. Kann das jemand bestätigen? Ist das Allak 3 also das längste Zelt aus dem Programm der Selbststehenden oder ist das bei Globetrotter eine falsche Angabe und Staika und Allak 3 sind gleich lang?

  10. Erfahren

    Dabei seit
    20.01.2015
    Ort
    Südlich des Nordpols
    Beiträge
    490

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #70
    Auch zum Thema Staika/Allak2/Allak3 mein persönlicher Senf:

    Das Staika hatte ich auch mal auf meinem Zettel. Nach Probeliegen im Wohnzimmer des Verkäufers als zu kurz gestrichen.

    Allak2/3 gar nicht mehr probiert, sondern mir die "Klone" von Fjällräven angesehen:

    Keb Dome 2 und 3

    Das 2er hätte bei Alleinnutzung und diagonaler Liegerichtung ausgereicht. Bei Benutzung zu zweit wird's wieder nichts. Das 3er ist wie bei Hilleberg einige cm länger und die machen den Unterschied. Also durfte das 3er bleiben.

    Das Keb Dome ist zwar kein Leichtgewicht, aber wesentlich günstiger als ein Allak und außerdem hat es an den Türen des AUSSENZELTS zusätzlich ein Mückennetz.
    Geändert von DasBushbaby (24.09.2020 um 21:57 Uhr)

  11. Fuchs

    Dabei seit
    16.07.2013
    Beiträge
    1.519

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #71
    Ach, ich meine nur, dass man sich gerade bei dem Helsport (wenn nicht Helsport allgemein) die Welt schönredet - dabei sind die Macken offensichtlich - unverdrossen ist das Premium. Da ist dein relativ ungeschminktes Erlebnis schön zu lesen. Nur - unverdrossen, klar, Zelt wie alle anderen - jetzt muss es wohl Hilleberg sein.

    Insgesamt: man muss sich mit 1,90 wohl arrangieren, der Schlafsack wird immer lang sein. Es wird aber weiter so getan, als gebe es das Ding, mit dem gar nichts ist und das alle Problemchen löst.
    (Der Stoff ist WM - da gibt es auch leichte Unterschiede, die irgendwann nicht mehr so leicht sind)
    Geändert von Katun (24.09.2020 um 12:39 Uhr)

  12. Erfahren

    Dabei seit
    20.01.2015
    Ort
    Südlich des Nordpols
    Beiträge
    490

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #72
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Ach, ich meine nur, dass man sich gerade bei dem Helsport (wenn nicht Helsport allgemein) die Welt schönredet - dabei sind die Macken offensichtlich - unverdrossen ist das Premium. Da ist dein relativ ungeschminktes Erlebnis schön zu lesen. Nur - unverdrossen, klar, Zelt wie alle anderen - jetzt muss es wohl Hilleberg sein.

    Insgesamt: man muss sich mit 1,90 wohl arrangieren, der Schlafsack wird immer lang sein. Es wird aber weiter so getan, als gebe es das Ding, mit dem gar nichts ist und das alle Problemchen löst.
    (Der Stoff ist WM - da gibt es auch leichte Unterschiede, die irgendwann nicht mehr so leicht sind)
    Kann mir das jemand übersetzen? Ich verstehe nämlich den Sinn nicht. Danke schön.

  13. Liebt das Forum
    Avatar von Torres
    Dabei seit
    16.08.2008
    Ort
    meine Perle
    Beiträge
    20.820

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #73
    Er findet das Zelt ..... und kritisiert, dass es immer noch als Premium angesehen wird, trotz der so klar beschrieben Macken. Statt dann mal zu gucken, was es sonst so gibt, muss es jetzt Hilleberg sein, weil es eben alle haben. Ansonsten muss man sich immer arrangieren, weil zur Größe noch der Schlafsack dazu kommt. Es wird so getan, als gäbe es etwas, was alle Probleme löst, aber man schafft sich nur andere.

    Das ist meine Interpretation....
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

  14. Dauerbesucher

    Dabei seit
    03.01.2014
    Ort
    Stockholm
    Beiträge
    502

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #74
    Zitat Zitat von imaugedesbetrachters Beitrag anzeigen
    Tarpent Scarp
    Ich habe ein Scarp 1 von 2017 und eine NeoAir All Season von 2014 und damit gabs bisher wenig Probleme. Ein bisschen Rumrutschen wird akzeptiert, habe mich noch nicht veranlasst gefuehlt, Antirutschkleckse anzubringen. Moderate Schräglagen beim Zeltplatz kommen vor, das liess sich aber bisher immer handhaben, notfalls mit einer Jacke unter der Matratze.

    Taffi

  15. Gerne im Forum

    Dabei seit
    01.09.2016
    Beiträge
    87

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #75
    Zitat Zitat von DasBushbaby Beitrag anzeigen
    Doch statt den Zeltboden einzukleistern habe ich Silikonwürste auf der Unterseite der Isomatte angebracht. Jetzt ist Ruhe im Karton, äh Zelt.
    Hast Du die mit der Spritzpistole direkt drauf gespritzt? Halten die durch das ständige Zusammen- und Entrollen an der Matte?

  16. Erfahren

    Dabei seit
    20.01.2015
    Ort
    Südlich des Nordpols
    Beiträge
    490

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #76
    Damit es schön aussieht, hatte ich mit Klebeband Streifen auf der Isomatte angeklebt. Dann Silikon drauf und mit so einem Fugendings abgezogen.

    Im Nachhinein fasse ich mir an den Kopf. Was ein Aufwand. Zumal das Ergebnis in keiner Relation zur Mühe steht. Liegt aber auch an mir. Silikon und mich verbinden eine jahrelange Feindschaft (ich habe mein Bad selbst gefliest).

    Es geht doch im Grund doch nur darum eine Möglichkeit zu finden, die das Rutschen der Isomatte etwas hemmt. Schönheitspreis gibt es keinen. Heute würde ich einfach ein paar Stellen auf der Rückseite der Isomatte fettfrei machen, ein paar Kleckse Silikon drauf, fertig. Wer Bock hat, kann ja farbiges Silikon verwenden und ein Smiley, einen Tannenbaum oder sonst was als Motiv verwenden. Manchmal ist man einfach zu verkopft. Aber ich bin noch lernfähig.

  17. Dauerbesucher

    Dabei seit
    25.06.2007
    Beiträge
    647

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #77
    ...es gibt für Teppiche solche „Antirutschgewebe“; die kann man in Streifen schneiden und drunterlegen,wenn es denn unbedingt sein muss!
    Das alle Nylongewebe eine nicht unerhebliche Menge Wasser aufnehmen und sich dabei längen, dürfte ebenso bekannt sein. Das Helsport da gegenüber anderen Herstellern erhebliche Unterschiede aufweist, halte ich für ein Gerücht. Ich hatte mal das Vergnügen ein Hilleberg Enan,ein Vaude Lizard und ein Helsport Ultraleichttunnel nebeneinander im Einsatz zu sehen. Morgens standen alle ziemlich faltig da,ohne merkliche Unterschiede.....

  18. Neu im Forum

    Dabei seit
    17.05.2015
    Beiträge
    6

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #78
    Habe bei meinem Tarptent Notch mit silikonisiertem Boden drei Streifen SeamSealer aufgebracht und somit keine Probleme mit Rutschen bei leicht unebener Umgebung (stärkere Schräglage bzw. sehr schwieriges Gelände hatte ich noch nicht - in dem Fall müsste man vermutlich wie bei allen Zelten was unterlegen, um das alleine schon aus Komfortgründen etwas auszugleichen).

    Das Silikon hatte ich im Zuge des Silikonierens der Nähte auch auf dem Boden aufgebracht, wie von Tarptent empfohlen, d.h. mit einem Pinsel je einen ca. 5-8 cm breiten Streifen aufgepinselt und einen Tag trocknen lassen. Das Prozedere empfiehlt sich m.E. bei allen silikonierten Zeltböden, da diese eben von Hause aus rutschig sind.

    p.s.: Liebe mein Notch, hier im Einsatz (Gelände aber Topf-eben...) :-)

    Geändert von Stue007 (25.10.2020 um 13:45 Uhr)

Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)