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  1. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #41
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Auch wenn das Rennen wohl gelaufen ist. Ich habe noch etwas herum gegraben (das EV3 wird ja nicht jünger...) und noch ein paar Kollegen gefunden, die ev. bezüglich der einen oder anderen Vorgabe nicht rein passen, aber die ich sonst eh wieder vergesse (was schade ist):

    Bigagnes hat ein paar interessante Modelle im Köcher. Das Manzadingens ist ev. im Rahmen des Threads ganz passend, mir hat es das Battlemountain 2 bzw. 3 angetan. Das Copper Spur HV3 ist auch interessant.


    Und ein ganz Unbekannter - Nemo.

    Das war das Zelt, welches ich als erstes gefunden und aufgerufen habe, und ich bin hin und wech.
    Hallo Becks,

    vielen Dank für die rege Teilnahme und die ganzen Tipps bisher! So ganz ist das Rennen noch nicht gelaufen... Aber unabhängig davon ist das Thema bestimmt auch noch für viele andere Leute interessant.

    Muss ganz ehrlich sagen, dass mich die meisten "typischen" US-Zelte eher abschrecken. Hatte vor vielen Jahren mal ein Black Diamond-Zelt (Vista 3P), das beim ersten ernstzunehmenden Regen ziemlich krasse konstruktive Schwachstellen hatte und das Wasser an vier Punkten regelrecht nach innen durch leitete.. Wurde damals auch anstandslos zurückgenommen. Hatte Fotos gemacht, die zeigten, wie das Wasser an allen Nahtstellen, die von beiden Seiten mit einer Art Gurtband hinterlegt waren, geradezu durchlief. Dazu kommen noch die Böden, die oftmals bei unseren Bedingungen als nicht wirklich dicht bewertet werden. Der IZ-First-Aufbau und die bei den US-Zelten beliebte Hub-Konstruktion des Gestänges ist auch noch nicht so mein Ding. Jetzt mal völlig unabhängig von deinen Tipps. Habe aber auch den Eindruck, dass die US-Bergzelte wieder eine ganz andere Hausnummer sind. Aber eben auch recht speziell. Und für mich eher nicht das Richtige.

    Was ich aber unabhängig davon wirklich sehr, sehr interessant finde, ist das Nemo Chogori! Danke für den Tipp. Natürlich auch eher ein klassisches Bergzelt /Spezialzelt, aber mit vielen Eigenschaften, die ich mir wünsche. Aktuell in Deutschland wohl nicht lieferbar und gewichtsmäßig natürlich auch auf der schweren Seite, wenn man für eine Person rechnet. Wie beim Hilleberg Allak.

    Habe ein Review gefunden, das bemängelt, dass es quasi keine Lüftungsöffnungen gibt. Weiß nicht, ob das stimmt.

    Aber insgesamt ein sehr interessantes Zelt. Und Nemo gibt wohl auch eine lebenslange Garantie auf die Produkte, was Verarbeitungs- oder Materialfehler betrifft. Das ist mir bei TAR auch schon sehr symphatisch... Und bei den HB-Zelten wird da wohl auch eine Lösung im Sinne des Kunden gefunden, wenn irgendwas ist. In der Preisklasse ab 800+ Euro finde ich das schon irgendwie wichtig. Verdammt viel Kohle...

    Da ich in den kommenden Tagen mit dem Zelt auf Tour gehen will, wird es wohl bei mir auf das Reinsfjell Superlight 2 hinauslaufen. Trotz diverser Bauchschmerzen. Habe mir noch - es darf gerne gelacht werden - ein Allak 2 zur Ansicht bestellt. Aber die Erwartungen hinsichtlich Liegelänge sind nicht sehr hoch. Für Hilleberg spricht halt einfach die Verarbeitung. Wenn das oftmals durchhängende IZ nicht wäre, was vielleicht auch mal Vorteile hat, aber für großgewachsene Menschen eher schlecht ist, dann wäre irgend eines dieser Modelle wohl mein Zelt. Die Preise sind heftig, aber gleichzeitig sind die Zelte auch irgendwo deutlich über jedem anderen Zelthersteller anzusiedeln, was Material, Verarbeitung und auch das generelle Konzept betrifft. Das ist aber nur meine Meinung. Ohne jemals ein HB bessesen zu haben.

    Habe immer wieder den Eindruck, dass man als Ü1,90-Mensch nehmen muss, was man bekommt. Wenn man gewisse Ansprüche/Vorstellungen hat, wird es schwierig bis unmöglich. Ich selbst tendiere dazu, jedes Zelt, dass mich vollends überzeugt, zu kaufen. Wenn es für eine Person ist, gut, denn dazu nutze ich es hauptsächlich. Wenn es für zwei Personen ist, auch in Ordnung. Dann werde ich das Mehrgewicht mittelfristig woanders abspecken müssen. Hauptsache es passt, ist freistehend, bergtauglich und irgendwie wohnlich...

  2. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #42
    Falls interessant, hier noch einige Fotos vom Helsport Superlight 2, Modelljahr 2019/2020:

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  3. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #43
    Sehr spannend, den Auswahlprozess zu verfolgen. Ich habe auch sehr lange gehadert und habe mich am Ende gegen ein frei stehendes Zelt entschieden, es wurde das HB Akto. Mit knapp 1,90 hatte ich auch Bedenken wegen der Länge, die wurden noch größer, als ich das DIng dann im WOhnzimmer aufgebaut hatte. Als ich dann damit aber real unterwegs war ist mir aufgefallen, dass der Aufbau im Wohnzimmer absolut nicht geeignet ist, um sich einen sinnvollen Eindruck von einem Tunnel zu machen. Gerade in Bezug auf die Liegelänge verfälscht der Wohnzimmeraufbau das Bild gewaltig.

    Ob das bei freistehenden Zelten genauso ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.

  4. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #44
    Hallo Ben!
    Ich zitiere Dich mal kurz: "Wenn das oftmals durchhängende IZ nicht wäre, was vielleicht auch mal Vorteile hat, aber für großgewachsene Menschen eher schlecht ist, dann wäre irgend eines dieser Modelle wohl mein Zelt."
    Jeder denkt da anders darüber, aber ich versuche dann die Dinge in meinem Sinne zu verändern, also z.B. die Gummis der Innnenzeltaufhängung zu straffen bzw. verkürzen. In wie weit so etwas funktioniert oder im Sinne des Erfinders (Herstellers) ist muß man halt ausprobieren. Ein stärkeres Gestänge hilft eventuell auch weiter (zum Unna paßt das Staikagestänge von der Länge) oder selber etwas basteln (z.B. mit Teilen von extrem-textil). Manche Ideen funktionieren sehr gut oder andere müssen nach der Tour verändert werden. Einiges ist einfach Quatsch und es gibt ebenso provisorische Lösungen welche seit Jahren halten.
    Einen erfolgreichen Tag weiterhin,
    Z
    Geändert von Zz (03.09.2020 um 00:47 Uhr)

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    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #45
    wir mit >2,05m + >1,85m mögen unser double rainbow, bleiben aber auch nicht tagelang im regen damit. dann haben wir noch ein sierra design 3er für radtouren, das ging für regentage, die zeltschmiede ist hier im forum nicht so bekannt. die hatten vor jahren mal eins mit extra liegelänge gebaut, amis sind ja manchmal grösser, die dzt. modellpalette kenne ich nicht.

  6. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #46
    Zitat Zitat von kossiswelt Beitrag anzeigen
    Sehr spannend, den Auswahlprozess zu verfolgen. Ich habe auch sehr lange gehadert und habe mich am Ende gegen ein frei stehendes Zelt entschieden, es wurde das HB Akto. Mit knapp 1,90 hatte ich auch Bedenken wegen der Länge, die wurden noch größer, als ich das DIng dann im WOhnzimmer aufgebaut hatte. Als ich dann damit aber real unterwegs war ist mir aufgefallen, dass der Aufbau im Wohnzimmer absolut nicht geeignet ist, um sich einen sinnvollen Eindruck von einem Tunnel zu machen. Gerade in Bezug auf die Liegelänge verfälscht der Wohnzimmeraufbau das Bild gewaltig.

    Ob das bei freistehenden Zelten genauso ist, kann ich allerdings nicht beurteilen.
    Als Mitleser mit Ü1,90m fände ich den Auwahlprozess und das Thema, glaube ich, auch spannend, lieber kossiswelt. Mich nervt das Zeltgedöns aber langsam, obwohl ich mich eigentlich sehr gerne mit dem Thema beschäftige. Leider nicht das erste Mal, dass ich mir so einen Zelttest-Marathon gebe...

    Im Akto bin ich noch nie gelegen. Es wäre konzeptbedingt zwar kein Zelt für mich, aber ich finde es wirklich hochinteressant, wie unterschiedlich die Meinungen sind. Das Akto misst laut HB 220 cm. Jetzt bist du knapp 1,90 und ich somit vielleicht 3-4 cm größer. Frage mich immer, ob das wirklich so viel ausmachen kann oder ob wir einfach ein so unterschiedliches Raumgefühl haben. Letzteres ist vermutlich der Fall.

    Habe jetzt das Hilleberg Unna getestet (IZ-Länge laut HB 230 cm), das Soulo (IZ-Länge laut HB 220 cm) und heute das Allak 2 (IZ-Länge laut HB 225 cm). Alle angeblich für größere Leute geeignet und im Hinblick auf die Größe vom Hilleberg-Sohnemann entwickelt, der wohl auch um die 1,90 m groß ist... Na ja. Keine Ahnung, was der anders macht... Das Allak ist auf dem Papier mein Traumzelt. Ich finde die Konstruktion einfach klasse. Jedes Hilleberg, das ich hier im Wohnzimmer aufgebaut habe, fand ich klasse. Aber egal, ob 220 oder 230 cm lang, sie sind alle deutlich(!) zu kurz für mich. Stoße schon ohne Penntüte mit dem Kopf und mit den Füßen ans Innenzelt.

    Das Helsport Reinsfjell ist mit 230 cm IZ-Länge eine ganz andere Welt. Habe die HB-Zelte und das Helsport nicht nachgemessen, aber das ist überhaupt kein Vergleich. Im Helsport kann ich liegen. In den Hilleberg-Zelten definitiv nicht.

    Das Allak in der wunderschönen Farbe Sand wurde leider schon aufgebaut, bevor es mir geliefert wurde. Das wurde sofort klar, als ich es ausgepackt habe. Boden auf der Unterseite verschmutzt (nicht dramatisch), Kiefernnadeln beim Ausrollen des Zeltes inklusive. Deshalb habe ich heute auch etwas gemacht, was ich normalerweise nie tun würde. Habe das Zelt im Garten aufgebaut ("Stichwort: Abgespannt steht es besser"). Natürlich auf einer großflächigen Unterlage und mit eigenen Heringen abgespannt. Nur an den Längsseiten, also mit vier Stück. Das reicht aber auch. Das IZ hing nicht mehr durch. Trotzdem ist die Liegelänge für mich ein Witz. Ich stoße auf einer Isomatte liegend ohne Schlafsack mit Füßen und dem Kopf ans IZ. Geht leider gar nicht. Und damit ist das Thema "freistehendes Hilleberg" für mich leider Geschichte. Passen alle nicht. Und ich musste sie alle testen. Sonst hätte mich das noch lange gewurmt.

    Kleine Randbemerkung: Bestelle mir zwar aktuell viele Zelte, weil sie in den umliegenden Städten definitiv in den Läden nicht vorrätig sind, finde es aber ein Unding, dass man so lieblos ein Zelt aufbaut und dann wieder verpackt. Dem Shop will ich das gar nicht anlasten. Der ist nämlich grundsätzlich super. Persönlich würde ich mich das nie trauen und hätte ein mega-schlechtes Gewissen. Ich finde, wenn man sich schon Zelte zur Ansicht bestellt, dann hat man die wie ein rohes Ei zu behandeln. Das Allak ist jetzt jedenfalls wieder so in seinem Packsack, wie es sein soll. Sauber, ordentlich zusammengerollt und gut verpackt. Weiß nicht, wie ihr das so handhabt, aber micht nervt so etwas tierisch. (Gekauft hätte ich es trotzdem, wenn es gepasst hätte. War ja nur ein bisschen Dreck. Aber trotzdem...)

  7. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #47
    Zitat Zitat von faule socke Beitrag anzeigen
    wir mit >2,05m + >1,85m mögen unser double rainbow, bleiben aber auch nicht tagelang im regen damit. dann haben wir noch ein sierra design 3er für radtouren, das ging für regentage, die zeltschmiede ist hier im forum nicht so bekannt. die hatten vor jahren mal eins mit extra liegelänge gebaut, amis sind ja manchmal grösser, die dzt. modellpalette kenne ich nicht.
    Hallo faule socke,

    das Tarptent Double Rainbow ist ein richtig tolles Zelt. Habe es vor ein paar Jahren leider verkauft, als die studentische Geldnot zu groß war... In die Berge würde ich es aber nicht mitnehmen wollen. Entweder fehlen mir dazu die "Skills" oder ich habe andere Komfortansprüche. Für mich ein wirklich geiles Zelt, aber nicht für Wetterumbrüche mit Starkregen und fiesem Wind geeignet. Mag sein, dass es mehr aushält, als man glaubt, aber man muss sich ja auch irgendwie wohlfühlen. :-)

    Trotzdem trauere ich bisher keinem Zelt so sehr nach, wie dem Double Rainbow. Für das Gewicht einfach ein Top-Zelt, wenn man weiß, was man will. Und ganz ehrlich. Ich werde es mir vermutlich irgendwann wieder kaufen...

    Um dem Thema hier gerecht zu werden: Finde es aber schon beeindruckend, dass du mit 2,05 m darin noch gut liegst! Bin ja locker 10 cm kleiner und habe immer gemerkt, dass das A und O hier die Abspannung ist. Bombenmäßig abgespannt war die Liegelänge wirklich super. Aber sobald der Untergrund nicht mehr ganz so ideal war, bin ich auch angestoßen.

    Trotzdem ein Kauf- oder wenigstens Test-Tipp für alle größeren Leute. Die angegebene Liegelänge wird gut abgespannt definitiv erreicht.

  8. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #48
    Zitat Zitat von imaugedesbetrachters Beitrag anzeigen
    Als Mitleser mit Ü1,90m fände ich den Auwahlprozess und das Thema, glaube ich, auch spannend, lieber kossiswelt. Mich nervt das Zeltgedöns aber langsam, obwohl ich mich eigentlich sehr gerne mit dem Thema beschäftige. Leider nicht das erste Mal, dass ich mir so einen Zelttest-Marathon gebe...

    Im Akto bin ich noch nie gelegen. Es wäre konzeptbedingt zwar kein Zelt für mich, aber ich finde es wirklich hochinteressant, wie unterschiedlich die Meinungen sind. Das Akto misst laut HB 220 cm. Jetzt bist du knapp 1,90 und ich somit vielleicht 3-4 cm größer. Frage mich immer, ob das wirklich so viel ausmachen kann oder ob wir einfach ein so unterschiedliches Raumgefühl haben. Letzteres ist vermutlich der Fall.

    Habe jetzt das Hilleberg Unna getestet (IZ-Länge laut HB 230 cm), das Soulo (IZ-Länge laut HB 220 cm) und heute das Allak 2 (IZ-Länge laut HB 225 cm). Alle angeblich für größere Leute geeignet und im Hinblick auf die Größe vom Hilleberg-Sohnemann entwickelt, der wohl auch um die 1,90 m groß ist... Na ja. Keine Ahnung, was der anders macht... Das Allak ist auf dem Papier mein Traumzelt. Ich finde die Konstruktion einfach klasse. Jedes Hilleberg, das ich hier im Wohnzimmer aufgebaut habe, fand ich klasse. Aber egal, ob 220 oder 230 cm lang, sie sind alle deutlich(!) zu kurz für mich. Stoße schon ohne Penntüte mit dem Kopf und mit den Füßen ans Innenzelt.

    Das Helsport Reinsfjell ist mit 230 cm IZ-Länge eine ganz andere Welt. Habe die HB-Zelte und das Helsport nicht nachgemessen, aber das ist überhaupt kein Vergleich. Im Helsport kann ich liegen. In den Hilleberg-Zelten definitiv nicht.

    Das Allak in der wunderschönen Farbe Sand wurde leider schon aufgebaut, bevor es mir geliefert wurde. Das wurde sofort klar, als ich es ausgepackt habe. Boden auf der Unterseite verschmutzt (nicht dramatisch), Kiefernnadeln beim Ausrollen des Zeltes inklusive. Deshalb habe ich heute auch etwas gemacht, was ich normalerweise nie tun würde. Habe das Zelt im Garten aufgebaut ("Stichwort: Abgespannt steht es besser"). Natürlich auf einer großflächigen Unterlage und mit eigenen Heringen abgespannt. Nur an den Längsseiten, also mit vier Stück. Das reicht aber auch. Das IZ hing nicht mehr durch. Trotzdem ist die Liegelänge für mich ein Witz. Ich stoße auf einer Isomatte liegend ohne Schlafsack mit Füßen und dem Kopf ans IZ. Geht leider gar nicht. Und damit ist das Thema "freistehendes Hilleberg" für mich leider Geschichte. Passen alle nicht. Und ich musste sie alle testen. Sonst hätte mich das noch lange gewurmt.

    Kleine Randbemerkung: Bestelle mir zwar aktuell viele Zelte, weil sie in den umliegenden Städten definitiv in den Läden nicht vorrätig sind, finde es aber ein Unding, dass man so lieblos ein Zelt aufbaut und dann wieder verpackt. Dem Shop will ich das gar nicht anlasten. Der ist nämlich grundsätzlich super. Persönlich würde ich mich das nie trauen und hätte ein mega-schlechtes Gewissen. Ich finde, wenn man sich schon Zelte zur Ansicht bestellt, dann hat man die wie ein rohes Ei zu behandeln. Das Allak ist jetzt jedenfalls wieder so in seinem Packsack, wie es sein soll. Sauber, ordentlich zusammengerollt und gut verpackt. Weiß nicht, wie ihr das so handhabt, aber micht nervt so etwas tierisch. (Gekauft hätte ich es trotzdem, wenn es gepasst hätte. War ja nur ein bisschen Dreck. Aber trotzdem...)

    Ja, zugucken und mitkommentieren macht definitiv mehr Spaß, insbesondere, wenn man selber seine Auswahl schon getroffen hat und sie im Nachhinein auch nicht bereut. Ich habe meine Suche hier auch noch einmal durchgelesen (https://www.outdoorseiten.net/forum/...3%BCr-Trekking) und stelle einige Ähnlichkeiten zu deiner Suche hier fest. Ursprünglich wollte ich auch unbedingt ein freistehendes Zelt. Dass es dann am Ende ausgerechnet das Akto wurde, hätte ich auch nicht erwartet. Das Allak fand ich auch klasse, da bei uns aber im Haushalt schon ein Kaitum 3 existioert (wegen der steilen Wände oben und unten übrigens - wie das 2er - ein Traum für grroße Leute) und ich insbesondere Gewicht reduzieren wollte, wenn ich alleine unterwegs bin, kam nur das Akto in Frage. Das Niak fand ich auch noch gut, hatte aber für mich zu wenig Apsis und war mir auch zu kurz.

    Ob die 3-4 cm Größenunterschied soviel ausmachen, glaube ich eigentlich nicht, das wird subjektives Emfpinden sein. Das Akto ist tatsächlich schon eine ziemliche Sardinenbüchse, besonders auch in der Innenbreite. Aber ordentlich abgespannt (Boden abgespannt und die Schnüre rundherum ebenfalls) kann ich mir kaum vorstellen, dass du da anstoßen würdest, es sei denn, du hast eine wirklich dicke Unterlage.

  9. Liebt das Forum
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    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #49
    Die Verarbeitung von Hilleberg ist natürlich gut, aber es gehört zu den Geheimnissen des Markenimages, dieses gerne auch mal überzubewerten. Ich nutze seit Jahren Helsport statt Hilleberg und zudem Vaude Zelte, die gegenüber Hilleberg fast fade wirken, sich aber robustester Gesundheit erfreuen und nicht so schnell ausbleichen und teils erheblich durchdachter sind, weil als Allrounder konzipiert. Ich bin nur 1.75 groß, aber mir war das Allak auch zu klein, denn ich bin mit dem Schlafsack angestoßen, mit 2m Wintertüte sogar katastrophal zu klein. Helsport baut dagegen eher groß und auch hier ist die Verarbeitung kaum zu bemängeln. Inwieweit das auch für Superlight-Materialien gilt, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, ich besitze nur die konventionellen Zelte der Xtrem und Pro Serie und die leben alle noch. Helsport hat eine andere Linie und das ist für mich immer die bessere Alternative gewesen. Insofern gratuliere ich zu der Wahl.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #50
    ich bin der >1,85m teil von uns. und entsetzt, dass die hillebergs die ich auf einer zeltaustellung probiert habe, schon mir zu kurz waren. normalerweise decken nordische marken zumindest meine grösse gut ab. die von meinem partner dann schon weniger verlässlich.
    klar stösst er im double rainbow auch an. das wird halt dann mit regenjacken bei kopf und fuss gelöst. aber das ist zumindest mal ein zelt, wo er wenigstens drin liegen kann. geht bei allen anderen ja überhaupt nicht. exped war tw. schon brauchbar, und noch sierra design, aber sonst haben wir vor ein paar jahren gar nichts gefunden. von daher ist eine marktbewertung durch euch interessant, bringt zumindest eine vorauswahl. aber noch hoffen wir, dass unsere beiden zelte noch ein paar jährchen schaffen.

  11. Dauerbesucher

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    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #51
    ...ich muß Torres da aus meiner Erfahrung zustimmen. Mir ist der Hype um Hilleberg ebenfalls ein Rätsel! Die Zelte sind gut, keine Frage aber ich finde da nichts aussergewöhnliches; eher im Gegenteil. Für die hohen verlangten Preise fehlen mir da einige Dinge die bei anderen Herstellern längst Standard sind.(Kompressionsbeutel, Sturmleinenhalter, ausreichend Innenzelttaschen,Reparaturmaterial,usw.) Ich habe zwar jetzt auch wieder ein gebrauchtes Unna als Solozelt und bin bisher recht zufrieden damit, hätte das aber zum üblichen Preis nie gekauft! Mit 186cm ist das für mich komfortabel und ausreichend. Ich habe allerdings mit einem 11mm Gestänge gepimpt und es steht damit schön straff da.
    Ich habe auch noch Zelte von Exped und Luxe Outdoor uns bin mit diesen ebenfalls seit Jahren sehr zufrieden. Auch die Tunnel von Helsport meiner Freunde machen seit Jahren einen guten Job! Die Ultaleichtgewebe hat da aber ebenfalls keiner.....!

  12. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #52
    Zitat Zitat von imaugedesbetrachters Beitrag anzeigen
    Kleine Randbemerkung: Bestelle mir zwar aktuell viele Zelte, weil sie in den umliegenden Städten definitiv in den Läden nicht vorrätig sind, finde es aber ein Unding, dass man so lieblos ein Zelt aufbaut und dann wieder verpackt.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass dein Bestell-Vorgänger das Allak für eine Wandertour verwendet hat, um es danach zurückzuschicken.
    Bei Klamotten kommt so etwas oft vor - bestellen, 1 oder 2 Mal bei einer feier oder sonstwo angezogen, und wieder zurückgeschickt.

    Im ultraleichten Forum sah ich kürzlich einen Beitrag, wo jemand gleich 4 Paar Schuhe bestellte, eine Woche lang ausgiebig testete und dann wieder zurückschickte. Die Schuhe hatten alle schon tiefe Knickfalten ...

  13. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #53
    Zitat Zitat von Trapper Beitrag anzeigen
    ...ich muß Torres da aus meiner Erfahrung zustimmen. Mir ist der Hype um Hilleberg ebenfalls ein Rätsel! Die Zelte sind gut, keine Frage aber ich finde da nichts aussergewöhnliches; eher im Gegenteil. [...]
    Hallo Trapper, danke für deinen Beitrag. Einen Hype will ich da wirklich nicht drum machen. Hatte in meinem Leben schon das ein oder andere Zelt und aufgrund der Größenproblematik auch schon einige Zelte in Läden getestet und noch viele mehr zur Ansicht bestellt. Letztentlich ist ja alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Anfassqualität und Verarbeitung finde ich persönlich einfach sehr gut. Was nicht heißt, dass andere Hersteller das nicht auch können. Nur anders. Ich denke, wenn man ein HB vor sicht hat, merkt man das schon. Ebenso gefallen mir viele Details. Nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass die Zelte im Vergleich alle nicht UL sind, sondern eher auf Stabilität und Haltbarkeit gebaut. Ich denke, das wird niemand bestreiten wollen. Auch schön finde ich, dass die Zelte noch in Europa gefertigt werden. Mir ist das sympathisch... Es gibt aber auch Dinge, die ich persönlich nicht so gut finde. Das Innenraumgefühl jetzt mal unabhängig von der Liegelänge überzeugt mich nie so ganz. Die IZ stehen vergleichsweise weniger straff und die IZ-Farbe finde ich auch nicht so toll. Aber egal. Sie passen ja nicht und damit ist Hilleberg für mich aus dem Rennen bei freistehenden Zelten. Toll finde ich sie trotzdem. Irgendwie auch gut, dass ich die Teile jetzt alle mal getestet habe. Bin schon viel zu lange um die Zelte "herum schlawenzelt". Schade, aber natürlich auch kein Weltuntergang. Der Hersteller ist beim gesuchten Zeltkonzept für mich vorerst keine Option mehr. Das ist ja immerhin mal eine Erkenntnis. :-)

  14. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #54
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    Hallo zusammen,

    auch, wenn man beim Betrachten der Bilder meint, es gäbe einen besseren Platz, bisschen vor, bisschen nach links, bisschen nach rechts... - es gab ihn nicht. Die Bilder täuschen. Das Zelt stand in dieser Nacht also auf nicht ganz ebenem Boden auf ca. 2.200 m ü. A. Minimales Gefälle. Besser ging es nicht.

    Und alle Zweifel haben sich leider bestätigt! Ich bin noch nie so abartig im Zelt gerutscht bzw. verrutscht. Habe mir aus Angst, dass genau das passiert, das Groundsheet von Helsport gekauft, was ich eigentlich partout nicht wollte; eine Exped Doublemat für die Neoair, und trotzdem.

    Ich bin auf dem Zeltboden so krass gerutscht, dass ich mehrfach in der Nacht aufwachte, weil ich an der Zeltseite und am Fußteil des Zeltes hing. Groundsheet weg, Doublemat unter das Zelt, alle Kombinationen versucht. Bei jeder noch so kleinen Bewegung war die „Fuhre“ in Bewegung. Horror, man kann es nicht anders sagen. Wie kann ein Zelthersteller so etwas auf den Markt bringen? Ihr dürft mich gerne kritisieren aber meine Erwartung an ein Zelt dieser Gattung ist eine andere. Das kann und darf doch einfach nicht sein(?). Habe mich am darauffolgenden Morgen testweise nur mit der Neoair auf die Stelle gelegt und alles war gut. Die minimale Unebenheit hat nicht gestört. Es ist dieser verfluchte Zeltboden.

    Bin noch etwas unschlüssig, werde aber, denke ich, eine Reklamation wagen und dem Händler schreiben. Keine Ahnung, ob die das an Helsport weiterleiten und die sich hier veranlasst sehen, einen Lösungsvorschlag zu unterbreiten. Wenn nicht, ist das Zelt für mich ein Fehlkauf gewesen. Und ja, war ja nach dem Trockentest im Wohnzimmer schon fast klar...

    Habe in den darauffolgenden Tagen immer wie bekloppt nach geeigneten Plätzen gesucht, um irgendwie schlafen zu können. Ohne Rutschen ging es nie, selbst in der stressfreisten Nacht nicht.

    Bei der Belüftung traue ich mir kein abschließendes Urteil zu. Ich hatte, glaube ich, die „schlimmsten“ Bedingungen in den Alpen. Bestes Wetter und Sonnenschein tagsüber; es war warm. Traumwetter. Abends wurde es kalt und feucht, einstelliger Temperaturbereich. Wobei ich mich auch immer wieder frage, wie man dann überhaupt zur schönsten Bergwanderzeit unterwegs sein soll, wenn es solche Probleme gibt. Fakt ist, dass mein WM Alpinlite jede Nacht regelrechte Pfützen auf sich stehen hatte. Keine Übertreibung. Er war klitschnass.
    Nur einmal auf einer dünnen und trockenen Mattenschicht auf knapp über 2.300 m ü. A. ging es gut und er war nur leicht feucht. Auch hier wieder mit etwas geöffneter Zelttür, zusätzlich zu den vier kleinen Lüftern.
    Bei den Nebelbildern oben kam Nachts dann zum Glück eine leichte Brise und ich habe das Außenzelt komplett geöffnet. Es wurde natürlich merklich kälter, aber dank dem Alpinlite konnte man es trotz zusammengefallener Daune noch aushalten. Und er trocknete durch meine Körperwärme und die Belüftung bei offenen Türen sogar etwas. Etwas... Musste trotzdem eine sehr lange Zwangspause bei Sonnenschein am nächsten Tag einlegen. Ein anderes Mal habe ich ihn am späten Nachmittag aufs Zelt gelegt, um ihn in der Sonne noch etwas trocknen zu lassen. Eigentlich war er gefühlt schon ziemlich trocken und loftete auch wieder. Sollte also nur die „Kür“ sein... Es wurde schon etwas kühler, war aber noch angenehm. Nach einer halben Stunde wollte ich die Penntüte ins Zelt legen und war ziemlich baff, weil er von außen wieder völlig nass war. Auch hier keine Übertreibung. Wirklich nicht. In dieser Nacht war es absolut windstill und ich bin regelrecht abgesoffen. Das kann ich dem Reinsfjell Superlight also wohl eher nicht anlasten. Vermutlich nicht.
    Muss aber wirklich sagen, dass es jeden Tag ein Kampf war und mir persönlich auch zu viel meiner Gedanken und meiner Zeit raubte, ständig überlegen zu müssen, wie ich die Tüte wieder trocken bekomme um pennen zu können.

    Aber wie gesagt, ist wohl nicht dem Zelt anzulasten. Und dass es hier unzählige Beiträge zum Daunenschlafsack gibt bei ähnlicher Problematik, ist mir bewusst.

    Sicherlich schwierig zu beurteilen, weil viele Faktoren mit rein spielen. Wetter, Skills/Zeltplatzwahl, Leidensfähigkeit bzw. Bereitschaft, einen gewissen Teil des Tages der Wiederherstellung des Schlafkomforts zu opfern, wobei das Spiel am nächsten Tag von Neuem beginnt. Meine erste Daunentüte, ja...

    Zurück zum Zelt: Gestängepacksack an der Naht aufgerissen, obwohl ich der größte Pedant bin, wenn es um den Umgang mit meinem Zeug geht.

    Zusammengefasst: der Zeltboden ist ein absolutes No-Go, wenn man nicht nur im Garten zelten möchte; erste Beschädigungen am Material nach nur wenigen Tagen für ein Zelt der 800 Euro-Klasse absolut unwürdig.
    Geändert von imaugedesbetrachters (19.09.2020 um 13:47 Uhr)

  15. Fuchs
    Avatar von wilbert
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    2.300

    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #55
    In dieser Nacht war es absolut windstill und ich bin regelrecht abgesoffen. Das kann ich dem Reinsfjell Superlight also wohl eher nicht anlasten. Vermutlich nicht.
    Muss aber wirklich sagen, dass es jeden Tag ein Kampf war und mir persönlich auch zu viel meiner Gedanken und meiner Zeit raubte, ständig überlegen zu müssen, wie ich die Tüte wieder trocken bekomme um pennen zu können.
    https://www.youtube.com/watch?v=WaW2HDQK5lQ

    Ab einer gewissen Luftfeuchtigkeit wirkt lüften nicht mehr. Da hilft eingendlich nur eine zusätzliche Wärmequelle im Zelt.
    @danobaja verwendet z.B. gerne eine Nalgene als Wärmflasche und zum Trocknen des Schlafsacks.

    VG. -Wilbert-

  16. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #56
    Das habe ich auch gemacht. Abwechselnd heißen Tee aus der 1,5l Nalgene genuckelt und dann wieder in den Schlafsack.

    Der Alpinlite ist echt toll, liebe das Teil. Der Badger wäre für meine Zwecke aber evtl. die bessere Wahl gewesen. Interessant ist, dass ich den Schlafsack jetzt schon ein paar Tage getrocknet habe. Zuletzt in Hütten, dann am letzten Tag in der Pension und auch zu Hause. Heute habe ich ihn gewogen und dann im großen Aufbewahrungsbeutel in den Trockner. Und er wird noch leichter. Nach 1x 20 und 1x30 min. Lasse jetzt noch einmal 30 min. Schonprogramm laufen. Hat zwischendurch schon wieder richtig prall dagelegen.

    [Edit: nach 1 Std. und 20 min. in 3 Durchgängen ist er zwar nur 10 g leichter, der Loft ist aber wieder so „mega-prall“, wie am ersten Tag nach dem Auspacken. Zuvor hat er irgendwie schlaff gewirkt und ich dachte es lag an der Kompression. Echt interessant, wie lange sich diese Restfeuchte hält und wie sie den Loft beeinträchtigt.]

    Aber egal, hier geht es ja um Zelte.
    Geändert von imaugedesbetrachters (19.09.2020 um 13:26 Uhr)

  17. AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #57
    Schönes Erklärvideo. Danke dafür.

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    Avatar von danobaja
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    AW: Freistehende, bergtaugliche Zelte für Personen >1,90m

    #58
    Zitat Zitat von imaugedesbetrachters Beitrag anzeigen
    Das habe ich auch gemacht. Abwechselnd heißen Tee aus der 1,5l Nalgene genuckelt und dann wieder in den Schlafsack. ...
    aber das ist nicht heiss genug! so heiss wie du dich traust befüllen, dann nach ner minute oder 2 nochmal den deckel nachdrehen. du hast ungefähr 15 minuten in denen du wirklich was trocknen kannst. klatschnasse wollsocken werden zb trocken wenn man sie um die flasche wickelt, aber besser nicht im schlafsack machen. schieb die flasche ständig von kalten zehen zum nassesten punkt und zurück. das muss so heiss sein, dass du es nicht länger am körper aushalten kannst ohne die flasche zu schieben.

    wenn sie dann 3-eckig wird, dann ist zeit zum tee trinken und neuen heissen kochen...

    was das zelt angeht. ich denk dem fehlt nix ausser ein paar nächten mit dir. aber ich hätt es ja ein bischen weiter links aufgebaut, und etwas mehr aus dem nebel.

    das sind blöde bedingungen. wenn du selbst im zelt im nebel sitzt, dann ist es halt einfach überall nass.

    ich war bei ähnlichem wetter, allerdings nachts nicht so kalt unterwegs. immer am see oder fluss gezeltet mit dem einwandigen bd lighthouse. daunenquilt hab ich auch leicht feucht eingepackt jeden morgen. am 3. tag hab ich ihn dann mal ne stunde in die sonne gelegt. hat bestens funktioniert für 5 nächte ohne nalgene. hätt aber auch schlechter sein können das wetter bei mir.

    bei helsport find ich nix zum boden. aber das wird halt ein silnylon sein. ja, rutschig. ein paar streifen silikon unter die matte und auf den boden des zeltes helfen. manchmal geht auch ein streifen/fleck antirutschmatte für untern teppich. passt volumenlos mit in die schaummtte beim aufrollen.

    die lüftung sollte super sein wenns was zu lüften gibt. was hast du denn für eines? mit netz in den türen, oder die 4 season keine moskitos im sommer version. aber rein aussenzeltmässig ist das mit grossen lüftern über den beiden türen richtig gut. probiers mal bei besseren bedingungen und urteile dann.

    eine kleine randbemerkung sei mir gestattet. du beklagst nassen ss und kondenshöhle im nebel und glatteisbedingungen im zelt. mir stellt sich die frage wieviel erfahrung du hast. weil, rutschigen zeltboden kaufen, schlafsack in den tau legen "als kür", das sind krasse anfengafehla. ein groundsheet unter dem zelt wenns innen rutschig ist? *** ach, das war wegen dem dünnen boden!***

    im gegenzug wiegst du hochwissenschaftlich im labor mit trockner. 10g gespart? ist doch egal. zumindest draussen. mit 3x ausspucken hast du das auch gespart. loft ist da? schlafsack warm. passt. wenn im zweifel --> bei jeder gelegenheit in die sonne und wind. und wenns nur 5 minuten in der pause sind.

    ein herrliches bild. wie bekloppt suchen. kenn ich. bringt nix. ruhe bewahren. platz rufen, nach 20 minuten laufen ist er da. wenn ers nicht gehört hat nochmal rufen und 20 minuten weitergehen...

    und dann halt immer wieder aus der zeltecke in die mitte rutschen wenn man aufgewacht ist. hilft manchmal nix.
    Geändert von danobaja (19.09.2020 um 17:17 Uhr)
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    #59
    Zitat Zitat von imaugedesbetrachters Beitrag anzeigen
    Hast du dein Soulo zwischenzeitlich schon testen können? Erfahrungsgemäß ticken wir ja alle recht unterschiedlich und was für den Einen passt und richtig komfortabel ist, geht für den Anderen gar nicht. Ich selbst zähle sicherlich zur eher komfortorientierten Fraktion. Was es nicht einfacher macht...
    Ich bin Dir hier noch eine Antwort schuldig.

    Heute hatte ich endlich mal die Gelegenheit, das Soulo im Garten aufzubauen. Wie erwartet ist die Liegelänge knapp bemessen. Ohne Isomatte und Schlafsack finde ich mit meinen 1,91m zwar eine Liegeposition, bei der ich weder mit dem Kopf noch mit den Füssen das Innenzelt berühre. Jedoch reicht m. E. der verbleibende Abstand nicht aus, um den Loft eines 3-Jahreszeiten-Schlafsack unterzubringen. Winterschlafsack und Lenin-Stellung gehen gar nicht. Ich bin ja eh mehr der Seitenschläfer. Leider auf der linken Seite. Das gibt dann für mich nämlich auch die Schlafrichtung im Soulo vor. Aus diesem Grund liegt mein Kopf liegt dann da, wo an der Tür im Innenzelt kein Moskitonetz ist. Das befindet sich am Fußende. Für die Belüftung während der Nacht nicht wirklich optimal. Trotzdem freue ich mich schon auf meine erste Übernachtung im Winter.

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    #60
    Danobaja hat alles gesagt. Silnet drunter und gut ist. Bei den Bedingungen ist nunmal alles feucht, da kann das Zelt nix für. Ich nehme daher noch nen Sommerkufa mit, mehr Gewicht, aber der Daunensack bleibt trocken. Der Badger fällt genau so ein, bei den Bedingungen. Ansonsten stell ich Zelte bei Schrägen mit Kopf unten auf und polstere mit Klamotten unter dem Kopf gerade. Bei Schräglage rutscht man auch in anderen Zelten.
    "Oft habe ich die Welt durchwandert, und habe immer gesehen, wie das Grosse am Kleinlichen scheitert, und das Edle von dem ätzenden Gift des Alltäglichen zerfressen wird."... Hg. B. Tauchnitz: E. v. Arnim, The Princess Priscilla´s Fortnight, 1906, archive.org.

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