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  1. Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #1
    Moin Leute,

    bevor ich mich jetzt total "verkünstel" oder bei der Planung "verausgabe" frage ich einfach mal. Vielleicht ist ja wer aus der Region oder kennt die Region gut und kann mit seiner Erfahrung helfen.

    Der Ursprungsplan war auf Wunsch meiner Freundin den E5 zu laufen. In der aktuellen Situation mit den Vorschriften die die Hütten betreffen habe ich mich gegen den E5 ausgesprochen, da ich mit vollen Hütten rechen und laut einigen Berichten viele Wanderer bereits Stornierungen erhalten habe oder nicht mehr reservieren können.

    Daher habe ich mich für eine individuell zusammengestellte Hüttentour entschieden, die ich gerade plane. Leider bleibt nicht mehr all zu viel Zeit, da es schon in 4 Wochen los gehen soll.

    Der Bregenzerwald deswegen weil wir dort regelmäßg in Schoppernau einkehren und wir dort im Hotel dann gerne noch ein paar Tage Entspannung einlegen wollen.

    2 mögliche Varianten plane ich gerade, allerdings muss natürlich immer am Ende des Tages eine Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit bereit stehen.

    Variante 1:

    Hier zur Veranschauen die geplante Tour: https://www.outdooractive.com/de/rou...cmp%244ossv7fr

    Tag 1:
    Start bei St. Anton am Vorarlberg / Am Klösterle. Ich würde hier versuch das Auto in Schoppernau zu parken und mit Bus zum Startpunkt zu fahren. Da es dadurch zu einem späten Start kommen kann, evtl eher Start am Klösterle und dann zur Ravensburger Hütte (ca 6km)

    Tag 2: Zur Göppinger Hütte ca (13 km)

    Tag 3: Zur Biberacher Hütte (ca 10km).

    Tag 4: Zum Franz-Josef Haus bei Damüls (ca 17km)

    Tag 5: Zum Alpgasthof Edelweis (ca 15 km) ist mir eigentlich auch zu teuer, da man die Hütte mal als Luxushütte ausgebaut hat und es mehr einem Hotel gleicht als einer DAV Hütte. Aber zu dem Problem gleich noch etwas mehr.

    Tag 6: Fest eingeplant wenn das Wetter mitspielt. Zum Sonnenaufgang auf die Kamisfluh (knappe 2h Aufstieg + 1,5h Abstieg) und dann zurück nach Schoppernau ins Hotel (noch ca 6 km)

    Warum ich mir derzeit so Probleme mache sind die Corona Regeln. Nicht die Angst an sich, sondern die Tatsache, dass man alles vorreservieren muss. Für ganze Tagestouren sind mir 10 -15 km oft zu kurz, (fürn ersten oder 2. Tag zum einlaufen in Ordnung. danach würde ich aber die Leistung gerne steigern) Aber ich kann es mir nicht leisten ohne Reservierungen zu laufen und dann noch paar km weiter zu laufen. Zudem war meine Freundin noch nie auf ner Hüttentour weswegen ich nicht weiß wie es mit dem Rucksacke klappt. Und da man ja auch (Stichwort Schlafsack) diesmal etwas mehr transportieren muss, gehe ich lieber mal auf Nummer sicher. Zumal ich auch nicht möchte, dass meine Freundin bei der ersten Tour gleich abgeschreckt wird.

    Variante 2 ist bisher nur ein Gedanke, hat derzeit noch keine Planung, (werde ich mal im Laufe des Tages angehen)

    Die Variante 1 umdrehen: Start in Schoppernau, bis ca zur Biberacher Hütte und dann aber Richtung Norden abbiegen Richtung Kleinwalsertal, evtl die Schwarzwasser irgendwo einbauen (ist mir bekannt) und über den Diedamskopf zurück nach Schoppernau. Das ganze also als Rundweg, was mir zumindest die Öffis erspart.

    Wie gesagt, bin über Tipps dankbar.

  2. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #2
    Bin nicht wirklich zufrieden mit Variante 2. Aber so wäre mal die erste Grobplanung:

    https://www.outdooractive.com/de/rou...ate%244ossv7xg

    Tag 1: Von Schoppernau zum Alpengasthof Edelweiß
    Tag 2: Zur Franz-Josef-Hütte
    Tag 3: Zur Biberacher Hütte / bzw zur Gemsalpte (2km mehr) falls die Übernachtungsmöglichkeiten bietet.
    Tag 4: Zur Hochalpe. Gefällt mir der Streckenverlauf nicht wirklich. Geht da mehr oder weniger an der Straße bei Schröcken vorbei. Und ob die Übernachtungsmöglichkeiten bietet weiß ich derzeit auch noch nicht.
    Tag 5: Zur Schwarwasserhütte
    Tag 6: Über den Diedamskopf zum Startpunkt in Schoppernau zurück.

  3. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #3
    Hallo Thoronestel.

    Also ich finde den Bregenzer Wald eigentlich ganz gut zum Wandern! Ich unterscheide hierbei allerdings zwischen dem Lechquellengebirge und dem Bregenzer Wald selber. Der Bregenzer Wald hat, wie der Name schon vermuten lässt, mehr Wald. Das Lechquellengebirge ist mit der Braunarlspitze schon recht alpin - um es mal vorsichtig aus zu drücken. Man kann aber auch im Lechquellengebirge eher moderate Touren machen. Siehe z.B. hier.
    Wenn ich eine Tour mache, die eher Streckencharakter hat, dann schaue ich immer wo es Bahnlinien gibt, mit denen man gut zurück kommt. Das passt jetzt für Schopperau nicht so gut. Aber wenn ihr in Dornbirn startet, dem E4 Alpin folgt und von Lech mit dem Bus nach Langen am Arlberg und mit der Bahn wieder zurück nach Dornbirn fahrt, dann seid ihr mit dem Auto doch auch recht schnell wieder in Schopperau. Die Etappen, wie ich sie gemacht habe, muss man ja nicht unbeding folgen. Meist gibt es auch Alternativen oder Zwischenziele. Aber mit der Tour geht es moderat auf Höhe des Bodensees los und dann bis hin die hochalpine Welt des Lechquellengebirges. Man kann in Damüls aussteigen oder auch die hefiten Gipfel weglassen.
    Zu Corona und den Hütten dort kann ich jetzt noch nichts sagen.

    Gruß Wafer

  4. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #4
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Hallo Thoronestel.

    Also ich finde den Bregenzer Wald eigentlich ganz gut zum Wandern! Ich unterscheide hierbei allerdings zwischen dem Lechquellengebirge und dem Bregenzer Wald selber. Der Bregenzer Wald hat, wie der Name schon vermuten lässt, mehr Wald. Das Lechquellengebirge ist mit der Braunarlspitze schon recht alpin - um es mal vorsichtig aus zu drücken. Man kann aber auch im Lechquellengebirge eher moderate Touren machen. Siehe z.B. hier.
    Wenn ich eine Tour mache, die eher Streckencharakter hat, dann schaue ich immer wo es Bahnlinien gibt, mit denen man gut zurück kommt. Das passt jetzt für Schopperau nicht so gut. Aber wenn ihr in Dornbirn startet, dem E4 Alpin folgt und von Lech mit dem Bus nach Langen am Arlberg und mit der Bahn wieder zurück nach Dornbirn fahrt, dann seid ihr mit dem Auto doch auch recht schnell wieder in Schopperau. Die Etappen, wie ich sie gemacht habe, muss man ja nicht unbeding folgen. Meist gibt es auch Alternativen oder Zwischenziele. Aber mit der Tour geht es moderat auf Höhe des Bodensees los und dann bis hin die hochalpine Welt des Lechquellengebirges. Man kann in Damüls aussteigen oder auch die hefiten Gipfel weglassen.
    Zu Corona und den Hütten dort kann ich jetzt noch nichts sagen.

    Gruß Wafer
    Hey,

    danke dir. Grad eben mal nur ganz kurz überflogen. Werde gleich mal detaillierter reinschauen.

    Aber genau die Tipps die ich haben wollte ^^. Vllt muss ich etwas umplanen oder mal ne Hütte mehr einbauen. Aber das bekomme ich hin.

    Eventuell plane ich tatsächlich bis nach Damüls und von dort Richtung Schoppernau, oder eben von dort zurück nach Dornbirn ums Auto zu holen.

    Wie schauen die Kletterstellen aus? Meine Freundin ist da leider etwas ungeübt, da muss ich echt aufpassen was ich mache bzw wo wir hingehen. Wenn die Stellen optional einbaubar sind, top. Wenns zum Pflichtprogramm wird, muss ich mit der Planung echt aufpassen.



    btw. funfact. wusstest du dass deine outdooractive Route an 2. Stelle steht wenn man "e4 alpin" googlet
    Geändert von Thoronestel (03.08.2020 um 17:42 Uhr)

  5. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #5
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Hallo Thoronestel.

    Also ich finde den Bregenzer Wald eigentlich ganz gut zum Wandern! Ich unterscheide hierbei allerdings zwischen dem Lechquellengebirge und dem Bregenzer Wald selber. Der Bregenzer Wald hat, wie der Name schon vermuten lässt, mehr Wald. Das Lechquellengebirge ist mit der Braunarlspitze schon recht alpin - um es mal vorsichtig aus zu drücken. Man kann aber auch im Lechquellengebirge eher moderate Touren machen. Siehe z.B. hier.
    Wenn ich eine Tour mache, die eher Streckencharakter hat, dann schaue ich immer wo es Bahnlinien gibt, mit denen man gut zurück kommt. Das passt jetzt für Schopperau nicht so gut. Aber wenn ihr in Dornbirn startet, dem E4 Alpin folgt und von Lech mit dem Bus nach Langen am Arlberg und mit der Bahn wieder zurück nach Dornbirn fahrt, dann seid ihr mit dem Auto doch auch recht schnell wieder in Schopperau. Die Etappen, wie ich sie gemacht habe, muss man ja nicht unbeding folgen. Meist gibt es auch Alternativen oder Zwischenziele. Aber mit der Tour geht es moderat auf Höhe des Bodensees los und dann bis hin die hochalpine Welt des Lechquellengebirges. Man kann in Damüls aussteigen oder auch die hefiten Gipfel weglassen.
    Zu Corona und den Hütten dort kann ich jetzt noch nichts sagen.

    Gruß Wafer
    Der Übersichthalber ein neuen Beitrag.

    Hab mir mal deine Tour jetzt etwas genauer angeschaut.

    Deine Route von Damüls aus Richtung Lecht deckt sich exakt mit meiner Route, bis kurz nach der Biberacher Hütte, südlich vom Rossköpfle wo du dann Richtung Osten abbiegtst zur Braunarlspitze. Während wir (wir laufen ja in umgekehrter Richtung) ja von Süden aus Richtung Braunarlspitze kommen und dann westlich davon dran vorbeilaufen.
    Unsere erste Etappe hat sich auf Anraten hin bereits dahingehend geändert, dass wir nicht mehr von Klösterle aus laufen werden, sondern von Zürs.

    An der Stelle mal zur ersten Frage. Wie oben erwähnt muss ich etwas auf meine Freundin achten, die was Klettersteige oder exponierte Stellen nicht sehr erfahren ist.

    Wie ist die Besteigung der Braunarlspitze? (deine Fotos habe ich gesehen). Bist du auch mal von Süden aus hoch oder runter? Also genau gesagt, von der Göppinger Hütte aus? Dann könnte ich nämlich statt außenrum, von Süden aus aufsteigen und über den Berg. Würdest du einen Menschen, der da etwas unsicher ist (Kopfsache) zu einem Klettersteigset raten? (Teils war es auf deinen Bildern ja Stahlseilgesichert) Ist ja immer so ne Sache. Der eine läuft das mit verbundenen Augen auf einem Bein. Der nächste hält sich lieber fest, und wiederum ein anderer braucht für den Kopf ne Sicherung. Oder würdest du von abraten?

    Dann weiter. Warst du mal auf der Hochkünzelspitze? Wenn ja, wie sind da die Bedingungen? Habe ja wie erwähnt eher mal die Touren kurz geplant. Und dann kann ich versuchen mit meiner Freundin paar Gipfel einzubauen. So aber, dass wir abbrechen können falls es doch nicht geht.

    Zurück zur Route. Ab Damüls/ bis Damüls je nach Laufrichtung trennen sich dann unsere Wege. Du von Dornbirn aus. Wir würden nach jetzigem Stand Richtung Norden nach Schoppernau abbiegen.

    Freundin möchte unbedingt nochmal auf die Mittagsspitze. Beim letzten Mal als wir hoch sind/wollten, hat sie beim dem etwas exponierten Stück (da wo das Seil war)abgebrochen. Im Nachgang hat sie sich geärgert. Sie dachte nämlich, dass es noch schlimmer wird, hat dann aber von anderen Wanderen erfahren, dass sie nur noch paar Meter hätte überbrücken müssen und es dann im letzten Stück wieder einfacher wurde. Konsequenz. Sie will unbedingt nochmal hoch und es diesmal schaffen.

    Falls du auf der Mittagsspitze mal warst, kannst du vllt jetzt einschätzen wie die genannten Gipfel in der "Schwierigkeit" sich unterscheiden?

  6. Fuchs
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #6
    Hallo.

    Der Gratweg vom Sattel auf die Braunarlspitze war nicht ohne! Den würde ich nicht als ersten Steig empfehlen. Zumal es nach dem Einstieg kaum eine Möglichkeit zum Abbruch gibt. Er beginnt am Sattel noch recht breit, hat dann aber eine Kletterstelle drin, die aufwärts einfacher ist als abwärts. Weiter oben kommt dann eine Platte, wo Schwindelfreiheit und Trittsicherheit zwingend erforderlich ist. Wenn es trocken ist, kommt man da ganz gut drüber. Bei Regen, Schnee oder Eis wird das nicht schön!


    Hochalpiner Steig am Weimarer Weg

    Hier ist die obere Stelle gut zu sehen. Er Probleme auf schrägen Flächen hat, der kommt da als Einsteiger kaum drüber. Nur: Wenn man dann umkehrt kommt die andere Stelle noch abwärts nochmal.
    Der Weg auf der Südseite war einfacher. Auch da ist es etwas ausgesetzt aber bei weiten nicht so, wie der Weimarer Steig.
    Generell würde ich dir empfehlen mit einem Einsteiger kritische Stellen immer aufwärts zu gehen! Abwärts ist meist schwieriger!
    Den Hochschereweg halte ich für einfacher als den Weimarer Weg. Wenn du den vorher machen könntest, dann würdest du sehen wie es bei deiner Freundin geht.
    Mit der Mittagsspitze kann ich in der Gegend gerade leider nix verbinden. Wo liegt die genau?

    Gruß Wafer

  7. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #7
    Hab ihr ein youtube Klick gezeigt, mit den 2 Stellen. Da kamen dann mal kurz Schnappatmungen. Denke dann doch wie ursprünglich geplant drann vorbei. Evtl die Hochkünzelspitze. Die sah auf den Videos harmlos aus. Und evtl bekommt die von mir tatsächlich mal ein Set verpasst damit sie sich sicherer fühlt. Auch wenn natürlich diese Sicherheit trügerisch ist. Aber ich kenne auch das Problem. Auf ner Gehwegkante von 10cm balanciert jeder ohne runter zu fallen. Aber ein 1m breiter Gratweg wird zum Drahtseilakt. ;) Hab da auch immer etwas mulmige Gefühle. Obwohl man ja eigentlich nicht fallen kann.

    Mittagsspitze ist in Damüls. War nördlich von der Tour die du gelaufen hast. Ich war zwar noch nie zum Ski fahren dort, aber die müsste dort oben im Skigebiet sein. Du hast ja geschrieben du warst schon zum Skifahren da. Wenn du mit dem Sessellift vom Tal hochfährst und dann aussteigst nach links, Richtung Ugaalpe bzw diesem Speichersee.

  8. Fuchs
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #8
    Hast du auch ein Video von dem Hochschereweg gefunden? Das geht ziemlich lange an einem steilen Abhang entlang. Der Weg ist zwar recht breit (15 bis 25 cm) aber eben mit viel Erde und Gras. Das kann bei Feuchtigkeit verdamt glatt sein. Nicht umsonst ist die Höfats - ein oben wenig alpiner Grasrücken - einer der Berge im Allgäu mit den meisten Unfällen (so habe ich es mal in einer Bergsteigerzeitschrift gelesen). Und dadurch, dass es in das Tal recht weit runter geht ist das nicht unbedingt jedermanns Sache. Der eine hat überhaupt kein Problem und fragt sich, warum das Schild da steht, und der andere kriegt Schnappatmung. Schau doch mal, was Google dazu findet!
    Wenn die komplette Überschreitung der Braunarlspitze wegfällt kannst du entweder dem E4 folgend östlich die Brauarlspitze umgehen oder über den Mohnenfluhsattel und das Fürgele gehen. Letzteren Weg kenne ich allerdings noch nicht. Aber da kämt ihr am Einstieg des Weimarer Weges vorbei. Da könntet ihr ja mal "reinschauen" in den Weimarer Weg. Oder von Schröcken zum Fürgele, ...
    Zur Damülser Mittagsspitze: Die kenne ich nur vom Winter her. Und da kann man nicht bis rauf. Auf der Karte sieht mir das nach einem guten Aussichtsberg aus. Aber keine Ahnung zur Schwierigkeit.

    Generell würde ich dir empfehlen die ganze Tour andersherum auf zu ziehen. Im nicht ganz so alpinen Bregenzer Wald anfangen und dann steigern und die hochalpinen Teile am Schluss. So kann sich deine Freundin langsam daran gewöhnen. In der Richtung, in der du gerade planst hast du die hochalpinen Berge zu beginn und wanderst in die Richtung der einfacheren. Gerade wenn sich jemand an neues heranwagt würde ich eher aufbauend als abbauend planen!

  9. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #9
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Hast du auch ein Video von dem Hochschereweg gefunden? Das geht ziemlich lange an einem steilen Abhang entlang. Der Weg ist zwar recht breit (15 bis 25 cm) aber eben mit viel Erde und Gras. Das kann bei Feuchtigkeit verdamt glatt sein. Nicht umsonst ist die Höfats - ein oben wenig alpiner Grasrücken - einer der Berge im Allgäu mit den meisten Unfällen (so habe ich es mal in einer Bergsteigerzeitschrift gelesen). Und dadurch, dass es in das Tal recht weit runter geht ist das nicht unbedingt jedermanns Sache. Der eine hat überhaupt kein Problem und fragt sich, warum das Schild da steht, und der andere kriegt Schnappatmung. Schau doch mal, was Google dazu findet!
    Wenn die komplette Überschreitung der Braunarlspitze wegfällt kannst du entweder dem E4 folgend östlich die Brauarlspitze umgehen oder über den Mohnenfluhsattel und das Fürgele gehen. Letzteren Weg kenne ich allerdings noch nicht. Aber da kämt ihr am Einstieg des Weimarer Weges vorbei. Da könntet ihr ja mal "reinschauen" in den Weimarer Weg. Oder von Schröcken zum Fürgele, ...
    Zur Damülser Mittagsspitze: Die kenne ich nur vom Winter her. Und da kann man nicht bis rauf. Auf der Karte sieht mir das nach einem guten Aussichtsberg aus. Aber keine Ahnung zur Schwierigkeit.

    Generell würde ich dir empfehlen die ganze Tour andersherum auf zu ziehen. Im nicht ganz so alpinen Bregenzer Wald anfangen und dann steigern und die hochalpinen Teile am Schluss. So kann sich deine Freundin langsam daran gewöhnen. In der Richtung, in der du gerade planst hast du die hochalpinen Berge zu beginn und wanderst in die Richtung der einfacheren. Gerade wenn sich jemand an neues heranwagt würde ich eher aufbauend als abbauend planen!
    Also die Idee die Tour andersrum, also von Schoppernau aus bis Lech/Zürs zu laufen, gefällt mir gut. Muss dir mit deinem Argument da tatsächlich recht geben. Lieber "Bergauf" als "bergab".

    Hab den Hochschereweg mal gegooglet, das ist ja automatisch ein Teil, was ich geplant habe. Das was ich zumindest auf den Bildern gefunden habe ist gar kein Problem. Auch für meine Freundin nicht. Das sind die Wege die sie auch gerne läuft. Ach wie lustig, ist mal wieder ein outdooractive Bild von dir. https://img0.oastatic.com/img2/26282...hschereweg.jpg

    Mit der Hofäts irritierst du mich gerade. Die bringe ich mit der Gegend um Obersdorf im Allgäu in Verbindung. Du schreibst ja selbst Allgäu. Was möchtest du damit sagen? Oder war das nur als Vergleich mit diesen Wegen am Hang gemeint?

    Was die Braunarlspitze angeht, so habe ich mitlerweile ebenfalls von einer anderen Stelle erfahren, dass die Umrundung von Osten zum Butzensee und dann übers Fürggerle zurück auf unseren geplanten Weg landschaftlich sehr schön sein soll. Und mit den 3 km mehr sinds auch nicht mehr so Mini Ettappen. Also die gleiche Empfehlung die du machst. Und optinal kann ich dein Tipp zum Mohnenfluhsattel einbauen.

    Scheiß Corona. Wäre diese Reservierungspflicht nicht würde ich echt nach Gefühl laufen und wenn die Füße noch tragen einfach mal weiter zur nächsten Hütte gehen......

  10. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #10
    Zitat Zitat von Thoronestel Beitrag anzeigen
    Also die Idee die Tour andersrum, also von Schoppernau aus bis Lech/Zürs zu laufen, gefällt mir gut. Muss dir mit deinem Argument da tatsächlich recht geben. Lieber "Bergauf" als "bergab".
    Dafür sind Tips ja da!

    Zitat Zitat von Thoronestel Beitrag anzeigen
    Hab den Hochschereweg mal gegooglet, das ist ja automatisch ein Teil, was ich geplant habe. Das was ich zumindest auf den Bildern gefunden habe ist gar kein Problem. Auch für meine Freundin nicht. Das sind die Wege die sie auch gerne läuft. Ach wie lustig, ist mal wieder ein outdooractive Bild von dir. https://img0.oastatic.com/img2/26282...hschereweg.jpg
    Das Bild zeigt in etwa das, was ich mit der Höfats auch ausdrücken wollte: Ich finde: tolle Wege aber eben mit Dreck und Gras und nicht nur reinem Fels. Und eben Abschüssig. Das ist nicht ohne. Dem einen gefällt's - dem anderen weniger.

    Zitat Zitat von Thoronestel Beitrag anzeigen
    Mit der Hofäts irritierst du mich gerade. Die bringe ich mit der Gegend um Obersdorf im Allgäu in Verbindung. Du schreibst ja selbst Allgäu. Was möchtest du damit sagen? Oder war das nur als Vergleich mit diesen Wegen am Hang gemeint?
    Höfats war ein Vergleich, dass solche Wege nicht ungefählich sind. Die Kombi Dreck mit Gras und Felsen kann bei ungünstigen Witterungsverhältnissen sehr unangenehm werden! Und wenn man auf solchen Hängen mal ins Rutschen kommt ...

    Zitat Zitat von Thoronestel Beitrag anzeigen
    Was die Braunarlspitze angeht, so habe ich mitlerweile ebenfalls von einer anderen Stelle erfahren, dass die Umrundung von Osten zum Butzensee und dann übers Fürggerle zurück auf unseren geplanten Weg landschaftlich sehr schön sein soll. Und mit den 3 km mehr sinds auch nicht mehr so Mini Ettappen. Also die gleiche Empfehlung die du machst. Und optinal kann ich dein Tipp zum Mohnenfluhsattel einbauen.
    Stimmt! Man muss nicht bis zum Mohnenfluhsattel. Butzensee reicht! Aber genau das war gemeint!

    Zitat Zitat von Thoronestel Beitrag anzeigen
    Scheiß Corona. Wäre diese Reservierungspflicht nicht würde ich echt nach Gefühl laufen und wenn die Füße noch tragen einfach mal weiter zur nächsten Hütte gehen......
    Da gebe ich dir recht! Derzeit sind Touren mit spontaner Übernachtung nicht in allen Regionen möglich. Habe ich auf meiner Tour auf dem E5 kürzlich selber leidvoll erfahren müssen. Da muss man schon mal etwas anders planen und agieren als normalerweise.

    OT: Was mir etwas Kopfzerbrechen macht: Bisher hatten laut RKI gerade mal 0,25 % der deutschen Bevölkerung kontakt mit dem Virus. Wann ein Impfstoff verfügbar ist, ist nicht ab zu sehen. Ob der dann in der Breite aktzeptiert wird, auch nicht. Nur: Wenn wir in dem Tempo weiter machen und bei jeder größeren Verbreitung sofort jede Lockerung wieder zurück nehmen, dann dauert das etliche Jahre, bis wir das Thema überstanden haben. Ob die Wirtschaft das überlebt, die kleinen Betriebe oder Gastwirtschaften, die wir für unser Hobby brauchen, werden wir dann erst sehen. Jeder Angestellte eines sensitiven Bereichs (Alten- oder Pflegeheim, Kitas, Ärzte, ...) muss bei direktem Kontakt mit einem Positiven sofort 2 Wochen in Quarantäne. Die und deren direktes Umfeld sind also extrem eingeschränkt weil keiner eine Infketion riskieren will/kann. Andere können sich einen Ausfall finanziell gar nicht mehr leisten. Denn wenn es zu einer Infektion in einer Famlien kommen sollte sind es nicht nur die 2 Wochen Quarantäne sondern 5 bis 6 Wochen für alle Beteiligten des Haushaltes.
    Wie will die Gesellschaft das auf Dauer durchhalten? Was hat das für Auswirkungen auf Beherbergungsbetriebe, die wir für unser Hobby so dringend brauchen? Wie viele Privatpersonen haben für solche Zeiträume genug finanzielle Reserven? ... Für mich sind das viele offene Fragen vor einem offenen Zeithorizont. Daher ist meine Erwartung, dass unser Hobby noch einige Zeit in diesem eingeschränkten Modus verbleiben wird und wir Planungen in der Zeit völlig anders angehen müssen: Zeiträume, Regionenauswahl, Tourentypen, Unterkunftsvorgehen, ... Damit verändern sich Bedarfe, Gewohnheiten und unser Hobby wird nach Corona anders aussehen als vorher! Alles was wir hier derzeit schreiben und empfehlen muss von jedem Leser also einer ständigen Überprüfung und einem Abgleich mit seinem Umfeld unterworfen werden. Was gestern ging, wird morgen so vielleicht nicht mehr gehen. Dafür wird es neue Möglichkeiten geben. Das liest sich jetzt vielleicht pessimistischer, als es eigentlich gemeint ist! Denn irgendwas geht immer!
    Ich glaube eines aber mit Sicherheit sagen zu können: Es bleibt sehr spannend!


    Viel Spaß und viele Grüße

    Wafer

  11. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #11
    So macht Tourenplanung spass

    Was das andere (OT) Thema angeht. Eine Herdenimmunität bekommst so in dem Tempo wirklich nicht hin. Was mich allerdings immer mehr ängstigt sind so Berichte mit den Langzeitfolgen.

    In Frankreicht hat man Apnoe Taucher die infiziert waren, aber kaum Symptome hatten untersucht. Die können jetzt fast ihr Sport nicht mehr ausüben, weil die Lunge so geschädigt war. (Zumindest Stand damals als ich den Artikel gelesen habe)

    Jetzt der Bericht mit der Alterung der Organe. "Ein 30 jähriger hat in 10 Jahren Organe wie ein 60 jähriger"
    Keiner weiß zwar derzeit ob das alles so kommt und wirklich stimmt. Das ist ja das riesen Problem. Keiner weiß wirklich was der Virus anrichtet. Aber wenn mal im pessimistischen Verlauf das alles so stimmt, will ich gar keine Herdenimmunität durch Virus. Durch Impfung ists wieder ein anderes Thema

  12. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #12
    Hab jetzt ziemlich spontan heute Abend die Tour umgeschmissen.

    Laufen jetzt von Schröcken aus durchs Lechquellengebirge

    Tag Start Ziel km Zeit Höhenmeter

    1 Schröcken Biberacher 5,4 2h 20 min 759
    2 Biberacher Göppinger 13,1 5h 20 min 1121
    3 Göppinger Ravensburger 18 6h 40 min 975
    4 Ravensburger Stuttgarter 14,2 5h 35 min 1242
    5 Stuttgarter Lech 10,4 3h 50 min 382

    https://www.outdooractive.com/de/rou...vit%244ossvrie

  13. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #13
    Tja.

    Hättet ihr die Tour in der Schweiz geplant, dann hätte ich da etwas bei der Route helfen können.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  14. Freak Moderator
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #14
    OT:
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Hättet ihr die Tour in der Schweiz geplant, dann hätte ich da etwas bei der Route helfen können.
    Komm, Vorarlberg ist doch fast der 27. Kanton


    Ich "kenne" nur die Göppinger (und die Freiburger) Hütte, die Anführungszeichen weisen auf das Ablaufdatum meiner Kenntnisse
    Meine Reisen (Karte)

  15. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #15
    Zitat Zitat von Thoronestel Beitrag anzeigen
    Hab jetzt ziemlich spontan heute Abend die Tour umgeschmissen.

    Laufen jetzt von Schröcken aus durchs Lechquellengebirge

    Tag Start Ziel km Zeit Höhenmeter

    1 Schröcken Biberacher 5,4 2h 20 min 759
    2 Biberacher Göppinger 13,1 5h 20 min 1121
    3 Göppinger Ravensburger 18 6h 40 min 975
    4 Ravensburger Stuttgarter 14,2 5h 35 min 1242
    5 Stuttgarter Lech 10,4 3h 50 min 382

    https://www.outdooractive.com/de/rou...vit%244ossvrie
    Hei.

    Der erste Tag hat zwar Höhenmeter ist aber recht kurz. Solltest du noch nach einer Verlängerung suchen: der Aufstieg ab Faschina über die Zafernalpe und den Hochschereweg wäre eine Variante, die mir persönlich sehr gut gefallen hat und sicher eine interessante erste Herausforderung für deine Freundin wäre. Wäre dann ein anspruchsvoller erster Tag. Das war damals mein Weg am Nachmittag. Faschina liegt zwar höher als Schröcken aber durch den Zwischenabstieg zur Zafernalpe dürfte das von den Höhenmetern wieder ausgleichen. Wäre dann schlicht und einfach nur länger und wirklich schön.

    Gruß Wafer

  16. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #16
    Zitat Zitat von Becks Beitrag anzeigen
    Tja.

    Hättet ihr die Tour in der Schweiz geplant, dann hätte ich da etwas bei der Route helfen können.
    Das weiß ich doch Becks. Meine Freundin will noch unbedingt mal in die Schweiz. Dann wirst du meine erste persönliche Anlaufstelle ;)

  17. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #17
    Hat sich eh schon das nächste Problem aufgetan. Die Ravensburger Hütte ist voll. Auch ein Tag vorher und nacher. Sonst hätte ich leicht umplanen können (in die andere Richtugn laufen) oder oder noch die Freiburger einbauen, was mir aber nicht gefallen hat weil es von der Göppinger Hütte bis zur Freiburger nur 3h sind Laufzeit sind. Jetzt überlege ich dann doch zur Freiburger zu gehen und von da aus zum Spullersee und von da runter Richtung Klösterle. Dann Ein Bus bis Zürs und wieder zur Stuttgarter hoch. Wer hat diese Hütten nur geplant? Von einer zur nächsten ists fast immer zu kurz. Und eine überspringen wird gleich zur 10h Tour.

    Gott verdammt vermisse ich gerade meine Schottland Touren als man Laufen konnten bis die Beine nicht mehr tragen und dann ein Zelt aufschlagen.

  18. Fuchs
    Avatar von Wafer
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    AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #18
    Am dem See an der Freiburger Hütte fährt auch ein Bus. Und der hält auch am See bei der Ravensburger Hütte. Zumindest damals, als ich das letzte Mal dort war. Du kannst also beliebig abkürzen.

  19. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #19
    Zitat Zitat von Wafer Beitrag anzeigen
    Am dem See an der Freiburger Hütte fährt auch ein Bus. Und der hält auch am See bei der Ravensburger Hütte. Zumindest damals, als ich das letzte Mal dort war. Du kannst also beliebig abkürzen.
    Ebein beim reinzoomen die Bushaltestelle gesehen, Wäre zwar schade den Weg über den Gehrengrad auszulassen, aber eine Möglichkeit. Leider finde ich nicht wirklich Busfahrpläne. Und die Links auf der Seite der Freiburger Hütte laufen ins Leere. Aber kann ja da direkt mal anfragen. Der Hüttenwirt wirds ja wissen.

  20. AW: Benötige Hilfe bei indivdueller Hüttentour Vorarlberg/Bregenzerwald

    #20
    Ich schraube jetzt einfach die Ansprüche runter und setz den Kopf weniger ein bei dier Planung.....

    Laissez-faire

    Hat nix gebracht. Sowohl die Freiburger als die Stuttgarter Hütte sind ebenfalls belegt, teils auch in den Tagen davor und danach. Jetzt könnte ich noch die Biberacher anlaufen damit meine Freundin einmal in Genuss einer Hüttenübernachtugn kommt ^^ und ansonsten bleibt nur das Hotel
    Geändert von Thoronestel (07.08.2020 um 18:49 Uhr)

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