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  1. [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #1
    Mitreisende: BerreUndFabi
    Hallo Bergfreunde,


    meine Frau und ich haben uns dieses Jahr einen Wunsch erfüllt und wollten eine Alpenüberquerung gehen. Dabei sind wir auf die hier im Forum vorgestellte "B1"-Tour gestoßen. Unsere Erlebnisse und Eindrücke haben wir in unserem ersten Beitrag und Reisebericht zusammengefasst.


    Tag 0: Anreise nach Brülisau
    Tour: Stuttgart - Singen - Konstanz - Herisau - Steinegg

    Unsere Anreise war problemlos trotz mehrfachen Umstieg und wir kamen pünktlich in Steinegg bei Appenzell in unserer Unterkunft an. Ein Lokal zum Abendessen war fußläufig erreichbar.

    Unterkunft: Pension im Umkreis Brülisau


    Tag 1 - Brülisau zur Zwinglipasshütte
    Tour: Brülisau - Hoher Kasten - Sachser Lücke - Roslenalp - Mutschen - Zwinglipass - Zwinglipasshütte

    Es ging zunächst mit Bahn und Bus zur Kastenbahn nach Brülisau. Wir haben noch an der Kastenbahn gefrühstückt und stiegen dann ca. 2h zur Bergstation der Kastenbahn auf. Dort lassen sich Getränke auffüllen und eine Toilettenpause einlegen. Der Aufstieg ist T2 von der Schwierigkeit, aber aufgrund der langen Strecke ist schon Kondition gefragt.
    Ausgehend von der Bergstation, ging es den Kamm entlang über die Sachser Lücke und die Roslenalp zum Fuß des Mutschen. Wir haben auf den Aufstieg des Mutschen aufgrund der Wolken im Rheintal verzichtet. Über den Zwinglipass geht es dann zur Zwinglipasshütte. Diese selbst ist erst kurz vorher angeschrieben, dementsprechend der Beschilderung Zwinglipass folgen.

    Die Zwinglipasshütte ist ein absolutes Highlight und die Atmosphäre sehr familiär, da die Bewirtschaftung über die SAC Sektion Toggenburg in Eigenregie nur am Wochenenede erfolgt. Wasserverpflegung mit 3 Fr für 1 Liter (da Wasser aufbereitet) ist meiner Meinung nach etwas zu teuer.
    Zum Frühstück muss man das Brot selbst mitbringen, was aber kein Problem ist.





    Tag 2 - Zwinglipasshütte nach Wildhaus
    Tour: Zwinglipasshütte - Altmannsattel - Rotsteinpass - Wildhaus

    Eigentlich ist dies eine etwas kürzere Etappe. Wir haben die Tour über den Altmannsattel erweitert und sind schließlich über den Rotsteinpass abgestiegen. Bei gutem und trockenem Wetter ist dies definitiv zu empfehlen. Wir hatten dort die Gelegenheit Steinböcke aus nächster Nähe zu sehen.
    Generell ist der Teil technisch etwas schwieriger und T3-T4. Zahlreiche Stellen sind mit Ketten und Stahlseilen gesichert.
    Wildhaus selbst war eher unspektakulär. Wir nutzten den dortigen Dorfladen um neue Verpflegung zu kaufen.

    Unterkunft: Hotel in Wildhaus





    Tag 3 - Wildhaus nach Walenstadt
    Tour: Wildhaus - Gamsalp - Sattel - Nideripass - Lüsis - Walenstadt

    Der Aufstieg aus Wildhaus zur Gamsalp unterhalb des Skiliftes ist zunächst unspannend, führt aber dann durch einen sehr schönen grünen Bereich hinauf. Der Weg von der Gamsalp über den Sattel bis hin zu Nideri ist sehr abwechlungsreich und ein landschaftliches Highlight der Tour. Von Nideri ausgehend sind zunächst wunderschöne bunte Blumenwiesen in Serpentinen bergab zu meistern. Der weitere Abstieg über Lüsis nach Walenstadt hingegen war etwas mühsam und nicht so schön.
    Technisch alles leicht machbar.

    Unterkunft: Hotel in Walenstadt





    Tag 4 - Walenstadt an die Murgseehütte
    Tour: Walenstadt(Bahn) - Murg - Gsponbachfall - Mürtschenfurggel - Murgseehütte <!--more-->

    Wir haben morgens zunächst nach Murg mit der S Bahn abgekürzt und von dort aus die geteerte Serpentinenstraße genommen. Diese zieht sich wunderschön den Berg entlang nach oben. An einem der letzten Wanderparkplätze (P1) haben wir entdeckt, dass es eine Rundtour bis zum Murgsee gibt, die etwas vom B1 abweicht. Diese führt entlang des Gsponbachs hinauf bis zu einem Wasserfall. Anschließend tut sich eine grandiose Moorlandschaft auf sowie im weiteren Verlauf eine Feld an Alpenrosen. Die kleine Abweichung können wir sehr empfehlen. Am Murgsee angekommen konnten wir noch die Füße in den See stecken und teils baden. Die Murgseehütte ist privat, von daher gibt es dort keine Rabatte für Mitglieder von Alpenvereinen.

    Unterkunft: Murgseehütte





    Tag 5 - Murgseehütte nach Elm
    Tour: Murgseehütte - Widersteinerfurgglen - Engi - Matt - Elm

    Um nach Engi zu kommen muss man erst einen kleinen Anstieg zur Widersteinerfurgglen überwinden. Der Abstieg von dort in Richtung Engi ist ziemlich lange aber gut machbar.
    Im Anschluss sind wir zu Fuß von Engi nach Elm entlang der Sernft. Bei uns war es ziemlich heiß und wir hatten ständig Sonne, weshalb wir im Nachgang wohl besser den Bus (Nummer 541, Haltestelle Engi Weberei) nehmen hätten sollen.

    Unterkunft: Hotel in Elm


    Tag 6 - Elm zur Bifertenhütte
    Tour: Elm - Panixerpass - Fuorclas da Cavirolas - Falla Lenn - Bifertenhütte

    Wir haben hier zwei Etappen zusammen gelegt, weil wir nicht in der Panixerpasshütte übernachten wollten. Wir dachten, dass wir dafür extra Kocher und Schlafsack benötigen würden und entschieden uns gegen das Gewicht.
    Im Nachhinein wäre es jedoch problemlos möglich gewesen, weil die Hütte über Kochmöglichkeiten und Decken verfügt.
    Der Aufstieg zur Hütte begann früh, sodass wir den Großteil im Schatten gehen konnten. Dies hat uns echt sehr geholfen.
    Wir haben bei der Panixerhütte eine Pause eingelegt und sind dann zur Bifertenhütte. Dabei geht es zunächst ein ein Tal hinab und auf der anderen Seite in Richtung Fuorclas da Cavirolas weiter.
    Dieser Teil der Etappe ist sehr schlecht markiert, sodass wir ziemlich viel Zeit verloren haben um den Weg zu finden. Die Landschaft hingegen ist außerordentlich schön.
    Die Bifertenhütte ist ziemlich spät erst angeschrieben sodass man sich hauptsächlich an den anderen Wegpunkten orientieren muss. Auch die Steinmännchen helfen enorm bei der Wegfindung im letzten Teil der Etappe.
    Technisch ist es T2, wenn man die beiden Etappen zusammen läuft, wie wir, dann benötigt man gute Kondition und ca 9.5 Stunden reine Gehzeit mit kürzeren Trinkpausen.
    Die Bifertenhütte selbst ist neu renoviert und liegt wundervoll.

    Unterkunft: Bifertenhütte





    Tag 7 - Bifertenhütte nach Truns
    Tour: Bifertenhütte - Breil/Brigels - Truns (Bus & Bahn)

    Die Etappe an sich ist eine reine Abstiegetappe. Wir waren noch etwas müde von der gestrigen Doppel-Etappe und haben im Hinblick auf die nächsten Tage die Abkürzung nach Breil/Brigels genommen und sind von dort mit Bus und Bahn nach Truns (ca. 9 Fr pro Person). Dies erwies sich später als Glücksgriff da kurz nach Ankunft in unserem Hotel ein Gewitter mit Starkregen hereinbrach.

    Unterkunft: Hotel in Truns


    Tag 8 - Truns zur Camona da Terri
    Tour: Truns - Tenigerbad - Camona da Terri

    Die Etappe startete leicht in der Ebene am Rein Anteriur entlang. Der anschließende Aufstieg entlang des Rein da Sumvitgs und am Tenigerbad vorbei ist an sich leicht und flach bis ca. 4 km vor der Camona da Terri. Wer sich diesen Aufstieg ersparen möchte, kann am Wochenende den Bus von Sumvitg aus an das Tenigerbad oder bis zum Stausee nehmen.
    Danach geht es knackig in Serpentinen durch hüfthohe Farne hoch. Bei uns war es schwül, sodass wir sehr ins Schwitzen kamen. 1km vor der Hütte kamen wir ins Wolkenband, sodass es sehr kalt wurde. Es empfiehlt sich die Wasservorräte noch vor dem Anstieg aufzufüllen, da es im Anstieg vor dem Gipfel keine Möglichkeit dafür mehr gibt.
    Der Aufstieg an sich ist weitestgehend einfach (T2). Nur gegen Ende wird es bei den Kettensicherungen T3, die aber auch gut machbar sind.
    Die Hütte an sich ist sehr gut und gut organisiert. Leider wurden unsere Schuhe nicht ganz trocken.

    Unterkunft: Terrihütte





    Tag 9 - Camona da Terri nach Copanna Bovarina
    Tour: Camona da Terri - Passo della Greina - Capanna Scaletta - Sasso Lanzone - Lago Retico - Capanna Bovarina

    Für uns landschaftlich die schönste und beeindruckendste Etappe. Wir sind früh los, weil die Strecke sehr lang ist. Wir haben 9 Stunden reine Gehzeit gehabt. Die 10,5 Stunden im Tourenguide von A. Beck sind etwas zu lang.
    Die Greina Ebene war wundervoll. Wir hatten Glück mit dem Wetter, sodass sich der Nebel früh auflöste. Wir passierten die Capanna Scaletta und stiegen zum Parkplatz hinab und von dort über den Steinbockweg auf den Sasso Lanzone hoch.
    Der Aufstieg war zunächst eher konditionell danach technisch anspruchsvoll. Der letzte Teil braucht sicheren Tritt und Schwindelfreiheit, ist aber ansonsten gut zu meistern. Der Abstieg ist wesentlich leichter als der Aufstieg (technisch).
    Wir erfuhren heute (14.07.2020) von einem anderen Hüttengast, dass ihr vor einer Woche noch wegen Schnee von der Besteigung abgeraten wurde.
    Der Abstieg zur Capanna Bovarina war für uns etwas beschwerlich, er führt jedoch an dem wunderschönen Lago Retico vorbei. Die Capanna Bovarina zeichnet sich durch ihr hervorragendes Frühstück inklusive Kaffee aus dem Mokkaexpress aus.

    Unterkunft: Capanna Bovarina




    Tag 10 - Capanna Bovarina zur Capanna Cadlimo
    Tour: Capanna Bovarina - Passo di Gana Negra - Passo del Lucomagno - Capanna Cadlimo

    Die Capanna Cadlimo liegt auf 2570m und verfügt über einen eigenen Hausteich, der trotz Kälte zum Baden einlädt. Wir sind zunächst durch eine sehr grüne Graslandschaft zum Passo di Gana Negra aufgestiegen und dann hinab zum Passo del Lucomagno. Der Abstieg der Rund 500 Höhenmeter war leicht. Danach sind wir den technisch einfachen Weg über Geröllfelder zur Capanna Cadlimo gegangen. Die Hütte ist sehr gut organisiert und das Essen lecker. Ein Highlight sind hier die Steinböcke welche am Abend ab 18:30 Uhr einen nahe gelegenen Salzstein besuchen.

    Unterkunft: Capanna Cadlimo





    Tag 11 - Capanna Cadlimo nach Airolo
    Tour: Capanna Cadlimo - Lago Scuro - Lago di Tom - Lago Ritom - Airolo

    Wir sind gut 4,5 Stunden von der Capanna Cadlimo über die Seen Lago Scuro, Lago di Tom und den Lago Ritom auf einem technisch einfachen Weg nach Airolo abgestiegen. Am Ende der Tour angekommen holte uns der Lärm des Tales mit der Gotthardautobahn bereits 500HM über Airolo ein - ein Geräusch, das wir tagelang nicht gehört und ebensowenig vermisst hatten.





    Etwas mehr Bilder als hier, sowie die von uns verwendeten GPX-Tracks haben wir auf unserer Homepage http://fabian-aigner.de/b1 hinterlegt.

    Wir möchten uns vor allem beim Forenuser Becks für die tolle Aufbereitung der Tour in seinem .pdf-Dokument bedanken. Dies hat uns die Planung und Durchführung der Tour enorm erleichtert - sowie uns überhaupt auf die Idee gebracht, die Tour so zu laufen.


    Grüße,
    Bärrä und Fabi

  2. Liebt das Forum
    Avatar von Vegareve
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    AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #2
    Gratulation zur Tour und willkommen im Forum .
    "Niemand hört den Ruf des Meeres oder der Berge, nur derjenige, der dem Meer oder den Bergen wesensverwandt ist" (O. Chambers)

  3. Erfahren
    Avatar von schoguen
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    AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #3
    Von mir auch einen Glückwunsch.

    Ich bin die Tour vor 2 Jahren gegangen. Und hatte von Sonne, Regen und Hagel fast alles, nur Schneefall fehlte.

    Leider mußte ich bei Brigels aufhören.
    Am Kreuzweg fragte er die Sphinx:
    Geh ich nach rechts, geh ich nach links?
    Sie lächelte: ...
    <Mascha Kaléko>

  4. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #4
    Ich hoffe, dass die Tour abwechslungsreich genug war. Immerhin bin ich mir sicher, dass es nicht wie beim E5 eine Route ist, die man gemeinsam von vorne bis hinten mit dem immer gleichen Trupp an anderen Gästen durch wackelt.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  5. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #5
    Und jetzt warte ich auf Feedback bezüglich: zu lang, zu schwer, zu keine Ahnung was, oder eklatanten Fehlern in der Routenbeschreibung
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  6. AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #6
    Also für uns persönlich war es die ideale Tour und hat mega viel Spaß gemacht.
    So haben wir uns die Alpenüberquerung vorgestellt und waren froh über die wenigen Leute.

    Die Landschaft war echt sehr abwechslungsreich und fast von Tal zu Tal verschieden.
    Vor allem die Greinaebene, der erste Tag am Hohen Kasten und der Weg zur Murgseehütte waren hier für mich die Highlights.

    In den letzten beiden Etappen hatten wir Begleitung einer DAV Ortsgruppe aus Memmeningen, welche den gleichen Weg wie wir gingen.

    Die Etappenlänge war eigentlich ziemlich gut.
    Die Strecke von der Zwinglipasshütte nach Wildhaus kann man ja über den Rotsteinpass bei guten Wetter erweitern, was ein sehr schöner Abstieg ist.
    Gleichzeit war diese Etappe zusammen mit dem Steinbockweg über den Sasso Lanzone am schwierigsten, wenn auch gut machbar.

    Einzig die Etappe Elm - Panixerpasshütte - Bifertenhütte war bei uns etwas lange.
    Das lag aber zum einen daran, dass wir die Route zusammengelegt haben und zum anderen trotz guter Kondition viel Zeit bei der Routenfindung verloren haben.

    Unsere Anmerkungen zum Tourenguide:

    Etappe 1: Das aufbereitete Trinkwasser in der Zwinglipasshütte kostet 3 Fr. (um Überraschungen vorzubeugen). Brot muss zum Frühstück selbst migebracht werden. Die Hütte weißt bei Reservierung darauf hin.
    Etappe 3: in Wildhaus kann man in der Nähe des Sessellifts einen kleinen "Dorfladen" mit Selbstbedienung und Vertrauenskasse finden.
    Etappe 4 (Murgseehütte): Wer ab Parkplatz P1 bei Merlen dem Rundweg mit dem Aufstieg entlang dem Wasserfall folgt, kann oben über eine Moor auf Hochebene zur Murgseehütte kommen.
    Etappe 5: Von Engi nach Elm fährt ein Bus, mit dem man die Strecke in der Ebene abkürzen kann.
    Etappe 7 (Bifertenhütte): Bei schlechten Wetter auf jeden Fall mehr Zeit zur Orientierung einplanen und mit GPS bzw. App arbeiten. Zur Wegfindung neben den Markierungen auch auf die Steinmännchen achten. Wir haben in der Panixerpasshütte eine Preisliste und ein Überweisungsformular gefunden. Das werde ich die Tage nachreichen.
    Etappe 8 (Truns): Anstelle dem Abstieg nach Truns kann man den kürzeren Abstieg nach Breils/Brigels nehmen und von dort aus den Bus nach Truns nehmen (ca. 9 Fr. p.P.)
    Etappe 9 (Terrihütte): die Wasserversorgung sollte am besten vor dem Aufstieg (ab ca 1200 m Höhe) erfolgen, da danach kein direkter Zugang zum Bach möglich ist.
    Etappe 10 (Bovarina): die angegebene Wegzeit mit 10:30h war für uns zu lange. Wir haben 09:00h benötigt. Eine Anpassung auf 09:30h wäre meiner Meinung nach gut.
    Anmerkung Etappe 11: wer über die Cap. Cadlimo geht, kann am Abend und morgens ziemlich sicher Steinböcke sichten, welche zum Salzlecken am nahe gelegenen Salzstein kommen.


    Generell wäre ein Höhenprofil der einzelnen Etappen noch ein Plus im Tourenguide. Aber ist natürlich nochmal zusätzlicher Aufwand.

    Grüße,
    Fabi

  7. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #7
    Moin,
    ich schau mal, was sich im Text übernehmen lässt. So aus dem Kopf heraus:

    Das mit der Zwinglipasshütte war mir unbekannt. Ich habe da einmal übernachtet, aber weil sie voll war als Biwak direkt vor der Hütte

    Der Laden in Wildhaus war mir auch unbekannt. Den muss ich mir mal ansehen, aber wichtig für mich waren vor allem die grösseren Läden (Volg, Coop, Migros) im Text.

    Der alternative Weg über den Wasserfall ist mir bekannt. Den bin ich schon runter und fand ihn auch sehr hübsch. Ich nehm den mal als Alternative auf, wobei ich sagen muss, dass auch der Originalweg hübsch ist, da man z.B. eine ganze Zeit lang am dortigen Bach entlang kommt.

    Der Bus Engi/Elm ist bereits aufgeführt (beim Hinweis, dass man direkt von Murg nach Elm gehen kann, wenn man die Hütte auslassen will)

    Bei der Etappe Etappe Panixer -> Biferten habe ich eigentlich schon einen Hinweis auf die Orientierungsprobleme drin. Kann ich eventuell deutlicher machen, allerdings gibt es eine einfache Lösung: OSMAnd installieren und Schweizer Karte nutzen. Der Weg ist dort eingezeichnet, man kann ihm fast blind hinterher laufen.

    Dass Elm -> Biferten eine lange Etappe ist, ist nicht verhinderbar. Nicht umsonst habe ich die Panixer da eingeplant und die Strecke eigentlich auf 2 Tage gesplittet.

    Den Abstieg nach Breil kann ich noch rein packen (plus. ev. eine Warnung zum imo etwas heftigen Preis für den Lift, sollte man den einplanen wollen). Allerdings ist dann die Tagesetappe etwas kurz, und die Querung Breil -> Trun eigentlich hübsch genug, um nicht auf sie verzichten zu wollen. Deswegen kam der Weg da lang.

    Die Zeit für Terri -> Bovarina kann ich anpassen. Sind eh nur grobe Richtwerte und immer von den Verhältnissen abhängig. Mich wundert, dass ihr am Steinbockweg keine Steinböcke gesehen habt, denn da sind eigentlich immer welche unterwegs.

    Wasser bei Terri: Muss ich wohl noch deutlicher schreiben, dass man bis kurz vor dem Steilaufschwung bei etwa 1600m problemlos vom Weg zum Rhin da Sumvitg gehen und dort Wasser schöpfen kann (plus hübsche Bilder machen)
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  8. AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #8
    Hey!


    hier nochmal ein paar ergänzende Worte/Anmerkungen

    Also man kann in der Zwinglipasshütte auch Wasser vom WC, Waschbereich (natürlich kostenlos) entnehmen. Das Wasser bei der "Bedienung"/beim Hüttenwirt kostet wie schon gesagt 3 Fr. und wird im Gegensatz zum WC aufbereitet.

    Der Hofladen in Wildhaus findet man unter "Hofladen Thurhof" bei Google und ist wie gesagt eine gute Alternative in diesem Bereich von Wildhaus. Aber zwingend wichtig ist der Hinweis natürlich nicht, da waren die größeren Läden deutlich wichtiger.

    Den Orginalweg nach Murg konnten wir natürlich nicht bewerten, weil wir diesen nicht gelaufen sind Dürften dann vermutlich beide ähnlich schön sein.

    Korrekt, der Bus Engi/Elm ist schon im Text - das hab ich falsch im Kopf gehabt.

    Panixer --> Biferten: wir waren hier bei unserer Tour mit Komoot unterwegs. Auch hier war der Weg gut eingezeichnet. Wir haben halt eher versucht, das GPS/Smartphone nur zum Abgleich zu nutzen un waren eher "auf Sicht" unterwegs. An der Stelle der ganzen Tour war es im Endeffekt mit am schwierigsten "auf Sicht" voranzukommen. Uns war der Hinweis nochmal wichtig, weil der Rest im Gegensatz dazu fast perfekt markiert ist

    Für uns war der Abstieg nach Breil halt ne gute Alternative und im Vergleich zur Bahn finanziell sinnvoll

    Ja, wir dachten auch, dass wir am Steinbockweg nochmal Steinböcke sehen könnten. Aber wir waren jetzt nicht furchtbar traurig, weil wir am Rotsteinpass schon ausgiebig Steinböcke - und auch ziemlich nah - anschauen konnten. Außerdem hatten wir noch die Erfahrung an der Cap. Cadlimo, wo sich wirklich 20 - 30 Steinböcke kurz vor der Hütte versammelten und das nach Auskunft eines lokalen Wanderers dies täglich passiert.

    Aber wie schon erwähnt: der Wegweiser ist top und hat uns enorm für die Planung geholfen!


    Grüße,
    Fabian

  9. Erfahren

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    30.08.2014
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    Buchs
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    AW: [CH] Transalp B1 Tour im Juli 2020

    #9
    Schöne Fotos habt ihr gemacht!
    Ich hätte es eigentlich nicht weit in den Alpstein, da es aber insbesondere an Wochenenden (und in diesem Corona-Jahr sowieso) überlaufen ist, macht es mich nicht so an.
    Aber andere von Euch gewanderte Gebiete würde ich auch gerne mal besuchen.
    Kleine Korrektur noch (Detail): es heisst Saxer Lücke (nicht Sachser). Scheinbar hat das Dorf Trun SSW von Brigels bis 1943 Truns geheissen, dies habe ich gerade jetzt gelernt .

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