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  1. Erfahren

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #61
    Den Bauern an Fernwanderwegen ohne großen Verwaltungsaufwand das bereitstellen von einfachen Biwakplätzen erlauben. Dann wäre vielen Wanderern geholfen und der Bauer kann noch etwas dazu verdienen.

  2. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #62
    Das könnte ich mir gut als weitere Säule vorstellen.

    Wer geht jetzt den Weg durch die Instanzen, um das Durchzuboxen. Freiwillige vor!

    Ein Problem ist natürlich, dass die Forstbehörden im Moment ganz andere Baustellen haben als sich mit paar Leute auseinanderzusetzen, die Lust haben, im Wald zu zelten.
    Beim Lagerfeuerverbot würde ich übrigens aus genau dem Grund bleiben. Der Wald ist in Mitteleuropa derzeit in so einen schlimmen Zustand, da bringt es nichts, über Lagerfeuer diskutieren zu wollen.
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  3. Anfänger im Forum

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #63
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Interessanterweise wünschen sich Wanderer abends eins: Ruhe und kein Partyvolk. Ausruhen zur Wiederherstellung der Kräfte, um weiterlaufen zu können. D.h. die Befürchtungen der Wanderer unterscheiden sich hier nicht von denen der Bedenkenträger
    Das kann man nach meiner Erfahrung so pauschal leider nicht sagen. Zumindest auf einigermaßen populären Routen im Ausland hätte ich mir ab und zu ein bisschen mehr Ruhe und ein bisschen weniger Party gewünscht und das ist schon einige Jahre her. Wie ich gelesen habe, ist das in den letzten Jahren nicht besser geworden.

  4. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #64
    Weiß denn jemand sicher wie die Verantwortlichen (wer auch immer das jetzt genau ist) zum Schlafen in Schutzhütten stehen? Ja es ist nicht verboten. Ich bin mir aber nicht sicher ob das so offen kommuniziert werden sollte, dass da jemand schläft. Ja da habe ich mir grade etwas dazu gedacht aber da könnte eben sehr schnell fallen "da pennt doch sowieso ständig jemand". Nicht, dass man da schlafende Hunde weckt...

    Meine Idee war, dass es wahrscheinlich selbst auf Landesebene noch zu groß ist sondern noch lokaler geregelt werden müsste. Ich hatte die Idee, dass es am ehesten sinnvoll sein könnte damit vernachlässigte Wanderwege zu beleben. Spontan fallen mit da Ith-Hils-Weg, Wittekindsweg, Weserberglandweg usw. ein. Damit kann man die "Entscheider" vielleicht am ehesten ködern. Ich habe nachdem ich letztes Jahr den einen Wanderweg hier in der Gegend gegangen bin danach mal an die Touristeninfos geschrieben und denen geschildert, dass der Weg aussieht wie sau (Waldarbeiten vor ein oder zwei Jahren). Ich habe auch meine Telefonnummer hinterlassen. Kurz darauf bekam ich einen Anruf von dem Leiter der sich sehr über meine Mail gefreut hat da sie eben sonst keine Rückmeldung bekommen. Ich habe dann eine halbe Stunde mit ihm gequatscht und ihm ein paar Dinge mit auf den Weg gegeben da sich wohl aktuell einiges bzgl. Wandern tut. Die suchen grade nach Vermarktungsmöglichkeiten. Da er sich aber offensichtlich für's wandern interessierte habe ich dann als es um Schutzhütten und Rastplätze ging mal fallen gelassen, dass man auch darin pennen kann. Das fand er spannend. Im Endeffekt ging es mir aber darum und, dass "Designerrastplätze" wo man 1 m vom Tisch entfernt sitzt und Wetterpilze einfach scheiße sind. Nicht nur zum Pennen. Ich habe ihm dann noch den Rennsteig genannt. Er machte aber auch ziemlich deutlich, dass den Großwaldbesitzer der Zustand der Wanderwege nicht interessiert. Dem geht es verständlicherweise darum damit Geld zu verdienen und da sind wir wieder bei dem Punkt weswegen ich selbst landesweite Regelungen für schwierig halte. Als ich vor zehn Jahren viel gegeocacht habe gab es hier einen Fall wo Nachts Geocacher durch den Wald gestiefelt sind und dabei jemandem die Jagd versaut haben. Das doofe war, dass derjenige von relativ weit gereist war und eine Menge Geld bezahlt hatte damit er einen dicken Hirsch schießen darf. Der Großwaldbesitzer verdient damit Geld, dass die Leute dahin geführt werden wo der dicke Bock steht und dann fast nur noch abdrücken müssen. Solche Leute haben natürlich auch durchaus Einfluss und wahrscheinlich ist es einfacher solche Regionen einfach garnicht anzufassen. Das würde ein Gesetz aber tuen. Denn je mehr Leute zustimmen müssen umso mehr Leute werden auch Stimmung da gegen machen.

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #65
    Zitat Zitat von herrNick Beitrag anzeigen
    Das kann man nach meiner Erfahrung so pauschal leider nicht sagen. Zumindest auf einigermaßen populären Routen im Ausland hätte ich mir ab und zu ein bisschen mehr Ruhe und ein bisschen weniger Party gewünscht und das ist schon einige Jahre her. Wie ich gelesen habe, ist das in den letzten Jahren nicht besser geworden.
    Welches Ausland meinst Du?

  6. Lebt im Forum
    Avatar von Christian J.
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #66
    Welches Interesse haben denn Tourismusverbände an Wanderern, die in Schutzhütten pennen und ihr Essen zuhause im Supermarkt gekauft haben? Ich habe auf meiner Rennsteig-Radtour in 3 Tagen vielleicht 20 bis 30€ in der Region gelassen (mal ein Kaffee und Kuchen, mal paar Sachen im Supermarkt nachkaufen). Das ist nichts im Vergleich zu Hotelübernachtungen, bei denen man abends natürlich essen geht. Wirtschaftlich kann man, glaube ich, nicht argumentieren.
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #67
    Zitat Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Im Endeffekt ging es mir aber darum und, dass "Designerrastplätze" wo man 1 m vom Tisch entfernt sitzt und Wetterpilze einfach scheiße sind. Nicht nur zum Pennen.
    Dass sich damit Designer beschäftigen, ist ziemlich stark auszuschließen. Die würden sich nämlich als allererstes schlau machen über die Bedürfnisse der Nutzer dieser Rastplätze.

    Wahrscheinlicher scheint mir, dass diese Plätze extra übernachtungsunfreundlich gemacht werden bzw. nur als kurzfristiger Wetterunterstand konzipiert sind (sehr klein, Bänke sehr schmal, Typ Buswartehäuschen, etc.).

    Dass sich jemand für die Bedürfnisse Nutzer der Rastplätze interessiert, finde ich aber sehr positiv :-)
    Geändert von lina (22.07.2020 um 16:09 Uhr)

  8. Fuchs
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #68
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Dass sich damit Designer beschäftigen, ist ziemlich stark auszuschließen. Die würden sich nämlich als allererstes schlau machen über die Bedürfnisse der Nutzer dieser Rastplätze. [...]
    Ich meinte damit so Tisch-Bank Kombinationen wie am Wesergebirgsweg. Die haben diese XW Form. Ich schaue mal ob ich gleich ein Bild finde. Sehen toll aus (daher "Designerrastplatz") aber man kann nicht brauchbar dran essen.

  9. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #69
    Hier sieht man ein Bild des XW. Der / des X ist der Tisch. Der Rest Bank. Im Endeffekt kommen maximal zwei Leute von der Bank an den knapp 30 cm breiten Tisch.

    https://www.outdoorseiten.net/forum/...ebirgsweg-2013

  10. Anfänger im Forum

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #70
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Welches Ausland meinst Du?
    Südamerika. Sowas wie ein Inka-Trail oder das W im Torres del Paine.

  11. Alter Hase

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #71
    Ich habe hier schon gelernt, dass Unternehmungen auf Landesebene verpuffen. Und man stattdessen alle Bürgermeister ansprechen muss.

    Einmal habe ich mich dafür eingesetzt, dass bei Bauarbeiten freundlicherweise auch für Radler und Wanderer Umleitungen markiert werden sollten. Und nach den Bauarbeiten der ursprüngliche Weg und seine Ausschilderung wieder hergestellt werden. Dazu habe ich mich an die Träger diese Wege gewendet. Und natürlich die Kommunalpolitiker. Es hat eigentlich nicht lange gedauert. Meine Aktion war dabei stark regional begrenzt. Das geht dann natürlich schneller, als wenn es gleich um das Bundesland gehen soll. Das ist schon so.

    Wenn es aber um grundsätzliche Veränderungen gehen soll, ist die Landesebene nicht schlecht. Viele Politiker sind froh, Themen zu finden, für die sich publikumswirksam einsetzen können. Man muss dazu natürlich die finden, in deren Arbeitsgebiete das passt. Das dauert dann länger als das Gespräch mit dem Bürgermeister. Wirkt aber durchaus.

  12. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #72
    Ich grabe das hier mal nochmal aus vor dem Hintergrund wie ein Trekkinglagerplatz wie in der Eifel, der Pfalz usw. gestaltet werden könnte der jedoch nicht versteckt werden kann und mit dem Rad erreichbar wäre. Mit dem Rad bedeutet natürlich auch, dass dort Knalltüten mit dem Auto hinfahren könnten. Einfach mal die Gedanken dazu. Mir geht es vor allem darum was man gegen Missbrauch tun könnte.
    „Luke, auch du wirst noch entdecken, dass viele Wahrheiten, an die wir uns klammern, von unserem persönlichen Standpunkt abhängig sind.“ — Obi-Wan Kenobi

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    Alter Hase
    Avatar von Mus
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #73
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    Welches Interesse haben denn Tourismusverbände an Wanderern, die in Schutzhütten pennen und ihr Essen zuhause im Supermarkt gekauft haben? Ich habe auf meiner Rennsteig-Radtour in 3 Tagen vielleicht 20 bis 30€ in der Region gelassen (mal ein Kaffee und Kuchen, mal paar Sachen im Supermarkt nachkaufen). Das ist nichts im Vergleich zu Hotelübernachtungen, bei denen man abends natürlich essen geht. Wirtschaftlich kann man, glaube ich, nicht argumentieren.
    Wir sind auf unseren Wanderungen mit den Kids in quasi jeden Dorfladen am Weg eingefallen. Mindestens ein Apfelsaftschorle und ein Brötchen für jeden mussten es sein. Oft deutlich mehr.

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    Avatar von Taunuswanderer
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #74
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Wir sind auf unseren Wanderungen mit den Kids in quasi jeden Dorfladen am Weg eingefallen. Mindestens ein Apfelsaftschorle und ein Brötchen für jeden mussten es sein. Oft deutlich mehr.
    Bei meiner ersten Pfälzerwaldkurztrekkingtour habe ich auch kaum was an Euros da gelassen. Mittlerweile plane ich die Dorfläden (wo verfügbar und zeitlich machbar) mit ein. Finde das unterstützenswert...

  15. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #75
    Es gibt ja inzwischen auch viel mehr davon, und ich freue mich immer, wenn ich einen finde :-)

  16. Vorstand
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    Avatar von Taunuswanderer
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #76
    Zitat Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Ich grabe das hier mal nochmal aus vor dem Hintergrund wie ein Trekkinglagerplatz wie in der Eifel, der Pfalz usw. gestaltet werden könnte der jedoch nicht versteckt werden kann und mit dem Rad erreichbar wäre. Mit dem Rad bedeutet natürlich auch, dass dort Knalltüten mit dem Auto hinfahren könnten. Einfach mal die Gedanken dazu. Mir geht es vor allem darum was man gegen Missbrauch tun könnte.
    Bei einigen der Trekkingplätze in der Pfalz und im Spessart ist der Platz vom nächsten Parkplatz in weniger als 2 km erreichbar. Entsprechend waren dort auch gerne Partypeople mit Bollerwagen und Co. über Nacht da... solange das in erträglichem Rahmen war und man seinen Müll wieder mitnimmt habe ich da auch kein Problem mit.

    Aber aus genau deiner Befürchtung heraus würde ich Trekkingplätze im Vorder- und Hochtaunus als wenig erstrebenswert erachten. Dafür könnte man im Hintertaunus zusätzlich Touristen anlocken, welche eher Ruhe und Abgeschiedenheit lieben...

    Was könnte man gegen Missbrauch machen? Weniger attraktive Waldstücke wählen (ist auch nicht so dolle) und Plätze, wo man mindestens 5 km zu Fuß unterwegs sein muss. Besonders wachsame Camp-Betreuer helfen wohl eher weniger. Das führt eher in Richtung Eskalation. Und wer will sich das schon (ehrenamtlich) antun?

  17. Lebt im Forum
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #77
    Zitat Zitat von Christian J. Beitrag anzeigen
    ...Es würde sich doch kaum etwas ändern, wenn man hier die Bank wegräumen würde und die Fläche zum Zelten freigibt. Gern auch zeitlich eingeschränkt (also nur in bestimmten Monaten und nur von 19:00 bis 7:00)
    Wobei: Wer den Ort erkennt, sieht auch, dass es sich bei der Schutzhütte um einen "problematischen" Ort (Eckertalsperre im Harz) handelt, weil er schnell erreichbar und sehr stark begangen ist. Aber das Foto habe ich eben am schnellsten gefunden.
    Genau an dieser Stelle wird seit Jahren regelmäßig wild gecampt, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Aufsichtspersonal nichts davon weiß. Es gibt sogar einen Reisebericht in diesem Forum von einer Gruppe, die dort übernachtet hat.

    In der Praxis gibt es oft viel weniger Probleme, als man sie bei juristischer Herangehensweise konstruieren kann.

    Übrigens gibt es an dieser Stelle auch kein Müllproblem, jedenfalls keines, das über den an Schutzhütten im Harz üblichen Rahmen hinausgeht.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #78
    Als weitere Säule neben
    - Ausbau der Trekkingplätze
    - Erlaubnis von Zelten neben Schutzhütten
    - Zeltplätze auf (Sport-)Vereinsgelände
    könnte ich mir noch "Camp-Surfing" vorstellen. Also analog zum Couchsurfing in Städten eine Plattform - vielleicht ja sogar hier im Forum? - in die sich Gartenbesitzer eintragen können, bei denen Wanderer eine Nacht ihr Zelt aufschlagen dürfen und Toilette und fließend Wassser nutzen dürfen.

    Das ist natürlich nicht absolut spontan, da man vorher anfragen muss, dafür weiß man dann aber auch, dass man ein Plätzchen sicher hat (was mir persönlich z.B. wichtiger ist als absolute Spontanität). Vorteil wäre außerdem, dass das Angebot keine großen Partytrupps anlocken kann, Nachteil natürlich das fehlende Allein-in-der-Natur-Gefühl. Deshalb ja auch verschiedene Säulen für verschiedene Bedürfnisse.

    Zwei Gegenargumente, die bestimmt kommen:

    1. "Besitzer von Wiesen können das Zelten nicht erlauben, wenn es naturschutzrechtlich verboten ist." Richtig, deshalb auch explizit nur Gärten, also im Siedlungsbereich. Schrebergärten gingen dann aufgrund der Satzungen auch nicht.

    2. "Auf so ner Plattform meldet sich doch keiner an." Muss man dann halt aber machen, wenn man selbst outdoorbegeistert ist und so ein Angebot gut fände! Die trail culture in Amerika ist auch nur durch Privatinitiative möglich. Hier gibt es ja auch viel Engagement, insbesondere im Vereinsbereich, und das Bsp. Couchsurfing hat gezeigt, dass viele auch bereit sind, unentgeltlich ihr Zuhause für Gäste zu öffnen.

    Hier wurde auch schon über das Projekt MyCabin diskutiert, ist natürlich nicht ganz das gleiche, da sowohl Unterkunfts-Anbieter als auch Plattform daran (zumindest etwas) verdienen sollen. Aber Ansätze gibt es!

  19. Alter Hase
    Avatar von codenascher
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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #79

    Bin im Wald, kann sein das ich mich verspäte

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  20. Anfänger im Forum

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    AW: Umweltverträgliche Schlafplätze - konstruktive Ideenfindung

    #80
    Zitat Zitat von codenascher Beitrag anzeigen
    Mega! Die kannte ich noch nicht die Seite! Hast du Erfahrung damit? Läuft das gut oder sind da viele tote Inserate dabei?

    Na dann gibts die Plattform ja schon, dann melden sich da jetzt alle ODSler mit Garten an und zack, Zeltplatzdichte vervielfacht!

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