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  1. Dauerbesucher

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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #41
    Aber trotzdem ist es sinnvoll, abends auf Toilette zu gehen, dann muss man nicht raus, wen es kalt ist.
    Nicht wundern, ich versuche die Geschlechtsbezeichnungen zu randomisieren. Alle anderen Schreibweisen sind unlesbar.

  2. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #42
    Zitat Zitat von Pedder Beitrag anzeigen
    Aber trotzdem ist es sinnvoll, abends auf Toilette zu gehen, dann muss man nicht raus, wen es kalt ist.
    OT: Da gebe ich dir vollkommen Recht.

  3. Gerne im Forum
    Avatar von loquita
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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #43
    Zitat Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Man könnte jetzt auch weiter überlegen ob UL in Europa überhaupt so hipp wird wie in den USA. Immerhin spielt sich vieles was Outdoor angeht in Richtung Skandinavien ab und da ist ist UL eben nochmal deutlich anspruchsvoller. Ja die Amis haben auch anspruchsvolle Gebiete aber sie haben auch sehr viel mehr ruhigere "richtig" Outdoortaugliche Gebiete wo man sich nicht mit dem Zelt verstecken muss... So gibt es Leute die den PCT SoBo mit zwei Regentagen gelaufen sind.
    Das denke ich auch, sicher wird vieles gerne übernommen, was sich bewährt, aber neben den extremeren Bedingungen in Nordeuropa ist auch die Outdoorkultur eine andere. Im Fjäll oder in Island haben wenige den Anspruch, möglichst viele Tageskilometer zu schaffen, und das Ziel ist in aller Regel nicht, einen Trail komplett zu begehen sondern die Landschaft zu genießen. Für viele ist Fotografieren ein wesentlicher Teil, wofür schwere Ausrüstung geschleppt wird und lange Pausen eingelegt werden. Beliebte Herausforderungen sind eher technischer Natur (Route selbst zusammenstellen, Gebiete ohne viel Infrastruktur, weglos gehen etc.).

    Gibt es eigentlich doppelwandige Zelte aus dem Material, ist das überhaupt praktikabel mangels Dehnbarkeit?


  4. Dauerbesucher
    Avatar von Pylyr
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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #44
    Zitat Zitat von loquita Beitrag anzeigen
    ...

    Gibt es eigentlich doppelwandige Zelte aus dem Material, ist das überhaupt praktikabel mangels Dehnbarkeit?
    Ja, gibt es. Aber nicht zwei Lagen DCF übereinander, du hast ja auch nicht zwei Silnylonschichten übereinander.
    Beispiel:
    Stratospire Li
    Gibts mit Meshnest und mit Solid Inner. Oder beidem zum Aussuchen.
    Wenn dir etwas gefällt, analysiere es nicht, sondern tanze dazu.
    Tex Rubinowitz

  5. AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #45
    All zu lange hält dieses Cuben Fiber ähm DCF wohl nicht.
    Vor ca. 8-10 Jahren gab es den ersten Versuch mit Rucksäcken, doch das scheiterte schnell aufgrund des starken Abriebs des Materials.

    Gefaltet werden möchte DCF auch nicht gerne, da geht es recht schnell kaputt. Aber um das Packvolumen klein zu halten, bleibt einem fast nichts anderes übrig. Man sollte es rollen - nur dann ist das Packvolumen nicht gerade gering.
    Auch die Firma Tarptent rät, ihre DCF-Zelte zu rollen, damit die Haltbarkeit etwas erhöht wird.

    Für Touren jenseits der Baumgrenze in einem Land mit durchaus miesem Wetter (Schottland) wohl auch nicht gut geeignet, da rät sogar der "Sectionhiker" davon ab.

  6. Alter Hase

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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #46
    Zitat Zitat von Munzelchen Beitrag anzeigen
    Vor ca. 8-10 Jahren gab es den ersten Versuch mit Rucksäcken, doch das scheiterte schnell aufgrund des starken Abriebs des Materials.
    Das nennst Du scheitern?

    https://www.hyperlitemountaingear.com/collections/packs

    Nach diesen Rucksäcken lecken sich viele die Finger.

  7. Fuchs
    Avatar von Vintervik
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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #47
    Zitat Zitat von janphilip Beitrag anzeigen
    Gerade im Winter wird DCF hoch gelobt weil man viel weniger Probleme mit Kondenswasser hat.
    Dadurch dass das DCF kein Wasser aufnimmt scheint die Kondensbildung deutlich geringer zu sein.
    Außerdem kann man DCF halt einfach ausschütteln morgens. Silnylon muss ja richtig durch Wärme getrocknet werden.

    Bezüglich der Kältestabilität brauchst du dir keine Gedanken machen. Das UHMWPE ist bis -150°C stabil und das PET der Deckschichten bis weit in den Minusbereich.
    PA6.6 (Silnylon) und PET liegen beide bei 20 °C schon weit unterhalb ihres Glaspunktes daher spielt es dann auch keine Rolle mehr ob du sie noch auf -20°C abkühlst.

    DCF ist von den Spezifikationen her einfach das perfekte Material für Zelte.
    Ist aber halt leider sehr teuer in Verarbeitung und Materialpreis.
    Ich kann das mit dem Kondens auch nicht mit Sicherheit erklären. Daher schrieb ich auch "scheinbar"... Ich extrahiere das nur aus den Berichten die ich über Winter zelten mit DCF gelesen habe.
    Macht für mich aber schon ein Stück weit Sinn weil die Feuchtigkeit durchs Silnylon durch diffundiert. In so fern könnte es sein dass man bei Silnylon in der Nähe der Wand eine höhere Luftfeuchtigkeit hat als bei DCF. Die kondensiert dann halt wenn es nachts draußen kalt wird.
    Eins der Videos habe ich gerade auf die Schnelle gefunden:
    https://www.youtube.com/watch?v=2KynzSbeEGM
    Im Winter hat man meist mit einem anderen Aggregatzustand von Wasser zu tun, also Eis.

    Die absolute Luftfeuchte ist normalerweise im Zelt etwas höher als ausserhalb des Zeltes. Im Zelt liegt ein wasserdampfproduzierendes Wärmekraftwerk (= Mensch), dadurch erwärmt sich im Zelt die Luft, die wiederum mehr Wasserdampf aufnehmen kann.

    Wenn ich es bei ein bisschen Recherche richtig verstanden habe, so besteht ein Unterschied zwischen Silnylon und DCF darin, dass DCF wasserdampfdurchlässig ist. Das könnte etwas weniger Kondensation erklären, allerdings imho nicht unbedingt im Winter, da der Wasserdampf am kalten Material zu Eis resublimiert.

    Dass DCF weniger elastisch ist als Silnylon halte ich im Winter für einen Nachteil, weil dadurch höhere Lasten und Lastspitzen auf die Stangen weitergegeben werden und deswegen an diese höhere Anforderung gestellt werden. Bei Dyneema erhöht sich bei Minusgraden die Festigkeit. Mich würde auch interessieren, inwiefern event. auch die Steifigkeit durch Kälte beeinflusst wird, in Bezug auf die Handhabbarkeit des Materials bei Kälte und Anforderungen an die Stangen. Da habe ich aber bisher nichts drüber gefunden.

    Das Youtube-Video vergleicht Äpfel mit Birnen. Die Zelte haben völlig unterschiedliche Belüftungen.

  8. Erfahren

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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #48
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Das nennst Du scheitern?

    https://www.hyperlitemountaingear.com/collections/packs

    Nach diesen Rucksäcken lecken sich viele die Finger.
    Auch ich halte die HMG Packs für die mit Abstand besten Packs für größere oder roughere Unternehmungen. Und es ist nicht verwunderlich, dass bei Alaska Wilderness Classics etc. das Teilnehmerfeld quasi zu 90% aus HMG Packs besteht hehe.
    Trotzdem ist das nicht einfaches Cuben/DCF, sondern in einer Schutzschicht anderen Materials einlaminiert, was die Abriebfestigkeit erhöht.

  9. Erfahren

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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #49
    Zitat Zitat von Munzelchen Beitrag anzeigen
    Für Touren jenseits der Baumgrenze in einem Land mit durchaus miesem Wetter (Schottland) wohl auch nicht gut geeignet, da rät sogar der "Sectionhiker" davon ab.
    Da gerät jetzt aber einiges durcheinander...
    Unter dem Link rät er von den ZPacks-Zelten für Schottland ab, das liegt aber m.E. an der wenig windstabilen Konstruktion und nicht am Material. Er selbst hat schon 2013 eine TGO Challenge mit einem Cuben Duomid gemacht und war begeistert von dem Zelt...

    Die Gesamt-Lebensdauer von DCF-Zelten soll aber geringer sein als bei SilNylon, das stimmt. (Ich glaube, deswegen nimmt zB Christine Thürmer keine, weil das bei ihrem "Zelt-Verschleiß" zu teuer wird )

  10. AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #50
    Cuben war ja vor 10 Jahren schon mal der letzte heiße Scheiß.

    Klar, es ist reißfest und längt sich nicht bei Nässe, was ich bei Silnylon für ei n Elend halte.

    Das Cuben damals war dafür quasi "durchsichtig", hatte angeblich Probleme mit Abrieb, ist nicht durchstichfest und zumindest aus meiner Erinnerung der damaligen Erzählungenm raus reißen auch die Nähte schnell aus. Das liegt zum einem am dünnen Material, aber auch daran, dass es halt nicht nachgibt. Wer sich nicht dehnt der wird zerrissen...

    Unterm Strich steht also die Frage nach der Langlebigkeit der Produkte, vor allem in Relation zum Preis.

    Wenn einen der Preis nicht sonderlich juckt gibt man halt mal 'nen Tausender aus und probiert es einfach mal aus.

    Da ich kein Freund von Silnylon bin wegen der Wasseraufnahme / schlechten Trocknung und der Ausdehnung bei Nässe finde ich ein besonders leichtes Polyester ja durchaus spannend, wobei der Markt heute (leider nur vereinzelt) auch schon 20D Sil-Poly mit Weiterreißfestigkeit von 9kg anbietet.

    Das wäre mein bevorzugter Stoff, die paar Gramm mehr pro m² nehme ich dafür in Kauf. (Sil-Poly kommt meines Wissens in den USA garnicht vor, oder irre ich da? Sind also über Teich eher andere Vorlieben und Geschmäcker als ein unterschiedlicher Innovationsgrad)

    MfG
    Geändert von cephalotus (10.08.2020 um 11:15 Uhr)

  11. Erfahren

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    AW: Welche Zelthersteller verwenden bereits Dyneema / DCF ?

    #51
    Zitat Zitat von cephalotus Beitrag anzeigen
    Cuben war ja vor 10 Jahren schon mal der letzte heiße Scheiß.

    Klar, es ist reißfest und längt sich nicht bei Nässe, was ich bei Silnylon für ei n Elend halte.

    Das Cuben damals war dafür quasi "durchsichtig", hatte angeblich Probleme mit Abrieb, ist nicht durchstichfest und zumindest aus meiner Erinnerung der damaligen Erzählungenm raus reißen auch die Nähte schnell aus. Das liegt zum einem am dünnen Material, aber auch daran, dass es halt nicht nachgibt. Wer sich nicht dehnt der wird zerrissen...

    Unterm Strich steht also die Frage nach der Langlebigkeit der Produkte, vor allem in Relation zum Preis.

    Wenn einen der Preis nicht sonderlich juckt gibt man halt mal 'nen Tausender aus und probiert es einfach mal aus.

    Da ich kein Freund von Silnylon bin wegen der Wasseraufnahme / schlechten Trocknung und der Ausdehnung bei Nässe finde ich ein besonders leichtes Polyester ja durchaus spannend, wobei der Markt heute (leider nur vereinzelt) auch schon 20D Sil-Poly mit Weiterreißfestigkeit von 9kg anbietet.

    Das wäre mein bevorzugter Stoff, die paar Gramm mehr pro m² nehme ich dafür in Kauf. (Sil-Poly kommt meines Wissens in den USA garnicht vor, oder irre ich da? Sind also über Teich eher andere Vorlieben und Geschmäcker als ein unterschiedlicher Innovationsgrad)

    MfG
    MSR verwendet ein spezielles SilPoly.
    Ich habe das MSR Guideline Pro und bin damit überaus zu Frieden. Ist ein geiles Zelt und der Stoff ist von der Haptik her überaus stabil, längt sich bei Nässe nicht und hat bisher alles sehr gut mitgemacht.

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