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  1. Dauerbesucher

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #21
    Bei mir hat sich, nachdem ich die 40er hinter mir gelassen hatte, eingeschlichen, dass ich genauer auf die Kalorien achte muss, die ich verbrauche. Wenn ich zu sehr ins Defizit rutsche, wird mir auch unwohl und die gute Laune ist futsch. Ich überschlage, wie viel ich auf der Tour verbrennen werde und esse dann, BEVOR der Hunger kommt. Gleiches gilt fürs Trinken, wobei ich hier gerne auch elektrolythaltiges trinke (von Apfelsaftschorle bis Gatorade).

    Das war in den 20ern noch anders... Vielleicht ist es bei Dir auch so (wenn mit Herz-Kreislauf alles in Ordnung ist).

  2. Lebt im Forum
    Avatar von Pfad-Finder
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #22
    Wenn ich Dein Pensum in meine Einheiten umrechne (Bad Harzburg-Brocken-Wurmberg-Braunlage-Altenau bei einem Schnitt von mindestens 4,7 km/h), wundert es mich nicht, dass Dein Körper protestiert, erst recht, wenn er 87 Kilo Abtropfgewicht bei nur 1,77m Länge hochzuwuchten hat.

    Ich denke, Du solltest das Pensum erst einmal runterschrauben. Ganz banal. Tempo raus und/oder hm/km raus.

    Persönliche Anmerkung: Ich starte nie nüchtern, sondern ordentlich befrühstückt, und trotzdem fresse ich auf solchen Touren mühelos eine ganze 500-Gramm-Rolle Schoko-Doppelkekse runter. Und 1,5 Liter Getränke (davon 0,5 Cola) sind selbst bei mir Wenigschwitzer am Ende weg.
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  3. Dauerbesucher

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #23
    Mir sind hier zuviel Zahlen im Spiel. Die ganzen Leistungsdaten von höchst unterschiedlichen Menschen...was soll das bringen?

    Zitat Zitat von eifelfuchs Beitrag anzeigen
    ....
    Ich laufe die Touren stets bewusst nüchtern und esse zwischendurch 1-2 Hafer-Energieriegel. Hier vertraue ich auf meinen Körper bei der Fettverbrennung. Bislang gab es keinerlei Probleme. Nach der Wanderung wird erst ordentlich gegessen...
    Das nüchtern starten halte ich schlicht für Quatsch, ginge für mich nicht. Mag individuel anders sein und muss nicht wichtig sein.
    Aber wieso bist du dir bei der Fettverbrennung so sicher? Es ist doch gerade so, dass der Körper von eher schwergewichtigen Menschen es verlernt haben kann, Fett zu verbrennen. Und dann wird bei plötzlicher starker Belastung u.U. wichtige Substanz abgebaut. Sport, auch "nur" Wandern, ist nicht immer und nicht für alle eine geeignete Diätform. Ich würde das mit einem Ernährungsberater besprechen. Selbst kann ich da nicht mehr zu beitragen, meine kurze Anmerkung mag dilettantisch sein, aber sie bezieht sich auf ein Gespräch mit einem Arzt, der auch als Ernährungsberater arbeitet und mit dem ich viel auf Tour bin.

  4. Gerne im Forum
    Avatar von BitPoet
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #24
    Zitat Zitat von TilmannG Beitrag anzeigen
    Das nüchtern starten halte ich schlicht für Quatsch, ginge für mich nicht.
    Das sehe ich ganz genau so. Mal am Morgen 5km nüchtern Joggen ist okay, 40km mit so wenig Pausen und so vielen Höhenmetern runter reißen kann schnell zum Raubbau am Körper werden. Wenig Nahrungszufuhr in Verbindung mit der vielen Bewegung machen bei mir zudem komische Dinge mit dem Darm.

    Für mich - ich bin natürlich kein Mediziner - hört sich das ganze schon nach den normalen Symptomen einer Ketose an. Der Körper wird massiv in die Fettverbrennung gezwungen. Unwohlsein und Kreislaufprobleme sind in den darauf folgenden Tagen normal. Dazu kommen vermutlich noch die Bauch- und Rückenmuskulatur, die über die Anstrengung auch ihr Wörtchen mitzureden haben. Ob es wirklich Ketose-Symptome sind, sollte sich am fruchtigeren Geruch von Urin und Schweiß feststellen lassen.

    Der häufige intensive Wechsel zwischen Ketose-Phasen und normaler Ernährung ist extremer Stress für den Körper. Das sollte man nicht zu lange zu intensiv betreiben, da es irgendwann die Organe und die Muskulatur angreifen kann. Viele Langstreckenwanderer, besonders solche, die auf der Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden sind, können ein Lied davon singen. Eine gute Mischung aus verschiedenen Kohlehydraten und Fetten und ausreichend Salzen sind das A und O für so anstrengende Wanderungen, wie andere auch schon geschrieben haben. Der Darm muss etwas zu tun haben, der Salzverlust muss ausgeglichen werden damit die Flüssigkeit vom Körper aufgenommen werden kann und der Körper bedankt sich für ein gewisses Maß an gut erreichbaren Energiequellen für die Belastungsspitzen, auch wenn das Runner's High noch so schön wäre. So eine Tour verbrennt (wenn man kein echtes Fliegengewicht ist) ohnehin viel mehr Kalorien als der Körper über den Tag aufnehmen kann - auch noch im Nachgang - daher braucht man auch keine Angst davor zu haben, dass das Gewicht wegen der paar hundert Kalorien wieder nach oben schießt. Wenn man auf so einer langen Tagestour gut gemischte 1500 oder 2000kcal über den Tag zu sich nimmt und am Abend eine Suppe und etwas überwiegend eiweißreiches isst, dann hat man immer noch ausreichend im Kaloriendefizit fürs Abnehmen, vermeidet extreme Zustände und gibt dem Körper trotzdem alles, was er braucht.
    There is only one single long trail, and you never stop walking it.

  5. Fuchs
    Avatar von Nita
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #25
    Was passiert denn, wenn Du kürzer oder langsamer gehst und Deinem Magen etwas Angenehmeres als Haferriegel bietest? Du bist es nicht wirklich gewöhnt, lange Strecken zu wandern (seit Januar ist keine jahrelange Eingewöhnung), ziehst bei offensichtlich guter Kondition ordentliche Strecke ab, hast aber noch kein Gefühl dafür, was Dein Körper nach der Belastung braucht.

    Bevor ich zum Arzt renne (oder es empfehle), würde ich beim gesunden Menschenverstand anfangen. Zudem würden die Kollegen wohl auch zuerst auf dem Schlauch stehen und nur aus Verlegenheit z.B. Magenspiegelung machen. Ein Labor hat allerdings noch keinem geschadet, da reichen aber die Betreibsarztkontrollen ab und an für die grobe Übersicht.

  6. Alter Hase

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #26
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Erfahrungsgemäß brauchts da aber keinen Doktor, sondern weniger Hafer, mehr Kaas, Speck, Brot und salzige Suppe (Hopfenhaltige Kaltgetränke) da fehlts an Elektrolyten!!


    also ich finde auch, dass dein pensum, ausgehend anscheinend von null auf marathondistanz mit ordentlich höhnemetern garnier,t binnen weniger monate, und zwischenrein das pensum mal schnell verdoppelt, viellleicht ein bisschen zu engagiert ist. man sollte vielleicht auch im auge haben, dass auch wandern, vor allem bergab, auf die knochen gehen kann, und regelmäßg 1.600 hm runter sind wahrscheinlich gesünder, wenn gelenke, sehnen, bänder, muskeln... ein wenig langsamenr daran gewöhnt werden.
    ernährung habe ich keine ahnung von, erstens reagiert da jeder anders, zweitens wir da von der wisenschaft nach meinen eindruck eh alle paar jahre "ein neue sau durchs dorf getrieben". meine ernähungweise,w enn ich unterwegs bin, finden manche auch ganz schön komisch.
    ich vertraue ganz altmodisch darauf, dass der der körper schon signalisiert, wann er was braucht. also wenn du unterwegs einen riesenhunger hast, dir das essen aber verkneifst - wege der fettverbrennung - wird das warhscheinlich falsch sein. wenn du unterwegs ehe keinen hunger hast, finde ich es quatsch, sich was reinzupressen, nur weil die fachleute das sagen.

  7. Anfänger im Forum

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #27
    Hi eifelfuchs,

    Ich bin jetzt kein Spezialist was Ernährung angeht, aber ich gehe ähnliche Distanzen und HM wie du. Nüchtern starten ist wirklich Quatsch bei der Tourenlänge. Ich bin selbst kein Frühstücker, drücke mir aber mittlerweile immer was rein bevor ich morgens losgehe. Vor kurzem hab ich es mal gelassen und hatte keinen wirklich guten Tag. Solche Beschwerden wie du sie schilderst hatte ich zwar noch nicht, ich würde aber dringend zu einer Mahlzeit vor der Wanderung und genügend Proviant raten. Ich habe selbst kein richtiges Hungergefühl und esse auf Tour meißt nach festgelegten Zeitabschnitten etwas um das Energielevel zu halten. Wenn es nicht besser wird, solltest du aber definitiv zum Hausarzt gehen. Den Arztbesuch kann ein Internetforum nicht ersetzen.

  8. Anfänger im Forum
    Avatar von Heinerich
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #28
    Zitat Zitat von Lofwyr Beitrag anzeigen
    Wenn es nicht besser wird, solltest du aber definitiv zum Hausarzt gehen. Den Arztbesuch kann ein Internetforum nicht ersetzen.
    Das hätte ich auch geschrieben, wenn der TE, nach dem letzten Beitrag (vor mehr, als 2 Monaten), nochmal hier aufgetaucht wäre ...

  9. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #29
    Zitat Zitat von eifelfuchs Beitrag anzeigen
    Ich habe festgestellt, dass ich 2-3 Tage lang nach solch längeren Strecken eine gewisse Übelkeit bzw. starkes Unwohlsein im Bauch verspüre, sogar in Richtung Kreislauf, und frage mich, ob es daher kommen kann.
    Völlig normale Sache. Auf Tour zieht der Körper die Energie da her, wo er sie so bekommt und leert die ganzen Energiedepots. In den Tagen danach will der Körper die wieder auffüllen und reagiert eben auch mal etwas angesäuert.

    Die normalste Reaktion dagegen ist das essen, worauf man dann Lust hat, denn der Körper reagiert automatisch mit dem Trieb, das zu fordern, was ihm fehlt.

    Bei mir hilft nach Tour im Auto immer eine kombinierte Chips 6 O-Saft-Kur. Zucker, Salz, Kohlehydrate und viel Fett - das hilft.
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  10. Fuchs
    Avatar von uli.g.
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #30
    Zitat Zitat von derSammy Beitrag anzeigen
    Du hast dass mit den 1600HM schon auch noch gelesen...

    ......

    Erfahrungsgemäß brauchts da aber keinen Doktor, sondern weniger Hafer, mehr Kaas, Speck, Brot und salzige Suppe (Hopfenhaltige Kaltgetränke) da fehlts an Elektrolyten!!

    Ach Sammy, Du hesch halt wie (fascht ) immer, wieder mol Rächt; also 42 km bei 1600 hm; das ist ziemlich genau die Strecke des Zermatt-Marathon von St.Niklaus auf den Riffelberg... ein alter Sack wie ich läuft das unter Inanspruchnahme sämtlicher Verpflegungsstellen (heiße Brühe mit Bananen gemischt isch super!) zwar bissel was sub 6, aber mit Wanderstiefel und Rucksack und Verpflegung?....; da sind 5 km/h schon Abteilung ambitioniertes Wandern.....
    "... goodbye to Rosie!"

  11. Anfänger im Forum

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #31
    Zitat Zitat von Heinerich Beitrag anzeigen
    Das hätte ich auch geschrieben, wenn der TE, nach dem letzten Beitrag (vor mehr, als 2 Monaten), nochmal hier aufgetaucht wäre ...
    Ist mir gar nicht aufgefallen, dass das so lange her ist. ;)

    Also mein übliches Abendessen nach so einem Marsch ist ein Hopfenkaltgetränk und ein Päckchen Maultaschen in irgendeiner Fertigmahlzeit warm gemacht, da sollte dann auch genug Salz drin sein.

  12. Anfänger im Forum
    Avatar von Heinerich
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #32
    Ich kenne ähnliche Belastungen, als ich noch MTB-Marathon-Rennen gefahren bin.
    und dabei wäre ich niemals auf die Idee gekommen, mich auf "ein paar Riegelchen" zu beschränken.

    Ich vermute, der Themenersteller wollte, solche Körperquäleinheiten sollten auch der Gewichtsregulierung dienen.
    Von wg. Stichwort "Fettverbrennung" ....
    Abgesehen davon, ob es eine solche vorwiegende Fettverbrennung überhaupt gibt (irgendwo ist mir ein wissensch. Artikel übern Weg geandert, dass das zweifelhaft sei ...), schätze ich, eine solche Methode, als deutlich weniger geeignet ein.

  13. Fuchs
    Avatar von Martin1978
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #33
    Mein Körper schreit auch nach starker Anstrengungen nach Essen. Nach einer längeren und kraftintensiven Mehrtagestour wiege ich für gewöhnlich mehr als vorher
    Würde ich das nur mit Riegeln versuchen, läge ich mit Sicherheit nach kurzer Zeit im Graben. Als ich noch aktiv Ausdauersport gemacht habe (damals, kurz nach dem Krieg) habe ich mich nach längeren Einheiten regelmäßig durch den Kühlschrank gefressen.
    Du gamla, Du fria, Du fjällhöga nord
    Du tysta, Du glädjerika sköna!
    Jag hälsar Dig, vänaste land uppå jord,
    Din sol, Din himmel, Dina ängder gröna.

  14. Anfänger im Forum
    Avatar von Heinerich
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #34
    Zitat Zitat von Martin1978 Beitrag anzeigen
    ... (damals, kurz nach dem Krieg) ...

    Darf ich mich gez unendlich jung fühlen????

  15. Lebt im Forum
    Avatar von Pfad-Finder
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #35
    OT:
    Zitat Zitat von Heinerich Beitrag anzeigen

    Darf ich mich gez unendlich jung fühlen????
    Er meint wahrscheinlich den 2. Golfkrieg 1991.
    Schutzgemeinschaft Grüne Schrankwand - "Wir nehmen nur das Nötigste mit"

  16. Erfahren

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #36
    Hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber ich habe seit ein paar Jahren das Problem,das ich draußen keinen Hunger habe und dadurch extrem abbaue.
    War gerade fast 2 Wochen im Sarek unterwegs und habe auch da das Problem gehabt das ich extrem wenig esse.
    Teilweise Tage an dennen ich nichts esse.

    Wenn ich dann wieder zurück bin und normale Portionen esse ,spielt der Magen erst einmal Achterbahn.

  17. Vorstand
    Alter Hase
    Avatar von Mus
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #37
    Normalerweise bekommt man ja durch Bewegung an der frischen Luft mehr Hunger
    Würden mir drei Ursachen einfallen:
    1. Du hast dich, ohne es zu merken, übernommen und bist schlicht zu erschöpft zum Essen. Das kenne ich von mir. Doof, wenn man dann mitten in der Nacht vom Hunger aufwacht.
    2. Du bist einfach ganz schnell drüber. Das kenne ich von meiner besseren Hälfte und dem Nachwuchs. Die haben nicht viel "Reserven" und müsse bei körperlichen Betätigung sehr früh was essen, sonst kommen sie schnell* an den Punkt, wo sie quasi "am Hunger vorbei" sind und weder Hunger noch Appetit spüren, sondern nur langsam immer unleidlicher oder weinerlich werden. Das fatale ist, dass sie dann steif und fest behaupten keinen Hunger zu haben und auf keinen Fall etwas essen zu wollen.
    *Doppelstunde Sport ist dafür u.U. mehr als ausreichend.

    Lösung für beide Probleme:
    Beliebtes, gesüßtes Getränk trinken. Im Sommer gerne leicht gekühlt. Wenn es kühl ist gerne heiß. Also: Saftschorle, gezuckerter Tee oder wenn's hart kommt auch Kakao oder Limo. Zuverlässig stellt sich dann innerhalb der nächsten viertel bis halben Stunde auch ein gesunder, der Situation angemessener Appetit ein.
    Unterwegs, hilft auch manchmal eine kleine Portion Lieblingssüßigkeit um den Effekt zu erzielen.

    3. Der Input an Eindrücken ist zuviel. Dann weigert sich das Gehirn auch noch "Geschmacks"-Input zu verarbeiten. Womöglich Zeug, das man gar nicht kennt. Das passiert beim einen Zwerg regelmäßig. Bei den anderen Familienmitgliedern nur ansatzweise aber ich bekomme dieses Phänomen auch von anderen Eltern geschildert.

    Dagegen hilft etwas ein wohlvertrautes, simples Essen. Wenn es sein muss mehrmals pro Woche. Sowas wie Nudeln mit Tomatensoße, Grießbrei, Milchreis, Nudeln ganz ohne Soße (nur mit etwas Fett), Müsli drei mal am Tag, .... Aber da hat jeder seinen eigenen "Zaubertrank", der für ihn passt.
    In Härtefällen gibt es auch mal "Flüssignahrung", also Müsli mit Joghurt und Obst pürriert und durch den Strohhalm getrunken. Unterwegs war das gelegentlich flüssig und kalt angerührtes "Fruchtporridge" aus der Tasse getrunken.

  18. Anfänger im Forum

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #38
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Normalerweise bekommt man ja durch Bewegung an der frischen Luft mehr Hunger
    Würden mir drei Ursachen einfallen:
    1. Du hast dich, ohne es zu merken, übernommen und bist schlicht zu erschöpft zum Essen. Das kenne ich von mir. Doof, wenn man dann mitten in der Nacht vom Hunger aufwacht.
    2. Du bist einfach ganz schnell drüber. Das kenne ich von meiner besseren Hälfte und dem Nachwuchs. Die haben nicht viel "Reserven" und müsse bei körperlichen Betätigung sehr früh was essen, sonst kommen sie schnell* an den Punkt, wo sie quasi "am Hunger vorbei" sind und weder Hunger noch Appetit spüren, sondern nur langsam immer unleidlicher oder weinerlich werden. Das fatale ist, dass sie dann steif und fest behaupten keinen Hunger zu haben und auf keinen Fall etwas essen zu wollen.
    *Doppelstunde Sport ist dafür u.U. mehr als ausreichend.

    Lösung für beide Probleme:
    Beliebtes, gesüßtes Getränk trinken. Im Sommer gerne leicht gekühlt. Wenn es kühl ist gerne heiß. Also: Saftschorle, gezuckerter Tee oder wenn's hart kommt auch Kakao oder Limo. Zuverlässig stellt sich dann innerhalb der nächsten viertel bis halben Stunde auch ein gesunder, der Situation angemessener Appetit ein.
    Unterwegs, hilft auch manchmal eine kleine Portion Lieblingssüßigkeit um den Effekt zu erzielen.

    3. Der Input an Eindrücken ist zuviel. Dann weigert sich das Gehirn auch noch "Geschmacks"-Input zu verarbeiten. Womöglich Zeug, das man gar nicht kennt. Das passiert beim einen Zwerg regelmäßig. Bei den anderen Familienmitgliedern nur ansatzweise aber ich bekomme dieses Phänomen auch von anderen Eltern geschildert.

    Dagegen hilft etwas ein wohlvertrautes, simples Essen. Wenn es sein muss mehrmals pro Woche. Sowas wie Nudeln mit Tomatensoße, Grießbrei, Milchreis, Nudeln ganz ohne Soße (nur mit etwas Fett), Müsli drei mal am Tag, .... Aber da hat jeder seinen eigenen "Zaubertrank", der für ihn passt.
    In Härtefällen gibt es auch mal "Flüssignahrung", also Müsli mit Joghurt und Obst pürriert und durch den Strohhalm getrunken. Unterwegs war das gelegentlich flüssig und kalt angerührtes "Fruchtporridge" aus der Tasse getrunken.

    Ich denke da spielt auch ein bisschen Gewöhnung mit rein. Ich z.B. esse während der Arbeit eigentlich nur einmal am Tag etwas und dann Abends zuhause eine Mahlzeit. Dementsprechend ist mein Körper gewohnt über Tag ohne Essen auszukommen. So hab ich dann auch bei Touren kein richtiges Hungergefühl. Ich werde irgendwann müde und unleidlich. Dann weiß ich, dass es Zeit ist was zu essen. Ich umgehe das Problem indem ich im 2 Std. Rhythmus was esse, egal ob ich Hunger spüre oder nicht.

  19. Anfänger im Forum
    Avatar von Heinerich
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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #39
    Zitat Zitat von Lofwyr Beitrag anzeigen
    Ich umgehe das Problem indem ich im 2 Std. Rhythmus was esse, egal ob ich Hunger spüre oder nicht.
    So ähnlich ist es bei mir, bei längeren sportlichen Aktivitäten ("richtig" Wandern, tun wir ja noch nicht ... ) auch. Es gibt einfach bestimmte Zeitpunkte, da wird getrunken und/oder gegessen. Wenn ein "richtiges" Hunger-/Durstgefühl da ist, ists oft bereits ein wenig zu spät.
    Extrem wars mal, auf einem MTB-Marathon, bei dem ich, zudem auch noch auf einer langen Aufstiegsrampe, in einen richtigen Hungerast gekommen bin. Am Ende der Steigung, an der ich, am ganzen Körper zitternd ankam, war ne Verpflegungs-/Sanistation. Die Mädels und Jungs vom DRK, haben mich da erst mal, ne zeitlang "aus dem Rennen genommen" ...

  20. Alter Hase

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    AW: Unwohlsein nach längeren Touren?

    #40
    Zitat Zitat von Lofwyr Beitrag anzeigen
    Ich denke da spielt auch ein bisschen Gewöhnung mit rein. Ich z.B. esse während der Arbeit eigentlich nur einmal am Tag etwas und dann Abends zuhause eine Mahlzeit.

    ist bei mir vergleichbar, esse aber auch untertage auf tour nix, nehme da eh schon lange nix mehr zum essen mit. beim bescheidenen umfang meiner touren fehlt mir da überhaupt nix, lch kenne alllerdings auch leute, die schon bei der vorstellung, einen ganzen tag ohne essen unterwegs zu sein, schlagartig in unterzucker fallen. da iss halt jeder anders.

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