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  1. Anfänger im Forum

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    Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #1
    Guten Abend liebe Outdoorer,

    ich bitte euch mal wieder um euren reichhaltigen Erfahrungsschatz

    Für uns geht es diesen September auf eine mehrtätige Trekkingtour in die norwegische Hochebene. Aktuell suchen wir dafür noch ein geeignetes Zelt. Wir waren schon mal los uns ein paar Modelle angucken (hauptsächlich Tunnelzelte).

    Das Anforderungsprofil:

    1. Wie vielen Personen soll das Zelt Schlafraum bieten? Wie groß sind diese Personen?
    2 Personen, 190 cm und 165 cm

    2. Wie wird das Zelt transportiert (Auto, Motorrad, Kanu, Fahrrad, Rucksack)
    Rucksack, daher Gewicht schon wichtig.

    3. Wozu willst du das Vorzelt nutzen (Lagerraum, Kochen, Aufenthalt)?
    Stauraum für zwei Rucksäcke (a 50-60 l), bei Schlechtwetter zum Kochen.

    4. Hast du noch zusätzliche Anforderungen (Bauform, Doppel-/Einwand, Qualität, Farbe)

    Bis jetzt hatten wir hauptsächlich Tunnel angeschaut, sind aber prinzipiell offen für andere Formen. Das Außenzelt sollte sich unabhängig aufbauen lassen. Ich würde gern vermeiden im Regen erst das Innenzelt aufstellen zu müssen. Gedeckte Farben werden bevorzugt.

    5. Wie viel darf das Zelt maximal kosten?
    Bereich bis 600€ wird angepeilt.

    6. Beschreibe bitte in wenigen Sätzen den Einsatzbereich des Zeltes

    Trekking durchs norwegische Fjell im Spätsommer/Herbst, also potentiell zugig, ggf. sehr nass und nachts auch schon mal unter 0°C. 3-Jahreszeiten also.

    Bisher angeschaut:

    Nordisk Oppland 2: Sehr groß. Sollte es mal steiniger oder bewaldeter sein, muss man dafür ja auch erstmal einen Platz finden. Zudem dann unnötiges Gewicht und von der Verarbeitung wirkte es etwas weniger wertig.

    Fjällräven Abisko 2 Lite: Am anderen Ende des Größenbereichs, für meine 190 cm eher etwas zu klein. Aufrichten ist bei der 90 cm Höhe auch nicht so komfortabel. Zudem wenig Platz in der Apsis für zwei Rucksäcke, Schuhe und ggf. Kocher.

    Fjällräven Abisko 2 Shape: Von der Größe her gut passend und allgemein guter Eindruck. Das Außenmaterial ist schon sehr dünn. Muss man hier Bedenken bezüglich der Robustheit bei Sturm haben?


    Das Wechsel Tempest 2 wollten wir uns auch noch anschauen. Das macht einen sehr guten Eindruck aufgrund des asymmetrischen Innenzeltes. Ist die Verarbeitung/Stabiltät mit den Fjällräven Modellen vergleichbar?

    Habt ihr noch andere Vorschläge, ggf. auch eine Kuppel zum Anschauen?

    Ein paar weitere Fragen:
    Welche Vorteile hätte ich von einem Kuppelzelt? Spielt die Stabilität hier eine Rolle oder sind die Tunnel für den Zweck "gut genug?

    Sind die leichten Tunnel mit 20D Nylon stabil genug für den Anwendungszweck?

    Benötige ich bei einer 5000 mm Wassersäule des Innenzelts zusätzlich ein Groundsheet wenn der Boden richtig nass geregnet ist?

    Vielen Dank!

  2. Erfahren

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #2
    Zum Groundsheet: meiner Erfahrung nach kann man mit dem Groundsheet die Platzwahl etwas entspannter angehen. Es schützt den Boden des Zeltes und kann Kondenz im Zelt minimieren. Allerdings hab ich in Norwegen oder Schweden noch nie ein Groundsheet dabei gehabt. Ich verwende für meine Zelte ein weiches und leichtes Tyvek.

  3. #3
    Für Kuppelzelte spricht, dass sie sich auch ohne Heringe aufbauen lassen, außerdem sind die Apsiden meist an der Seite, dadurch brauchen sie deutlich weniger Platz in der Länge. Das ist in erster Linie da sehr relevant, wo der Platz vorgegeben wird, z. B. durch Holzplattformen oder Begrenzungen (in Norwegen nicht zu erwarten).

    Bei fieserem Wetter musst du jedes Zelt abspannen, solange du nicht auf Fels ohne rumliegende Steine unterwegs bist, kriegst du einen Tunnel auch immer abgespannt. EIn Unterschied von 50cm mehr Gesamtlänge macht bei der Wahl des Tunnels m. E. nicht mehr viel Unterschied.

    Bei 1,90 bieten sich Tunnel mit 2 Apsiden - also vorne und hinten - an, dann ist das Innenzelt steil und der Innenraum nauch oberhalb Bodenhöhe hoch genug.

    Mir persönlich wäre die Breite von 1,3 für zwei Personen aber zu wenig (es gibt aber auch Paare, die auf 1m Breite schlafen können...).

    Das Wechsel Tempest könnte aufgrund der ungewöhnlichen Aufteilung in eurer Konstellation von der Länger her passen. Zur Qualität von Wechsel kann ich noch nicht aus eigenem Erleben berichten, allerdings scheint es mindestens auch Montags-Zelte zu geben.

    Das Material wird bei den anderen beiden schon ok sein, Anfassen ist aber wichtig, Zeltkauf ist auch Bauchgefühl.

    Meine ketzerische Meinung zu Groundsheet: Wenn ich ein Groundsheet brauche, um den Zeltboden zu schützen, habe ich das falsche Zelt.

  4. Erfahren

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #4
    Zitat Zitat von kossiswelt Beitrag anzeigen
    Das Material wird bei den anderen beiden schon ok sein, Anfassen ist aber wichtig, Zeltkauf ist auch Bauchgefühl.

    Meine ketzerische Meinung zu Groundsheet: Wenn ich ein Groundsheet brauche, um den Zeltboden zu schützen, habe ich das falsche Zelt.
    Bauchgefühl - da bin ich bei dir.

    ... das falsche Zelt - sicher nicht, ist aber immer eine Frage wie achtsam man mit den Dingen umgeht und wie lange man daran Freude haben will.

  5. Erfahren
    Avatar von Matthzi
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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #5
    Hi, ich habe das Wechsel Intrepid und das Pathfinder beide in der ZG-Variante, beide nicht am Montag hergestellt.
    Nach vier 2-wöchigen trekkingtouren in Skandinavien und Schottland mit dem intrepid, diverse Übernachtungen von Sohn und Freunden im Garten sowie einigen Langes-Wochenendtouren und basecampzelt bin ich immer noch sehr zufrieden mit beiden Zelten. Der einzige Stangenbruch beim intrepid auf einem Campingplatz bei völliger Windstille resultierte wohl daher, dass ich nach etwas zu viel Rotwein die Stange am eingang zum innenzelt als Stütz- und Drehpunkt benutzt habe. Das ging nicht gut...
    Der Service von Wechsel war super, vor Ort hat die aufsteckhülse ihren Dienst getan.

    Das temptest ist dem Intrepid ja generell sehr ähnlich, also daher wahrscheinlich vergleichbar.

  6. Erfahren
    Avatar von TEK
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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #6
    Es gibt hier im Forum einen Testbericht zu dem Tempest.

  7. Anfänger im Forum

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    #7
    Hallo ihr Lieben,

    Danke schonmal für die Hilfestellung.
    Ich habe hier im Forum schon einige Topics durchgeblättert und muss gestehen, dass mehr Informationen nicht immer nur hilfreich sind

    Unsere persönlichen Präferenzen kennen wir mangels Erfahrung ja auch noch nicht so wirklich. Wir waren ja erst beim Tunnel, nur bin ich jetzt etwas verunsichert bezüglich der Stabilität. Wo wir hinwollen kann es nunmal sehr windig werden in exponierter Lage. Wenn da was kaputt geht wäre das schon sehr ungünstig. Ist allerdings auch kein Extremeinsatz auf 4000 m mit Schnee und Eis. Ich bin mir nicht sicher ob solch dünner Stoff (20 D) an Tunnelzelten da die beste Wahl ist?
    Abspannen ist klar, das muss man ja immer. Bei Kuppeln ist immerhin etwas mehr tragendes Material vorhanden.
    Etwas freistehendes zu haben hat natürlich auch seinen Charme. Dagegen spricht das Aufbauen im Regen. Wobei wenn Wind dazu kommt stelle ich mir das beim Tunnel auch schwierig vor. Meine Erfahrungen beschränken sich da nur auf Windstille Plätzchen

    Wir beurteilt ihr das?

    Ich hatte ja mit dem Abisko 2 Shape schon mal in etwa eingegrenzt, welche Größe uns angemessen vorkam.
    Könnt ihr mir vielleicht ein paar Kuppeln/Geodäten empfehlen, die mit ähnlichem Platzangebot auftrumpfen?
    Es gibt einfach so viel am Markt...

    In der Auswahl habe ich hier schon das Exogen 2 und Hubba Hubba (an dem ja scheinbar kaum ein Weg vorbei führt, was man so liest)...

    Danke.

  8. Erfahren

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #8
    Für noch mehr "Verwirrung" schau Dir mal die Videos von zB. "FliegfixOutdoor" (Youtube) an. Schau in den Playlists nach "Zelte im Sturm". Hohe Windgeschwindigkeiten mit oder ohne Regen sind für mich das Ausschlusskriterium für Zelte a la MSR Hubba, Vaude Hogan usw. Soll nicht heißen, dass MSR nichts taugt. Erstmal eingespielt, steht ein Tunnel in unter 3 min und Du bist raus aus den Elementen. Und wenn Du müde am Ende eines Tages im Regen Dein Zelt noch aufbauen musst und kochen willst, ist das ein nicht zu unterschätzender Komfort.

  9. Erfahren

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #9
    Zitat Zitat von Altair Beitrag anzeigen
    Ich hatte ja mit dem Abisko 2 Shape schon mal in etwa eingegrenzt, welche Größe uns angemessen vorkam.
    Habt Ihr tatsächlich schon zu zweit in dem Zelt gelegen oder kommt diese Einschätzung aufgrund der Angaben bzgl. Abmessungen des Zeltes. Ich frage deshalb, weil ich (1,91 m) gerade letztes Jahr die Gelegenheit hatte, mal in dem Zelt zur Probe zu liegen. Damit ich mit meinen Fußspitzen nicht das Innenzelte berührten, musste ich bereits ohne Schlafmatte und Schlafsack soweit Richtung Ausgang rutschen, dass mein Kopf und Teile meine Schultern in das Vorzelt ragten.

    Was ich damit sagen möchte: bei einer Körpergröße von 1,90 m und mehr kommt man ohne Probeliegen im Zelt der Begierde nicht wirklich weiter. Zu optimistisch sind hier häufig die Aussagen div. Hersteller.
    Geändert von DasBushbaby (18.07.2020 um 23:20 Uhr)

  10. Erfahren

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #10
    Zitat Zitat von Altair Beitrag anzeigen
    Fjällräven Abisko 2 Shape: Von der Größe her gut passend und allgemein guter Eindruck. Das Außenmaterial ist schon sehr dünn. Muss man hier Bedenken bezüglich der Robustheit bei Sturm haben?

    Sind die leichten Tunnel mit 20D Nylon stabil genug für den Anwendungszweck?

    Benötige ich bei einer 5000 mm Wassersäule des Innenzelts zusätzlich ein Groundsheet wenn der Boden richtig nass geregnet ist?
    Bedenken - Nein, hätte ich nicht, das Material hält viel aus und ist wirklich ausreichend dimensioniert. Ich habe ein Hilleberg Anjan 2 aus Kerlon 1000 und das ist auch ein 20 D Nylon. Hab damit diverse Stürme und "Regenlagen" erlebt.

    Zum Groundsheet - ist der Boden vor dem Zeltaufbau schon feucht/nass kann es je nach klimatischen Bedingungen für weniger Kondens sorgen. Als Schutz allein brauche ich es nicht. Ich habe mir für meine Zelte entsprechende Tyvekfolien zugeschnitten - ist billiger und etwas leichter.

  11. Dauerbesucher
    Avatar von Zz
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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #11
    Hallo Altair,
    ich gehe davon aus, das für Eure geplanten Touren beide Zeltformen (Tunnel vs. Kuppel) sehr gut geeignet sind und ausreichend Stabilität mitbringen. Es sind eher Kleinigkeiten und persönliche Erfahrungen welche meine Wahl beeinflussen. Ein Aufbauen im Laden hilft einem zumindest ein wenig beim Raumgefühl, am besten natürlich mit entsprechender Isomatte und Schlafsack. Gerade Tunnelzelte sind bekannt für ihre schrägen und flachen Enden, welche die Liegelänge negativ beeinflussen.
    So nutze ich im Winter z.B. ein Tunnelzelt, u.a. weil es sich alleine auch bei starkem Wind gut aufstellen läßt und obwohl mir ein paar Zentimeter an Liegelänge fehlen. Ein Tunnezelt ist richtig aufgestellt und abgespannt, was letztendlich für jedes Zelt im Sturm Vorausetzung ist, ein sehr stabiles Zelt.
    Für den Sommer haben wir ein Kuppelzelt, was bedeutet man kann es zum Trocknen einfach umdrehen oder nur das Innenzelt als Sonnen- oder Mückenschutz nutzen. Die Belüftung ist oft besser und bei ruhiger Wetterlage kann man auch wirklich mal faul sein und auf die volle Abspannung verzichten. Vermutlich bringt ein Kuppelzelt etwas mehr Gewicht im Verhältnis zum Raumangebot auf die Waage. Wir nutzen es auf Kajaktouren und da stört uns dieser Faktor weniger.
    Wie gesagt, das Beispiele persönlicher Abwägungen, die Stabilität ist eher Zweitrangig und jeweils ausreichend.
    Viel Erfolg bei der Zeltwahl,
    Z

  12. Alter Hase

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #12
    Die Rangehensweise von Zz ist die entspannte und für den TE praxisrelevante.

    Ein großes 20den Tunnelzelt kann übrigens ein pain in the ass bei nassem Wetter sein und man ist plötzlich nur mit Nachspannen beschäftigt.

    Schöne budget Tunnelzelte gibt es auch bei Vango, Robens und Tatonka.

  13. Gerne im Forum

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #13
    Zitat Zitat von Altair Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,

    Danke schonmal für die Hilfestellung.
    Ich habe hier im Forum schon einige Topics durchgeblättert und muss gestehen, dass mehr Informationen nicht immer nur hilfreich sind

    Danke.
    =D das kenn ich.
    Geht mir bei vielen Themen so.

    Siehs mal so: wird bestimmt nicht das letzte Zelt sein welches ihr kauft.
    Und das perfekte Zelt gibt es leider nicht.
    Eigentlich braucht man für fast jede Tour ein neues Zelt..

    OK, zurück zum eigentlich Thema: Es kann dir auf ner Tour sogar passieren, dass du dir an einem Abend ein Tunnel, am anderen ein Geodät wünscht..

    Tunnel sind im Wind deutlich leichter aufzustellen als eine Kuppel oder Geodät.
    Mal vom Hilleberg Staika abgesehen. Wenn das Teil nicht so schwer wäre wäre es echt für fast alles das beste Zelt; meiner Meinung nach..
    Mit nem Tunnel hat man nur ein Problem wenn der (starke) Wind nachts dreht. Dann heisst es aufstehen und das Zelt neu ausrichten. Ist keine Katastrophe, muss man aber wissen.
    Im Gebirge würde ich immer eine Kuppel oder Geodät wählen. Da findet man selten Plätze die lang genug sind. Außerdem kommt eine Kuppel deutlich besser mit Fallwinden klar die meistens auch von überall und vorallem von oben kommen. Das mögen Tunnel nicht so..

    Was ich noch als Vorteil von Kuppeln empfinde: Bei den meisten kann man das Innenzelt auch alleine aufstellen. Das ist bei schönem Wetter echt klasse.
    Geht bei den wenigsten Tunneln. Bei Hilleberg z.B. nur mit Extra Zubehör und Gewicht.

    Hast du im Abisko mal drin gelegen? Mir ist das mit 1,9 m zu kurz!
    Ich ärger mich jedes mal drüber warum die die Zelte nicht 10 cm länger machen! Es ist zum Haareraufen..
    Das Nammatj wäre mein Traum Zelt, ist aber 10-15 cm zu kurz...

    Guter Tunnel bei deiner Länge: Hilleberg Kaitum! Super Qualität und du hast nie das Problem eine nasse Schlafsack Fußbox zu bekommen weil du auf jeder Seite eine Apside hast..

    Gutes Geodät: MSR Guidline Pro.
    Hab ich selber und muss dazu unbedingt mal nen Testbericht verfassen da ich völlig begeistert von dem Teil bin. Für das Gewicht eine ultra robuste Bauweise, hervorragende Materialqualität, volle 4 Jahreszeiten geeignet und dem Ding traue ich zu locker soviel Wind abzukönnen wie ein Staika. Ich hab das noch nicht annähernd an irgendeiner Grenze erlebt und es hat schon einige Gewitter und Stürme im Gebirge mitgemacht.

    Wenn es leichter sein soll würde ich ehrlich gesagt bei einer anderen Bauweise gucken. Mir wären die extrem leichten Stoffe auch nicht geheuer. Jedenfalls nicht wenn man irgendwo ist wo man nicht innerhalb von 24 Stunden eine Hütte oder Zvilisation erreichen kann. Dann ist ein Zelt ein sicherheitsrelevanter Ausrüstungsgegenstand. Das ist meine Meinung.

    Ich war letztes Jahr mit meinem Tarptent Saddle in Norwegen unterwegs. Hat einiges schlechtes Wetter mitgemacht. Ein ultra Gewitter in dem es so geregnet hat das ich echt dachte wir stehen unter 'nem Wasserfall und einiges an Wind. Nervt nur manchmal weil man halt Steine schleppen muss wenn man keinen Boden zum Abspannen findet.
    Macht abe rnur Sinn wenn ihr eh 2 Trekkingstöcke dabei habt. Dann wiegt das Zelt nur noch 1 kg und lässt sich vor allem komplett stopfen da es keine Stangen hat. Das verschwindet einfach irgendwo im Rucksack..

    Unbedingter Tip für's Fjell: Nehmt euch auf jeden Fall Heringe in Nagel Form mit!! Ich hab mir mal auf Ali welche aus Titan bestellt:
    [*ww.aliexpress.com/item/32857586557.html
    Die sind Top. Alu würde ich nicht nehmen. Entweder Stahl oder Titan.
    Die Nägel sind nachher wichtiger als die Zeltform.. ;)
    Geändert von janphilip (07.07.2020 um 13:57 Uhr)

  14. Anfänger im Forum

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #14
    Zitat Zitat von ks Beitrag anzeigen
    Für noch mehr "Verwirrung" schau Dir mal die Videos von zB. "FliegfixOutdoor" (Youtube) an. Schau in den Playlists nach "Zelte im Sturm". Hohe Windgeschwindigkeiten mit oder ohne Regen sind für mich das Ausschlusskriterium für Zelte a la MSR Hubba, Vaude Hogan usw. Soll nicht heißen, dass MSR nichts taugt. Erstmal eingespielt, steht ein Tunnel in unter 3 min und Du bist raus aus den Elementen. Und wenn Du müde am Ende eines Tages im Regen Dein Zelt noch aufbauen musst und kochen willst, ist das ein nicht zu unterschätzender Komfort.
    Interessant. Wenn ich das so sehe stelle ich mir den Aufbau eines Tunnels unter den Bedingungen doch einfacher vor.

    Zitat Zitat von DasBushbaby Beitrag anzeigen
    Habt Ihr tatsächlich schon zu zweit in dem Zelt gelegen oder kommt diese Einschätzung aufgrund der Angaben bzgl. Abmessungen des Zeltes. Ich frage deshalb, weil ich (1,91 m) gerade letztes Jahr die Gelegenheit hatte, mal in dem Zelt zur Probe zu liegen. Damit ich mit meinen Fußspitzen nicht das Innenzelte berührten, musste ich bereits ohne Schlafmatte und Schlafsack soweit Richtung Ausgang rutschen, dass mein Kopf und Teile meine Schultern in das Vorzelte ragten.

    Was ich damit sagen möchte: bei einer Körpergröße von 1,90 m und mehr kommt man ohne Probeliegen im Zelt der Begierde nicht wirklich weiter. Zu optimistisch sind hier häufig die Aussagen div. Hersteller.
    Das hatten wir zur Probe aufgebaut, neben anderen und war in Ordnung wenn ich das noch korrekt erinnere. Das Shape 2 lite wirkte da deutlich beengter. Allerdings kam der Eindruck ohne Matten oder Schlafsack zustande. Das macht bestimmt auch noch gut was aus. Da hat das Tempest 2 echt einen Vorteil durch die Asymmetrie. Wenn Tunnel bin ich z. Z. bei dem Modell.


    Zitat Zitat von Zz Beitrag anzeigen
    Hallo Altair,
    ich gehe davon aus, das für Eure geplanten Touren beide Zeltformen (Tunnel vs. Kuppel) sehr gut geeignet sind und ausreichend Stabilität mitbringen. Es sind eher Kleinigkeiten und persönliche Erfahrungen welche meine Wahl beeinflussen. Ein Aufbauen im Laden hilft einem zumindest ein wenig beim Raumgefühl, am besten natürlich mit entsprechender Isomatte und Schlafsack. Gerade Tunnelzelte sind bekannt für ihre schrägen und flachen Enden, welche die Liegelänge negativ beeinflussen.
    So nutze ich im Winter z.B. ein Tunnelzelt, u.a. weil es sich alleine auch bei starkem Wind gut aufstellen läßt und obwohl mir ein paar Zentimeter an Liegelänge fehlen. Ein Tunnezelt ist richtig aufgestellt und abgespannt, was letztendlich für jedes Zelt im Sturm Vorausetzung ist, ein sehr stabiles Zelt.
    Für den Sommer haben wir ein Kuppelzelt, was bedeutet man kann es zum Trocknen einfach umdrehen oder nur das Innenzelt als Sonnen- oder Mückenschutz nutzen. Die Belüftung ist oft besser und bei ruhiger Wetterlage kann man auch wirklich mal faul sein und auf die volle Abspannung verzichten. Vermutlich bringt ein Kuppelzelt etwas mehr Gewicht im Verhältnis zum Raumangebot auf die Waage. Wir nutzen es auf Kajaktouren und da stört uns dieser Faktor weniger.
    Wie gesagt, das Beispiele persönlicher Abwägungen, die Stabilität ist eher Zweitrangig und jeweils ausreichend.
    Viel Erfolg bei der Zeltwahl,
    Z
    Danke für die Einschätzung das hilft sehr. Dann können wir etwas entspannter entscheiden wenn man nicht Angst haben muss was grob falsch zu machen.

    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Die Rangehensweise von Zz ist die entspannte und für den TE praxisrelevante.

    Ein großes 20den Tunnelzelt kann übrigens ein pain in the ass bei nassem Wetter sein und man ist plötzlich nur mit Nachspannen beschäftigt.

    Schöne budget Tunnelzelte gibt es auch bei Vango, Robens und Tatonka.
    Da schaue ich mich nochmal um, danke.

    Zitat Zitat von janphilip Beitrag anzeigen
    =D das kenn ich.
    Geht mir bei vielen Themen so.

    Siehs mal so: wird bestimmt nicht das letzte Zelt sein welches ihr kauft.
    Und das perfekte Zelt gibt es leider nicht.
    Eigentlich braucht man für fast jede Tour ein neues Zelt..

    OK, zurück zum eigentlich Thema: Es kann dir auf ner Tour sogar passieren, dass du dir an einem Abend ein Tunnel, am anderen ein Geodät wünscht..

    Tunnel sind im Wind deutlich leichter aufzustellen als eine Kuppel oder Geodät.
    Mal vom Hilleberg Staika abgesehen. Wenn das Teil nicht so schwer wäre wäre es echt für fast alles das beste Zelt; meiner Meinung nach..
    Mit nem Tunnel hat man nur ein Problem wenn der (starke) Wind nachts dreht. Dann heisst es aufstehen und das Zelt neu ausrichten. Ist keine Katastrophe, muss man aber wissen.
    Im Gebirge würde ich immer eine Kuppel oder Geodät wählen. Da findet man selten Plätze die lang genug sind. Außerdem kommt eine Kuppel deutlich besser mit Fallwinden klar die meistens auch von überall und vorallem von oben kommen. Das mögen Tunnel nicht so..

    Was ich noch als Vorteil von Kuppeln empfinde: Bei den meisten kann man das Innenzelt auch alleine aufstellen. Das ist bei schönem Wetter echt klasse.
    Geht bei den wenigsten Tunneln. Bei Hilleberg z.B. nur mit Extra Zubehör und Gewicht.

    Hast du im Abisko mal drin gelegen? Mir ist das mit 1,9 m zu kurz!
    Ich ärger mich jedes mal drüber warum die die Zelte nicht 10 cm länger machen! Es ist zum Haareraufen..
    Das Nammatj wäre mein Traum Zelt, ist aber 10-15 cm zu kurz...

    Guter Tunnel bei deiner Länge: Hilleberg Kaitum! Super Qualität und du hast nie das Problem eine nasse Schlafsack Fußbox zu bekommen weil du auf jeder Seite eine Apside hast..

    Gutes Geodät: MSR Guidline Pro.
    Hab ich selber und muss dazu unbedingt mal nen Testbericht verfassen da ich völlig begeistert von dem Teil bin. Für das Gewicht eine ultra robuste Bauweise, hervorragende Materialqualität, volle 4 Jahreszeiten geeignet und dem Ding traue ich zu locker soviel Wind abzukönnen wie ein Staika. Ich hab das noch nicht annähernd an irgendeiner Grenze erlebt und es hat schon einige Gewitter und Stürme im Gebirge mitgemacht.

    Wenn es leichter sein soll würde ich ehrlich gesagt bei einer anderen Bauweise gucken. Mir wären die extrem leichten Stoffe auch nicht geheuer. Jedenfalls nicht wenn man irgendwo ist wo man nicht innerhalb von 24 Stunden eine Hütte oder Zvilisation erreichen kann. Dann ist ein Zelt ein sicherheitsrelevanter Ausrüstungsgegenstand. Das ist meine Meinung.

    Ich war letztes Jahr mit meinem Tarptent Saddle in Norwegen unterwegs. Hat einiges schlechtes Wetter mitgemacht. Ein ultra Gewitter in dem es so geregnet hat das ich echt dachte wir stehen unter 'nem Wasserfall und einiges an Wind. Nervt nur manchmal weil man halt Steine schleppen muss wenn man keinen Boden zum Abspannen findet.
    Macht abe rnur Sinn wenn ihr eh 2 Trekkingstöcke dabei habt. Dann wiegt das Zelt nur noch 1 kg und lässt sich vor allem komplett stopfen da es keine Stangen hat. Das verschwindet einfach irgendwo im Rucksack..

    Unbedingter Tip für's Fjell: Nehmt euch auf jeden Fall Heringe in Nagel Form mit!! Ich hab mir mal auf Ali welche aus Titan bestellt:
    Die sind Top. Alu würde ich nicht nehmen. Entweder Stahl oder Titan.
    Die Nägel sind nachher wichtiger als die Zeltform.. ;)
    Danke für die Tipps. 1000€ für ein Zelt liegt da aber schon etwas über meiner Schmerzgrenze. Es sei denn man findet die Modelle gebraucht...
    Wie du schon sagt, wird das erste, sagen wir mal „richtige“ Zelt nicht das letzte bleiben. Bezüglich Abisko Shape siehe oben. Hätte ich wohl besser mit Schlafsack testen sollen

    Was haltet ihr vom MSR Elixir? Scheint mir eine gute Budgetlösung zu sein. Hubba Hubba sehr ähnlich, eben nur etwas schwerer.

  15. Alter Hase

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #15
    Also wenn Du immer wieder beim Tempest hängen bleibst, dann mal ran. Ich mag eher kompakte Zelte und mich würde der dritte Bogen in Kombi mit der aufwendigen Abspannerei nerven, komme selbst vom Tunnel, aber so ein Tunnel lässt sich doch gerade zu zweit recht gut aufbauen. Kompakt übrigens auch wegen der Seitenwindanfälligkeit und Stellfläche.

    Wechsel gehört zu den wenigen, die recht viele Zelte für lange Kerls anbieten. Beachte. Das Wechsel ist ein Längslieger - Köpfe zum Eingang/Ausgang. Mag nicht jeder.

  16. Alter Hase

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #16
    Das Wechsel Pioneer ehemals Aurora 2 ZG ist ein kuscheliger, ungewöhnlicher Tunnel, den sich Wechsel bei Helsport(?) abgeguckt hat.

    Der Innenraum ist klein, wirkt aber durch Zugänge für beide Schläfer und der damit eigenen Apsis doch größer finde ich.

    Sollte mal der RV einer Seite defekt sein, hat man immer noch Zugang.

    Das Elixir ist kein typisches Skandinavienzelt. Aber klar. Geht auch. Musst nur schnell sein, IZ Aufbau zuerst.

    Ich weiss durch einen Laden, dass es durchaus Qualitätsschwankungen bei Wechsel gegeben hat. Also Zelt vor der Tour aufbauen/prüfen. Das gilt aber ohnehin bei jedem Neukauf. Und die Heringe ergänzen bzw (Teil-)tauschen je nach Terrain usw.

  17. Gerne im Forum

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #17
    Zitat Zitat von Altair Beitrag anzeigen
    Interessant. Wenn ich das so sehe stelle ich mir den Aufbau eines Tunnels unter den Bedingungen doch einfacher vor.

    Danke für die Tipps. 1000€ für ein Zelt liegt da aber schon etwas über meiner Schmerzgrenze. Es sei denn man findet die Modelle gebraucht...
    Wie du schon sagt, wird das erste, sagen wir mal „richtige“ Zelt nicht das letzte bleiben. Bezüglich Abisko Shape siehe oben. Hätte ich wohl besser mit Schlafsack testen sollen

    Was haltet ihr vom MSR Elixir? Scheint mir eine gute Budgetlösung zu sein. Hubba Hubba sehr ähnlich, eben nur etwas schwerer.

    Ja das ist das Problem bei Hilleberg. Die gibt es nie im Angebot. Keine Ahnung ob Hilleberg den Händlern das verbietet. Macht auf mich fast den Eindruck..
    Das MSR Guidline Pro gibt es momentan für 800 €.
    Ich habe meins für knapp über 700 gekauft.
    Ist immer noch viel Geld. Allerdings ist das halt auch für Ausrüster und Verleiher konzipiert und hält daher wahrscheinlich mindestens doppelt so lange wie günstigere Zelte.
    MSR verbaut ja auch seit einiger Zeit deren neue Xtrem Shield Materialien die deutlich länger halten sollen als Silnylon.

    Man merkt ich bin ein Fan von dem Zelt..

    Das Elixir ist dem Guidline Pro ja recht ähnlich wäre mir aber für das was es bietet zu schwer. Keine Ahnung, ist nur ein Gefühl aber da würde ich entweder das leichtere Hubba Hubba nehmen oder 300 g drauflegen und dann ein Zelt haben mit dem ich mich auch nach Island trauen würde..
    Aber das ist echt immer Bauchgefühl.

    Du tendierst jetzt eher Richtung Kuppel?

    Dann wäre das Big Sky International Chinook 2 auch eine Alternative. Ist aber auch nicht günstig.

    Das Tristar 2D von Terranova ist günstig und die Qualität von Terranova gut. Bei deiner Länge auch kein Problem weil man auf beiden seiten eine Apside hat. Ist aber schwer.

    Teurer aber mit langjährigen guten Reputationen ist das Terranova Quasar.

    Ganz ehrlich: Für das was ihr vorhabt reicht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein gut abgespanntes Hubba Hubba.. ;)

    Oder halt ein Tunnel mit ausreichender Liegelänge für dich.

    Wenn ihr das Pech habt in den Jahrhundersturm zu geraten müsst ihr euch halt in eine der Hütten flüchten..
    Oder man wendet die very famous Taco-Tactic an und rollt sich einfach in das Außenzelt ein..

  18. Alter Hase

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #18
    Natürlich gibt es auch hin und wieder Hilleberg im Angebot. Meist zum Ende des Jahres. Aber maximal 20% bisher.

  19. AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #19
    Zitat Zitat von ks Beitrag anzeigen
    Bauchgefühl - da bin ich bei dir.

    ... das falsche Zelt - sicher nicht, ist aber immer eine Frage wie achtsam man mit den Dingen umgeht und wie lange man daran Freude haben will.
    Würde man nur rational kaufen, würde das alles keinen Spaß machen... und die Ausrüstungsforen wären dann nicht so voll

    Ich persönlich gehe mit meinem Ausrüstungszeug tatsächlich eher schlecht um und will mich trotzdem jederzeit darauf verlassen können. Deshalb kaufe ich lieber robuster / idiotensicherer und nehme dafür etwas mehr Gewicht (und den höheren Preis) in Kauf. So handhabe ich auch das Thema Groundsheet, wenn der Boden mal durch ist, würde ich ihn eher austauschen lassen (kostet ca. 2 Groundsheets), bisher ist er aber trotz schlechtester Behandlung vollkommen unbeschädigt, hier hat sich also bislang "robust kaufen" für mich bewährt.

  20. Fuchs

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    AW: Zelt für 2 Personen, Spätsommer/Herbst im norwegischen Fjell

    #20
    Ich würde als Anbieter von Zelten mit gutem Preis/Leistungsverhältniss noch Rejka mit ins Rennen werfen. Evtl. findest da ja was passendes für dich.

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