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  1. AW: Begegnungen im deutschen Weitwanderbereich

    #21
    Die Marketingleute können noch massig wohlklingende Label schaffen, aber Top Trails entstehen im Kopf. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich auf dem Rheinsteig (Top Trail of Germany) unten am Rheinufer stehe, nach links, zum Ende in Wiesbaden, nach rechts, zum Start in Bonn schaue, oder am anderen Ufer auf dem linksrheinischen Rheinhöhenweg/Rheinburgenweg, damit auf dem E8. Wenn ich da nach links schaue, endet der Blick am Schwarzen Meer, beim Blick nach rechts an der Irischen See.

    Dafür braucht es mehr als eine prozentuale Aufteilung nach Wegbeschaffenheit und eine narrensichere Markierung. Im Kopf loslassen und sich fallen lassen hilft.
    .

  2. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Begegnungen im deutschen Weitwanderbereich

    #22
    Hmja – ich brauche das ganze Trailgedöns eh nicht (mich schreckt sowas eher ab*), aber es scheint ein Bedürfnis danach zu geben, sonst würde es nicht vermisst. Wenn die Folge davon mehr Naturlagerplätze wären – dann meinetwegen gerne


    *Konzeptionelle Ansätze, wie z.B. von Henning Sußebach in "Deutschland ab vom Wege – Eine Reise durch das Hinterland" beschrieben, finde ich schon interessanter Solche würden allerdings für weniger Begegnungen sorgen.

  3. Erfahren
    Avatar von vergissminet
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    AW: Begegnungen im deutschen Weitwanderbereich

    #23
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    heißt das, der E1 ist nicht einer der Top-Trails of Germany?
    Auswendig fallen mir diese zertifizierten Teilabschnitte ein:
    • Heidschnuckenweg (weiter nördlich, also oberhalb von Hamburg ist sicher nix, denn das ist überhaupt der erste deutsche "Themenweg", wenn man vom Norden kommt
    • Rothaarsteig (aber nur wenig Überschneidungen)
    • Westerwaldsteig
    • Lahnwanderweg (gutes Beispiel, wo aus einem ohnehin bereits bestehenden Weg, dem Lahnhöhenweg, ein Tourismusprodukt geschustert wurde - mit all den Umleitungen, die sich die Projektsponsoren halt so wünschten ... eine einzelne Etappe heißt dann nicht mehr "Etappe", sondern "Prädikats-Kurztour")
    • Westweg
    • Schluchtensteig

    ... dazwischen viele ehrwürdige, durch ehrenamtliche Arbeit der Wandervereine (s.o.) gepflegte Hauptwanderwege, zB:
    • Schlei-Eider-Elbe-Weg (die E1-Westvariante durch Schleswig-Holstein)
    • Hansaweg
    • Eggeweg
    • Hermannsweg (Egge/Hermannsweg gemeinsam kommerzialisiert als "Hermannshöhen")
    • Lahnhöhenweg
    • Westweg (der ist irgendwie beides - altehrwürdig _und_ kommerzialisiert ...)
    Geändert von vergissminet (01.07.2020 um 07:34 Uhr)

  4. AW: Begegnungen im deutschen Weitwanderbereich

    #24
    Wer wissen möchte, wer in Europa alles dabei ist, wird beim EWV fündig:

    http://www.era-ewv-ferp.com/de/ewv/mitgliedervereine/

    Sogar die Russen sind dabei. Jetzt fehlt nur noch eine Anbindung an den E11 (ab Amsterdam) und Verlängerung zum Pazifik.
    .

  5. Dauerbesucher
    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Begegnungen im deutschen Weitwanderbereich

    #25
    Zitat Zitat von Werner Hohn Beitrag anzeigen
    Sogar die Russen sind dabei. Jetzt fehlt nur noch eine Anbindung an den E11 (ab Amsterdam) und Verlängerung zum Pazifik.
    Das erleben wir nicht mehr ... (Davon abgesehen: die ersten 1500 km östlich des Ural werden sowas von öde ... aber ok, der eine oder andere wird es vielleicht mögen )

  6. Vorstand
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    AW: Weitwanderwege Deutschland - Top oder Flop?

    #26
    Thruhiken geht doch in Germany
    Reisebericht E1 im Nachbarforum, aus 2019. Ich bin jetzt schon gespannt auf das E1-Gästebuch in Gaiberg

  7. Anfänger im Forum

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    AW: Begegnungen im deutschen Weitwanderbereich

    #27
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen

    Anfangs- und End"tore" kannst Du haben beim Hochrhöner und beim Pilgerweg Loccum–Volkenrhoda :-)
    Bad Salzungen keine Ahnung aber wo soll denn in Bad Kissingen das Anfangstor sein?

  8. Vorstand
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    AW: Weitwanderwege Deutschland - Top oder Flop?

    #28
    Auf die Schnelle: klick, Minute 1:05

  9. AW: Weitwanderwege Deutschland - Top oder Flop?

    #29
    Ich stelle noch eine ganz böse These in den Raum:

    Die Landschaft in Deutschland ist einfach zu langweilig.


    Natürlich könntet ihr mir jetzt 1000 Bilder von ORten, die ihr als spektakulär empfindet, zeigen. Und natürlich kann man das auch anders sehen.
    Aber für mein Empfinden ist es so oft einfach fad, stundenlang durch Buchenwälder hatschen...entlang von endlosen Feldern... brrr....
    Ausserdem handle ich nach dem Grundsatz "wo ich radeln kann, gehe ich nicht".

    Vielleicht geht es auch noch (zu) vielen anderen so wie mir, als dass sich mehr als ein paar verstreutet Weitwandere in DE finden würden.

  10. Vorstand
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    AW: Weitwanderwege Deutschland - Top oder Flop?

    #30
    Langweilig finde ich D gerade nicht

    Im Gegenteil – entlang des E1 bin ich immer wieder überrascht, wie unterschiedlich die Kombination von Büschen, Bäumen und weiterem Grünzeug aussieht, wie sich die Vegetation überhaupt ändert, die Hügeligkeit, die Jahreszeiten, wie die umgebungstypische Art ist, Häuser zu bauen (Fachwerk, Schiefer, Holzhäuser, ...) und die dialektale Färbung der Sprache der Leute, die man trifft, undsoweiter.

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