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  1. Erfahren

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    Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #1
    Hallo,

    nachdem das mit dem Zelt nebenan schon gut geklappt hat, brauch ich bitte nochmal Eure Hilfe beim Thema Schlafsack. Irgendwie fehlt da was in der Mitte:

    Ich habe einen richtig schön warmen ME Glacier 750, den ich bis 15 Grad wunderbar finde - danach wird's zu warm. Für warme Gegenden habe ich einen Exped Lite Syn 800, in dem ich unter 15 Grad je nach Erschöpfungsgrad jedoch schon einmal fröstele und dann nicht schlafen kann.

    Für meine Radreise in den Thüringer Wald im Juli denke ich daher über einen SS nach, der genau dazwischen liegt. Idealweise leicht und klein. Ich bin 179 cm, weiblich, schlank (66kg) und wie gesagt, neige zum Frieren und kalten Füßen. Aber: wenns zu warm wird schwitze ich sehr schnell.

    Region: gemäßigte Breiten in den Sommermonaten (darüber hinaus habe ich den ME)
    KuFa/Daune: bin ich unentschieden (wobei ich das Klima in der Daune sehr schön finde, wenn Daune dann "saubere")
    Schnitt: den Schnitt des Glacier finde ich angenehm (mag keine Wurstpelle),
    Anwendungsgebiet: Rad- und Mopedreisen für 2-4 Wochen
    Preis: puh gute Frage, angemessenes PL-/Verhältnis, wenn er ewig hält, ein paar EUR mehr
    Prio: Packmaß & Gewicht & gutes Temperaturmanagement (schnelles Frieren, schnelles Schwitzen)


    Danke Euch und viele Grüße
    Susann

    PS: Wäre alternativ ein warmes Inlet ausreichend? Habe noch einen Thermolite Radiator.
    Geändert von SusaB (13.06.2020 um 00:36 Uhr) Grund: Ergänzung zum Inlet

  2. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #2
    Moin!
    Das entscheidende Stichwort hast Du schon selbst ins Spiel gebracht: das Radiator-Inlet. Wenn Du die Kombination Exped & Radiator vorher noch, am besten zusammen mit dem neuen Zelt, bei Freunden im Garten ausprobieren kannst, weißt Du, ob's passt. Ich benutze das Radiator-Inlet selbst und staune immer wieder über dessen Wärmerückhaltevermögen. Zu meiner Bequemlichkeit und der Vermeidung von Kältelücken habe ich den seitlichen Schlitz mit einem 80 cm langen Reißverschluss versehen lassen.
    Mit freundlichem Ahoi,
    janhimp

  3. AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #3
    Zitat Zitat von SusaB Beitrag anzeigen
    ...ME Glacier, 750 den ich bis 15 Grad wunderbar finde - danach wird's zu warm...
    1450g 20x33cm tkomf -5°c
    Zitat Zitat von SusaB Beitrag anzeigen
    ...Exped Lite Syn 800, in dem ich unter 15 Grad je nach Erschöpfungsgrad jedoch schon einmal fröstele und dann nicht schlafen kann...
    1080g 28x22cm tkomf -1°c -> delta min. 16°c!

    delta tkomf 4°c ???

    me glacier 450
    980g 25x20x17 tkomf -1°c

    bzw.

    me glacier 300
    815g 23x18x15 tkomf 4°c



    mr

  4. AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #4
    die temp angaben vom exped litesyn halte ich persönlich für quatsch und schon gar nicht für jemanden zutreffend, der leicht friert. auch ich würde NIE IM LEBEN in dem teil (t-limit angabe -6°C) bei -5°C schlafen wollen.

    dein ME750 hat wohl 750g daune drin, die auch nicht grade schlecht ist.

    ich persönlich würde wohl was mit 400g gleichwertiger daune wählen.

    schlafsäcke in dem temp bereich gibts ja wie sand am meer, leicht und gute daune kostet halt...
    ich persönlich halte vom p/l verhältnis den marmot hydrogen für einen sehr guten schlafsack, der zwar mit 350euro auch nicht wirklich günstig ist, den gibts aber im ausverkauf grade für 270 in long. bei deiner grösse würde ich bedenkenlos zum long greifen, der wiegt auch nur 770g bei 380g daune drin
    https://www.krusche-outdoor.de/Ausru...ron-olive.html

    sollte es dann doch nicht so teuer sein, marmot palisade, wird grade in der long version bei amazon für 165euro verschleudert... wiegt natürlich schon deutlich mehr mit 1.1kg, 560g daune in long sollte auch wärmetechnisch absolut ausreichend sein um den mittleren bereich abdecken zu können, bis frau den -6C tlimit litesyn als hoch-sommerschlafsack verwenden möchte...
    Geändert von 0lsenbande (13.06.2020 um 07:13 Uhr)

  5. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #5
    Zitat Zitat von janhimp Beitrag anzeigen
    Moin!
    Das entscheidende Stichwort hast Du schon selbst ins Spiel gebracht: das Radiator-Inlet. Wenn Du die Kombination Exped & Radiator vorher noch, am besten zusammen mit dem neuen Zelt, bei Freunden im Garten ausprobieren kannst, weißt Du, ob's passt. Ich benutze das Radiator-Inlet selbst und staune immer wieder über dessen Wärmerückhaltevermögen. Zu meiner Bequemlichkeit und der Vermeidung von Kältelücken habe ich den seitlichen Schlitz mit einem 80 cm langen Reißverschluss versehen lassen.
    Mit freundlichem Ahoi,
    janhimp
    Moin!

    Ich habe heute nacht mal, statt mit Decke, mit dem Inlet geschlafen, Stimmt wohl, das hält ganz schön was zurück.Ich habe das mal für Nordnorwegen gekauft, aber Dank des ME noch nie gebraucht.

    Dann probiere ich da mal. Danke!

  6. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #6
    Zitat Zitat von marcoruhland Beitrag anzeigen
    1450g 20x33cm tkomf -5°c

    1080g 28x22cm tkomf -1°c -> delta min. 16°c!

    delta tkomf 4°c ???

    me glacier 450
    980g 25x20x17 tkomf -1°c

    bzw.

    me glacier 300
    815g 23x18x15 tkomf 4°c



    mr

    mr, danke!

    die ganzen Koordinaten hatte ich mir gar nicht absolut nochmal recherchiert, sondern nur nach Gefühl geschrieben. Du hast Dir mal angeschaut, was die SS versprechen und was ich empfinde, richtig? Cool danke! Allerdings vertraue ich dem Exped da nicht. Ich habe da die fürchterlichste Nacht meinen Lebens bei knapp über Null drin gehabt, und trotz dicker Klamotten (im Mai) gebibbert wie ein Schlosshund.

    Nach Gefühl liegt mein "Frierpunkt" ca. 10 Grad über den Angaben der tkomf. Da ist natürlich schon ne Menge.

    Den Glacier einfach mit weniger Daunen nehmen. Ja warum nicht. Stimmt.

  7. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #7
    Zitat Zitat von 0lsenbande Beitrag anzeigen
    die temp angaben vom exped litesyn halte ich persönlich für quatsch und schon gar nicht für jemanden zutreffend, der leicht friert. auch ich würde NIE IM LEBEN in dem teil (t-limit angabe -6°C) bei -5°C schlafen wollen.

    dein ME750 hat wohl 750g daune drin, die auch nicht grade schlecht ist.

    ich persönlich würde wohl was mit 400g gleichwertiger daune wählen.

    schlafsäcke in dem temp bereich gibts ja wie sand am meer, leicht und gute daune kostet halt...
    ich persönlich halte vom p/l verhältnis den marmot hydrogen für einen sehr guten schlafsack, der zwar mit 350euro auch nicht wirklich günstig ist, den gibts aber im ausverkauf grade für 270 in long. bei deiner grösse würde ich bedenkenlos zum long greifen, der wiegt auch nur 770g bei 380g daune drin
    https://www.krusche-outdoor.de/Ausru...ron-olive.html

    sollte es dann doch nicht so teuer sein, marmot palisade, wird grade in der long version bei amazon für 165euro verschleudert... wiegt natürlich schon deutlich mehr mit 1.1kg, 560g daune in long sollte auch wärmetechnisch absolut ausreichend sein um den mittleren bereich abdecken zu können, bis frau den -6C tlimit litesyn als hoch-sommerschlafsack verwenden möchte...
    Guten Morgen.

    danke dir!

    Und ja. Die Exped Temperaturen sind quatsch. Ich habe den Einsatzbereich dieses SS für mich gefunden (Segeln im Mittelmeer oder wirkliches dauerhaftes Hochsommerwetter > 15 Grad.). Keine Ahnung was Exped sich da gedacht hat, den gibts glaube ich so nicht mehr.

    Den ME finde ich super. Der hat auch noch die 750 cuin Daune, dem vertraue ich vollkommen (spielt ja dann auch noch mit). Cool, dann schaue ich mir die beiden empfohlenen Säcke mal an, plus den Glacier in 450.

    A propos: das mein Emfinden so weit weg von den Herstelleridealen ist, ist das normal? Wie Du schon sagst, Exped preist das Ding als 3-JZ Tüte an und ich sage Hochsommer :-) Ich hatte mal an die 10 Grad-Unterschied "meine Komfortzone" vs. "Hersteller-Komfortzone" geschätzt.

    LG Susa

  8. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #8
    Zitat Zitat von SusaB Beitrag anzeigen
    [...]
    A propos: das mein Emfinden so weit weg von den Herstelleridealen ist, ist das normal? Wie Du schon sagst, Exped preist das Ding als 3-JZ Tüte an und ich sage Hochsommer :-) Ich hatte mal an die 10 Grad-Unterschied "meine Komfortzone" vs. "Hersteller-Komfortzone" geschätzt. [...]
    Ja das kann sein denn T-Komfort bedeutet nicht "Komfortzone". T-Komfort ist eine Temperatur bei der eine "Norm-Frau gerade noch nicht friert". Das bedeutet nicht, dass man sich pudelwohl warm fühlt. Ich vermute ehrlich gesagt, dass gerade noch nicht frieren schon gar nicht mehr so angenehm ist. Technisch gesehen wird das so ausgelegt, dass dein Grundumsatz gerade so ausreicht um deine Temperatur zu halten. Ich frühle mich so etwa 8 K über T-Komfort pudelwohl. Sieh den T-Komfortwert (die anderen ergeben sich direkt aus dem Wert) als eine halbwegs objektive Vergleichsgröße an. Zumindest bei den meisten Herstellern. Die Osteuropäer sind da etwas anders.

    Ich würde mich wenn Du nicht explitzit die stark wasserabweisende Außenhülle brauchst eher bei ME Helium 400 umgucken oder etwas anderes mit 400 - 500 g Daune aber ohne die Beschichtung. Eine Beschichtung hat nicht nur Vorteile und wenn Du die Vorteile nicht nutzt hast Du immernoch die Nachteile. Die Feuchtigkeit geht da nämlich definitiv schlechter durch als durch ein Material ohne Beschichtung.

    Die Idee mit dem Inlet ist ganz nett aber man muss sich bewusst sein, dass in den allermeisten Fälle die Kombi Dünnerer Schlafsack und dickes Inlet schwerer ist als ein Schlafsack der alleine dick genug ist. Wenn man jetzt ein dünnes Inlet als Schutz nehmen möchte ist das eine andere Sache. Ich habe auch einen Thermolite Reaktor und habe ihn damals als Notlösung genutzt da ich kein Geld für einen wärmeren Sack hatte.
    Geändert von ApoC (13.06.2020 um 11:59 Uhr)

  9. Alter Hase

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #9
    Hallo Susa,

    Zelt schon da? ;-

    Kommt es Dir auf Packmaß und Einmalkauf an, führt der Weg oft nicht an Western Mountaineering, Pajak, Cumulus und ein paar wenigen anderen nicht vorbei.

    Beliebt ist auch die Spark Reihe von Sea to Summit. Die beschichten allerdings ihre Daune, was ich widersinnig finde und auch aus gesundheitlichen Gründen (prophylaktisch) vermeide.

    Richtig Gramm fuchsen kannst Du mit einem Quitt, der zudem im Sommer den Vorteil bietet, diesen auch als Decke zu nutzen. Die Belüftungsmöglichkeiten toppen die jeden Schlafsacks, dafür hast Du keine Kapuze. Ist im Sommer oft vermeidbar bzw. Mütze / Tuch hilft.

  10. AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #10
    A propos: das mein Emfinden so weit weg von den Herstelleridealen ist, ist das normal?
    normal... was ist normal. solche fragen in bezug auf eine penntüte solltest du dir nicht stellen weil es keinen sinn macht.

    die temp angaben nach EN sind eine orientierung, nicht mehr und nicht weniger.
    ich finde es gut das es die norm gibt, nicht weil sie mir sagt was ICH für isolation bei welchen temp brauche, sondern weil alle hersteller (bis auf ausnahmen) angaben nach der norm machen und man damit wenigstens halbwegs (auch hier mit ausnahmen) VERGLEICHEN kann.

    aber wie gesagt, man muss keine wissenschaft draus machen.

    vielmehr kann man nur durch praktische erfahrung herausfinden, wie viel daune benötigst DU bei was für einer konstruktion (stitch-through, H-konstruktion, double-H/brickwall wenns kälter wird etc) um bei welcher temp und erschöpfungsgrad nicht zu frieren.

    und wer nicht oft genug draussen ist um diese erfahrung zu sammeln kann entweder progressiv zu gunsten des gewichtes ran gehen (und dann im notfall frieren) oder konservativ zu gunsten von mehr isolation und schleppt dann halt x00g mehr mit sich rum als nötig. bei radreisen wo es besonders kritisch ist (weil das gewicht am bike und das packmass eben nerven) ist das halt ne gewissensfrage.


    wenn man das mal verstanden hat, spielt der rest kaum noch eine rolle weil es gibt bei daune beim isolationsfaktor keine innovation - standarddaune (600/650cuin, auch entendaune) oder höherwertige gänsedaune 750cuin isoliert heute genauso wie vor 50 jahren und wird in 50 jahren immer noch genauso isolieren. beschichtung der daune hilft halt bei feuchtigkeit und macht mmn. deshalb grade bei mehrtages-unternehmungen an der kondenstationsgrenze sinn - sonst aber nicht, weil sie eben auch nachteile hat (loft).

    du hast doch schon ne gute ausgangslage, du weißt ab wann du in deinem syn ca. frierst, und bis wohin nach oben du deinen winterschlafsack noch schlafen kannst. von daher ist es eher sehr einfach was passendes zu finden.

    eine wasserabweisende hülle würde auch ich vermeiden, wenn du nicht vor hast, damit ohne zelt, oder an der kondenstationsgrenze zu schlafen, weil es das schlafklima im temp bereich nach oben eben stark einschränkt was den komfort angeht (mit membranhülle wird es noch "schlimmer")... der ME helium wie genannt z.b. wäre auch ein passender kandidat als alternative. bei 235euro (?) VK und einem unterschied von 35euro zum hydrogen müsste ich aber nicht überlegen welchen von den schlafsäcken ich persönlich kaufen würde, da der hydrogen marmots beste qualität gänsedaune und der helium ME-standard entendaune drin hat.

  11. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #11
    Hat der Marmot einen richtigen Wärmekragen? Ein Freund hat den Lithium und ist ziemlich genervt davon, dass der Sack keinen richtigen Wärmekragen hat. Es zieht immer rein... Passt die Long Version aus dem Link?

    Bei Ebay Kleinananzeigen gibt es aktuell einen WM Apacke für 450 € VB. Wäre auch eine Idee... Müsste man noch etwas im Preis drücken.
    Geändert von ApoC (13.06.2020 um 19:36 Uhr)

  12. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #12
    Zitat Zitat von ApoC Beitrag anzeigen
    Ja das kann sein denn T-Komfort bedeutet nicht "Komfortzone". T-Komfort ist eine Temperatur bei der eine "Norm-Frau gerade noch nicht friert". Das bedeutet nicht, dass man sich pudelwohl warm fühlt. Ich vermute ehrlich gesagt, dass gerade noch nicht frieren schon gar nicht mehr so angenehm ist. Technisch gesehen wird das so ausgelegt, dass dein Grundumsatz gerade so ausreicht um deine Temperatur zu halten. Ich frühle mich so etwa 8 K über T-Komfort pudelwohl. Sieh den T-Komfortwert (die anderen ergeben sich direkt aus dem Wert) als eine halbwegs objektive Vergleichsgröße an. Zumindest bei den meisten Herstellern. Die Osteuropäer sind da etwas anders.

    Ich würde mich wenn Du nicht explitzit die stark wasserabweisende Außenhülle brauchst eher bei ME Helium 400 umgucken oder etwas anderes mit 400 - 500 g Daune aber ohne die Beschichtung. Eine Beschichtung hat nicht nur Vorteile und wenn Du die Vorteile nicht nutzt hast Du immernoch die Nachteile. Die Feuchtigkeit geht da nämlich definitiv schlechter durch als durch ein Material ohne Beschichtung.

    Die Idee mit dem Inlet ist ganz nett aber man muss sich bewusst sein, dass in den allermeisten Fälle die Kombi Dünnerer Schlafsack und dickes Inlet schwerer ist als ein Schlafsack der alleine dick genug ist. Wenn man jetzt ein dünnes Inlet als Schutz nehmen möchte ist das eine andere Sache. Ich habe auch einen Thermolite Reaktor und habe ihn damals als Notlösung genutzt da ich kein Geld für einen wärmeren Sack hatte.
    Guten Morgen,

    danke nochmals für die Erläuterung. Das die Schwellen so progressiv gerechnet sind, hatte ich nicht mehr im Kopf. Das hat mir jetzt nochmal sehr geholfen, meinen Bedarf zu bestimmen. Und ich hatte immer mit dem Exped so mein Thema und eigentlich dem Produkt gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn nicht so schätzte, wie ich beim Kauf erwartete.

    Gut, also ich habe eben mal den letzten Hydrogen auf der genannten Seite gekauft und werde ihn einmal mal anprobieren. Ich hatte im Netz gelesen, dass das Fußteil wohl sehr eng gemessen sei, das probiere ich dann mal aus. Und kann dann auch die Frage nach dem Wärmekragen beantworten. A apropos: Bei Amazon ist er für fast den gleichen Preis drin (bei Kruschke kam noch Versand dazu).

    Bezüglich einiger Empfehlungen, nicht die wasserabweisenden Modelle zu nehmen. Mein Glacier ist das ja auch. Wie verhalten die sich denn im Vergleich zu einem z.B. Helium, der dann die Alternative wäre?

    Wenn ich Euch richtig verstanden habe, punktet der Marmot aber über jeden Zweifel erhaben mit der Daune, richtig? Da ist auch weniger Füllung drin als beim ME (Wärmeleistung durch die höherwertigere Daune wieder ausgeglichen bei dennoch geringerem Gewicht). Richtig so?

    Was die Idee mit dem Inlet angeht: Ich werde die Kombi dennoch bald mal probieren. Ich doch gespannt, ob und wieviel das Teil noch rausholt. Gibt ja auch nochmal ein wenig Vertrauen, wenns in etwas kritischere Gebiete geht. Da bin ich dann, wie von Olsenband geclustert, doch die sehr konservative Reisende (aber auch, weil ich die Erfahrungen schon gemacht habe und drauf verzichten kann - v.a. auf dem Motorrad wird man da schnell zum Zombie, und Spaß machts auch nicht).

    LG

  13. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #13
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Hallo Susa,

    Zelt schon da? ;-

    Kommt es Dir auf Packmaß und Einmalkauf an, führt der Weg oft nicht an Western Mountaineering, Pajak, Cumulus und ein paar wenigen anderen nicht vorbei.

    Beliebt ist auch die Spark Reihe von Sea to Summit. Die beschichten allerdings ihre Daune, was ich widersinnig finde und auch aus gesundheitlichen Gründen (prophylaktisch) vermeide.

    Richtig Gramm fuchsen kannst Du mit einem Quitt, der zudem im Sommer den Vorteil bietet, diesen auch als Decke zu nutzen. Die Belüftungsmöglichkeiten toppen die jeden Schlafsacks, dafür hast Du keine Kapuze. Ist im Sommer oft vermeidbar bzw. Mütze / Tuch hilft.
    Zelt schon da??? Neeeee :-) Hatte Marc aber zwischendurch angekündigt, dass durch C**** gerade das Material erst verzögert kam (und ich ja nix von der Stange haben wollte ). Aber ich schreibe ihm gleich nochmal. Konnte meinen Urlaub um 3 Wochen schieben und hoffe das passt dann.

    Daune beschichten finde ich auch komisch, das hatte ich bei der Glacier-Wahl damals auch ausgeschlossen.

    Da der Sack ja dann eher mein Überübergangssack zum Exped wird, brauch ich glaube ich schon die Möglichkeit, die Tür auch zuzumachen. Ansonsten hatte ich immer drauf geachtet, dass ich alle Säcke auch mehr oder weniger als Decke verwenden kann.

    Also den Marmot habe ich mal bestellt und liege ihn mal Probe.

    LG

  14. Fuchs
    Avatar von ApoC
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    #14
    Zitat Zitat von SusaB Beitrag anzeigen
    [...]
    danke nochmals für die Erläuterung. Das die Schwellen so progressiv gerechnet sind, hatte ich nicht mehr im Kopf. Das hat mir jetzt nochmal sehr geholfen, meinen Bedarf zu bestimmen. Und ich hatte immer mit dem Exped so mein Thema und eigentlich dem Produkt gegenüber ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn nicht so schätzte, wie ich beim Kauf erwartete.
    Naja das resultiert ja daraus, dass früher jeder Hersteller da angegeben hat was er für richtig gehalten hat oder eben für richtig hält um die Konkurenz um ein paar Kelvein auszustechen. Daher gibt es jetzt diese Norm die viele Hersteller anwenden wo die Säcke in ein unabhäniges Labor gegeben werden. Und da geht eben der halbwegs objektive weg über den Wärmedurchgangswiderstand ("R-Wert") und weil man damit wenig anfangen kann wird es auf eine Temperatur umgerechnet. Da das aber hier sehr individuell wird kann man eigendlich nur die Grenze nehmen wo der Grundumsatz gerade so ausreicht um die Temperatur zu halten. Wenn Du dazu noch etwas wissen willst schreib mir ruhig eine PN. Das sollten wir hier besser aus dem Thread raushalten.

    Zitat Zitat von SusaB Beitrag anzeigen
    Gut, also ich habe eben mal den letzten Hydrogen auf der genannten Seite gekauft und werde ihn einmal mal anprobieren. Ich hatte im Netz gelesen, dass das Fußteil wohl sehr eng gemessen sei, das probiere ich dann mal aus. Und kann dann auch die Frage nach dem Wärmekragen beantworten. A apropos: Bei Amazon ist er für fast den gleichen Preis drin (bei Kruschke kam noch Versand dazu).

    Bezüglich einiger Empfehlungen, nicht die wasserabweisenden Modelle zu nehmen. Mein Glacier ist das ja auch. Wie verhalten die sich denn im Vergleich zu einem z.B. Helium, der dann die Alternative wäre?

    Wenn ich Euch richtig verstanden habe, punktet der Marmot aber über jeden Zweifel erhaben mit der Daune, richtig? Da ist auch weniger Füllung drin als beim ME (Wärmeleistung durch die höherwertigere Daune wieder ausgeglichen bei dennoch geringerem Gewicht). Richtig so?
    Ich kaufe lieber bei kleinen Händlern die in Deutschland steuern zahlen. Auch wenn ich dann 10 € mehr bezahle. Außerdem weis ich dann relativ sicher, dass die Sachen bei einer Rücksendung nicht im Müll landen.

    Also ich hatte in meinem Glacier morgens deutlich mehr Feuchtigkeit in der Daune als in meinem Antelope oder auch im Helium. Es kommt eben sehr viel schwerer Feuchtigkeit rein aber eben auch schwerer raus. Ich würde übrigens grade als Frostbeule keinen Schlafsack ohne umlaufenden/richtigen Wärmekragen nehmen.

    Ich würde übrigens nicht um 2-3 K feilschen. Das ist durchaus im Rahmen der Messungenauigkeit.
    Geändert von ApoC (14.06.2020 um 12:50 Uhr)

  15. Fuchs

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #15
    In long ist der doch unnötig lang, das macht es nicht wärmer. Bzgl. Zelt würde ich den Urlaub erstmal mit dem alten planen.

  16. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #16
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    In long ist der doch unnötig lang, das macht es nicht wärmer. Bzgl. Zelt würde ich den Urlaub erstmal mit dem alten planen.
    Mir schien 183 bei 179cm Größe etwas knapp?!

  17. Fuchs

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #17
    Wieso, du solltest genau reinpassen, wann hat man das schon mal. So hast du jetzt 20 cm Luft. Hast du den Glacier auch in long? Damen-long ist nicht selten einfach Herren regular...

  18. Erfahren

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #18
    Zitat Zitat von Katun Beitrag anzeigen
    Wieso, du solltest genau reinpassen, wann hat man das schon mal. So hast du jetzt 20 cm Luft. Hast du den Glacier auch in long? Damen-long ist nicht selten einfach Herren regular...
    Mmmh, also 20cm Luft = nicht gut.

    Und den Glacier habe ich in der Standard "Herren"Variante.

    Also Blödsinn?

  19. Fuchs

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #19
    Schlafsäcke fallen natürlich mal unterschiedlich aus, erst recht, wenn von inch auf cm oder von Fahrenheit auf Grad gerundet wird... (und ich mag es auch nicht, wenn der Schlafsack nur gerade so genau knapp endet an den Schultern - das ist mir bisher nur 1x passiert mit einem, der genau bis meine Größe geht angeblich - insofern hatte sich die Frage, ob das auch mein Schlafsack wird, erledigt. Der Nutzer jetzt ist ca. 2 cm kleiner und glücklich damit). Offiziell sind noch 4 cm vorgesehen (und größere Füße!). Naja, lese irgendwo 2,21 - anderswo stand 2,26 - kann man machen, muss man aber nicht, da inzwischen alles Mögliche angeboten wird. Regular 2,06 sollte doch wunderbar sein - dann stößt man auch weniger leicht an die Zeltwand. (PS, mal nachgeschaut, das Phreeranger ist laut Zeichnung 2,05 m lang und hat nicht gerade megahohe gerade Wände - oder gibt's das auch in länger?)
    Geändert von Katun (14.06.2020 um 23:05 Uhr)

  20. Alter Hase

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    AW: Schlafsack Frostbeule Sommermonate mit kleinem Packmaß

    #20
    Long ist tatsächlich zu lang für Dich bei Mamot. Du verschenkst damit wertvolle Isolation.

    Die Marmot Daune ist meines Wissens inzwischen durchgehend beschichtet mit Down Defender (was immer das für ne Brühe ist)

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