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    Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #1
    Ahoi! zusammen,

    Wie der Titel schon sagt bin ich in der Planungsphase zu meiner „ersten Tour“ und benötige da ggf. Noch etwas Hilfe von den Profis um mir vielleicht ein paar Schnitzer zu ersparen ;)

    /€ ist übrigens mein erster Post hier, lese aber schon jahrelang immer mal wieder heimlich mit ;)

    Erstmal zu mir: Ich bin 36 Jahre und seit Mitte 2019 Frührentner. Mein Herz ist nicht das allerbeste und ich bin nicht der fitteste, nachdem ich aber die letzten drei Jahre kaum rausgekommen bin will ich endlich den lange ersehnten „Traum“ des Trekking verwirklichen. Zeit habe ich derzeit zumindest genug. Deswegen habe ich mir einfach mal eine kleine Mehrtagestour rausgesucht um einfach mal einen Start zu finden. Eigentlich wollte ich dies vor 10 Jahren schon mit meiner Ex machen aber leider ergab sich das nie.
    Das gewählte Ziel ist ein Pilgerweg mit ca 62Km Länge die ich dann vor habe in 2-3 Tage zurückzulegen. Für die Auswahl gab es keinen direkten Grund ausser dass es in der Nähe ist, nicht zu lang und ich wollte es einfach dann mal festgelegt haben.

    Outdoorerfahrung habe ich theoretisch ziemlich viel, als Kind immer im Wald gespielt, als Teenager den Angelschein, Mitte 20 mit Bushcraften angefangen…. Also in der Natur übernachtet Haber ich schon, nur nicht alleine, Trekking ist auch Neuland für mich. In den letzten Wochen bin ich regelmäßig mehrere KM/Tag mit Gepäck gewandert um etwas Übung und Ausdauer zu bekommen auch wenn das vielleicht für 2-3 Tage etwas übertrieben ist^^

    Ich setze mal die erste Version meiner Packliste ein, vielleicht fällt einem ja das ein oder andere ein (am Ende die Ausrüstung besitze ich UND habe ich gewogen, theoretisch habe ich noch mehr aber das habe ich für den Zweck sofort ausgeschlossen). Zum BC habe ich einen 30L TT Rucksack mit Seitentaschen, der wiegt leider 2,2Kg. Um da etwas Gewicht zu sparen ist ein Tatonka Norix mit 48L auf dem Weg zu mir, ich denke mal das sollte reichen auch wenn ich lieber den 55er gehabt hätte. Mit Mühe hat alles in den 30er gepasst, sogar mit einem Optimus Nova + 350ml Flasche. Stattdessen nehme ich aber wohl nur den Gaskocher mit auch wenn ich den Benziner viel lieber mag.

    Was mir noch etwas Sorgen macht ist der Nachtschlaf, macht Zelt und Tarp einen großen Unterschied in Sachen Temperatur? Bin derzeit medikamentenbedingt sehr leicht am frieren und bin schon am überlegen meine 2Kg Wolldecke einzupacken (oder den 0C Billig-Mumienschlafsack). Gibts da noch paar tipps besonders morgens nach dem Aufwachen besser/schneller warm zu werden?Das Schlafsetup insgesamt finde ich irgendwie nicht wirklich optimal aber habe halt auch keine Erfahrung damit. Als Zelt hätte ich nur noch ein extrem billiges mit 2Kg+…..

    Ich mache erstmal Schluss, mir fällt bestimmt noch mehr ein. Erst schonmal vielen Dank für eure Teilnahme

    Gruß dake

    /schon aufgefallen dass das Klopapier in der Tabelle fehlt, ich führe hier nochmal die Liste Weiter:
    13:25Uhr nochmal die Liste aktualisiert wegen fehlender Ausrüstung

    - "entpapptes" Klopapier angefangen in Ziplock - 50G
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    Geändert von dake84 (11.06.2020 um 13:34 Uhr)

  2. Dauerbesucher

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #2
    Uff,

    da gibts ganz paar Baustellen:

    Messer: 1 Fixed plus nen Folder: beide raus, kleines Victorinox rein.
    Fleecejacke 1kg? Gleichzeitig nur nen Sommerschlafsack? Da ist entweder die Jacke zu dick oder der Schlafsack zu dünn, so schwer ist bei mir der komplette Ersatzwäschebeutel für eine Wochentour incl. Wechselsachen.
    Paracord: nimm einfache Maurerschnur aus dem Baumarkt, leichter, billiger.
    135g Seife? Zu viel, wie oft wäscht du dich? Je nach Tour reichen locker 30-40ml aus (Umfüllen von Bio-Seife in Probe-Packungen aus der Drogerie wie DM oder Rossmann)
    Streichhölzer: Wofür Sturmstreichhölzer? Machst du Lagerfeuer? Kleines BIC reicht
    Spyderco Schärfer: Weg, wenn überhaupt schmalen Streifen Nassschleifpapier mitnehmen wenn man viel schnitzt, reicht für jede Tour.
    Feuerstahl: weg, notfals zweites BIC als Reserve, es sei denn du stehst auf Survival
    Zwei ErsteHilfeSets: wofür? Eins raus
    Wetzstahl: Raus, siehe oben
    Kissen: raus, Packbeutel mit Fleecepulli drin nutzen.
    Fur 3 Tage reicht ne 110g Kartusche, vor allem wenn du nur nen Minitopf für Fertigessen hast.


    Was machst du mit den ganzen Accus? 10Stück?
    Zwei mal Powerbank? Handy in Flugmodus, reicht tagelang, eine kleine Powerbank reicht.


    Fazit: viel doppelt/dreifach/unnötig. Mischung aus Ultraleichtzeug und schwerem Gerät und doppeltem und unnötigem erscheint verwirrend.
    Die Klamottenliste scheint unvollständig. Keine Ersatzschlüppis, Socken oder ein Wechselshirt?
    Geändert von Shuya (11.06.2020 um 14:42 Uhr)
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  3. Fuchs
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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #3
    Schließe mich da Shuya an, du hast viel Potential Gewicht einzusparen, indem du manches zu Hause lässt - das ist die beste Art, Gewicht zu sparen, weil es nichts kostet!

    Die Fleecejacke wiegt mehr als dein Schlafsack - die würde ich zu Hause lassen. Lieber mehr Schichten kombinieren für den selben Effekt. Uniqlo hat z.B. günstige Merinopullover und Daunenjacken/-westen. Bei mir kommt (von innen nach außen): Merinoshirt, Merinopulli, Daunenpullover, Regenjacke. Damit bin ich auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausreichend warm. Regenjacke, Shirts und Pullover musst du sowieso mitnehmen, also kommt an Gewicht nur noch die Daunenjacke dazu.

    Bei dem Schlafsack würde ich gerade als Frostbeule vorher den Wetterbericht checken. Auch im Hochsommer kann es nachts deutlich unter 10°C gehen und ein Kunstfaserschlafsack mit 690g kann wirklich nicht viele Reserven haben. Ich würde doch darüber nachdenken, den schwereren Mumienschlafsack mitzunehmen und das Gewicht an anderer Stelle einzusparen.

    Das Erste-Hilfe-Set würde ich auch nochmal kritisch prüfen. Du bist ja nicht in den unbewohnten Weiten Kanadas unterwegs, sondern in Deutschland und bist in der Regel nicht weit weg von der Zivilisation. Ich nehme meistens nur ein paar Pflaster, Blasenpflaster, Steri-Strips, Pinzette und Octenisept mit. Verletzungen, die sich damit nicht mehr behandeln lassen, würden bei mir sowieso zum Abbruch der Tour führen.

    Taschenmesser wurde ja schon gesagt, ich nehme ein kleineres Opinel mit, das reicht dicke. Schleifen wirst du es bei einer Dreitagestour auch nicht.

    Vergiss die Ersatzakkus. Ein Akku in der Lampe ist mehr als ausreichend. Ich habe meine Lampen immer so dunkel wie möglich gestellt, sodass die Nachtsichtfähigkeit erhalten bleibt. Mehr als 10 Lumen nutze ich so gut wie nie und so hält ein Akku ewig. Mit der Olight S1A + Diffusor bist du doch bestens ausgestattet und wenn du sie an deine Kappe clippen kannst, brauchst du auch kein Stirnband. Für die 18650er hast du gar keine Lampe wenn ich das richtig sehe, die kannst du also auch zu Hause lassen.

    Powerbank auch zu Hause lassen. Das Handy in den Flugmodus+Stromsparmodus und aus machen sobald du es nicht mehr brauchst. Solange ich unterwegs bin, nutze ich es für die Navigation und für Fotos, das geht mit Offline-App (z.b. Oruxmaps oder Locus) auch im Flugmodus. Sobald ich am Ziel angekommen bin, mache ich es gleich aus und erst am nächsten Tag wieder an wenn ich an der ersten Kreuzung stehe und nicht mehr weiß ob links oder rechts. Wenn du 8h am Tag läufst, muss das Handy also 3x8h = 24h im Flugmodus + Stromsparmodus durchhalten. Das sollte es eigentlich schaffen. Dementsprechend könntest du auch die ganzen Kabel zu Hause lassen.

    Mikrofaserhandtücher gibt es günstig bei Decathlon. Größe S reicht eigentlich, maximal M. Da könntest du auch eine günstige Daunenjacke mitbestellen, Merinoshirts gibt es auch.

    Insgesamt musst du dir immer überlegen, wie viel Sicherheitsreserven, Notfallequipment, u.s.w. du für eine bestimmte Tour wirklich brauchst. Wenn du in Deutschland unterwegs bist, kannst du wirklich viel zu Hause lassen. Man hat fast überall Handyempfang, der Rettungsdienst ist meistens innerhalb von 15 Minuten da und die Zivilisation ist immer in greifbarer Nähe. Ich habe auch schon mal an einer Haustür geklingelt und nach etwas Wasser gefragt, weil ich zu knapp kalkuliert hatte. Wegen sowas muss man hier nicht verdursten oder die Tour abbrechen.

    Ganz wichtig ist nach so einer Tour auch, dass man sich bewusst macht welche Ausrüstung man umsonst mitgeschleppt hat. Ich schreibe mir das immer gleich auf und es sind eigentlich jedes mal 1-2 Dinge, wo ich beim nächsten mal kritisch prüfe ob ich die wirklich mitnehme.

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #4
    Zitat Zitat von Shuya Beitrag anzeigen
    Uff,

    da gibts ganz paar Baustellen:

    Messer: 1 Fixed plus nen Folder: beide raus, kleines Victorinox rein.

    Ich bin halt ein Messerjockel und habe auch in der Stadt immer ein Taschenmesser + fixed dabei, will ja keinen Entzug bekommen (das zusätzliche Vic dass normalerweise zum Kochen noch dabei ist hab ich rausgeworfen ;)

    Fleecejacke 1kg? Gleichzeitig nur nen Sommerschlafsack? Da ist entweder die Jacke zu dick oder der Schlafsack zu dünn, so schwer ist bei mir der komplette Ersatzwäschebeutel für eine Wochentour incl. Wechselsachen.

    Ist ne Helikon Patriot Fleecejacke, die habe ich normalerweise zwischen -10 grad und +15 immer an, mit wechselnder Unterbekleidung. Mir ist klar dass sie sehr schwer ist, grade hätte ich auch noch eine leichtere Fleece-Jacke an, halt keine "outdoor". Ich habe wirklich angst abbrechen zu müssen weil ich derzeit wirklich extrem schnell friere. Ich habe noch einen "Arctic Sun 10T" Mumienschlafsack. Der hat Komforttemperatur +5°C der wiegt allerdings 1,6Kg. Würdest du eher den einpacken + dünneren fleece (der hat 690G, insgesamt dickerer Schlafsack+dünnerer Fleece wären zusammen 2290G)? Glaube ich werde nicht drumrumkommen mich vorher mal ne Nacht in den Garten zu legen um die derzeitige Kälteempfindlichkeit zu testen...

    Paracord: nimm einfache Maurerschnur aus dem Baumarkt, leichter, billiger.

    Ok, Paracord habe ich halt vom BC, hätte auch noch Microcord mit grob 1,5mm und 40Kg Bruchlast, sollte ja dann auch reichen (wobei ich da ein schlechtes Gewissen habe wenn wind geht aber mir fehlt halt die Erfahrung


    135g Seife? Zu viel, wie oft wäscht du dich? Je nach Tour reichen locker 30-40ml aus (Umfüllen von Bio-Seife in Probe-
    Packungen aus der Drogerie wie DM oder Rossmann)

    Selten ;) Aber du hast Recht, die fülle ich in was leichteres um und reduziere die Menge. Ist übrigens auch zum abspülen eingeplant aber viel brauche ich da nicht.

    Streichhölzer: Wofür Sturmstreichhölzer? Machst du Lagerfeuer? Kleines BIC reicht

    Wie das meiste hier Teil meiner BC-Ausrüstung.Anfangs habe ich als Kocher noch mit der Bushbox XL Edelstahl geliebäugelt, mich dann aber doch für den Benzinkocher entschieden. Der Gaskocher war erst die dritte Wahl ;)

    Spyderco Schärfer: Weg, wenn überhaupt schmalen Streifen Nassschleifpapier mitnehmen wenn man viel schnitzt, reicht für jede Tour.
    Feuerstahl: weg, notfals zweites BIC als Reserve, es sei denn du stehst auf Survival


    Ich kann dir (leider) eigentlich nur bei allem beipflichten aber es schmerzt (und ja ich komme aus der BC Survival Ecke wenn man das so sagen kann oder will) .... Ich EDCe normal immer relativ viel Zeug, wie zB ein Folder, Fixed, Feuerstahl usw... Deswegen weiß ich noch nicht wie genau ich da abspecke, wie gesagt du hast zu 100% recht aber wenn ich jetzt dran denke komme ich mir direkt "nackt" vor Wenn ich 4Km vor der Tür in den Wald laufe habe ich soo viel Ausrüstung für hätte hätte Fahrradkette dabei und wenn ich weiter weg bin weniger. Da muss ich mich erst dran gewöhnen^^

    Zwei ErsteHilfeSets: wofür? Eins raus

    Sorry das war einfach ein Übertragungsfehler. Fürs bushcraften habe ich ein größeres EH Päckchen (auch für größere Verletzungen), zum Wandern habe ich jetzt ein abgespecktes gemacht, mehr kann ich da aber absolut nicht sparen, Medis brauche ich und auch dank der Medis viele Pflaster ;) (das 273G EH-Set kommt mit). Während ich schreibe denke ich dass ich vielleicht auch noch ne leichtere schere finde als das Leatherman Micra aber das hatte auch nur 2G mehr als meine Verbandsschere die vorher drin war

    Wetzstahl: Raus, siehe oben

    Jap

    Kissen: raus, Packbeutel mit Fleecepulli drin nutzen.

    Das probiere ichmal aus wenn der leichtere und kleinere Packsack da ist ob sich da mein Gesicht dran gewöhnen kann.

    Fur 3 Tage reicht ne 110g Kartusche, vor allem wenn du nur nen Minitopf für Fertigessen hast.

    Wieder ein Erfahrungswert, habe mir extra zwei Kartuschen bestellt damit ich vorher mit einer den Verbrauch testen kann und dann ggf die volle mitnehmen kann.


    Was machst du mit den ganzen Accus? 10Stück?

    Also grundsätzlich brauche ich die 18650er für meine Dampfe (die ich natürlich auch vergessen habe ), das war aber in der Liste erstmal ein Platzhalter, das Gewicht steht für je einen Akku. Wieviele ich genau brauche muss ich auch erst noch austesten, da hab ich relativ wenig Übersicht. Ich habe auch noch eine Olight 18650er Lampe und dachte erst vielleicht ists irgendwie sparsamer bei einer Akkugröße zu bleiben aber die AA Lampe ist doch deutlich handlicher, leichter, hat nen diffusor.... Deswegen noch die 14500er dazu. Wieviel Licht ich da jetzt abends brauche kann ich auch null einschätzen. Wenn ich im Wald bin und es wird schnell dunkel will ich zumindest nicht unbedingt durch den Wald laufen müssen, das klappt schon nur bedingt bei meinem bekannten Waldstück hier ;)

    Zwei mal Powerbank? Handy in Flugmodus, reicht tagelang, eine kleine Powerbank reicht.

    Einmal Powerbank, weiß nur noch nicht welche. Werde das Smartphone auch wenn benötigt zur Navigation und vermutlich auch abends als Beschäftigung nutzen also ich brauche schon eine. Ist nur die Frage 10000mah "normal" oder gleich die 15000 mit dem ineffektiven Solarmodul. Ich habe hier nen mAh Zähler der hängt grade an der Solar Powerbank damit ich mal die genaue Kapazität weiß, gleiches dann mit der kleineren nochmal.Sonst habe ich nur Powerbanks wo einzelne 18650er reinpassen da kann ich mein handy dann nur 1,5x laden, besonders mit den Hochstromakkus die ich habe. Wobei wo ich drüber nachdenke dass vielleicht sogar ne alternative sein könnte. Wenn ich die Kapazitäten der beiden powerbanks Haber kann ich mir ja das beste Gewicht/kapazität Verhältnis raussuchen.


    Fazit: viel doppelt/dreifach/unnötig. Mischung aus Ultraleichtzeug und schwerem Gerät und doppeltem und unnötigem erscheint verwirrend.
    Die Klamottenliste scheint unvollständig. Keine Ersatzschlüppis, Socken oder ein Wechselshirt?
    Wechselwäsche habe ich doch drinnen, in der Kommentarspalte quasi weil noch nicht gewogen ("1 Unterhoden, 2 Paar Socken; Am Mann: Boxers, Unterhemd, FR Hose, T-Shirt, Langarmshirt, Pulli") Die Unterhoden sind natürlich Unterhosen. Also ich hatte quasi geplant nen kompletten Satz Klamotten am Mann und dann noch 2 Paar Ersatzsocken und ne Ersatzunterhose. Ein Wechselshirt könnte nicht schaden, hast du wohl recht, dachte bei vermutlich maximal drei Tage kann ich DAS sparen

    Hätte ich das Geld würde ich mir natürlich direkt ne neue UL Ausrüstung kaufen aber dafür habe ich einfach kein Geld. Bisher habe ich auch im Normalfall nie wirklich aufs Gewicht geachtet. Der UL Poncho war ein Zufallskauf ;)

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #5
    Zitat Zitat von dake84
    ... ca 62Km Länge die ich dann vor habe in 2-3 Tage zurückzulegen ...
    Mach Dir keinen Stress. Aufgrund
    Mein Herz ist nicht das allerbeste und ich bin nicht der fitteste
    plane nicht mehr als 15 km/Tag ein. Lass Dir Zeit, dann ist das auch mit ausreichend Licht abends kein Problem.

    Den Packsack mit dem Fleece drin kannst Du in ein anderes Kleidungsstück einwickeln und/oder unter die Isomatte legen. Ein erhöhter Kopfbereich reicht oft aus und man braucht gar kein Kissen mehr.

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #6
    Lasst dem Mann doch seine Spielsachen. Das Kopfkino muss schließlich auch Spaß machen!




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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #7
    Tu ich doch, war halt meine Meinung zu seiner Liste.

    Bin auch ein Messerfreak, trotz dem pack ich nächste Woche für die Alpen nen Tinker ein.

    Musst halt unterscheiden was man braucht und was man will. Wenn man unfit ist und sich rantastet sollte man die wollen-Liste möglichst kurz halten.
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    #8
    Zitat Zitat von Serienchiller Beitrag anzeigen
    Schließe mich da Shuya an, du hast viel Potential Gewicht einzusparen, indem du manches zu Hause lässt - das ist die beste Art, Gewicht zu sparen, weil es nichts kostet!

    Die Fleecejacke wiegt mehr als dein Schlafsack - die würde ich zu Hause lassen. Lieber mehr Schichten kombinieren für den selben Effekt. Uniqlo hat z.B. günstige Merinopullover und Daunenjacken/-westen. Bei mir kommt (von innen nach außen): Merinoshirt, Merinopulli, Daunenpullover, Regenjacke. Damit bin ich auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausreichend warm. Regenjacke, Shirts und Pullover musst du sowieso mitnehmen, also kommt an Gewicht nur noch die Daunenjacke dazu.

    Bei dem Schlafsack würde ich gerade als Frostbeule vorher den Wetterbericht checken. Auch im Hochsommer kann es nachts deutlich unter 10°C gehen und ein Kunstfaserschlafsack mit 690g kann wirklich nicht viele Reserven haben. Ich würde doch darüber nachdenken, den schwereren Mumienschlafsack mitzunehmen und das Gewicht an anderer Stelle einzusparen.

    Ich glaube Schlafsack ist die nächste Anschaffung. Den Sommerschlafsack habe ich eigentlich auch nur eingeplant weil der andere so schwer und besonders groß ist. Mit dem größeren Rucksack gleicht sich das dann zumindest erstmal etwas aus... Hab den großen Schlafsack jetzt mal in den schweren 25L packsack gepresst damit wird er wenigstens kleiner als in seinem Packsack. In den neuen 50G UL Packsack bekomme ich den dann aber glaube ich nicht mehr rein, muss ich Samstag probieren. Rucksack war erstmal wichtiger weil der 30L ist gefühlt mit dem Schlafsetup voll. Wie oben im Post geschrieben lege ich mich das Wochenende glaube mal ne Nacht in den Garten, da kann ich zur not noch ins Haus flüchten.


    Das Erste-Hilfe-Set würde ich auch nochmal kritisch prüfen. Du bist ja nicht in den unbewohnten Weiten Kanadas unterwegs, sondern in Deutschland und bist in der Regel nicht weit weg von der Zivilisation. Ich nehme meistens nur ein paar Pflaster, Blasenpflaster, Steri-Strips, Pinzette und Octenisept mit. Verletzungen, die sich damit nicht mehr behandeln lassen, würden bei mir sowieso zum Abbruch der Tour führen.

    Ehrlich gesagt ist in meinem jetzt auch nicht viel mehr drin, 2 Streifen Hansaplast nen Fingerkuppenpflaster, Blasenpflaster, Leukoplast (was theoretisch ja noch die Blasenpflaster ersetzt), Medis für 4 Tage (leider auch ein Saft in Tagesportionen, der wird das meiste Gewicht ausmachen. Wenigstens kein Glas ), Zeckenhaken, Titanpinzette, und dann noch Rettungspfeife und Signalspiegel. Den Spiegel kann ich noch rauswerfen, die pfeife hätte ich gerne dabei. Das Desinfektionsmittel hab ich ganz vergessen, muss ich auch vermutlich umfüllen in ne mini Sprühflasche :/

    Taschenmesser wurde ja schon gesagt, ich nehme ein kleineres Opinel mit, das reicht dicke. Schleifen wirst du es bei einer Dreitagestour auch nicht.

    Ihr habt Recht, werde mich, wenn ichs gar nicht daheim lassen kann, auf den mini "Wetzstahl" beschränken. Das ist quasi nur ein kleines Plastikstück mit nem kleinen Hartmetallplättchen. Aber meine EDC Schleifstein-E habe ich in den letzten 10 Jahren auch nahezu nie gebraucht. Aber ich hätte sie gehabt ;)

    Vergiss die Ersatzakkus. Ein Akku in der Lampe ist mehr als ausreichend. Ich habe meine Lampen immer so dunkel wie möglich gestellt, sodass die Nachtsichtfähigkeit erhalten bleibt. Mehr als 10 Lumen nutze ich so gut wie nie und so hält ein Akku ewig. Mit der Olight S1A + Diffusor bist du doch bestens ausgestattet und wenn du sie an deine Kappe clippen kannst, brauchst du auch kein Stirnband. Für die 18650er hast du gar keine Lampe wenn ich das richtig sehe, die kannst du also auch zu Hause lassen.

    Einen 18650er brauche ich mindestens am Tag für meine Dampfe (E-Zigarette). Könnte ich zur Not auch über die Powerbank (für die ich mich entscheide) laden. Kapazitäten und den Verbrauch muss ich mir die nächsten Tage mal notieren um zu sehen wieviele ich brauche und ob auch alles über die PB gehen könnte.

    Powerbank auch zu Hause lassen. Das Handy in den Flugmodus+Stromsparmodus und aus machen sobald du es nicht mehr brauchst. Solange ich unterwegs bin, nutze ich es für die Navigation und für Fotos, das geht mit Offline-App (z.b. Oruxmaps oder Locus) auch im Flugmodus. Sobald ich am Ziel angekommen bin, mache ich es gleich aus und erst am nächsten Tag wieder an wenn ich an der ersten Kreuzung stehe und nicht mehr weiß ob links oder rechts. Wenn du 8h am Tag läufst, muss das Handy also 3x8h = 24h im Flugmodus + Stromsparmodus durchhalten. Das sollte es eigentlich schaffen. Dementsprechend könntest du auch die ganzen Kabel zu Hause lassen.

    Ich will mir ein paar Bücher aufs Handy ziehen, evtl Musik hören und es abends auch zur Unterhaltung nutzen deswegen werde ich die Powerbank (oder irgendeine Energiequelle) wohl mitnehmen. Verbrauch beobachte ich


    Mikrofaserhandtücher gibt es günstig bei Decathlon. Größe S reicht eigentlich, maximal M. Da könntest du auch eine günstige Daunenjacke mitbestellen, Merinoshirts gibt es auch.

    Ein kleines Microfasertuch (30x30cm oderso) habe ich ja dabei, die Handtücher sind auch nichts anderes oder?

    Insgesamt musst du dir immer überlegen, wie viel Sicherheitsreserven, Notfallequipment, u.s.w. du für eine bestimmte Tour wirklich brauchst. Wenn du in Deutschland unterwegs bist, kannst du wirklich viel zu Hause lassen. Man hat fast überall Handyempfang, der Rettungsdienst ist meistens innerhalb von 15 Minuten da und die Zivilisation ist immer in greifbarer Nähe. Ich habe auch schon mal an einer Haustür geklingelt und nach etwas Wasser gefragt, weil ich zu knapp kalkuliert hatte. Wegen sowas muss man hier nicht verdursten oder die Tour abbrechen.

    Das ist mir völlig klar, auch wenn ich eher vom Bushcraftsurvival komme. Auch ein Grund warum ich zB auf den Spiegel gut verzichten kann, wenn ich irgendwo umgeknickt bin und das Handy aus welchem Grund auch immer ausscheidet will ich nicht stundenlang schreien (und kann ich auch nicht^^) Das ist mir dann die 5 Gramm wert. Beim "Notfall" ist man ja hier in Deutschland innerhalb kürzester Zeit auf ner Waldstraße und da kommen dann suchmal Leute vorbei. Handyempfang gibts, besonders für die Notrufe, auch fast überall aber wie gesagt die 5g will ich nicht sparen. Für Wasser habe ich, sollte ich kein öffentlich zugängliches Wasser finden, den Sawyer mit dabei, das kennt mein Magen

    Ganz wichtig ist nach so einer Tour auch, dass man sich bewusst macht welche Ausrüstung man umsonst mitgeschleppt hat. Ich schreibe mir das immer gleich auf und es sind eigentlich jedes mal 1-2 Dinge, wo ich beim nächsten mal kritisch prüfe ob ich die wirklich mitnehme.
    Das ist natürlich das Ziel. Habe mich vor dem Post hier ja auch schon lange informiert und dachte die Liste sieht gar nicht so schlecht aus aber viele Dinge die ihr mir hier sagt hätte ich mir danach vielleicht auch selbst gedacht und Sachen von denen ihr mir ratet sie zu Hause zu lassen, nehme ich vielleicht das nächste mal dann auch nicht mit weil ich sie nicht gebraucht hab. Vielleicht lasse ich aber auch was da und vermisse es total (was bei der Heimatnähe und Länge vermutlich auch h kein Weltuntergang wäre

    Danke für den Input!

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    #9
    Zitat Zitat von Buck Mod.93 Beitrag anzeigen
    Lasst dem Mann doch seine Spielsachen. Das Kopfkino muss schließlich auch Spaß machen!



    Ey das ist jetzt echt fies, ich hab mich total zurückgehalten, echt jetzt

    Ne mir ist schon klar dass ich, besonders das fixed nicht brauche. Mein Benchmade Bugout (das Klappmesser das in meinen Koffer kommt) ist übrigens laut Herstellerangaben 10 Gramm leichter als ein Vic Tinker (jaja ist kein Multitool) aber ein Recon 1 = drei Bugouts

    Das fixed ist auch recht leicht aber ich gehe nochmal in mich, vielleicht kommt mein kopf mit nem Neckknife ohne Griffschalen aus^^

  10. Dauerbesucher
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    #10
    Hallo dake84,
    wenn das Innenzelt nicht komplett aus Meshgewebe besteht, dann sollte es schon wärmer sein als unter einem Tarp. Oft ist es auch einfache aufzustellen als ein Tarp. Abends vor dem Schlafen eine Rund laufen wärmt auf, gleiches gilt am Morgen nach dem Aufstehen, sich bewegen, z.B. schnell starten und später eine große Frühstückspause einlegen, wenn der Körper quasi warm gelaufen ist und hoffentlich die Sonne lacht.
    Früher habe ich in D. oft im Freien einfach im Schlafsack übernachtet, aber seit einigen Jahren gibt es mir einfach zuviele Zecken und ich ziehe mittlerweile eine Übernachtung im Zelt vor. Für solche Touren nutze ich altes Pathfinder, daß ist so winzig, es verschwindet praktisch hinter jedem Busch oder im hohen Gras. Also ich würde ein kleines, einfaches Zelt wählen. Nur so als Anregung meinerseits zur Frage Tarp oder Zelt?
    Gruß Z

  11. Fuchs
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    #11
    Zitat Zitat von dake84 Beitrag anzeigen
    Ich kann dir (leider) eigentlich nur bei allem beipflichten aber es schmerzt (und ja ich komme aus der BC Survival Ecke wenn man das so sagen kann oder will) .... Ich EDCe normal immer relativ viel Zeug, wie zB ein Folder, Fixed, Feuerstahl usw... Deswegen weiß ich noch nicht wie genau ich da abspecke, wie gesagt du hast zu 100% recht aber wenn ich jetzt dran denke komme ich mir direkt "nackt" vor
    Das Gefühl kenne ich auch noch zu gut, bin auch eher "verspielt" und habe viel Zeug zu Hause das man genau genommen nicht unbedingt braucht. Ich hatte früher 1,5kg Taschenlampen und Akkus dabei, um für alle Fälle gewappnet zu sein. Das zusammenzustreichen auf das allernötigste hat weh getan. Zumal es jetzt auch schon Situationen gab, wo die Stirnlampe nicht weit genug geleuchtet hat und ich eigentlich gerne meinen dicken Thrower gehabt hätte. Aber sich mit 15-20kg Gepäck den Berg hochzuschleppen tut auch weh und letztendlich kann man auch aus dem "Gepäck abspecken" ein Hobby machen. Jetzt freue ich mich, wenn ich wieder mit ein paar Gramm weniger als bei der letzten Tour unterwegs bin, weil ich irgendwas doch zu Hause lassen kann. Das "Spielzeug" habe ich trotzdem noch im Schrank und das benutze ich auch ausgiebig, wenn ich nicht alles auf meinem Rücken tragen muss.

    Ich glaube kaum jemand hier hat gleich bei seiner ersten Mehrtagestour nichts unnötiges mehr dabei gehabt. Auf meiner ersten Tour mit ein paar Freunden, da muss ich so 16 gewesen sein, hatte ich 35kg auf dem Rücken. Mein Gedankengang damals: "Ein 1,5kg - Fäustel zum Heringe einschlagen? Nee, lieber zwei, dann können zwei Leute gleichzeitig. Und die Shisha muss auch noch mit!". 15 Jahre später bin ich ohne Verpflegung deutlich unter 10kg. Die Erfahrung, worauf man gut verzichten kann und worauf nicht, muss man letztendlich selber machen. Am Ende sind Muskelkater, Blasen und Rückenschmerzen die beste Motivation, ein geliebtes Teil doch nicht mehr mitzunehmen. Und wenn man beim Ersetzen von kaputter oder veralteter Ausrüstung auch aufs Gewicht achtet, wird das Gepäck auch mit den Jahren immer leichter.

    Insofern: Einfach loslaufen, lieber erstmal kurze Etappen planen und Erfahrungen sammeln. In Deutschland kann nicht viel schief gehen.

  12. Neu im Forum

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    #12
    Zitat Zitat von lina Beitrag anzeigen
    Mach Dir keinen Stress. Aufgrund

    plane nicht mehr als 15 km/Tag ein. Lass Dir Zeit, dann ist das auch mit ausreichend Licht abends kein Problem.

    Den Packsack mit dem Fleece drin kannst Du in ein anderes Kleidungsstück einwickeln und/oder unter die Isomatte legen. Ein erhöhter Kopfbereich reicht oft aus und man braucht gar kein Kissen mehr.
    Binvor ein Paar Tagen mal mit kleinerem Gepäck ca. 8 Km gelaufen, das ging ganz gut aber mit 15km hab ich mal ne Zahl mit der ich rechnen kann. Die 8Km waren vielleicht gut zwei stunden, das aber jetzt den ganzen tag und tag zwei sieht dann ganz anders aus vermute ich?

    Das mit dem Kissen probiere ich aus. Am Ende gibts natürlich noch die Übersicht was mitkommt bevor losgeht

  13. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #13
    Tag 3 fand ich bisher immer am fiesesten vor allem, wenn man kein Gepäck gewöhnt ist.
    Mehr laufen kann man immer, je nach Laune.

  14. Vorstand
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    Avatar von derray
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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #14
    Woohoo! Eine Packliste!!!


    Hallo dake!

    Groundsheet: Mit Polycro (gibt's in jedem Baumarkt) müsstest du unter 50g landen, mit Tyvek geschätzt um die 80g.

    Paracord durch Maurerschnur ersetzen wurde schon erwähnt. Ich habe im Baumarkt das günstigste von der Eigenmarke gekauft, hat eine Bruchlast von 36kg. Reicht locker und wiegt nur 1g/m!

    Als Kopfkissen nehme ich gerne die Meshfronttasche vom Rucksack, gefüllt mit Ersatz- oder Regenklamotten.

    Fleece: Zu schwer! Ob Outdoor drauf steht oder nicht ist egal. Nimm das leichtere mit und zieh auch im Lager den Poncho drüber, als zusätzlichen Windschutz.

    Seife kannst du komplett zu Hause lassen. In die freie Natur gehört die nicht egal wie viele Öko- und Biowerbeversprechen da drauf stehen. Und wenn du mal in der Zivilisation ein Zimmer nehmen willst wird es das was geben.

    EH-Set wurde schon genannt: kleine Auswahl in einen Ziploc-Beutel und fertig.

    Zahnbürsten aus Bambus sind deutlich leichter und Dentabs deutlich leichter als Zahnpasta.

    PET statt Nalgene = -150g

    Rucksack: Wenn du gegenüber dem TT gewicht sparen willst, warum dann nicht richtig. Der Osprey Exos 48 müsste ohne Deckeltasche knapp unter 1000g liegen. Vergleichbare Modelle gibt es auch von Bergans, Gregory und Co.

    Ein Messer brauche ich beim Trekking gar nicht. Wozu auch?

    Drei Feuerquellen mit insgesamt 121g? Zwei Minibics wiegen 22g.

    Statt Packsäcken, die zum Beispiel den Schlafsack zu sehr komprimieren, würde ich mit einem Packliner arbeiten. Ein Müllsack in der Größe wiegt um die 60g. Für Kleinigkeiten Ziploc-Beutel.

    Wachstuch???

    Eine Stirnlampe mit vollem Akku reicht für drei Tage locker. Gerade im Sommer, wenn die Nächte kurz sind.
    Die ganze restliche Technik bräuchte ich persönlich gar nicht.

    Da du verfroren bis würde ich noch eine Fleecemütze und dicke Socken zum Schlafen einpacken.
    _______________
    - 4062g geschätzt!


    Zum Schlafen bei Kälte: Wenn ich aufhöre zu wandern und mein Camp aufbaue, ziehe ich zu erst warme Klamotten drüber, damit ich nach Möglichkeit gar nicht erst auskühle. Bevor ich in den Sack springe laufe ich noch kurz ein paar Meter auf und ab, um den Kreislauf noch einmal in Wallung zu bringen. So wird der Schlafsack schneller warm. Wenn ich nachts vor Kälte wach werde, gibt's eine Hand voll Nüsse. Die Verdauung von fettigem produziert Wärme.
    Auf Windschutz, lockeren Waldboden und ein geschlossenes Blätterdach zu achten, bei der Schlafplatzsuche hilft auch ungemein.

    mfg
    der Ray
    Geändert von derray (11.06.2020 um 19:14 Uhr)
    "The greatest threat to the planet
    is the belief someone else will take care of it"
    Robert Swan

  15. Neu im Forum

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #15
    So, für heute mal aussortiert, im Anhang die aktualisierte Liste. Wachstuch ist auch noch rausgeflogen. Wie sieht das mit der Sawyer Spritze aus? Nehmt ihr die bei 3 Tagen immer mit? Auf YouTube hab ich auch gesehen dass man auch die "Sport" Aufsätze von den Geschmackswässerchen benutzen kann. Ist zumindest kleiner als die Riesenspritze und ich könnte mit einem Trinksack spülen. Ein 1L Source Trinkbeutel ist übrigens noch dazugekommen, den hatte ich vergessen. Dann kann ich 2L frisches Wasser+0,5L Dreckwasser mit mir rumtragen. 1,5L sind doch arg knapp, trinke viel und will ja noch mit kochen.
    Anstatt zweites Bic habe ich mal ein Reibrad Dinges eingepackt ist sogar leichter obwohls Messing ist.
    Bei der Wäsche fehlt mir die letzte Schicht, da muss ich die tage testen wie sehr ich frösteln. Der dicke Schlafsack ist auf jeden fall eingeplant erstmal.

    Hier schonmal der Haufen ohne Gaskocher+Kartusche, Rucksack, Leichter Packsack:



    grüner Sack rechts oben ist die Technik, im orangenen sind Schlafsack, iosmatte,Tarp,Groundsheet. Auf dem Puff liegen symbolisch die Akkucages, wenn Akkus mitkommen vermutlich ohne die Teile. Meine Basecap war auch nicht in der Liste (zählt das überhaupt zum Rucksackgewicht?)


    /€ Es sind wieder beide Powerbanks drin, Schande über mein Haupt....
    Da der Gaskocher ja nicht rußt könnte ich auch noch die 2G Beutel um die Tasse weglassen. Apropos Tasse, da fehlt auf dem Bild auch der Deckel, manmanman
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  16. Anfänger im Forum

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #16
    Zitat Zitat von dake84 Beitrag anzeigen
    Binvor ein Paar Tagen mal mit kleinerem Gepäck ca. 8 Km gelaufen, das ging ganz gut aber mit 15km hab ich mal ne Zahl mit der ich rechnen kann. Die 8Km waren vielleicht gut zwei stunden, das aber jetzt den ganzen tag und tag zwei sieht dann ganz anders aus vermute ich?
    Ich bin ja eher der ganz vorsichtige Typ. Wenn Du Dich schon als untrainiert bezeichnest: Mach doch mal eine Tagestour, wo Du deinen kompletten Rucksack dabei hast und schau, wie es Dir nach 15 km geht. Wenn Du einen Garten hast: Schlaf dort mal im Zelt in Deiner geplanten Ausrüstung und schau, ob Du auskühlst. Dann kannst Du zur Not einfach reingehen.
    Wir haben das immer erstmal ausprobiert und dabei dann auch gerne ein paar Wichtige gelernt, bei denen ich froh war, sie nicht erst auf der Tour zu lernen.

  17. Dauerbesucher
    Avatar von Itchy ST
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    #17
    Könntest die Rettungsdecke als Isomatten/Zeltunterlage nutzen. Machen i.d.R. schon was mit die Teile.

    Wegen schnell frieren: Ich nutze dagegen ein Jogging Plastiklangarmshirt von Decathlon/Lidl/Aldi.
    Wie man mit solchen Teilen joggen kann ist mir rätselhaft, doch als Notfall Zwischenwärmeschicht taugen die.
    Ruckzuck wird es mir wieder warm mit so einem Shirt oder erst gar nicht kalt.
    Hier mal ein Beispiel aus der Frauenabteilung:

    https://www.decathlon.de/p/laufshirt...4789&c=SCHWARZ

    Wenn du noch so gar keine Ahnung hast, wie du reagierst bei längerer Belastung würde ich mich an deiner Stelle langsam ranstasten und die Tour erst so wählen, dass du jederzeit abbrechen kannst zur Not.

  18. Neu im Forum

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    AW: Planung der ersten Mehrtagestour, Rat erbeten, Gear-Liste angefügt

    #18
    Hallo zusammen,

    da ich dachte nach der ganzen Theorie versuche ich mal etwas Praxis, ist ja sowieso schöner Hab mir also gestern Abend um 19Uhr den BW Rucksack geschnappt, Zeug eingepackt und bin los. Jetzt bin ich grade zur Tür rein und habe meine erste Übernachtung komplett alleine im Wald hinter mir, war echt sehr schön

    Über die vielen neuen Erkenntnisse berichte ich sobald Zeit ist....


    Gruß
    dake

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