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  1. Anfänger im Forum

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #21
    Zitat Zitat von Kris Beitrag anzeigen
    Auch wenn das speziell für den Lendenwirbelbereich vielleicht nachrangig ist, aber ein gescheites Kopfkissen steigert den Schlafkomfort auf den Matten meiner Erfahrung nach enorm... Gerade auch als Seitenschläfer.
    Das ist natürlich völlig richtig - aber welches "gescheite Kopfkissen" würdest Du denn empfehlen für Seitenschläfer? (Lieber mehr Komfort als Gewicht und Preis aktuell mal als Kriterien ;) Eher was, wo man einfach Klamotten reinsteckt? Oder eines mit Visco Schaum? Oder ein aufblasbares? Oder eines mit Daune?

  2. Alter Hase

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #22
    Zitat Zitat von Sonnenaufgang Beitrag anzeigen
    So, kurzer Zwischenbericht: Hab nun erstmal für meine Frau eine Sea to Summit Comfort Plus S.I. Women's bestellt.
    Hatte angefragt bei Exped, Seatosummit und Therm-a-rest. Exped und Seatosummit haben wirklich gut beraten, Therm-a-rest hielt es nicht für nötig, zu reagieren. Bei Seatosummit standen wir noch vor der Wahl zwischen der nun bestellten Comfort Plus S.I. Women's und der Comfort Plus insulated - aber Seatosummit hat uns zur S.I. (self inflating) Variante geraten, da diese durch den Schaumstoff besseren Support für den Rücken böte.
    Das ist jetzt aber schon irgendwie Quatsch. Dann kannst Du ja auch die alten self inflating Therm a rest weiter nutzen.

    Das geniale bei den Air Sprung Cells ist ja, dass man trotz Luftmatratze gut drauf schläft, nix schaukelt und das gute Packmaß hat. Die sind wie Taschenfederkerne. Die SI sea to summit ist wie eine klassische TAR. Schade ums Geld.

    Ist eh verrückt. Lange verpönt kaufen die Leute nun völlig überteuerte Hightec LuMas.

  3. Anfänger im Forum

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #23
    Zitat Zitat von mitreisender Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber schon irgendwie Quatsch. Dann kannst Du ja auch die alten self inflating Therm a rest weiter nutzen.

    Das geniale bei den Air Sprung Cells ist ja, dass man trotz Luftmatratze gut drauf schläft, nix schaukelt und das gute Packmaß hat. Die sind wie Taschenfederkerne. Die SI sea to summit ist wie eine klassische TAR. Schade ums Geld.

    Ist eh verrückt. Lange verpönt kaufen die Leute nun völlig überteuerte Hightec LuMas.

    Somit wäre also eine Sea to Summit "Ether Light XT Insulated Mat - Women's" (basierend auf Air Sprung Cells) für eine Seitenschläferin besser geeignet als eine Sea to Summit "Comfort Plus S.I. Women's" ?
    Geändert von Sonnenaufgang (10.06.2020 um 20:56 Uhr)

  4. Alter Hase

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #24
    Zitat Zitat von Sonnenaufgang Beitrag anzeigen
    Somit wäre also eine Sea to Summit "Ether Light XT Insulated Mat - Women's" (basierend auf Air Sprung Cells) für eine Seitenschläferin besser geeignet als eine Sea to Summit "Comfort Plus S.I. Women's" ?
    Das müsst ihr entscheiden. Ich finde nur, dass es Quark ist Geld für etwas auszugeben (selbstaufblasbare Matte von sts) was ihr schon habt (selbstaufblasbare Matte TAR).

    Ich habe ja ein Prolite Plus seit etwa 15(?) Jahren. Davor Ridge Rest. Dann hab ich eine NeoAir Camper ausprobiert. Wie eine LuMa. Nur eben teurer (und leichter und kleiner). Schlimmstes Schaukelschlafgefühl ever, keine ordentliche Unterstützung des Körpers. Zum Glück verlustfrei losgeworden.

    Neben einer Z-Lite kam für den Camping-Urlaub das Pendant der STS Airsprung Cell Technologie, die Exped Airmat Double danach hinzu.

    Für mich der Hammer. Schlafe im Wechsel Seite und Rücken und die Matte bettet meinen Körper ein, unterstützt ihn ohne aufzuschaukeln. Und eine breite Matte (hier 65 cm pro Person) hilft auch beim Schlafen. Da hängt nix über. Ich bedauere, dass Exped die nicht mehr herstellt, aber die STS sehen genauso aus, daher gut, dass es die Technologie noch gibt.

    Persönlich finde ich, dass diese anpassungsfähigen Matten einer guten Heimmatratze am nächsten kommen. Die Etherlight hat nicht ganz so ausgeprägt Waben. Muss man probieren.

    Es gibt nette Reviews im Netz zu der Comfort Plus Insulated und zur Etherlight.

  5. Erfahren
    Avatar von Fjellfex
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #25
    Ich bin mit einer eher dünnen Isomatte unterwegs, die aber i.d.R. (zum Beispiel auf einer Wiese) ausreichend ist.

    Wenn der Untergrund steinig/ buckeliger ist, sammle ich als Unterlage noch dünne Zweige:



    Das bringt in Sachen Liegekomfort einen echten Quantensprung. Kostet nix, wiegt nix, 100% Bio,...
    Man braucht halt nur Zweige in der Gegend.

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    Avatar von Ljungdalen
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #26
    Zitat Zitat von Fjellfex Beitrag anzeigen
    Ich bin mit einer eher dünnen Isomatte unterwegs, die aber i.d.R. (zum Beispiel auf einer Wiese) ausreichend ist.

    Wenn der Untergrund steinig/ buckeliger ist, sammle ich als Unterlage noch dünne Zweige:

    ...

    Das bringt in Sachen Liegekomfort einen echten Quantensprung. Kostet nix, wiegt nix, 100% Bio,...
    Man braucht halt nur Zweige in der Gegend.
    Ja, genauso ist es.

    Ich schlafe eigentlich sogar auf 'ner 8-mm-Schaumstoffmatte genauso gut oder schlecht, wie auf einer (einigermaßen leichten!) aufblasbaren (ja, habe ich probiert), bis 0 °C habe ich damit auch kein Kälteproblem. Sogar no-name für 14,95 € oder so; geht sicher *noch* günstiger. Kann auf Tour zudem kaum so kaputtgehen, dass sie völlig unbenutzbar wird.

    Einziger Nachteil im Grunde das Packmaß. Naja, und *uncool*


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    Avatar von Pylyr
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #27
    In Indien schlafen sie ja angeblich auch auf Nagelbrettern...

    Ich habe lange genug auf Schaummatratzen (Isomatten) und Selbstaufblasenden geschlafen, um es nicht wieder zu wollen.
    Der größte Komfortsprung fürs Outdoor-Schlafen war für mich der Wechsel zu eine Neoair, ein Ausrüstungsstück, das mir immer zu teuer schien. Jetzt weiß ich, das es für mich jeden Cent mehr als wert ist.

    Ich habe nicht die Trekker, aber bei meiner Neoair schaukelt gar nichts, dafür habe ich keine Kältebrücken eingebaut. (Ich weiß daß es Wärmebrücken heißt, ist hier so aber verständlicher...)

    Es gab in diesem Forum eine ganze Reihe Leute mit Rückenbeschwerden, die eine Neoair als sehr hlfreich empfanden.

    Auf modernen Luftmatratzen liegt man bequemer als auf Schaumm oder selbstaufblasenden Matratzen,es gibt von diesen inzwischen jede Menge.
    Bei Decathlon ihre Eigenmarke und die TAR Venture, kann man dort meist auch probeliegen.
    Wenn du die Möglichkeit hast einen Draußenladen zu besuchen, der dich probeliegen läßt, dann mach das. Vieles ist halt individuell, Matten auf denen manche seekrank werden bringen anderen erholsamen Schlaf.

    Aufblaskissen gibt es inzwischen auch viele, da gilt das mit dem individuell natürlich auch.
    Ich nutze eine von Naturehike, ein Beutel für Hose/Jacke geht aber auch gut, sogar ein ausreichend hohen Restrucksack empfinde ich als Komfortzuwachs.
    Hauptsache Kopf hoch.
    Wenn dir etwas gefällt, analysiere es nicht, sondern tanze dazu.
    Tex Rubinowitz

  8. Alter Hase

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #28
    Der TE und seine Frau haben ja die NeoAir bereits. Probieren müssen sie da nix mehr diesbzgl..

  9. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #29
    Es gibt eine einfache Lösung, die ich für genau diese Problem seit einigen Jahren praktiziere : Ich nehme immer zwei NeoAir mit, die ich beide dann relativ leicht aufpumpe.

    Die Fixierung der beiden Matten ist einfacher wie vermutet : Im Kopfbereich habe ich mein aufblasbares Kissen dessen Gummiband die Matten dort zusammenhält. Dann habe ich noch zwei leichte Gurte (aus Baumanbinderen) im Mittel- und Fußbereich, einer reicht aber im Prinzip auch schon.

    Jetzt kommt von den ausgewiesenen Schlafexperten der Einwand, daß man so keinen ruhigen Schlaf haben kann, weil man schaukelt. Ist bei mir auf jeden Fall nicht so und mein Rücken dankt es mir. Die Luftmenge ist allerdings weiterhin wichtig, also nicht zu hart aufpumpen. Bei zwei Matten liegt man aber auch nicht so schnell auf dem Boden.

    Man kann sogar zwiebeln : Im Sommer nehme ich zwei einfach Neos im Winter eine wärmere als untere Schicht.

  10. Alter Hase

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #30
    Was für ein Aufwand.

    Sea to Summit hat das alles in einer Matte, der Comfort Plus insulated.

    Mir reicht eh meist die Z-Lite. Die kann auch keine Luft verlieren.

  11. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #31
    Wenn ich so ohne Rückenprobleme schlafen kann, mache ich das gerne und einen großen Mehraufwand sehe ich nicht. Ist mir aber zu blöd mich hier zu rechtfertigen.

    Zuvor hatte ich eine Exped Downmat ausprobiert die zwar dicker ist, aber das war nur unwesentlich besser.

    außerdem wäre es eine Möglichkeit, die der TO ohne Mehrkosten einmal testen könnte da schon zwei Matten vorhanden sind.
    Geändert von Prachttaucher (12.06.2020 um 08:23 Uhr)

  12. Anfänger im Forum

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #32
    Zitat Zitat von Prachttaucher Beitrag anzeigen
    Es gibt eine einfache Lösung, die ich für genau diese Problem seit einigen Jahren praktiziere : Ich nehme immer zwei NeoAir mit, die ich beide dann relativ leicht aufpumpe.
    So, der TO hat nun damit mal ein wenig experimentiert ;)
    Und ja, die Lösung hat in der Tat etwas. Minus mal Minus ergibt tatsächlich Plus ;)
    Beide NeoAir Xlite nicht zu extrem aufgepumpt und übereinandergelegt.
    Erst war noch etwas Druck auf der Lendenwirbelsäule, da die Matte ja Luft lediglich verschiebt = Die Luft an der Stelle, die der Po runterdrückt, muss irgendwo hin ;) Ganz spannend waren dann folgende Effekte:
    1. Lässt man die Luft aus der oberen Matte langsam ab, sinkt nur der Po tiefer ein.
    2. Lässt man die Luft aus der unteren Matte langsam ab, sinkt grossflächiger der Rücken ein.
    So müsste ein Finetuning möglich sein.

    Für mich grosser Nachteil: Auf der 50cm breiten Matte hängen so meine beiden Arme dann nochmehr nach unten neben die Matte(n).
    Zweiter Nachteil: Wenn man runterfällt, fällt man nun deutlich tiefer ;)
    Beide Nachteile liessen sich evtl. mit der Wahl von breiteren Matten etwas kompensieren.

  13. Liebt das Forum
    Avatar von Prachttaucher
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #33
    Freut mich. Das mit den Armen hast Du richtig erkannt. Ich mache das so, daß ich mir zur Armablage übrige Kleider/ Regenjacke o.ä. neben die Matte lege. Bei meiner Komfort-Lösung zum Paddeln brauche ich das nichtmal obwohl da jede Menge an Zeugs dabei ist. Hier habe ich als untere Matte eine breitere. Das gute an der ganzen Geschichte : Ich habe keinen Cent zusätzlich ausgegeben, weil alle Matten schon da waren.

  14. AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #34
    Zitat Zitat von Sonnenaufgang Beitrag anzeigen
    So, kurzer Zwischenbericht: Hab nun erstmal für meine Frau eine Sea to Summit Comfort Plus S.I. Women's bestellt.
    Hatte angefragt bei Exped, Seatosummit und Therm-a-rest. Exped und Seatosummit haben wirklich gut beraten, Therm-a-rest hielt es nicht für nötig, zu reagieren. Bei Seatosummit standen wir noch vor der Wahl zwischen der nun bestellten Comfort Plus S.I. Women's und der Comfort Plus insulated - aber Seatosummit hat uns zur S.I. (self inflating) Variante geraten, da diese durch den Schaumstoff besseren Support für den Rücken böte.
    Ich hoffe, du hast mit der Sea to Summit Comfort Plus insulated mehr Glück als wir. Bei uns waren beide nach wenigen Touren platt, das Material war über die gesamte Fläche undicht und wir waren nicht die ersten mit diesem Reklamationsgrund.

    Auf was für einem Boden hast du denn testweise geschlafen? Ich bekomme z. B. immer dann Rückenprobleme, wenn der Untergrund in der Körpermitte nach außen gewölbt ist.

  15. Anfänger im Forum

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #35
    Zitat Zitat von kossiswelt Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, du hast mit der Sea to Summit Comfort Plus insulated mehr Glück als wir. Bei uns waren beide nach wenigen Touren platt, das Material war über die gesamte Fläche undicht und wir waren nicht die ersten mit diesem Reklamationsgrund.

    Auf was für einem Boden hast du denn testweise geschlafen? Ich bekomme z. B. immer dann Rückenprobleme, wenn der Untergrund in der Körpermitte nach außen gewölbt ist.
    Hallo - ich hab für meine Frau aber nicht die "Sea to Summit Comfort Plus insulated", sondern die "Sea to Summit Comfort Plus S.I. Women's" bestellt (S.I. = self inflatable), das ist eine ganz andere Matte. Die wurde uns auch ausdrücklich von Sea to Summit empfohlen. Werde berichten, sobald die hier ist.

    Boden: Der Test war eine Nacht auf der Terrasse ;) Also ebener Boden.

  16. AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #36
    Zitat Zitat von Sonnenaufgang Beitrag anzeigen
    Hallo - ich hab für meine Frau aber nicht die "Sea to Summit Comfort Plus insulated", sondern die "Sea to Summit Comfort Plus S.I. Women's" bestellt (S.I. = self inflatable), das ist eine ganz andere Matte. Die wurde uns auch ausdrücklich von Sea to Summit empfohlen. Werde berichten, sobald die hier ist.

    Boden: Der Test war eine Nacht auf der Terrasse ;) Also ebener Boden.
    Mein Fehler, habe noch einmal nachgesehen, wir hatten ebenfalls die SI-Version



    Als sie noch funktioniert hat, war sie wirklich sehr bequem und das Mehrgewicht erträglich. Selbst nachdem sie undicht wurde, war die Isolierungsleistung noch ziemlich gut (ein großer Vorteil zu den Ultraleichten). Ob die flächige Undichtigkeit am Material lag, oder an der falschen Beanspruchung, kann ich nicht sagen, bin gespannt auf deine Erfahrungen.

  17. Anfänger im Forum

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #37
    Zitat Zitat von Sonnenaufgang Beitrag anzeigen
    Somit wäre also eine Sea to Summit "Ether Light XT Insulated Mat - Women's" (basierend auf Air Sprung Cells) für eine Seitenschläferin besser geeignet als eine Sea to Summit "Comfort Plus S.I. Women's" ?
    Hallo zusammen, ich habe mir auch die sts Ether Light XT Insulated Mat zugelegt, weil ich Seitenschläferin bin und auf anderen Matten sich mein Hüftknochen unangenehm bis schmerzhaft in den Untergrund bohrt und ich die Rezensionen wie auch die Matten-Dicke überzeugend fand.

    Am Wochenende habe ich die Matte das erste Mal ausprobiert.

    Zum Liegekomfort: Gelegen habe ich mit meiner stark s-förmigen Wirbelsäule plus breiter Hüfte ziemlich gut und angenehm. Und warm genug wars auch.

    ABER ... diese Matte ist unglaublich laut! Ist sowas denn normal??

    Wir haben Car-Camping gemacht, die erste Nacht war ich draußen im Solozelt und mein Begleiter hat selbst innen im Auto, wo er geschlafen hat, die Matte knarzen gehört.
    Die zweite Nacht gemeinsam im Auto war die Matte ein echtes Problem, ich hab zwar gut gelegen aber der arme Kerl hat trotz verstöpselter Ohren jede Bewegung von mir gehört. Er meinte, selbst beim Atmen würde die Matte mitknarzen.

    Es ist wirklich so: Selbst wenn ich nur den Arm anhebe, kracht und knarzt die Matte superlaut.

    In der Artikelbeschreibung stand "Leichteste, dickste, leiseste Matte von Sea to Summit" - wie laut sind dann erst die anderen?

    LG wakka

  18. Gerne im Forum
    Avatar von Franke
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #38
    Zitat Zitat von wakka Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, ich habe mir auch die sts Ether Light XT Insulated Mat zugelegt
    ABER ... diese Matte ist unglaublich laut! Ist sowas denn normal??
    Ich habe sowohl eine STS Ether Light XT Insulated als auch eine Thermarest NeoAir Xlite ausprobiert. Die Geräusche würde ich so beschreiben:

    Die Xlite raschelt bzw. knistert eher, also eher "hochfrequent" wie dünne Folie oder eine Rettungsdecke.

    Die EtherLight knautscht bzw. knarzt eher, also mehr so "gummiartig" wie ein Schwimmreifen oder Schlauchboot. Insbesondere knautscht es, wenn die EtherLight mit anderen ähnlichen Materialien in Berührung kommt z.B. Kopfkissen o.ä.

    Welche von den beiden Matten besser ist, kann ich bislang noch nicht sagen. An den Geräuschen liegt es jedenfalls nicht. Die EtherLight finde ich minimal bequemer. Ich bekomme aber trotzdem auf beiden Matten Rückenschmerzen als Rückenschläfer nach der Hälfte der Nacht - aber nicht weil ich durchliege. Vielleicht ist es auch nur mangelnde Gewöhnung?

    Ich finde grundsätzlich alle Matten übrigens bequemer, wenn ich sie nicht prall aufblase, sondern so viel Luft ablasse, dass ich etwas einsinke, aber ohne irgendwo durchzuliegen.

    Für das Car Camping nehme ich meine Exped Megamat 10 LW - die ist super, auf der schlafe ich wie zuhause - aber die Matte ist natürlich nichts fürs Trekking...

    Für das Trekking bin ich auch immer noch auf der Suche nach einer leichten Matte, auf der ich keine Rückenschmerzen bekomme...
    Die Nemo Tensor könnte auch noch ein Kandidat werden.

  19. Liebt das Forum
    Avatar von Becks
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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #39
    Ev. sind die Matten auch zu weich und die Lösung für den Rücken liegt darin, ihn einen Tick härter und weniger "frei schwimmend" zu lagern? Also eine TAR Prolite Plus o.ä.?
    After much research, consideration, and experimentation, I have decided that adulthood is nothing for me. Thank you for the opportunity.

  20. Gerne im Forum

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    AW: Beste Isomatte bei Rückenschmerzen (Lendenbereich) für Trekking

    #40
    Zitat Zitat von Sonnenaufgang Beitrag anzeigen
    Wer hier hat das Problem schon erfolgreich gelöst? ;)
    Sofern noch relevant:

    Ich selbst bin Seitenschläfer, 1,82 cm / 70 kg und meine Freundin Rückenschläferin, 1,70 cm / 70 Kg. Wir hatten beide auch massive Probleme mit verschiedensten Matten (Schulter, Kreuz).

    In meiner anfänglichen Not/Verzweiflung hatte ich mir eine selbstaufblasende Matte, die Outwell Dreamcatcher 7.5 cm zu gelegt. Zugegebener maßen finde ich die in Punkto Bequemlichkeit immer noch ungeschlagen. Aber das Gewicht von 2.2. Kg ist/war mir/uns dann doch auf Dauer zu heftig. Plus das jedes mal und recht mühsame Luft Rauspressen.

    Nach einer Odyssee mit diversen, anderen Marken- und Billigsdorfer-Matten sind wir dann letztendlich bei der Exped Synmat UL MW gelandet und sind damit nun wirklich durchwegs zufrieden. Die Synmat UL gibt es auch als LW. Vorsicht: die UL lite ist wieder eine andere!

    Die "W" Varianten haben den Vorteil, daß sie eben etwas breiter sind, was für mich als Seitenschläfer einerseits beim Umdrehen ein Vorteil ist. Dazu schlafe ich tendenziell mit etwas angewinkelten Beinen und bei nur 50cm Breite hängen dann meine Knie immer wieder über den Rand hängen. Was dazu führt, daß mich mein Unterbewusstsein immer wieder weckt, weil es davon ausgeht, daß ich aus dem "Bett" falle. Jedoch auch für meine Freundin, die Rückenschläfer ist hat die Breite den Vorteil, der bereits erwähnten, eben nicht überhängenden Arme.

    Zum Thema (Aufblas-)Härte:
    Wenn man von normalen Matratzen ausgeht ist das "umso härter desto besser" ein Mythos. Die Matratze sollte so hart/weich sein, daß sie sich der Körperkrümung, egal ob Rücken/Bauch/Seite entsprechend anpasst, so daß die Wirbelsäule gerade und entlastet ist. Entsprechend halte ich ein volles Aufpumpen, insbesondere bei Problemen/Schmerzen für eher kontraproduktiv. Aber das ist natürlich individuell. Und den ggf. zu erwartenden, nächtlichen Temperaturabfall sollte man auch immer mit einberechnen.

    Ich selbst blase die Matte immer mit dem dazu passenden Pumpsack auf und ab einem gewissen Punkt erhöht sich spürbar der Widerstand. Mann kann dann mit nur etwas mehr Kraft die Matte noch weiter aufblasen, aber in meinem Fall ich dann bereits genau die perfekte "Härte" erreicht (bzw. wenn die Nacht vorrausichtlich kälter wird halt entsprechen plus einen Ticken mehr). Beim drauf Sitzen habe ich zwar immer noch tendenziell Bodenkontakt, aber sobald ich liege verteilt sich das Gewicht perfekt.

    Ich bin jedenfalls der Meinung lieber ein paar cm dicker und etwas mehr Gewicht in kauf nehmen, dafür die Matte nicht prall aufblasen zu müssen und keine Beschwerden zu haben. Aber wie gesagt und, wie man auch hier liest, ist das natürlich sehr individuell. Viele schlafen auf härter gut/besser.
    Bei (Rücken-)Problemen würde ich hingegen empfehlen, eine dickere, nicht so hart aufgeblasenen Matte zumindest mal in Betracht zu ziehen.

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