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  1. AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #21
    Zitat Zitat von Moltebaer Beitrag anzeigen
    Leere Flasche auslüften lassen und Kocher vorm Flug gut putzen (Ruß weg). Petroleum/Diesel haftet immer etwas an, Benzin verdampft rückstandsfrei. Also notfalls den Petroleumgeruch entfernen, indem man nen Schluck Benzin in die Flasche füllt, kräftig schüttelt und die Flasche dann durch den Brenner entleert. Danach alles putzen, besonders den sichtbaren Ruß vom Kocher entfernen.
    Offiziell braucht man teilweise noch ein "Operator Approval" und muss die Sachen "richtig verpacken" (z.B. in Papiertücher einwickeln und in einer zugebundene Plastiktüte).

  2. AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #22
    Klar, besser sich vorher erkundigen, was die im konkreten Fall genutzten Flug(hafen)betreiber verlangen.
    Zusätzlich zur richtigen Deklaration, Verpackung, Aufgabe in Hand- oder Hauptgepäck erhöht man aber auf jeden Fall die Chancen der Mitnahme, wenn das Teil 1.) nicht nach Sprit riecht und 2.) so wenig benutzt/schmutzig wie möglich aussieht.
    Ich lege gerne noch einen Zettel auf Englisch bzw. Landessprache dazu, daß ich das Teil zum Überleben benötige (Schnee schmelzen, Wasser abkochen, ...) und man mich im Zweifelsfall gerne per Handy erreichen und persönlich befragen kann - jedenfalls hoffe ich, damit im Zweifelsfall einen Mini-Joker mehr in der Tasche zu haben, als erst am Zielflughafen festzustellen, daß mein Kocher fehlt.
    Wandern in Ísland?
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  3. Erfahren
    Avatar von Wanderwombat
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    #23
    Herzlichen Dank für den weiteren Input.

    Es wird hoffentlich nur einen Flug geben, nämlich den Rückflug. Da werden wir alles entleeren und reinigen, danke für den Hinweis.

    Dass wir ab Indien, vielleicht auch schon früher, nicht mehr unbedingt einen Kocher brauchen, haben wir schon bedacht und öfter gehört. Bis dahin wird er aber sehr hilfreich sein. Ich denke, es kann auch nicht schaden, einen in Indien und Südostasien zu haben. Zur Not schicken wir den halt nach Hause.

    Ich habe nochmal mit meiner Frau geredet; sie ist der Meinung, wir sollten es beim Kochen einfach halten. Kohlenhydrate irgendeiner Art (Nudeln, Kartoffeln, Reis ...) kochen, Soße(n) und Gemüse erwärmen, mehr soll es nicht sein. Kein Braten, Dünsten, Backen. Nebenher wollen wir uns lieber ländertypische Speisen gönnen.

    Das macht einiges einfacher, gute Kocheigenschaften werden so weniger wichtig. Außerdem braucht es dann auch keinen Sekundärkocher.

    Status Quo:
    Primus Omnifuel II oder Omnilite Ti (Schlausystem soll besser sein als beim Polaris...)
    1. MSR Alpine 2 Topfset oder
    2. Toaks Titanpot 2l mit einem hineinpassenden kleineren Topf wie Toaks Titanium 1350ml Pot
    3. ALB Forming Camping Set Titan 2 Topfset
    4. Interessant wäre auch der Keith Titanium 1,8l, da dieser schön breit ist. Einen Topf zu finden, der da reinpasst, ist aber sicher nicht so leicht.
    Hinzu kommt ein klappbarer Windschutz.

    All diese Varianten sollten robust sein, genug Fassungsvermögen haben und unseren Zweck erfüllen. Mein Favorit ist die Nummer 2 (Titaaaaan) aber das MSR-Set hat mich echt verblüfft mit seinem Gewicht und ist natürlich um einiges günstiger. Auch wenn das Geld nun nicht die größte Rolle spielt. Qualität ist mir da wichtiger.

    Gibt es ansonsten noch Topfempfehlungen, die mit dem Primus harmonieren? Insbesondere, was die Stapelbarkeit betrifft? Denn, wenn wir ein Problem auf dem Tandem haben, dann ist es der Platz!

  4. AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #24
    Zitat Zitat von Wanderwombat Beitrag anzeigen
    Dass wir ab Indien, vielleicht auch schon früher, nicht mehr unbedingt einen Kocher brauchen, haben wir schon bedacht und öfter gehört. Bis dahin wird er aber sehr hilfreich sein. Ich denke, es kann auch nicht schaden, einen in Indien und Südostasien zu haben.
    Für Südostasien gerne einen sehr kleinen und leichten Adapter für die MFS1-a-Kartuschen (klick, klack).

    Einer meiner Klassiker in warmen Ländern ist Couscous, eine kleine Dose Fisch mit Olivenöl oder Tomaten/Chilisauce und verfügbares, frisches Gemüse (Tomaten, Paprika, Karotten, Pilze, ...). Couscous+Salz&Gewürze mit kochendem Wasser im Futternapf vermischen, geschnibbelten Kram unterrühren und sich freuen, daß man nur den Futternapf aber nicht den Kochtopf säubern muß
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  5. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #25
    Ich würde keine 2 Titantöpfe nehmen, sondern 1 Titantopf (z.B. snow peak cook’n save) und 1 anderen (z.B. Duossal).

    Bei größeren Touren mache ich das noch immer so wie 2009 schon mal beschrieben – d.h. hat sich bewährt :-)


  6. Userbeauftragte
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    Avatar von Mus
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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #26
    Zitat Zitat von markrü Beitrag anzeigen
    Finde ich als Backup, besonders bei einer so langen Reise, auch empfehlenswert.
    Und: Gibt es auch in Titan... z.B. am großen Fluss
    Wobei die beiden Hobos von Pico eindeutig noch ein besseres Größe-Gewicht-Verhältnis und das bessere Packmaß (flach!) haben. Der Preis ist im Anbetracht dem einer Weltreise verschmerzbar.

  7. Lebt im Forum
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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #27
    Topfset:
    2l Toaks
    1.5l Trangia
    Kleine Trangia Pfanne
    MSR Gripper
    3F Windschutz

    Hobo:
    Core4 oder
    Brennerle

    nur als Beispiel

    Kocher
    Primus hat die bessere Pumpe, und man kommt leichter an einen Ersatzschlauch

  8. Vorstand
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    Avatar von lina
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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #28
    Zitat Zitat von lutz-berlin Beitrag anzeigen
    Hobo:
    Core4 oder
    Brennerle
    Nix gegen’s Brennerle aber warum nicht den Pico?

  9. Alter Hase
    Avatar von markrü
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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #29
    Zitat Zitat von Mus Beitrag anzeigen
    Wobei die beiden Hobos von Pico eindeutig noch ein besseres Größe-Gewicht-Verhältnis und das bessere Packmaß (flach!) haben. Der Preis ist im Anbetracht dem einer Weltreise verschmerzbar.
    Keine Einwände, war nur beispielhaft gemeint.
    Der Optimist glaubt, dass wir in der besten aller Welten leben.
    Der Pessimist fürchtet, dass das wahr ist...

  10. Moderator
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    Avatar von Buck Mod.93
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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #30
    Zitat Zitat von Wanderwombat Beitrag anzeigen
    Herzlichen Dank für den weiteren Input.

    Es wird hoffentlich nur einen Flug geben, nämlich den Rückflug. Da werden wir alles entleeren und reinigen, danke für den Hinweis.

    Dass wir ab Indien, vielleicht auch schon früher, nicht mehr unbedingt einen Kocher brauchen, haben wir schon bedacht und öfter gehört. Bis dahin wird er aber sehr hilfreich sein. Ich denke, es kann auch nicht schaden, einen in Indien und Südostasien zu haben. Zur Not schicken wir den halt nach Hause.

    Ich habe nochmal mit meiner Frau geredet; sie ist der Meinung, wir sollten es beim Kochen einfach halten. Kohlenhydrate irgendeiner Art (Nudeln, Kartoffeln, Reis ...) kochen, Soße(n) und Gemüse erwärmen, mehr soll es nicht sein. Kein Braten, Dünsten, Backen. Nebenher wollen wir uns lieber ländertypische Speisen gönnen.

    Das macht einiges einfacher, gute Kocheigenschaften werden so weniger wichtig. Außerdem braucht es dann auch keinen Sekundärkocher.

    Status Quo:
    Primus Omnifuel II oder Omnilite Ti (Schlausystem soll besser sein als beim Polaris...)
    1. MSR Alpine 2 Topfset oder
    2. Toaks Titanpot 2l mit einem hineinpassenden kleineren Topf wie Toaks Titanium 1350ml Pot
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    4. Interessant wäre auch der Keith Titanium 1,8l, da dieser schön breit ist. Einen Topf zu finden, der da reinpasst, ist aber sicher nicht so leicht.
    Hinzu kommt ein klappbarer Windschutz.

    All diese Varianten sollten robust sein, genug Fassungsvermögen haben und unseren Zweck erfüllen. Mein Favorit ist die Nummer 2 (Titaaaaan) aber das MSR-Set hat mich echt verblüfft mit seinem Gewicht und ist natürlich um einiges günstiger. Auch wenn das Geld nun nicht die größte Rolle spielt. Qualität ist mir da wichtiger.

    Gibt es ansonsten noch Topfempfehlungen, die mit dem Primus harmonieren? Insbesondere, was die Stapelbarkeit betrifft? Denn, wenn wir ein Problem auf dem Tandem haben, dann ist es der Platz!
    Ich finde den Optimus Polaris Optifuel in fast allen Belangen besser durchdacht.
    Dass er ohne Düsenwechsel (die sich im übrigen auf zwei Wege reinigen lässt) alle möglichen Brennstoffe verfeuert ist zwar für die meisten Benutzer nur ein nettes Gimmick aber gerade bei deinem Vorhaben ist das doch ein riesen Vorteil. Beschädigst oder verlierst du beim Tauschen der Düse Teile des Brennerkopfes, ist der Kocher hin. Verlierst oder beschädigst du nur die Nadel, läuft er zwar noch, muss aber aufwändig manuell gereinigt werden. Das sind alles Probleme, die beim Optimus gar nicht auftreten können. Als Vorteile für den Optimus kommt noch das kleinere Packmaß und die quasi werkzeuglose Einbaumöglichkeit in einen Trangia dazu. Just saying!

    Und macht happy!

    Geändert von Buck Mod.93 (01.05.2020 um 14:52 Uhr)

  11. Dauerbesucher

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    AW: Kochsystem einer einjährigen Fahrradreise

    #31
    Nadelwechsel bei verschiedenen Brenstoffen? Ich hab da eher die Düse gewechselt beim Primus, und das ging ziemlich problemlos, wer dabei den Brennerkopf beschädigt sollte sich das mit de Weltreise vielleicht eh nochmal überlegen
    Ich hab sowohl den Polaris als auch den Omnilite und finde sie offen gesagt mit Gas beide eher bescheiden, sowohl was Geschwindigkeit als auch Effizienz angeht.
    Ich würde mir auf so ne längere Tour immer noch nen kleinen Gaskocher mitnehmen, wenn alle Brennstoffe da sind kannste Pasta und Soße gleichzeitig machen, der Morgenkaffe geht mitm kleinen Gaskocher schneller, man hat nen Backup bei und in meinen Augen sind beide Multifuels im Gasbetrieb jedem reinen Gaskocher drastisch unterlegen.
    Mit Leisebrennerkappe wird der Gasbetrieb übrigens etwas besser, dafür wiegt der Kocher wieder mehr.

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